Gas statt Bremse: 87-Jähriger fährt in Schülergruppe – eine Tote, mehrere Verletzte
Nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden verlor ein 87-jähriger Autofahrer kurz vor 10 Uhr auf einer Quartierstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug, nachdem er mutmasslich Gas und Bremse verwechselt hatte. Das Auto beschleunigte und erfasste mehrere Personen einer Schülerlagergruppe mit Begleitpersonen.
Eine 47-jährige Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch auf der Unfallstelle. Zwei 13-jährige Mädchen wurden mittelschwer bis schwer verletzt und nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte mit Rega-Helikoptern ins Kantonsspital Graubünden sowie ins Luzerner Kantonsspital geflogen. Ein Bub zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ambulant behandelt.
Zur Betreuung der betroffenen Gruppe stand das Care Team Grischun im Einsatz. Neben zwei Rettungsteams der Surselva waren auch die Feuerwehr Sursassiala sowie zwei Rega-Crews vor Ort. Die Kantonspolizei Graubünden ermittelt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft die genauen Unfallumstände. (rem)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.