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Freiwillige Hilfe an der Sanierung

Bergbahnen Malbun: Ruggell stockt Kapital auf, Mauren tritt Aktien ab

Die Bergbahnen Malbun müssen saniert werden. Dementsprechend werden auch die Gemeinden dazu eingeladen, sich freiwillig an der Aktienkapitalaufstockung zu beteiligen. Die ersten Entscheidungen wurden heute bekannt gegeben.
Winterimpressionen von Malbun
Das Skigebiet Malbun hat eine wichtige Bedeutung für alle Gemeinden in Liechtenstein, ihre Vereine sowie die gesamte Bevölkerung. (Bild: Daniel Schwendener)

An der Generalsammlung am 26. Oktober 2022 soll das Aktienkapital der Bergbahnen Malbun um insgesamt fünf Millionen Franken aufgestockt werden. Die Summen verteilen sich auf das Land (2,4 Mio.), die Standortgemeinden Triesenberg sowie Vaduz (gesamt 1,1 Mio) und der Rest (1,5 Mio.) soll durch weitere Aktionäre (vor allem Privatpersonen) sichergestellt werden. 

Anlässlich der Aktienkapitalaufstockung wurden den Gemeinden zwei Optionen vorgestellt, über welche die einzelnen Gemeinderäte entweder kürzlich entschieden haben oder demnächst entscheiden werden:

  • 1. Option: Freiwilliges Aufstocken des Aktienkapitals um mindestens 25 Prozent des ursprünglichen Werts ihres Aktienkapitals (vor Kapitalabschnitt).
  • 2. Option: Abtreten des verbleibenden Aktienkapitals für einen symbolischen Wert in Höhe von 1,00 Franken zu je 50 Prozent an die beiden Standordgemeinden Vaduz und Triesenberg.

Die ersten Gemeinderäte haben schon eine Entscheidung gefällt, wie aus den Gemeinderatsprotokollen hervorgeht. Ruggell hat sich für die erste Option entschieden (bedeutet in ihrem Fall eine freiwillige Aufstockung im Wert von 69 202 Franken), die Gemeinde Mauren für die zweite Variante, womit sie ihre Aktien abtritt. Sonst wäre ein Nachtragskredit von 136 391 Franken erforderlich gewesen. 

Weitere Beschlüsse aus den anderen Gemeinden sind noch nicht bekannt. (pd/red)

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