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Meldungen vom 17. März bis 14. April

Im Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix aus News, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thur- und Neckertal.
Die Genossenschaft Zukunft Bahnhof hat am Bahnhof Lichtensteig viel vor. (Bild: Josef Bischof)
Der Samariterverein Nesslau gründete Anfang März die Gruppe «Samsen». (Bild: zvg)
Mitglieder des Naturschutzverein Ebnat-Kappel und Nesslau montierten Mitte März an der Schwägalpstrasse bei Seeben/Ennetbühl einen Froschzaun. (Bild: zvg)
Jeanne dArc (Bild: zvg)
Chössi-Theater (Bild: zvg)
Auf dem zweiten M70-Platz landete Stefan Sutter aus Niederhelfenschwil. (Bild: zvg)
Beim Derby RMV Mosnang Derby gab es den erwarteten Sieg von Mosnang 1. (Bild: zvg)
Dominik Agosti stellt sich als Kandidat für den Lütisburger Gemeinderat zur Verfügung. (Bild: zvg)
Die Gülle gelangte über einen Schlauch in den Bach. (Bild: Kapo SG)
Die Gülle wurde schliesslich über einen Schacht der Kläranlage zugeleitet. (Bild: Kapo SG)
Die Schweizer Futsal-Nationalmannschaft mit dem Bazenheider Luca Lanzendorfer (Nummer 10) nach dem 3:3 gegen Nordirland. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Manche scheinen ihren halben Einkauf wegzuwerfen. (Bild: Beatrice Bleiker)
Grosser Andrang für die Toggenburger Passion in der evangelischen Kirche Degersheim. (Bild: zvg)
Nina Metzger. (Bild: swiss unihockey/Fabian Trees)
Josua Mettler schaffte es drei Mal aufs Podest. (Bild: Archivbild: Gabriele Facciotti)
Ende April findet in Lichtensteig die zweite Mini-Pride statt. (Bild: zvg)
Reisenden wird empfohlen, den Online-Fahrplan zu prüfen. (Bild: Symbolbild: Til Bürgy)
Von 14 kontrollierten Betrieben hielten sich nur fünf an die Jugendschutzbestimmungen. (Bild: Symbolbild: zvg)
Der 35-Jährige prallte mit seinem Auto in einen Lieferwagen. (Bild: Kapo SG)
Das Gemeindehaus von Bütschwil. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Im Toggenburg stieg die Zahl an Stellensuchenden am stärksten an. (Bild: Symbolbild: STEFFEN SCHMIDT)
Die Kehrichtentsorgung wird auch in Bazenheid bald nur noch über Unterflurcontainer möglich sein. (Bild: zvg)
Zerstörter Briefkasten der Primarschule Sonnenhof. (Bild: zvg)
Leandro Weber darf sich über einen fünften Platz bei den SwissSkills freuen. (Bild: Marcel Sigg)
Gebiete unter 1500 Metern verzeichneten ein Minus von 7 Prozent, in hochalpine Regionen lagen die Saisonzahlen nur knapp unter Vorjahr. (Bild: Themenbild: Benjamin Manser)
Für den Betrieb wurde ein Ladepark mit vier Schnellladestationen (bis 400 kW) errichtet. (Bild: zvg)
Die Datenschutz-Fachstelle der Schulgemeinde Watttwil-Krinau soll von Oberuzwil nach St. Gallen wechseln. (Bild: Themenbild: Urs M. Hemm)
Der Sodbrunnen in Niederuzwil ist besonders spektakulär, weil er so gut erhalten blieb. (Bild: Kantonsarchäologie St.Gallen)
Die Brückengemeinde Lütisburg. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Von links: Roger Meier (OK Bergforum und Vorstand OSVS), Roger Walser (OK Bergforum und Präsident und Geschäftsführer OSVS), Michael Koller, Sonja Angehrn, Carl Biagosch, Corinne Hofstetter, (Moderatorin Bergforum), Orlando Bergamin, Michael Wehrli (Leiter Technik und Infrastruktur Säntisbahnen). (Bild: zvg)
Hermann Bollhalder im Lotus Exige V6 Cup auf seiner Siegesfahrt. (Bild: Manfred Noger)
Amir Afifi (links) übernimmt das Präsidium des STV Kirchberg von Urs Giezendanner. (Bild: zvg)
Das Skigebiet am Chäserrugg in Unterwasser hat noch bis am 12. April täglich geöffnet. (Bild: Christiana Sutter)
Der Motorradfahrer wurde beim Unfall schwer verletzt. (Bild: Kapo SG)
Martin Sailers Zeltainer ist dieses Jahr an verschiedenen Standorten zu Besuch. (Bild: zvg)
Michael Ledergerber. (Bild: zvg)
Harald Frauenfelder (links) wurde in Ehren verabschiedet. (Bild: zvg)
Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen und Firmen haben sich am Dienstag zum Spatenstich getroffen. (Bild: zvg)
Die Anzahl Menschen im Alter steigt. (Bild: Michael Buholzer/Keystone)
Position und Erreichbarkeit von Feuerlöschern gehören auch zum Brandschutz. (Bild: Symbolbild: Urs Flüeler)
St.Peterzell aus der Luft. Die Hauptstrasse durchs Dorf soll saniert werden. (Bild: Martin Lendi)
Zwei Investitionskredite über je 200'000 Franken wurden freigegeben. (Bild: Sabine Camedda)
Richard Octaviano Kogima, Jérémie Conus und Ivan Bašić. (Bild: zvg)
Mal etwas Anderes: Zum Apéro wurden von der Familie Lusti Milchdrinks aus heimischer Herstellung serviert. Ernst Heim und Simon Künzle nahmen das sehr gerne an. (Bild: zvg)
Lehrpersonen der Musikschule Toggenburg präsentierten die Angebote fachkundig. (Bild: zvg)
Wie es zum Unfall gekommen ist, wird derzeit noch geklärt. (Bild: Kapo SG)
Von rechts: Christoph Kauz und Myriam Scheidegger treten am 14. Juni im zweiten Wahlgang nochmals an. Ronny Roth hingegen verzichtet. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Der Dorfladen Gähwil wird von der Toggenburgshop AG als selbstbedienter Dorfladen geführt. (Bild: Josef Bischof)
Mathias Schmidt im Jahr 2019 mit seiner Frau Stephania. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)
Im Freibad Lichtensteig werden unter anderem die Folien in den Schwimmbecken ersetzt. (Bild: zvg)

17:37 Uhr

Dienstag, 14. April

Lichtensteig: Projekte von Zukunft Bahnhof kommen voran

Die Genossenschaft Zukunft Bahnhof hat am Bahnhof Lichtensteig viel vor. (Bild: Josef Bischof)

Die Genossenschaft Zukunft Bahnhof, die rund um den Bahnhof Lichtensteig mehrere Projekte plant, gibt in ihrem aktuellen Newsletter einen Einblick in den aktuellen Stand. In den letzten Wochen habe man insbesondere auf einen wichtigen Finanzierungs-Meilenstein für das Wohnprojekt hingearbeitet. Und die Genossenschaft hält fest: «Es schaut sehr gut aus!»

Diverse Fördermittel stünden in Aussicht. Diese helfen Zukunft Bahnhof in der Übergangsphase bis zur Baubewilligung nicht nur finanziell über die Runden. Sie bestätigen zugleich die wirtschaftliche Tragbarkeit des Wohnprojektes. Dies wiederum sei ein für weitere Investoren sehr wichtiges Signal.

Aber auch auf Planungsebene kann die Genossenschaft von Fortschritten berichten: Die Eingabe des Sondernutzungsplans für das gesamte «zukunft.bahnhof»-Areal sei erfolgt und befinde sich nun in der Prüfung beim Kanton. Gleichzeitig wachse die Wohn-Community stetig weiter.

Ab Anfang Juni lanciert Zukunft Bahnhof zudem als Nächstes den Bewerbungsprozess für die Neubauwohnungen. Die Details dazu sollen an der Generalversammlung vom 7. Mai vorgestellt werden. (pd)

11:32 Uhr

Dienstag, 14. April

Nesslau: Samariterverein gründet die Gruppe «Samsen»

Der Samariterverein Nesslau gründete Anfang März die Gruppe «Samsen». (Bild: zvg)

Der Samariterverein Nesslau hat Anfang März eine neue Gruppe ins Leben gerufen. Sie nennt sich «Samsen», wobei die Buchstaben für die Grundsätze Sicherheit, Aktiv, Miteinander, Spass, Erleben und Neugier stehen. Die Mitglieder gestalten verschiedene Übungen, die zu diesen Grundsätzen passen. An der Gründungsveranstaltung wurde etwa das Gehirn mit Rätseln trainiert, wie der Verein in einer aktuellen Mitteilung schreibt.

Zur Gründung waren Marlies Ritter vom Kantonalen Samariterverband SG/FL, die Leiter Ruedi Schwizer und Vreni Bösch sowie die Präsidentin Sonja Hickert und weitere Kommissionsmitglieder vom lokalen Samariterverein Nesslau anwesend. Ruedi Schwizer hat vor zwei Jahren die Arbeit für diese neue Gruppe für Senioren aufgenommen. Seither treffen sie sich jeden zweiten Freitag im Monat.

Wie der Verein zudem mitteilt, wurde an der Delegiertenversammlung des Kantonalen Samariterverbandes SG/FL in Vaduz Hans Schäpper vom Samariterverein Nesslau für 50 Jahre Samariter geehrt. Er wirkte nicht nur als Samariter, sondern auch als Präsident und dann als Kassier. Im Moment stellt er seine Dienste dem Kantonalen Verband als Revisor zur Verfügung. (pd/mn)

10:33 Uhr

Dienstag, 14. April

Schwägalpstrasse: Froschzaun half schon über 1000 Amphibien

Mitglieder des Naturschutzverein Ebnat-Kappel und Nesslau montierten Mitte März an der Schwägalpstrasse bei Seeben/Ennetbühl einen Froschzaun. (Bild: zvg)

Wenn der Frühling ruft, krempeln die Naturschützer von Ebnat-Kappel und Nesslau ihre Ärmel hoch und sichern an der Schwägalpstrasse den Fröschen den Weg mit einem Zaun. Unterstützt wird der Naturschutzverein durch zwei Angestellte vom Werkhof Nesslau. Der Mitte März noch vorhandene Schnee wurde ebenfalls von der Gemeinde und vom Kanton beseitigt.

Der Froschzaun leitet die Amphibien an Stellen, wo sie die Schwägalpstrasse gefahrlos unterqueren können. Seit dem 10. März wurden schon 1150 Amphibien gezählt, die sicher zum Laichgewässer gekommen sind, schreibt der Verein in einer aktuellen Mitteilung. Jeden Tag erfolgen zwei Kontrollgänge. Dabei wird der Zaun überprüft und die Frösche, die unterwegs sind, werden mit einem Eimer direkt zum Weiher gebracht.

Leider zeigt die geführte Statistik, dass die Anzahl abnimmt. Waren es früher bis zu 3500 Frösche, sind es in den letzten Jahren nur noch zirka 1600 gewesen. Immerhin werden auf der Strasse nur wenige Überfahrene gesichtet. Sobald die Laichwanderung vorbei ist, wird der Zaun abgebaut. Der Aufwand des Vereins beträgt ungefähr 90 Stunden. Ein Blick in die zwei Laichgewässer mit den vielen Laichballen entschädigt jedoch diese Fronarbeit. Obwohl die Froschgruppe des Naturschutzvereins Ebnat-Kappel und Nesslau gut unterwegs ist, seien weitere Mitglieder immer willkommen. (pd)

15:25 Uhr

Montag, 13. April

Kanti Wattwil bringt Jeanne d’Arc auf die Bühne

Jeanne dArc (Bild: zvg)

Die Theatergruppe inSzenario der Kantonsschule Wattwil zeigt mit «Das Jeanne d’Arc Syndrom» eine neue Eigenproduktion in der Bahnhalle Lichtensteig. In einer Mitteilung schreiben die Veranstalterinnen von einem Stück, bei dem sie sich mit der historischen Figur auseinandersetzen und Fragen zu Identität, Überzeugung und Selbstbehauptung stellen.

Die Inszenierung verbindet die Geschichte Jeanne d’Arcs mit heutigen Perspektiven und spannt einen Bogen zu Frauenfiguren aus verschiedenen Zeiten. Dabei entsteht ein vielschichtiger Theaterabend, der historische Stoffe mit aktuellen gesellschaftlichen Themen verknüpft. Die Produktion wird von Regisseurin Barbara Bucher geleitet und setzt auch auf musikalische Elemente.

Die Aufführungen finden vom 22. bis 25. April im Chössi Theater statt. Am Freitag und Samstag wird der Theaterbesuch zudem mit einem Kulturmenü ergänzt. (pd)

13:30 Uhr

Montag, 13. April

Chössi-Theater: Stück über Zwangsarbeit von Frauen

Chössi-Theater (Bild: zvg)

Das Chössi Theater in Lichtensteig legt wegen des Umbaus der Bahnhalle zwar eine Spielpause ein. Wie es in einer Mitteilung heisst, bringt der Verein dennoch ab Mai eine neue Eigenproduktion auf die Bühne. Premiere des Stücks «Spind’l… Sp’ich’r… Still» ist am 21. Mai, der Ticketverkauf läuft bereits.

Das Stück widmet sich einem brisanten Kapitel Toggenburger Geschichte: der Zwangsarbeit junger Frauen in einer Textilfabrik in Dietfurt in den 1950er- und 60er-Jahren. Regie führt der Toggenburger Schauspieler Simon Keller, der das Projekt initiiert hat. Die Produktion verbindet historische Recherche mit künstlerischer Umsetzung und stellt die Perspektiven der betroffenen Frauen ins Zentrum. (pd)

11:37 Uhr

Montag, 13. April

Starke Leistungen am Waffenlauf-Auftakt

Auf dem zweiten M70-Platz landete Stefan Sutter aus Niederhelfenschwil. (Bild: zvg)

Beim Saisonstart der Waffenlauf-Schweizermeisterschaft in Wiedlisbach haben insbesondere Läufer aus der Region überzeugt. Wie es im Laufbericht heisst, zeigten Athleten aus Bütschwil, Niederhelfenschwil und Wängi vor allem in den älteren Kategorien starke Leistungen. Rund 160 Teilnehmende absolvierten die 13,1 Kilometer lange Strecke bei kühlen und nassen Bedingungen.

Allen voran sorgte Stefan Sutter aus Niederhelfenschwil in der Kategorie M60 mit Rang zwei für ein Spitzenergebnis. Ebenfalls aufs Podest lief Walter Baumann aus Flawil (M70) als Dritter. Aus Toggenburger Sicht überzeugte Bruno Wetter aus Bütschwil mit Rang 21 in der Kategorie M50. Auch Hans-Ruedi Lüthi aus Wattwil zeigte eine solide Leistung und landete in derselben Kategorie auf Rang 28.

Der Wettkampf in Wiedlisbach gilt als schneller Einstieg in die Saison und wurde von vielen Athleten zur ersten Standortbestimmung genutzt. Die Resultate zeigen: Die Region ist gerade in den Masters-Kategorien konkurrenzfähig und dürfte auch im weiteren Verlauf der Meisterschaft eine wichtige Rolle spielen. (pd)

09:44 Uhr

Montag, 13. April

Mosnanger Radball-Derby mit klarem Sieger

Beim Derby RMV Mosnang Derby gab es den erwarteten Sieg von Mosnang 1. (Bild: zvg)

Das Direktduell zwischen Mosnang 1 und Mosnang 2 stand im Mittelpunkt der 6. Qualifikationsrunde der Nationalliga A im Aargau. Wie es im Newsletter des Radballteams RMV Mosnang heisst, setzte sich Mosnang 1 im vereinsinternen Derby mit 6:3 durch. Insgesamt zeigte das Team um Rafael Artho und Björn Vogel ein perfektes Wochenende und holte mit vier Siegen aus vier Spielen das Punktemaximum. Auch Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti überzeugte mit zwei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage.

