Meldungen vom 19. August bis 19. September
12:41 Uhr
Samstag, 19. September
Stefan Grob kandidiert für Wattwiler Schulpräsidium
Die Wattwiler Ortsparteien haben gemeinsam Stefan Grob als Schulratspräsident der Schulgemeinde Wattwil-Krinau nominiert. Die Ersatzwahl für den per Ende Januar 2027 zurücktretenden Schulratspräsidenten Norbert Stieger findet am 29. November statt.

Am 14. September führten alle Wattwiler Ortsparteien nach einem mehrstufigen Rekrutierungsprozess die Präsentation von drei Interessentinnen und Interessenten für das Schulpräsidium durch. In den anschliessenden parteiinternen Nominationsversammlungen nominierten alle Ortsparteien unabhängig voneinander Stefan Grob als Schulratspräsidenten. Grob ist 42-Jährig, in Wattwil aufgewachsen und in der Toggenburger Zentrumsgemeinde wohnhaft. Seine breite berufliche Projektmanagementerfahrung in einem weltweit tätigen Industrieunternehmen und die gesammelten Führungserfahrungen als Projektleiter, Hauptmann der Schweizer Armee und in diversen Wattwiler Vereinen machen Grob zum geeigneten Nachfolger von Stieger, finden die Ortsparteien.
Bis am Freitagabend um 17 Uhr konnten Kandidaturen für das Wattwiler Schulpräsidium eingereicht werden. Wie die Ausgangslage final aussieht und welche Kandidaturen es für zwei frei werdende Schulratssitze gibt, will die Schulgemeinde Wattwil-Krinau am Montag kommunizieren. (pd/sdu)
13:32 Uhr
Freitag, 18. September
SVP Kirchberg erzielt Anpassungen am Baureglement
Der Gemeinderat Kirchberg hat den neuen Zonenplan und das neue Baureglement erlassen. Die SVP Kirchberg schreibt in einer Mitteilung, sie habe sich im Mitwirkungsverfahren mit einer Stellungnahme eingebracht. Sie habe die Stellungnahme auch dem kantonalen Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) zur Prüfung zugestellt.
Die kantonale Vorprüfung habe die rechtlichen Einwände der SVP in wesentlichen Punkten bestätigt. Der Kirchberger Gemeinderat hat inzwischen die entsprechenden Bestimmungen angepasst respektive gestrichen. Gegen die nun vorliegende Fassung wird die SVP Kirchberg deshalb als Ortspartei keine Einsprache erheben, so die Ortspartei in ihrer Mitteilung.
Der Gemeinderat habe Grundeigentümer mit einer kommunalen Mehrwertabgabe zusätzlich zur Kasse bitten wollen. Die SVP bezweifelte die rechtliche Grundlage. Die kantonale Vorprüfung bestätigte diese Einschätzung: Die Bestimmung sei «nicht genehmigungsfähig». Der entsprechende Artikel wurde ersatzlos gestrichen. Marc Keller, Präsident der SVP Kirchberg, sagt dazu: «Wir sind doch sehr überrascht, wie weit die erste Version dieses Reglements von unserem bürgerlichen Politikverständnis entfernt war.»
Trotz der vorgenommenen Korrekturen bleibe ein fader Beigeschmack, schreibt die SVP Kirchberg. Die Gemeinde habe bis heute rund 600’000 Franken in die Ortsplanungsrevision investiert. Davon entfallen aktuell 192’000 Franken auf das beauftragte Planungsbüro ERR AG. Umso mehr stelle sich die Frage, weshalb die Revision im Rahmen der Mitwirkung und der Vorprüfung noch in solch zentralen Punkten korrigiert werden musste. (pd/alr)
12:50 Uhr
Freitag, 18. September
Wattwil: Umfahrungsstrasse nachts gesperrt

Bis Mitte Oktober wird die Umfahrungsstrasse in Wattwil in mehreren Nächten gesperrt. Die Einschränkungen betreffen zuerst die Strecke zwischen Flooz und Brendi, danach den Abschnitt zwischen Brendi und Stegrüti.
Die erste Sperrphase zwischen Flooz und Brendi dauert von Sonntag, 20. September, bis Donnerstag, 24. September 2026. Weitere Sperrphasen folgen vom 27. September bis 1. Oktober, vom 4. bis 8. Oktober sowie vom 11. bis 15. Oktober. Die Strasse ist dabei jeweils von 19.15 bis 5.00 Uhr am Folgetag gesperrt.
Nach Abschluss dieser Sperrphasen folgt der Abschnitt zwischen Brendi und Stegrüti. Dort gilt die Sperrung von Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19.15 Uhr, bis Freitag, 16. Oktober 2026, 5.00 Uhr. (pd)
11:22 Uhr
Freitag, 18. September
Wattwil: Streifkollision – Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstag, um 18 Uhr, fuhr eine unbekannte Person in Wattwil mit einem Auto von der Rietwiesstrasse her in Richtung Zentrum. Im Anschluss bog sie links auf die Bahnhofstrasse ein und übersah ein 15-jähriges Mädchen auf ihrem Mofa. Dieses war von Ebnat-Kappel her ebenfalls auf der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Dabei kam es zu einer Streifkollision zwischen dem Auto und dem Mofa, wodurch die 15-Jährige stürzte. Sie wurde durch den Unfall nicht verletzt. Die unbekannte Person am Steuer des Autos setzte die Fahrt fort, ohne sich um das Mädchen zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Die Person am Steuer des Autos sowie weitere Personen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Uznach, 058 229 77 11, zu melden. (kapo)
11:15 Uhr
Freitag, 18. September
Kantonsrat Bösch will Wald fit machen für Klimawandel

Dem Ennetbühler SP-Kantonsrat und Förster Ruedi Bösch ist der Kanton bei der Umsetzung längst beschlossener Massnahmen, die den Wald an den Klimawandel anpassen sollen, zu zögerlich unterwegs. Dieser Sommer habe gezeigt, wie der Wald leide, halten er und die Staader SP-Kantonsrätin Andrea Schöb in einem Vorstoss fest, den sie gemeinsam eingereicht haben. Dabei habe der Kantonsrat bereits 2021 einen Bericht mit Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel verabschiedet, darunter auch solche, die den Wald betreffen, halten die beiden fest.
Die Regierung fragen sie nun, ob die in Aussicht gestellten Hilfsmittel zur Darstellung der Waldstandortsveränderungen erstellt wurden und die hinsichtlich des Klimawandels geeigneten Baumarten erkannt seien. Weiter, ob die Waldschutzstrategie erarbeitet wurde, die Massnahmen zur Verhütung und Behebung von Waldschäden umgesetzt würden und ob der Leitfaden für die Bewältigung von Grossereignissen im Wald erarbeitet sowie die Zuständigkeiten geregelt seien. (mt)
10:36 Uhr
Freitag, 18. September
Toggeburg: Pius Bürge kündigt Rücktritt an

Pius Bürge wird sein Amt als Präsident des Zweckverbandes Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg (SEUT) auf Ende der laufenden Amtsdauer im Dezember 2027 abgeben. Über seinen Entscheid hat er den Verwaltungsrat frühzeitig informiert. Ausschlaggebend ist die hohe zeitliche Beanspruchung des Präsidiums. Diese lasse sich mit dem offiziellen Pensum sowie seinen weiteren beruflichen und familiären Verpflichtungen langfristig nicht vereinbaren.
Der Verwaltungsrat wird den Prozess zur Regelung der Nachfolge in seiner Sitzung im Oktober 2026 einleiten. Damit bleibt Zeit für die Planung und eine geregelte Übergabe. Bis zum Ende seiner Amtszeit beabsichtigt Bürge, die laufenden Aufgaben weiterzuführen. «Bis zum Ende meiner Amtszeit werde ich die anstehenden Projekte gemeinsam mit dem Verwaltungsrat weiterhin aktiv mitgestalten und meine Funktion als Präsident des Verwaltungsrates unverändert wahrnehmen», so Pius Bürge.
Während Bürges bisheriger Amtszeit wurden Grundlagen geschaffen, Zuständigkeiten geklärt und Prozesse angepasst. Mit der Einsetzung der Geschäftsleitung wurden zudem Abläufe neu organisiert. Weitere Entwicklungen sind bei der Organisation und den Zuständigkeiten innerhalb der SEUT vorgesehen. Hinzu kommen Arbeiten am Seelsorgekonzept und an der strategischen Ausrichtung der Jugendarbeit. (pd)
09:28 Uhr
Freitag, 18. September
Schwägalp: Einsatz fürs Auerhuhn

Im Waldreservat Schwägalp-Bruggerwald sind derzeit Freiwillige des Bergwaldprojekts im Einsatz. Während zwei Wochen pflegen sie den Bergwald und die Hochmoore, um Lebensräume für das stark gefährdete Auerhuhn und weitere Tier- und Pflanzenarten zu verbessern, schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung.
Das 300 Hektar grosse Waldreservat nördlich der Schwägalp ist das grösste in Appenzell Ausserrhoden. Es grenzt an Reservate in St.Gallen und Innerrhoden. Das Auerhuhn benötigt lichte, strukturreiche und möglichst ungestörte Wälder. Heidelbeersträucher bieten den Küken Nahrung und Deckung, tiefbeastete Nadelbäume dienen als Schlaf- und Ruheplätze.
Gemäss Mitteilung schneiden die Freiwilligen unter anderem Verbuschungen zurück, schichten Äste zu Haufen und pflanzen junge Bäume. Diese werden mit Gattern vor Wildverbiss geschützt. Ergänzungspflanzungen sollen zudem die Baumartenvielfalt erhöhen und den Wald auf ein verändertes Klima vorbereiten. Das Bergwaldprojekt arbeitet im achten Jahr in Folge auf der Schwägalp. (kk/red)
18:02 Uhr
Donnerstag, 17. September
Stelz: Rauchentwicklung bei Einkaufszentrum

Beim Einkaufszentrum Stelz an der Toggenburgerstrasse hat es am Donnerstag gegen 17 Uhr gebrannt. Dies bestätigt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage dieser Zeitung. Ursache für den Brand war ein brennendes Brot in einer Mikrowelle. Gemäss ersten Informationen kam es zu einer Rauchentwicklung. Mehrere Personen wurden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst standen im Einsatz. Dabei wurde niemand verletzt. (nin)
15:58 Uhr
Donnerstag, 17. September
Umbau der Bahnhalle in Lichtensteig schreitet voran

Seit Anfang Juli ist der Umbau in der Bahnhalle in Lichtensteig in vollem Gange. Dies teilt die Stiftung Zukunft Bahnhof in einem Communiqué mit. Das Gebäude wurde bereits Schicht für Schicht entkernt und einiges an Material abgetragen. Besonders der östliche Teil der Bahnhalle bestehe fast nur noch aus einer Hülle. Die Bahnhalle sei fast nicht mehr wiederzuerkennen: Unzählige Gerüststreben und Betonblöcke sind zu sehen. Beinahe drei Wochen habe der Aufbau des Gerüsts gedauert.
Stiftungsrat Jan Colruyt wird in der Mitteilung zitiert: «Was wir hier eigentlich machen, ist: Wir stellen das Dach auf Stelzen, höhlen das Gebäude aus und bauen innen ein neues Haus auf. Danach wird das Dach wieder abgesetzt.»
Der Grund dafür sei die Fassade mit den prismenförmigen Schindeln, die gemäss Denkmalpfleger einzigartig und schützenswert ist. Mit dem Entfernen der Zwischendecke wird der historische Tanzsaal des ehemaligen Hotels Bahnhalle wieder in seiner ursprünglichen Form und Funktion hergestellt, heisst es weiter in der Mitteilung.
Auch die statischen Herausforderungen seien grösser als ursprünglich gedacht. Denn: Das Gebäude stehe lediglich auf Streifenfundamenten. Dadurch fehle ihm die nötige Steifigkeit in der Fassade.
Historische Funde auf der Baustelle
Beim Entkernen kam Historisches zum Vorschein: In der Zwischendecke zum Bühnenraum wurden Zeitungen aus dem Jahr 1889 sowie alte Stuckaturen entdeckt. Die Teile würden nun in einem Wandschrank gelagert und durch die Denkmalpflege gesichtet.
Im Bühnenraum orientieren sich die Architektinnen und Architekten am historischen Aufbau des Tanzsaals. Durch den Rückbau der Zwischendecke entstehe eine höhere Bühne, die künftig auch für Zirkusaufführungen geeignet sei. Besondere Anforderungen stellten dabei die Statik sowie Brand-, Schall- und Akustikschutz.
Zudem wird eine historische Dachterrasse rekonstruiert, nachdem Stiftungsrat Jan Colruyt von einer 92-jährigen ehemaligen Bewohnerin darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Dachterrasse früher genutzt wurde, um Wäsche aus dem Hotel zu trocknen.
Die Eröffnung der neuen Bühne ist für den Herbst 2027 mit einem Festival geplant. Interessierte können die Baustelle am Samstag, 26. September, um 9 Uhr oder um 10 Uhr besichtigen. Eine Anmeldung unter www.zukunftbahnhof.ch/events ist zwingend. Pro Führung können maximal 20 Personen teilnehmen. (nin/pd)
11:04 Uhr
Donnerstag, 17. September
Kirchberg: Arbeiten am «Sonnegrund» kommen voran

Die Erweiterung und der Umbau des Pflegeheims Sonnegrund in Kirchberg nehmen Gestalt an. Nachdem die Abbrucharbeiten Anfang März begonnen hatten und zunächst primär im Gebäudeinneren gearbeitet wurde, sind die Fortschritte nun auch von aussen sichtbar.
Im Untergeschoss sind die notwendigen Anpassungen am Rohbau gemäss einer Meldung im Kirchberger Mitteilungsblatt abgeschlossen. Neu erstellt wurden unter anderem das Treppenhaus und die Liftschächte. Auch der Schacht für den neuen Bettenlift im bestehenden Pflegehaus ist fertiggestellt.

Das warme und trockene Wetter der vergangenen Wochen habe die Bauarbeiten begünstigt. Für Bewohnende, Mitarbeitende und die Nachbarschaft kam es zeitweise zu Lärm. Die besonders lärmintensiven Arbeiten konnten gemäss der Gemeinde «auf wenige intensive Arbeitstage» konzentriert werden.
Im Oktober steht der nächste grössere Bauabschnitt an: Dann sollen die Holzelemente montiert werden. Über den Winter ist anschliessend der Ausbau des Neubauteils geplant. (pd/rop)
10:30 Uhr
Donnerstag, 17. September
Ganterschwil: Neuer Fluchtweg für Turnhalle

Die Mehrzweckhalle Ganterschwil wird sicherheitstechnisch angepasst. Bei einer Überprüfung aller Turn- und Mehrzweckhallen der Gemeinde zeigte sich, dass die bestehenden Fluchtwege nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen. Wegen des Mangels durften in der Mehrzweckhalle bloss noch Anlässe mit nicht mehr als 50 Personen stattfinden.
Gemäss einer Mitteilung der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil wird nun im vorderen, Teil der Halle bei der Bühne eine zusätzliche Fluchttüre eingebaut. Gleichzeitig seien weitere Anpassungen am Gebäude vorgesehen, damit die aktuellen Richtlinien eingehalten werden. Die Kosten dafür wurden ins Budget 2026 aufgenommen. Die Arbeiten sollen während der Herbstferien Anfang Oktober ausgeführt werden. (pd)

19:20 Uhr
Mittwoch, 16. September
BWZT: Kantonsrat will nichts von Aufstockung 2028 wissen

Im Juni reichte die SVP im Kantonsrat eine Motion für die Aufstockung des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg (BWZT) in Wattwil ein. Der Grund: Der Baustart zur Sanierung des BWZT ist erst 2028, sodass die Chance besteht, eine Aufstockung des BWZT zeitgleich mit der Sanierung zu realisieren. Am Mittwoch wurde die Motion im Kantonsrat behandelt.
Ivan Louis (SVP, Nesslau) plädierte für ein Ja. Er befürchtet, dass der Kanton eine Chance verpasst. Der Volksauftrag laute, in Wattwil eine Bildungsinfrastruktur ohne teure Mietlösungen zu realisieren, sagte er. Ein Jahr Verzögerung für eine nachhaltige Lösung sei akzeptabel.
Gegen die Motion waren alle anderen Fraktionen. Die FDP findet, dass man sich mit einem Nein nichts verbaut. Heute sei es nicht möglich, belastbare Kapazitätsentscheidungen zu treffen, sagte Isabel Schorer (St. Gallen). Für Tanja Zschokke (Grüne, Rapperswil-Jona) ist ein Schulausbau auf Vorrat nicht sinnvoll. Längerfristig sei eine Kapazitätserweiterung auf dem Areal der alten Kanti Wattwil zu prüfen.
Die Aufstockung könne man nicht mit einem Nachtragskredit lösen, findet Patrick Dürr (Die Mitte, Widnau). Zudem gehe der Kanton von rückläufigen Schülerzahlen aus. Für eine Minderheit der Fraktion sprach Mathias Müller (Die Mitte, Lichtensteig). Er warnte, dass die Qualität der Schulen unter dem Platzmangel leidet. Regierungsrätin Susanne Hartmann argumentierte, dass eine Aufstockung des BWZT ein neues Bewilligungsverfahren und eine neue Projektierung erfordere.
Eintreten wurde mit 37:77 Stimmen abgelehnt. Die Ja kamen von der SVP. Vereinzelte Ja gab es bei der Fraktion Die Mitte/EVP. (mkn)
15:11 Uhr
Mittwoch, 16. September
Rotes Kreuz wirbt im unteren Toggenburg um Mitglieder

Ab Montag, 21. September, sind Studentinnen und Studenten im Auftrag des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton St.Gallen im unteren Toggenburg unterwegs. Bis etwa Mitte Oktober gehen sie von Tür zu Tür, informieren über die Angebote des Hilfswerks und werben um neue Mitglieder.
Die Studierenden können sich mit einem Ausweis ausweisen und tragen Unterlagen mit dem Rotkreuz-Logo bei sich. Bargeld nehmen sie ausdrücklich nicht entgegen. Wer eine Mitgliedschaft abschliessen möchte, legt lediglich den entsprechenden Mitgliederbeitrag fest.
Mit den Beiträgen finanziert das SRK unter anderem Angebote in den Bereichen Gesundheit, Migration, Integration und Entlastung. Dazu gehören etwa der Rotkreuz-Fahrdienst, der Rotkreuz-Notruf, Besuchs- und Begleitdienste sowie die Kinderbetreuung zu Hause. Im Kanton St.Gallen engagieren sich zudem fast 500 Freiwillige für die Organisation. (pd)
11:44 Uhr
Mittwoch, 16. September
24-Jähriger in Stein nach Diebstählen festgenommen

In Stein hat die Kantonspolizei St.Gallen am Dienstagabend einen 24-jährigen Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, wiederholt Esswaren und weitere Gegenstände aus einem Selbstbedienungsladen gestohlen zu haben.
Kurz vor 19.45 Uhr ging die Meldung ein, dass ein mutmasslicher Ladendieb im Geschäft festgehalten werde. Gemäss Kantonspolizei war der Mann zuvor auf frischer Tat ertappt worden. Die ausgerückte Patrouille nahm den 24-jährigen Schweizer fest.
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft laufen weitere Ermittlungen. Dabei wird auch abgeklärt, ob der Mann mit weiteren Delikten in Verbindung steht. (pd)
10:44 Uhr
Mittwoch, 16. September
Feuerverbote im Toggenburg teilweise noch aufrecht

Im Mittleren und Obertoggenburg sind Feuer im Wald und in Waldesnähe wieder erlaubt. Die Gemeinden Wildhaus-Alt St.Johann, Nesslau, Ebnat-Kappel, Wattwil, Bütschwil-Ganterschwil und Neckertal heben ihre Feuerverbote auf. Grund sind Niederschläge der vergangenen Wochen, die die Waldbrandgefahr entschärft haben. Das geht aus einer Mitteilung des Regionalen Führungsstabs Toggenburg (RFS) hervor.
Anders ist die Lage im Alttoggenburg: In Mosnang, Kirchberg und Lütisburg bleibt das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vorerst bestehen. Dort fielen laut RFS deutlich weniger Niederschläge. Das Verbot gilt dort weiterhin im Wald und in einem Abstand von 200 Metern zum Wald.
Trotz der Entschärfung mahnen der Regionale Führungsstab und die Toggenburger Gemeinden zur Vorsicht. Die Waldbrandgefahr bleibt «erheblich», zudem ist die hydrologische Lage angespannt: Die unteren Bodenschichten sind weiterhin trocken, die Grundwasserstände liegen sehr tief. Offene Feuer sollen möglichst unterlassen und wenn überhaupt nur in befestigten Feuerstellen entfacht. Danach sind sie mit viel Wasser vollständig zu löschen. (pd)
10:07 Uhr
Mittwoch, 16. September
Churfirsten-Höhenfeuer sollen am Sonntag brennen
Die sieben Höhenfeuer auf den Churfirstengipfeln sollen am kommenden Sonntag, 20. September, brennen. Damit zeichnet sich für das lange verzögerte Spektakel ein neuer Termin ab. Nach Angaben von Toggenburg Tourismus ist das Entzünden der Feuer am Sonntagabend vorgesehen.
Eigentlich hätten die Höhenfeuer bereits am 1. August brennen sollen. Wegen der anhaltenden Trockenheit und des Feuerverbots im Kanton St.Gallen mussten sie jedoch mehrfach verschoben werden. Im Obertoggenburg blieb das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot besonders lange bestehen, weil die Lage dort weiterhin angespannt war.
Kommt es nun tatsächlich zur Durchführung, wäre es der späteste Zeitpunkt für die Churfirsten-Höhenfeuer überhaupt: 50 Tage nach dem Nationalfeiertag. Bisheriger spätester Termin war der 21. August 2022, als die Feuer ebenfalls wegen der trockenen Wetterlage verschoben werden mussten. (pd)
08:36 Uhr
Mittwoch, 16. September
Jahrmarkt in Bazenheid kann wohl stattfinden

