Das Täli bleibt vorerst geschlossen
In Malbun gilt derzeit die Lawinengefahrenstufe 4. Das bedeutet, dass der Liechtensteinische Lawinendienst die Situation in Malbun und Steg am Dienstagmorgen als gross eingestuft hat. Damit gilt ein Betretungsverbot für das betroffene Gebiet. Zusätzlich wurde der hintere Abschnitt der Langlaufloipe in Richtung Valüna gesperrt. Grund für die Massnahmen sind die erheblichen Neuschneemengen der vergangenen Tage sowie Verwehungen durch teils starken Wind.

Bergbahnen schränken den Betrieb ein
Hochegg, Schneeflucht und der Malbi-Park sind derzeit geöffnet. Das Täli und Sareis bleiben jedoch vorerst geschlossen. Für Dienstag war eine Lawinensprengung geplant, die aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse jedoch noch nicht durchgeführt werden konnte, wie die Bergbahnen Malbun auf Anfrage mitteilten. Man hoffe, dass dies morgen möglich sein werde. Sobald die Sprengung erfolgt ist, könne das Täli auch wieder von Ski- und Snowboardfahrern genutzt werden. Auch Schlitteln war aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Die Sesselbahn Sareis ist derzeit nur in Betrieb, um Gäste zum Bergrestaurant zu transportieren.
Unsicherheit bei den Skischülern
Nachdem die Gefahrenstufe 4 ausgerufen worden war, klingelte das Telefon der Schneesportschule Malbun ununterbrochen. «Ich war den ganzen Morgen am Telefon – viele Eltern wollten wissen, ob die Kurse stattfinden», sagt Christoph Bühler, Leiter der Schneesportschule Malbun. Er ergänzt: «Solange die Lifte in Betrieb sind, führen wir unsere Kurse durch.» Er zeigt sich jedoch optimistisch, dass sich die Situation im Laufe der Woche beruhigen wird. Zwar werde es weiterhin schneien, allerdings in geringerem Ausmass.
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