Der Zeltainer geht im 2026 auf Tour +++ Die Mitte nominiert Michael Ledergerber
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15:17 Uhr
Donnerstag, 2. April
Der Zeltainer geht im 2026 auf Tour

Bis zur Eröffnung des neuen Zeltainer 2027 ist das Kleinkunsttheater als «Zeltainer on tour» unterwegs. Das gibt das Team in einer Mitteilung bekannt.
Es kommen viele Perlen aus Comedy, Kabarett, Standup Comedy und clownesker Komik. Dazu natürlich die beliebten «Zeltainer Pub Quiz» an ausgewählten Orten und brandneu eine Talkserie «Vozell mol…» moderiert vom bekannten Comedian und Moderator Fabian Rütsche aus Ganterschwil. Er wird jeweils zwei Toggenburger Persönlichkeiten interviewen und sie von ihrem Leben erzählen lassen. Umrahmt wird dies mit Live-Musik aus dem Tal der Täler, wie es die Mitteilung ausdrückt. Für diese Serie wird jeden 1. Donnerstag im Monat ins Chalet Max in Wildhaus eingeladen.
Im Hintergrund ist man mit dem Verein «Kultur- und Eventhaus Zeltainer» daran, die letzte Finanzierungslücke zu schliessen. Der Bau des neuen Zeltainers kann erst dann gestartet werden. Das Zeltainer-Team ist aber gemäss Mitteilung zuversichtlich, dass dies bis Sommer 2026 gesichert ist.
Geplant sind rund 20 Anlässe von Buchs bis Kirchberg. An allen Orten werden Getränke und an den meisten Orten auch kleine Snacks bereitstehen. (pd)
10:14 Uhr
Donnerstag, 2. APril
Die Mitte Neckertal nominiert Michael Ledergerber als Kandidaten für das Gemeindepräsidium

An ihrer Nominationsversammlung vom 1. April 2026 setzte Die Mitte Neckertal ein klares Zeichen für die Zukunft der Gemeinde. Die zahlreich anwesenden Mitglieder nominierten Michael Ledergerber einstimmig als offiziellen Kandidaten für das Amt des Gemeindepräsidenten von Neckertal. Das schreibt die Ortspartei in einer Mitteilung.
Michael Ledergerber ist seit der Fusion zur Gemeinde Neckertal engagierter Gemeinderat und in der Gemeinde breit verankert. Seine Ausführungen vor der Versammlung sowie in der anschliessenden Diskussion machten deutlich, dass er bereit ist, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. In den zentralen Themenbereichen zeigte er grosse Kompetenz und klare Vorstellungen. Für ihn ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, sich noch stärker auf Gemeindeebene einzubringen. Sein Ziel ist es, die Gemeinde Neckertal nicht nur umsichtig zu führen, sondern aktiv weiterzuentwickeln.
Die Mitte Neckertal ist überzeugt: Mit Michael Ledergerber tritt ein Kandidat an, der über Parteigrenzen hinaus Vertrauen schafft und das Neckertal mit Weitsicht, Tatkraft und Bodenständigkeit in die Zukunft führt. (pd)
09:41 Uhr
Donnerstag, 2. April
Kirchbürgerversammlung Kirchberg: Präsident Harald Frauenfelder tritt nach 15 Jahren zurück