In der Tabelle spiegelt sich die starke Leistung beider Teams: Mosnang 1 festigt mit 36 Punkten Rang zwei hinter Leader Altdorf 1, während Mosnang 2 mit 23 Punkten auf Platz fünf liegt und damit weiterhin im gesicherten Mittelfeld positioniert ist. Besonders bemerkenswert: Mosnang 1 gehört mit nur zwei Niederlagen zu den konstantesten Teams der Liga, während Mosnang 2 trotz ausgeglichener Bilanz den Anschluss an die Top vier hält und sich weiter im Rennen um die vorderen Plätze behauptet.

Das Derby selbst entwickelte sich früh in Richtung von Mosnang 1: Bereits zur Pause führte das Team mit 3:1 und kontrollierte das Spielgeschehen mit viel Routine und Effizienz. Nach dem Seitenwechsel sorgte ein schnell verwandelter Viermeter für die Vorentscheidung. Mosnang 2 zeigte zwar Kampfgeist, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. (pd)

11:50 Uhr

Sonntag, 12. April

Lütisburg: Mitte empfiehlt Dominik Agosti für Gemeinderat

Dominik Agosti stellt sich als Kandidat für den Lütisburger Gemeinderat zur Verfügung. (Bild: zvg)

Die Ortspartei Die Mitte Lütisburg gibt bekannt, dass sie Dominik Agosti als Kandidaten für die kommenden Gemeinderatswahlen unterstützt und zur Wahl empfiehlt.

Dominik Agosti verfüge über fundierte Fachkompetenz, ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie eine starke Verbundenheit mit der Gemeinde Lütisburg. Dies schreibt die Ortspartei in einer aktuellen Mitteilung. Durch sein bisheriges Engagement, beispielsweise als Motionär für die Einheitsgemeinde, habe er seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

«Mit seiner offenen und konstruktiven Art bringt er beste Voraussetzungen mit, um die anstehenden Herausforderungen im Gemeinderat kompetent anzugehen», schreibt die Mitte Lütisburg weiter. Es sei entscheidend, Persönlichkeiten im Gemeinderat zu haben, die Verantwortung übernehmen, Brücken bauen und nachhaltige Lösungen erarbeiten. Die Mitte Lütisburg ist überzeugt, dass Dominik Agosti diesen Anforderungen in besonderem Masse gerecht wird.

Die Mitte Lütisburg empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Lütisburg daher, Dominik Agosti im 2. Wahlgang der Gemeinderatswahlen am 14. Juni 2026 ihre Stimme zu geben. (pd)

11:16 Uhr

Samstag, 11. April

In Nesslau läuft Gülle in Bach

Am Donnerstag ist es in Nesslau durch ausgelaufene Gülle zu einer lokalen Verschmutzung eines Baches im Gebiet Eggli gekommen. Die unverzüglich aufgebotene Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Gülle innert kurzer Zeit eindämmen. Wie die Polizei in ihrer Mitteilung schreibt, wurden im Bach drei tote Fische festgestellt.

Die Gülle gelangte über einen Schlauch in den Bach. (Bild: Kapo SG)

Kurz vor 17 Uhr meldete eine Drittperson der kantonalen Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen, dass sie in einem kleineren Bach im Gebiet Eggli Gülle im Wasser festgestellt habe. Vor Ort gelang es den Feuerwehrleuten, die Ausbreitung der Gülle im Bach einzudämmen. Die Feuerwehrleute pumpten das verunreinigte Wasser ab und führten es über den nächsten Schacht der Kläranlage Nesslau zu. Gleichzeitig wurde der Bach mit Frischwasser gespiesen. Ein Mitarbeiter des Amtes für Fischerei stellt im Bach drei tote Fische fest.

Die Gülle wurde schliesslich über einen Schacht der Kläranlage zugeleitet. (Bild: Kapo SG)

Weitere Abklärungen vor Ort ergaben, dass die Gülle oberhalb des Baches über einen Schlauch auf einer Wiese entleert worden und so in den Bach gelangt war. Am Freitag fischte der Fischereiaufseher das Gewässer ab.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei St.Gallen die örtliche Feuerwehr mit zehn Angehörigen, der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen, ein Mitarbeiter des Amtes für Fischerei und der Fischereiaufseher. (kapo/chs)

18:40 Uhr

Freitag, 10. April

Futsal: Luca Lanzendorfers Nati-Tor genügte nicht

Die Schweizer Futsal-Nationalmannschaft mit dem Bazenheider Luca Lanzendorfer (Nummer 10) nach dem 3:3 gegen Nordirland. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Hallenfussball. Luca Lanzendorfer aus Bazenheid stand diese Woche mit der Schweizer Futsal-Nationalmannschaft im Einsatz. Im englischen Loughborough, unweit von Manchester gelegen, standen drei Spiele der WM-Vor-Qualifikation auf dem Programm. In der letzten der drei Partien gab es am Freitagnachmittag gegen Nordirland ein beachtliches 3:3-Unentschieden. Es war allerdings zu wenig, um noch hoffen zu dürfen, eine Runde weiterzukommen.

Aber der Reihe nach: Das Turnier hatte mit einer Enttäuschung begonnen. Das erste Spiel gegen England war gleich mit 0:9 verloren gegangen. Umso überraschender kam dann, dass die Schweizer gegen Gruppenfavorit Schweden gut mithielten und den Nordländern ein 1:1 abtrotzten. Die Eidgenossen waren zwar in Rückstand geraten, nach dem Ausgleich aber phasenweise dem Sieg nahegestanden. Zweimal hatte auch Lanzendorfer, der auf Klubebene für das Futsalteam des FC Wil spielt und den FC Bischofszell trainiert, den Siegtreffer auf dem Fuss gehabt.

So hatten die Schweizer vor dem abschliessenden Gruppenspiel noch die Möglichkeit, eine Runde weiterzukommen. Dazu war allerdings ein Sieg gegen Nordirland Voraussetzung. Zwar gingen die Schweizer schon nach etwas mehr als zwei Minuten mit 1:0 in Führung, lagen dann aber zur Pause mit 2:3 im Hintertreffen. Dieses Ergebnis hatte lange Bestand. 42 Sekunden vor Schluss hauchte Lanzendorfer mit dem Treffer zum 3:3-Ausgleich den Schweizern nochmals Hoffnung fürs Weiterkommen ein. Doch der nötige Siegtreffer wollte nicht mehr fallen. Mit zwei Punkten aus drei Spielen sind die Schweizer ausgeschieden. (sdu)

14:37 Uhr

Freitag, 10. April

Littering in Wattwil

Manche scheinen ihren halben Einkauf wegzuwerfen. (Bild: Beatrice Bleiker)

Mit den Temperaturen steigt im Frühling auch die Littering-Problematik an. Das hat auch Leserin Beatrice Bleiker in Wattwil beobachtet. «Es ist unglaublich, was unser Dorfbach alles schlucken muss.» Sie ärgert sich: «Was für ein Überfluss? Wie dumm sind Menschen?» (red)

13:36 Uhr

Freitag, 10. April

Degersheim: Toggenburger Passion erfolgreich über die Bühne gegangen

Grosser Andrang für die Toggenburger Passion in der evangelischen Kirche Degersheim. (Bild: zvg)

Wer neulich die evangelische Kirche Degersheim betrat, hatte Mühe, einen Sitzplatz zu finden. Rund 500 Personen waren für das Konzert der evangelischen Kirchenchöre von Degersheim und Sulgen (TG) gekommen. Diese hatten wiederum gemeinsam ein Werk einstudiert, diesmal Peter Roths Toggenburger Passion.

Peter Roth hat das Werk für Chor, Sänger und Instrumentalisten 1983 komponiert, wobei er vom Bilderzyklus «Grosse Passion» des Wattwiler Malers Willy Fries inspiriert worden war. Willy Fries’ Zyklus wiederum war unter dem Eindruck von Nationalsozialismus und zweitem Weltkrieg entstanden.

Das Werk beginnt fröhlich, passend zum Palmsonntag. Schon bald tönt die Musik aber dramatisch, als es um Verrat, Gefangennahme und Kreuzigung geht. Anders als viele bekannte Passionsmusiken ist der Schluss wieder fröhlich, da das Werk nicht mit dem Karfreitag, sondern mit der Auferstehung endet.

Eingebaut wurden auch Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch, wobei Dirigentin Annelise Bolt das Publikum jeweils zum Mitsingen aufforderte. Für das beeindruckende Konzert gab es am Ende langen und verdienten Beifall. Am Karsamstag folgte eine Aufführung in Sulgen. (pd)

11:17 Uhr

Freitag, 10. April

Unihockey: Nina Metzger tritt aus der Nati zurück

Nina Metzger. (Bild: swiss unihockey/Fabian Trees)

Nach dem Gewinn des Weltmeistertitels hat sich Nationalspielerin Nina Metzger dazu entschieden, aus dem Nationalteam zurückzutreten. Die 30-Jährige wird weiterhin für die Kloten-Dietlikon Jets auflaufen.

Die gebürtige Toggenburgerin ist in Niederuzwil aufgewachsen und absolvierte 2022 in ihrer Heimat St.Gallen ihre ersten Länderspiele für die Schweiz. Ein Jahr später wurde sie von Headcoach Oscar Lundin für ihre erste Weltmeisterschaft nominiert. Diese endete jedoch mit einem enttäuschenden vierten Platz. Im Sommer 2025 durfte Metzger dann ihre erste Medaille mit dem Nationalteam feiern: An den World Games in China gewann sie mit der Schweiz Bronze. Der Höhepunkt folgte im vergangenen Dezember, als sie mit dem Team den Weltmeistertitel holte. Insgesamt bestritt sie 45 Länderspiele für die Schweiz und verbuchte dabei 16 Tore sowie acht Assists.

«Mit dem Gewinn des Weltmeistertitels habe ich mit der Nati einen Traum verwirklicht, auf den wir so lange und mit grosser Leidenschaft hingearbeitet haben. Dieser Moment bedeutet mir unglaublich viel, gleichzeitig spüre ich, dass jetzt für mich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zurückzutreten», sagt Metzger. Neben dem WM-Titel bleiben ihr vor allem auch die World Games in besonderer Erinnerung: «Es war ein eindrücklicher Anlass, geprägt von einem einzigartigen Teamspirit sowie unvergesslichen Begegnungen und Einblicken in verschiedene Kulturen.»

Ihre Unihockey-Karriere begann Nina Metzger bei United Toggenburg, bevor sie zu WASA St. Gallen wechselte. Mit den St. Gallerinnen gelang ihr 2017 der Aufstieg in die NLA. Anschliessend folgte der Wechsel zu den Kloten-Dietlikon Jets. Seither konnte sie jede Saison den Meisterpokal in die Höhe stemmen: Sechs Mal gewann sie mit den Zürcherinnen den Superfinal. Hinzu kommen drei Cuptitel. In dieser erfolgreichen Zeit trug Metzger regelmässig das Topskorer-Shirt und wurde in der vergangenen Saison sogar Liga-Topskorerin. Inzwischen führt sie das Team als Captain an. Mit den Jets will die Kindergartenlehrerin auch künftig weitere Erfolge feiern – nicht nur in der laufenden Saison, in der sie aktuell im Playoff-Halbfinal steht, sondern auch darüber hinaus. Ihren Vertrag bei den Jets hat sie um ein weiteres Jahr verlängert. (pd)

09:33 Uhr

Freitag, 10. April

Ski Alpin: Josua Mettler verpasst ein Top-Ergebnis

Josua Mettler schaffte es drei Mal aufs Podest. (Bild: Archivbild: Gabriele Facciotti)

An den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz standen am Donnerstag als Erstes die Abfahrtsrennen auf dem Programm. Bei den Männern starteten drei Rennfahrer aus der -Toggenburg. Ein Spitzenergebnis konnte nicht herausgefahren werden. Josua Mettler aus Unterwasser (SSC Toggenburg) erreichte Rang 17. Nur im untersten Streckenteil konnte er mit der sechstbesten Abschnittszeit mit den Schnellsten mithalten, Terry Abderhalden (SSC Toggenburg) klassierte sich auf Rang 48. Nick Zingg (SSC Toggenburg) schied aus. Im Rennen der Frauen war nur Svenja Vetsch (SSC Toggenburg) aus der Region am Start. Sie schied im untersten Streckenteil aus. Erstmals Schweizer Meister wurde Sandro Manser (Feusisberg), bei den Frauen verteidigte Stefanie Grob (Brülisau-Weissbad) ihren Abfahrtstitel vom Vorjahr.

Für Samstag, Sonntag und Montag stehen an den Schweizer Meisterschaften im Engadin die weiteren Disziplinen Super-G, Riesenslalom und Slalom an. (kuc)

07:59 Uhr

Freitag, 10. April

Wildhaus-Alt St.Johann und Grabs legen Grundbuchämter zusammen

Die Gemeinderäte Gams und Wildhaus-Alt St.Johann haben der Leistungsvereinbarung über die gemeinsame Führung eines Grundbuchamtes zugestimmt. Der Gemeinderat ist sehr froh über diesen positiven Entscheid, schreibt er in einer Mitteilung.

Die Arbeitsplätze des Grundbuchamtes Wildhaus-Alt St.Johann werden ab 1. April von Alt St.Johann nach Gams verlegt und die Grundbuchgeschäfte werden in den Räumlichkeiten der Gemeinde Gams erledigt. Ab sofort ist das Grundbuchamt unter der Telefonnummer 058 228 23 64 erreichbar. Der Schalter wird während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Gams bedient: Montag bis Freitag, 08.00–11.30 Uhr / 14.00–16.30 Uhr. (pd)

16:43 Uhr

Donnerstag, 9. April

Lichtensteig: Super Saturday mit Mini-Pride

Ende April findet in Lichtensteig die zweite Mini-Pride statt. (Bild: zvg)

Am 25. April findet in Lichtensteig der nächste «Super Saturday» statt. Neben Essensständen lokaler Unternehmen und Gastrobetriebe wird es auch einen Frühlingsmarkt und verschiedene Veranstaltungen geben. Die Idee bleibt einfach: Wer sonst hinter einer Tür arbeitet, zeigt, was dort passiert. Wer vorbeikommt, kann schauen, fragen, bleiben. Viele Projekte und Geschäfte präsentieren sich. Erstmals gibt es einen langen Tisch in der Hauptgasse – zum Hinsetzen, Teilen, ins Gespräch kommen. Auch der Markt findet erstmals in der Hauptgasse statt.

Bereits zum zweiten Mal gibt es am Super Saturday eine «Mini Pride» durchs Städtli mit Rahmenprogramm, Pride-Parade und anschliessender Afterparty. Parallel dazu läuft das internationale Jost Bürgi-Symposium bereits zum neunten Mal – mit Vorträgen von der Kartographie der Renaissance bis zur Vermessungstechnologie der Zukunft.

Die Umweltkommission führt zudem eine Stadttour zu Gebäudemodernisierung und Fernwärme durch. Ausserdem organisiert sie wieder einen Veloflohmarkt bei der Kalberhalle. (pd)

15:05 Uhr

Donnerstag, 9. April

Bahnersatz zwischen Bazenheid und Wil

Reisenden wird empfohlen, den Online-Fahrplan zu prüfen. (Bild: Symbolbild: Til Bürgy)

Die S9 fällt zwischen Bazenheid und Wil an den folgenden Daten aus, wie die SOB mitteilt:

- 14./15. bis 15./16. April jeweils von 21.40 Uhr bis 00.10 Uhr
- 16./17. bis 19./20. April jeweils ab 00.10 Uhr bis Betriebsschluss
- 22./23. April jeweils ab 23.10 Uhr bis Betriebsschluss.

