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Henau lässt sich von Bazenheid in dieser Saison nicht bezwingen – Ebnat-Kappel verliert trotz Überzahl

Ausgerechnet am Wochenende, an dem auf Sommerzeit umgestellt wurde, ist der Winter zurückgekehrt. Das sorgte für viele Spielabsagen. Nur Bazenheid und Ebnat-Kappel standen auf dem Platz, konnten aber nicht überzeugen.
Niclas Rupf, rechts, rettete mit seinem Tor zum 3:3 den Bazenheidern auf der Henauer Rüti wenigstens einen Punkt. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)
Ramon Looser, links, schoss für Ebnat-Kappel eines der beiden Tore beim Rückrundenauftakt in Rapperswil. Zu Punkten reichte es trotzdem nicht. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Weil der Winter noch einmal ein Lebenszeichen von sich gab, war an mehreren Orten kein Fussball möglich. Zwei der vier angesetzten Spiele mit Toggenburger Beteiligung fielen dem Schnee respektive dem Regen zum Opfer. Wann FF Toggenburg – Effretikon und Sirnach – Bütschwil nachgeholt werden, dürfte im Verlaufe dieser Woche feststehen. Die Spieler aus Bazenheid und Ebnat-Kappel standen zwar auf dem Platz, konnten sich aber nicht mit Rum bekleckern. So haben sie gespielt:

Bazenheid kommt mit Mühe zu einem Punkt

Mit dem FC Henau tut sich der FC Bazenheid schwer. Nachdem es in der Vorrunde auf dem Ifang schon eine 0:3-Niederlage absetzte, retteten die Alttoggenburger am Samstag beim 3:3 immerhin einen Punkt. Hierzu sagte Sportchef Dejan Baumann: «Wir waren in den drei Spielen immer die schlechtere Mannschaft.» Drei Spiele? Genau. Zur Erinnerung: Am 8. November lagen die Bazenheider mit 0:1 hinten, als der Nebel kam und die Partie nicht zu Ende gespielt werden konnte. Sechs Tage später kam es zur Wiederholung, in der die Henauer dann erneut verdient obenaus schwangen.

Die äusseren Bedingungen waren auch am Samstag schwierig, der Schneeregen beeinträchtigte die Sicht aber nicht. Die Henauer behielten fast immer den Überblick. Was ihnen abging: Die mangelnde Cleverness vor dem gegnerischen Tor. Zwar lagen sie durch Dario Regazzoni 1:0 vorn, kassierten aber kurz vor dem Pausentee durch Adis Mamuti den Ausgleich. Kaum wieder angespielt, war es Raul Weibel, der das Heimteam erneut jubeln liess.

Roman Scardanzan profitierte dann nach einer guten Stunde von einem krassen Abwehrfehler und schob zum Ausgleich ein. Das Resultat währte nicht lange. Wenige Minuten später war es erneut Dario Regazzoni, der Henau zum dritten Mal in Front brachte. Nun schlug nach 75 Minuten die Stunde von Niclas Rupf, der mit einem prächtigen Weitschuss das 3:3 schoss. In der Schlussphase hätte das Pendel auf die eine oder andere Seite ausschlagen können, es blieb letztlich bei der Punkteteilung, die den Gästen schmeichelte.

Durch den Punktverlust haben die Bazenheider weiteres Terrain eingebüsst. Als Tabellenzweiter beträgt der Rückstand auf Leader Frauenfeld schon acht Punkte. Am Gründonnerstag um 20.15 Uhr geht es auf dem Ifang gegen Uzwil 2 weiter.

Ebnat-Kappel verliert in Rapperswil

Ramon Looser, links, schoss für Ebnat-Kappel eines der beiden Tore beim Rückrundenauftakt in Rapperswil. Zu Punkten reichte es trotzdem nicht. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Für die Drittligisten Rapperswil-Jona und Ebnat-Kappel begann am Sonntag die Rückrunde. Der Ausflug in die Rosenstadt hat sich für die Obertoggenburger allerdings nicht gelohnt, es setzte eine 2:4-Niederlage ab. Während die Gastgeber durch den siebten Saisonsieg die Tabellenführung übernehmen, verharrt Ebnat-Kappel auf Platz 8.

Die Partie begann für die Ebnater schlecht. Nach 60 Sekunden lagen sie schon 0:1 hinten. Als ein Rapperswiler nach 19 Minuten (!) für eine Notbremse Rot kassierte, verwandelte Robin Keller den verhängten Freistoss zum 1:1. Trotz Unterzahl waren es die Einheimischen, welche die Tore schossen. Zur Pause stand es 3:1, nach einer Stunde folgte gar das 4:1. Ebnat-Kappel hatte allerdings auch Pech, weil Simon Götte kurz vor der Pause nur das Aluminium traf. Der Anschlusstreffer nach 73 Minuten kam zu spät, um nochmals etwas reissen zu können.

Ein enttäuschter Stefan Hinterberger, Co-Trainer der Ebnater, sagte nach Spielschluss: «Wir hatten zwar mehrheitlich den Ball, konnten die Überzahl aber viel zu wenig nutzen. Das ist nicht der Rückrundenstart, den wir uns gewünscht hatten.» Ebnat-Kappel hat nun zwei Wochen Zeit, um sich auf das Heimspiel am 11. April gegen Uzwil 3 vorzubereiten.

 
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