Der traditionelle Bazenheider Jahrmarkt soll am kommenden Samstag aller Voraussicht nach durchgeführt werden. Zwischenzeitlich war offen, ob die Baustelle am Bahnübergang beim Bahnhof rechtzeitig so weit freigegeben werden kann. Wäre dies nicht der Fall, hätte dies den Jahrmarkt verunmöglicht.
Nach aktuellem Stand von Dienstag haben die SBB von Anfang an zugesichert, die Baustelle für den Jahrmarkt zu öffnen. Damit kann der Bahnhofplatz voraussichtlich für den Markt genutzt werden. Die Bauarbeiten am Bahnübergang werden nach dem Anlass fortgesetzt.
Der Zeitplan bleibt knapp, die Durchführung ist aber vorgesehen. Zum Bazenheider Herbstmarkt gehören Marktstände, Kinderaktivitäten und musikalische Unterhaltung. Die evangelische und die katholische Kirchgemeinde sind ebenfalls mit einem gemeinsamen Stand vertreten; dort steht das Motto «Frieden» im Mittelpunkt. (pd)
23:01 Uhr
Dienstag, 15. September
Neckertal siegt im Herisauer Exil

Spezieller Match für den 4.-Liga-Klub FC Neckertal-Degersheim. Nachdem «sein» Hauptspielfeld beim Oberstufenzentrum Necker bis letzte Woche wegen der Trockenheit gesperrt war, konnte am Dienstagabend zwar endlich das erste Heimspiel seit der Sommerpause ausgetragen werden, zur Sicherheit allerdings noch in Herisau. Denn bis wenige Tage vor dem Spiel war unklar gewesen, wann der Platz in Necker wieder freigegeben wird.
Die Reise über die Kantonsgrenze hat sich gelohnt: Auf dem Herisauer Ebnet setzte sich das in dieser Saison noch unbesiegte Neckertal-Degersheim gegen das noch sieglose Weinfelden-Bürglen 2b mit 2:1 durch und bleibt oben dran. Der Rückstand auf Leader Kirchberg beträgt bei nun gleicher Anzahl Spiele lediglich einen Punkt.
Als Nächstes stehen für Neckertal-Degersheim noch einmal zwei Auswärtsspiele an: Am Samstag (19 Uhr) geht es in der Cup-Qualifikation zu 4.-Ligist Grabs. Eine Woche später findet der Gastauftritt beim «Zwei» von Flawil statt. Das erste echte Heimspiel ist auf Freitag, 2. Oktober (20.15 Uhr) gegen Niederstetten terminiert. Es sind die einzigen beiden aktuell noch unbesiegten Teams dieser Liga. (sdu)
14:42 Uhr
Dienstag, 15. September
Nesslau: Nächster Abschnitt der Schwägalpstrasse wird saniert
Am Montag, den 21. September, beginnt das kantonale Tiefbauamt St.Gallen mit der Sanierung der Schwägalpstrasse in Nesslau. Die Arbeiten finden im Abschnitt Ortsausgang Neu St.Johann bis Schleipfen statt und dauern voraussichtlich bis Dezember 2027. Dies schreibt der Kanton in einer aktuellen Mitteilung.
Die Arbeiten umfassen die Sanierung der Strassenentwässerung und den Ersatz der bestehenden Randabschlüsse. Das Tiefbauamt ersetzt zudem die Fahrbahnbeläge. Der Einbau der Deckbeläge erfolgt im Jahr 2028.
Während den Bauarbeiten regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr. Der betroffene Strassenabschnitt bleibt einseitig passierbar. Umleitungen für Zufussgehende werden bei Bedarf signalisiert. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen zugänglich. Ausnahmen werden direkt kommuniziert.
Die Arbeiten sind ein weiterer Teil der Fahrbahnsanierung an der Schwägalpstrasse. Die baulichen Massnahmen sind aufgrund des Alters und des Zustandes der Schwägalpstrasse notwendig. Das Tiefbauamt achtet beim Unterhalt auf den Werterhalt der Infrastruktur und eine sichere Fahrt. Mit den baulichen Eingriffen können jetzt grössere Schäden und Kosten vermieden werden. (pd)
13:28 Uhr
Dienstag, 15. September
Kantonsrat: Kritik an paralleler Strassenführung im Alttoggenburg

Toggenburger SVP-Kantonsräte kritisieren, dass nordwestlich von Mühlrüti die Strassen nach Gähwil und nach Fischingen über rund 700 Meter parallel verlaufen. Bruno Schweizer (Neckertal), Mirco Gerig (Mosnang) und Christian Vogel (Bütschwil-Ganterschwil) finden das nicht mehr zeitgemäss.
Heute gelte es, haushälterisch mit Grund und Boden umzugehen, schreiben sie in einer Interpellation. Sie fragen, ob die Einmündung um rund 250 Meter verschoben werden kann, wenn die Strasse Mühlrüti-Gähwil in den nächsten Jahren saniert werden muss. Damit könne man Kulturland zurückgewinnen, das früher verbaut worden ist. Schweizer spricht in diesem Zusammenhang von einem grossen Sündenfall. Die Interpellation wurde am Dienstag im Kantonsrat eingereicht.
Ein weiteres Anliegen sei die Sicherheit, sagte Schweizer. Der Kanton will offenbar den Einlenker im Bennenmoos um rund zehn Meter verschieben und gleichzeitig die Gähwilerstrasse neu so führen, dass sie im rechten Winkel in die Fischingerstrasse einmündet. Schweizer weist darauf hin, dass es die Sicht verbessert, wenn man den Einlenker mindestens 200 Meter in Richtung Fischingen verschiebt.
Gilt nachher das bäuerliche Bodenrecht?
Weiter fragen die Kantonsräte, wie die Verkürzung der Gähwilerstrasse mit Sanierungsarbeiten an der Hulfteggstrasse koordiniert werden kann und welche Linienführung aus der Sicht des Regierungsrates technisch, verkehrlich und rechtlich möglich ist.
Schliesslich möchten sie wissen, ob Grundstücke dem bäuerlichen Bodenrecht unterstehen, wenn sie von Strassen zu Wiesland umgewandelt worden sind. Das Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht will den bäuerlichen Grundbesitz fördern. Es beschränkt deshalb den Kauf von Landwirtschaftsland durch Nicht-Bauern. (mkn)
10:59 Uhr
Dienstag, 15. September
Lütisburg: Bürgerversammlung zur Mühlaubrücke neu in der Kirche

An der ausserordentlichen Bürgerversammlung Lütisburgs vom 22. September steht ein wichtiges Traktandum an: Die Wiederaufnahme des Projektierungskredits von 270'000 Franken für den Ersatzneubau der Mühlaubrücke in die Investitionsrechnung 2026. Nun teilt die Gemeinde mit, dass die Versammlung vom Mehrzwecksaal in die katholische Kirche wechselt und neu erst um 20.15 Uhr beginnt.
Anlässlich der Bürgerversammlung von Ende März dieses Jahres wurde festgestellt, dass der Mehrzwecksaal für Bürgerversammlungen mit einer hohen Beteiligung zu klein ist, schreibt der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt. Er erwartet aufgrund der Stimmung in der Bürgerschaft und insbesondere auch aufgrund der angespannten Finanzlage der Gemeinde an der ausserordentlichen Bürgerversammlung vom 22. September ebenfalls eine hohe Beteiligung der Bürgerschaft.
Damit die Bürgerversammlung nicht kurzfristig abgesagt werden muss und um eine einwandfreie und saubere Abwicklung gewährleisten zu können, hat der Gemeinderat beschlossen, die Versammlung in die katholische Kirche zu verlegen. Der Start der Versammlung wurde auf 20.15 Uhr verschoben, damit Bürgerinnen und Bürger, welche irrtümlich zum Mehrzweckgebäude gehen, genügend Zeit haben, in die katholische Kirche zu dislozieren.
Die zugestellten Stimmausweise behalten ihre Gültigkeit. Diese müssen beim Eintritt in den Versammlungsraum vorgewiesen und den Stimmenzählern abgegeben werden. Interessierten Zuhörern und Personen ohne Stimmausweis wird ein Platz auf der Empore zugewiesen. Diskussionsbeiträge und Anträge sind persönlich am Mikrofon vorne beim Rednerpult abzugeben respektive vorzutragen. Anträge sind zudem schriftlich einzureichen, hält der Gemeinderat fest. Diese Zeitung wird über die ausserordentliche BV berichten. (pd/mn)
09:59 Uhr
Dienstag, 15. September
Bazenheid: Busse wegen regelwidriger Werbung fürs Ländler-Openair

Die erste Ausgabe des Musikfestivals Birk'n'Sound, dem neuen Ländler-Openair von Bazenheid, war ein voller Erfolg. Mitte Juli strömten rund 1000 Personen zum Birkenhof, wie diese Zeitung berichtete.
Für einen Beteiligten hat der Anlass aber ein unerfreuliches Nachspiel. Er wird von der Staatsanwaltschaft St.Gallen zu einer Busse verurteilt. Dies geht aus einem Strafbefehl hervor, der mittlerweile rechtskräftig ist. Der Beschuldigte wollte Werbung fürs Openair machen, hielt sich dabei aber nicht an die Vorschriften.
Er parkierte einen Anhänger an der Wilenstrasse, der mit Werbung für das Birk'n'Sound bestückt war. Allerdings fehlten Kontrollschilder am Anhänger. Somit stellt die Staatsanwaltschaft eine Übertretung der Verkehrsregelverordnung für das Parkieren eines Anhängers ohne Kontrollschilder auf öffentlichem Grund fest. Zudem gilt das Vergehen als vorschriftswidrige Anbringung von Strassenreklame.
Der Beschuldigte habe wissentlich und willentlich gehandelt. Er wird mit einer Busse von 300 Franken bestraft. Bei Nichtbezahlung würde eine Ersatzfreiheitsstrafe von drei Tagen fällig. Gesamthaft muss der Mann aber mehr als doppelt so viel zahlen, nämlich 650 Franken. Dies wegen der Gebühren für die Staatsanwaltschaft und die Polizei. (mn)
15:45 Uhr
Montag, 14. September
Nesslau: Ruedi Bösch im Kantonsrat vereidigt

Zu Beginn der Herbstsession wurden vier neue Mitglieder des Kantonsparlaments vereidigt. Unter ihnen waren die Niederbürerin Brigit Keller-Hürlimann (Die Mitte) und der Ennetbühler Ruedi Bösch (SP). Die beiden rückten nach für Bruno Cozzio (Die Mitte) und Martin Sailer (SP). (mkn)

14:00 Uhr
Montag, 14. September
Lichtensteig: Sechster Fetzli-Tag der Mitte Lichtensteig

Der diesjährige Fetzli-Tag der Mitte Lichtensteig war erneut ein voller Erfolg. Dies schreibt die Ortspartei in einer Mitteilung. Eine stattliche Gruppe von Erwachsenen und Kindern machte sich gemeinsam auf den Weg, um Strassen, Wege, Böschungen und Uferbereiche von weggeworfenem Abfall zu befreien.
Büchsen, Plastik, Verpackungen und zahlreiche weitere Abfälle wurden eingesammelt. Für den wohl aussergewöhnlichsten Fund sorgte die Thur: Dort wurde ein praktisch neues Fahrrad entdeckt. Dieses konnte im Rahmen des Fetzli-Tags allerdings noch nicht geborgen werden – der Werkhof wird sich nun um die Rettung kümmern.
«Es ist jedes Jahr erstaunlich, was innerhalb weniger Stunden zusammenkommt, sagt Mathias Müller, Stadtpräsident in Lichtensteig. Noch schöner sei aber, dass sich Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam auf den Weg machen und ganz konkret etwas für das Städtli tun würden.
Der Fetzli-Tag fand 2026 bereits zum sechsten Mal statt. Die Aktion soll nicht nur Abfall beseitigen, sondern auch das Bewusstsein dafür stärken, dass eine saubere Umgebung eine gemeinsame Aufgabe ist. Nach getaner Arbeit trafen sich die Helferinnen und Helfer zu einer wohlverdienten Stärkung und zum gemütlichen Austausch. (pd)
14:15 Uhr
Montag, 14. September
Bürgerforum in Ebnat-Kappel gegründet

In Ebnat-Kappel haben engagierte und am Gemeindegeschehen interessierte Bürgerinnen und Bürger das Bürgerforum Ebnat-Kappel gegründet. Zu den Themenschwerpunkten des Bürgerforums gehören Familie, Jugend und Bildung wie auch andere wichtige soziale und gesellschaftliche Anliegen im Dorf. Dies schreibt das neu formierte Bürgerforum in einer aktuellen Mitteilung.
Ziel sei es, die Gesprächs- und Diskussionskultur im Dorf zu fördern, Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung aufzunehmen und bei Möglichkeit weiter zu bearbeiten. «Ein weiteres Ziel ist, die Bürgerrechte und -pflichten besser kennenzulernen und zu thematisieren», schreibt das Bürgerforum. Gleichzeitig sollen Stellungnahmen zu Vernehmlassungen auf Gemeinde- und Kantonsebene erarbeitet werden. Eine erste Stellungnahme im Rahmen der Vernehmlassung zur Revision des kantonalen Volksschulgesetzes sei bereits in diesem Frühjahr eingereicht worden.
Das OK des Bürgerforums möchte der Bevölkerung von Ebnat-Kappel eine Stimme geben und organisiert ein Mal pro Monat einen Diskussionsabend. Interessierte Bürger können sich über per E-Mail unter buergerforum@thurweb.ch anmelden. Auch Anliegen und Diskussionsthemen dürfen dem OK per E-Mail eingereicht werden. (pd)
11:05 Uhr
Montag, 14. September
Wattwil: Umfahrung an mehreren Tagen gesperrt
Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung im Tunnel Wattwil ist in die Jahre gekommen. Darum ersetzen das kantonale Tiefbauamt und die Gebietseinheit VI die Brandmeldeanlagen, Rauchmelder und Notrufsäulen im Tunnel. Um diese Arbeiten möglichst sicher und effizient zu gestalten, sperrt das Tiefbauamt die Umfahrungen Wattwil.
Die Umfahrung Wattwil 1. Etappe von Flooz bis Brendi ist an folgenden Daten jeweils in der Nacht von 19.15 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag gesperrt:
- Sonntag, 20. September 2026, bis Donnerstag, 24. September 2026
- Sonntag, 27. September 2026, bis Donnerstag, 1. Oktober 2026
- Sonntag, 4. Oktober 2026, bis Donnerstag, 8. Oktober 2026
- Sonntag, 11. Oktober 2026 bis Donnerstag, 15. Oktober 2026
Die Umfahrung Wattwil 2. Etappe von Brendi bis Stegrüti ist von Donnerstag, 15.Oktober 2026, 19.15 Uhr, bis Freitag, 16. Oktober 2026, 5 Uhr, gesperrt. (pd)
10:27 Uhr
Montag, 14. September
Ricken: Zwei Festnahmen nach Flucht vor Polizeikontrolle

Am Sonntagabend hat sich ein Auto einer polizeilichen Kontrolle entzogen. Zwei Männer im Alter von 18 und 57 Jahren wurden festgenommen.
Kurz nach 20.30 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem auffällig fahrenden Auto auf der Umfahrungsstrasse von Wil nach Wattwil. Gemäss Angaben einer Auskunftsperson war das Auto in unsicherer Fahrweise unterwegs und geriet dabei wiederholt auf die Gegenfahrbahn.
Wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt, sichtete eine Patrouille das gemeldete Auto kurze Zeit später auf der Wattwilerstrasse kurz vor Ricken. Es war von Wattwil in Richtung Ricken unterwegs. Die Patrouille forderte das Auto mit «Stopp Polizei!» zum Anhalten auf. Beim Ortseingang Ricken hielt das Auto zunächst am Strassenrand an. Als die Polizisten die Kontrolle durchführen wollten, fuhr es unvermittelt wieder los und setzte seine Fahrt auf der Wattwilerstrasse in Richtung Gebertingen fort.
Die Patrouille nahm daraufhin mit Blaulicht und Wechselklanghorn die Verfolgung auf. Während der Fahrt geriet das Auto erneut auf die Gegenfahrbahn, wodurch ein entgegenkommendes Auto stark abbremsen musste, um eine Kollision zu verhindern.
Auf der Rapperswilerstrasse, kurz nach Eggweid, hielt das Auto schliesslich an. Die beiden Personen im Auto, zwei Männer im Alter von 18 und 57 Jahren, wurden aus dem Auto befohlen und festgenommen. Die Kantonspolizei klärt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die genauen Umstände sowie allfällige Zusammenhänge mit weiteren Delikten ab. (kapo)
08:47 Uhr
Montag, 14. September
Unihockey: Nesslau im Cup schon draussen

Wechselbad der Gefühle für die Frauen der Nesslau Sharks zum Auftakt in die neue Saison. In der Meisterschaft gab es am Samstag einen 4:2-Auftaktsieg auswärts gegen Bremgarten. Tags darauf setzte es im Cup-Sechzehntelfinal eine 1:2-Niederlage gegen den 2.-Liga-Klub Zulgtal Eagles ab.
Der Start in die neue NLB-Saison verlief erfreulich. Nachdem es auswärts bei Bremgarten in der ersten Spielhälfte kein Tor gegeben hatte, stellten die Toggenburgerinnen hernach binnen etwas mehr als zehn Minuten die Weichen auf Sieg. Zwei Tore von Saskia Schöni und ein Treffer von Hana Poláková sorgten für eine beruhigende 3:0-Führung. Die Entscheidung war dies allerdings noch nicht. Denn die Aargauerinnen fanden zurück in die Partie und verkürzten zwischenzeitlich auf 2:3, wobei ihr erster Treffer in Unterzahl erzielt wurde. Eingetütet war der Nesslauer Sieg, als Vera Gebert neun Sekunden vor Schluss ins leere Tor der Aargauerinnen traf.
Einen Tag später folgte ein Rückschlag. Denn das erste Cupspiel dieser Saison war auch sogleich das letzte. Bei den Zulgtal Eagels, die in der 2. Liga spielen, setzte es in Wimmis im Kanton Bern im Sechzehntelfinal überraschend eine 1:2-Niederlage ab. Somit wird in diesem Jahr kein NLA-Vertreter seine Aufwartung in der Nesslauer Büelen-Halle machen.
Eben dort findet am kommenden Samstag (19. September) um 19 Uhr das erste Meisterschafts-Heimspiel der neuen Saison statt. Gegner wird Giffers sein. (sdu)
10:37 Uhr
Sonntag, 13. September
Bütschwil/Degersheim: Zwei Unfälle – Führerausweise weg

Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsunfälle und Kontrollen wegen Fahrunfähigkeit verzeichnet. Deren zwei betrafen auch die Region Wil/Untertoggenburg.
In Bütschwil kam am Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr ein 58-jähriger Autofahrer auf der Mosnangerstrasse von der Fahrbahn ab, fuhr ein Wiesbord hinunter und blieb in einem Gebüsch stehen. Er gab an, kurz abgelenkt gewesen zu sein. Die Polizei stufte ihn als fahrunfähig ein und aberkannte seinen ausländischen Führerausweis für die Schweiz. Verletzt wurde niemand. Das Auto musste abgeschleppt werden.

