Jetzt ist es amtlich: Touristen müssen Eintritt für Trevi-Brunnen zahlen
In Rom müssen Touristen erstmals Eintritt für den weltberühmten Trevi-Brunnen bezahlen. Für den Zugang zu dem abgegrenzten Bereich direkt am Wasserbecken der «Fontana di Trevi» werden ab dem heutigen Montag zwei Euro fällig. Die italienische Hauptstadt versucht mit dieser Massnahme, die Besucherströme an einem der wichtigsten Touristenmagnete Roms besser zu kanalisieren und Gedränge zu verhindern.

Das neue Zugangssystem gilt an den meisten Tagen der Woche von 9.00 bis 22.00 Uhr, nur montags und freitags von 11.30 bis 22.00 Uhr. Am heutigen Montag wird eine Ausnahme gemacht: Der Eintritt beginnt bereits um 9.00 Uhr. Die grosse Piazza vor dem Brunnen bleibt weiterhin für alle frei zugänglich. Tickets können online gekauft werden Die Zwei-Euro-Tickets kann man schon im Voraus online erwerben.
Eine eigene Webseite auf Englisch und Italienisch ist dafür bereits seit einigen Tagen online. Ausserdem können die Tickets vor Ort am Eingang zum Brunnen mit Kreditkarte sowie an mehreren touristischen Informationsstellen gekauft werden. Einwohner von Rom müssen nicht zahlen. Ausgenommen sind auch Menschen mit Behinderung und deren Begleitpersonen sowie Kinder unter sechs Jahren. Der Trevi-Brunnen im Herzen Roms gehört zu den Hauptattraktionen der Ewigen Stadt - weltberühmt etwa durch die Badeszene mit Anita Ekberg im Fellini-Klassiker «La dolce vita». Täglich besuchen Zehntausende den Brunnen für Fotos oder den traditionellen Münzwurf ins Wasser. Oftmals wirkte das Gedränge am überfüllten Wasserbecken wie ein Kampf ums beste Selfie.
Bereits seit etwa einem Jahr ist der Besucherandrang am Trevi-Brunnen begrenzt: Maximal 400 Personen dürfen sich gleichzeitig am Becken aufhalten. Im vergangenen Jahr wurden mehr als zehn Millionen Besucher gezählt mit Spitzenwerten von bis zu 70.000 Personen pro Tag. Das Ticket folge nun, um «der Überfüllung entgegenzuwirken, das Besuchererlebnis zu verbessern und eines der beliebtesten Monumente der Stadt zu schützen», hiess es aus Rom. (dpa)
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