Reisende nach Wil steigen in Bazenheid auf den Ersatzbus (EV) um. Es muss mit geänderten Fahrzeiten und Anschlüssen gerechnet werden. Es wird empfohlen, die Verbindung im Online-Fahrplan zu prüfen. (pd)

13:49 Uhr

Donnerstag, 9. April

Bütschwil-Ganterschwil: Neun von 14 Betrieben verkauften Alkohol an Minderjährige

Von 14 kontrollierten Betrieben hielten sich nur fünf an die Jugendschutzbestimmungen. (Bild: Symbolbild: zvg)

Die eidgenössischen und kantonalen Jugendschutzbestimmungen verbieten den Verkauf von Bier, Wein und anderen gegorenen Getränken an unter 16-Jährige. Spirituosen und Nikotin- und Tabakwaren, inkl. E-Zigaretten dürfen nicht an unter 18-Jährige verkauft werden.

In der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil werden regelmässig Jugendschutz-Testkäufe durchgeführt, hält die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil im Mitteilungsblatt fest. Dabei wird überprüft, ob sich die Gastwirtschaftsbetriebe und Verkaufsstellen an die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen beim Alkoholund Tabakverkauf halten. Die Testkäufe erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gesundheitsvorsorge ZEPRA und dem Blauen Kreuz St. Gallen-Appenzell.

Das Resultat der kürzlich durchgeführten Kontrollen: Insgesamt wurden 14 Betriebe geprüft. Fünf Betriebe hatten sich an alle Vorgaben gehalten. In neun Betrieben wurden alkoholische Getränke verkauft und in zwei davon zusätzlich Tabakwaren. Die betroffenen Betriebe wurden angeschrieben. (pd)

11:37 Uhr

Donnerstag, 9. APril

Verkehrsunfall im Uznabergtunnel – Mann eher schwer verletzt

Der 35-Jährige prallte mit seinem Auto in einen Lieferwagen. (Bild: Kapo SG)

Am Mittwochabend ist es im Uznabergtunnel auf der Autobahn A15 zu einem Auffahrunfall gekommen. Dadurch wurde ein 35-jähriger Autofahrer eher schwer verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung.

Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 35-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A15 im Uznabergtunnel Richtung Hinwil. Vor ihm fuhr ein 28-jähriger Mann mit einem Lieferwagen. Der 28-Jährige musste seine Fahrt stoppen, weil sich vor ihm Stau gebildet hat. Der nachfolgende 35-jährige Autofahrer bemerkte dies zu spät und prallte gegen den vor ihm stehenden Lieferwagen. Durch den Zusammenprall wurde das Auto des 35-Jährigen gegen die rechte Tunnelwand abgewiesen. Anschliessend rollte sein Auto rückwärts über die Überholspur und stiess gegen die linksseitige Tunnelwand. An dieser rollte er rückwärts entlang und stiess gegen zwei nachfolgende, mittlerweile stillstehende Autos einer 58-jährigen Frau und eines 53-jährigen Mannes. Durch den Unfall wurde der 35-jährige Autofahrer eher schwer verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen und der Tunnelinfrastruktur entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei St.Gallen die zuständige Strassenrettung und der Rettungsdienst mit einem Notarzt. Während der Zeit der Unfallaufnahme ist es zu Einschränkungen des Verkehrs gekommen. (kapo)

11:00 Uhr

Donnerstag, 9. April

Neuer Ratsschreiber für Bütschwil-Ganterschwil

Das Gemeindehaus von Bütschwil. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Corinne Wagner, Ratsschreiberin und Leiterin Personal, hat die Politische Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil per 28. Februar 2026 verlassen. Seit Anfang März 2026 wird die aktuell vakante Stelle in der Ratskanzlei mit externer Unterstützung überbrückt. Wie der Gemeinderat nun im Mitteilungsblatt festhält, konnte ein Nachfolger gefunden werden. Fabian Hüni übernimmt per 1. Juli in einem 100%-Pensum die Funktion als Ratsschreiber.

Fabian Hüni wohnt in Niederwil und bringt zehn Jahre Berufserfahrung auf der öffentlichen Verwaltung mit. Nachdem er knapp sieben Jahre als Ratsschreiber bei der Gemeinde Stein AR tätig war, wechselte er zur Stadt Gossau als Leiter Schulamt. Mit seiner Berufserfahrung und seinen Aus- und Weiterbildungen wird er die Ratskanzlei professionell führen und den Gemeinderat in sämtlichen Belangen kompetent unterstützen.

Des Weiteren hat Lynn Abderhalden, Mitarbeiterin Einwohner- und Betreibungsamt, per 30. Juni gekündigt. Das entsprechende Stelleninserat für die Stelle als Mitarbeiter/ in Einwohner- und Betreibungsamt wird separat publiziert werden, so der Gemeinderat. (pd)

10:42 Uhr

DOnnerstag, 9. April

Markant mehr Stellensuchende im Toggenburg

Im Toggenburg stieg die Zahl an Stellensuchenden am stärksten an. (Bild: Symbolbild: STEFFEN SCHMIDT)

In allen Wahlkreisen ist im März die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich gestiegen. Die Pole liegen bei 2,7 Prozent im Wahlkreis Wil und 23,6 Prozent im Toggenburg. Ebenfalls über dem kantonalen Mittel von +10,3 Prozent ist die Zunahme im Sarganserland, in See-Gaster, im Werdenberg sowie im Rheintal. Weniger stark ist das Wachstum in den Wahlkreisen Rorschach und St.Gallen. Das gibt das Volkswirtschaftsdepartement in einer Mitteilung bekannt.

Ende März waren aus dem Kanton St.Gallen 11'846 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind 1'107 mehr als vor Jahresfrist und 71 weniger als Ende Februar. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 4'407. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind 1'648 Beschäftigte. Die Zahl der bei einem St.Galler RAV gemeldeten Stellensuchenden lag per Ende März 2026 um 10,3 Prozent höher als vor Jahresfrist. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl um 0,6 Prozent gesunken. Dieser leichte Rückgang entspricht der saisonüblichen Entwicklung. (pd)

09:54 Uhr

Donnerstag, 9. April

Strassensammlung für Kehricht wird in Bazenheid eingestellt

Die Kehrichtentsorgung wird auch in Bazenheid bald nur noch über Unterflurcontainer möglich sein. (Bild: zvg)

In Bazenheid erfolgt derzeit noch in ein bis zwei Quartieren eine Strassensammlung. Diese erfolgt am 29. April zum letzten Mal und wird anschliessend eingestellt. Die Bevölkerung wird daher gebeten, ab diesem Zeitpunkt nur noch die Unterflurcontainer (UFC) zur Entsorgung ihres Haushaltkehrichts zu nutzen. Die direkt betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner wurden separat mittels eines persönlichen Schreibens informiert.

Im gesamten Gemeindegebiet von Kirchberg wurden an verschiedenen Standorten UFC installiert. Mit den bestehenden Standorten der UFC konnte nun eine gemäss ZAB ausreichende Abdeckung erreicht werden. Bei neuen Bauten wird die Entsorgungssituation durch den ZAB jeweils erneut geprüft. Bei Bedarf werden neue UFC erstellt oder bestehende Standorte ergänzt, schreibt die Gemeinde im Gmeindsblatt. (pd)

09:22 Uhr

Donnerstag, 9. April

Kirchberg: Brandstiftung auf Spielplatz

Zerstörter Briefkasten der Primarschule Sonnenhof. (Bild: zvg)

In Kirchberg häufen sich in letzter Zeit neuerlich Fälle von Vandalismus. Dies geht aus einer Meldung im aktuellen Mitteilungsblatt hervor. Besonders betroffen sind öffentliche Gebäude und Schulanlagen. So wurde beim Primarschulhaus Sonnenhof kürzlich ein Briefkasten mutwillig zerstört, während auf dem Spielplatz des Kindergartens Dorf ein Brandschaden entstand. Auch Aufkleber und Schmierereien – etwa an Verkehrsschildern – sind vermehrt festzustellen.

Die Gemeinde spricht von einer unerfreulichen Entwicklung: «Solche Vorfälle sind nicht nur ärgerlich, sondern verursachen hohe, vermeidbare Kosten und bedeuten erheblichen Zeitaufwand für die Mitarbeitenden der Werkhof- und Liegenschaftsteams.» Und sie weist darauf hin: «Vandalismus stellt eine Straftat dar.» Die Gemeinde behält sich vor, solche Vorfälle zur Anzeige zu bringen.

Der Gemeinderat appelliert an die Bevölkerung, sorgfältig mit öffentlichem wie privatem Eigentum umzugehen. Eltern werden gebeten, ihre Kinder entsprechend zu sensibilisieren und ihnen den respektvollen Umgang mit dem Eigentum anderer zu vermitteln. «Die Verantwortlichen», schreibt die Gemeinde, «melden sich bitte zur Bereinigung der Schäden bei der Ratskanzlei.» (pd)

05:53 Uhr

Donnerstag, 9. April

FC Bütschwil trifft früh und spät - und siegt weiter

In der 2. Liga regional ist dem FC Bütschwil am Mittwochabend ein wichtiger Sieg geglückt. Auswärts gegen den FC Henau kam das Team von Trainer Ruedi Eisenhut zu einem 2:1-Erfolg. Ein frühes und ein ganz spätes Tor machten die Differenz für die Toggenburger. Noch keine drei Minuten waren gespielt, als Daniel Fäh die Bütschwiler in Führung brachte. Dieser Vorsprung hielt bis knapp nach der Pause, als Dario Regazzoni für die Gastgeber ausglich. Als auf der Rüti schon alles mit einer Punkteteilung rechnete, schlug Bütschwil tief in der Nachspielzeit doch noch entscheidend zu. In der 96. Minute erzielte Raffael Gmür seinen dritten Saisontreffer und sorgte damit für den umjubelten Gäste-Sieg.

Es war ein Erfolg, der die Bütschwiler einen Sprung vom Abstiegsstrich in die obere Tabellenhälfte machen liess. Auch wenn er sich damit im breiten Ligamittelfeld noch längst nicht aller Abstiegssorgen entledigt hat, stimmt die Entwicklung. Der Sieg bei Henau war der vierte Pflichtspielerfolg hintereinander. Seit dem 4. Oktober – also mehr als einem halben Jahr – sind die Bütschwiler in nun mehr sieben 2.-Liga-Partien unbesiegt geblieben. Schon am Sonntag geht es für die Bütschwiler auf der heimischen Breite weiter, wiederum gegen ein Team aus der Gemeinde Uzwil. Um 16.30 Uhr wird die Zweitvertretung des FC Uzwil erwartet. (sdu)

15:01 Uhr

Mittwoch, 8. April

SwissSkills: Leandro Weber wird Fünfter

Leandro Weber darf sich über einen fünften Platz bei den SwissSkills freuen. (Bild: Marcel Sigg)

Leandro Weber hat an den SwissSkills den 5. Platz erreicht. Der 20-jährige Landmaschinenmechaniker aus Unterwasser mass sich Anfang April in Aarberg mit den besten Nachwuchs-Berufsleuten der Schweiz. Diese Zeitung berichtete. An den nationalen Berufsmeisterschaften musste er mehrere Aufgaben unter Zeitdruck absolvieren.

Der Obertoggenburger hatte sich im Vorfeld für die SwissSkills qualifiziert. Seine Ausbildung schloss Weber im Sommer 2025 mit der Note 5,4 ab. Heute arbeitet er bei der Gebrüder Huser AG in Wildhaus, wo er vor allem Maschinen im Berggebiet wartet und repariert. Um zusätzliche Erfahrung zu sammeln, ist er regelmässig in Schaffhausen tätig. Dort arbeitet er mit grossen Erntemaschinen wie Dreschern und Häckslern.

Der Späteinsteiger zündet

Weber fand recht spät zu seinem Beruf. Dieser Zeitung gegenüber sagte er: «Bei uns zu Hause gibt es keinen Mech.» Vielmehr sei er in der fünften oder sechsten Klasse in das Berufsumfeld «einfach hereingerutscht».Über einen Kollegen und die Mithilfe auf einem Bauernhof entwickelte er sein Interesse an Maschinen und entschied sich schliesslich für die Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker.

Für die Zukunft plant Weber eine Weiterbildung zum Werkstattleiter. Zudem kann er sich vorstellen, später für einige Zeit in Kanada zu arbeiten, wo er bereits Kontakte zu landwirtschaftlichen Betrieben knüpfen konnte. (pd/msc)

11:55 Uhr

Mittwoch, 8. April

Seilbahnen-Statistik: Ostschweiz 10 Prozent weniger Gäste

Gebiete unter 1500 Metern verzeichneten ein Minus von 7 Prozent, in hochalpine Regionen lagen die Saisonzahlen nur knapp unter Vorjahr. (Bild: Themenbild: Benjamin Manser)

Die Schweizer Seilbahnen ziehen bis Ende März 2026 eine insgesamt positive Bilanz. Dies geht aus einer Medienmitteilung hervor. Zwar liegen die Gästezahlen im März um 11 Prozent unter dem aussergewöhnlich starken Vorjahr, im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt ergibt sich jedoch ein Plus von 11 Prozent.

Der Winter startete mild und stellte vor allem tiefer gelegene Skigebiete vor Herausforderungen. Schneefälle im Februar und März sorgten jedoch für bessere Bedingungen. Der März verlief wechselhaft: Warmes Wetter zu Beginn, danach Schneefälle. Zudem fielen die Sportferien dieses Jahr mehrheitlich in den Februar, was den März zusätzlich schwächte.

Während der Sportferien blieb der Rückgang mit 2 Prozent gering, deutlich stärker war er über die Feiertage (–14 Prozent). Unterschiede zeigen sich auch nach Höhenlage: Gebiete unter 1500 Metern verzeichneten ein Minus von 7 Prozent, hochalpine Regionen lagen nur knapp unter Vorjahr.

Regional schnitt das Wallis stabil ab, während die Ostschweiz rund 10 Prozent weniger Gäste verzeichnete. Insgesamt liegt die Saison aber über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Die Branche zeigt sich entsprechend zufrieden.(pd)

10:15 Uhr

mITTWOCH, 8. aPRIL

Strom statt Diesel: Suttero AG rüstet Lastwagenflotte um

Für den Betrieb wurde ein Ladepark mit vier Schnellladestationen (bis 400 kW) errichtet. (Bild: zvg)

Am Standort Bazenheid treibt die Ernst Sutter AG den Klimaschutz gezielt voran und setzt auf Elektromobilität. Eine moderne Ladeinfrastruktur, ein intelligentes Energiemanagement sowie eine leistungsstarke Photovoltaikanlage ermöglichen eine ressourcenschonende Logistik, teilt der Fleischverarbeiter mit.

2025 und 2026 wurden vier dieselbetriebene Lastwagen durch vollelektrische Fahrzeuge ersetzt. Dadurch spart das Unternehmen jährlich rund 54 000 Liter Diesel und etwa 170 Tonnen CO₂. In den kommenden Jahren sollen jährlich zwei weitere E-LKW angeschafft werden.

Für den Betrieb wurde ein Ladepark mit vier Schnellladestationen (bis 400 kW) errichtet. Eine Station erlaubt das Laden während des Be- und Entladens. Gesteuert wird das System durch ein Microgrid mit Batteriespeicher (1,5 MW), das Lastspitzen ausgleicht und Energie effizient verteilt.

Eine freistehende Photovoltaikanlage produziert jährlich bis zu 900 000 kWh Strom – etwa so viel wie 200 Einfamilienhäuser benötigen – und zählt zu den grössten der Region. (pd)

07:59 Uhr

Mittwoch, 8. April

Wattwil: Datenschutz-Fachstelle der Schule wechselt nach St. Gallen

Die Datenschutz-Fachstelle der Schulgemeinde Watttwil-Krinau soll von Oberuzwil nach St. Gallen wechseln. (Bild: Themenbild: Urs M. Hemm)

Das Datenschutzgesetz des Kantons St.Gallen sieht vor, dass die Gemeinden eine Gemeindefachstelle für Datenschutz einsetzen müssen. Für die Schulgemeinde Wattwil-Krinau führt bis anhin die Gemeinde Oberuzwil die Gemeindefachstelle für Datenschutz. Die Gemeinde Oberuzwil als regionale Datenschutzfachstelle hat die bestehende Leistungsvereinbarung gekündigt.