In Degersheim kollidierte eine 50-jährige Autofahrerin am Samstag gegen 0.30 Uhr auf der Mühlefeldstrasse mit einem parkierten Auto. Dieses wurde durch den Aufprall quer über die Strasse geschoben und kam teilweise in einer Hecke zum Stillstand. Die Frau gab an, übermüdet gewesen zu sein. Eine Atemalkoholprobe ergab zudem 0,50 mg/l, also 1 Promille. Die Polizei nahm ihr den Führerausweis ab. Der Sachschaden beträgt rund 16'000 Franken. (kapo/sae)
23:26 Uhr
Samstag, 12. September
Ebnat-Kappel bleibt in der 3. Liga unangefochtener Spitzenreiter

Ebnat-Kappel gewinnt das Derby gegen Wattwil Bunt mit 1:0 und setzt sich nach fünf Runden und der maximalen Punktzahl von der Konkurrenz ab.
Es war auf dem holprigen Terrain ein Spiel auf Augenhöhe mit einem glücklicheren Heimteam. Deren Trainer Stefan Hinterberger sagte nach Spielschluss: «Klar, hätte Wattwil in der Endphase noch ausgleichen können, zwei Chancen wären vorhanden gewesen. Im Endeffekt ist der Sieg nicht unverdient, ich freue mich mit den Jungs, dass es zurzeit so gut läuft.»
Auf der Gegenseite zeigte sich Trainer Roman Kipfer, der letzte Saison noch die Verantwortung bei Ebnat-Kappel trug, wenige Minuten nach dem Abpfiff gefasst. Er sagte: «Wir haben gegen die zurzeit beste Mannschaft der Gruppe verloren. Ich bin trotzdem stolz auf meine Jungs.»
Für die Gäste war es sicher ein Handicap, dass Michael Scherrer im Verlaufe der zweiten Halbzeit innert weniger Minuten zweimal Gelb kassierte und die Wattwiler dadurch die letzte halbe Stunde nur noch zu zehnt auf dem Platz standen. Den sich bietenden Raum nutzte Marius Schwabe in der 69. Minute, als seine Bogenlampe den Weg ins gegnerische Tor fand.
Rund 350 Zuschauerinnen und Zuschauer nahmen den Weg in den Untersand auf sich und sorgten für eine schöne Kulisse. Ein Zuschauer bemerkte in der Halbzeitpause: «Verhältnisse, fast wie früher.» Einziger Unterschied: Er könne sich nicht erinnern, dass Derbys zwischen Ebnat-Kappel und Wattwil früher einmal Spitzenkämpfe waren. Lachend sagte er: «Da ging es jeweils um den Abstieg.» So haben sich die Zeiten geändert. Während die Ebnater mit dem Punktemaximum nach fünf Runden schon fünf Punkte Vorsprung haben, hat Wattwil Bunt mit zehn Punkten trotzdem keinen schlechten Saisonstart hingelegt.
Am nächsten Wochenende spielt Wattwil Bunt im Cup gegen Bischofszell. Aus diesem Wettbewerb hat sich Ebnat-Kappel schon verabschiedet. (bl)
17:28 Uhr
Freitag, 11. September
Radar: Hier gibt es die teuren Fotos

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Für die Region Wil und Toggenburg finden sich die Radaranlagen an folgenden Positionen:
- Gommiswald, Ricken: Rapperswilerstrasse
- Nesslau, Neu St.Johann: Toggenburgerstrasse
- Oberbüren, Oberbüren: Autobahn A1
- Oberuzwil, Oberuzwil: Wiesentalstrasse
- Wil, Wil: Zürcherstrasse (kapo/red)
16:15 Uhr
Freitag, 11. September
Gemeinde Wattwil will «Alte Kanti» nicht unter Schutz stellen

Die Gemeinde Wattwil spricht sich gegen eine Unterschutzstellung der «Alten Kanti» aus. Dies teilt sie in einer Medienmitteilung mit. Der Gemeinderat befürchtet, dass dadurch künftige Nutzungen und die Entwicklung des rund 8000 Quadratmeter grossen Areals stark eingeschränkt würden. «Eine Unterschutzstellung hätte für eine mögliche Umnutzung oder Umgestaltung einschneidende Folgen», wird der Gemeinderat im Communiqué zitiert.
Gleichzeitig signalisiert die Gemeinde Kaufinteresse: Sollte der Kanton die Liegenschaft künftig nicht mehr benötigen und verkaufen wollen, möchte Wattwil diese übernehmen. Der Verkaufserlös könnte nach Ansicht der Gemeinde in die Weiterentwicklung des Campus Wattwil fliessen, etwa für eine Aufstockung des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg. Über die langfristige Zukunft des Areals will die Regierung erst später entscheiden, da es übergangsweise weiterhin schulisch genutzt wird. Geprüft werden mehrere Optionen – von einer weiteren kantonalen Nutzung über Baurechte bis hin zu einem Verkauf an die Gemeinde oder Private. (pd/nin)
15:33 Uhr
Freitag, 11. September
Regierungsrat Beat Tinner am Bettag in Lichtensteig

Am Bettag besinnen sich Staat und Kirche auf gemeinsame Wurzeln. In der reformierten Kirche Lichtensteig hält Regierungsrat Beat Tinner auf Einladung der Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg eine Gastpredigt. Das ist einer Mitteilung zu entnehmen.
Beat Tinner ist seit 2020 Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements (VDE) im Kanton St.Gallen. Das VDE umfasst so verschiedene Bereiche wie die Jagd und Fischerei, Landwirtschaft und Wirtschaft und Arbeit. Am Bettag kommt Beat Tinner nach Lichtensteig. Der 55-jährige FDP-Regierungsrat wird eine Gastpredigt über das Thema «Bewahre und Bewähren» halten. «Bewahren ist kein Stillstand. Dem Wertvollen ist eine Zukunft zu geben. Genau darin müssen wir uns bewähren.»
Beat Tinner verknüpft diese Gedanken mit der Verantwortung. In welchem Zustand geben wir der kommenden Generation weiter, was uns anvertraut ist? Das gehört zum Bewahren. Dabei spielt die Wasserversorgung als Beispiel eine wichtige Rolle, wie das in diesem Dürresommer gerade im Toggenburg offenkundig wurde. Zum Bewähren gehört die angemessene Veränderung und auch das demokratische Miteinander. Die Liturgie gestaltet Pfarrer Daniel Klingenberg.
50-köpfiger Kirchenchor mit «Songs for Peace»
Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet durch den Kirchenchor Mittleres Toggenburg unter der Leitung von Heidi Preisig. Gegen fünfzig Personen treten bei dem Mitsing-Projekt «Sing for Peace» auf mit Liedern wie «We are the World» oder «Schalom chaverim». Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein Apéro angeboten. (pd)
14:16 Uhr
Freitag, 11. September
Feuerverbot widerrufen

Der ausgiebige Niederschlag in den letzten Tagen hat die Waldbrandgefahr reduziert, ist einem Schreiben des Regionalen Führungsstabs Toggenburg zu entnehmen. Auch die Wetterprognose lassen eine weitere Entspannung erwarten. Aus Sicht des Regionalen Führungsstabs Toggenburg herrsche entsprechend keine akute Waldbrandgefahr mehr. Der Kanton hat die Gefahr als gering eingestuft.
Im Obertoggenburg galt länger als anderswo im Kanton eine erhöhte Gefahrenstufe aufgrund der Trockenheit. Entsprechend galt die Empfehlung, das Feuerverbot aufrecht zu erhalten (diese Zeitung berichtete). Nun beantragt der Regionale Führungsstab Toggenburg, das allgemeine Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe zu widerrufen. (pd)
13:55 Uhr
Freitag, 11. September
Vorstoss: Könnte bei der Steuererklärung bald KI zum Zug kommen?

Mit E-Tax SG steht den steuerpflichtigen Personen im Kanton St.Gallen seit der Steuerperiode 2025 eine neue digitale Lösung für die Steuererklärung zur Verfügung. Damit wird ein wichtiger Schritt hin zu einer einfacheren, medienbruchfreien und zeitgemässen Verwaltung gemacht.
Nun wenden sich die drei Mitte-Kantonsräte Mathias Müller (Lichtensteig), Philipp Egger (Jonschwil) und Stefan Kohler (Sargans) mit einer einfachen Anfrage an die St.Galler Regierung. Sie möchten wissen, wie sich das neue System bewährt. Aber vor allem auch stellen sie die Frage, inwiefern zukünftig KI zum Einsatz kommen könnte.
Konkret fragen die drei Kantonsräte, ob die Regierung den Einsatz von KI-gestützten Funktionen oder von Kooperationen nach dem Vorbild eines Zürcher Pilotprojekts prüft. Bei diesem Pilotprojekt arbeitet der Kanton Zürich mit der Postfinance und Iqtax zusammen, um ein KI-gestütztes Instrument zu testen, das Dokumente automatisch ausliest, Steuererklärungen vorbereitet und auf mögliche Abzüge hinweist.
Auch möchten die drei Kantonsräte wissen, welche Voraussetzungen dabei bezüglich Datenschutz, Transparenz, Datensicherheit, Rechtsgleichheit und Kontrolle durch den Kanton erfüllt sein müssten. (ser)
10:05 Uhr
Freitag, 11. September
Mitte nominiert Nicolas Gähwiler für Kirchberger GPK

Per Ende Jahr treten zwei Mitglieder aus der Kirchberger Geschäftsprüfungskommission (GPK) zurück: Adrian Rothenberger von der FDP und Lukas Bitschnau von der Mitte. Wie die Mitte Kirchberg nun schreibt, nominierte sie einstimmig Nicolas Gähwiler zur Wahl. Gähwiler ist diplomierter Experte in Rechnungslegung und Controlling und arbeitet als Treuhänder und Mandatsleiter bei der consis Treuhand AG in Wil. Er wohnt mit seiner Familie in Dietschwil und engagiert sich im Tennisclub Gähwil und bei «Dietschwil dihei».
Die GPK prüft das Budget, die Jahresrechnung und die Geschäftsführung der Gemeinde. Das ist zu einem grossen Teil Zahlenarbeit. Und dafür braucht es Leute, die Abschlüsse nicht nur lesen, sondern auch beurteilen können. «Genau das bringt Nicolas Gähwiler mit: die fachliche Tiefe, um kritisch nachzufragen, und die Bodenhaftung, um die Fragen zu stellen, die die Bevölkerung interessieren», sagt Simon Rutz, Präsident der Mitte Kirchberg. Für die Mitte ist eine GPK wichtig, die fachlich breit abgestützt und parteipolitisch ausgewogen zusammengesetzt ist.
Die Ersatzwahl findet am Sonntag, 29. November 2026, statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wäre auf den 28. Februar 2027 angesetzt. Ebenfalls zur Wahl stellt sich Patrik Solis von der FDP. Solis wohnt mit seiner Familie in Kirchberg und ist aktives Mitglied im STV Kirchberg sowie in der Verwaltung des BüroMitenand. Beruflich startete Solis mit dem KV und bildete sich gemäss eigener Aussage mit dem «grösstmöglichem Umweg» letztendlich zum Anwalt weiter. Heute arbeitet Solis als Staatsanwalt im Kanton Schaffhausen. (pd/ser)
13:53 Uhr
Donnerstag, 10. September
Arbeitsjubiläum von Maria Teresa Gross im Coop in Wattwil

Seit einem Vierteljahrhundert ist Maria Teresa Gross (61) bei Coop engagiert. Dabei war ein geradliniger Berufsweg für die in Italien geborene Maria Teresa nie vorgesehen. «Nach der Schule hiess es von meinem Vater, dass Frauen keine Lehre machen müssen, sondern heiraten und Kinder kriegen.» Sie heiratete, bekam zwei Kinder und arbeitete danach immer dort, wo sie mit Menschen zu tun hatte.
2001 kam Maria Teresa Gross eher zufällig zu Coop. Eine Freundin suchte eine Stelle, Gross begleitete sie – und dachte beim Hinausgehen: «Warte, bin ich blöd? Ich wohne ja gleich gegenüber. Ich hätte auch für mich fragen können.» Sie ging zurück und wurde gemeinsam mit ihrer Freundin angestellt. Aus dem spontanen Entschluss wurde eine 25-jährige Coop-Laufbahn.
Im Coop Lichtensteig arbeitete sie zunächst als Allrounderin. Als dieser zwei Jahre später schloss, wechselte Gross nach Wattwil, übernahm dort Bistro und Kiosk und half an der Kasse. Um als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ihr Pensum aus finanziellen Gründen erhöhen zu können, wechselte sie schliesslich in die Non-Food-Abteilung. «Das war mein Baby», sagt sie lachend. Kurz darauf fiel die bisherige Leiterin wegen ihrer Schwangerschaft aus – und Gross übernahm den Rayon. «Non Food habe ich immer gemocht», sagt sie.
Als 2020 ihre Mutter verstarb, wechselte Maria Teresa zunächst zurück zum Kiosk und später in die Früchte- und Gemüseabteilung. 2022 wurde die Leitung des Kassenteams frei – Gross liess sich erneut darauf ein und ist seither dafür verantwortlich. «Ich mag es hier sehr», sagt sie. «Ich habe mein Team von zwölf Leuten und stehe intensiv im Austausch mit den Stammkunden.» Als sie wegen Knieproblemen einige Monate ausfiel, freute sie sich bei ihrer Rückkehr besonders. «Viele Kunden sagten: ‹Oh, schön sind Sie wieder da›». Ihre Freizeit widmet Gross gerne ihrer zehn Monate alten Enkelin. (pd)
10:09 Uhr
Donnerstag, 10. September
Kantonsrat Christian Vogel kommt nicht an die Eröffnung «Kunst am Bau»

Am 24. September wird in Wattwil an der neuen Kantonsschule das Kunstwerk «Kunst am Bau» eingeweiht. Dafür erhielt auch der Dietfurter Kantonsrat Christian Vogel eine Einladung.
Nun erteilte er den Verantwortlichen eine schriftliche Absage, deren Wortlaut dieser Zeitung vorliegt. Er schreibt: Ich könnte es mir ein Leben lang nicht verzeihen, wenn ich an einer «Kunst»-Vernissage teilnehmen würde, bei der eine mit 400'000 Franken Steuergeldern finanzierte «Kunst»-Installation mit einem ebenfalls aus Steuergeldern finanzierten Apéro eingeweiht wird.
Mein Respekt vor den täglich hart arbeitenden Menschen, die dieses Geld zuerst erwirtschaften mussten, ist zu gross. Aus diesem Grund und aus Ablehnung gegenüber einem Bau- und Umweltdepartement, das 400'000 Franken Steuergeld zum Fenster hinauswirft und dies als «Kunst» schönredet, melde ich mich hiermit ab.
Er kämpfe für das Gegenteil: Für einen Staat, der jeden Franken sorgfältig ausgebe, sodass möglichst viel Geld bei den Menschen bleibe, die es verdient – doppelt gemeint – haben. Für einen Staat, der den Menschen diene, statt aus dem Geld elitäre «Künstler»- und Beamtenfreuden zu machen. Wie froh wohl manche Toggenburger Familie wäre, sie hätte am Ende des Jahres nur ein Bruchteil der 400'000 Franken in ihrem Portemonnaie, schreibt Vogel abschliessend. (pd)
06:09 Uhr
Donnerstag, 10. September
Bazenheid und Bütschwil holen am Mittwoch drei weitere Punkte

Die Serien reissen nicht ab. Bazenheid schlägt am Mittwoch Tägerwilen auswärts mit 2:0 und gewinnt zum fünften Mal in Folge. Bütschwils 3:1-Erfolg gegen Aufsteiger Amriswil ist der dritte Sieg nacheinander.
Fäh trifft für Bütschwil doppelt
«Wenn ihr im Sechzehner seid, dann gibt es einen Bums», sagte Bütschwil-Captain Severin Gübeli nach 66 Minuten. Ihm war nicht entgangen, dass seine Mitspieler nicht konsequent den Abschluss suchten. 20 Sekunden nach seiner Aussage liess er auf Worte Taten folgen und haute den Ball via Lattenunterkante zum 2:1 ins Netz.
Fünf Minuten später folgte noch das 3:1 von Dani Fäh, was zugleich der Endstand im 2.-Liga-Spiel zwischen Bütschwil und Amriswil bedeutete. Fäh hatte bereits in der ersten Halbzeit zur Führung getroffen, die aber nur bis zur 45. Minute hielt, dann gelang dem Gast noch vor dem Seitenwechsel der Ausgleich.
Was sich derzeit auf der Breite abspielt, ist erstaunlich. Nach den zwei Niederlagen zu Beginn der Saison gab es nur noch Siege, womit sich Bütschwil in der Tabelle auf Rang 5 vorgearbeitet hat. Nun folgt am Sonntagmorgen das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Uzwil 2
Bazenheid gewinnt zu knapp
Zweitligist Bazenheid lässt sich auch in Tägerwilen nicht vom Weg abbringen und gewinnt durch Tore von Silvano Teixeira und Lucian Nicola mit 2:0. Das Resultat fällt eher zu knapp aus. Das Endergebnis stand schon bei Halbzeit fest. Nach dem Seitenwechsel boten sich den Toggenburgern auf dem schwierig zu bespielenden Terrain weitere Chancen, das Skore zu erhöhen. Das Heimteam hingegen, das einen Abstiegsplatz belegt, war nie in der Lage, den Gästen ernsthaft Paroli zu bieten.
Für die Bazenheider folgt am Sonntag um 11.15 Uhr auf dem Ifang nun eine echte Knacknuss. Gegen den aktuellen Tabellensechsten Henau gab es vergangene Saison lediglich einen Punkt. (bl)
14:30 Uhr
Mittwoch, 9. September
Wildhaus-Alt St.Johann: Zwei Brücken wegen Bauarbeiten gesperrt

Ab Montag, 14. September, sind infolge Bauarbeiten zwei Brücken in der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann gesperrt. Dies schreibt die Gemeinde auf ihrer Website.
Von der Sperrung betroffen ist die Brücke Mühle/Sonnenhalbstrasse in Alt St.Johann sowie die Brücke Brandstrasse in Unterwasser. Letztere ist nur noch erschwert passierbar respektive über eine Notbrücke (maximal 18 Tonnen). (pd)
13:56 Uhr
Mittwoch, 9. September
Asiatische Hornisse auch in Neckertal gesichtet

Die Asiatische Hornisse ist im Kanton St.Gallen angekommen. In den vergangenen Tagen und Wochen wurden mehrere Tiere gemeldet. Mittlerweile liegen auch Nachweise aus der Region vor, nämlich in Neckertal und Oberuzwil. Dies schreibt das kantonale Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF). Weitere Tiere wurden in Balgach, Goldach und der Stadt St.Gallen gesichtet. In Balgach und St.Gallen konnten zudem zwei Primärnester lokalisiert und durch Fachpersonen entfernt werden.
Das ANJF ruft die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Hornissen und Nester zu melden. Frühzeitige Hinweise sind entscheidend, um die Ausbreitung der invasiven Art einzudämmen. «Je früher ein Nest entdeckt wird, desto grösser ist die Chance, die weitere Ausbreitung wirksam zu verlangsamen», schreibt das Amt für Natur, Jagd und Fischerei.
Die Asiatische Hornisse jagt Honigbienen, Wildbienen und zahlreiche weitere Insektenarten. Dadurch könne sie die Biodiversität beeinträchtigen und Schäden in der Landwirtschaft verursachen. Für den Menschen sei sie grundsätzlich nicht gefährlicher als die einheimische Hornisse, so das ANJF.
Die Asiatische Hornisse ist an ihrem fast vollständig schwarzen Körper mit einer orange-gelben Hinterleibsspitze und den auffallend gelben Beinen gut zu erkennen. Verdächtige Tiere oder Nester sollten fotografiert und mit einer möglichst genauen Ortsangabe über asiatischehornisse.ch gemeldet werden. Nester dürfen nicht selbst entfernt werden, sondern sind Fachpersonen zu überlassen. (pd)
10:29 Uhr
Mittwoch, 9. September
Wattwil: Postbrücke einen Tag länger gesperrt

Auf der Postbrücke in Wattwil finden aktuell Unterhaltsarbeiten statt, darum ist die Brücke seit Montag, 7 Uhr, für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Brücke führt zwischen Bräkerplatz und Kirchplatz über die Thur und verbindet die Bahnhofstrasse mit der Poststrasse.
Ursprünglich wurde kommuniziert, dass die Postbrücke bis am Mittwoch, 9. September, für den motorisierten Verkehr gesperrt bleibt. Nun gibt die Gemeinde Wattwil an, dass die Brücke voraussichtlich bis am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr, gesperrt bleiben wird.
Wegen des schlechten Wetters, verzögern sich die Unterhaltsarbeiten. Am Dienstag wurde auf der Postbrücke Gussasphalt aufgetragen, der trocknen und danach abgeschliffen werden muss. «Diese Abschleifarbeiten können nur bei schönem Wetter erfolgen und werden am Donnerstag aufgrund der besseren Wetteraussichten vorgenommen», schreibt die Gemeinde Wattwil auf Anfrage. Die Arbeiten erfolgen in Absprache mit dem kantonalen Tiefbauamt.
Für den motorisierten Verkehr ist eine Umleitung signalisiert. Passantinnen und Passanten können die Postbrücke während der gesamten Bauzeit passieren, auch die Zufahrt zu den Geschäften ist weiterhin möglich. (pd/alr)
16:08 Uhr
Dienstag, 8. September
Weiterhin kein Termin für die Churfirsten-Höhenfeuer

«Wir müssen uns noch etwas gedulden», schreibt Toggenburg Tourismus auf seiner Website. Gemeint sind damit die Höhenfeuer auf den sieben Gipfeln der Churfirsten, die eigentlich am 1. August brennen sollten. Die anhaltende Trockenheit macht das sichere Abbrennen der Feuer jedoch weiterhin unmöglich. Trotz der jüngsten Niederschläge sind die Böden weiterhin trocken. In Verbindung mit Wind und möglichem Funkenflug besteht nach wie vor ein Risiko. Die Situation wird laufend beobachtet und zu gegebener Zeit neu beurteilt, so Toggenburg Tourismus.
Damit werden die Höhenfeuer so spät wie noch nie brennen – der bis anhin späteste Termin war der 21. August im Jahr 2022.
Handkehrum heisst das auch, dass die Höhenfeuer so früh wie noch nie brennen werden: Weil es mittlerweile deutlich früher eindunkelt, wird man nicht bis beinahe 22 Uhr warten müssen, um die Feuer anzuzünden. (pd/ser)
13:57 Uhr
Dienstag, 8. September
Lütisburg: Die Arbeiten der Hangsicherung an der Letzistrasse schreiten voran