An der Kirchbürgerversammlung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kirchberg vom 30. März in Bazenheid hat Präsident Harald Frauenfelder zum letzten Mal 58 Stimmberechtigte begrüsst. Nach 15 Jahren an der Spitze der Kirchenvorsteherschaft tritt er zurück. In seine Amtszeit fallen mehrere Pfarrwahlen, verschiedene personelle Neuerungen sowie die Schaffung der Stelle für Gemeindeentwicklung. Besonders wichtig war ihm die Präsenz der Kirche in der Öffentlichkeit – etwa am Jahrmarkt oder an der «Langen Nacht der Kirchen».
Mit warmen Worten trugen die Mitglieder der Vorsteherschaft ein Gedicht zu seinen Ehren vor. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichten sie ihm einen reich gefüllten Geschenkkorb sowie einen Ausflugsgutschein. Die Anwesenden würdigten Harald Frauenfelders langjähriges, engagiertes Wirken mit anhaltendem und herzlichem Applaus.
Jahresrechnung 2025 und Budget 2026
Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Verlust von 47'116.99 Franken ab. Kassier Peter Schweizer erläuterte, dass der Personalaufwand aufgrund einer neuen Jugendarbeitsstelle höher ausfiel. Zudem mussten im Kirchgemeindehaus Kanalisationsarbeiten vorgenommen werden. Dank höherer Steuereinnahmen und unerwarteten Mieterträgen aus dem Pfarrhaus fiel der Verlust jedoch deutlich geringer aus als budgetiert.
Für 2026 rechnet die Kirchgemeinde mit einem Aufwand von 894'900 Franken und einem Verlust von rund 44'000 Franken, was sich in etwa den Zahlen des Vorjahrs entspricht.
Wahlen
Für die Amtsperiode 2026-30 wurde die Kirchenvorsteherschaft in globo wiedergewählt. Harald Frauenfelder trat nicht mehr an. Als neuer Präsident wurde Kassier Peter Schweizer vorgeschlagen und mit Applaus bestätigt. Er ist langjähriges Mitglied der Behörde und verantwortete bisher die Finanzen.
In die Synode gewählt wurden Wolfhard John und Peter Schweizer. Auch die GPK und deren Ersatzmitglieder wurden bestätigt.
Pfarrer Martin Schweizer wird 2027 ordnungsgemäss pensioniert. Die Gemeinde wurde bereits aufgefordert sich für die Mitarbeit in der Pfarrwahlkommission zu melden. Fünf Interessierte sind bereits vorgemerkt. Überraschend hat Pfarrer Schweizer nun seinen Rücktritt per Ende September 2026 eingereicht, was die Suche nach einer Nachfolge beschleunigt. (pd)
17:02 Uhr
Mittwoch, 1. April
Bauarbeiten für Werkraum in Wattwil starten

Der Spatenstich ist am Dienstag gefallen, die Bauarbeiten für den Werkraum Holz und Energie an der Austrasse in Wattwil starten. Dies teilen die Bauherrschaft und die Gemeinde Wattwil mit. Kern des Projekts ist das überbetriebliche Kurszentrum für Zimmerleute sowie Holzbearbeiterinnen und -bearbeitern des Kantonalverbands St.Gallen von Holzbau Schweiz. Zudem erhalten mit dem Werkraum das neue Forum für Innovation und Nachhaltigkeit, das Energietal Toggenburg, die Mediathek und das Lernzentrum der PHS St.Gallen, die Oberstufenwerkstätte der Schulgemeinde Wattwil-Krinau sowie weitere Organisationen aus der Energie- und Holzwirtschaft einen zentralen Standort.
Das Forum für Innovation und Nachhaltigkeit, das innerhalb des neuen Gebäudes entsteht, soll ein Ort der Inspiration, des Austauschs und der Begegnung rund um die Themen Energie, Holzbau, Holzwirtschaft und Lebensräume werden. Die St.Galler Kantonalbank unterstützt dieses Forum als Partnerin für mindestens zehn Jahre. Katharina Ledergerber, Leiterin Niederlassung Wattwil, sagt gemäss einer Medienmitteilung: «Das Forum im neuen Gebäude setzt ein wichtiges Signal für die Zukunft des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Toggenburg, mit dem wir stark verbunden sind.»
Werkraum wird rund 15 Millionen kosten
Das Projekt umfasst einen Kopf- und einen Langbau. Es entsteht im Baurecht auf einem Grundstück der Politischen Gemeinde Wattwil in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Vor drei Jahren haben die Wattwilerinnen und Wattwiler dem Projekt zugestimmt.
Es wird laut Mitteilung mit Realisierungskosten von rund 15 Millionen Franken gerechnet, die Genossenschaft hat davon 7,4 Millionen zu tragen. Dafür bringt sie Eigenmittel in der Höhe von 2,9 Millionen ein und zusätzlich werden Fremdmittel von 4,5 Millionen Franken aufgenommen. Das Kurszentrum kann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 bezogen werden. Das Hauptgebäude soll 2028 bezugsbereit sein.
Im Rahmen der Toggenburger Messe vom 1. bis 3. Mai wird das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert, um weiter um Sponsoren und zusätzliche Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu werben. (pd)
12:06 Uhr
Mittwoch, 1. April
Gemeinde Nesslau plant Altersstrategie