Die Stadt St.Gallen bietet ihre Fachstelle Datenschutz als Dienstleistung für andere Gemeinden an. Diese datenschutzrechtliche spezialisierte Fachstelle ist fokussiert auf IT- und eGovernment-Themen und erfüllt die angesichts wachsender regulatorischer und sicherheitstechnischer Anforderungen.

Der Schulrat hat beschlossen, sich der Fachstelle für Datenschutz der Stadt St.Gallen anzuschliessen und genehmigte die Vereinbarung betreffend Übernahme der Aufgaben der Fachstelle für Datenschutz mit der Stadt St.Gallen. Dieser Entscheid untersteht dem fakultativen Referendum, welches vom 9. April  bis 19. Mai ergriffen werden kann. Die Vereinbarung kann im Büro der Schulverwaltung im Gemeindehaus Wattwil eingesehen werden. Das Referendumsbegehren mit mindestens 300 gültigen Unterschriften ist dem Schulrat Wattwil-Krinau einzureichen. (pd)

16:21 Uhr

Dienstag, 7. April

Libingen/Niederuzwil: Überraschender Fund im Sodbrunnen

Der Sodbrunnen in Niederuzwil ist besonders spektakulär, weil er so gut erhalten blieb. (Bild: Kantonsarchäologie St.Gallen)

In Libingen entdeckten Arbeiter 2022 beim Ausbau des Dorfschulhauses einen Sodbrunnen, der sich unter dem Gebäude verborgen hatte. In Niederuzwil führte der Umbau eines Seniorenzentrums 2019 zur Freilegung eines nahezu perfekt erhaltenen Sodbrunnens. Zur Überraschung haben sich in den Schächten mehrere, der Länge nach durchbohrte und ineinander gesteckte Baumstämme mit einem integrierten Pumpmechanismus erhalten, schreibt nun das Toggenburger Museum in einer Mitteilung.

Am 12. Mai, 19.00 Uhr, berichtet der Kantonsarchäologe Martin Schindler im Rahmen der Installation «Technik mit Tiefgang» von den beiden Sodbrunnen. Mit der Installation zeigt das Toggenburger Museum in Zusammenarbeit mit der Kantonsarchäologie diese neuen Funde aus dem 18. und 19. Jahrhundert. (pd)

15:30 Uhr

Dienstag, 7. April

Zwei Kandidaten in Lütisburg – doppelter Dreikampf in Wil

Die Brückengemeinde Lütisburg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

In Lütisburg steht am 14. Juni eine Ersatzwahl an. Dort ist ein freier Sitz im Gemeinderat zu besetzen. Es handelt um einen zweiten Wahlgang, nachdem am 8. März keiner der Kandidierenden das Absolute Mehr erreicht hatte. In Lütisburg ist die Meldefrist verstrichen – und es gab keine späte Überraschung mehr. Es kommt zu einer Kampfwahl zwischen Thomas Rüegg (SVP) und Dominik Agosti (SP). Die amtierende Schulpräsidentin Marianne Burger Studer (parteilos), die im ersten Wahlgang noch angetreten war, verzichtet.

Auch die Frist für Kandidaturen der Wiler Stadtpräsidiums- und Stadtratswahlen ist verstrichen. Sowohl bei der Wahl ins Präsidium als auch bei jener in den Stadtrat kommt es – wie von dieser Zeitung bereits angetönt – je zu einem Dreikampf. Mit Andreas Breitenmoser (Die Mitte) und Jigme Shitsetsang (FDP) stellen sich zwei amtierende Stadträte am 14. Juni zur Wahl. Dazu kommt Michael Sarbach (Grüne Prowil), der seit über 20 Jahren dem Wiler Stadtparlament angehört. Auch bei den Stadtratswahlen kommt es zu einem Dreikampf. Neben Sarbach stellen sich der ehemalige Wiler Stadtparlamentarier Thomas Abbt (Die Mitte) und der amtierende Äbtestädter Nationalrat Lukas Reimann (SVP) zur Wahl. (sdu)

11:35 Uhr

Dienstag, 7. APril

Wattwil: Schiessübung mit Simulatoren

Am 15. und 16. April findet auf dem Schiessplatz Cholloch bei Wattwil eine Übung mit Simulatoren und Markiermunition der Luftwaffen-Offizierschule statt. Die Übung findet auch in der Nacht statt. Das schreibt die Luftwaffen-Offiziersschule in einer Mitteilung.

Simulatoren sind Trainingssysteme, welche reale Gefechtssituationen technisch nachbilden. Sie ermöglichen ein sicheres und kontrolliertes Üben, ohne scharfe Munition einzusetzen. Die Effekte erfolgen elektronisch und akustisch und simulieren Treffer sowie Wirkungen. Markiermunition ist spezielle Übungsmunition, die keine scharfen Geschosse enthält. Sie erzeugt hörbare, jedoch ungefährliche Effekte. Dadurch können realitätsnahe Ausbildungsabläufe durchgeführt werden, ohne dass echte Gefährdungen entstehen. (pd)

10:32 Uhr

Dienstag, 7. April

14. Ostschweizer Bergforum im Zeichen der KI

Von links: Roger Meier (OK Bergforum und Vorstand OSVS), Roger Walser (OK Bergforum und Präsident und Geschäftsführer OSVS), Michael Koller, Sonja Angehrn, Carl Biagosch, Corinne Hofstetter, (Moderatorin Bergforum), Orlando Bergamin, Michael Wehrli (Leiter Technik und Infrastruktur Säntisbahnen). (Bild: zvg)

Am 1. April 2026 trafen sich 155 Fachleute aus Bergbahnen, Tourismus und Industrie auf dem Säntis zum Ostschweizer Bergforum. Die Referate zeigten praxisnah, wie Künstliche Intelligenz heute konkret eingesetzt werden kann. Organisiert wurde der Anlass vom Ostschweizer Verband der Seilbahnunternehmungen (OSVS). Mit Rekordbeteiligung bestätigt das Bergforum seine Rolle als zentrale Plattform für Austausch und Vernetzung, hält der Verband nun in einer Mitteilung fest.

Michael Koller zeigte Anwendungen im Marketing und in der Büroarbeit. KI unterstützt bei Texten, Ideen und im Schriftverkehr und spart Zeit. Trotz überzeugender Ergebnisse bleibt die kritische Prüfung durch den Menschen zentral. Orlando Bergamin (Heidiland Tourismus AG) erklärte den Einsatz von Microsoft Copilot zur Effizienzsteigerung. Erfolgsfaktoren sind klare Ziele, konkrete Anwendungsfälle und die Einbindung der Mitarbeitenden. Datenschutz, Qualität und Akzeptanz bleiben wichtig. Die Einführung ist ein Prozess – eher Marathon als Sprint.

Sonja Angehrn (OST) zeigte auf Basis eines Workshops praxisnahe Einsatzmöglichkeiten wie Predictive Maintenance und datenbasierte Entscheidungen. Carl Biagosch präsentierte KI-gestützte Kamerasysteme im Echtbetrieb. Diese erhöhen Sicherheit und entlasten das Personal, stellen aber hohe Anforderungen an Technik und Integration.

Abschliessend folgte eine Präsentation zum Neubauprojekt der Säntisbahn. Moderiert wurde der Anlass von Corinne Hofstetter. (pd)

09:58 Uhr

Dienstag, 7. April

Toggenburger Siege zum Auftakt vom 47. Vorarlberger Automobilslalom

Hermann Bollhalder im Lotus Exige V6 Cup auf seiner Siegesfahrt. (Bild: Manfred Noger)

Hermann Bollhalder aus Wattwil, Roland Graf aus Brunnadern und Jeremy Egli aus Kirchberg gewannen am Ostersamstag ihre Klassen zum Auftakt vom 47. Vorarlberger Automobilcup auf der 1200 Meter langen Strecke vom Drivingcamp in Röthis. Christian Nüssli, der Geschäftsführer der Firma PEKA in Ebnat-Kappel erreichte im Lotus Exige Cup 430 in der Lotus Competition Class Rang vier. Über 160 Fahrer aus fünf Nationen standen am Start.

Vor einer tollen Zuschauerkulisse fand der Auftakt zum unter neuen Namen Namen laufenden Internationalen Vorarlberger Dinovino Automobil Cup 2026 statt. Eine absolute fahrerische Machtdemonstration zeigte der Toggenburger Hermann Bollhalder. Der pensionierte Garagist aus Wattwil gewann in seinem Lotus Exige V6 Cup souverän die RCU Rennclub Untertoggenburg Wertung sowie auch die Lotus Cup Suisse Competition Class. In der RCU Wertung verwies Hermann Bollhalder den Appenzeller Vorderländer Unternehmer René Leutenegger im Opel Kadett C in drei Wertungsläufen um mehr als 6,5 Sekunden. «Das waren die Hermann Bollhalder Festspiele» hörte man danach im Fahrerlager. (elo)

17:55 Uhr

Montag, 6. April

Neuer Präsident und 125-Jahr-Jubiläum für STV Kirchberg

Amir Afifi (links) übernimmt das Präsidium des STV Kirchberg von Urs Giezendanner. (Bild: zvg)

Mit 128 stimmberechtigten Mitgliedern konnte der STV Kirchberg bei seiner Hauptversammlung im «Toggenburgerhof» erneut eine erfreulich hohe Beteiligung verzeichnen. Vor dem Beginn des offiziellen Teils stimmten die Anwesenden ein «Happy Birthday» an – passend zum 125-jährigen Bestehen des Vereins in diesem Jahr.

Im vergangenen Vereinsjahr standen zehn Neueintritte acht Austritten gegenüber. Präsident Urs Giezendanner blickte in seinem Jahresbericht auf ein aussergewöhnliches Jahr zurück, das von mehreren Rekorden geprägt war. So waren die Turnerabende innert kürzester Zeit ausverkauft, die letzte Hauptversammlung verzeichnete mit 144 Teilnehmenden eine Rekordbeteiligung und auch die Delegation von 122 Turnerinnen und Turnern am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne stellte einen Höchstwert dar.

Die diesjährige Hauptversammlung markierte zugleich einen bedeutenden Einschnitt in der Vereinsgeschichte. Nach acht Jahren als Präsident trat Urs Giezendanner von seinem Amt zurück. Während seiner Amtszeit prägte er den Verein nachhaltig – unter anderem durch die Einführung einer neuen Vereinsbekleidung, einer neuen Fahne sowie einer modernen Website und durch die Organisation zahlreicher erfolgreicher Anlässe. Ebenfalls verabschiedet wurde Christian Gmür, der seit 2018 als Oberturner tätig war und zuletzt auch in der Technischen Kommission mitwirkte. Sein Engagement an Turnfesten sowie sein Beitrag zum starken Zusammenhalt im Verein wurden besonders hervorgehoben. Beide wurden mit Applaus verabschiedet, wie der Verein mitteilt.

Im Anschluss standen die Neuwahlen an: Amir Afifi wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt, während Nico Miotto das Amt des TK-Chefs übernimmt. Beide sind von klein auf im STV Kirchberg aktiv engagiert und bringen viel Erfahrung aus verschiedenen Riegen mit.

Im Zentrum des Jahresprogramms steht das Jubiläumswochenende vom 28. bis 30. August, an dem der Verein sein 125-jähriges Bestehen feiern wird. (pd)

08:25 Uhr

Montag, 6. April

Zusammenstoss auf Skipiste in Unterwasser

Bei einem Unfall auf einer Skipiste in Unterwasser sind am Sonntag ein Mann und ein Mädchen verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mittag, als ein 27-jähriger Skifahrer über eine Kuppe fuhr und mit einer Jugendlichen kollidierte, die dort stand. Der Mann wurde unbestimmt verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Das 14-jährige Mädchen erlitt eher leichte Verletzungen und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. (kapo/sae)

Das Skigebiet am Chäserrugg in Unterwasser hat noch bis am 12. April täglich geöffnet. (Bild: Christiana Sutter)

11:00 Uhr

Samstag, 4. April

Motorradfahrer bei Überholmanöver in Ennetbühl schwer verletzt

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall schwer verletzt. (Bild: Kapo SG)

Ein 59-jähriger Motorradfahrer wurde am Freitagmittag bei einem Unfall auf der Schwägalpstrasse in Ennetbühl verletzt. Der Mann fuhr von Nesslau in Richtung Urnäsch, als er bei der Haltestelle Schiltmoos hinter einem Postauto und mehreren Autos die Kolonne überholen wollte. Gleichzeitig scherte ein 38-jähriger Autofahrer aus, um auf einen Kiesplatz zu fahren. Dabei kam es zum Zusammenstoss zwischen dem Auto und dem Motorrad, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung.

Der Motorradfahrer wurde eher schwer verletzt und mit der Rega ins Spital gebracht. Der Autofahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Spital gebracht. Der Sachschaden beträgt rund 30'000 Franken. (kapo/nat)

15:17 Uhr

Donnerstag, 2. April

Der Zeltainer geht im 2026 auf Tour

Martin Sailers Zeltainer ist dieses Jahr an verschiedenen Standorten zu Besuch. (Bild: zvg)

Bis zur Eröffnung des neuen Zeltainer 2027 ist das Kleinkunsttheater als «Zeltainer on tour» unterwegs. Das gibt das Team in einer Mitteilung bekannt.

Es kommen viele Perlen aus Comedy, Kabarett, Standup Comedy und clownesker Komik. Dazu natürlich die beliebten «Zeltainer Pub Quiz» an ausgewählten Orten und brandneu eine Talkserie «Vozell mol…» moderiert vom bekannten Comedian und Moderator Fabian Rütsche aus Ganterschwil. Er wird jeweils zwei Toggenburger Persönlichkeiten interviewen und sie von ihrem Leben erzählen lassen. Umrahmt wird dies mit Live-Musik aus dem Tal der Täler, wie es die Mitteilung ausdrückt. Für diese Serie wird jeden 1. Donnerstag im Monat ins Chalet Max in Wildhaus eingeladen.

Im Hintergrund ist man mit dem Verein «Kultur- und Eventhaus Zeltainer» daran, die letzte Finanzierungslücke zu schliessen. Der Bau des neuen Zeltainers kann erst dann gestartet werden. Das Zeltainer-Team ist aber gemäss Mitteilung zuversichtlich, dass dies bis Sommer 2026 gesichert ist.

Geplant sind rund 20 Anlässe von Buchs bis Kirchberg. An allen Orten werden Getränke und an den meisten Orten auch kleine Snacks bereitstehen. (pd)

10:14 Uhr

Donnerstag, 2. APril

Die Mitte Neckertal nominiert Michael Ledergerber als Kandidaten für das Gemeindepräsidium

Michael Ledergerber. (Bild: zvg)

An ihrer Nominationsversammlung vom 1. April 2026 setzte Die Mitte Neckertal ein klares Zeichen für die Zukunft der Gemeinde. Die zahlreich anwesenden Mitglieder nominierten Michael Ledergerber einstimmig als offiziellen Kandidaten für das Amt des Gemeindepräsidenten von Neckertal. Das schreibt die Ortspartei in einer Mitteilung.

Michael Ledergerber ist seit der Fusion zur Gemeinde Neckertal engagierter Gemeinderat und in der Gemeinde breit verankert. Seine Ausführungen vor der Versammlung sowie in der anschliessenden Diskussion machten deutlich, dass er bereit ist, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. In den zentralen Themenbereichen zeigte er grosse Kompetenz und klare Vorstellungen. Für ihn ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, sich noch stärker auf Gemeindeebene einzubringen. Sein Ziel ist es, die Gemeinde Neckertal nicht nur umsichtig zu führen, sondern aktiv weiterzuentwickeln.