Anfangs Dezember des letzten Jahres konnten die Baumeisterarbeiten an die Toneatti AG vergeben werden. Noch im Dezember 2025 fand eine Startsitzung statt. Im Februar folgten Installationsarbeiten und es wurde mit der Erstellung des Baustellenzugangs begonnen. Im April konnte mit dem Aushub und den Spritzbeton- sowie den Ankerarbeiten begonnen werden. Die Baugrubensicherung konnte ohne kritische Vorkommnisse erstellt werden.
Wie die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt von Lütisburg schreibt, stehen nun die Arbeiten am Bohrplanum für die Erstellung der Bohrpfähle bevor. Am 21./22. September findet der Einhub des Bohrgeräts in die Baugrube statt. Dazu wird ein riesiger Pneukran mit acht Achsen und einer Länge von knapp 22 Metern auf der Letzistrasse einfahren und dort vor Ort installiert. Am nächsten Tag wird das Bohrgerät mit einem Transportgewicht von 35 Tonnen angeliefert und mit dem Kran auf das Bohrplanum unterhalb der Letzistrasse eingehoben. Während den anschliessenden 30 Tagen werden die dreissig 17 Meter langen Pfähle gebohrt und betoniert. Anfangs November wird der Wippkran ein zweites Mal für den Aushub des Bohrgerätes installiert. In der Folge kann mit dem Bau der Stützmauer begonnen werden.
Das Bauprogramm wird aktuell eingehalten, so die Gemeinde weiter. Es darf weiterhin davon ausgegangen werden, dass die Sanierung des Hangrutsches im Sommer 2027 abgeschlossen werden kann. (pd)
13:42 Uhr
Dienstag, 8. September
Kandidatur für das Gemeindepräsidium Schönengrund
Der Gemeindepräsident von Schönengrund, Thorsten Friedel, tritt zurück. Als Nachfolge bringt sich nun Gemeinderat Anick Reto Volger ins Rennen. Nach einer Legislatur habe er sich entschieden, sich für das freiwerdende Gemeindepräsidium zur Verfügung zu stellen. Er kandidiere vorbehältlich der Nomination durch die Mitglieder der SVP Schönengrund im September. «Schönengrund steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Herausforderungen und Veränderungen», schreibt Volger im aktuellen Mitteilungsblatt. Er sei bereit, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen und sich für die Gemeinde einzusetzen. (pd/ser)
11:31 Uhr
Dienstag, 8. September
Modellfluggruppe Mosnang: Erfolg an der Schweizer Meisterschaft

Auch dieses Jahr reisten drei Piloten der Modellfluggruppe Mosnang zur Schweizer Meisterschaft im Modellfliegen. Sie fand vom 4. bis 6. September im jurassischen Glovelier statt. Mit von der Partie waren Christian Aberer, Richard Kläger und Tom Michel. Letzterer holte sich einen Vizeschweizermeistertitel.
Glovelier im Kanton Jura – die Landschaft hat sich dort eindeutig noch nicht gut von der anhaltenden Trockenheit im Sommer erholt. Was das mit dem Modellfliegen zu tun hat? Eine wesentlich härtere Piste zum Landen. Die Modelle von Christian Aberer (Trojan), Richard Kläger (PC7) und Tom Michel (Waco) konnten am Sonntagabend aber unbeschadet wieder in die Autos eingeladen werden. Von Freitag bis Sonntag waren alle Mosliger drei Mal vor den Punktrichtern an den Start gegangen. Tom Michel absolvierte ausserdem nach den Wettbewerbsflügen einen Showflug für das Publikum.
Es war die Schweizer Meisterschaft im Bereich Scale. Das hat nicht viel mit Kunstflug zu tun, sondern vielmehr damit, seine Figuren möglichst originalgetreu in den Himmel zu bringen. Die Punktrichter hatten zudem ein Auge darauf, ob zwischen den Figuren ebenfalls realitätsnah geflogen wurde, was einen nicht zu unterschätzenden Teil der Bewertung ausmachte.
Knapp an zwei Medaillen vorbei
Punkte gab es ausserdem in der Bauwertung, in der die Piloten den zweiten (Tom Michel) und den dritten (Richard Kläger) Platz ergattern konnten. Wobei die Modelle der beiden nicht zu vergleichen sind. Kläger startete mit einem Eigenbau, Michel mit einem sogenannten ARF-Modell, bei dem nach dem Kauf nur noch die Endmontage durchgeführt werden muss. ARF-Modelle bildeten in der Beginner-Kategorie von Tom Michel allerdings die Mehrheit, während in der Kategorie F4H von Richard Kläger und Christian Aberer nur zwei davon an den Start gingen. Eines davon die Trojan von Christan Aberer. Da die Bauwertung einen Drittel der Punkte ausmachte, hätte Aberer wohl drei absolut perfekte Flüge hinlegen müssen, um in den vorderen Rängen mitzumischen. So landete er lediglich auf Platz 9.
Richard Kläger schrammte mit insgesamt 1376.74 Punkten nur knapp am Podest vorbei. Der vor ihm drittplatzierte Pilot hat nur 17 Punkte mehr erreicht. Tom Michel konnte von der positiven Bauwertung profitieren, zeigte aber auch am Himmel, dass das Training der vergangenen Wochen nicht umsonst war. Der letzte Teilnehmer stiess ihn aber noch vom Thron. Michel hat nach Bronze im letzten Jahr dennoch sein für 2026 gestecktes Ziel erreicht: Die Silbermedaille. (pd)
09:26 Uhr
Dienstag, 8. September
Wattwil: Thurdammstafette mit über 300 Teilnehmenden

Am Sonntagmorgen rieben sich die Spaziergänger/-innen auf dem Thurweg in Wattwil vermutlich erstaunt die Augen. Was da wohl vorbereitet wird? Emsige Helfer der Fitness Herren Riege des TSV Wattwil waren mit der Vorbereitung zur 43. Durchführung der Thurdammstafette sowie der Premiere des Thurcross beschäftigt. Aufgrund der anstehenden Veränderungen im Bereich des BWZT hatte das OK entschieden, Start / Ziel sowie das Festgelände dieses Traditionsanlasses zur neuen Kantonsschule zu verlegen. In diesem Zuge wurde auch das Projekt «Thurcross» gestartet. Als Alternative zur Stafette und dem Kidssprint konnten Einzelstarter in einem Hindernislauf mit attraktiven Hindernissen, welche teilweise ins Thurbord integriert wurden, ihr Geschicklichkeit zeigen.
Über 300 Athletinnen und Athleten nahmen am Traditionsanlass teil und verwandelten das Areal der neuen «Kanti» in ein sportlich-fröhliches Festgelände. (pd)
16:08 Uhr
Montag, 7. September
Schwägalp-Gottesdienst zu Hirten und Herden

Auf der Schwägalp findet am Sonntag, 13. September, ein reformierter Gottesdienst zum Thema Hirten, Herden und Weidewirtschaft statt. Hintergrund ist das internationale Jahr der Weiden, Weidewirtschaft und Hirten, das die UNO auf Antrag der Mongolei für das laufende Jahr erklärt hat.
Der Gottesdienst nimmt auch Bezug auf die zu Ende gehende Alpsaison. Hitze und Trockenheit stellten Mensch und Tier auf den Alpen in diesem Sommer vor Herausforderungen. In der Feier soll es darum gehen, was biblische Erfahrungen von Hirtinnen und Hirten mit Herden, Dürren und anderen Naturgefahren heutigen Menschen sagen können.
Gestaltet wird der Gottesdienst von Hans Jörg Fehle und Organistin Ursa Baltensperger, die Toggenburger Hausorgeltänze einbringt. Beginn ist um 9.30 Uhr. Die Kollekte ist für das Alpofon bestimmt, die Hotline für Älplerinnen und Älpler der IG Alp. Um 11.15 Uhr folgt ein katholischer Gottesdienst mit Diakon Peter Schwager aus Jonschwil. (pd)
11:49 Uhr
Montag, 7. September
Forchini muss Rennen abbrechen

