Seine Kleider wurden zum Inbegriff italienischer Eleganz: Designer Valentino ist gestorben
«Valentino Garavani ist heute in seiner römischen Residenz im Kreise seiner Lieben verstorben.» Das schreibt die Stiftung des italienischen Modedesigners auf Instagram. Er sei im Kreise seiner Liebsten friedlich eingeschlafen.

Valentino, der meistens nur unter seinem Vornamen bekannt war, wurde in den 60er-Jahren zum internationalen Star, der Modeikonen wie Elizabeth Taylor, Audrey Hepburn oder Jackie Kennedy Onassis einkleidete. «Ich liebe Schönheit», sagte er einmal. «Und ich weiss, was Frauen wollen: Sie wollen schön sein.»
Er selbst galt als scheu und diskret, doch das hinderte ihn nie daran, auch seine Meinung zu äussern. So engagierte er sich beispielsweise auch schon früh im Kampf gegen AIDS.

Und er war auch der einzige Modedesigner, der einen Auftritt in «Der Teufel trägt Prada hatte». Andere befürchteten angeblich, «Vogue»-Chefin Anna Wintour zu verärgern, auf der die Figur der fiesen Miranda Priestly im Film basierte.

2008 zog sich der Italiener zwar zurück. Dennoch blieb sein Einfluss bis heute gross. Und dementsprechend fallen auch die Reaktionen online aus. «Valentino, unangefochtener Meister von Stil und Eleganz und ewiges Symbol der italienischen Haute Couture. Heute verliert Italien eine Legende, doch sein Erbe wird weiterhin Generationen inspirieren», schriebt Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf Instagram.
Am Freitag soll er beerdigt werden. Er wurde 93 Jahre alt. Eine Todesursache ist nicht bekannt.
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