Die Mitte Neckertal ist überzeugt: Mit Michael Ledergerber tritt ein Kandidat an, der über Parteigrenzen hinaus Vertrauen schafft und das Neckertal mit Weitsicht, Tatkraft und Bodenständigkeit in die Zukunft führt. (pd)

09:41 Uhr

Donnerstag, 2. April

Kirchbürger­versammlung Kirchberg: Präsident Harald Frauenfelder tritt nach 15 Jahren zurück

Harald Frauenfelder (links) wurde in Ehren verabschiedet. (Bild: zvg)

An der Kirchbürger­versammlung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kirchberg vom 30. März in Bazenheid hat Präsident Harald Frauenfelder zum letzten Mal 58 Stimmberechtigte begrüsst. Nach 15 Jahren an der Spitze der Kirchenvorsteherschaft tritt er zurück. In seine Amtszeit fallen mehrere Pfarrwahlen, verschiedene personelle Neuerungen sowie die Schaffung der Stelle für Gemeindeentwicklung. Besonders wichtig war ihm die Präsenz der Kirche in der Öffentlichkeit – etwa am Jahrmarkt oder an der «Langen Nacht der Kirchen».

Mit warmen Worten trugen die Mitglieder der Vorsteherschaft ein Gedicht zu seinen Ehren vor. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichten sie ihm einen reich gefüllten Geschenkkorb sowie einen Ausflugsgutschein. Die Anwesenden würdigten Harald Frauenfelders langjähriges, engagiertes Wirken mit anhaltendem und herzlichem Applaus.

Jahresrechnung 2025 und Budget 2026

Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Verlust von 47'116.99 Franken ab. Kassier Peter Schweizer erläuterte, dass der Personalaufwand aufgrund einer neuen Jugendarbeitsstelle höher ausfiel. Zudem mussten im Kirchgemeindehaus Kanalisationsarbeiten vorgenommen werden. Dank höherer Steuereinnahmen und unerwarteten Mieterträgen aus dem Pfarrhaus fiel der Verlust jedoch deutlich geringer aus als budgetiert.

Für 2026 rechnet die Kirchgemeinde mit einem Aufwand von 894'900 Franken und einem Verlust von rund 44'000 Franken, was sich in etwa den Zahlen des Vorjahrs entspricht.

Wahlen

Für die Amtsperiode 2026-30 wurde die Kirchenvorsteherschaft in globo wiedergewählt. Harald Frauenfelder trat nicht mehr an. Als neuer Präsident wurde Kassier Peter Schweizer vorgeschlagen und mit Applaus bestätigt. Er ist langjähriges Mitglied der Behörde und verantwortete bisher die Finanzen.

In die Synode gewählt wurden Wolfhard John und Peter Schweizer. Auch die GPK und deren Ersatzmitglieder wurden bestätigt.

Pfarrer Martin Schweizer wird 2027 ordnungsgemäss pensioniert. Die Gemeinde wurde bereits aufgefordert sich für die Mitarbeit in der Pfarrwahlkommission zu melden. Fünf Interessierte sind bereits vorgemerkt. Überraschend hat Pfarrer Schweizer nun seinen Rücktritt per Ende September 2026 eingereicht, was die Suche nach einer Nachfolge beschleunigt. (pd)

17:02 Uhr

Mittwoch, 1. April

Bauarbeiten für Werkraum in Wattwil starten

Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen und Firmen haben sich am Dienstag zum Spatenstich getroffen. (Bild: zvg)

Der Spatenstich ist am Dienstag gefallen, die Bauarbeiten für den Werkraum Holz und Energie an der Austrasse in Wattwil starten. Dies teilen die Bauherrschaft und die Gemeinde Wattwil mit. Kern des Projekts ist das überbetriebliche Kurszentrum für Zimmerleute sowie Holzbearbeiterinnen und -bearbeitern des Kantonalverbands St.Gallen von Holzbau Schweiz. Zudem erhalten mit dem Werkraum das neue Forum für Innovation und Nachhaltigkeit, das Energietal Toggenburg, die Mediathek und das Lernzentrum der PHS St.Gallen, die Oberstufenwerkstätte der Schulgemeinde Wattwil-Krinau sowie weitere Organisationen aus der Energie- und Holzwirtschaft einen zentralen Standort.

Das Forum für Innovation und Nachhaltigkeit, das innerhalb des neuen Gebäudes entsteht, soll ein Ort der Inspiration, des Austauschs und der Begegnung rund um die Themen Energie, Holzbau, Holzwirtschaft und Lebensräume werden. Die St.Galler Kantonalbank unterstützt dieses Forum als Partnerin für mindestens zehn Jahre. Katharina Ledergerber, Leiterin Niederlassung Wattwil, sagt gemäss einer Medienmitteilung: «Das Forum im neuen Gebäude setzt ein wichtiges Signal für die Zukunft des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Toggenburg, mit dem wir stark verbunden sind.»

Werkraum wird rund 15 Millionen kosten

Das Projekt umfasst einen Kopf- und einen Langbau. Es entsteht im Baurecht auf einem Grundstück der Politischen Gemeinde Wattwil in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Vor drei Jahren haben die Wattwilerinnen und Wattwiler dem Projekt zugestimmt.

Es wird laut Mitteilung mit Realisierungskosten von rund 15 Millionen Franken gerechnet, die Genossenschaft hat davon 7,4 Millionen zu tragen. Dafür bringt sie Eigenmittel in der Höhe von 2,9 Millionen ein und zusätzlich werden Fremdmittel von 4,5 Millionen Franken aufgenommen. Das Kurszentrum kann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 bezogen werden. Das Hauptgebäude soll 2028 bezugsbereit sein.

Im Rahmen der Toggenburger Messe vom 1. bis 3. Mai wird das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert, um weiter um Sponsoren und zusätzliche Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu werben. (pd)

12:06 Uhr

Mittwoch, 1. April

Gemeinde Nesslau plant Altersstrategie

Die Anzahl Menschen im Alter steigt. (Bild: Michael Buholzer/Keystone)

Die Lebenserwartung steigt und somit auch die Anzahl Menschen im Alter. Die Gemeinde Nesslau hat sich zum Ziel gesetzt, eine Altersstrategie zu erarbeiten. Dazu wurde eine zehnköpfige Begleitgruppe, unter anderem mit Vertretern von Pro Senectute, Spitex oder des Alterszentrums, ins Leben gerufen. Sie wird durch eine Fachperson begleitet, die auf Altersfragen spezialisiert ist.

In diesen Tagen hat die Gemeinde mit einer Befragung zur Altersfreundlichkeit gestartet, wie sie in ihrem Mitteilungsblatt schreibt. Bis am 19. April kann die Online-Befragung auf der Website der Gemeinde ausgefüllt werden. Auf Wunsch wird der Fragebogen auch in Papierversion nach Hause geschickt. Am 19. Juni wird am späteren Nachmittag ein Mitwirkungsanlass zu diesem Thema stattfinden. (pd)

16:49 Uhr

Dienstag, 31. März

Neckertal: Brandschutz nach Crans-Montana

Position und Erreichbarkeit von Feuerlöschern gehören auch zum Brandschutz. (Bild: Symbolbild: Urs Flüeler)

Nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana wurden die Strukturen innerhalb der Gemeinde Neckertal überprüft. Das schreibt die Gemeinde im aktuellen Neckerblatt. Es wird festgestellt, dass Betriebe mit Kapazitäten von über 300 Personen von der Gebäudeversicherung St.Gallen (GVSG) kontrolliert werden. In Betrieben mit Kapazitäten von weniger als 300 Personen erfolgen keine solchen Kontrollen. Hier wurde vom Gesetzgeber auf die Eigenverantwortung der Betreiber gesetzt.

Die Gemeinde hat keine Kontrollpflichten. Im Einflussbereich der Gemeinde wurden folgende Massnahmen ergriffen:

• Die Gemeinde verfügt über einige Veranstaltungsräume, die sie selbst vermietet. Hier wird bei Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen ein Sicherheitskonzept verlangt und ein Sicherheitsbeauftragter ist zu benennen.
• Die Gemeinde verlangt ab sofort bei Patenterneuerungen von Gastwirtschaftsbetrieben (alle vier Jahre) eine brandschutztechnische Beurteilung durch den Brandschutzkontrolleur. Dies ist im Gastwirtschaftsgesetz so vorgesehen.
• Verschiedene organisatorische und interne Verwaltungsmassnahmen sollen die Veranstalter sensibilisieren und lösen vermehrte Kontrollen beziehungsweise Beratungen aus (Veranstaltungs-Brandschutz). (pd)

10:18 Uhr

Dienstag, 31. März

Josua Mettler dreimal Dritter

Josua Mettler schaffte es drei Mal aufs Podest. (Bild: Archivbild: Gabriele Facciotti)

Die Saison geht zwar dem Ende entgegen, dennoch sind die lokalen Skifahrerinnen und Skifahrer fleissig im In- und Ausland unterwegs. So finden in Santa Caterina (Italien) derzeit noch die britischen Meisterschaften für Aktive und Junioren statt, an denen alle Nationen und alle Jahrgänge starten dürfen. Die Speedrennen wurden bereits abgeschlossen. Josua Mettler (SSC Toggenburg) erreichte in der Abfahrt zweimal Platz drei, im Super-G die Ränge drei und vier. Svenja Vetsch, ebenfalls SSC Toggenburg, erreichte folgende Platzierungen: zwölf und zehn in der Abfahrt, elf und 16 im Super-G.

Terry Abderhalden (SSC Toggenburg) fuhr in St. Luc (Wallis) am Donnerstag und Freitag. Im ersten Slalom schied er aus, den zweiten Wettkampf beendete er auf Rang 28. Am Sonntag fuhr Abderhalden in Malbun an den Liechtensteiner Juniorenmeisterschaften, an denen ebenfalls alle Nationen und Jahrgänge starten durften, im Slalom auf Rang 19. (kuc)

09:47 Uhr

Dienstag, 31. März

Tiefbauamt erneuert Hauptstrasse in St.Peterzell

St.Peterzell aus der Luft. Die Hauptstrasse durchs Dorf soll saniert werden. (Bild: Martin Lendi)

Ab Dienstag, 7. April, saniert das kantonale Tiefbauamt die Hauptstrasse in St.Peterzell. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober, wie das Tiefbauamt in einer Mitteilung schreibt.

Die Arbeiten betreffen den Abschnitt vom Abzweiger Bächlistrasse bis zur Haltestelle Mühle. Dabei werden die Fahrbahn und der Gehweg erneuert. Die Massnahmen umfassen die Sanierung der Randabschlüsse, den Ersatz der Beläge sowie punktuelle Arbeiten an der Strassenentwässerung.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2026 und werden in vier Längsetappen ausgeführt. Die Sanierungsarbeiten im Innerortsbereich sowie der Einbau der Deckbeläge erfolgen im Folgejahr. Ein lärmarmer Belag reduziert künftig den Strassenlärm im bewohnten Gebiet und erhöht den Fahrkomfort.

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der betroffene Strassenabschnitt bleibt einseitig befahrbar. Umleitungen für Zufussgehende werden bei Bedarf signalisiert. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen erreichbar; Ausnahmen werden direkt kommuniziert.

Die baulichen Massnahmen sind aufgrund des Alters und des Zustands der Strasse notwendig. Das kantonale Tiefbauamt stellt mit dem Unterhalt den Werterhalt der Infrastruktur und die Verkehrssicherheit sicher. Die Arbeiten tragen dazu bei, grössere Schäden und höhere Kosten zu vermeiden. (pd)

09:14 Uhr

Dienstag, 31. März

Nesslau: Bauarbeiten auf Schwägalpstrasse gehen weiter

Zwei Investitionskredite über je 200'000 Franken wurden freigegeben. (Bild: Sabine Camedda)

Ab Dienstag, 7. April, setzt das kantonale Tiefbauamt die Sanierungsarbeiten an der Schwägalpstrasse in der Gemeinde Nesslau fort. Das schreibt das Amt in einer Mitteilung.

Die Arbeiten betreffen den Abschnitt Luterenbrücke Ennetbühl bis Rietbad. Sie umfassen die Sanierung der Strassenentwässerung, den Ersatz der bestehenden Randabschlüsse sowie den vollständigen Ersatz der Fahrbahnbeläge. Zudem erneuert das Tiefbauamt einen Bachdurchlass.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2026 und werden in drei Längsetappen ausgeführt. Der Einbau der Deckbeläge erfolgt im Folgejahr.

Während der Bauarbeiten regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr. Der betroffene Strassenabschnitt bleibt einseitig befahrbar. Umleitungen für Zufussgehende werden bei Bedarf signalisiert. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen erreichbar; Ausnahmen werden direkt kommuniziert.

Die baulichen Massnahmen sind aufgrund des Alters und des Zustands der Strasse notwendig. Das Tiefbauamt sorgt mit dem Unterhalt für den Werterhalt der Infrastruktur und die Verkehrssicherheit. Die Arbeiten tragen dazu bei, grössere Schäden und höhere Kosten zu vermeiden. (pd)

14:12 Uhr

Montag, 30. März

Drei internationale Spitzenpianisten spielten in Bütschwil

Richard Octaviano Kogima, Jérémie Conus und Ivan Bašić. (Bild: zvg)

Am 27. März wurde das Toggenburg zu einem Zentrum pianistischen Glanzes: Gleich drei international ausgezeichnete Pianisten, Jérémie Conus, Ivan Bašić und Richard Octaviano Kogima, gaben im Oberstufenschulhaus BuGaLu in Bütschwil ein beeindruckendes Konzert. Die rund zweistündige Darbietung diente als musikalische Hauptprobe für ein Festival, an das die Musiker im Mai in Belgrad eingeladen sind.

Für Bašić und Kogima war der Anlass zugleich eine Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte: Beide waren Lehrpersonen an der Musikschule Toggenburg und nahmen die Gelegenheit gerne wahr, im «Tal der Klänge» erneut aufzutreten. Ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie langjährige Wegbegleitende freuten sich sichtlich über das Wiedersehen, schreibt die Musikschule in einer Mitteilung.

Die Musikschule Toggenburg stellte für dieses besondere Ereignis kurzfristig einen geeigneten Konzertsaal zur Verfügung, ein Engagement, das von Publikum und Künstlern mit grosser Wertschätzung aufgenommen wurde.

Die drei Pianisten beeindruckten mit technischer Brillanz, interpretatorischer Tiefe und grosser musikalischer Reife. Die Zuschauerinnen und Zuschauer bedankten sich mit langanhaltendem Applaus und sichtlicher Begeisterung. (pd)

11:21 Uhr

Montag, 30. März

Positives Betriebsergebnis für die Landi Ganterschwil-Lütisburg

Mal etwas Anderes: Zum Apéro wurden von der Familie Lusti Milchdrinks aus heimischer Herstellung serviert. Ernst Heim und Simon Künzle nahmen das sehr gerne an. (Bild: zvg)

Ein erfreuliches Betriebsergebnis trotz vorsichtiger Prognosen und ein starkes Bekenntnis zu lokalen Partnerschaften: Die Generalversammlung der Landi Ganterschwil-Lütisburg am im Restaurant Frohe Aussicht stand ganz im Zeichen der regionalen Verankerung. Das schreibt die Landi in einer Mitteilung.

Präsident Simon Künzle konnte die Versammlung mit erfreulichen Nachrichten eröffnen. Hatte man im Budget tiefer gerechnet, durfte Geschäftsführer Ernst Heim ein positives Betriebsergebnis präsentieren. Trotz der Herausforderungen im Agrarsektor, der gesperrten Letzistrasse und dem allgemeinen Rückgang im Detailhandel gelang es, die Marktposition zu festigen und das Jahr mit einem soliden Ergebnis abzuschliessen.

Ein besonderer Fokus der Präsentation lag auf der engen Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten. Als Paradebeispiele für kurze Wege und gelebte Partnerschaft wurden verschiede Betriebe präsentiert:

Waldhof, Degersheim: Ivo und Katrin Bertsch – Hermanshof, Altnau: Stefan und Hansueli Wattinger – Lehner Hof, Oberbüren: Daniel und Jasmin Lehner – Sägerei Schluchter GmbH, Dietfurt: Roland Schluchter

Diese Betriebe zeigen exemplarisch, wie die Landi als Bindeglied zwischen regionalen Rohstoffen und den Endkunden fungiert und so die Wertschöpfung direkt in der Umgebung sichert.

