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Trumps ehemaliger Anwalt Rudy Giuliani in kritischem Zustand im Spital

Husten und heisere Stimme: So sah man Rudy Giuliani am Freitag im Fernsehen. Jetzt wird klar, dass sein Gesundheitszustand nicht sonderlich gut ist. Der 81-Jährige liegt im Spital.
Rudy Giuliani hat jahrelang für Donald Trump gearbeitet. (Bild: AP)

Der frühere Berater von US-Präsident Donald Trump und ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph «Rudy» Giuliani befindet sich nach Angaben seines Sprechers in einem Krankenhaus in kritischem, aber stabilem Zustand.

Giuliani sei «ein Kämpfer, der jede Herausforderung in seinem Leben mit unerschütterlicher Stärke angenommen hat, und er kämpft auch jetzt mit derselben Stärke», teilte sein Sprecher mit. Warum und seit wann der 81-Jährige in Behandlung ist, sagte er nicht.

Giuliani hatte am Freitagabend seine Online-Sendung «America's Mayor Live» aus Palm Beach im US-Bundesstaat Florida moderiert. Zu Beginn der Sendung hustete er, und seine Stimme klang heiser.

Giuliani wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 für seine Führung in New York der Spitzname «Amerikas Bürgermeister» verliehen.

Später war er zeitweise persönlicher Anwalt von Trump und ein lautstarker Unterstützer von dessen unbelegten Betrugsvorwürfen bei der Präsidentschaftswahl 2020, die Joe Biden gewann.

Zahlreiche Klagen sowie Nachzählungen und Prüfungen der Wahlergebnisse ergaben keine Hinweise auf wesentliche Unregelmässigkeiten. Zwei ehemalige Wahlhelferinnen aus Georgia hatten später ein Verleumdungsurteil in Höhe von 148 Millionen Dollar gegen Giuliani erstritten.

Trump: «Er hatte in allem Recht»

Auch Trump äusserte sich am Sonntag in den sozialen Medien zu Giulianis Zustand und bezeichnete ihn als «wahren Kämpfer» und «besten Bürgermeister in der Geschichte von New York City».

Trump weiter: «Was für eine Tragödie, dass er von den radikalen linken Verrückten, den Demokraten - allen - so schlecht behandelt wurde - und er hatte in allem Recht. Sie haben bei Wahlen betrogen, Hunderte Geschichten erfunden, alles getan, um unser Land zu zerstören, und jetzt sehen Sie Rudy. So traurig!» (dpa)

 
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