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Über 300’000 Besuchende, das Wallis als Gastkanton und drei geflüchtete Rinder: Die Olma 2025 ist vorbei

Die Olma Messen St.Gallen ziehen nach den vergangenen elf Tagen eine positive Bilanz, sowohl bei den Veranstaltungen als auch bei der Sicherheit. Der Vorfall, bei dem ein Rind getötet wurde, hinterlässt aber einen bitteren Nachgeschmack.
Rund 25'000 Personen besuchten den Umzug des Gastkantons Wallis. (Bild: Ralph Ribi)

Die Olma 2025 ist vorbei. Rund 335'000 Personen besuchten die 82. Messe für Landwirtschaft und Ernährung. Über 640 Ausstellende präsentierten ihre Produkte, Spezialitäten und Dienstleistungen. Die Verantwortlichen der Olma Messen St.Gallen ziehen nach elf Tagen unter dem Motto «Gnüsse a de Olma» eine positive Bilanz, wie sie in einer Medienmitteilung schreiben.

Ob beim Degustieren in der Kulinarikwelt in der St.Galler Kantonalbank Halle, im offenen Atelier des «open art museum» oder im Dialog mit Robotern in der KI-Sonderschau der Ostschweizer Fachhochschule – «die diesjährige OLMA stand ganz im Zeichen von Genuss, Vielfalt und Innovation», heisst es weiter.

25'000 Menschen am Walliser Umzug

Die Olma blickt auch auf den Auftritt des Gastkantons Wallis unter dem Motto «Wow Wow Wallis» zurück. 700 Personen wirkten beim Umzug mit 25'000 Zuschauenden durch die St.Galler Innenstadt mit, schreibt die Olma. Die typischen Walliser Tierrassen wurden in den Tierschauen und in der Olma-Arena gezeigt.

«An der Olma hat das Wallis gezeigt, dass es stolz auf seine Wurzeln ist und offen für die Zukunft. Wir sind ein Kanton mit Herz, mit Wurzeln und Innovation. Wir wollen Brücken schlagen – auch zwischen den Sprachregionen», sagt Staatsratspräsident Mathias Reynard. Der nächste Gastkanton ist der Kanton Schwyz.

Ein getötetes Rind, 46 Wildpinkler

Gemeinsam mit den Partnern Securitas und Stadtpolizei St.Gallen ziehe die Olma Messen St.Gallen eine insgesamt positive Sicherheitsbilanz. Dennoch kam es zu mehreren Zwischenfällen. Am vergangenen Mittwoch flüchteten drei Rinder aus dem Olma-Gelände auf den Herbstjahrmarkt, wo sie zwei Kinder leicht verletzten. Zwei der Tiere konnten eingefangen werden, ein drittes wurde in Absprache mit dem Besitzer von einem Wildhüter erschossen. Der Hergang werde noch untersucht, heisst es im Communiqué.

Die Stadtpolizei St.Gallen rückte gemäss eigener Mitteilung achtmal wegen aggressiver Personen aus. Es kam zudem zu neun Zwischenfällen im Zusammenhang mit Tätlichkeiten – zwei weniger als 2024.

46 Personen wurden mit je 60 Franken wegen öffentlichen Urinierens gebüsst. Es kam zudem zu zwei Sachbeschädigungen im Bereich des Jahrmarktgeländes: ein eingeschlagenes Fenster bei einer Liegenschaft und ein abgerissenes Fahrzeug-Kontrollschild.

Die Stadt St.Gallen hat den Parkplatz Breitfeld dieses Jahr nicht mehr betrieben, weil dessen Nutzung rückläufig war und über 70 Prozent der Olma-Besuchenden mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, heisst es weiter. (ddm/nsa)

 
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