Zukunft im Blick: Nachfolge gesucht

Die statutarischen Geschäfte wurden von den Mitgliedern diskussionslos und einstimmig verabschiedet. Neben dem Rückblick kam auch die personelle Zukunft der Genossenschaft zur Sprache: Da Geschäftsführer Ernst Heim mittelfristig in den verdienten Ruhestand treten wird, ist der Vorstand weiterhin aktiv auf der Suche nach einer geeigneten Nachfolge für die Geschäftsführung. Simon Künzle betonte die Wichtigkeit einer soliden und nachhaltigen Regelung für die Kontinuität des Betriebs. (pd)

09:53 Uhr

Montag, 30. März

Rekordandrang am Instrumentenparcours der Musikschule Toggenburg

Lehrpersonen der Musikschule Toggenburg präsentierten die Angebote fachkundig. (Bild: zvg)

Am 28. März verwandelte sich das Areal rund um die Musikschule Toggenburg in Wattwil in ein klingendes Entdeckerland. Der traditionelle Instrumentenparcours lockte in diesem Jahr so viele Besucherinnen und Besucher an wie noch nie. Schon kurz nach Beginn strömten Familien, Kinder und Musikinteressierte in Scharen herbei. Der Andrang war riesig, die Organisatoren sprechen in einer aktuellen Mitteilung von einem neuen Rekord.

An zahlreichen Posten konnten die Gäste eine beeindruckende Vielfalt an Instrumenten kennenlernen. Von Streich- über Blas- bis hin zu Schlag-, Tasten- oder Zupfinstrumenten reichte das Angebot, das von Lehrpersonen der Musikschule fachkundig präsentiert wurde. Besonders beliebt waren die Stationen, an denen die Kinder selbst Hand anlegen und erste Klänge entlocken konnten, oft begleitet von strahlenden Augen und neugierigen Fragen.

Der aussergewöhnlich starke Besucherzustrom zeigt eindrücklich, wie gross das Interesse an musikalischer Bildung in der Region ist. Die Musikschule Toggenburg wertet den Anlass als wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung und als Zeichen dafür, dass Musik im Toggenburg weiterhin einen hohen Stellenwert geniesst.

Wer den Anlass verpasst hat oder noch mehr Instrumente ausprobieren möchte, erhält schon bald eine neue Gelegenheit:
Der nächste Instrumentenparcours findet am 23. April in Nesslau statt. (pd)

10:23 Uhr

Samstag, 28. März

Autofahrer prallt frontal in Tunnelportal und verletzt sich lebensbedrohlich

Wie es zum Unfall gekommen ist, wird derzeit noch geklärt. (Bild: Kapo SG)

Am Freitag, gegen 11.20 Uhr, fuhr ein 62-Jähriger Mann mit seinem Auto auf der Toggenburgerstrasse von Nesslau in Richtung Krummenau. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, geriet sein Fahrzeug während der Fahrt auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen das Portal des Tunnels Chessel. Der Mann wurde durch den Unfall lebensbedrohlich verletzt und musste von der ausgerückten Strassenrettung aus dem Auto befreit werden. Die Rega musste ihn anschliessend ins Spital fliegen.

Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar und wird durch die Kantonspolizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft St.Gallen abgeklärt. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, die zuständige Strassenrettung, der Rettungsdienst und die Rega mit medizinischem Fachpersonal. Die Toggenburgerstrasse musste während der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. (kapo/red)

17:00 Uhr

Freitag, 27. März

Ersatzwahl: Überraschende Wende in Kirchberg

Von rechts: Christoph Kauz und Myriam Scheidegger treten am 14. Juni im zweiten Wahlgang nochmals an. Ronny Roth hingegen verzichtet. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das kommt unerwartet. Ronny Roth (SVP), der am 8. März bei der Wahl für den freien Sitz im Kirchberger Gemeinderat am meisten Stimmen auf sich vereint hatte, verzichtet auf den zweiten Wahlgang am 14. Juni. Auf Anfrage erklärt er: «Ich stelle mich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.»

Anders sieht es bei der parteilosen Myriam Scheidegger aus. Sie sagt auf Anfrage dieser Zeitung: «Ich habe am Freitagmorgen meine Unterlagen im Gemeindehaus erneut deponiert.» Sie habe mit vielen Menschen geredet und erläutert ihre Beweggründe anhand eines Beispiels mit einem Handwerker. «Wer ein Haus sanieren möchte, holt sich die richtige Fachexpertise.» Genauso sei es bei ihr. Sie ist der Meinung, dass sie im Gemeinderat nebst Schulpräsidentin Dominique Dupont über die meiste Erfahrung im Schulwesen verfüge. Im ersten Wahlgang hatte Scheidegger mit 642 Stimmen allerdings mit Abstand die wenigsten Stimmen der drei Kandidierenden geholt.

Seine Bereitschaft, erneut zu kandidieren, hat Mitte-Kandidat Christoph Kauz schon am Wahlsonntag kundgetan. Mit 1009 Stimmen war er im März nur knapp hinter Ronny Roth (1053 Stimmen) geblieben.

Trotz Rückzug von Roth bleibt es bei der Ersatzwahl für den Kirchberger Gemeinderat bei einem Dreier-Ticket. Wie bei der Gemeinde Kirchberg am Freitagnachmittag auf Anfrage zu erfahren ist, möchte auch der parteilose Dominik Schönenberger, Elektroinstallateur EFZ/Juniorprojektleiter aus Kirchberg, in die Exekutive der einwohnermässig grössten Gemeinde des Toggenburgs einziehen. Das Feld der Kandidaten ist somit komplett, da die Meldefrist am Freitagmittag abgelaufen ist. (bl)

17:25 Uhr

Freitag, 27. März

Gähwil: Positives Zwischenfazit für autonomen Dorfladen

Der Dorfladen Gähwil wird von der Toggenburgshop AG als selbstbedienter Dorfladen geführt. (Bild: Josef Bischof)

Vor rund einem Jahr startete in Gähwil ein Experiment: In den Räumlichkeiten des ehemaligen Dorfladens öffnete mit dem Dorla ein autonomer, selbstbedienter Laden – offen rund um die Uhr, geführt ohne Verkaufspersonal vor Ort. Am Mittwochabend gaben die Betreiber an der Hauptversammlung des Vereins «Gähwil vereint» bekannt: Die Pilotphase ist beendet. Der Dorla bleibt – und zwar auf unbefristete Zeit.

Der Pilot war von Anfang an auf ein Jahr angesetzt. Ziel war es, ehrlich zu testen, ob das Konzept in Gähwil trägt: Wird das Angebot genutzt? Schenkt die Dorfgemeinschaft einem unbedienten Laden ihr Vertrauen? Ist das Sortiment stimmig und alltagstauglich? Nach gut zehn Monaten Betrieb ist die Antwort klar: Ja. «Das Angebot wird genutzt, der Betrieb funktioniert selbstbedient, und das Konzept ist in Gähwil tragfähig», sagte Tobias Kobelt von der Toggenburgshop AG an der Hauptversammlung von «Gähwil vereint». «Das ist nicht selbstverständlich – und es ist vor allem der Verdienst der Gähwilerinnen und Gähwiler selbst.»

Regelmässige Kundschaft, aktive Rückmeldungen und die Bereitschaft, das Angebot weiterzuempfehlen, hätten wesentlich dazu beigetragen, dass der Dorla in Gähwil funktioniert. «Entscheidend war dabei vor allem das Vertrauen der Bevölkerung, die das neue Konzept von Beginn an mitgetragen hat», ist in einer Mitteilung von Toggenburgshop zu lesen.

Grosser Dank gelte den Gähwilerinnen und Gähwilern, die regelmässig einkaufen und Rückmeldungen geben, ebenso dem Verein «Gähwil vereint», der den Start engagiert begleitet und das Projekt massgeblich unterstützt habe. Unverzichtbar seien zudem die lokalen Produzentinnen und Produzenten, die den Laden regelmässig beliefern und für ein regional verankertes, vielfältiges Sortiment sorgen. «Ein besonderer Dank gilt schliesslich den drei Mitarbeiterinnen aus Gähwil, die sich täglich darum kümmern, dass der Laden aufgefüllt, sauber und frisch bestückt ist und der Betrieb reibungslos funktioniert», schreibt Toggenburgshop.

Mit dem Ende der Pilotphase beginne nun ein neues Kapitel. Der Dorla ist kein Projekt mehr – er ist ein festes Angebot für Gähwil. Die Betreiber wollen den Laden gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft weiterentwickeln und langfristig im Dorf verankern. (pd)

14:45 Uhr

Freitag, 27. März

St.Peterzell: Dorfarzt Mathias Schmidt verstorben

Mathias Schmidt im Jahr 2019 mit seiner Frau Stephania. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)

Mit grosser Betroffenheit hat der Neckertaler Gemeinderat vom Tod des Dorfarztes Mathias Schmidt Kenntnis genommen, der der Gemeinde über viele Jahre eng verbunden war. Dies teilt die Gemeinde Neckertal in ihrem «Neckerblatt» mit.

Als langjähriger Arzt in St.Peterzell und als engagierte, zugewandte Persönlichkeit habe er das Leben im Tal nachhaltig mitgeprägt. Die Gemeinde Neckertal schreibt: «Mit seiner fachlichen Kompetenz, seiner Menschlichkeit und seinem grossen Einsatz für das Wohl anderer hat er bei vielen Menschen Vertrauen und Dankbarkeit hinterlassen.»

Mathias Schmidt war seit 1983 Hausarzt in St.Peterzell und ging Ende 2019 nach fast 37 Jahren Amtstätigkeit mit 72 Jahren in den Ruhestand. (pd)

14:20 Uhr

Freitag, 27. März

Lichtensteig: Erneuerungsarbeiten in der Badi

An der letzten ordentlichen Bürgerversammlung in Lichtensteig wurde der Kredit für die Erneuerung der Beckenfolien und die Installation einer Beckenabdeckung im Freibad Lichtensteig gesprochen. Wie im aktuellen Mitteilungsblatt zu lesen ist, werden die Arbeiten nun umgesetzt.

Dabei werden die Beckenfolien im Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Sprungbecken ersetzt, sicherheitsrelevante Anpassungen an der Infrastruktur vorgenommen sowie eine moderne Beckenabdeckung installiert. Damit werden die Betriebssicherheit erhöht, die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und Wärmeverluste reduziert. Die Arbeiten verlaufen planmässig und werden termingerecht abgeschlossen, sodass ein sicherer und attraktiver Badebetrieb gewährleistet ist.

Auch in der kommenden Saison wird Bademeister Christoph Werder für einen sicheren Badebetrieb sorgen. Neu wird er von Silke Kleine Kalvelage aus Aushilfe und Stellvertretung unterstützt. Das Badi-Restaurant wird erneut von Enrico und Stella Oslter geführt. Die voraussichtliche Eröffnung des Freibads ist am Samstag, 2. Mai 2026. (pd)

13:59 Uhr

Freitag, 27. März

Neckertal: Jahresabschluss 2,3 Millionen besser als geplant

Der Neckertaler Gemeinderat hat den Abschluss der Jahresrechnung 2025 genehmigt. Die Buchhaltung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 14'726 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von gut 2,3 Millionen Franken.

Die massive Besserstellung liegt an Mehreinnahmen bei den Steuern von fast einer Million Franken sowie Kantonsbeiträge an die Unwetterschäden von 2024 in Höhe von 510'000 Franken. Ausserdem haben Neuschätzungen und Aktienbewertungen das Finanzvermögen der Gemeinde um 162'000 Franken ansteigen lassen.

Zum besseren Jahresabschluss haben ausserdem tiefere Personalkosten (340'000 Franken), weniger Schulkosten in Sonderschulen (160'000 Franken) und ein tieferer Sachaufwand (486'000 Franken) beigetragen.

Damit wurde der Fusionsbeitrag des Kantons in Höhe von 7,774 Millionen Franken weiterhin nicht angetastet. Der Fusionsbeitrag dient der Gemeinde zur Stabilisierung des Steuerfusses in den ersten Jahren nach der Gemeindefusion im Januar 2023.

Die Jahresrechnung 2025 wird dem Stimmvolk an der Bürgerversammlung vom Dienstag, 31. März, in der Mehrzweckhalle St.Peterzell zur Genehmigung vorgelegt. (pd)

12:24 Uhr

Freitag, 27. März

Projekt «Säntis 2026» erreicht nächste Bauphase

Das Grossprojekt «Säntis 2026» tritt in eine weitere entscheidende Phase, schreibt die Säntis Schwebebahn AG in einer Mitteilung. Auf der Schwägalp und auf dem Gipfel sind die Fortschritte inzwischen deutlich sichtbar. Im April kommt es zu Anpassungen im Bahnbetrieb, der Zugang zum Säntis bleibt jedoch weiterhin möglich.

Bereits ab dem 7. April gilt ein angepasster Spezialfahrplan. Unter der Woche fährt die Bahn mit einer letzten Talfahrt um 15.30 Uhr, während der Wochenendbetrieb unverändert bleibt. So bleibt der Säntis auch in dieser Übergangsphase ein erreichbares Ausflugsziel.

Ein besonderer Moment erwartet Besucherinnen und Besucher am 25. und 26. April mit der «Säntis-Ustrinkete» auf dem Säntisgipfel, eine Einladung an alle Säntis-Fans nochmals mit der alten Gondel auf den Gipfel zu fahren und das Wochenende mit musikalischer Unterhaltung zu geniessen.

Am Donnerstag, 30. April um 15.00 Uhr ist die letzte reguläre Bergfahrt und um 15.30 Uhr die letzte reguläre Talfahrt.

Projekt «Säntis 2026» nimmt Fahrt auf

Mit der Anlieferung erster Baumaterialien wurde die nächste Etappe des Projekts sichtbar eingeläutet. Bereits sind die ersten Seilsättel der Firma Garaventa auf der Schwägalp eingetroffen. Sie bilden zentrale Elemente für die zukünftige Infrastruktur und zeigen, dass die Umsetzung planmässig voranschreitet.

Auch auf dem Säntisgipfel laufen die Arbeiten intensiv weiter. Der zweite Seilpoller, welche die enormen Zugkräfte der Tragseile aufnimmt, wurde erfolgreich betoniert. Gleichzeitig wurden bestehende Wände aufwändig und gezielt verstärkt, um die notwendige Stabilität für die Aufnahme der höheren Seilspannungen sicherzustellen.

Wer die Entwicklung des Projekts «Säntis 2026» aus erster Hand mitverfolgen möchte, kann sich über die Webseite https://saentisbahn.ch/saentis2026 informieren. (pd)

10:35 Uhr

Freitag, 27. März

Unterwasser: Unfall auf der Skipiste – Zeugenaufruf

Am Sonntag ist es auf der Skipiste im Bereich des Restaurants Stöfeli zu einem Unfall gekommen. Eine 56-jährige Skifahrerin stürzte während der Abfahrt und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Die genauen Umstände, die zum Unfall führten, sind derzeit unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

Gegen 14.30 Uhr stürzte die Skifahrerin während der Abfahrt auf der Skipiste in der Nähe des Restaurants Stöfeli. Durch den Sturz zog sie sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde durch die Rega ins Spital geflogen.

Die Ursache des Sturzes ist bislang unklar. Zur Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs wird ein mutmasslich beteiligter Skifahrer gesucht. Dieser trug zum Unfallzeitpunkt vermutlich eine royalblaue Skijacke.

Die Kantonspolizei St.Gallen bittet den unbekannten Skifahrer oder Personen, die Angaben zu ihm oder dem Unfallhergang machen können, sich beim Polizeistützpunkt Mels, 058 229 78 00, zu melden. (kapo)

15:40 Uhr

Donnerstag, 26. März

Neue Tunnellüftung für die Umfahrung in Wattwil

Das kantonale Tiefbauamt erneuert gemeinsam mit der Gebietseinheit VI die Tunnellüftung auf der Umfahrung Wattwil 1. Etappe. Für diese Arbeiten ist die Umfahrung zwischen Flooz und Brendi gemäss Mitteilung in der Nacht von Dienstag, 31. März, 19.15 Uhr, bis Mittwoch, 1. April, 5 Uhr, gesperrt. (pd)

14:48 Uhr

Donnerstag, 26. März

Zwei Verkehrsunfälle in Ricken auf winterlichen Strassen

Am Donnerstagmorgen, 26. März, ist es auf den Strassen des Kantons St.Gallen zu rund einem Dutzend Verkehrsunfällen gekommen.

