Mehr Polizei verhinderte in Frankreich vielerorts grössere Ausschreitungen. Dennoch kam es am Samstag in mehreren europäischen Städten erneut zu Strassenkämpfen. Was das für Touristen heisst und wie die Politik reagiert.
In Michigan verteidigt Abdul El-Sayed einen sicher geglaubten Senatssitz der Demokraten. Doch wegen zahlreicher Kontroversen droht der Partei dort eine Niederlage – mit fatalen Folgen.
In ganz Frankreich sind am Samstag wieder Demonstrationen angekündigt. Behörden befürchten dabei erneut Ausschreitungen, weshalb viele Geschäftsleute in Paris ihre Läden verrammelt haben. Um Krawalle zu verhindern, wurden landesweit 70'000 Einsatzkräfte aufgeboten. (has)
Das Entsetzen im Land nach dem Schussangriff bei Paris ist gross. Frankreichs Präsident spricht von einem Wendepunkt. Derweil machen Ermittler Entdeckungen in der Wohnung und dem Auto des Verdächtigen.
Bei der tödlichen Schussattacke nahe Paris halten Ermittler und Politiker einen rassistischen Hintergrund für möglich. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete den Vorfall in den Gemeinden Trappes und La Verrière als «terroristische Tat».
150'000 Menschen demonstrieren in Belgrad gegen Aleksandar Vučić. Am Sonntag könnte die Studentenbewegung das Land nach Jahrzehnten politischer Kontinuität grundlegend verändern.
Die Regierung in Paris ordnet für Samstag Ausgangssperren an und bietet Sondertruppen auf, um neue Krawalle zu vermeiden. Nur: Die Partei von Marine Le Pen hält am selben Tag ihren Kongress ab.