FF Toggenburg im Torrausch, Bazenheider Revanche und Matthias Rüegg trifft wieder
Das Startwochenende macht Lust auf mehr. Alle drei im Einsatz stehenden Toggenburger Teams haben geliefert und das Punktemaximum eingefahren. So sieht die Ernte im Detail aus:
FF Toggenburg verlässt Abstiegsplatz
Diana Brändle, Captain von FF Toggenburg, zeigte sich auf der Heimfahrt nach dem Spiel in Herrliberg am Telefon hochzufrieden. Sie sagte: «Wir haben eine sehr gelungene Vorbereitung hinter uns, schön, dass wir das auch gleich auf dem Platz umsetzen konnten.» Klar sei Zürisee United, das punktelose Schlusslicht, keine wirkliche Herausforderung gewesen, aber gerade deshalb war es wichtig, die Konzentration vom Anpfiff weg hochzuhalten.
Zwei stachen beim 8:0-Kantersieg aus dem starken Ensemble besonders heraus. Laura Egli und Amira Baumgartner waren speziell torhungrig und schossen jeweils einen Dreierpack. Die anderen Tore erzielten Alexandra Brändle und Siri Bucherini.
Weil Erlinsbach gleichentags eine 2:6-Niederlage gegen Gambarogno einsteckte, verbesserten sich die Toggenburgerinnen auf Kosten der Solothurnerinnen auf Platz 9. Erstmals seit Monaten belegen sie somit keinen Abstiegsplatz mehr. Das ist aber lediglich der Anfang eines langen Weges, an dessen Ende der Ligaerhalt in der 1. Liga stehen soll. Am kommenden Sonntag spielt das Team nun zu Hause gegen den Zweitletzten Effretikon. Auch hier sind drei Punkte Pflicht.
Der FC Bütschwil schlägt Aufsteiger Wängi

«Wenn Matthias Rüegg fit ist, ist er eine Riesenhilfe für uns», sagte Bütschwil-Routinier Marc Ott nach dem 2:1-Startsieg gegen Aufsteiger Wängi. Der Torjäger hat eine lange Leidenszeit hinter sich und stand erstmals seit der zweiten Runde Ende August wieder auf dem Platz. Und wie fast immer lieferte er. Das Bütschwiler Führungstor geht auf sein Konto. Zwar konnte Wängi zwei Minuten später ausgleichen, das Heimteam liess sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen.
Das umjubelte Siegtor liess dann aber schon etwas auf sich warten. Es war Flavio Gmür, der seinen Jungs mit dem 2:1 drei Punkte sicherte. Für Marc Ott geht der Erfolg in Ordnung, weil Bütschwil weniger Chancen zugelassen habe, «und wir eine super Mannschaftsleistung abgeliefert haben.»
Somit setzt der Toggenburger Zweitligist seinen Lauf fort. 12 der Total 17 Punkte holte die Mannschaft in den vergangenen sechs Runden, wobei in den letzten drei Spielen sogar das Punktemaximum herausschaute. Deshalb lohnt sich auch der Blick auf die Tabelle, in der sich die Breite-Elf mittlerweile auf Platz 9 vorgearbeitet hat. Und es könnte noch besser werden. Am nächsten Sonntag muss man zum punktelosen Sirnach.
Der FC Bazenheid nimmt erfolgreich Revanche

In der Vorrunde kassierte der FC Bazenheid beim FC Tobel-Affeltrangen eine ziemlich unnötige Niederlage, weil man das Spiel über weite Strecken dominiert hatte. Am Samstag nahmen die Alttoggenburger im ersten Meisterschaftsspiel auf dem neuen Kunstrasen beim 2:1-Sieg erfolgreich Revanche. Es brauchte allerdings etwas Glück und einen Einwechselspieler in Torlaune, bis die drei Punkte im Trockenen waren. Vor allem in der Startphase versteckten sich die Thurgauer keineswegs und standen der Führung näher.
Das Pech des einen war dann das Glück des anderen. Als sich Timotei Stefan nach etwas mehr als einer halben Stunde verletzte und durch Christian Guidon ersetzt wurde, brauchte dieser nur wenige Minuten für seine ersten Tore im Bazenheider Fanionteam. Auf Pass von Luis Henkel schlenzte er den Ball aus 16 Metern unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. Es kam noch besser. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff stand Gideon erneut goldrichtig und schloss einen perfekten Pass in den Rückraum zum 2:0 ab.
Über die Tore freute sich auch Bazenheids-Sportchef Dejan Baumann. Er sagte: «Christian hat bisher in der 2. Mannschaft gespielt, wir haben ihn in der Winterpause nachgezogen, es hat sich schon jetzt gelohnt.»
In der zweiten Hälfte musste das Heimteam dann aber kämpfen, bis der zehnte Saisonsieg feststand, vor allem, als Tobel nach 70 Minuten (Eigentor Roman Scardanzan) der Anschlusstreffer gelang. Weil Uzwil 2 das Derby gegen Henau verloren hat, sind die Bazenheider mit sechs Punkten Rückstand nun alleiniger Verfolger von Leader Frauenfeld.
Ebnat-Kappel startet am nächsten Samstag
Der offizielle Rückrundenstart in der 3. Liga ist am Osterwochenende (4. April). Ebnat-Kappel nimmt sein Programm allerdings schon am nächsten Sonntag um 16.30 Uhr in Rapperswil-Jona auf. Gegen den Tabellenzweiten der Gruppe 4 sind die Obertoggenburger (Platz 8) allerdings Aussenseiter.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben








Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.