Relativ wenige Bienenvölkerverluste
Zusätzlich zum Winterverlust von 13,8 Prozent stellten sich jedoch 9,4 Prozent der Bienenvölker im Frühling als zu schwach heraus, um ihre Aufgabe als Blütenbestäuber wahrnehmen und so Honig produzieren zu können. Das teilte apisuisse, der Dachverband der Schweizer Imker, am Donnerstag mit.
Die Völkerverluste variieren von Jahr zu Jahr und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Hauptgründe für das Bienensterben im Winter sind eine zu starke Belastung durch die Varroamilbe oder Probleme mit der Königin. Letztes Jahr lag der Verlust bei über 20 Prozent.
Durch die Bildung von Jungvölkern könnten die Imkerinnen und Imker die Winterverluste während der Bienensaison aber wieder ausgleichen, hiess es weiter. So könne sichergestellt werden, dass genügend Bienen für die Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen zur Verfügung stünden und diese auch genügend Honig produzierten.
Die Umfrage über das Völkersterben führen die Imkerverbände seit über zehn Jahren im Frühling bei ihren Mitgliedern durch. So können sie das Ausmass und die Ursachen der Verluste abschätzen. In diesem Jahr nahmen 1155 Imkerinnen und Imker aus allen Landesteilen der Schweiz und Liechtenstein teil. (sda)
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