Lü: Eiertanz im Anhänger
Das St. Galler Modelabel Carpasus hat eine Kleiderkollektion aus Bananatex präsentiert - einem Material, das vollständig aus Fasern der Abacá-Bananenpflanze hergestellt wird. Es ist halt doch etwas dran an der Bananenrepublik.
In Thal ist ein international ausgeschriebener und inhaftierter Mann bei der Vorbereitung zu seinem Ausschaffungstransport ab dem Polizeistützpunkt geflüchtet. Vom Mann geht laut Polizei keine Gefahr für die Öffentlichkeit aus. – Von dieser Polizei offensichtlich auch nicht.
Das St.Galler Fonduebeizli erlebt nach knapp 25 Jahren einen Wirtewechsel – doch die Speisekarte bleibt. «Wenn du in St.Gallen ein Restaurant betreibst, dann musst du Bratwurst mit Rösti anbieten», sagt der scheidende Wirt. – Darum heisst es ja Fonduebeizli.
«Suff-Fahrer rollt nach Unfall auf Felgen nachhause» - Den Rest des Autos liess er stehen.
«Zwei sackstarke Balleroberungen, die zu zwei Toren führen. Sonst fehlerlos.» - Die Logik eher weniger.
«Seit Anfang Jahr gab es im Appenzellerland sechs Einbruchsversuche in Bibliotheken – zuletzt war Gais betroffen.» - Bücher wurden in keinem Fall gestohlen.
«Im Anhänger befinden sich Fütterungs- und Tränkvorrichtungen, Legenester, ein Eierlaufband und Schlafplätze für die Hühner.» - Dank dem Laufband können die Eier auch bei Schlechtwetter trainieren.
Im Toggenburg findet eine «Neophyten-Tauschaktion» statt. – Alter Neophyt raus, neuer Neophyt rein.
Dutzende italienische Fussballprofis sollen in einem Prostitutionsring mitgespielt haben. Für die WM-Qualifikation reichte die Kraft nicht mehr.
«Am Appenzeller «Striichmusigtag» in Urnäsch singen und spielen Musikgruppen aus Stuben, Sälen und der Kirche.» - Zuhören darf man nur draussen.
«Generalversammlung der SFS Group: «Der Tanker kann seinen Weg gehen» - Wenn das Öl ausgeht, müssen auch Tanker gehen.
In Widnau wurden aus einer Autogarage zwei teure BMW entwendet. Nach der Festnahme bedankte sich die Täterschaft für die bereitgelegten Schlüssel.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.