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Jetzt live: Die Behörden informieren in Kürze zur Katastrophe in Crans-Montana ++ Dutzende Tote nach Brand und Explosion befürchtet

Bei einer Silvesterfeier in Crans-Montana ist es zu einem Brand gekommen. Die Polizei bestätigt mehrere Todesopfer sowie zahlreiche Schwerverletzte. Nach der Katastrophe appellieren Westschweizer Spitäler an die Bevölkerung.
Nach Angaben der Walliser Kantonspolizei gibt es mehrere Todesopfer sowie zahlreiche Schwer- und Leichtverletzte. (Bild: Keystone / Alessandro Della Valle)

10:12 Uhr

10:03 Uhr

Start der Pressekonferenz verzögert sich

Noch sind die Teilnehmenden nicht im Saal.

09:41 Uhr

Medienkonferenz um 10 Uhr

An der Medienkonferenz nehmen Staatsratspräsident Mathias Reynard, Sicherheitsminister Stéphane Ganzer, die Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud sowie der Kommandant der Walliser Kantonspolizei Wallis, Frédéric Gisler, teil. Es ist Gislers erste Medienkonferenz, er ist seit Mitternacht im Amt. Die Konferenz startet um 10 Uhr. (rem)

09:39 Uhr

Kanton ruft Bevölkerung zu Solidarität aus

Nach der Brand-Katastrophe in Crans-Montana hat sich Sicherheitsminister Stéphane Ganzer in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. Der Kanton sei von einer «schrecklichen Tragödie» getroffen worden. Zahlreiche Einsatzkräfte stünden im Grosseinsatz.

Gleichzeitig seien die Spitäler in der Region und darüber hinaus mit einem starken Zustrom von Verletzten konfrontiert. Um die Rettungs- und Gesundheitsdienste zu entlasten, ruft Ganzer die Bevölkerung dazu auf, am heutigen Tag sämtliche riskanten Aktivitäten konsequent zu vermeiden. Dies sei ein Zeichen der Solidarität gegenüber den Betroffenen sowie den Einsatzkräften. (rem)

09:30 Uhr

Bilder zeigen Bar nach Brand

08:39 Uhr

Medienbericht: 40 Tote und 100 Verletzte

Die Zeitung «Le Nouvelliste» berichtet auf ihrer Website von «etwa vierzig Toten und mindestens 100 Verletzten». Auf Anfrage konnte die Kantonspolizei diese Zahlen noch nicht bestätigen. Ein Arzt der Rega sagte gegenüber RTS, dass mehrere Menschen mit schweren Verbrennungen in Spitäler geflogen wurden. Der Arzt ruft die Bevölkerung dazu auf, Solidarität zu zeigen und am 1. Januar riskante Aktivitäten zu vermeiden. (bra/rem)

08:15 Uhr

Polizei will um 10 Uhr informieren

Die Polizei spricht in einem Communiqué von einem «schwerwiegenden Vorfall». Mehr als hundert Personen hielten sich zum Zeitpunkt der Explosion im Lokal auf. Die Polizei schreibt weiter, dass mehrere Personen ums Leben gekommen seien, weitere wurden verletzt. Der Grosseinsatz sei weiter im Gang.

Für betroffene Angehörige wurde eine Hotline eingerichtet: 0848 112 117. Zudem wurde ein Überflugverbot über Crans-Montana verhängt. 
Die Polizei will an einer Medienkonferenz um 10 Uhr weitere Details bekanntgeben. (rem)

Nach Angaben der Walliser Kantonspolizei gibt es mehrere Todesopfer sowie zahlreiche Schwer- und Leichtverletzte. (Bild: Keystone / Alessandro Della Valle)

07:30 Uhr

Bei einer Silvesterveranstaltung in Crans-Montana (VS) ist es in der Nacht zu einem schweren Brand gekommen. Nach Angaben der Walliser Kantonspolizei gibt es mehrere Todesopfer sowie zahlreiche Schwer- und Leichtverletzte, wie der «Blick» zuerst berichtete. Gaëtan Lathion, Sprecher der Walliser Kantonspolizei, sagte gegenüber Rhône FM, dass es eine «Explosion unbekannter Ursache» gegeben habe.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 1.30 Uhr alarmiert. Das Feuer brach in der Bar und Lounge «Le Constellation» aus, wo eine Silvesterfeier mit Konzert stattfand. Gemäss ersten Erkenntnissen könnte Pyrotechnik den Brand ausgelöst haben. In Zeugenaussagen ist zudem von einer Explosion die Rede.

Nach Angaben des Westschweizer Fernsehens RTS ereignete sich die Explosion im Untergeschoss des Lokals, das Platz für rund 400 Personen bietet. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen sich mehr als hundert Menschen in der Bar aufgehalten haben.

Zahlreiche Helikopter standen im Einsatz, um Verletzte in die Spitäler in der ganzen Schweiz zu transportieren. Die Spitäler in der Westschweiz sind gemäss der «Nachrichtenagentur AFP» und «20 Minuten» stark ausgelastet und rufen die Bevölkerung dazu auf, am Neujahrstag riskante Aktivitäten zu vermeiden, um weitere Notfälle zu verhindern. (the/rem)

 
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