Angriff auf Juden: IS-Teenager wegen versuchten Mordes angeklagt
Die islamistisch motivierte Tat hat die Schweiz erschüttert. Am Samstagabend, 2. März 2024, attackierte ein damals 15-jähriger Schweizer mit tunesischen Wurzeln mitten in der Stadt Zürich einen orthodoxen Juden mit einem Messer. Der Familienvater erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der minderjährige IS-Sympathisant hatte sich in einem Bekennervideo zur Tat bekannt. Das Messer kaufte er in der Migros.
Der Jugendliche befindet sich derzeit in einer geschlossenen Institution. Zwei Jahre nach der Tat hat die Jugendanwaltschaft Unterland beim Jugendgericht Dielsdorf Anklage eingereicht. Sie wirft dem Jugendlichen mehrfachen versuchten Mord vor, wie das Bezirksgericht Dielsdorf am Dienstag mitteilte. Vor dem Angriff auf den Familienvater soll er versucht haben, in eine Synagoge einzudringen und dort Juden zu töten. Der Jugendliche muss sich zudem für weitere Delikte wie Aufruf zum Hass und Unterstützung einer kriminellen Organisation verantworten.
Dem Teenager droht eine Freiheitsstrafe von maximal einem Jahr. Nach der Verbüssung der Strafe können die Behörden eine Unterbringung in einer geschlossenen Institution anordnen, falls von dem Täter weiterhin eine Gefahr ausgeht. Eine entsprechende Massnahme endet spätestens mit dem 25. Altersjahr.
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