Die Lebenserwartung steigt und somit auch die Anzahl Menschen im Alter. Die Gemeinde Nesslau hat sich zum Ziel gesetzt, eine Altersstrategie zu erarbeiten. Dazu wurde eine zehnköpfige Begleitgruppe, unter anderem mit Vertretern von Pro Senectute, Spitex oder des Alterszentrums, ins Leben gerufen. Sie wird durch eine Fachperson begleitet, die auf Altersfragen spezialisiert ist.
In diesen Tagen hat die Gemeinde mit einer Befragung zur Altersfreundlichkeit gestartet, wie sie in ihrem Mitteilungsblatt schreibt. Bis am 19. April kann die Online-Befragung auf der Website der Gemeinde ausgefüllt werden. Auf Wunsch wird der Fragebogen auch in Papierversion nach Hause geschickt. Am 19. Juni wird am späteren Nachmittag ein Mitwirkungsanlass zu diesem Thema stattfinden. (pd)
16:49 Uhr
Dienstag, 31. März
Neckertal: Brandschutz nach Crans-Montana

Nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana wurden die Strukturen innerhalb der Gemeinde Neckertal überprüft. Das schreibt die Gemeinde im aktuellen Neckerblatt. Es wird festgestellt, dass Betriebe mit Kapazitäten von über 300 Personen von der Gebäudeversicherung St.Gallen (GVSG) kontrolliert werden. In Betrieben mit Kapazitäten von weniger als 300 Personen erfolgen keine solchen Kontrollen. Hier wurde vom Gesetzgeber auf die Eigenverantwortung der Betreiber gesetzt.
Die Gemeinde hat keine Kontrollpflichten. Im Einflussbereich der Gemeinde wurden folgende Massnahmen ergriffen:
• Die Gemeinde verfügt über einige Veranstaltungsräume, die sie selbst vermietet. Hier wird bei Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen ein Sicherheitskonzept verlangt und ein Sicherheitsbeauftragter ist zu benennen.
• Die Gemeinde verlangt ab sofort bei Patenterneuerungen von Gastwirtschaftsbetrieben (alle vier Jahre) eine brandschutztechnische Beurteilung durch den Brandschutzkontrolleur. Dies ist im Gastwirtschaftsgesetz so vorgesehen.
• Verschiedene organisatorische und interne Verwaltungsmassnahmen sollen die Veranstalter sensibilisieren und lösen vermehrte Kontrollen beziehungsweise Beratungen aus (Veranstaltungs-Brandschutz). (pd)
10:18 Uhr
Dienstag, 31. März
Josua Mettler dreimal Dritter

Die Saison geht zwar dem Ende entgegen, dennoch sind die lokalen Skifahrerinnen und Skifahrer fleissig im In- und Ausland unterwegs. So finden in Santa Caterina (Italien) derzeit noch die britischen Meisterschaften für Aktive und Junioren statt, an denen alle Nationen und alle Jahrgänge starten dürfen. Die Speedrennen wurden bereits abgeschlossen. Josua Mettler (SSC Toggenburg) erreichte in der Abfahrt zweimal Platz drei, im Super-G die Ränge drei und vier. Svenja Vetsch, ebenfalls SSC Toggenburg, erreichte folgende Platzierungen: zwölf und zehn in der Abfahrt, elf und 16 im Super-G.
Terry Abderhalden (SSC Toggenburg) fuhr in St. Luc (Wallis) am Donnerstag und Freitag. Im ersten Slalom schied er aus, den zweiten Wettkampf beendete er auf Rang 28. Am Sonntag fuhr Abderhalden in Malbun an den Liechtensteiner Juniorenmeisterschaften, an denen ebenfalls alle Nationen und Jahrgänge starten durften, im Slalom auf Rang 19. (kuc)
09:47 Uhr
Dienstag, 31. März
Tiefbauamt erneuert Hauptstrasse in St.Peterzell

Ab Dienstag, 7. April, saniert das kantonale Tiefbauamt die Hauptstrasse in St.Peterzell. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober, wie das Tiefbauamt in einer Mitteilung schreibt.
Die Arbeiten betreffen den Abschnitt vom Abzweiger Bächlistrasse bis zur Haltestelle Mühle. Dabei werden die Fahrbahn und der Gehweg erneuert. Die Massnahmen umfassen die Sanierung der Randabschlüsse, den Ersatz der Beläge sowie punktuelle Arbeiten an der Strassenentwässerung.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2026 und werden in vier Längsetappen ausgeführt. Die Sanierungsarbeiten im Innerortsbereich sowie der Einbau der Deckbeläge erfolgen im Folgejahr. Ein lärmarmer Belag reduziert künftig den Strassenlärm im bewohnten Gebiet und erhöht den Fahrkomfort.
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der betroffene Strassenabschnitt bleibt einseitig befahrbar. Umleitungen für Zufussgehende werden bei Bedarf signalisiert. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen erreichbar; Ausnahmen werden direkt kommuniziert.
Die baulichen Massnahmen sind aufgrund des Alters und des Zustands der Strasse notwendig. Das kantonale Tiefbauamt stellt mit dem Unterhalt den Werterhalt der Infrastruktur und die Verkehrssicherheit sicher. Die Arbeiten tragen dazu bei, grössere Schäden und höhere Kosten zu vermeiden. (pd)
09:14 Uhr
Dienstag, 31. März
Nesslau: Bauarbeiten auf Schwägalpstrasse gehen weiter

