Aufatmen beim FC Wattwil Bunt ++ Frust in Bütschwil ++ Bazenheid verliert zu hoch
So haben die Toggenburger Teams am Wochenende gespielt:
FF Toggenburg rettet einen Punkt
Dank eines späten Tores von Amira Baumgartner rettet FF Toggenburg beim 2:2 gegen Staad einen Punkt und hält den Gegner auf Distanz. Trainer Vitor Domgjoni sagte nach dem 1.-Liga-Spiel: «Wir haben nach dem Rückstand ruhig weitergespielt und sind dafür belohnt worden.» Bei den Einwechslungen bewies er ein gutes Händchen.

Amira Baumgartner war bereits ausgewechselt, kehrte nach dem Rückstand wieder auf den Platz zurück und schoss prompt den Ausgleich. Sie hatte schon nach gut einer halben Stunde die Führung erzielt. Danach wendete Staad vorübergehend das Blatt. Durch das Unentschieden bleibt FF Toggenburg in diesem Jahr weiterhin ungeschlagen.
Bazenheid mit klarer Heimniederlage
Das 1:5 der Bazenheider (2. Liga) auf dem Ifang gegen Rapperswil-Jona 2 hatte sich bei Halbzeit noch nicht abgezeichnet – im Gegenteil. Beim Stande von 0:0 wurden die Seiten gewechselt. Und im ersten Umgang lagen die Vorteile eher aufseiten des Heimteams. Sie hatten die besseren Chancen, unter anderem einen Lattentreffer, und fielen auch spielerisch keineswegs ab.

Dann folgte zwischen der 59. und 82. Minute eine Phase, in der Bazenheid fünf Gegentreffer einsteckte. Das war es dann mit dem erhofften Punktgewinn. Das Ehrentor von Niklas Rupf konnte auch nicht mehr über den geschenkten Nachmittag hinwegtrösten. In der Tabelle bleiben die Alttoggenburger auf Platz 4. In der nächsten Runde sind sie am kommenden Sonntag beim Tabellenvorletzten Eschenbach.
Bütschwil verliert gegen Steinach
Riesiger Frust beim Zweitligisten Bütschwil. Mit einem Dreier hätte das Team den Ligaerhalt praktisch auf sicher gehabt. Stattdessen setzte es gegen Steinach eine 3:4-Niederlage ab, nachdem man bei Halbzeit noch mit 3:1 vorne lag. Zweimal Dani Fäh und Cyril Segmüller hatten die Tore für die Gastgeber geschossen.
Die entscheidende Szene dürfte jene in der 84. Minute gewesen sein. Gleich zwei Bütschwiler hatten das 4:2 auf dem Fuss. Zuerst war es die Latte, dann ein Abwehrspieler auf der Linie, die den Torjubel verhinderten. Dann folgten die Minuten, die die Toggenburger möglichst schnell zur Seite schieben sollten. Den Gästen gelang in der 91. Minute das 3:3. In der 94. Minute kannten sie erneut keine Gnade, schossen sogar noch das 4:3. Die nächste Bütschwiler Gelegenheit, das Punktekonto zu äufnen, bietet sich am Sonntag bei Gossau 2.
Wattwil Bunt gelingt Befreiungsschlag

Drittligist Wattwil Bunt hat es am Samstag spannend gemacht und den entscheidenden Treffer beim 1:0-Sieg gegen Aadorf erst in der vierten Minute der Nachspielzeit erzielt. Timo Baumgartner war der umjubelte Torschütze. Das Heimteam sei gemäss Co-Trainer Sanin Muric in der ersten Halbzeit besser gewesen, konnte sich dann nach der Pause aber bei Torhüter Marko Vukovic bedanken, der mehrere Abschlussversuche der Gäste unschädlich machte. Muric sagte: «Klar ist der Sieg durch das späte Tor etwas glücklich, aber keineswegs unverdient.»
In der Rangliste haben die Wattwiler einen grossen Schritt zum Ligaerhalt zurückgelegt. Bei noch sechs ausstehenden Runden beträgt ihr Vorsprung auf den Strich sieben Punkte. Jetzt folgt am Samstag gegen Bronschhofen das nächste Heimspiel.
Ebnat-Kappel verliert in Bronschhofen
Der Ebnater Co-Trainer Stefan Hinterberger war bei seiner Spielanalyse nach der 0:1-Niederlage in Bronschhofen frustriert. Er sagte: «Die gute Leistung ist leider nicht mit Punkten belohnt worden. Schade konnten wir unsere Chancen nicht nutzen.» Und die waren vorhanden. Die grösste vergab Robin Keller, als er einen Elfmeter nicht im Tor unterbrachte. Roman Bollhalder war zuvor gefoult worden.

Pech auch für Marius Schwabe, der nur den Innenpfosten traf. Das einzige Tor des Spiels war aus Sicht der Ebnater sehr unglücklich. Ein Freistoss von rechts flog durch den Sechzehner und landete ohne Berührung eines Spielers im langen Eck. In der Tabelle verbleiben die Ebnater in der Gruppe 4 der 3. Liga auf Rang 6. Nun müssen sie erneut reisen. Am Samstag geht es zu Glarus, das die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung anführt.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben










Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.