Dieser Regierungsrat überlegt sich eine Bundesrats-Kandidatur
Der Walliser Staatsrat Franz Ruppen denkt über eine Kandidatur als Nachfolger von SVP-Bundesrat Guy Parmelin nach. Wie das Mitglied der Walliser Regierung auf Anfrage sagt, werde er «diesbezüglich Überlegungen anstellen». Eine Entscheidung sei aber noch gefallen, wie er betont.
In der Sendung «SonnTalk» hatte die St.Gallerin Ständerätin Esther Friedli den Namen von Ruppen ins Spiel gebracht. Sie selbst hatte kurz zuvor abgesagt für eine Kandidatur. Friedli betonte, dass es «sehr gute Regierungsräte» in ihrer Partei gebe und nannte dabei den Walliser namentlich.
Vorteile dank Regierungserfahrung
Vor seiner Wahl in den Staatsrat war Ruppen zwischen 2015 und 2021 Nationalrat. Damit ist er in Bern kein Unbekannter - das Parlament wählt am liebsten Leute, die es bereits kennt. Darum haben Personen, die «nur» Regierungsrat sind, oft einen schwierigeren Stand. Ruppen sagt, er habe die Worte von Friedli «zur Kenntnis genommen».
Er sieht in der kantonalen Regierungserfahrung einen Vorteil: Das bringe unter anderem «Führungserfahrung in einer Kollegialbehörde sowie die Fähigkeit, praxistaugliche und pragmatische Lösungen zu finden». Wann genau er sich für oder gegen eine Kandidatur entscheidet, lässt Ruppen offen.
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