Ramona Forchini hat beim Škoda Swiss Bike Cup in Huttwil einen gesundheitlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Wattwilerin war nach gesundheitlichen Problemen der vergangenen Wochen noch nicht vollständig erholt.
Trotzdem stellte sich Forchini beim Heimrennen des BIXS Race Teams an die Startlinie. Das Rennen musste sie jedoch vorzeitig beenden. Als nächster Fixpunkt des Teams steht der letzte Lauf des Škoda Swiss Bike Cup in Gränichen an. (pd)
10:35 Uhr
Montag, 7. September
Toggenburg verzeichnet stärksten Anstieg bei Stellensuchenden
Im Toggenburg ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich kantonsweit am stärksten gestiegen. Laut Mitteilung des Kantons beträgt die Zunahme im Wahlkreis Toggenburg 18,5 Prozent. Das liegt deutlich über dem kantonalen Mittel von plus 6,0 Prozent.
Ende August waren im ganzen Kanton St.Gallen 11’292 Personen bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum zur Stellensuche gemeldet. Das sind 638 mehr als vor Jahresfrist und 113 weniger als Ende Juli. Damit hat sich die Zahl der Stellensuchenden zum dritten Mal in Folge nur wenig verändert.
Kantonsweit sind aktuell 3931 offene Stellen gemeldet, 763 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig haben 29 Betriebe für September 1096 Mitarbeitende zur Kurzarbeit vorangemeldet. Betroffen sind laut Kanton Betriebe in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe aus allen Regionen des Kantons. (pd)
09:48 Uhr
Montag, 7. September
Sprayereien auf Fitnessparcours Norenberg
Der Fitnessparcours Norenberg zwischen Kirchberg und Bazenheid ist in den vergangenen vier Wochen mehrfach Ziel von Vandalismus geworden. Wie die IG Fitnessparcours Norenberg mitteilt, wurden Einrichtungen der beliebten Anlage wiederholt mit Sprayereien beschädigt.
Der IG-Vorstand zeigt sich verärgert über die Sachbeschädigungen. Die Anlage werde mit viel Engagement von ehrenamtlich tätigen Personen und Sportvereinen gepflegt und unterhalten. Umso mehr ärgere es die Interessensgemeinschaft, wenn diese Arbeit mutwillig beschädigt werde.
Betroffen waren etwa Informationstafeln. Diese wurden versprayt und mit «FCSG»-Klebern beklebt. Ähnliche Schriftzüge und Zeichen seien offenbar auch auf weiteren öffentlichen Anlagen, Tafeln und Behältern in der Gemeinde Kirchberg festgestellt worden.
Die Schäden wurden fotografisch dokumentiert und bei der Polizei angezeigt. Wer Hinweise zur Täterschaft geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Bazenheid unter 058 229 76 00 zu melden. (pd)
09:33 Uhr
Montag, 7. September
Gülle fliesst in Gonzenbächli, Fische sterben
In Dreien ist am Samstagnachmittag Gülle in das Gonzenbächli gelangt. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, kam es dadurch zu einer lokalen Gewässerverschmutzung. Im Bereich der Einleitstelle wurde ein Fischsterben festgestellt.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen war ein Landwirt kurz zuvor mit dem Umpumpen von Gülle beschäftigt. Dabei gelangte Gülle über die Strasse in das nahe gelegene Gonzenbächli. Nachdem der Landwirt dies bemerkt hatte, alarmierte er umgehend die Einsatzkräfte.
Die Feuerwehr errichtete im Bach eine Sperre, reinigte die verschmutzte Strasse und spülte den betroffenen Bachabschnitt mit Frischwasser. So konnte die weitere Ausbreitung der Gülle eingedämmt werden. Das genaue Ausmass des Schadens wird vom Umweltschadendienst abgeklärt. (pd)
16:52 Uhr
Sonntag, 6. September
Ricken: Vier Männer bei Geschwindigkeitskontrolle angehalten
Die Kantonspolizei führte am Samstag in Ricken Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei mussten zwei Personen ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben und ein Führerausweis wurde aberkannt.
Bei den Kontrollen an der Uznacherstrasse (ausserorts, 80 km/h erlaubt) stellten Polizisten zwischen 17 Uhr und 17:40 Uhr folgende Geschwindigkeitsüberschreitungen fest: Ein 69-jähriger Autofahrer wurde mit 121 km/h gemessen und ein 21-jähriger Motorradfahrer mit 123 km/h, beiden wurde der Führerausweis abgenommen. Weiter wurde ein 52-jähriger Motorradfahrer mit 116 km/h gemessen und ein 72-jähriger Motorradfahrer mit 127 km/h. Letzterem wurde der Führerausweis aberkannt, da der Mann nicht in der Schweiz wohnhaft ist.
Die fehlbaren Verkehrsteilnehmer gelangen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen zur Anzeige. Ebenfalls werden Administrativmassnahmen geprüft. (kapo)
17:35 Uhr
Freitag, 4. September
Keine semistationären Radaranlagen im Toggenburg
Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. In unserer Region sind aktuell keine Anlagen im Einsatz. Dafür in der Region Wil:
- Oberbüren, Oberbüren: Autobahn A1
- Oberuzwil, Oberuzwil: Wiesentalstrasse
- Wil, Wil: Zürcherstrasse (kapo)
12:21 Uhr
Freitag, 4. September
Die Kantonspolizei hält in Wattwil einen fahrunfähigen Autofahrer an
Zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen, 4. September, hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben Verkehrsteilnehmende angehalten, die angetrunken, alkoholisiert oder in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren.
Zwei Personen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, einer weiteren Person wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt. Vier Personen wurde die Weiterfahrt für mehrere Stunden untersagt. Alle sieben Verkehrsteilnehmenden werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Einer der sieben Verkehrsteilnehmenden hielt eine Patrouille der Kantonspolizei am Donnerstagabend, kurz nach 17.45 Uhr, auf der Wilerstrasse in Wattwil zur Kontrolle an.
Der 43-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft. Die Polizei ordnete die Entnahme einer Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. (kapo)
11:19 Uhr
Freitag, 4. September
Maria Rosenast ist mit 102 Jahren die älteste Einwohnerin von Kirchberg
Am Donnerstag, 3. September, durfte Maria Rosenast ein besonderes Jubiläum feiern: Sie wurde 102 Jahre alt. Damit ist sie die älteste Einwohnerin der Gemeinde Kirchberg.
Zu diesem aussergewöhnlichen Geburtstag überbrachte Gemeindepräsident Roman Habrik Maria Rosenast persönliche Glückwünsche. Der Geburtstagsbesuch war auch für Roman Habrik ein besonderer Anlass. Bereits zum dritten Mal durfte er, seit dem 100. Geburtstag von Maria Rosenast, mit ihr auf diesen besonderen Tag anstossen.
Der Gemeinderat gratuliert Maria Rosenast zu diesem beeindruckenden Lebensjubiläum und wünscht ihr weiterhin viele schöne und erfüllte Momente, gute Gesundheit und zahlreiche frohe Stunden im Kreise ihrer Liebsten. (pd)
10:13 Uhr
Freitag, 4. September
Patrik Solis soll für die FDP in die Kirchberger GPK
In der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der Gemeinde Kirchberg gibt es per Ende Jahr zwei Rücktritte. Unter anderem tritt Adrian Rothenberger von der FDP zurück. Eine ausgewogene und fachlich breit abgestützte GPK sei der FDP laut Mitteilung ein Anliegen. Sie nominierte deshalb ihr Mitglied Patrik Solis einstimmig zur Wahl – er soll die Rolle als juristisches Gewissen der GPK einnehmen. Der erste Wahlgang der Ersatzwahl findet am 29. November statt.
Solis wohnt mit seiner Familie in Kirchberg und ist aktives Mitglied im STV Kirchberg sowie in der Verwaltung des BüroMitenand. Beruflich startete Solis mit dem KV und bildete sich gemäss eigener Aussage mit dem «grösstmöglichem Umweg» letztendlich zum Anwalt weiter. Heute arbeitet Solis als Staatsanwalt im Kanton Schaffhausen.
Wie die FDP weiter schreibt, seien an ihrer HV zwei Rücktritte im Vorstand eingereicht worden. Der frühere Präsident der Ortspartei und spätere Schulratspräsident Orlando Simeon war seit dem Jahr 2000 im Vorstand, Louise Blanc Gähwiler – 10 Jahre für die FDP in der GPK – engagierte sich seit 2016 im Vorstand. Beide wurden verabschiedet.
Neu in den Vorstand gewählt wurde der 26-jährige Samuel Dürrenmatt. Der gelernte Landwirt und künftige Student für Soziale Arbeit wohnt in Dietschwil. (pd)
16:15 Uhr
Donnerstag, 3. September
Dietfurt: Führungswechsel bei der AVM-Gruppe
Bei AVM in Dietfurt beginnt ein neues Kapitel. Mit Willi Aurich und David Koch übernehmen neue Führungskräfte Verantwortung. Gleichzeitig zieht sich Gründer Marcel Widmer Schritt für Schritt aus dem operativen Geschäft zurück. Der Wechsel ist langfristig vorbereitet – und mit einem klaren Bekenntnis zum Toggenburg verbunden.
Seit August führt Willi Aurich als neuer CEO die AVM Innovations AG und übernimmt schrittweise die Gesamtverantwortung für die AVM-Gruppe. Der Wirtschaftstechniker bringt Erfahrung aus der globalen Industrie ebenso mit wie aus Schweizer KMU. Aurich ist in der Region verwurzelt, kennt die AVM-Mentalität und soll die Gruppe von Dietfurt aus weiterentwickeln.
Auch bei der AVM Engineering AG ist die Verantwortung neu geregelt. David Koch ist seit August CEO und trägt damit die operative Verantwortung. Dass AVM langfristig mit ihm plane, zeigte das Unternehmen bei seiner Ernennung mit einem Augenzwinkern: Koch erhielt ein Shirt mit der Jahreszahl 2053 – seinem voraussichtlichen Pensionierungsjahr. «Ein humorvolles Zeichen mit durchaus ernst gemeinter Botschaft», schreibt AVM in einer Mitteilung.
Für Gründer Marcel Widmer bedeutet die Neuaufstellung keinen abrupten Abschied. Er zieht sich schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurück und konzentriert sich stärker auf strategische Themen sowie die Begleitung der neuen Führung. Ab 2027 übernimmt er das Verwaltungsratspräsidium der AVM Innovations AG. Er bleibt hingegen weiterhin CEO der AVM Immobilien AG. «So geht wichtiges Wissen nicht mit einem Stichtag verloren. Erfahrung wird weitergegeben, während neue Führungskräfte zunehmend Verantwortung übernehmen», schreibt AVM. Widmer bleibe AVM damit eng verbunden – einfach in einer anderen Rolle. (pd)
14:21 Uhr
Donnerstag, 3. September
Kirchberg: Dringend Wohnraum für Flüchtlinge gesucht
Der Gemeinde Kirchberg werden durch den Trägerverein Integrationsprojekte St. Gallen (TISG) im Auftrag des Bundes und des Kantons fortlaufend geflüchtete Personen zugewiesen.
Wohnraum für die Unterbringung dieser Personen wird zunehmend knapp. Dies schreibt die Gemeinde Kirchberg im Mitteilungsblatt. Das Sozialamt bekunde zunehmend Mühe, rechtzeitig geeignete Unterkünfte zu finden und zum Bezug bereitzustellen. Der permanente Aufnahmedruck und die zunehmend angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt führen dazu, dass entgegen der bisherigen Praxis auch Wohnungen im höheren Preissegment gemietet werden müssen. Dies sei weder im Sinne der Steuerzahlenden noch der Gemeinde und möchte möglichst vermieden werden.
Die Gemeinde Kirchberg sucht deshalb dringend geeignete Unterbringungsmöglichkeiten in 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Wer ein Haus oder eine Wohnung zur Miete zur Verfügung stellen kann, sei gebeten, sich mit dem Sozialamt in Verbindung zu setzen (Tel. 071 932 35 20 oder sozialamt@kirchberg.ch). Auch Zwischennutzungen mit befristeten Verträgen seien möglich. (pd)
11:35 Uhr
Donnerstag, 3. September
Kirchberg: Zonenplan und Baureglement liegen öffentlich auf
Ein wichtiger Meilenstein in der Ortsplanungsrevision ist erreicht: Der Kirchberger Gemeinderat hat den neuen Zonenplan und das neue Baureglement erlassen. Die Unterlagen werden nun öffentlich aufgelegt.
Die Gemeinde beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der künftigen räumlichen Entwicklung. Ausschlaggebend waren unter anderem die Änderungen des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes von 2013 und das seit 1. Oktober 2017 geltende Planungs- und Baugesetz des Kantons St. Gallen. Dieses verpflichtet die Gemeinden, ihre Zonenpläne und Baureglemente innerhalb von zehn Jahren an das neue Recht anzupassen.
Kirchberg startete den Revisionsprozess im Jahr 2019 mit Dorfrundgängen unter fachlicher Begleitung. Die Erkenntnisse daraus flossen in die Strategie Innenentwicklung ein. Diese Strategie wurde im Laufe des Jahres 2020 in einem Mitwirkungsprozess mit der Bevölkerung erarbeitet. Dazu wurden verschiedene Workshops und Umfragen mit der Bevölkerung durchgeführt.
Im November 2024 wurde in Kirchberg ein öffentlicher Informationsanlass zum Thema Ortsplanungsrevision durchgeführt. Im Anschluss startete das Mitwirkungsverfahren, während dessen 38 Personen, Parteien oder Interessengruppen die Möglichkeit genutzt haben, um zum Baureglement und zum Zonenplan der Gemeinde Kirchberg Stellung zu nehmen. Die Ortsplanungskommission hat sich an mehreren Sitzungen mit den Stellungnahmen auseinandergesetzt und die Mitwirkungseingaben behandelt.
Nach der erfolgreichen kantonalen Vorprüfung hat der Gemeinderat die Gesamtrevision der Nutzungsplanung mit dem neuen Zonenplan und dem neuen Baureglement nun erlassen. Der öffentlichen Auflage unterstellt und rechtlich anfechtbar sind der Zonenplan, das Baureglement und die Waldfeststellung (Abgrenzung des Waldareals). Die Auflageunterlagen liegen während 30 Tagen, ab Montag, 7. September, bis Dienstag, 6. Oktober, im 2. Stock des Gemeindehauses an der Gähwilerstrasse 1 öffentlich auf. Es werden keine persönlichen Anzeigen versandt. (pd)
11:10 Uhr
Donnerstag, 3. September
FDP-Ortsparteien fordern vertiefte Zusammenarbeit der Gemeindeverwaltungen
Die FDP-Ortsparteien von Bütschwil-Ganterschwil, Kirchberg und Mosnang haben sich mit einem offenen Brief an die Gemeinderäte der drei Gemeinden gewandt. Sie bitten diese, in der laufenden Legislaturperiode gemeinsam zu prüfen, ob, wie und welche Teile der Gemeindeverwaltungen zusammengeführt werden könnten. Dies schreiben die FDP-Ortsparteien in einer Mitteilung.
Ein erheblicher Teil der Verwaltungsaufgaben sei in den Gemeinden praktisch identisch, werde heute aber dreifach und weitgehend unabhängig voneinander erbracht. «Wir denken hier an die Ämter, welche vor allem übergeordnetes Recht vollziehen und bei deren Aufgabenerfüllung die Gemeinde wenig bis keinen Spielraum hat», schreiben die Ortsparteien. Gleichzeitig steige der Aufwand für kommunale Aufgaben laufend – vielerorts habe dieser Druck in Fusionsdiskussionen gemündet.
Für die drei Ortsparteien ist klar: Eine Fusion bedeute immer auch einen Verlust an Selbstbestimmung und sollte deshalb als letztes Mittel gewählt werden. Wer die Eigenständigkeit der Gemeinden erhalten wolle, müsse die Gemeindeverwaltungen entlasten. «Als Vorbild dient die erfolgreiche Zusammenlegung des Grundbuch- und Landwirtschaftsamtes im Alttoggenburg», schreiben die FDP-Ortsparteien.
Zwei Vorteile stünden im Vordergrund: Grössere Abteilungen seien als Arbeitgeberinnen attraktiver, weil sie mehr Flexibilität bei Stellenprozenten und Ferienplanung sowie zuverlässigere Stellvertretungen erlaubten, ohne dauerhafte Mehrkosten im Betrieb, wie beispielsweise Springereinsätze bei Ausfällen, was gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein gewichtiges Argument sei. «Daneben lassen sich kostspielige Vorhaben wie beispielsweise die Digitalisierung gemeinsam finanzieren», schreiben die Ortsparteien.
Sie machen bewusst keine Vorschläge dazu, welche Bereiche zusammengelegt werden sollen – diesen Entscheid überlassen sie den Gemeinderäten. Jede Gemeinde soll unabhängig von ihrer Grösse gleichberechtigt bleiben.
«Wir wollen den Gemeinderäten nichts vorschreiben. Sie wissen am besten, wo eine Zusammenarbeit Sinn macht und vertretbar ist – wir erwarten lediglich, dass sie sich mit den anderen Gemeinderäten an einen Tisch setzen und eine vertiefte Zusammenarbeit ernsthaft prüfen», sagt Remo Sprecher, der das Projekt der drei FDP-Ortsparteien vertritt.
Statt Anträge an die Bürgerversammlungen zu stellen, wählten die Ortsparteien bewusst den offenen Brief: Das Anliegen soll von Beginn weg öffentlich diskutiert werden. Über das Ergebnis der Prüfung soll auch die Bevölkerung informiert werden, beispielsweise an der Bürgerversammlung.
Die drei FDP-Ortsparteien verweisen hierbei auch auf die Einfache Anfrage von FDP-Kantonsrat Ruben Schuler, Mosnang, mit dem Titel «Wie gelingt den St.Galler Gemeinden die öffentliche Aufgabenerfüllung auch in der Zukunft?» (pd)
10:31 Uhr
Donnerstag, 3. September
Lichtensteig: Arbeiter bei Sturz von Gerüst schwer verletzt
Am späten Mittwochnachmittag ist es zu einem Arbeitsunfall in Lichtensteig gekommen. Ein 20-jähriger Arbeiter ist von einem Gerüst gestürzt. Er wurde schwer verletzt und nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Kurz vor 17 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle an der Freudenau. Ein 20-jähriger Arbeiter stürzte von einem rund vier Meter hohen Rollgerüst und wurde schwer verletzt. Sowohl die Rega als auch der Rettungsdienst wurden aufgeboten und versorgten den 20-Jährigen vor Ort. Anschliessend brachte ihn der Rettungsdienst ins Spital.
Die Kantonspolizei St.Gallen untersucht nun, wie es zu dem Unfall gekommen ist. (kapo)
10:25 Uhr
Donnerstag, 3. September
Hallenbad Bütschwil: IG hielt erste Hauptversammlung ab
Die IG Erweiterung Hallenbad Bütschwil hat ihre erste Hauptversammlung durchgeführt. Neben den ordentlichen Geschäften stand vor allem die Information der Mitglieder im Zentrum.
Präsident Adrian Gmür führte durch die statutarischen Geschäfte. Im Mittelpunkt des Abends stand das konkrete Projekt, das von Aron Gerber, Präsident des Verwaltungsrates des Zweckverbands, vorgestellt wurde. Während die öffentliche Diskussion bisher vor allem von Kosten, politischen Differenzen und dem möglichen Austritt Lütisburgs geprägt war, rückten nun die geplanten Inhalte in den Fokus. Die Erweiterung würde zusätzliche Wasserfläche, ein Hubbodenbecken, Angebote für Kinder und Familien, einen erneuerten Saunabereich sowie einen barrierefreien Zugang schaffen.
Thematisiert wurde auch die technische Situation des Hallenbads. Verschiedene Anlagen hätten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, Ersatzteile seien teilweise nur noch schwierig erhältlich. Der Betrieb könn nur noch mit Müh und Not und dank des grossen Einsatzes der Mitarbeitenden aufrechterhalten werden.
In der Diskussion zeigte sich ein grosses Bedürfnis nach mehr Information. Mehrere Mitglieder hielten fest, dass Projektinhalte und Unterschiede zwischen einer reinen Sanierung und einer Erweiterung in der Bevölkerung noch zu wenig bekannt seien. Angeregt wurden zusätzliche Informationsveranstaltungen.
Die IG hält unverändert am Ziel einer Sanierung mit Erweiterung fest und will in den kommenden Monaten den Dialog mit der Bevölkerung weiterführen. Die im Oktober 2025 gegründete IG Erweiterung Hallenbad Bütschwil zählt inzwischen rund 420 Mitglieder aus den Verbandsgemeinden und darüber hinaus. (pd)
09:59 Uhr
Donnerstag, 3. September
Lichtensteig: Umbau der Bahnhalle gestartet
Bei der Bahnhalle Lichtensteig hat der grosse Umbau begonnen. Dies schreibt die Stiftung Zukunft Bahnhof in einer aktuellen Mitteilung. Schon jetzt sei die Stiftung daran, die Wiedereröffnung ab Herbst 2027 vorzubereiten. «Wir konkretisieren den Kulturbetrieb und machen uns vor allem Gedanken zu Fragen der Finanzierung und der ersten Programmphase», schreibt die Stiftung Zukunft Bahnhof. Auch soll der Gastsaal ab Herbst 2027 eröffnet werden.
Im Neubau auf dem Areal der Bahnhalle sind ausserdem Wohnungen geplant. Aktuell läuft der Bewerbungsprozess, erste Interessenten und Interessentinnen haben sich bereits beworben, wie die Stiftung angibt. Aktuell befindet sich das Neubauprojekt im Bewilligungsprozess des Sondernutzungsplans, 2027 soll die Baueingabe erfolgen. Dann soll der Neubau erfolgen, sodass voraussichtlich 2029 die Bewohnerinnen und Bewohner einziehen können. (pd/alr)
08:30 Uhr
Donnerstag, 3. September
Bazenheid: Zwei Bahnübergänge werden gesperrt
Weil die SBB die Strecke zwischen Wil und Wattwil erneuert, kommt es zu Einschränkungen bei zwei Bahnübergängen in Bazenheid. Vom 4. September bis 19. September sind die Bahnübergänge Toggenburgerstrasse und Mühlaustrasse gesperrt.
Der Bahnübergang Toggenburgerstrasse bleibt während der gesamten Umbauzeit für den motorisierten Verkehr gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert. Für Fussgängerinnen und Fussgänger bleibt der Bahnübergang Toggenburgerstrasse tagsüber, von 6 bis 22 Uhr, passierbar.
Der Bahnübergang Zäpfehusstrasse bleibt für sämtliche Verkehrsteilnehmenden geöffnet. Für den Busbetrieb wird dort eine Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung eingerichtet. Die Gemeinde bittet darum, während der gesamten Umbauzeit nach Möglichkeit das Bahnhofgebiet und den Bahnübergang Zäpfehusstrasse grossräumig zu umfahren und dabei die Umfahrungsstrasse zu nutzen. So soll einer Überlastung der Strassen entgegengewirkt werden. (pd)
15:18 Uhr
Mittwoch, 2. September
Postbrücke in Wattwil wird für drei Tage gesperrt
Die Postbrücke im Wattwiler Dorfzentrum bleibt von Montag, 7. September, 7 Uhr, bis und mit Mittwoch, 9. September, für den motorisierten Verkehr gesperrt. Grund sind gemäss einer Mitteilung der Gemeinde Wattwil Unterhaltsarbeiten. Die Brücke führt zwischen Bräkerplatz und Kirchplatz über die Thur und verbindet die Bahnhofstrasse mit der Poststrasse.
Es wird eine Umleitung signalisiert. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Brücke während der gesamten Bauzeit über den Gehweg passieren. Auch die Zufahrt zu den Geschäften bleibt gemäss Mitteilung möglich.
