Nachfolge geregelt: Diese St.Gallerin wird neue Geschäftsführerin von Toggenburg Tourismus
Nachdem im vergangenen Juni Max Nadig das Präsidium von Toggenburg Tourismus nach zwölf Jahren an Bruno Fläcklin übergeben hat, ist nun auch die zweite grosse Personalfrage geklärt. Rebecca Scheidegger löst Christian Gressbach in der Geschäftsführung ab.
Scheidegger weist über 20 Jahre Führungserfahrung auf, unter anderem in Tourismus- und Regionalentwicklung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht laut einer Meldung von Toggenburg Tourismus, Regionen als lebendige Räume gemeinsamer Wertschöpfung und Identität zu gestalten. «Das Toggenburg ist für mich seit Jahren mein Ort der Erholung und Inspiration. Eine Region mit reicher Natur, gelebter Tradition und grosser Bedeutung als Naherholungs- und Bergsportgebiet», wird sie zitiert. Nun will sie an einer touristischen Entwicklung arbeiten und dabei Authentizität, Gästeerlebnis und partnerschaftliche Zusammenarbeit unter einen Hut bringen. «Unser Ziel ist es, Synergien zu nutzen und die Ferienregion Toggenburg als Raum echter Begegnungen weiter zu stärken», sagt die neue Geschäftsführerin von Toggenburg Tourismus.
So sieht die neue Strategie aus
Rebecca Scheidegger überzeugte den Vorstand durch ein Profil, das genau jene Qualitäten verkörpert, die Toggenburg Tourismus in den nächsten Jahren braucht, ist in einer Mitteilung weiter zu lesen. Die neue Strategie von Toggenburg Tourismus verlange eine Haltung, die über Routine hinausgehe. Gefragt seien Offenheit für Lernen, Entwicklung und Abgrenzung sowie eine kulturelle Passung zur Idee der Ferienregion Toggenburg als Resonanzraum und zur Rolle von Toggenburg Tourismus als Verstärker.

Vorgänger zieht es in den Norden
Nach fast neun Jahren an der Spitze von Toggenburg Tourismus verlässt Christian Gressbach die Organisation per Ende Juni. Gleichzeitig gibt er auch seine Funktion als Leiter der Geschäftsstelle des Tourismusrats St.Gallen ab, die er seit 2019 innehat. Beide Positionen übte Gressbach in Teilzeit neben seiner Professur an der Fachhochschule Graubünden aus.
Gressbach prägte massgeblich den Resonanztourismus im Toggenburg – einen Ansatz, der auf längerfristige Aufenthalte und gesellschaftliche Nachhaltigkeit zielt. In seiner Amtszeit entstanden Projekte wie der Klangcampus, die Achtsamkeitsangebote entlang von Thur und Necker oder die Tourismus-Satelliten im Thur und Neckertal. Auch das Tourismusentwicklungskonzept «Klang Toggenburg» geht auf sein Wirken zurück. Die strategische Linie soll laut der Mitteilung weiterverfolgt werden. Gressbach wird gemeinsam mit seiner Familie ein halbes Jahr in Skandinavien verbringen und im Rahmen eines von der Fachhochschule Graubünden angebotenen Sabbaticals Universitäten in Schweden und Finnland besuchen. (pd/sdu)
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