­
­
­
­

«Dunkle Stunde der Schweiz»: Selenski, Macron, Meloni und andere Staatschefs kondolieren Crans-Montana

Sogar der ukrainische Präsident hat sich zur Katastrophe im Wallis geäussert. Aus den USA meldete sich bislang «nur» die Botschaft, nicht Präsident Trump. Ein Überblick.
Giorgia Meloni reagierte besonders schnell. (Bild: OLIVIER HOSLET / POOL)

Ukraine – Wolodimir Selenski: Der Präsident meldete sich über den Kurznachrichtendienst «X» zu Wort. Er betonte, dass jede verlorene Menschenseele eine Tragödie sei: «Das Wichtigste ist, alles zu tun, um zu verhindern, dass sich solche Tragödien jemals wieder irgendwo auf der Welt ereignen.» Er sprach den Opfern und ihren Familien sein tiefstes Beileid aus.

Frankreich – Emmanuel Macron: Der Staatschef zeigte sich «tief bestürzt». Da auch französische Staatsbürger unter den Opfern sind, sicherte Macron der Schweiz die volle logistische Unterstützung zu. Der Élysée-Palast betonte die Verbundenheit in dieser «dunklen Stunde des Nachbarlandes».

Italien – Giorgia Meloni: Italien reagierte besonders schnell. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach von einem «schmerzvollen Moment für die gesamte Alpenregion». Aussenminister Antonio Tajani bestätigte, dass er in ständigem Kontakt mit seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis stehe. Italienische Spezialkliniken im Norden des Landes wurden zudem für die Aufnahme von Schwerverletzten in Alarmbereitschaft versetzt.

Giorgia Meloni reagierte besonders schnell. (Bild: OLIVIER HOSLET / POOL)

Deutschland – Johann Wadephul: Aus Berlin kamen Worte der Anteilnahme vom deutschen Aussenminister. Wadephul sagte, man verfolge die Lage im Wallis mit grosser Sorge und stehe bereit, falls Unterstützung bei der Identifizierung oder medizinischen Versorgung benötigt werde.

Österreich – Christian Stocker: Wien zeigte sich solidarisch mit dem Nachbarn. Das österreichische Aussenministerium veröffentlichte ein Statement, in dem die Gebete des österreichischen Volkes den Hinterbliebenen zugesichert wurden. Bundeskanzler Stocker liess über seine Sprecher ausrichten, dass Österreich in tiefer Trauer mit der Schweiz verbunden sei.

Europäische Union – Ursula von der Leyen: Die EU-Kommissionspräsidentin übermittelte der Schweiz die Anteilnahme der gesamten Europäischen Union. In Krisenzeiten wie diesen zeige sich, wie eng die europäischen Völker miteinander verwoben seien.

USA – Botschaft in Bern: Die Vereinigten Staaten reagierten mit einem offiziellen Bulletin ihrer Botschaft. Darin hiess es, man sei «deeply saddened» über die Nachrichten aus Crans-Montana. Die Botschaft bot den Schweizer Behörden jedwede Unterstützung an, die zur Bewältigung der Krise beitragen könnte.

Grossbritannien: Das britische Aussenministerium würdigte in einer offiziellen Note den «heldenhaften Einsatz der Schweizer Rettungsdienste». London steht im engen Austausch mit der Botschaft in Bern, um britischen Staatsbürgern vor Ort Beistand zu leisten. Die historische Verbindung des Ortes zu britischen Persönlichkeiten wie Sir Roger Moore wurde in den britischen Medien im Kontext der Anteilnahme hervorgehoben.

Pakistan – Shehbaz Sharif: Auch aus Islamabad erreichten die Schweiz Beileidswünsche. Premierminister Shehbaz Sharif erklärte auf «X», Pakistan sei tief bestürzt über das Feuer und stehe solidarisch an der Seite der Schweizer Regierung. (pmü)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Ukraine-Ticker, alle News bis zum 2. Januar 2026

Seit Ende Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Alle Neuigkeiten und Reaktionen dazu erfahren Sie in unserem Newsblog.
vor 5 Stunden
Abo

Es gibt ein «heikles Thema» – das kam beim Gespräch zwischen Trump und Selenski raus

Der ukrainische Präsident diskutiert mit Donald Trump über den Ukraine-Friedensplan. Die Gespräche verlaufen positiv. Dabei versucht Wladimir Putin weiterhin, die Verhandlungen zu sabotieren.
28.12.2025
AboSo einfach tickt der amerikanische Präsident

Trump hat sich von der Realität noch nie gross beeindrucken lassen

Mit seiner Zollpolitik will der amerikanische Präsident die USA auf Vordermann bringen. Das funktioniert zwar derzeit nicht. Warum glaubt Donald Trump dennoch, er befinde sich auf dem rechten Weg?
02.08.2025
­
­