Die Arbeiten erfolgen in Absprache mit dem Tiefbauamt des Kantons St.Gallen und schliessen an die Sanierungsarbeiten beim Dorfplatz an. Diese können früher als geplant abgeschlossen werden. Schon am Freitag, 4. September, wird die Strasse wieder für den Verkehr freigegeben. Ab Donnerstag, 10. September, soll auch die Postbrücke wieder uneingeschränkt befahrbar sein. (pd/rop)
15:05 Uhr
Mittwoch, 2. September
Datum des Wattwilers Fest 2027 bekannt
Am Mittwoch, 9. September, um 20 Uhr treffen sich die Wattwiler Vereine im Thurpark zur jährlichen Vereinskonferenz. Eingeladen hat die Kommission für Kultur, Vereine und Integration. Im Zentrum des Treffens stehen gemäss einer Medienmitteilung der gegenseitige Austausch sowie erste Informationen zum nächsten Wattwiler Fest.
Dieses wird von den Wattwiler Vereinen mitgestaltet. Die Vorbereitungen dafür seien bereits angelaufen, heisst es in der Mitteilung: Das Organisationskomitee unter der Leitung von Gemeinderätin Olivia Heer hat sich bereits zu zwei Sitzungen getroffen. Auch das Datum des Fests steht fest: das Wochenende vom 28. und 29. August 2027. (pd/rop)
13:44 Uhr
Mittwoch, 2. September
SVP Kirchberg fordert Steuersenkung
Die Gemeinde Kirchberg lässt ihr Energieförderprogramm Ende Jahr auslaufen. Es wird nicht verlängert. Dies teilte die Gemeinde im August mit. Wie die SVP Kirchberg nun mitteilt, hatte sie sich am Dörferforum im vergangenen Mai gegen die Weiterführung des Energieförderprogramms ausgesprochen und einen entsprechenden Verzicht erbeten.
Nachdem der Gemeinderat nun dieser Bitte gefolgt sei, schreibt die Partei: «Für die SVP Kirchberg ist dies ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem massvollen und wieder sparsameren Gemeindehaushalt.» Ortsparteipräsident Marc Keller sagt: «Steuergelder dürfen nicht für Massnahmen eingesetzt werden, die auch ohne Förderung realisiert würden. Der Gemeinderat hat jetzt eine folgerichtige Entscheidung getroffen.»
Die SVP Kirchberg erwartet, dass der Gemeinderat diesen Entscheid zum Anlass nimmt, das Budget für das kommende Jahr konsequent auf weitere «wünschbare» Ausgaben zu durchleuchten und sich vermehrt auf die effektiv «nötigen» Ausgaben zu beschränken. Ebenso klar ist für die SVP Kirchberg, dass das damit eingesparte Steuerprozent nicht anderswo im Gemeindehaushalt versickern darf. Die frei werdenden Mittel müssten der Bevölkerung direkt zugutekommen, mittels einer entsprechenden Senkung des Steuerfusses. Die SVP Kirchberg wird sich für diese Entlastung der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einsetzen. (pd)
10:25 Uhr
Mittwoch, 2. September
Nesslauer siegt am St.Galler Kantonal-Veteranenschiessen
Beim St.Galler Kantonal-Veteranenschiessen in Sargans haben 349 Schützinnen und Schützen ihr Können unter Beweis gestellt. 299 Teilnehmende traten über 300 Meter an, weitere 50 mit der Pistole über 25 und 50 Meter. Während am ersten Wochenende am 14. und 15. August Hitze herrschte, sorgte am dritten Wettkampftag am 21. August Regen für schwierigere Bedingungen.
Bei den Gewehrschützen setzte Peter Grünenfelder aus dem Sarganserland mit 99 Punkten zunächst die Bestmarke. Am zweiten Wochenende wurde er jedoch von Walter Lusti aus Nesslau von der Spitze verdrängt. Lusti erzielte aufgelegt ebenfalls 99 Punkte und sicherte sich damit den Sieg. Dahinter folgten Grünenfelder sowie mehrere Schützen mit je 98 Punkten.
Bei den Pistolenschützen gewann der Sarganserländer Spitzenschütze Petio Kintchev über 50 Meter mit 95 Punkten vor Ferdinand Gabathuler und Theo Dietschi. In der aufgelegten 50-Meter-Disziplin setzte sich Paul Schnider durch.
Über 25 Meter siegte der frühere WM-Teilnehmer Albert Düring aus Schänis mit 99 Punkten vor dem punktgleichen Paul Schnider. Aufgelegt gewann Hans Rupp mit 148 Punkten vor Robert Pfiffner mit 147 Punkten.
Das Kantonal-Veteranenschiessen findet alle vier Jahre statt. Organisiert wurde die diesjährige Austragung vom Teilverband Sarganserland. (pd/rop)
17:24 Uhr
Dienstag, 1. September
Toggenburg hält an Feuerverbot in Wald und Waldesnähe fest
Am Dienstag hat der Kanton St.Gallen die Aufhebung des kantonalen Feuer- und Feuerwerksverbotes in Wald und Waldesnähe per Mittwoch, den 2. September um 12 Uhr, kommuniziert. Der regionale Führungsstab (RFS) Toggenburg stösst nun mit einer eigenen Mitteilung nach – und kommt zu einer anderen Beurteilung: Er empfiehlt den Gemeinden im Toggenburg und Neckertal, das am 26. Juni verordnete Feuer- und Feuerwerksverbot in Wald und Waldesnähe aufrechtzuerhalten.
Die Begründung liegt in den Empfehlungen der Naturgefahrenspezialisten des regionalen Führungsstabs: Einerseits ist für die nächsten Tage weiterhin trockenes und warmes Wetter prognostiziert, andererseits sind die Wälder weiterhin stark ausgetrocknet. Zudem haben die Bäume aufgrund der vergangenen Trockenheit viel zu früh ihre Laubblätter abgeworfen.
Die Gefahr von Wald und Flurbränden im Toggenburg und Neckertal ist nach wie vor als gross einzuschätzen, hält der RFS Toggenburg fest.
Deshalb ist nach wie vor verboten:
- Das Entzünden von Feuer im Wald und in Waldesnähe (innerhalb von 200 Metern);
- Das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern oder Rauchwaren;
- Das Abbrennen von Feuerwerk;
- Das Steigenlassen von Himmelslaternen.
Der regionale Führungsstab Toggenburg bittet die Bevölkerung dringend, das Verbot strikt einzuhalten und mitzuhelfen, Brände zu verhindern. Für Rückfragen soll man sich an seine Wohngemeinde wenden. (pd/mn)
17:04 Uhr
Dienstag, 1. September
Drei Studierende aus der Region im Final der WTT Young Leader Awards
Die Ostschweizer Fachhochschule kürt wieder die besten Praxisprojekte von Studierenden in den Kategorien Marktforschung und Managementkonzeption. Nun hat die Jury des WTT Young Leader Awards 2026 entschieden, welche Teams, die reale Projekte für verschiedene Auftraggeber umsetzten, im Finale stehen.
Auch drei Studierende aus den Regionen Wil und Toggenburg haben den Sprung ins Finale der besten drei Teams in Marktforschung respektive Managementkonzeption geschafft: Joël Bachmann aus Wil und Cedric Bührer aus Bazenheid haben im Team der H.P. Hafner AG aus Amriswil (Managementkonzeption) mitgearbeitet. Sie entwickelten die Projektkalkulation weiter und schufen einen sofort einsetzbaren Betriebsabrechnungsbogen.
Ramona Keller aus Kirchberg war Teil des Teams Gralsen Europe (Marktforschung). Für das Unternehmen mit Sitz in Luzern analysierten die Studierenden den europäischen Markt für Pitahaya und entwickelten Empfehlungen, wie die exotische Frucht vom Nischen- zum Mainstreamprodukt werden kann.
Wil war zudem in Form des dort ansässigen Auftraggebers Online Consulting AG vertreten. Für diese Firma konzipierten Studierende einen adaptiven KI-Readiness- und Maturity-Check, der KMU ihren Standort und Reifegrad aufzeigt und konkrete Handlungsfelder ableitet.
Am Mittwoch, 28. Oktober, werden in der Tonhalle St.Gallen die Gewinnerinnen und Gewinner beider Kategorien gekürt. Rund 600 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden erwartet, wie die Fachhochschule Ost mitteilt. Alle Finalisten erhalten ein Preisgeld. Dank zahlreicher Sponsoren und Partner – Medienpartner ist das «St.Galler Tagblatt» – geht es um insgesamt 22'000 Franken. In diesem Jahr feiert der WTT Young Leader Award zudem sein 20-jähriges Bestehen. (pd/mn)
10:56 Uhr
Dienstag, 1. September
Sperrungen auf Toggenburger Umfahrungsstrassen
Das kantonale Tiefbauamt nimmt im September auf den Umfahrungen im Toggenburg Grünpflege- und Strassenunterhaltsarbeiten vor. Für diese Arbeiten sind die Umfahrungen in den betroffenen Abschnitten gesperrt. Um die Unterhalts- und Grünpflegearbeiten möglichst sicher und effizient zu gestalten, sperrt das kantonale Tiefbauamt die Umfahrungen Wattwil 2. Etappe, Lichtensteig, Bütschwil und Ebnat-Kappel. Bei der Umfahrung Ebnat Kappel erneuert das Tiefbauamt zwischen Stegrüti und dem Tunnel Bergli zusätzlich den Deckbelag, wie der Kanton mitteilt.
Konkret wird der Abschnitt Brendi bis Stegrüti der Umfahrung Wattwil am 7. September von 7.15 bis 16.30 Uhr gesperrt. Bei der Umfahrung Lichtensteig ist der Abschnitt Neudietfurt bis Flooz betroffen. Dies am 8. und 9. September jeweils von 19.15 bis 5 Uhr. Die Strecke Engi bis Dietfurt der Umfahrung Bütschwil kommt am 15. und 16. September von 7.15 bis 16.30 Uhr an die Reihe. Und die Umfahrung Ebnat-Kappel wird auf dem Abschnitt Stegrüti bis Gieselbach vom 17. September um 7.15 Uhr durchgehend gesperrt bis zum 19. September um 16.30 Uhr. (pd/mn)
16:46 Uhr
Montag, 31. August
Zimmermann aus Libingen holt Gold an Swiss-Skills
Während drei Tagen fertigten angehende und ausgebildete Zimmerleute des Jahrgangs 2006 und jünger an den Swiss-Skills anspruchsvolle Werkstücke an. David Näf, angehender Zimmermann im letzten Ausbildungsjahr bei Hollenstein Holzbau Libingen, bewahrte während des gesamten Wettbewerbs Ruhe und Konzentration und sicherte sich am Samstag die Goldmedaille. Mit seinem starken Auftritt qualifizierte er sich für das Nationalteam und unterstrich eindrucksvoll, dass er für seine Abschlussprüfung als Zimmermann EFZ im Sommer 2027 bestens vorbereitet ist.
Dies schreibt das Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Toggenburg, bei dem Näf Lernender ist, in einer Medienmitteilung. Näfs Klassenkollege Silvan Blöchlinger aus Goldingen absolviert die Berufsausbildung bei Holzbau Oberholzer in Eschenbach und erreichte bei den Swiss-Skills den 7. Rang. Beide Lernenden zeigten eine beeindruckende Leistung und vertraten das BWZ Toggenburg mit grossem Engagement, heisst es in der Mitteilung. Besonders bemerkenswert ist, dass sie zu den jüngeren Teilnehmenden des Wettbewerbs gehörten und sich dennoch erfolgreich gegen starke Konkurrenz behaupteten. (pd)
16:16 Uhr
Montag, 31. August
TTC Toggenburg startet mit zwei Aufsteigern in neue Saison
Der Tischtennisclub Toggenburg nimmt Mitte September die neue Meisterschaftssaison in Angriff. Zwei Mannschaften schafften im vergangenen Jahr den Aufstieg. Die bisherige 4.-Liga-Mannschaft mit Gianni Fari, Joel Mörtlseder, Sullivan Renner und Christophe Rhyner schaffte dank einer starken Saison den Sprung in die 3. Liga. Ebenfalls feiern durfte die Mannschaft mit Jürg Mörtlseder, Rolf Sprenger, Romana Lüthy, Patrick Brühwiler und Roman Teichert: Sie steigt von der 6. in die 5. Liga auf.
Nicht nach Wunsch verlief die Saison hingegen für die erste Mannschaft. Nachdem diese erst im Vorjahr – erstmals seit mehr als 30 Jahren – den Sprung in die 2. Liga geschafft hatte, erwies sich die höhere Spielklasse als grosse Herausforderung. Das Team belegte am Ende den letzten Platz und steigt wieder in die 3. Liga ab.
Damit ist der TTC Toggenburg in der neuen Saison mit zwei Mannschaften in der 3. Liga sowie je einem Team in der 5. und 6. Liga vertreten. Die Heimspiele werden wie gewohnt in der Turnhalle Risi in Wattwil ausgetragen.
Für ein sportliches Ausrufezeichen sorgte Ende der letzten Saison der Nachwuchs. Clubmitglied Alessio Knüsel überzeugte bei der Gubler School Trophy gleich auf mehreren Stufen. Am Kantonsfinale blieb er mit 24:0 gewonnenen Sätzen ungeschlagen und qualifizierte sich für den Schweizer Final, wo er es bis in den Viertelfinal schaffte. Mit dem Einzug unter die besten acht der Schweiz gelang ihm dennoch ein beachtlicher Erfolg, wie sein Verein mitteilt. Die Teilnahme am Schweizer Final hat für den Nachwuchsspieler noch einen weiteren positiven Effekt: Er erhält für die kommende Saison eine Spiellizenz und soll damit bereits erste Einsätze bei den Herren des TTC Toggenburg bestreiten. (pd)
15:53 Uhr
Montag, 31. August
Sperrung Zugstrecke Wil–Wattwil
Vom 5. September um 1 Uhr bis zum 21. September um 5 Uhr werden auf der Strecke zwischen Wil und Wattwil umfassende Erneuerungs- und Unterhaltsarbeiten durchgeführt. In diesem Zeitraum fallen die Züge der Linie S9 zwischen Wil und Wattwil aus. Es verkehren Ersatzbusse (Linie EV1) von Wil bis Wattwil mit Halt an allen regulären Haltestellen. Thurbo empfiehlt, vor jeder Reise den Online-Fahrplan auf sbb.ch oder in der SBB Mobile App zu prüfen. (pd)
14:15 Uhr
Montag, 31. August
Dorfplatz Wattwil früher fertig als geplant
Seit Ende Juni macht das kantonale Tiefbauamt den Dorfplatz Wattwil für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer. Dank des guten Baufortschritts sind die Arbeiten früher als geplant abgeschlossen. Ab Freitag, 4. September, ist die Strasse wieder für den Verkehr freigegeben, wie das Tiefbauamt mitteilt.
Im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur Umfahrung Wattwil werten das kantonale Tiefbauamt und die Gemeinde Wattwil die Strassenräume in Wattwil auf. Diesen Sommer hat das Tiefbauamt die Verkehrsführung bei der Kreuzung Poststrasse, Ebnaterstrasse und Wilerstrasse beim Dorfplatz in Wattwil angepasst. Zwei Fussgängerquerungen mit Mittelinseln sorgen für mehr Sicherheit für den Fussverkehr. Zudem erneuerte das Tiefbauamt den Strassenoberbau, die Strassenentwässerung sowie die öffentliche Beleuchtung.
Zum speditiven Baufortschritt haben insbesondere die Unternehmungen und die Bauleitung beigetragen. Die günstigen Witterungsverhältnisse sowie die optimierte Verkehrsführung während der Bauzeit beschleunigten die Bauarbeiten ebenfalls. Mit der Freigabe des Knotens für den Verkehr werden am Freitag auch alle Einschränkungen aufgehoben. (pd)
10:20 Uhr
Montag, 31. August
Ramona Forchini an WM nur auf Rang 39
Die Mountainbike-Weltmeisterschaften in Val di Sole vom Wochenende verliefen für Ramona Forchini wenig erfolgreich. Die Toggenburgerin, nach einer leichten Erkrankung zu Beginn der Woche noch etwas angeschlagen, konnte ihre Leistung an diesem Tag nicht wie gewünscht abrufen und klassierte sich auf Rang 39. «Das gewünschte Resultat blieb damit aus», bilanziert das BIXS Race Team in einer Medienmitteilung.
Am kommenden Wochenende wartet mit dem Swiss Bike Cup in Huttwil das nächste Rennen – und gleichzeitig ein Heimspiel für BIXS. In der Mitteilung heisst es: «Nach einer intensiven WM-Woche bietet das Heimrennen die perfekte Gelegenheit, neue Energie aus dem eigenen Umfeld mitzunehmen und den Blick wieder unmittelbar nach vorne zu richten.» (pd)
10:03 Uhr
Montag, 31. August
Neue Leiterin für Kantonalbank in Bazenheid
Qendresa Zumberi übernimmt am 1. September die Leitung der St.Galler Kantonalbank in Bazenheid. Ihr Vorgänger Walter Hollenstein bleibt der Bank noch bis zu seiner Pensionierung erhalten. Qendresa Zumberi, 34-jährig, ist in Pfäffikon (SZ) aufgewachsen und lebt seit 13 Jahren mit ihrer Familie in Bazenheid. Nach der kaufmännischen Lehre sammelte sie in einem Consulting-Unternehmen erste Erfahrungen im Finanzbereich und übernahm als Assistentin der Geschäftsleitung früh Verantwortung, wie die Kantonalbank in einer Mitteilung schreibt.
Anschliessend war Zumberi in der Privat- und Geschäftskundenberatung bei der Postfinance und der Clientis Bank Toggenburg tätig. 2021 wechselte die diplomierte Finanzberaterin IAF zur SGKB Bazenheid. «Wir freuen uns sehr, mit Qendresa eine motivierte und erfahrene Fachfrau für diese anspruchsvolle Tätigkeit gefunden zu haben», sagt Matthias Hautle, Leiter Privat- und Geschäftskunden der Region West.
Der bisherige Niederlassungsleiter Walter Hollenstein geht Ende April 2027 in Pension. Bis dahin bleibt er der Niederlassung Bazenheid als Kundenberater erhalten. Walter Hollenstein führte die Niederlassung während über 30 Jahren. (pd)
18:15 Uhr
Sonntag, 30. August
Mosnanger Radballer gewinnen Worldcup-Turnier
Rafael Artho und Björn Vogel vom RMV Mosnang haben das Worldcup-Turnier im deutschen Alsbach-Hähnlein gewonnen. Das Mosnanger Duo setzte sich im Final gegen Dornbirn aus Österreich mit 5:4 durch. Es ist nach dem Sieg in Kobe 2024 der zweite Worldcup-Turniersieg für Artho und Vogel.
In der Vorrunde starteten die Mosnanger mit Siegen gegen Svitavka aus Tschechien und Gastgeber Hähnlein stark ins Turnier. Gegen Dornbirn setzte es zunächst eine 4:7-Niederlage ab, trotzdem qualifizierte sich der RMV Mosnang für die Halbfinals. Dort bezwangen Artho und Vogel das deutsche Team Stein in einem engen Spiel mit 6:5.
Im Final kam es erneut zum Duell mit Dornbirn. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die Mosnanger die Partie noch vor der Pause und verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schluss. Nach vier von sieben Worldcup-Turnieren übernimmt der RMV Mosnang damit auch die Führung im Gesamtklassement. (pd)
16:50 Uhr
Sonntag, 30. August
Erster Schweizer Motocross-Weltmeister ist verstorben
Der in Krinau aufgewachsene Motocross-Weltmeister Emil «Migg» Bollhalder ist am Sonntagmorgen, 30. August, verstorben. Bollhalder gehörte in den 1970er- und 1980er-Jahren zu den prägenden Schweizer Figuren im Seitenwagen-Motocross. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Charly Büsser wurde er 1982 und 1983 Weltmeister.
Bollhalder und Büsser waren die ersten Schweizer Motocross-Weltmeister. Bis heute sind sie auch die einzigen aus dem Kanton St.Gallen. Bereits 1979 hatte Bollhalder zusammen mit seinem Bruder Roland den Europameistertitel in der Kategorie Seitenwagen gewonnen. Im Fahrerlager galt Bollhalder wegen seiner akribischen Rennvorbereitung als «Weltmeister der Genauigkeit».
Zum Motorsport fand Bollhalder über einen Seitenwagen, den er einst in einem Motorradgeschäft in Bütschwil entdeckte. Später absolvierte er bei Heberlein in Wattwil eine Lehre als Maschinenmechaniker und begann mit Seitenwagenrennen. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Bollhalder als Verkäufer bei der Firma Fust in Oberbüren. Er lebte seit vielen Jahren in Lütisburg. (pd)
12:14 Uhr
Sonntag, 30. August
Auto landet nach Überholmanöver im Simmibach
In Wildhaus ist am Samstagabend ein 18-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse zwischen Gams und Wildhaus verunfallt. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, verlor der Mann kurz vor 20 Uhr nach einem Überholmanöver in einer Linkskurve Höhe Tobelsäge die Kontrolle über sein Auto. Dieses kam von der Strasse ab und landete im Simmibach.
Der 18-Jährige blieb unverletzt. Gemäss Angaben von Auskunftspersonen war sein Auto das dritte von fünf Fahrzeugen, die in Richtung Wildhaus unterwegs waren. Die beiden vorausfahrenden Autos hätten auf der kurvenreichen Strecke ebenfalls überholt.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfallhergang, zur Fahrweise des schwarzen Saab oder zu weiteren Fahrzeugen aus der Gruppe machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Mels unter 058 229 78 00 zu melden. (pd)
14:40 Uhr
Samstag, 29. August
Offizielle Einweihung der Hängebrücke zwischen Bazenheid und Jonschwil
Drei Wochen dauerte im März die Bauzeit, dann war die Hängebrücke über die Thur zwischen Jonschwil und Bazenheid fertiggestellt. In erster Linie dafür gedacht, Jonschwil und später Schwarzenbach mit Fernwärme ab der ZAB zu versorgen. Gleichzeitig wurde unter der Brücke eine Wassertransportleitung angebracht.
Das Bauwerk, das auch Teil eines Wanderwegnetzes ist, wurde wegen der gesperrten Mühlaubrücke schon Mitte Juni für die Wandernden freigegeben. Die offizielle Eröffnung ging aber erst am Samstag über die Bühne. Die gemeinsame Einladung der Gemeinden Kirchberg und Jonschwil sowie des Regionalwerks Toggenburg (RWT) und der Wasserversorgungen Kirchberg-Bazenheid-Lütisburg und Vogelsberg wurde rege genutzt.
Zeitweise bildeten sich auf beiden Seiten der Thur Warteschlangen. Bis am Nachmittag dürften mehrere hundert Personen die knapp 54 Meter lange und 17 Tonnen schwere Hängebrücke überquert haben. (bl)
16:38 Uhr
Freitag, 28. August
Wattwil: Jean Luc Meyer übergibt Leitung der Xundart-Praxis
Die Hausarzt-Gruppenpraxis Xundart in Wattwil erhält Verstärkung. Neu stösst Anna Gensmer zum Team um Jean Luc Meyer und Réka Veress. Gensmer stammt aus Wattwil und ist mit ihrer Familie Ende Juli wieder in die Gemeinde gezogen.
Im Herbst 2026 wird sie die medizinische Leitung der Praxis von Meyer übernehmen. Der seit mehr als 35 Jahren in Wattwil tätige Hausarzt kann sich damit schrittweise zurückziehen. Meyer war vor knapp zwei Jahren beim Start der Xundart-Praxis in den Räumlichkeiten der heutigen Berit Klinik dorthin gewechselt.
Das Ärztenetzwerk plant, das Team weiter auszubauen. Ziel ist es, künftig zusätzliche Patientinnen und Patienten aufnehmen und damit zur Sicherung der hausärztlichen Grundversorgung im Mittleren Toggenburg beitragen zu können. (pd)
15:40 Uhr
Freitag, 28. August
St.Galler Gefängnisse am Limit – SVP nimmt Ausländeranteil ins Visier
Seit August vergangenen Jahres liegt die Auslastung der St.Galler Gefängnissen bei über 100 Prozent. Die Zahl der Inhaftierten übersteigt also die ursprünglich vorgesehenen Kapazitäten. Um die Situation zu entschärfen, werden die Gefängnisse in Bazenheid und Uznach wieder in Betrieb genommen. Die 57 Haftzellen in vier St.Galler Gefängnissen – zwei in der Stadt St.Gallen, eines in Flums und eines in Gossau – reichen nicht mehr aus. Ein weiterer Grund für den zusätzlichen Platzbedarf ist die Verzögerung beim Regionalgefängnis Altstätten. Es hätte ursprünglich 2024 eröffnet werden sollen, jetzt fällt die Eröffnung auf das Jahr 2028.
