Ecuadors Noboa kontert Kolumbiens Petro – Streit um Angriffe spitzt sich zu
Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa hat Vorwürfe Kolumbiens bestritten, wonach sein Land Ziele in dem Nachbarland bombardiere. Ecuador kämpfe «gegen den Drogen-Terrorismus in all seinen Formen», teilte Noboa am Dienstag auf der Plattform X mit.
Es würden ausschliesslich innerhalb des ecuadorianischen Territoriums Orte bombardiert, die Drogenbanden als Versteck dienten. Viele der Banden stammten aus Kolumbien, schrieb er.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hatte Ecuador am Montag vorgeworfen, Ziele auf der kolumbianischen Seite der gemeinsamen Grenze zu beschiessen. «Wir werden aus Ecuador bombardiert und es sind nicht Rebellengruppen, die das tun», sagte Petro bei einem im Fernsehen übertragenen Kabinettstreffen. Er habe US-Präsident Donald Trump aufgerufen, Noboa dazu zu bringen, Einsätze auf kolumbianischem Territorium einzustellen.

Die Spannungen zwischen Kolumbien und Ecuador haben zuletzt zugenommen. Noboa hatte im Januar Zölle auf Importe aus Kolumbien verhängt. Er warf Kolumbien vor, nicht genug gegen Drogenschmuggler und Rebellengruppen zu unternehmen. Die Zölle blieben so lange bestehen, bis das Nachbarland mehr gegen kriminelle Banden unternehme, sagte er. Petro hat bestritten, nicht genug gegen Drogenhändler zu unternehmen, die kolumbianisches Kokain über Häfen in Ecuador verschiffen. Als Reaktion auf die Zölle führte Kolumbien Zölle gegen Waren aus Ecuador ein. (dpa)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.