Drei Tote bei Schüssen während eines Hockeyspiels in Rhode Island
Bei einem Schusswaffenangriff während eines Jugend-Hockeyspiels im US-Bundesstaat Rhode Island sind drei Menschen getötet worden – darunter offenbar auch der mutmassliche Täter. Dieser sei an einer selbst zugefügten Schussverletzung gestorben, sagte die Polizeichefin von Pawtucket, Tina Goncalves.
Die Polizei sei nicht am Tod des mutmasslichen Schützen beteiligt gewesen, die Ermittlungen dauerten jedoch an. Drei weitere Opfer befinden sich in kritischem Zustand im Krankenhaus, wie Goncalves weiter mitteilte. «Es sieht so aus, als handele es sich um eine gezielte Tat, möglicherweise um einen Familienstreit», sagte sie.
Goncalves machte keine Angaben zum Tatverdächtigen oder zum genauen Alter der Getöteten, erklärte jedoch, es scheine sich bei den beiden Opfern um Erwachsene zu handeln. Die Behörden versuchten weiterhin, den genauen Tathergang zu rekonstruieren und mit Zeugen zu sprechen, sagte sie. Zudem würden Videoaufnahmen des Hockeyspiels ausgewertet. Aufnahmen, die in sozialen Medien kursieren, zeigen Spieler, die in Deckung gehen, sowie Zuschauer, die nach hörbaren Knallgeräuschen von ihren Plätzen fliehen.
Anmerkung der Redaktion: Dieses Video zeigt den Moment, in dem Schüsse in einer Eishalle in Pawtucket, Rhode Island, fallen.
Die Schüsse fielen in der Dennis M. Lynch Arena in Pawtucket, wenige Kilometer ausserhalb der Stadt Providence. Pawtucket hat 80'000 Einwohner und liegt direkt an der Grenze zum Bundesstaat Massachusetts.
Vor der Arena waren weinende Familien und noch in Uniform gekleidete Highschool-Hockeyspieler zu sehen, die sich umarmten, bevor sie das Gebiet mit einem Bus verliessen. Die Strassen rund um die Arena wurden gesperrt, während weiterhin zahlreiche Polizeikräfte vor Ort waren und Hubschrauber über dem Gelände kreisten. (dpa)
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