Suchaktion am Bodensee ergebnislos: 87-jähriger Bootsbesitzer wird weiterhin vermisst
Fischer entdeckten am Freitagabend ein treibendes, herrenloses Boot auf dem Bodensee und alarmierten die Behörden. Da sich der Schlüssel noch im Boot befand, bestand die Befürchtung, dass sich Personen im Wasser befinden könnten. Feuerwehr, Wasserrettung und weitere Einsatzkräfte aus der Schweiz, Deutschland und Österreich starteten daraufhin eine umfangreiche Suchaktion.
16 Boote und zwei Helikopter suchten Bodensee ab
Insgesamt waren am Freitagabend 16 Boote aus den drei Ländern beteiligt. Das Gebiet wurde systematisch abgesucht. Durch koordinierte Suchmuster mit Abständen von rund 100 Metern konnte innert kurzer Zeit eine grosse Fläche überprüft werden. Zudem unterstützten zwei Helikopter die Suche aus der Luft.
Fischer schleppten das Motorboot mit Schweizer Zulassung an Land. Einsatzkräfte suchten die Wohnadresse des Besitzers auf, trafen dort jedoch niemanden an. Der Einsatz wurde am Freitagabend gegen 22 Uhr vorläufig beendet. Eine Vermisstenmeldung lag zu diesem Zeitpunkt nicht vor.
Suche geht weiter

Auch am Samstag wurde weitergesucht. Robin Bernhardsgrütter, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, sagte auf Anfrage: «Wir suchen auf dem Wasser und an Land nach dem vermissten 87-Jährigen.» Konkret bedeutet das, dass nicht nur der Bodensee erneut abgesucht wurde, sondern auch bürokratische Abklärungen liefen. So würden beispielsweise Spitäler abtelefoniert und Angehörige kontaktiert, um den Aufenthaltsort des Vermissten ausfindig zu machen.
Am Sonntagmorgen wird der Bootsbesitzer immer noch vermisst. Die Suche nach ihm blieb ergebnislos und wurde am Samstagnachmittag beendet, wie Bernhardsgrütter sagt. Weitere Abklärungen würden laufen.

Aktuell sei alles offen und die Ermittlungen würden andauern, sagt Bernhardsgrütter weiter. Der Polizeisprecher kann keine Auskunft dazu geben, ob der vermisste Bootsbesitzer im Thurgau wohnhaft ist. (stm)
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