Im Juni 2026 reichten die SVP-Kantonsräte Peter Gabathuler, Bernhard Zahner und Christian Vogel eine Interpellation beim Kantonsrat ein: Nicht nur die hohe Belegung, sondern vor allem der hohe Ausländeranteil bei den Gefängnisinsassen sind ihnen ein Dorn im Auge. «Die Kosten für Polizei, Gerichte und Gefängnisse trägt hingegen der sich korrekt verhaltende Schweizer Bürger mit seinen Steuern», schreiben sie in ihrem Antrag. Konkret möchten Sie von der Regierung wissen, wie hoch der Ausländeranteil in den St.Galler Gefängnissen ist, wie hoch die Kosten des Justizvollzugs sind und ob ausländische Straftäter für den Strafvollzug künftig ins Ausland übergestellt werden könnten.
Ende August antwortet die Regierung. Sie schreibt, dass der Anteil ausländischer Staatsangehöriger im St.Galler Justizvollzug weiterhin hoch sei. Im Regionalgefängnis Altstätten lag der Anteil Ende 2025 beispielsweise bei 88 Prozent. Gleichzeitig betont die Regierung, dass Grenzkontrollen und der Strafvollzug im Ausland Sache des Bundes sind und der Kanton nur begrenzten Einfluss hat. «Es besteht deshalb derzeit kein kantonaler Handlungsspielraum für weitergehende Massnahmen zur Verlagerung des Strafvollzugs ins Ausland», schreibt die Regierung. (pd/nin)
11:24 Uhr
Freitag, 28. August
Toggenburg: Mondfinsternis am frühen Morgen
14 Tage nach der Sonnenfinsternis folgt stets eine Mondfinsternis. Deshalb war am frühen Freitagmorgen eine Mondfinsternis zu beobachten. Der Erdschatten bedeckte den Mond allerdings nicht vollständig. Die totale Verfinsterung trat erst um 6.13 Uhr ein. Zu diesem Zeitpunkt war der Mond in unserer Region bereits untergegangen. Monduntergang war um 5.30 Uhr.
Beim Untergang hinter dem Horizont entstanden dennoch stimmungsvolle Bilder. «Auf den Aufnahmen ist der rötliche Teil des untergehenden Mondes bereits sichtbar. Es ist die Erdbeleuchtung, welche die Mondoberfläche rötlich erscheinen lässt», erklärt Hanspeter Steidle, Gründungsmitglied der Astronomischen Vereinigung Toggenburg, das Bild. (pd/zi)
10:17 Uhr
Freitag, 28. August
Hemberg: 76-Jähriger nach Selbstunfall in Lebensgefahr
Ein 76-jähriger Autofahrer ist am Donnerstagabend auf der Rütelistrasse in Hemberg verunfallt. Kurz nach 19.15 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung über den Selbstunfall. Der Mann war mit seinem Auto in Richtung Hemberg unterwegs. Kurz vor der Einmündung in die Scherbstrasse geriet das Auto gemäss bisherigen Erkenntnissen über den Gegenfahrstreifen und fuhr in das links angrenzende Gebüsch.
Anschliessend rollte das Auto rückwärts die Strasse hinunter und prallte zunächst gegen einen Drahtzaun. Danach stiess es gegen die Fahrertür eines auf der rechten Strassenseite parkierten Autos und kam dort zum Stillstand. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst flog die Rega den 76-Jährigen in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital. Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte ein medizinisches Problem im Vordergrund stehen. (kapo)
16:31 Uhr
Donnerstag, 27. August
Oberhelfenschwil: Liebenau Dorfplatz mit neuem Institutionsleiter
Die Liebenau Dorfplatz Oberhelfenschwil hat eine neue Institutionsleitung: Per 1. September 2026 übernimmt Marcel Ryser die Führung des Wohn- und Pflegeheims. Er folgt auf Domenika Schnider Neuweiler, die den Standort seit Juni 2026 interimistisch geleitet hat. Dies schreibt die Gemeinde Neckertal im aktuellen Neckerblatt.
Marcel Ryser verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Sozialbereich und über langjährige Erfahrung als Geschäftsführer. Zuletzt war er Vorsitzender der Geschäftsleitung der Stiftung Ungarbühl in Schaffhausen. Der diplomierte Sozialpädagoge verfügt zudem über den eidgenössischen Abschluss als Leiter von sozialen und sozialmedizinischen Organisationen und hat sich mit weiteren Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Führung, Management und Berufsbildung zusätzlich qualifiziert.
Mit der neuen Institutionsleitung schlägt die Liebenau Dorfplatz ein neues Kapitel auf. Marcel Ryser wird gemeinsam mit den Mitarbeitenden die Weiterentwicklung des Standorts vorantreiben und neue Impulse setzen. Im Zentrum stehen dabei weiterhin eine hohe Qualität in der Pflege und Betreuung sowie ein attraktives Zuhause für die Bewohnerinnen und Bewohner.
«Wir freuen uns, mit Marcel Ryser eine erfahrene Führungspersönlichkeit für die Liebenau Dorfplatz Oberhelfenschwil gewonnen zu haben», sagt Reto Geiger, Geschäftsführer der Liebenau Schweiz. «Gleichzeitig danken wir Domenika Schnider Neuweiler herzlich für ihren engagierten Einsatz und die kompetente Führung während der Übergangszeit.» (pd)
11:41 Uhr
Donnerstag, 27. August
Wattwil: Super Pumas am Sicherheitstag in der Markthalle
Einen Super Puma aus nächster Nähe bestaunen, im Piranha-Panzertaxi mitfahren, Drohnen und Militärhunde im Einsatz erleben oder Feuerwehr und Zivilschutz bei spektakulären Rettungsaktionen beobachten: Der Sicherheitstag (SIT) vom Samstag, 5. September, macht die Markthalle Wattwil zum grossen Erlebnisort rund um das Thema Sicherheit.
Veranstaltet wird der SIT von der Offiziersgesellschaft Toggenburg anlässlich ihres 175-Jahr-Jubiläums gemeinsam mit der Kantonalen Offiziersgesellschaft St.Gallen. Am Vormittag referieren Brigadier Stefano Trojani zur Sicherheitslage der Schweiz, Major Harald Düring zur Sicherheitslage im Kanton St.Gallen und Gemeindepräsident Hans-Rudolf Forrer über die Naturkatastrophe von Schwanden GL.
Ab 11 Uhr steht das Erlebnis im Mittelpunkt: Die Armee zeigt die «Infanterie heute», Drohnen, Militärhunde und den Super Puma. Zu den besonderen Attraktionen gehören Fahrten im Piranha-Panzertaxi. Polizei und Rettung präsentieren ihre Einsatzfahrzeuge, die Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig demonstriert eine Strassenrettung und der Zivilschutz zeigt Trinkwasseraufbereitung und Trümmerrettung. Die Rüstungsindustrie mit General Dynamics European Land Systems (GDELS) Mowag und Rheinmetall präsentiert unter anderem Eagle, Piranha und den Skyranger. Der Sicherheitstag ist öffentlich und kostenlos. Die Markthalle Wattwil ist in wenigen Gehminuten vom Bahnhof erreichbar. (pd)
10:42 Uhr
Donnerstag, 27. August
Ebnat-Kappel: Ackerhus zeigt bedeutende Fotos von Toggenburger Häusern
Nach der Sommerpause ist das Museum Ackerhus in Ebnat-Kappel am Sonntagnachmittag wieder regelmässig geöffnet und lädt zu einer Reihe von Veranstaltungen – hauptsächlich mit Bezug zur diesjährigen Sonderausstellung.
Mit der Ausstellung «Schön und stolz – neu entdeckt in München» widmet sich das Ackerhus 2026 einer aussergewöhnlichen historischen Fotosammlung: Der Ebnat-Kappler Landwirt Stefan Näf stiess bei einem Anbieter in München auf Fotografien von Toggenburger Häusern aus der Zeit um 1910 bis 1920. Ein Teil dieser bislang wenig bekannten Bilddokumente wird nun erstmals an der Sonderausstellung öffentlich gezeigt.
Am Sonntag, 6. September, um 16.00 Uhr führt Jost Kirchgraber durch die Fotoausstellung und gibt Einblicke in die historischen Aufnahmen. Unter dem Titel «Aus dem Blick der Denkmalpflege» spricht Eva Zangger von der kantonalen Denkmalpflege am Freitag, 2. Oktober, um 17.30 Uhr über den kulturhistorischen Wert der Fotografien. Zahlreiche der damals abgebildeten Häuser sind inzwischen verschwunden – die Bilder sind damit auch für die heutige denkmalpflegerische Arbeit von grosser Bedeutung.
Am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr beleuchtet Hans Büchler die Geschichte der frühen Fotografie im Toggenburg. Sein Referat nimmt die ersten Fotoateliers und Fotografen der Region ebenso in den Blick wie die frühe fotografische Dokumentation des Toggenburger Hauses. Zum Abschluss der Ausstellung findet am Sonntag, 8. November, ab 13 Uhr eine Finissage statt, um 17 Uhr folgt ein Konzert des Ensembles «Promenade à Paris».
Mit Blick in die Zukunft, die der heutigen Jugend gehört, ergänzt das Ackerhus sein Programm mit dem Sprechtheater «De Bläss macht Wind». Die Produktion entsteht in Kooperation mit dem Verein Toggenburger Hausorgel . Den Vorstellungen für Schulklassen folgt eine öffentliche Aufführung am Freitag, 25. September, um 19 Uhr. (pd)
17:28 Uhr
Mittwoch, 26. August
Neue Kita in Lichtensteig ist fertig
Nach einer kurzen Planungs- und Bauzeit ist die neue Kita auf dem Schulareal Lichtensteig fertiggestellt. Innerhalb weniger Monate wurde die ehemalige «Alte Turnhalle» in einen Betreuungsort verwandelt. Damit sichert die Gemeinde ein wichtiges Angebot für Kinder und Familien und stärkt Lichtensteig als attraktiven Wohn- und Arbeitsort, wie sie in einer Mitteilung schreibt.
Die neue Kita wurde notwendig, weil der bisherige Standort gekündigt wurde. Zum Zeitpunkt der Projektierung wurden insgesamt 35 Kinder betreut; an Spitzentagen besuchten bis zu 18 Kinder die Kita. Die neuen Räumlichkeiten sind für bis zu 24 gleichzeitig anwesende Kinder ausgelegt und bieten damit genügend Platz für die heutige Nachfrage sowie für die weitere Entwicklung. Die Lage auf dem Schulareal ermöglicht pädagogische und betriebliche Synergien zwischen Kita, Tagesstrukturen und Schule.
Zweigeschossiger Einbau in die bestehende Turnhalle
Im westlichen Teil der ehemaligen Turnhalle wurde ein zweigeschossiger, modularer Einbau realisiert. Er umfasst Spiel-, Ess- und Aufenthaltsbereiche, Schlafräume, eine Küche, ein Büro, eine Garderobe sowie kindgerechte Sanitäranlagen. Der östliche Teil der Halle bleibt der Schule als separat zugänglicher Mehrzweckraum erhalten. Nach heutigem Stand dürften die Gesamtkosten den ursprünglich bewilligten Kredit von 880’000 Franken leicht überschreiten.
Die Bevölkerung erhält Gelegenheit, die neue Kita kennenzulernen: Am Samstag, 29. August, findet im Rahmen des Kinderfestes der Tag der offenen Tür statt. Während in der Altstadt das Kinderfest gefeiert wird, öffnet die Kita auf dem Schulareal von 14 bis 18 Uhr ihre Türen. (pd)
12:44 Uhr
Mittwoch, 26. August
Die Gemeinde Nesslau hat nun 4000 Einwohnerinnen und Einwohner
Am Ende des vergangenen Jahres betrug die Zahl der Einwohnenden in der Gemeinde Nesslau 3'917. Gemäss Meldung durfte das Einwohneramt nun kürzlich die viertausendste Einwohnerin am Schalter willkommen heissen.
Wie weiter geschrieben wird ist Nesslau in den letzten fünf Jahren um rund 400 Personen gewachsen, was exakt zehn Prozent der Bevölkerung entspricht. (bl)
10:29 Uhr
Mittwoch, 26. August
Das «Städtli» Lichtensteig weihte Skulptur von Andreas Kleindienst ein
Am 25. August hat die Gemeinde Lichtensteig gemeinsam mit Familienangehörigen, Freunden sowie Bürgerinnen und Bürgern eine Skulptur des Künstlers Andreas Kleindienst eingeweiht. Laut Mitteilung haben die Erben das Werk der Gemeinde vermacht. Damit bleibe ein sichtbares Zeugnis seines langjährigen künstlerischen Wirkens im «Städtli» erhalten.
Stadtpräsident Mathias Müller würdigte Kleindienst als eigenständigen und schöpferischen Menschen, der gut zu Lichtensteig gepasst habe. Müller sagte: «Unsere Stadt lebt von Menschen, die eigene Ideen entwickeln, etwas ausprobieren und bereit sind, ihren Weg zu gehen. Andreas Kleindienst war einer dieser Menschen. Er fand in Lichtensteig Raum zum Gestalten und hat gleichzeitig dem Ort etwas zurückgegeben.» Zur Würdigung eines Menschen gehöre auch, ihn nicht nachträglich zu idealisieren. Jeder Mensch habe unterschiedliche Facetten und werde von seinem Umfeld unterschiedlich erlebt. Umso bedeutender sei das, was über das einzelne Leben hinaus Bestand habe.
Gerade der Stein stehe sinnbildlich dafür. «Menschen kommen und gehen, Erinnerungen verändern sich. Eine Skulptur aus Stein kann dagegen Generationen überdauern», sagte Müller weiter. Vielleicht würden in vielen Jahrzehnten Menschen vor dem Werk stehen, die Andreas Kleindienst nie gekannt hätten – und dennoch einen Moment innehalten, den Stein betrachten oder sich von ihm zu einem Gedanken anregen lassen.
Mit der Schenkung erhalte Lichtensteig nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch eine bleibende Spur eines Künstlers, der über viele Jahre Teil des kulturellen Lebens der Stadt war. (pd)
19:11 Uhr
Dienstag, 25. August
Fussball: Cupfinalist spielt in Bazenheid gegen Wil
Vom Cupfinal ins untere Toggenburg. Die Rede ist aber nicht vom FC St.Gallen. Dafür spielt der österreichische Cupfinalist SCR Altach am Donnerstag, 1. Oktober um 17 Uhr auf dem Sportplatz Ifang. Es handelt sich um ein Testspiel gegen den FC Wil. Dies so quasi als nachträgliche Eröffnung der erneuerten Anlage. Die Vorarlberger spielen in der österreichischen Bundesliga und qualifizierten sich diesen Frühling für den Cupfinal, wo gegen den späteren Double-Gewinner LASK Linz in der Verlängerung eine Niederlage resultierte.
Die Situation in diesem Herbst ist speziell. Zwischen dem 20. September und dem 9. Oktober finden während fast drei Wochen keine Pflichtspiele auf Klubebene statt. Während die Nati gleich vier Nations-League-Spiele austrägt, überbrücken die Vereine mit Testspielen wie diesem. (sdu)
15:55 Uhr
Dienstag, 25. August
Einheitsgemeinde Lütisburg nimmt nächste Hürde
Die Bildung einer Einheitsgemeinde in Lütisburg ist einen Schritt weiter. Die Bürgerschaft der Primarschulgemeinde hatte der Inkorporationsvereinbarung zwischen der Primarschulgemeinde und der politischen Gemeinde bereits an der Urnenabstimmung vom 8. März zugestimmt. In der politischen Gemeinde wurde die Vereinbarung anschliessend dem fakultativen Referendum unterstellt; während der Referendumsfrist ging kein Begehren für eine Volksabstimmung ein.
Das Departement des Innern des Kantons St.Gallen hat die Inkorporationsvereinbarung am 16. Juni genehmigt. Damit ist sie rechtskräftig und seitdem in Vollzug. Ziel ist ein reibungsloser Start der Einheitsgemeinde per 1. Januar 2029.
Als nächster wichtiger Schritt steht die Erarbeitung der neuen Gemeindeordnung an. Primarschulrat und Gemeinderat wollen die weiteren Arbeiten gemeinsam in Angriff nehmen; die Bürgerschaft soll sporadisch über den Stand informiert werden. (pd)
14:06 Uhr
Dienstag, 25. August
Lütisburg wählt Gemeinderat erst im Februar
Nach den angekündigten Rücktritten von Joachim Näf und Andreas Rütsche aus dem Lütisburger Gemeinderat ist nun das weitere Vorgehen bekannt. Die Ersatzwahl für die beiden Sitze findet am Sonntag, 28. Februar 2027, statt. Gewählt wird für den Rest der Amtsdauer 2025 bis 2028.
Wahlvorschläge müssen bis spätestens Mittwoch, 4. November 2026, um 16 Uhr bei der Gemeinderatskanzlei Lütisburg eintreffen. Gültig sind sie, wenn sie von mindestens 15 in Gemeindeangelegenheiten Stimmberechtigten unterzeichnet sind und die Kandidierenden ihrer Kandidatur schriftlich zugestimmt haben.
Ein allfälliger zweiter Wahlgang ist auf Sonntag, 6. Juni 2027, angesetzt. Im zweiten Wahlgang sind gemäss Gemeindeordnung stille Wahlen möglich. (pd)
11:25 Uhr
Dienstag, 25. August
Toggenburger Höhenfeuer: Austragungsdatum weiterhin unklar
Wie jedes Jahr ist auf den sieben Gipfeln der Churfirsten ein Höhenfeuer geplant, das im ganzen Tal sichtbar sein wird. Unklar ist weiterhin, wann das Höhenfeuer angezündet wird. Während den Sommermonaten tragen Wanderinnen und Wanderer Holzscheite hoch zu den sieben Gipfeln. Normalerweise werden die Schitli am 1. August angezündet – wegen des kantonalen Feuerverbots, das seit dem 17. Juli gilt, war das Höhenfeuer bisher nicht möglich.
Per 22. August hat der Kanton St.Gallen das Feuerverbot ausserhalb des Waldes gelockert. Toggenburg Tourismus schreibt nun auf seiner Website: «Wir müssen uns noch etwas gedulden. Nach Austausch mit verschiedenen Fachstellen verzichten wir vorerst auf das Anzünden der Höhenfeuer auf den Churfirsten.» Trotz der jüngsten Niederschläge seien die Böden weiterhin trocken. In Verbindung mit Wind und möglichem Funkenflug bestehe nach wie vor ein Risiko. Die Situation werde laufend beobachtet und zu gegebener Zeit neu beurteilt.
Im Wald und in Waldesnähe gilt das Feuerverbot weiterhin. Auch ausserhalb dieser Gebiete ist im Umgang mit Feuer nach wie vor Vorsicht geboten. (pd)
10:43 Uhr
Dienstag, 25. August
Ebnat-Kappel: Hundeschwimmen am 13. September
Am Sonntag, 13. September, findet im Freibad Ebnat-Kappel das beliebte Hundeschwimmen statt. Der Anlass, bei dem die Vierbeiner jeweils in den letzten vier Stunden der Badesaison ins Wasser dürfen, findet bereits seit 2023 statt.
Normalerweise wird ein solcher Event auch im Oberuzwiler Freibad Ghürst veranstaltet. Das Hundeschwimmen, das in Oberuzwil vom Verein HundeSportPlausch Bubental-Flawil organisiert wird, findet ebenfalls seit 2023 statt und lockte im vergangenen Jahr über 100 Hundehalter an.
Doch dieses Jahr fällt der beliebte Anlass, der ebenfalls am 13. September stattgefunden hätte, ins Wasser. Aufgrund der anhaltenden Wasserknappheit schliesst das Freibad Ghürst in Oberuzwil früher als geplant – nämlich schon am 30. August. Ab dem 31. August öffnet bereits das Hallenbad, damit Trainings, Kurse und das Schulschwimmen weiterlaufen können. (alr)
09:57 Uhr
Dienstag, 25. August
Skispringen: Toggenburger Lars Künzle holt Bronze
Am vergangenen Wochenende fanden die Schweizermeisterschaften im Skispringen in Gibswil und Einsiedeln statt. Doch die Wetterbedingungen am Samstag waren derart garstig, dass der Wettkampf abgebrochen werden musste. Der Juniorenwettkampf wurde deshalb am Sonntagmorgen nachgeholt.
Dann schlug jedoch die Stunde des Lars Künzle vom SSC Toggenburg. In der Juniorenkategorie zeigte er einen starken Wettkampf und sicherte sich mit einer hervorragenden Leistung die Bronzemedaille an den Schweizermeisterschaften. Bereits im ersten Durchgang zeigte Künzle mit einer Weite von 103,5 Metern einen starken Sprung. Im zweiten Durchgang konnte er sich nochmals steigern und erreichte 107,5 Meter. Damit klassierte er sich auf dem dritten Schlussrang.
Auch bei der Elite war ein bekannter Toggenburger im Einsatz: Simon Ammann vom SSC Toggenburg. Auf der grossen Schanze in Einsiedeln sprang er mit 89,8 Metern im ersten Durchgang und 111,5 Metern im zweiten Durchgang auf den fünften Schlussrang.
Lars Künzle trat zusätzlich in der Elite an und belegte dort den 15. Rang. Seine Sprünge gingen auf 89,2 und 81,5 Meter. (pd)
16:52 Uhr
Montag, 24. August
Trotz Antrag: Mosnang hält an zwei Bürgerversammlungen fest
Aus Gründen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses soll in Mosnang künftig nur noch eine Bürgerversammlung im Frühling durchgeführt werden. An dieser sollen sowohl die Rechnung des Vorjahres als auch das Budget des laufenden Jahres genehmigt werden. Die Versammlung im Herbst würde entfallen.
Dieser Antrag aus der Bevölkerung ging gleich zweifach im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung zur überarbeiteten Gemeindeordnung ein. Zur Begründung wurde insbesondere auf den Aufwand für die Durchführung von zwei Bürgerversammlungen sowie darauf hingewiesen, dass verschiedene umliegende Gemeinden ebenfalls nur eine Bürgerversammlung durchführen.
Der Gemeinderat hat den Antrag eingehend beraten und beschlossen, an der bisherigen Durchführung von zwei Bürgerversammlungen festzuhalten, wie er im Mitteilungsblatt schreibt. Er zählt dort auch mehrere Argumente auf. Unter anderem: Bis zur Genehmigung des Budgets im Frühling könnten grundsätzlich nur gebundene Ausgaben bzw. Aufträge ausgelöst werden. Dies würde insbesondere den Handlungsspielraum bei Investitionen und Bauvorhaben einschränken. In der Folge hätten Unternehmen in der Region eine geringere Auftragslage in den ersten Monaten des Jahres.
Der Gemeinderat weist zudem darauf hin, dass derzeit eine Revision des kantonalen Gemeindegesetzes geplant ist. Im Rahmen dieser Revision soll geprüft werden, ob die Genehmigung der Jahresrechnung künftig durch den Gemeinderat erfolgen und anschliessend dem fakultativen Referendum unterstellt werden könnte. Sollte eine entsprechende gesetzliche Grundlage geschaffen werden, könnte sich der Gemeinderat vorstellen, diese Option zu prüfen. (pd)
13:40 Uhr
Montag, 24. August
Wegen Trockenheit: Evangelische Kirche feierte Kirchenfest nicht im Wald
Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Unteres Toggenburg lud am vergangenen Sonntag zum jährlichen Kirchgemeindefest ein. Trotz Sonnenscheins wurde dabei die «Schlechtwettervariante» in Anspruch genommen und in der Kirche Ganterschwil gefeiert.
Geplant gewesen wäre dieses Kirchenfest eigentlich im Pfaffenholz. Pfarrer Fabian Kuhn stellte sich bei seiner Ansprache die mystische Stimmung im Wald und am Rande des Necker vor. Aber, so sagte er, er könne sich nicht vorstellen, dass man dann wegen des Feuerverbots auf eine heisse Wurst hätte verzichten müssen. Zudem seien die Bäume ausgetrocknet und die Lage in Wäldern deshalb nicht ungefährlich.
Man werde sich also im Anschluss an den Gottesdienst im und ums Kirchgemeindehaus Ganterschwil zum gemütlichen Austausch treffen. Vorerst ging es in der Predigt aber noch darum, um genügend, aber auch nicht zu viel Wasser zu bitten, das Menschen, Tiere und Pflanzen kräftigen solle, heisst es in einer Mitteilung der Kirchgemeinde. Neben Kuhn gestalteten auch die Pfarrer Katharina und Anselm Leser den Gottesdienst mit.
