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Der Obdachlose aus St.Gallen, die Ginkugel aus dem Bodensee, der Niedergang der Brülisauer «Krone»: 7 emotionale Geschichten aus der Ostschweiz

Das Jahr 2025 hat für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt. Abseits von politischen News präsentieren wir als Rückblick nochmals sieben Geschichten, die unsere Leserinnen und Leser im zu Ende gehenden Jahr besonders berührt haben – ausnahmsweise allesamt ohne Paywall.
Dennis Voss ist unter anderem im St.Galler Kantipark anzutreffen. (Bild: Lorena La Spada)
Wieder zum Vorschein gekommen: die Ginkugel aus dem Bodensee. (Bild: Raphael Rohner)
In Brülisau verlottert das Hotel Krone seit Jahren. (Bild: Niklas Thalmann)
Erika Bruderer, als ihr die Secondhand-Boutique an der Brühlgasse noch gehörte. (Bild: Mareycke Frehner)
Das St.Galler Stadion mit dem Schriftzug Berit Sitterstadion. (Bild: Visualisierung: FCSG)
Eine Gruppe aus den Niederlanden campierte mehrere Tage am Fählensee. (Bild: Facebook)

«Totalschaden»: Der St.Galler Obdachlose Dennis Voss

Dennis Voss ist unter anderem im St.Galler Kantipark anzutreffen. (Bild: Lorena La Spada)

«Totalschaden»: So beschreibt der 47-jährige Dennis Voss sein Leben. Er schläft seit drei Jahren draussen: im Wald, am Stadtrand von St.Gallen – mit Schlafsack, Liege und Rucksack. Früher ging es ihm deutlich besser: Er hatte einen Job, eine Wohnung, Geld, Beziehungen. Doch dann machte ihm ein Bandscheibenvorfall bei der Suche nach einem neuen Job einen Strich durch die Rechnung. Nun hofft er auf das grosse Glück, zum Beispiel beim Lotto. Oder dass er einen Gönner findet. Und träumt von einem Stück Land und einer Frau.

Die ganze Geschichte gibt es unter diesem Link

Die Ginkugel, die wieder aus dem Bodensee auftauchte

Wieder zum Vorschein gekommen: die Ginkugel aus dem Bodensee. (Bild: Raphael Rohner)

Als vor drei Jahren eine mit Gin gefüllte Metallkugel spurlos vom Grund des Bodensees verschwand, entstanden die wildesten Gerüchte. Hatten dreiste Ginräuber zugeschlagen? Licht ins Dunkel kam wenige Tage vor Weihnachten: Unser Reporter Raphael Rohner recherchierte in Polizeiakten – und heuerte schliesslich Unterwasser-Pionier Silvan Paganini für die Suche im Bodensee an. Und tatsächlich: Die verschwundene Ginkugel kam zum Vorschein – in der Nähe der Stelle, wo sie seinerzeit versenkt worden war. Die Reaktion von Cello Fisch vom Besitzerunternehmen? «Ihr macht mich fertig!»

Die ganze Geschichte gibt es unter diesem Link

Brülisau fühlt sich betrogen: Das Drama um die «Krone»

In Brülisau verlottert das Hotel Krone seit Jahren. (Bild: Niklas Thalmann)

Seit Jahren sind die Türen des Hotels Krone in Brülisau verrammelt. Dort, wo an schönen Tagen Tausende Touristen zu ihren Wanderungen aufbrechen, wo Kühe auf sattgrünen Wiesen liegen, verlottert der Hotel- und Gastrobetrieb, der seit 2016 praktisch durchgehend geschlossen war. Unser Reporter Samuel Ryter hat den Niedergang des Traditionshauses minutiös recherchiert – vom Konkurs über eine letztlich absurde Versteigerung bis hin zur Machtlosigkeit des Bezirks Schwende-Rüte.

