Mindestens zwei Schwerverletzte an Schule in Deutschland – 16-Jähriger hatte Messer und Schusswaffe dabei
Bei einer möglichen Amoktat an einer Schule in Bayern sind laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden.
Die beiden seien in eine Klinik gebracht worden, sagte die Sprecherin. Ob sie in Lebensgefahr schwebten, blieb zunächst unklar. Auch ob die beiden Mädchen Schülerinnen des Gymnasiums sind, müsse noch geklärt werden, sagte die Polizeisprecherin.
Wie viele Menschen insgesamt wie schwer verletzt wurden, blieb zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sprach zunächst von einer einstelligen Zahl. Der Vorfall deute auf eine Amoklage hin, hatte er gesagt.
Der mutmassliche Täter sei nach dem Vorfall in Schongau festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Laut der Polizeisprecherin handelt es sich um einen 16-Jährigen. Auch bei ihm blieb zunächst unklar, ob er am Welfen-Gymnasium, auf dessen Gelände sich der Vorfall ereignete, zur Schule ging. Laut Polizei hatte der 16-Jährige ein Messer und eine Schusswaffe dabei.
Schongau ist eine Kleinstadt am Ufer des Lechs im westlichen Oberbayern mit gut 12.000 Einwohnern. Das Welfen-Gymnasium liegt nur wenige Hundert Meter von Altstadt und Lech entfernt. Laut Internetseite werden dort etwa 800 Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichtet. In direkter Nachbarschaft gibt es auch eine Grund-, Mittel- und Realschule.
Im süddeutschen Bundesland Bayern laufen die letzten Wochen des Schuljahres. Der Abschlussjahrgang hat bereits vor knapp zwei Wochen, am 26. Juni, die Zeugnisse erhalten, bei den restlichen Schülern steht dies am 31. Juli an. (dpa)
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