Kremlkritiker Alexej Nawalny starb vor zwei Jahren in einer Strafkolonie. Die Behörden sprachen von einer natürlichen Todesursache. Deutschland und andere Europäer berichten nun etwas ganz anderes.
Hart in der Sache, sanft im Ton, so könnte man die Ansprache zusammenfassen, die der amerikanische Aussenminister auf der Münchner Sicherheitskonferenz gehalten hat. Überraschender als seine Rede ist deren Aufnahme durch die Zuhörer.
Ein intimes Video sollte Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar politisch erledigen. Doch dieser stemmt sich gegen die Indiskretion und trifft am Wochenende Regierungschefs. Schliesslich ist er die einzige Hoffnung, den unbeliebten Viktor Orbán loszuwerden.
Abseits des Politgetöses um Grönland läuft der Rückzug der Amerikaner aus der Nato bereits. Er beginnt in der für die Allianz überlebenswichtigen Kommandostruktur. Ob die Europäer die Lücke füllen können, ist fraglich.
Die Einnahme der Grossstadt Al-Faschir in Darfur durch Milizen im Herbst ging mit schwerster Gewalt einher. Das UN-Menschenrechtsbüro hat nun Zahlen ermittelt.
Die Konferenz steht im Zeichen des zerrütteten transatlantischen Verhältnisses. Umso dringender muss der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski in München um europäische Hilfe werben.