So fuhr gegen 7.20 Uhr ein 50-jähriger Mann auf der Rapperswilerstrasse in Ricken mit seinem Lastwagen auf eine stehende Autokolonne auf. Dadurch wurden die vor ihm stehenden Autos eines 37-jährigen, eines 70-jährigen und eines 23-jährigen Autofahrers ineinandergeschoben. Durch die Kollision drehte es das Auto des 37-Jährigen, wodurch es zu einer weiteren Kollision mit dem korrekt entgegenkommenden Lastwagen eines 49-jährigen Chauffeurs kam.

Kurz nach 8.30 Uhr wurde dann eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an einen Selbstunfall an der Uznacherstrasse in Ricken gerufen. Sie traf einen 20-jährigen Autofahrer an, der mit seinem Auto in Fahrtrichtung Wattwil rechtsseitig von der Strasse abgekommen ist. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass das Auto bereits mit Sommerpneus bereift war. (pd)

10:35 Uhr

Donnerstag, 26. März

Die Dorfkorporation Kirchberg führte ihre Hauptversammlung durch

Die Dorfkorporation Kirchberg kann auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Es konnte ein operativer Gewinn von gut 82’000 Franken bilanziert werden. Das Budget 2026 geht von einem Gewinn von rund 10'000 Franken aus. Auch im Jahr 2026 ist vorgesehen, die vielen ortsansässigen Vereine mit Kulturbeiträgen finanziell zu unterstützen.

Nachdem an der Rechnungsgemeinde 2025 die Ehrung «der Kirchbergerin oder des Kirchbergers des Jahres» nach über 20 Jahren das letzte Mal stattfand, führte die Dorfkorporation an der Rechnungsgemeinde 2026 einen Fotowettbewerb durch. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Dorfkorporation waren eingeladen, im Verlauf des Jahres 2025 Fotos zum Thema «Ruhebänke» einreichen. Die vom Verwaltungsrat getroffene Vorauswahl wurde an der Rechnungsgemeinde zur Abstimmung gebracht. Mit Bruno Schellenbaum und Felicitas Egli gab es zwei Gewinner.

Die Dorfkorporation Kirchberg verfügt über 40 Ruhebänke im ganzen Korporationsgebiet. Diese laden alle Spaziergängerinnen und Spaziergänger ein, eine Pause mit Blick auf das Toggenburg einzulegen.

Eröffnet hatte die diesjährige Rechnungsgemeinde Andreas Suter vom Bienenzüchterverein Kirchberg-Lütisburg. Er gab einen Einblick in die Welt der Bienen. (pd)

09:11 Uhr

Donnerstag, 26. März

Johannes Leuthold wird neuer Prorektor am BWZ in Wattwil

Gemäss einer Mitteilung wird Marlise Porchet im Sommer 2026 frühzeitig in den Ruhestand treten und die Leitung der Berufsakademie in neue Hände übergeben. Mit Johannes Leuthold habe die Berufsfachschulkommission des Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg nun einen Nachfolger gewählt.

Als bisheriger Leiter Marketing und Kommunikation der Weiterbildung OST werde Johannes Leuthold sein strategisches und kommunikatives Fachwissen einbringen. Dank seiner Erfahrung in der Entwicklung marktorientierter Bildungsangebote sei er die ideale Persönlichkeit, um die bevorstehende Neuausrichtung der Berufsakademie zu gestalten und ihre Position im Bildungsmarkt zu stärken.

Johannes Leuthold lebt in St. Gallen, sei mit der Region Toggenburg bestens vertraut und schätze deren vielfältige Bildungslandschaft, ist der Meldung weiter zu entnehmen. (pd)

06:49 Uhr

Donnerstag, 26. März

Im Gebiet Stelz plant die Gemeinde Kirchberg eine Retentionsanlage

Aus dem Gebiet Stelz wird bei starken Niederschlägen teilweise mehr Regenwasser an die Gemeinde Rickenbach abgeleitet, als vertraglich vereinbart. Nun hat die Gemeinde Kirchberg gemäss einer Meldung im Mitteilungsblatt ein Projekt zur Drosselung der Abflussspitzen im Gebiet Stelz ausgearbeitet.

Zwischen den Gemeinden Kirchberg und Rickenbach bestehe eine vertragliche Vereinbarung, welche die maximale Ableitmenge auf 830 Liter pro Sekunde begrenzt. Diese Regelung diene dem Schutz des Abwassernetzes von Rickenbach und soll Überlastungen bei starken Niederschlägen verhindern. Messungen hätten gezeigt, dass diese Limite zu Spitzenzeiten teilweise überschritten werde. Im Jahr 2025 sei dies bei sieben Regenereignissen der Fall gewesen. Im Vertrag zwischen den Gemeinden sei festgehalten, dass die Gemeinde Kirchberg bei einer Überschreitung der maximalen Abwasserableitmenge geeignete Massnahmen zu ergreifen habe.

Zur Prüfung geeigneter Retentionsmassnahmen wurde bereits mit dem Budget 2022 der Investitionsrechnung ein entsprechender Kredit von 50'000 Franken für Planungsarbeiten eingeholt. Nach eingehender Prüfung diverser Varianten zum Zurückhalten von Regenwasser im Gebiet Stelz wurde ein Projekt einer unterirdischen Retentionsanlage auf dem Grundstück Nr. 1888 der IGP Pulvertechnik AG ausgearbeitet. Die Kosten für den Bau der Anlage wurden auf 698'000 Franken veranschlagt. Der Baukredit unterstehe dem fakultativen Referendum. Für die Retentionsanlage werde ein Baubewilligungsverfahren durchgeführt. (pd)

16:59 Uhr

Mittwoch, 25. März

In Necker wird geblitzt

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen (ohne Stadt St.Gallen). Aktuell stehen solche «Blitzer» im Raum Toggenburg und der näheren Umgebung an folgenden Orten: An der Hauptstrasse in Necker, an der Haagerstrasse in Gams sowie in Schwarzenbach an der Wilerstrasse und an der Oberdorfstrasse in Zuzwil, (red)

12:08 Uhr

Mittwoch, 25. März

Evangelisch Nesslau besetzt Behörde neu

Bei einem Aufwand von über 1,6 Mio. Franken schliesst die Jahresrechnung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Nesslau mit einem Minderertrag von knapp 349‘000 Franken, der vollumfänglich vom Finanzausgleich A getragen wird. Den Ausgaben gegenüber steht ein Steuerertrag von rund 1,042 Mio. Franken welcher auch auf hohe Vorjahressteuern zurückzuführen ist.

Im Voranschlag enthalten sind die Kosten für eine sicherheitsbedingte Anpassung der Kirche Krummenau und die neue Beleuchtung in den Kirchgemeinderäumen der Büelen. Neu wird die Jugendarbeit durch die Angebote der Arbeitsstelle Peacks ergänzt.

Ausserdem hatten die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger die Behördenmitglieder für die Amtsdauer 2026 bis 2030 zu wählen. Für alle zurücktretenden konnten Kandidaten gefunden werden.

Die Kirchenvorsteherschaft ist mit Robert Schmid (Präsident), Claudia Wickli, Franziska Bischof, Markus Abderhalden und Adrian Kuratli besetzt. Neu nehmen Harald Jenny und David Zimmermann darin Einsitz. Die GPK setzt sich aus Martin Egli und Stefan Kuratli sowie Andrea Bischof (neu), Sereina Rutz (neu) und Verena Bürgler (neu) zusammen. Synodale sind Regula Schafflützel, Franziska Roth, Pfarrerin Katalin Schröder sowie neu David Zimmermann. (pd)

10:20 Uhr

Mittwoch, 25. März

Mosnang: Positive Rechnungsabschlüsse - keine Diskussionen

An der Rechnungsgemeinde der Politischen Gemeinde Mosnang präsentierten Gemeindepräsident Renato Truniger und Schulpräsident Marcel Jent solide Zahlen. Die 116 Stimmberechtigten (5,47 Prozent)  genehmigten die Rechnung einstimmig und ohne Diskussion.

Zwar betrug der Rechnungsgewinn «nur» 90000 Franken, doch die Entwicklung bei den Steuern war insgesamt positiv – schlossen diese doch um 657556 Franken über dem Budget ab. Vergleicht man die Rechnung 2025 mit dem Budget 2025, so resultiert sogar eine Besserstellung von rund einer Million Franken. Mehr noch: «Ohne die Wertberichtigung des Darlehens an die Meskla AG wäre der Gewinn mit rund einer halben Million Franken nach beachtlicher», betonte Renato Truniger.

Trotz der guten Zahlen mahnte Gemeindepräsident Renato Truniger zur Vorsicht. Die Zeit der hohen Überschüsse sei vorbei, die finanzielle Lage bleibe zwar stabil, werde in Zukunft jedoch anspruchsvoller. Gleichzeitig betonte er, dass es der Gemeinde weiterhin sehr gut gehe, «wenn ich sehe, was sonst in der Welt so läuft». Neben den Finanzen sprach Truniger auch den hohen Arbeitsanfall in der Verwaltung an, insbesondere im Bereich Baugesuche. Die kleine Verwaltung sei stark ausgelastet, weshalb derzeit längere Bearbeitungszeiten unumgänglich seien.

Auch die Schule Mosnang schloss das Jahr 2025 besser als budgetiert ab. Schulpräsident Marcel Jent berichtete von einer Unterschreitung des Budgets um rund 193'000 Franken. Gründe dafür seien unter anderem operative Anpassungen im Schulbetrieb sowie Verschiebungen bei Personal- und Lehrmittelkosten gewesen.

Inhaltlich stand das Jahr im Zeichen der Schulentwicklung und organisatorischen Weiterentwicklung. Besonders die Anpassung der Führungsstrukturen sowie Optimierungen an den verschiedenen Schulstandorten wurden vorangetrieben. Jent betonte die Bedeutung der kleinen Schulstandorte in Libingen und Dreien, deren langfristige Sicherung gut auf Kurs sei. Das eingeführte System mit zwei Schulleitungen habe sich bewährt und werde 2026 weiterentwickelt. (art) 

10:03 Uhr

Dienstag, 24. März

Wattwil: Andreas Portmann wird seit zwei Wochen vermisst

Seit Sonntagabend, den 8. März 2026, wird der 27-jährige Andreas Portmann aus Wattwil vermisst. Dies teilt die St.Galler Kantonspolizei mit. Am 8. März hat er um 20.20 Uhr seinen Wohnort in Wattwil verlassen und sich mit dem Zug S17 nach Sargans begeben, wo er sich als Wochenaufenthalter aufhält. Um 21.56 Uhr verliess Andreas Portmann den Zug am Bahnhof Sargans. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Andreas Portmann ist ungefähr 184 Zentimeter gross, hat eine feste Statur und braune, kurze Haare. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er schwarze Jeans, eine schwarze Herrenjacke mit gelbem Innenfutter und schwarze Schuhe. Er führte eine rote Tragtasche mit der Aufschrift «Kaufland» und einen blauen Rucksack mit sich.

Personen, die Angaben zum Vermissten machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen, 058 229 49 49, zu melden. (kapo)

09:53 Uhr

Dienstag, 24. März

Thurraum: FDP Wattwil-Lichtensteig fordert Augenmass

Die FDP Wattwil-Lichtensteig hat im Rahmen der Mitwirkungsverfahren sowohl zum Rahmennutzungsplan als auch zu den Sondernutzungsplänen im Thurraum Stellung genommen. Insgesamt beurteilt die Partei beide Vorlagen positiv, sieht jedoch punktuellen Verbesserungsbedarf. Dies schreibt sie in einer aktuellen Medienmitteilung.

Beim Rahmennutzungsplan anerkennt die Partei die vorgenommenen Anpassungen im Zonenplan. Diese seien mehrheitlich im Interesse der Grundeigentümer und tragen zu einer sinnvollen Weiterentwicklung der Gemeinde bei. Ebenfalls begrüsst wird die Reduktion von Gewässerräumen sowie die Vereinfachung der Regelbauvorschriften.

Kritisch äussert sich die FDP jedoch zu den grossflächig ausgeschiedenen Gebieten mit erhöhter Einordnungspflicht. Diese schränken aus liberaler Sicht die Baufreiheit unnötig ein und könnten Bauprojekte verzögern oder erschweren. Die Partei fordert deshalb eine Überprüfung und – wo möglich – eine Reduktion dieser Gebiete.

Sondernutzungspläne werden vorsichtig positiv beurteilt

Auch die Sondernutzungspläne für den Thurraum werden unterstützt. Dennoch sieht die Partei Unklarheiten in einzelnen Bestimmungen. So wurde etwa die Bewilligungspflicht für einfache Pflanzungen oder kleinere Anlagen hinterfragt.Es sei nicht nachvollziehbar, warum beispielsweise für das Pflanzen eines Strauchs oder das Aufstellen mobiler Einrichtungen wie Schwimmbäder eine Bewilligung nötig sein soll.

Die FDP Wattwil-Lichtensteig hält fest, dass beide Planwerke wichtige Schritte für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Wattwil darstellen. Gleichzeitig appelliert sie an den Gemeinderat, die Vorschriften verständlich und verhältnismässig zu erlassen und bürgernah umzusetzen. (pd)

16:18 Uhr

Montag, 23. März

Mosnang will nicht länger als «Auszonungsgemeinde» gelten

Gemäss dem kantonalen Richtplan (Stand seit 2017) wird die Gemeinde Mosnang in der Liste der Gemeinden mit provisorischem Siedlungsgebiet geführt und damit als sogenannte Auszonungsgemeinde bezeichnet. Gemeinden mit einem sogenannten Kapazitätsindex von weniger als -6 Prozent müssen ihr Baugebiet reduzieren.

Für die Gemeinde Mosnang wurde 2017 ein Kapazitätsindex von -8,9 Prozent berechnet. Damit hat sie eine Bauzonenfläche von 1,1 ha auszuzonen. Diese Einstufung beruht auf den Bevölkerungszahlen bis 2016. Im Sommer 2025 informierte das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (Areg) die Gemeinden über die Aktualisierung der sogenannten «Raum+»-Daten. Diese werden als Grundlage für die Siedlungsgebietsdimensionierung sowie der Bauzonendimensionierung im kantonalen Richtplan verwendet.

Wie die Gemeinde in ihrem Mitteilungsblatt schreibt, beträgt der aktualisierte Kapazitätsindex für Mosnang -4,7 Prozent. Damit steige dieser über den Schwellenwert von -6 Prozent, wodurch für Mosnang ein definitives Siedlungsgebiet resultiere und die Eigenschaft als Auszonungsgemeinde dahinfalle. Vor dem Hintergrund der aktualisierten Datengrundlagen hat der Gemeinderat eine Anpassung der bisherigen Einstufung beantragt. Mit der im 2026 anstehenden, planmässigen Überprüfung des Richtplans und der Berichterstattung über die Richtplanung an den Kantonsrat bietet sich aus der Sicht des Gemeinderates ein idealer Zeitpunkt an.

In Mosnang ist die Ortsplanungsrevision der Gemeinde weit fortgeschritten. Für das bevorstehende öffentliche Auflageverfahren sei es wesentlich, dass die Zonenplanung auf aktuellen, nachvollziehbaren und rechtssicheren Grundlagen beruhe, heisst es im Mitteilungsblatt. Insbesondere Auszonungen würden einen erheblichen Eingriff in die Eigentumsrechte darstellen und müssten durch ein überwiegendes öffentliches Interesse gerechtfertigt sowie verhältnismässig sein. Da die Auszonungen auf veralteten Zahlen aus dem Jahr 2017 basieren, erachtet der Gemeinderat diese Anforderungen als nicht mehr erfüllt. Mit dem überholten Stand der relevanten Grundlagen lassen sich die Auszonungen aus seiner Sicht rechtlich nicht mehr begründen. (pd)

13:21 Uhr

Montag, 23. März

Swiss Ski ermöglicht Klassen Snow Day in Wildhaus

Die Bergbahnen Wildhaus sind zusammen mit Swiss-Ski der Organisator von Schneesporttagen für Schulklassen im obersten Toggenburg. Klassen aus Bazenheid, Herisau, Horgen und Wittenbach durften so im Januar und März einen Tag im Schnee erleben. Für einige der rund 550 Kinder war es das allererste Mal auf den Ski oder dem Snowboard, wie die Bergbahnen Wildhaus in einer Medienmitteilung schreiben.