Teil 1 gibt es unter diesem Link
Teil 2 gibt es unter diesem Link
Teil 3 gibt es unter diesem Link

St.Gallen: Eine Boutique-Besitzerin trauert um ihr Lebenswerk

Erika Bruderer, als ihr die Secondhand-Boutique an der Brühlgasse noch gehörte. (Bild: Mareycke Frehner)

«Der Laden war mein Baby. Jetzt ist alles zerstört.» Das sagte Erika Bruderer, Gründerin der Secondhand-Boutique am Burggraben in St.Gallen, Anfang dieses Jahres. Sie blickte fürs Tagblatt damals emotional auf die Geschichte ihres Geschäfts zurück, das sie 2019 an ihre einstige Lehrtochter verkauft hatte. Diese und ihr Mann setzten nach der Geschäftsübernahme vermehrt auf Luxusprodukte. «Es war, als würde der Laden seine Seele verlieren», so Erika Bruderer im Rückblick. Ihr Lebenswerk sei an die Wand gefahren worden. Danach kam sogar noch ein Einbruch dazu, bei dem den Tätern Taschen im Wert von mehreren 10'000 Franken in die Hände fielen. Gerüchte machten die Runde, der Überfall sei inszeniert – und die Boutique wurde gar geschlossen.

Die ganze Geschichte gibt es unter diesem Link

Beat Kälin: Thurgauer Hansdampf in allen Gassen

Er ist überall dort, wo es brennt – im wahrsten Sinne des Wortes oder auch im übertragenen Sinn: der Thurgauer Beat Kälin, Gründer der TV-Produktionsfirma BRK News. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Blaulicht-Nachrichten und versorgt Medienhäuser im In- und Ausland mit Bild- und Videomaterial von Unfällen, Bränden, Verbrechen und sonstigen Katastrophen. Als Ende Mai ein Bergsturz das Walliser Dorf Blatten unter sich begrub, war Beat Kälin live dabei. Wie geht er mit seinen Emotionen bei besonders schweren Einsätzen um? Er sagt sich laut eigenen Angaben innerlich: «Ich kann nichts dafür. Ich bin unschuldig.»

Möglicherweise wird Beat Kälin bereits im Januar wieder viel zu tun haben – dann nämlich, wenn US-Präsident Donald Trump wie angekündigt ans Weltwirtschaftsforum nach Davos kommt. Im Jahr 2020 filmte Kälin den Konvoi mit dem US-Präsidenten auf der Autobahn nach Zürich. Der Clip wurde Millionen Male angeklickt, und Kälin erhielt sogar Anfragen von US-Medien:

Die ganze Geschichte über Beat Kälin gibt es unter diesem Link

Aus dem Kybunpark wird das Berit Sitterstadion

Das St.Galler Stadion mit dem Schriftzug Berit Sitterstadion. (Bild: Visualisierung: FCSG)

Für alle Fans des FC St.Gallen ist der Kybunpark der Tempel der Leidenschaft – und einer, der immer mal wieder Leiden schafft. Im vergangenen März wurde bekannt: Der Roggwiler Schuhhersteller Kybun wird ab Sommer 2026 nicht mehr Namensgeber des Stadions sein. Flugs machte sich der FCSG auf die Suche nach einem neuen Partner – und wurde mit der Berit-Klinik rasch fündig. Schliesslich durften die Fans – allerdings ausschliesslich die Saisonabonnentinnen und -abonnenten – entscheiden, wie das Stadion denn nun heissen sollte. Anstatt für Berit Gallusstadion oder Berit Säntisstadion entschieden sie sich für Berit Sitterstadion. Jenen Namen also, der von der aktiven Fanszene von Anfang an gehypt worden war.

Die ganze Geschichte gibt es unter diesem Link

Halligalli am Fählensee: Ärger um Alpstein-Camper

Eine Gruppe aus den Niederlanden campierte mehrere Tage am Fählensee. (Bild: Facebook)

Der Fählensee als Geheimtipp? Das war einmal! Noch ist der idyllische Bergsee nicht so überlaufen wie beispielsweise der Aescher. Doch seit einigen Jahren kommen immer mehr ausländische Touristen zum Fählensee. Und schlagen dort ihre Zelte auf. Satte 22 davon waren es am 19. Juni, wie ein Facebook-Nutzer und regelmässiger Alpsteingänger berichtete. Die Innerrhoder Politik möchte die leidigen Wildcamper, die teils sogar für mehrere Tage bleiben, loswerden – doch man ringt um Lösungen im Kampf gegen die kleinen Zeltstädte im Alpstein.

Die ganze Geschichte gibt es unter diesem Link

 
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