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Die Frauen der Nesslau Sharks spielen wie im Rausch – nach zwei Siegen am Wochenende fehlt noch ein Erfolg für die Playoff-Halbfinals

Zuletzt hatten die Nesslau Sharks in der Nationalliga B etwas geschwächelt, weshalb sie im Playoff-Viertelfinale als Aussenseiterinnen gegen Lejon Zäziwil antraten. Es kam anders. Nach dem 1:0- und 5:2-Sieg halten sie alle Vorteile in Händen.
Hana Polakova hat geliefert. Dank ihrer Tore brauchen die Sharks noch einen Sieg für den Vorstoss in den Playoff-Halbfinal. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Die Frauen der Nesslau Sharks sind auf dem besten Weg, sich in der Nationalliga B erstmals in der bald dreijährigen Amtszeit von Trainerin Christine Kündig für die Playoff-Halbfinals zu qualifizieren.

Nach dem 1:0 am Samstag in der heimischen Büelenhalle gab es tags darauf gegen Lejon Zäziwil in Konolfingen einen sensationellen 5:2-Erfolg. Für den Vorstoss unter die Top 4 fehlt noch ein Sieg. Nun folgt eine knapp zwei Wochen dauernde Länderspielpause.

Spiel Nummer 3 wird am 14. Februar erneut in Konolfingen ausgetragen. Ist danach in der «best of five»-Serie keine Entscheidung gefallen, geniessen die Sharks am 15. Februar erneut Heimrecht. Bei einem allfälligen fünften Vergleich müssten die Toggenburgerinnen nochmals reisen.

Ein perfekter Start am Sonntag

Die Sharks erwischten am Sonntag einen perfekten Start und lagen nach zwei Minuten durch Hana Polakova in Führung. Zwar konnte Zäziwil ausgleichen, danach gab es für die Gäste aber kein Halten mehr. Durch Tore von Kamonwan Phumma, Linda Sprenger und erneut Hana Polakova lagen sie nach dem ersten Drittel mit 4:1 vorn. Die Sharks zeigten sich für einmal brutal effizient.

Obwohl es im zweiten Abschnitt ein ausgeglichener Kampf war, konnten die Gäste den Vorsprung verteidigen. Zäziwil erzeugte zwar viel Druck, gefährliche Szenen vor dem Tor der Obertoggenburgerinnen blieben aber Mangelware. Es kam noch besser, weil erneut Kamonwan Phumma kurz nach der zweiten Pause auf 5:1 erhöhte. Zwar gelang den Einheimischen mit dem zweiten Treffer noch eine Resultatverbesserung, aber das wars, mehr liessen die Sharks nicht mehr zu.

Die überglückliche Trainerin Christine Kündig sagte kurz nach Spielschluss am Telefon: «Wir konnten die Fehlerquote heute tief halten und haben teilweise wunderschön herausgespielte Tore geschossen.» Wie schon tags zuvor lieferte Torhüterin Joy Schöni eine tolle Vorstellung ab. Kündig ist aber auch bewusst, dass sie den Sack noch nicht zugemacht haben. «Spiel Nummer 3 wird unheimlich schwierig.»

Ein Playoff-Start nach Mass

Das Wochenende hatte sich schon gut angelassen. Nachdem die Sharks in der Meisterschaft gegen Zäziwil zweimal verloren hatten, waren sie am Samstagabend zum Start der Playoffs beim 1:0-Sieg auf den Punkt genau bereit. Trainerin Christine Kündig sprach danach von einer Partie mit wenigen Höhepunkten, bei dem es jedes Team vermied, unnötige Fehler zu produzieren.

Das entscheidende Tor erzielte Saskia Schöni in der 56. Minute. Ausgerechnet sie, die zuvor verletzt war, unterstrich, wie wichtig sie für die Sharks ist. Herausragend auch Torfrau Joy Schöni, die jeden Schuss der gegnerischen Spielerinnen unschädlich machte und viel Sicherheit ausstrahlte.

 
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