Was für viele Wintersportlerinnen und Wintersportler selbstverständlich ist, bleibt für viele Kinder und Jugendliche unerreichbar. Im Rahmen des von Swiss-Ski und dem Verein Schneesportinitiative Schweiz ins Leben gerufenen Projektes durften sich die teilnehmenden Klassen in Wildhaus auf den Ski oder dem Snowboard versuchen oder weiter an ihrer Technik feilen. Für jedes Niveau war etwas dabei. Unterstützt wurden die Kinder und Jugendlichen von engagierten Schneesportlehrpersonen.

Jährlich werden über 130 Snow Days in 16 verschiedenen Destinationen durchgeführt. So kommen bis Ende März über 9000 Kinder aus rund 50 Ortschaften in den Genuss eines unvergesslichen Tages im Schnee. Die Snow Days können auch in Wildhaus auf zahlreiche Sponsoren und Partner zählen, damit die Kinder unter anderem vergünstigte Tageskarten erhalten und mit Material ausgerüstet werden. (pd)

10:53 Uhr

Montag, 23. März

Wattwil führt Patrouillendienst definitiv ein

Seit 2024 setzt die Gemeinde Wattwil von Frühling bis Herbst eine Sicherheitspatrouille im Pilotbetrieb ein. Die Auswertungen und die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben gezeigt, dass der Patrouillendienst präventiv wirkt und einen grossen Beitrag für die Sicherheit im öffentlichen Raum leistet. Dies teilt die Gemeinde am Montag mit.

Aufgrund des positiven Fazits hat der Gemeinderat auf Antrag der Kommission für Sicherheit im öffentlichen Raum beschlossen, das Pilotprojekt ab 2026 in einen unbefristeten Betrieb zu überführen. Der Auftrag Patrouillendienst für die Saison 2026 wird an die Sturm & Handel Security, St.Peterzell, vergeben. (pd)

09:38 Uhr

Montag, 23. März

Mehr Mitglieder bei Hundesport Toggenburg – aber kein Präsident

Nach zwölf Jahren im Amt tritt Martin Meyer als Präsident des Vereins Hundesport Toggenburg zurück. In seiner Amtszeit hatte er einige Aufgaben zu lösen, vor allem die Suche nach einem neuen Trainingsplatz und dessen Aufbau. Der Verein nahm zudem in den vergangenen zwölf Jahren an diversen Festanlässen der Gemeinde Wattwil teil und organisierte die Schweizermeisterschaft für Lawinenhunde 2023. Es konnte kein neuer Präsident oder Präsidentin gefunden werden, wie der Verein nach seiner Hauptversammlung mitteilt. Zurzeit übernimmt Dolores Rust das Präsidentenamt ad interim, unterstützt vom Vizepräsidenten Heinz Brecht und einem gut eingespielten Vorstand.

An Mitgliedern mangelt es dem Verein Hundesport Toggenburg nicht, er konnte im vergangenen Jahr sogar einen Zuwachs verzeichnen. Im Hundesport Toggenburg gibt es für alle Hundehaltenden entsprechende Beschäftigungsmöglichkeiten vom Welpen über Junghunde bis zu diversen Prüfungssparten. Auch für weniger ambitionierte Hündeler sind Trainings im Angebot.

An der Hauptversammlung in der «Sonne» Wintersberg wurden langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt. Seit 1976 dabei ist Ruth Clarke. Sie war von Anfang an in verschiedenen Ämtern aktiv und leitet weiterhin zwei Gruppen.

Im April starten die Trainings wieder, gefolgt von der ersten Prüfung für Begleithunde im Mai und vom Hunderennen für «jederhund» im Juni. (pd)

10:20 Uhr

Sonntag, 22. März

Bütschwil: Fahrunfähig auf Wiesland geraten

Im Zeitraum zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen hat die Kantonspolizei St.Gallen anlässlich Verkehrskontrollen und Patrouillenfahrten im ganzen Kanton zehn Personen angehalten, die in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand unterwegs waren – darunter auch in Bütschwil. Neun Personen mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.

Am Samstag, kurz nach 0:30 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an der Wilerstrasse in Bütschwil ein Auto auf, das aus dem Wiesland gefahren kam. Bei der anschliessenden Kontrolle wurde festgestellt, dass der 38-jährige Autofahrer in fahrunfähigem Zustand unterwegs war. Er musste eine Blut- und Urinprobe und seinen Führerausweis abgeben. (kapo)

17:51 Uhr

Freitag, 20. März

Nesslau: Seit zwei Jahrzehnten im Alterszentrum

Theres Moser feierte am 20. März 2026 ihr 20-jähriges Jubiläum im Alterszentrum Churfirsten in Nesslau. Seit März 2006 lebt sie dort und ist damit die Pensionärin, die am längsten dort wohnt.

Sie schätzt die gute Atmosphäre im Haus mit der individuellen Betreuung und Pflege und dem feinen Essen. Jeden Tag fährt sie mit ihrem Rollstuhl in die Cafeteria und trinkt an ihrem Stammtisch eine warme Ovomaltine. Regelmässig kommen ihre Tochter und ihre Enkel zu Besuch, was sie sehr freut.

Gerne nimmt Theres Moser an Unterhaltungen und den verschiedenen Aktivitäten im Haus teil, wie werken, malen, turnen und kegeln. Sie ist ein sehr «aufgestellter» Mensch und ihr fröhliches Lachen ist oft zu hören.

Theres Moser wird an ihrem «Ehrentag» mit ihrem Lieblingsmenü und einer Torte ihrer Wahl beglückt. Davon profitieren auch alle anderen Pensionärinnen und Pensionäre im AZC. (pd)

16:05 Uhr

Freitag, 20. März

SVP Toggenburg fordert Korrekturen im Asylwesen

In Wattwil hat eine vorläufig aufgenommene, sechsköpfige Flüchtlingsfamilie Kosten von rund 400’000 Franken pro Jahr verursacht. Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner machte den Fall an der Vorgemeinde öffentlich. Der Aufenthaltsstatus des Mannes ist weiterhin offen, da er gegen die Ablehnung seines Asylgesuchs gerichtlich vorgeht. Die Anwaltskosten werden aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Die SVP Toggenburg sieht darin ein Beispiel für die aus ihrer Sicht hohen Ansprüche im Asylbereich. Sie spricht von Fehlanreizen und warnt vor steigenden Kosten im System. Auch bei abgelehnten Asylgesuchen könnten weiterhin Leistungen bezogen werden. Dies mache die Schweiz attraktiv, was sich laut Partei in rund 30’000 Asylanträgen pro Jahr zeige. Die Partei fordert deshalb Anpassungen bei den Regelungen.

Kritik richtet die SVP auch an die SP Toggenburg. Diese stelle sich gegen die öffentliche Thematisierung solcher Fälle. Die SVP hingegen betont die Bedeutung von Transparenz im Umgang mit Steuergeldern. Es sei die Aufgabe der Gemeinden, finanzielle Risiken offenzulegen. Politische Diskussionen dürften nicht eingeschränkt werden.

Die SVP Toggenburg kündigt an, dass politische Verstösse folgen werden. Die Partei sieht vor, auf Kantonsebene vorstellig zu werden. (pd)

11:59 Uhr

Freitag, 20. März

Felix Tschirky übernimmt Präsidium der ChääsWelt Toggenburg

Die ChääsWelt Toggenburg hat ihr Präsidium neu besetzt. Mit Felix Tschirky übernimmt eine Führungsperson mit Erfahrung in Bildung, Wirtschaft und regionaler Entwicklung. Der Verein setzt damit auf Kontinuität und neue Impulse.

Tschirky ist in Hallau aufgewachsen und kennt die landwirtschaftliche Produktion aus eigener Erfahrung. Bereits mit 17 Jahren investierte er parallel zu seiner Lehre als Mechaniker in einen eigenen Rebberg. «Genuss und Erfolg fallen nicht vom Himmel – sie brauchen Zeit, Pflege und Konsequenz», sagt er. Heute ist er Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg in Wattwil. Seine Arbeit verbindet Ausbildung, Praxis und unternehmerisches Denken, auch im Hinblick auf die nächste Generation.

Mit der Wahl ist auch der Vorstand wieder vollständig. Vertreten sind Ruedi Lieberherr von Morga, Käser Markus Liechti, Gastronom Philipp Schneider, Metzger Philipp Metzger sowie der Lichtensteiger Stadtpräsident Mathias Müller. Das Gremium vereint verschiedene Branchen und Perspektiven. Diese breite Abstützung soll die Weiterentwicklung der ChääsWelt sichern und neue Projekte ermöglichen.

Der Verein versteht sich als Plattform für die kulinarische Entwicklung des Toggenburgs. Formate wie der Bergmarkt auf dem Iltios oder der Foodtrail rund um Lichtensteig und Wattwil zeigen die Vielfalt der Region. Auch Anlässe wie das Catering am Wirtschaftsforum Toggenburg machen das Angebot sichtbar. Solche Projekte tragen zur Wertschöpfung bei und stärken die Wahrnehmung der regionalen Produkte.

Die ChääsWelt will diesen Weg weiterführen und ausbauen. Im Zentrum stehen die Produzenten, ihre Arbeit und die Qualität der Lebensmittel. Mit Felix Tschirky an der Spitze sollen neue Ideen und Partnerschaften entstehen. Ziel ist es, das Toggenburg als Genussregion weiter zu stärken und erlebbar zu machen. (pd)

12:55 Uhr

Donnerstag, 19. März

10 Jahre sass Martin Sailer im Kantonsrat – nun tritt er zurück

Anfang März hat SP-Kantonsrat Martin Sailer gemäss Medienmitteilung seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er wird auf Ende der Sommersession 2026 sein Engagement als Kantonsrat beenden. Als Gründe für seinen Rücktritt nennt Martin Sailer die fehlende Zeit mit seinem jungen Sohn. Zudem wird er mit dem Neubau des Zeltainers zukünftig ganzjährig als Kulturveranstalter tätig sein.

Sailer wurde 2016 als Parteiloser in den Kantonsrat gewählt und trat 2018 in die SP ein. Bis 2023 bildete er gemeinsam mit Christoph Thurnherr die sozialdemokratische Vertretung des Toggenburgs. Nachdem die SP 2024 einen Sitz verloren hatte, war Sailer der einzige SP-Kantonsrat aus dem Tal.

Mit dem Wattwiler Ruedi Bösch rückt nun eine neue Generation nach. Seit den Erneuerungswahlen 2024 ist er erster Ersatz und freut sich, politische Verantwortung zu übernehmen. 2021 wurde Ruedi Bösch als Gemeinderat in Wattwil gewählt, legte das Amt aber aufgrund seines Umzugs nach Nesslau Ende 2022 nieder.

Der Revierförster ist im Toggenburg aufgewachsen, im Tal stark verwurzelt und ist Vorstandsmitglied der SP Toggenburg. Themen wie Forst-, Holz-, und Landwirtschaft sind für ihn von grosser Bedeutung. Sein Wissen in Umwelt-, Wald- und Jagdpolitik möchte er nun im Kantonsrat einbringen. (pd)

09:40 Uhr

Donnerstag, 19. März

Lütisburger Letzibrücke soll laut FDP-Ortsparteien saniert werden

Die FDP-Ortsparteien Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg unterstützen laut einer Medienmitteilung die jeweiligen Baukredite zur Sanierung der Letzibrücke. Sie empfehlen den Stimmberechtigten, an den Bürgerversammlungen den Krediten zuzustimmen.

Aus Sicht der FDP-Ortsparteien sei es sinnvoll, die Letzibrücke im Rahmen der Sanierung für eine Nutzlast von 40 Tonnen auszubauen. Damit soll wieder eine langfristige Nutzung im Sinne der Nachhaltigkeit gewährleistet werden. Dadurch könnten künftig wieder alle Lastwagen über die Brücke verkehren, ebenso die über 18 Tonnen wiegenden Postautos mit Elektroantrieb. (Nacht-)Busse könnten ebenfalls wieder wie gewohnt fahren – ein klarer Vorteil insbesondere für die Einwohnerinnen und Einwohner von Ganterschwil. Ziel sei, dass die Brücke nach der Sanierung für viele Jahrzehnte sicher genutzt werden kann.

Die Verkehrsverbindungen im regionalen Kontext sind für die FDP von Bedeutung: Bei einer Sperrung der Kantonsstrasse sei die Letzistrasse eine wichtige Ausweichroute. Begrüsst werde zudem die geplante Verbreiterung des Trottoirs und die Verbesserung der Sicherheit für den Langsamverkehr. Die FDP-Ortsparteien empfehlen daher den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, den jeweiligen Baukrediten an den Bürgerversammlungen in Lütisburg am 24. März respektive derjenigen in Bütschwil-Ganterschwil am 26. März zuzustimmen. (pd)

14:53 Uhr

Mittwoch, 18. März

Markierungen am Bahnhof Wattwil für Drohnen

An vielen Bahnhöfen sieht man derzeit Bodenmarkierungen mit zwei sich an einer Ecke berührenden Quadraten. Zum Beispiel am Bahnhof Wattwil, wie im Bild. Auf Anfrage erklärt Brigitte Baur, Mediensprecherin der Südostbahn, was es damit auf sich hat. Bei den Markierungen handle es sich um übliche Bodenpunkte für Vermessungsarbeiten. Sie seien zur Georeferenzierung von Zustandsaufnahmen der bestehenden Anlage mittels Drohnen benötigt worden. (rop)

13:23 Uhr

Mittwoch, 18. März

Curlingclub Wildhaus: Die vermissten Steine sind wieder da

Vor rund dreieinhalb Wochen sind zwei Curlingsteine aus der Curlinghalle Wildhaus verschwunden (diese Zeitung berichtete). Nun sind sie am Tag des Saisonschlusses wieder aufgetaucht. Damit kann der Curlingclub Wildhaus aufatmen.

Die zwei Steine waren Teil eines Sets von insgesamt 16 Curlingsteinen. Aufgrund des Diebstahls, der sich mutmasslich tagsüber ereignete, wurde ermittelt und die Polizei war informiert.

Aufgetaucht sind die Steine nun aber nicht aufgrund von Polizeiarbeit. Wie der Verein gegenüber dieser Zeitung mitteilt, lagen sie gut versteckt in der Nähe der Curlinghalle Wildhaus, wo sie gefunden wurden. Wären die Steine nicht mehr auffindbar gewesen, wäre das für den Curlingclub eine teure Angelegenheit geworden. Denn bereits bei Verlust eines Steines muss jeweils das ganze Set ersetzt werden. Bei Kosten pro Stück von über 1000 Schweizer Franken wird das sehr kostspielig.

So ist der Curlingclub erleichtert darüber, dass die Steine wieder aufgetaucht sind: «Wir danken den Findern und sind froh, dass wir die Steine wieder haben», sagt Sabine Camedda, Präsidentin des Curlingclubs Wildhaus. Der Curlingclub bedankt sich für alle Hinweise und für die grosse Unterstützung bei der Suche. «Wir werten das als positives Zeichen der Bedeutung des Curlingangebots in Wildhaus», sagt Sabine Camedda weiter.

Bis heute bleibt jedoch unklar, wer die Steine entwendet und versteckt hat. Fest steht, dass die Steine in der nächsten Saison wieder genutzt werden können. Dafür werden sie nun genau untersucht und instand gestellt. (lia)

 

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