­
­
­
­

Familienforschung wird einfacher

Das St. Galler Staatsarchiv stellt die katholischen und reformierten Kirchenbücher online zur Verfügung. Wer sich für seine Vorfahren interessiert, kann so auf einfache Weise über Taufen, Eheschliessungen und Todesfällen seit dem 16. Jahrhundert nachlesen.
Das St. Galler Staatsarchiv stellt neu via Internet alte Kirchenbücher zur Verfügung, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgehen und über Taufen, Eheschliessungen und Todesfälle Auskunft geben. Die Kirchenbücher sind für die Familienforschung wichtig.
Das St. Galler Staatsarchiv stellt neu via Internet alte Kirchenbücher zur Verfügung, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgehen und über Taufen, Eheschliessungen und Todesfälle Auskunft geben. Die Kirchenbücher sind für die Familienforschung wichtig. (Bild: Staatsarchiv St. Gallen)

Die Inhalte von 1146 Kirchenbüchern sind neu via Internet zugänglich, wie die St. Galler Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Historische Kirchenbücher seien als eine Art Vorläufer der heutigen Zivilstandsregister unverzichtbare Geschichtsquellen - besonders für die Genealogie (Familienforschung).

Bisher konnten die Kirchenbücher lediglich auf Mikrofilm im Lesesaal des Staatsarchivs eingesehen werden. In aufwendiger Arbeit habe das Staatsarchiv in Absprache mit den Kirchen und in Zusammenarbeit mit der Organisation "FamilySearch" die digitalisierten Mikrofilme aufbereitet, heisst es. Zugang erhält man unter www.staatsarchiv.sg.ch.

Alte Kurrentschrift

Die Kirchen- und Pfarrbücher wurden von den lokalen Geistlichen geführt und gehen zum Teil bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück. Wer sich in die Listen mit Taufen, Eheschliessungen und Todesfällen vertiefen will, muss sich allerdings mit der alten Kurrentschrift oder "deutschen Schrift" vertraut machen. Mit etwas Übung sei diese Hürde aber schnell überwunden, heisst es.

Die Digitalisierung der Kirchenbücher entspricht der Strategie des Staatsarchivs, bedeutende und häufig nachgefragte Bestände über das Internet zugänglich zu machen. Die Familienforschung sei vor allem bei historisch interessierten Personen nach wie vor sehr beliebt, schreibt der Kanton. (sda)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

AboSerie Kunst am Bau mit Hanna Roeckle

Die Gestalterin des Lindaplatzes

Seit 1967 wird 1% der Bausumme von öffentlichen Gebäuden für Kunst-am-Bau-Projekte eingesetzt. Einige dieser Projekte sind der Schaaner Lindaplatz oder der Garderobenbereich im Kunstmuseum.
28.03.2026
AboLandesarchiv stellt klar

Missverständnis rund um Aufbewahrung von Kirchenakten

Über 20 Jahre waren Akten des ehemaligen Dekanats im Landesarchiv deponiert, im Februar 2022 holte das Erzbistum Vaduz sie ab. «Lie24» sieht darin einen «Skandal», was die Beteiligten dementieren.
25.02.2026
AboLaternenausstellung, Kunstadventskalender und Fassadenprojektionen

Mehrere Lichtprojekte im Advent

Kein Lichter- oder Krippenweg, dafür eine Laternenausstellung im Turm auf Dux, ein Kunstadventskalender und Fassadenprojektionen auf dem Landesmuseum. 
12.12.2025

Wettbewerb

Vaterland Online verlost 10x2 Tageskarten für die «RHEMA»
RHEMA 2024

Umfrage der Woche

Was ist Ihnen an Ostern am wichtigsten?
­
­