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Mutmasslicher Bondi-Beach-Terrorist vor Gericht

Der mutmassliche Attentäter vom antisemitischen Anschlag auf ein jüdisches Fest am Bondi Beach in Sydney ist erstmals seit seiner Entlassung aus dem Spital vor Gericht erschienen. Dem 24-jährigen Naveed Akram werden Mord und Terrorismus vorgeworfen.
Diese Gerichtszeichnung zeigt den angeklagten Bondi-Schützen Naveed Akram, der per Videokonferenz aus dem Goulburn Supermax-Gefängnis vor dem Downing Centre Local Court in Sydney erscheint. (Bild: Zeichnung: Rocco Fazzari)

Der wegen des Massakers von Teilnehmenden eines jüdischen Fests am Bondi Beach in Sydney beschuldigte Angeklagte ist vor Gericht erschienen. Naveed Akram wurde dem Downing Center Local Court in Sydney am Montag per Video aus einem Hochsicherheitsgefängnis zugeschaltet.

Diese Gerichtszeichnung zeigt den angeklagten Bondi-Schützen Naveed Akram, der per Videokonferenz aus dem Goulburn Supermax-Gefängnis vor dem Downing Centre Local Court in Sydney erscheint. (Bild: Zeichnung: Rocco Fazzari)

Bei dem kurzen Gerichtstermin ging es darum, ein Medien-Verbot für die Nennung der Namen von Opfern und Überlebenden des antisemitischen Terroranschlags vom 14. Dezember fortzusetzen. Akram wird die Tötung von 15 Menschen vorgeworfen, er ist wegen Mordes und Terrorismus angeklagt.

Es war der erste Auftritt des Beschuldigten vor Gericht seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. Der 24-Jährige war nach dem Anschlag auf das Chanukka-Fest am Bondi Beach bei einem Feuergefecht mit der Polizei verletzt worden. Sein Vater, der zweite mutmassliche Angreifer auf die jüdischen Gläubigen bei dem Fest, wurde getötet. Die beiden Täter sollen Anhänger der Terrorgruppe Islamischer Staat gewesen sein.

Akrams Anwalt Ben Archbold sagte zu Reporterinnen und Reportern vor dem Gerichtsgebäude, er könne noch keine Angaben dazu machen, ob sich der Angeklagte zu den Vorwürfen schuldig bekennen werde. Der nächste Gerichtstermin ist für den 9. April angesetzt.

Der Anschlag war der schlimmste Terrorangriff in der Geschichte Australiens und der folgenschwerste Schusswaffenangriff in dem Land seit 29 Jahren. (dpa)

 
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