Danach liess die Musikgesellschaft Ganterschwil ihre Instrumente vor dem Kirchgemeindehaus erklingen und erfreute mit gefälligen Melodien die Anwesenden. Die Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft brutzelten inzwischen Würste auf dem Grill und versorgten die Kirchbürger mit Getränken und Kuchen. Das gesellige Zusammensein wurde auch hier genossen – obwohl einige doch das Pfaffenholz vorgezogen hätten. (pd/mn)
11:28 Uhr
Montag, 24. August
Obertoggenburger Feldschiessen wurde gar zum Teamanlass
Die Schützengesellschaft Wilhelm Tell Krummenau organisierte Mitte August das Obertoggenburger Feldschiessen. Dafür erstellte sie in den Wochen davor im Rübach den feldmässigen Schiessstand und gegenüber vom Bahnhof Krummenau das Festzentrum.
Über die drei Tage absolvierten über 400 Schützinnen und Schützen das Feldschiessen. Darunter befanden sich diverse Novizen, die sich mit zur Verfügung gestellten Leihwaffen und fachkundig betreut von zwei Jungschützen dem traditionellen Schiesswettkampf stellten.
Wie der Bezirksschützenverband Obertoggenburg diese Woche in einem Nachbericht mitteilt, nutzte erstmals ein Toggenburger Unternehmen das Feldschiessen als Teamanlass. Ein Lehrling, zwei Mitarbeiter und der Inhaber der Büsser Metallbau AG genossen den Freitagabend am Fest. «Damit ist sie nun Titelverteidigerin im noch nicht existierenden Firmencup», heisst es in der Mitteilung des Verbands.
Unter den Gästen, die das Feldschiessen dieses Jahr bereits an einem anderen Ort regulär absolviert hatten, befand sich auch eine siebenköpfige Delegation des befreundeten Schützenvereins «Società Tiratori delle Sponde Loco» im Onsernonetal.
Die Gastgeber der Krummenauer Schützengesellschaft hatten gleich doppelten Grund zum Feiern. Nicht nur stellten sie einen gelungenen Anlass auf die Beine, ihr Vereins- und OK-Präsident, Rolf Habegger, konnte sich auch zum Schützenkönig krönen lassen. Schützenkönig mit der Pistole wurde Armin Spichtig, Pistolenschützen Alt St.Johann. Die Sektionswertung Pistole gewannen die Pistolenschützen Ebnat-Kappel, die Sektionswertung Gewehr der Militärschützenverein Speer-Laad. (pd)
10:14 Uhr
Montag, 24. August
Ramona Forchini vor Mountainbike-WM mit starker Performance
Am nächsten Wochenende geht es im Mountainbike-Sport in Val di Sole um die WM-Medaillen. Eine Woche vor den Weltmeisterschaften stand mit dem Weltcup in Les Gets eine Art Hauptprobe an. Die Toggenburgerin Ramona Forchini zeigte trotz Defektpech eine starke Performance, wie ihr Team BIXS Race mitteilt.
Ramona Forchini erwischte einen soliden Start, wurde jedoch bereits in der ersten Runde durch einen Plattfuss in einem ungünstigen Moment zurückgeworfen. Nachdem das Problem zunächst behoben schien, verlor sie erneut Zeit. Trotz dieser Rückschläge zeigte Forchini gemäss Mitteilung eine starke Performance und fuhr konstant Rundenzeiten im Bereich der Top 15. «Ohne die technischen Probleme wäre ein Top-10-Resultat durchaus möglich gewesen», so die Einschätzung ihres Teams.
Noch wichtiger sei jedoch das gute Gefühl, das Forchini aus Les Gets mitnimmt: «Die Performance stimmt. Speed und Vertrauen sind da und ich freue mich sehr auf das kommende Wochenende», blickt die Toggenburgerin bereits auf die Weltmeisterschaften in den italienischen Alpen. (pd)
11:47 Uhr
Sonntag, 23. August
Hulftegg: Tasereinsatz und zwei Festnahmen
Am frühen Samstagabend meldeten Drittpersonen der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Auto, das auf der Hulfteggstrasse gefährlich überhole und andere Fahrzeuge ausbremse. Kurz darauf missachtete das Auto laut Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen das Haltezeichen einer Polizeipatrouille und flüchtete in Richtung Tösstal. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung durch die Kantonspolizei St.Gallen und die Kantonspolizei Zürich konnte das parkierte Auto kurze Zeit später angetroffen werden.
Die beiden Fahrzeuginsassen, eine 40-jährige Frau und ein 45-jähriger Mann, befanden sich ausserhalb des Autos. Beide werden verdächtigt, das Fahrzeug abwechselnd in fahrunfähigem Zustand gefahren zu haben. Der Mann zudem trotz Führerausweisentzug, wie es im Communiqué weiter heisst.
Während die Frau den Anweisungen der Polizei Folge leistete, widersetzte sich der Mann den Anweisungen und ging bedrohlich auf den Polizisten und die Polizistin zu. Daraufhin wurde das Destabilisierungsgerät, ein sogenannter «Taser», eingesetzt. Trotz des Einsatzes leistete der 45-Jährige bei der Festnahme weiterhin Widerstand, teilt die Polizei mit. Der Mann wurde leicht verletzt und anschliessend medizinisch versorgt. Auch im Spital verhielt er sich weiterhin unkooperativ. Er und die Frau wurden festgenommen. Das Auto wurde sichergestellt.
Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich, ein Rettungswagen und ein Amtsarzt. (kapo/stm)
12:04 Uhr
Samstag. 22. August
St.Peterzell: Einbruch in Einfamilienhaus
Zwischen Donnerstagmorgen und Freitagabend verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft durch eine unverschlossene Garagentür Zutritt zu einem Einfamilienhaus in St. Peterzell. Sie behändigte sich aus einem Schlafzimmer Bargeld und zwei Uhren im Wert von rund 7'000 Franken. Anschliessend flüchtete die Täterschaft mit dem Deliktsgut Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen am Samstag mit. (kapo)
16:03 Uhr
Freitag, 21. August
Hiking Sounds Wildhaus: Remo Forrer auf der Hauptbühne
Wandern und Konzerte – das ist seit 2021 das Konzept von Hiking Sounds. Am kommenden Wochenende findet der musikalische Wanderanlass bei Wildhaus wieder statt, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.
Die gemütliche Wanderung startet an der Bergstation Oberdorfbahn in Richtung St. Gallerweid und führt über die Hägis zurück ins Oberdorf. Auch das Klanghaus am Schwendisee wird auf der Runde passiert. Die Wanderung ist für Familien mit Kindern sowie Erwachsene geeignet, aber nicht kinderwagentauglich, wie die Mitteilung festhält. Nach den Konzerten kann mit der Sesselbahn zurück ins Tal gefahren werden, oder aber man nimmt einen der vielen Wanderwege.
Konzerte, ja – davon gibt es einige. Samstag und Sonntag spielen auf der Nebenbühne, Migros Mobile Stage genannt, Julyian und Némie. Richtig ab geht es auf der Hauptbühne. Samstag um 13.15 Uhr tritt Skip auf. Um 14.15 Uhr folgt Dom Sweden, und um 15.15 Uhr der Headliner Dodo. Am Sonntag heisst die Hauptbühne einen alten Bekannten willkommen: Der Hemberger Remo Forrer wird von 13.15 Uhr bis 14 Uhr erneut auf der «Hiking Sound Stage» auftreten. Es folgen um 14.15 Uhr Zian und um 15.15 Uhr The Baseballs.
Tagestickets für die Konzerte können online auf migroshikingsounds.ch erstanden werden. Im Ticket enthalten ist ein Goodie-Bag mit Snacks, Getränken und Wurstwaren. Die Hiking-Sounds-Tickets gelten nicht als Fahrkarten für die Bergbahnen; Bergbahntickets können bei Bedarf aber direkt vor Ort an der Kasse gelöst werden. (pd/ser)
15:17 Uhr
Freitag, 21. August
Ebnat-Kappel: Grosse Solidarität nach Scheunenbrand
Die Gemeinde Ebnat-Kappel hat nach dem Brand vom 4. August 2026 ein Spendenkonto zugunsten der betroffenen Familie eröffnet. Einzahlungen auf das Spendenkonto sind noch bis und mit 24. August 2026 möglich. Danach wird das Konto geschlossen und saldiert. Nach heutigem Stand darf mit einem Betrag von rund 95'000 Franken gerechnet werden. Der definitive Betrag ist abhängig von den bis zum 24. August 2026 noch eingehenden Zahlungen. Die Gemeinde und insbesondere auch die Familie bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für die ausserordentlich grosse Solidarität und die grosszügige Unterstützung. Die grosse Anteilnahme und Hilfsbereitschaft in dieser schwierigen Situation werden sehr geschätzt.
Am Dienstagnachmittag, den 4. August, kurz nach 16.15 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass während eines kurzen lokalen Gewitters ein Blitz in eine Scheune in Ebnat-Kappel eingeschlagen sei. Auskunftspersonen berichteten, dass nun das Gebäude im Esch-Steintal in Flammen stehen würde.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war die Scheune in Vollbrand. Es befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, aber vier Schweine. Die Tiere konnten von der Feuerwehr lebend aus dem Stall gerettet werden. Für die Überprüfung des Gesundheitszustandes der geretteten Tiere wurde eine Tierärztin aufgeboten. Die Tiere blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken. (pd)
13:28 Uhr
Freitag, 21. August
«Espace de vie» in der Propstei St. Peterzell eröffnet
Rund 60 Besucherinnen und Besucher feierten am vergangenen Samstag, dem 15. August, die Eröffnung der Ausstellung «Espace de vie» des Westschweizer Künstlers Vincent Loup in der Propstei St. Peterzell. Die Begrüssung wurde dieses Jahr von der neuen Präsidentin Melanie Alder gestaltet, worauf Kendra Alder, Co-Kuratorin der Ausstellung, etwas über den Entstehungsprozess und die aktuelle Ausstellung erzählte. Danach wurde der hintere Teil des Ausstellungsraumes geöffnet und die Besuchenden konnten erstmals die eigens für die Propstei entwickelte Arbeit von Vincent Loup erleben. Das ist einer aktuellen Mitteilung zu entnehmen.
Der Künstler verwandelt den historischen Dachstock mit Malerei und einer raumgreifenden Arbeit aus gewebtem Papier in einen sinnlich erfahrbaren Raum und lädt dazu ein, die Wahrnehmung von Raum, seine Nutzung und das gemeinsame Teilen neu zu entdecken. (pd)
10:02 Uhr
Freitag, 21. August
Neuer Kommandant der RZSO Toggenburg
Der Zivilschutz ist neben Feuerwehr, Polizei, Gesundheitswesen und den technischen Betrieben ein wichtiger Bestandteil des Verbundsystems des Bevölkerungsschutzes. Die Regionale Zivilschutzorganisation Toggenburg (RZSO Toggenburg) unterstützt die zehn angeschlossenen Vertragsgemeinden und deren Bevölkerung bei der Bewältigung von Katastrophen und Notlagen. Dazu gehören beispielsweise Einsätze bei Unwettern, Überschwemmungen, Lawinen oder Trockenheit sowie die Unterstützung bei der Unterbringung von Schutzsuchenden. Das schreibt der RZSO im aktuellen Mitteilungsblatt von Mosnang.
Der bisherige Kommandant, Samuel Fust, hat seine Anstellung als Kommandant der RZSO Toggenburg per 31. August 2026 gekündigt. Die Gemeinderäte der Verbandsgemeinden haben Thomas Studer per 1. Oktober 2026 zu seinem Nachfolger gewählt. Thomas Studer ist im Toggenburg aufgewachsen und kehrt mit seiner neuen Aufgabe in eine ihm vertraute Region zurück. Seine Laufbahn im Zivilschutz begann 2009 als Pionier. Seither hat er verschiedene Funktionen übernommen und war zuletzt als Kompaniekommandant der Pioniere bei der RZSO St. Gallen–Bodensee tätig. (pd)
16:24 Uhr
Donnerstag, 20. August
Tiefgarage Mosnang: Umsetzung steht bevor
Nach mehreren Jahren der Planung, des Bewilligungsverfahrens und der politischen Entscheide steht das Projekt «Tiefgarage Bütschwilerstrasse 4» nun vor der Umsetzung. Das schreibt die Gemeinde Mosnang im Mitteilungsblatt. Mit den ersten Arbeitsvergaben wird ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht.
Mit der Zustimmung der Bürgerschaft zum Baukredit im Jahr 2018 wurde der Grundstein für die öffentliche Tiefgarage an der Bütschwilerstrasse 4 gelegt. In den vergangenen Jahren wurde das Projekt jedoch durch Rechtsmittelverfahren und die damit verbundenen Verzögerungen geprägt. Gleichzeitig führten die allgemeine Teuerung sowie notwendige Projektanpassungen zu Mehrkosten, weshalb ein Nachtragskredit erforderlich wurde. Der vom Gemeinderat beantragte Nachtragskredit wurde von der Stimmbevölkerung im November 2025 abgelehnt.
Der Gemeinderat hat gemeinsam mit allen Projektbeteiligten nach Lösungen gesucht, um das bewilligte Projekt dennoch realisieren zu können. In den vergangenen Monaten wurden deshalb Gespräche mit den beteiligten Unternehmungen geführt und verschiedene Möglichkeiten überprüft. Gleichzeitig erklärte sich die Konsumgenossenschaft Mosnang als Projektpartnerin bereit, den Kostenteiler bei den Schnittstellen im Tiefbau zu Gunsten der Gemeinde anzupassen.
Dank dem konstruktiven Engagement aller Beteiligten gelang es, die Projektkosten zu optimieren und eine Finanzierungslösung zu erarbeiten, welche die Umsetzung der öffentlichen Tiefgarage ermöglicht. Die aktualisierte Kostenprognose liegt im Rahmen des genehmigten Kredites und der maximal zulässigen teuerungsbedingten Mehrkosten. Mit der Klärung der Finanzierung konnten nun die ersten Arbeitsvergaben beschlossen werden. Sie markieren den Übergang von der Planungs- in die Realisierungsphase. Der Baustart erfolgt in den nächsten Wochen. Während der Bauphase ist mit organisatorischen Anpassungen beim Postautoverkehr und den Parkplatzmöglichkeiten im Dorfzentrum zu rechnen. (pd)
15:18 Uhr
Donnerstag, 20. August
Kinderbaustelle Ganterschwil schon zum vierten Mal
Der Kulturverein Ganterschwil organisiert derzeit schon zum vierten Mal die Kinderbaustelle neben der Primarschule. Mit viel Geschick und Begeisterung bauen die kleinen Handwerker seit vergangenem Samstag wieder Häuser, Werkstätten und verschiedene Einrichtungen. Holz, Werkzeug und Kreativität stehen im Mittelpunkt.
Dieses Angebot ist nur möglich dank der breiten Unterstützung der Bevölkerung, des Gewerbes und der öffentlichen Hand. «Die vielen helfenden Hände, das gespendete Material und die finanziellen Beiträge machen die Kinderbaustelle überhaupt erst realisierbar», schreibt der Vorstand des Kulturvereins im Mitteilungsblatt der Gemeinde.
Für die Kinderbaustelle sind engagierte Helferinnen und Helfer gesucht, die den Kindern zur Seite stehen. Handwerkliches Geschick ist nicht nötig – wichtig ist die Freude an der Zusammenarbeit mit Kindern und die Bereitschaft, sie beim Bauen zu begleiten. Interessierte können sich bei Andreas Klingler melden: andreas@klingler.tech oder 079 454 58 39. (pd)
09:49 Uhr
Donnerstag, 20. August
Wenn der Klosterhof im Johanneum Neu St.Johann zum Kinosaal wird
Am Dienstagabend ist die Open-Air Kino Woche im Johanneum in Neu St.Johann mit der Komödie «Das Kanu des Manitu» gestartet. Noch bis am Samstag sind weitere Filme zu sehen.
Bevor das Open-Air-Kino am Dienstagabend mit der Westernkomödie «Das Kanu des Manitu» startete, empfing Filmmusik die internen wie externen Besuchenden im Klosterhof. Ausgerüstet mit Getränken, Popcorn und einer Wolldecke – sollte es doch einmal wieder etwas kühler werden – nahmen die rund 100 Besuchenden auf den Stühlen im Klosterhof Platz. Die Komödie «Das Kanu des Manitu» ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2025 und erzählt eine weitere Geschichte über Abahachi, den Häuptling der Apachen, und seinen weissen Blutsbruder Ranger. Sie kämpfen für Gerechtigkeit und Frieden. Die grossen Lacher waren in diesem Film Programm.
Seit 2017 organisiert das Johanneum Neu St. Johann dieses Open-Air-Kino. «Es ist ein Anlass für die Klienten des Johanneums und für die Bevölkerung», erläutert Raphael Gygax. Gygax ist zuständig für Kommunikation, Marketing und Fundraising und unterstützt die Führung des Johanneums. Die Grundidee ist, mit diesem Open-Air-Kino einen Begegnungsort für die Klienten und die Bevölkerung zu schaffen. Das Medium Kino ist bewusst gewählt: «Es ist für alle zugänglich – ein Ort der Begegnung und der Inklusion.» Ein weiterer Grund für diesen Anlass ist die Öffnung des Johanneums. Beispielsweise war der Zugang zum Klosterhof früher bis in die Anfangsjahre der 2000er-Jahre nur für ausgewählte Personen möglich.
Klienten aus dem Technischen Dienst, der Gastro, der Gärtnerei, der Industrie sowie weiteren Bereichen des Johanneums werden in die Organisation einbezogen. Auch an den Kinoabenden sind Klientinnen und Klienten des Johanneums dabei und helfen beispielsweise bei der Getränkeausgabe. «Auch hier versuchen wir, inklusiv zu denken», erklärt Gygax. Die Klientinnen und Klienten werden bei der Auswahl der Filme miteinbezogen. «Die Auswahl hängt schliesslich auch von der Verfügbarkeit der Filme ab. Sie sollen familienfreundlich und für alle zugänglich sein, keine Gewaltszenen enthalten und keine Szenen zeigen, die nicht für Kinder und Jugendliche bestimmt sind.» Die definitive Wahl erfolgt durch Raphael Gygax und Institutionsleiter Roberto Sansossio. Finanziert wird der Anlass durch Sponsoring, Spenden, eine Stiftung und durch das Johanneum. «Ich freue mich sehr auf viele Besuchende und Begegnungen an diesen Abenden», sagt Raphael Gygax.
Donnerstagabend ist eine Schweizer Produktion zu sehen, «Bon Schuur Ticino». Am Freitagabend flimmert der Film «Ziemlich beste Freunde» über die Leinwand im Klosterhof und mit dem Kinderbuchklassiker «Mein Name ist Eugen» wird das Open-Air Kino am Samstagabend abgeschlossen. Türöffnung erfolgt um 20 Uhr, Filmstart 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Bei schlechter Witterung findet keine Vorführung statt. (csu)
16:54 Uhr
Mittwoch, 19. August
Gemeindepräsidien: SP ist raus, SVP holt auf
Die Neckertal-Wahl ist geschlagen. Mit der Ernennung von Bruno Schweizer (SVP) zum neuen Gemeindepräsidenten der 6300-Seelen-Gemeinde am vergangenen Sonntag geht auch eine Verschiebung bei den Parteistärken der Toggenburger Gemeindepräsidenten einher. Die gewichtigste: Die SP verliert mit dem bevorstehenden Abgang von Christian Gertsch ihren einzigen Gemeindevorsteher im Wahlkreis. Wer nun glaubt, dass im landwirtschaftlich geprägten Toggenburg spätestens nach der Wahl Schweizers die SVP am meisten Gemeindepräsidenten stellt, der sieht sich getäuscht. Ab dem 1. Januar 2027, wenn Schweizer sein Amt im Neckertal anritt, wird die Volkspartei in drei der zehn Gemeinden das Oberhaupt stellen. Nämlich neben Neckertal im Bütschwil-Ganterschwil (Hans Städler) und in der Nachbargemeinde Mosnang (Renato Truniger).
Noch mehr Gemeindepräsidenten stellt die FDP. Mit Kilian Looser (Nesslau), Gion Fadri Huder (Ebnat-Kappel), Katharina Meier (Lütisburg) und Roman Habrik (Kirchberg) gibt es vier Toggenburger Gemeindevorsteher, welche dem Freisinn angehören. Die Mitte-Partei stellt mit Alois Gunzenreiner (Wattwil) und Mathias Müller (Lichtensteig) zwei Vertreter, einziger parteiloser Gemeindepräsident ist Thomas Diezig in Wildhaus-Alt St. Johann.
Während bei den Kantonsratswahlen im Wahlkreis Toggenburg die SVP die Nase mittlerweile klar vor der FDP hat und mit sechs Mandaten mehr als die Hälfte aller elf Kantonsräte stellt (gegenüber zwei FDP-Mandaten), so ist es bei den Gemeindepräsidien anders: 4:3 für die FDP. Allerdings holt die SVP auch hier auf. Zwischenzeitlich war Renato Truniger der einzige SVP-Gemeindepräsident im Toggenburg, ehe im Sommer 2023 Hans Städler den Mitte-Politiker Karl Brändle ablöste. (sdu)
15:00 Uhr
Mittwoch, 19. August
Dietfurt: Kreative Menschen für Engel-Weg gesucht
Vom 30. November bis 30. Dezember 2026 findet bereits zum vierten Mal der beliebte Engel-Weg am Dietfurtbach statt. Auch dieses Jahr werden entlang des Weges über 200 Engel im Fackellicht für eine stimmungsvolle Adventszeit sorgen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und das OK freut sich über kreative Mitwirkende und tatkräftige Unterstützung.
Für die diesjährige Ausstellung werden wieder kreative Menschen gesucht, die einen Engel gestalten und für den Engel-Weg zur Verfügung stellen möchten. Ob als Privatperson, Verein, Firma oder Schulklasse, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Engel machen den Weg jedes Jahr zu einem besonderen und vielfältigen Erlebnis. Anmeldungen sind bis 30. Oktober 2026 bei Marina Eugster unter gestaltung@engel-weg.ch oder 079 176 08 85 möglich. (pd)
08:26 Uhr
Mittwoch, 19. August
Toggenburger Likör Noss&Bire bald in 400 Coop-Filialen
Was im Herbst 2025 an der Olma erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, steht keine zwölf Monate später bereits in knapp 400 Coop-Filialen in der ganzen Deutschschweiz: Der Edelbrand-Likör Noss&Bire der Toggenburg Distillery hat innert kürzester Zeit eine Entwicklung hingelegt, mit der selbst die Macher nicht gerechnet hätten. Dies schreiben sie in einer Medienmitteilung.
Mit Noss&Bire wollte die Toggenburg Distillery aus Neu St.Johann einer traditionsreichen Schweizer Spirituosenkategorie neues Leben einhauchen. Statt einen klassischen Williamsbrand auf den Markt zu bringen, entwickelte die junge Distillery einen modernen Edelbrand-Likör auf Basis von Williamsbirne und Baumnuss – inspiriert von einem Stück Schweizer Kultur, das Generationen kennen: «Sami Niggi, Näggi, hinderem Ofe steggi, gimer Nuss und Bire, so chummi wieder füre.»
Die Idee traf einen Nerv. Bereits wenige Monate nach der Lancierung entwickelte sich Noss&Bire zu einem der erfolgreichsten Produkte der Toggenburg Distillery. Sowohl in der Gastronomie als auch im Detailhandel überzeuge der Edelbrand-Likör, wie es in der Mitteilung heisst. Ein weiterer Meilenstein folgte diesen Frühling: Noss&Bire wurde an der Swiss Spirits Review mit der Silbermedaille ausgezeichnet.
Nun folgt der nächste grosse Schritt. Ab sofort wird der Toggenburger Likör in 400 Coop-Filialen erhältlich sein. Für die Toggenburg Distillery ist dies ein besonderer Moment. «Das zeigt uns, dass Schweizer Obstbrand-Kultur heute wieder gefragt ist, wenn man sie zeitgemäss interpretiert», wird Geschäftsführer und Brenner Daniel Egli in der Mitteilung zitiert. (pd)
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