Rutschpartien und zahlreiche Unfälle in der Ostschweiz – Autobahn besonders betroffen
Im Kanton St.Gallen ist es am Donnerstag wegen der winterlichen Verhältnisse zu mehreren Unfällen gekommen, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Kurz nach 6.30 Uhr fuhr ein 33-jähriger Mann auf der A1 von Arbon Richtung St.Gallen. Vor ihm musste eine Autofahrerin wegen des dichten Verkehrs abbremsen, woraufhin der 33-Jährige auf ihr Fahrzeug auffuhr.

Gegen 7.20 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann auf der Rapperswilerstrasse in Ricken mit seinem Lastwagen auf eine stehende Autokolonne auf. Dadurch wurden die vor ihm stehenden Autos eines 37-jährigen, eines 70-jährigen und eines 23-jährigen Autofahrers ineinander geschoben. Durch die Kollision drehte sich das Fahrzeug des 37-Jährigen, wodurch es zu einer weiteren Kollision mit dem entgegenkommenden Lastwagen eines 49-jährigen Chauffeurs kam.

Kurz vor 7.40 Uhr gab es auf der A1 zwischen Meggenhus und St.Gallen-Neudorf einen Auffahrunfall mit drei Autos. Eine 37-jährige Autofahrerin stiess gegen das Heck eines stehenden Fahrzeugs, was eine Kettenreaktion auslöste. Durch die Wucht der Kollision wurde das Auto des 38-Jährigen gegen das Heck des vor ihm befindlichen Autos eines 26-Jährigen Autofahrers geschoben.
Gegen 8.30 Uhr wurde die Polizei zudem zu einem Selbstunfall in Ricken gerufen. Ein 20-jähriger Fahrer war mit Sommerreifen von der Strasse abgekommen.
Daneben kam es kurz vor 7.30 Uhr auf der St.Galler Stadtautobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich zu einem weiteren Auffahrunfall mit zwei Autos. Auf dem übrigen Strassennetz ereigneten sich zudem mehrere Kollisionen und Selbstunfälle im Zusammenhang mit winterlichen Strassenverhältnissen.
An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden, und sie mussten teils durch Abschleppdienste geborgen werden. Die Kantonspolizei St.Gallen stand bei rund der Hälfte der Unfälle mit Hilfeleistungen im Einsatz, wie es im Communiqué heisst. In den restlichen Fällen machte sie Unfallaufnahmen und rapportiert an die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen.
Mehrere Unfälle in Appenzell Ausserrhoden
Auch auf den Ausserrhoder Strassen hat es mehrmals gekracht, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. In den frühen Morgenstunden kam es in Schachen bei Reute und in Rehetobel zu drei Selbstunfällen. Die Fahrzeuge gerieten von der Strasse, wurden beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Kurz nach 6 Uhr ereignete sich in Schachen bei Herisau ein weiterer Unfall. Ein 37-jähriger Autofahrer geriet im Gebiet Baldenwil auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit zwei Fahrzeugen.
In Gais kam es kurz vor 7 Uhr im Bereich Strahlholz zu einer Frontalkollision. Ein 34-jähriger Autofahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und stiess mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.

Laut Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden waren bei allen Unfällen die Geschwindigkeiten nicht den winterlichen Strassenverhältnissen angepasst. Insgesamt entstand Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken. (kapo/sae)
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