Ab Dienstag, 7. April, setzt das kantonale Tiefbauamt die Sanierungsarbeiten an der Schwägalpstrasse in der Gemeinde Nesslau fort. Das schreibt das Amt in einer Mitteilung.
Die Arbeiten betreffen den Abschnitt Luterenbrücke Ennetbühl bis Rietbad. Sie umfassen die Sanierung der Strassenentwässerung, den Ersatz der bestehenden Randabschlüsse sowie den vollständigen Ersatz der Fahrbahnbeläge. Zudem erneuert das Tiefbauamt einen Bachdurchlass.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2026 und werden in drei Längsetappen ausgeführt. Der Einbau der Deckbeläge erfolgt im Folgejahr.
Während der Bauarbeiten regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr. Der betroffene Strassenabschnitt bleibt einseitig befahrbar. Umleitungen für Zufussgehende werden bei Bedarf signalisiert. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen erreichbar; Ausnahmen werden direkt kommuniziert.
Die baulichen Massnahmen sind aufgrund des Alters und des Zustands der Strasse notwendig. Das Tiefbauamt sorgt mit dem Unterhalt für den Werterhalt der Infrastruktur und die Verkehrssicherheit. Die Arbeiten tragen dazu bei, grössere Schäden und höhere Kosten zu vermeiden. (pd)
14:12 Uhr
Montag, 30. März
Drei internationale Spitzenpianisten spielten in Bütschwil

Am 27. März wurde das Toggenburg zu einem Zentrum pianistischen Glanzes: Gleich drei international ausgezeichnete Pianisten, Jérémie Conus, Ivan Bašić und Richard Octaviano Kogima, gaben im Oberstufenschulhaus BuGaLu in Bütschwil ein beeindruckendes Konzert. Die rund zweistündige Darbietung diente als musikalische Hauptprobe für ein Festival, an das die Musiker im Mai in Belgrad eingeladen sind.
Für Bašić und Kogima war der Anlass zugleich eine Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte: Beide waren Lehrpersonen an der Musikschule Toggenburg und nahmen die Gelegenheit gerne wahr, im «Tal der Klänge» erneut aufzutreten. Ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie langjährige Wegbegleitende freuten sich sichtlich über das Wiedersehen, schreibt die Musikschule in einer Mitteilung.
Die Musikschule Toggenburg stellte für dieses besondere Ereignis kurzfristig einen geeigneten Konzertsaal zur Verfügung, ein Engagement, das von Publikum und Künstlern mit grosser Wertschätzung aufgenommen wurde.
Die drei Pianisten beeindruckten mit technischer Brillanz, interpretatorischer Tiefe und grosser musikalischer Reife. Die Zuschauerinnen und Zuschauer bedankten sich mit langanhaltendem Applaus und sichtlicher Begeisterung. (pd)
11:21 Uhr
Montag, 30. März
Positives Betriebsergebnis für die Landi Ganterschwil-Lütisburg

