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Valens übernimmt: Aus für Rehaklinik Walenstadtberg

Die Klinikgruppe Valens führt die Reha-Standorte Valens und Walenstadtberg 2029 zusammen. Dadurch entsteht in Valens eines der grössten Rehabilitationszentren der Schweiz. Sämtliche Leistungen bleiben erhalten, und die Arbeitsplätze werden innerhalb der Klinikgruppe weitergeführt.
In Valens werden künftig auch Leistungen angeboten, die bis dato die Rehaklinik Walenstadtberg erbracht hat. (Bild: Archivbild: Raphael Rohner)
Till Hornung, CEO der Klinikgruppe Valens. (Bild: zVg)

Die Klinikgruppe Valens wird ihre Rehabilitationsleistungen im Sarganserland in den kommenden drei Jahren neu organisieren. Das heisst es in einem Communiqué vom Mittwochnachmittag. Die Leistungen der Rehaklinik Walenstadtberg werden überwiegend nach Valens verschoben.

«Die bestehenden Bettenkapazitäten bleiben innerhalb der Klinikgruppe Valens erhalten, ebenso die Arbeitsplätze. Wissen, Erfahrung und Spezialisierungen werden gezielt zusammengeführt, sodass starke Kompetenzzentren entstehen», heisst es in der Mitteilung. So könne die Klinikgruppe Valens die Rehabilitation weiterentwickeln und die Versorgung nachhaltig sichern.

Mehrjähriges Provisorium in Walenstadtberg wäre nötig

«Als Klinikgruppe tragen wir Verantwortung für eine hochwertige und zukunftsfähige Rehabilitationsversorgung. Mit diesem Entscheid stellen wir sicher, dass wir unserem Versorgungsauftrag auch langfristig nachkommen und Patientinnen und Patienten weiterhin nach hohen fachlichen Standards behandeln können», lässt sich Till Hornung, CEO der Klinikgruppe Valens, im Communiqué zitieren.

Till Hornung, CEO der Klinikgruppe Valens. (Bild: zVg)

«Der Entscheid steht nicht im Zusammenhang mit der Qualität der medizinischen Leistungen oder der Arbeit der Mitarbeitenden», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Rehaklinik Walenstadtberg sei ein geschätzter Standort mit hoher Fachkompetenz, engagierten Mitarbeitenden und einer starken Kultur. Ausschlaggebend seien die infrastrukturellen Herausforderungen des Gebäudes, so das Communiqué. Um den Standort langfristig weiterzuführen, wären in den kommenden Jahren umfassende bauliche und technische Erneuerungen sowie ein mehrjähriges Provisorium erforderlich.

«Vor diesem Hintergrund wurde eine zukunftsorientierte Lösung erarbeitet, welche die Qualität der Versorgung sichert, die bestehenden Kapazitäten erhält und gleichzeitig die Weiterentwicklung der Standorte innerhalb der Klinikgruppe ermöglicht», teilt die Klinikgruppe Valens abschliessend mit.

 
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