Flammen im Dachstock – 100'000 Franken Schaden bei Brand in Herisau
Um 22.21 Uhr ist bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau die Meldung eingegangen, dass bei einem Mehrfamilienhaus im Erlenbachquartier Rauch und Feuer aus dem Dachstock sichtbar sei. Dies schreibt die Kantonspolizei Herisau in einem Communiqué.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich die drei Bewohner bereits selbstständig ins Freie begeben. Sie blieben unverletzt. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand umgehend, brachte ihn rasch unter Kontrolle und verhinderte dadurch ein Übergreifen des Feuers auf die nebenan stehenden Wohnhäuser. Der Sachschaden beträgt über 100'000 Franken. Im Zuge der Löscharbeiten konnte auch eine Katze unverletzt gerettet werden.
Da sich das Haus direkt an den Gleisen der Appenzeller Bahnen befand, musste die Bahnstrecke Herisau – Waldstatt während der Löscharbeiten für rund drei Stunden gesperrt werden.

Die Brandursache wird nun durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, in Zusammenarbeit mit der Regionalpolizei, abgeklärt.
Die Wohnungen sind aktuell nicht bewohnbar. Für die betroffenen Personen wurde durch die Gemeinde Herisau eine vorübergehende Unterkunft organisiert.
Zusammen mit der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden standen die Feuerwehr Herisau mit rund 60 Angehörigen, die Assekuranz, Mitarbeiter der Appenzeller Bahnen sowie der Gemeindeführungsstab Herisau im Einsatz. Ebenfalls waren vorsorglich der Rettungsdienst sowie ein Notarzt vor Ort. (kapo/wol)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.