«Es lag an der mangelnden Chancenauswertung»: Die Nesslau Sharks scheiden in den Playoff-Halbfinals aus
Die Nesslau Sharks verpassen die Überraschung und scheiden in den Playoff-Halbfinals gegen Wasa St.Gallen aus. Es war allerdings nicht so eindeutig, wie man hätte vermuten können.
Nach der 2:6-Startpleite, in der die Frauen aus dem Obertoggenburg zu viel Respekt zeigten und nicht auf Touren kamen, folgte eine gewaltige Steigerung. Das zweite Spiel am Samstag (2:3) und das dritte Spiel am Sonntag (3:4) gingen jeweils nur knapp verloren.
Niederlage trotz Zweitore-Vorsprung
Sharks-Trainerin Christine Kündig attestierte ihren Spielerinnen am Sonntagabend nach dem Auftritt in St.Gallen eine Top-Leistung. Sie sagte: «Wir haben mega gut gespielt und waren dem Gegner vor allem in der Startphase mindestens ebenbürtig.» Dies machte sich auch beim Resultat bemerkbar. Die Sharks führten dank Toren von Vera Gebert und Tamara Grob mit 2:0.
Weil Wasa aber einige Spielerinnen in seinen Reihen hat, die vor dem gegnerischen Tor keine Nerven zeigen, konnten die Gastgeberinnen das Blatt wenden und führten nach 50 Minuten mit 4:2. «Da hat sich unsere mangelnde Chancenauswertung schon bemerkbar gemacht», sagte Kündig. Zudem hätten sie ein paar Fehler zu viel produziert. Mehr als der Anschlusstreffer durch Selin Lusti gelang nicht mehr, obwohl die Sharks in der Endphase Torhüterin Joy Schöni durch eine sechste Feldspielerin ersetzten.
Aus dem starken Kollektiv stach Vera Gebert heraus, die wegen zweier verletzter Spielerinnen ungewohnt defensiv agieren musste, sich aber dennoch in die Offensive einschalten konnte und das 1:0 schoss.
Deutliche Steigerung schon am Samstag
Tags zuvor lieferten die Frauen aus dem Obertoggenburg beim knappen 2:3 in der Nesslauer Büelenhalle ebenfalls eine starke Vorstellung ab. Kündig sagte danach: «Wir konnten uns zur Vorwoche deutlich steigern und haben Wasa alles abverlangt.» Leider wurden die Sharks für ihre Leistung nicht belohnt.
Die Nesslauer Frauen gerieten nach gut sieben Minuten in Rückstand, als Vicky Spengler auf Pass von Mirjam Neff das 0:1 markierte. Es war dann Hana Polakova, Top-Torjägerin der Sharks, die kurz vor der zweiten Pause ausgleichen konnte. Der Schlussabschnitt verlief dramatisch. Kaum zurück auf dem Parkett, legte Wasa durch Bea Taipale zum 2:1 vor. Und als Nova Brändle fünf Minuten später ausgleichen konnte, stand das Spiel auf Messers Schneide. Es waren dann die Gäste, welche die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeiführten.
Nun trifft sich das Team in dieser und in der kommenden Woche noch zu zwei Trainings, bevor eine rund zweimonatige Pause beginnt.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.