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Neue Trägerschaft

Privatrechtlicher Verein wird Burg Gutenberg betreiben

Im März 2021 hat die Regierung das zuständige Ministerium beauftragt, unter Einbezug der involvierten Stellen einen Vorschlag für die zukünftige Trägerschaft der Burg Gutenberg in Balzers zu erarbeiten.
Burg Gutenberg in Balzers
Der Vorschlag der Regierung für die Trägerschaft der Burg Gutenberg lautet ein privatrechtlicher Verein. (Bild: Daniel Schwendener)

Das Ministerium für Gesellschaft und Kultur hat sich mehrfach mit diversen, mit der Burg Gutenberg in Verbindung stehenden Kulturakteuren, der Gemeinde Balzers, dem Amt für Kultur sowie dem Amt für Bau und Infrastruktur bzw. der Stabstelle für staatliche Liegenschaften ausgetauscht und einen Vorschlag für die zukünftige Trägerschaft erarbeitet.

Als nächster Schritt soll ein privatrechtlicher Verein gegründet werden, der den Betrieb und das Programm auf Burg Gutenberg koordiniert und bewirbt. Mitglieder können sowohl juristische als auch Einzelpersonen werden. Das zuständige Ministerium wird die Gründung des Vereins eng begleiten. Ziel ist es, das starke Engagement bestehender Akteure auf Burg Gutenberg zu stärken und weiterzuentwickeln. Zudem soll der Verein über eine Geschäftsstelle beispielsweise Führungen und die Nutzung der Burg durch Externe koordinieren sowie das Programm bewerben. Im Rahmen einer Leistungsvereinbarung zwischen der Regierung und dem Verein sollen künftig Rechte und Pflichten beider Akteure festgelegt werden.

Weiter hat die Regierung für die Abklärung weiterer baulicher Massnahmen auf Burg Gutenberg eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretungen des Ministeriums für Gesellschaft und Kultur, des Ministeriums für Infrastruktur und Justiz, des Amts für Kultur und der Stabstelle für staatliche Liegenschaften eingesetzt.

«Mit der nun anstehenden Umsetzung des Vorschlags über die zukünftige Trägerschaft und die Bestellung der Arbeitsgruppe zur Abklärung weiterer baulicher Massnahmen auf Burg Gutenberg wurde dieses Thema einen wesentlichen Schritt vorwärtsgebracht», zeigte sich Regierungsrat Manuel Frick erfreut über diesen Entscheid. (ikr)

 

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