Ein erfreuliches Betriebsergebnis trotz vorsichtiger Prognosen und ein starkes Bekenntnis zu lokalen Partnerschaften: Die Generalversammlung der Landi Ganterschwil-Lütisburg am im Restaurant Frohe Aussicht stand ganz im Zeichen der regionalen Verankerung. Das schreibt die Landi in einer Mitteilung.
Präsident Simon Künzle konnte die Versammlung mit erfreulichen Nachrichten eröffnen. Hatte man im Budget tiefer gerechnet, durfte Geschäftsführer Ernst Heim ein positives Betriebsergebnis präsentieren. Trotz der Herausforderungen im Agrarsektor, der gesperrten Letzistrasse und dem allgemeinen Rückgang im Detailhandel gelang es, die Marktposition zu festigen und das Jahr mit einem soliden Ergebnis abzuschliessen.
Ein besonderer Fokus der Präsentation lag auf der engen Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten. Als Paradebeispiele für kurze Wege und gelebte Partnerschaft wurden verschiede Betriebe präsentiert:
Waldhof, Degersheim: Ivo und Katrin Bertsch – Hermanshof, Altnau: Stefan und Hansueli Wattinger – Lehner Hof, Oberbüren: Daniel und Jasmin Lehner – Sägerei Schluchter GmbH, Dietfurt: Roland Schluchter
Diese Betriebe zeigen exemplarisch, wie die Landi als Bindeglied zwischen regionalen Rohstoffen und den Endkunden fungiert und so die Wertschöpfung direkt in der Umgebung sichert.
Zukunft im Blick: Nachfolge gesucht
Die statutarischen Geschäfte wurden von den Mitgliedern diskussionslos und einstimmig verabschiedet. Neben dem Rückblick kam auch die personelle Zukunft der Genossenschaft zur Sprache: Da Geschäftsführer Ernst Heim mittelfristig in den verdienten Ruhestand treten wird, ist der Vorstand weiterhin aktiv auf der Suche nach einer geeigneten Nachfolge für die Geschäftsführung. Simon Künzle betonte die Wichtigkeit einer soliden und nachhaltigen Regelung für die Kontinuität des Betriebs. (pd)
09:53 Uhr
Montag, 30. März
Rekordandrang am Instrumentenparcours der Musikschule Toggenburg

Am 28. März verwandelte sich das Areal rund um die Musikschule Toggenburg in Wattwil in ein klingendes Entdeckerland. Der traditionelle Instrumentenparcours lockte in diesem Jahr so viele Besucherinnen und Besucher an wie noch nie. Schon kurz nach Beginn strömten Familien, Kinder und Musikinteressierte in Scharen herbei. Der Andrang war riesig, die Organisatoren sprechen in einer aktuellen Mitteilung von einem neuen Rekord.
An zahlreichen Posten konnten die Gäste eine beeindruckende Vielfalt an Instrumenten kennenlernen. Von Streich- über Blas- bis hin zu Schlag-, Tasten- oder Zupfinstrumenten reichte das Angebot, das von Lehrpersonen der Musikschule fachkundig präsentiert wurde. Besonders beliebt waren die Stationen, an denen die Kinder selbst Hand anlegen und erste Klänge entlocken konnten, oft begleitet von strahlenden Augen und neugierigen Fragen.
Der aussergewöhnlich starke Besucherzustrom zeigt eindrücklich, wie gross das Interesse an musikalischer Bildung in der Region ist. Die Musikschule Toggenburg wertet den Anlass als wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung und als Zeichen dafür, dass Musik im Toggenburg weiterhin einen hohen Stellenwert geniesst.
Wer den Anlass verpasst hat oder noch mehr Instrumente ausprobieren möchte, erhält schon bald eine neue Gelegenheit:
Der nächste Instrumentenparcours findet am 23. April in Nesslau statt. (pd)
10:23 Uhr
Samstag, 28. März
Autofahrer prallt frontal in Tunnelportal und verletzt sich lebensbedrohlich

Am Freitag, gegen 11.20 Uhr, fuhr ein 62-Jähriger Mann mit seinem Auto auf der Toggenburgerstrasse von Nesslau in Richtung Krummenau. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, geriet sein Fahrzeug während der Fahrt auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen das Portal des Tunnels Chessel. Der Mann wurde durch den Unfall lebensbedrohlich verletzt und musste von der ausgerückten Strassenrettung aus dem Auto befreit werden. Die Rega musste ihn anschliessend ins Spital fliegen.
Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar und wird durch die Kantonspolizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft St.Gallen abgeklärt. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, die zuständige Strassenrettung, der Rettungsdienst und die Rega mit medizinischem Fachpersonal. Die Toggenburgerstrasse musste während der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. (kapo/red)
17:00 Uhr
Freitag, 27. März
Ersatzwahl: Überraschende Wende in Kirchberg

