Lawine ausgelöst: Drei Schweizer sterben bei Heliski-Tour in Kanada
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigt den tödlichen Vorfall gegenüber «Blick». «Das Schweizerische Generalkonsulat in Vancouver steht in Kontakt mit den zuständigen Behörden», teilt es mit. Man sei bereits mit den Angehörigen der Opfer in Verbindung.

Laut Informationen, die CH Media vorliegen, handelt es sich bei den drei Opfern um einen Vater und zwei Söhne aus dem Kanton St.Gallen. Mit Verweis auf den Daten- und Persönlichkeitsschutz wollte das EDA dies auf Anfrage dieser Zeitung nicht bestätigen. Die Information deckt sich allerdings mit jenen des «Blick», der ebenfalls über den Fall berichtet.
Wie die kanadische Wintersport-Plattform «Snowbrains» berichtet, waren die drei Verstorbenen gemeinsam mit einer vierten Person am Mount Knauss nahe der Stadt Terrace unterwegs. Gemäss dem kanadischen Lawinendienst dürfte die Gruppe die tödliche Lawine selbst ausgelöst haben. In der Region bestehe aktuell ein erhebliches Lawinenrisiko, schreibt «Snowbrains».
Die vierte Person wurde schwer verletzt und musste mit dem Helikopter ins Spital gebracht werden, befindet sich inzwischen jedoch in stabilem Zustand. Beim Heliskiing werden Berggipfel mit dem Helikopter angeflogen, um anschliessend abseits präparierter Pisten durch unberührten Tiefschnee abzufahren. (watson.ch)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.