«Dunkle Stunde der Schweiz»: Selenski, Macron, Meloni und andere Staatschefs kondolieren Crans-Montana
Ukraine – Wolodimir Selenski: Der Präsident meldete sich über den Kurznachrichtendienst «X» zu Wort. Er betonte, dass jede verlorene Menschenseele eine Tragödie sei: «Das Wichtigste ist, alles zu tun, um zu verhindern, dass sich solche Tragödien jemals wieder irgendwo auf der Welt ereignen.» Er sprach den Opfern und ihren Familien sein tiefstes Beileid aus.
Frankreich – Emmanuel Macron: Der Staatschef zeigte sich «tief bestürzt». Da auch französische Staatsbürger unter den Opfern sind, sicherte Macron der Schweiz die volle logistische Unterstützung zu. Der Élysée-Palast betonte die Verbundenheit in dieser «dunklen Stunde des Nachbarlandes».
Italien – Giorgia Meloni: Italien reagierte besonders schnell. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach von einem «schmerzvollen Moment für die gesamte Alpenregion». Aussenminister Antonio Tajani bestätigte, dass er in ständigem Kontakt mit seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis stehe. Italienische Spezialkliniken im Norden des Landes wurden zudem für die Aufnahme von Schwerverletzten in Alarmbereitschaft versetzt.

Deutschland – Johann Wadephul: Aus Berlin kamen Worte der Anteilnahme vom deutschen Aussenminister. Wadephul sagte, man verfolge die Lage im Wallis mit grosser Sorge und stehe bereit, falls Unterstützung bei der Identifizierung oder medizinischen Versorgung benötigt werde.
Österreich – Christian Stocker: Wien zeigte sich solidarisch mit dem Nachbarn. Das österreichische Aussenministerium veröffentlichte ein Statement, in dem die Gebete des österreichischen Volkes den Hinterbliebenen zugesichert wurden. Bundeskanzler Stocker liess über seine Sprecher ausrichten, dass Österreich in tiefer Trauer mit der Schweiz verbunden sei.
Europäische Union – Ursula von der Leyen: Die EU-Kommissionspräsidentin übermittelte der Schweiz die Anteilnahme der gesamten Europäischen Union. In Krisenzeiten wie diesen zeige sich, wie eng die europäischen Völker miteinander verwoben seien.
USA – Botschaft in Bern: Die Vereinigten Staaten reagierten mit einem offiziellen Bulletin ihrer Botschaft. Darin hiess es, man sei «deeply saddened» über die Nachrichten aus Crans-Montana. Die Botschaft bot den Schweizer Behörden jedwede Unterstützung an, die zur Bewältigung der Krise beitragen könnte.
Grossbritannien: Das britische Aussenministerium würdigte in einer offiziellen Note den «heldenhaften Einsatz der Schweizer Rettungsdienste». London steht im engen Austausch mit der Botschaft in Bern, um britischen Staatsbürgern vor Ort Beistand zu leisten. Die historische Verbindung des Ortes zu britischen Persönlichkeiten wie Sir Roger Moore wurde in den britischen Medien im Kontext der Anteilnahme hervorgehoben.
Pakistan – Shehbaz Sharif: Auch aus Islamabad erreichten die Schweiz Beileidswünsche. Premierminister Shehbaz Sharif erklärte auf «X», Pakistan sei tief bestürzt über das Feuer und stehe solidarisch an der Seite der Schweizer Regierung. (pmü)
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