Das kommt unerwartet. Ronny Roth (SVP), der am 8. März bei der Wahl für den freien Sitz im Kirchberger Gemeinderat am meisten Stimmen auf sich vereint hatte, verzichtet auf den zweiten Wahlgang am 14. Juni. Auf Anfrage erklärt er: «Ich stelle mich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.»
Anders sieht es bei der parteilosen Myriam Scheidegger aus. Sie sagt auf Anfrage dieser Zeitung: «Ich habe am Freitagmorgen meine Unterlagen im Gemeindehaus erneut deponiert.» Sie habe mit vielen Menschen geredet und erläutert ihre Beweggründe anhand eines Beispiels mit einem Handwerker. «Wer ein Haus sanieren möchte, holt sich die richtige Fachexpertise.» Genauso sei es bei ihr. Sie ist der Meinung, dass sie im Gemeinderat nebst Schulpräsidentin Dominique Dupont über die meiste Erfahrung im Schulwesen verfüge. Im ersten Wahlgang hatte Scheidegger mit 642 Stimmen allerdings mit Abstand die wenigsten Stimmen der drei Kandidierenden geholt.
Seine Bereitschaft, erneut zu kandidieren, hat Mitte-Kandidat Christoph Kauz schon am Wahlsonntag kundgetan. Mit 1009 Stimmen war er im März nur knapp hinter Ronny Roth (1053 Stimmen) geblieben.
Trotz Rückzug von Roth bleibt es bei der Ersatzwahl für den Kirchberger Gemeinderat bei einem Dreier-Ticket. Wie bei der Gemeinde Kirchberg am Freitagnachmittag auf Anfrage zu erfahren ist, möchte auch der parteilose Dominik Schönenberger, Elektroinstallateur EFZ/Juniorprojektleiter aus Kirchberg, in die Exekutive der einwohnermässig grössten Gemeinde des Toggenburgs einziehen. Das Feld der Kandidaten ist somit komplett, da die Meldefrist am Freitagmittag abgelaufen ist. (bl)
17:25 Uhr
Freitag, 27. März
Gähwil: Positives Zwischenfazit für autonomen Dorfladen

Vor rund einem Jahr startete in Gähwil ein Experiment: In den Räumlichkeiten des ehemaligen Dorfladens öffnete mit dem Dorla ein autonomer, selbstbedienter Laden – offen rund um die Uhr, geführt ohne Verkaufspersonal vor Ort. Am Mittwochabend gaben die Betreiber an der Hauptversammlung des Vereins «Gähwil vereint» bekannt: Die Pilotphase ist beendet. Der Dorla bleibt – und zwar auf unbefristete Zeit.
Der Pilot war von Anfang an auf ein Jahr angesetzt. Ziel war es, ehrlich zu testen, ob das Konzept in Gähwil trägt: Wird das Angebot genutzt? Schenkt die Dorfgemeinschaft einem unbedienten Laden ihr Vertrauen? Ist das Sortiment stimmig und alltagstauglich? Nach gut zehn Monaten Betrieb ist die Antwort klar: Ja. «Das Angebot wird genutzt, der Betrieb funktioniert selbstbedient, und das Konzept ist in Gähwil tragfähig», sagte Tobias Kobelt von der Toggenburgshop AG an der Hauptversammlung von «Gähwil vereint». «Das ist nicht selbstverständlich – und es ist vor allem der Verdienst der Gähwilerinnen und Gähwiler selbst.»
Regelmässige Kundschaft, aktive Rückmeldungen und die Bereitschaft, das Angebot weiterzuempfehlen, hätten wesentlich dazu beigetragen, dass der Dorla in Gähwil funktioniert. «Entscheidend war dabei vor allem das Vertrauen der Bevölkerung, die das neue Konzept von Beginn an mitgetragen hat», ist in einer Mitteilung von Toggenburgshop zu lesen.
Grosser Dank gelte den Gähwilerinnen und Gähwilern, die regelmässig einkaufen und Rückmeldungen geben, ebenso dem Verein «Gähwil vereint», der den Start engagiert begleitet und das Projekt massgeblich unterstützt habe. Unverzichtbar seien zudem die lokalen Produzentinnen und Produzenten, die den Laden regelmässig beliefern und für ein regional verankertes, vielfältiges Sortiment sorgen. «Ein besonderer Dank gilt schliesslich den drei Mitarbeiterinnen aus Gähwil, die sich täglich darum kümmern, dass der Laden aufgefüllt, sauber und frisch bestückt ist und der Betrieb reibungslos funktioniert», schreibt Toggenburgshop.
Mit dem Ende der Pilotphase beginne nun ein neues Kapitel. Der Dorla ist kein Projekt mehr – er ist ein festes Angebot für Gähwil. Die Betreiber wollen den Laden gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft weiterentwickeln und langfristig im Dorf verankern. (pd)
14:45 Uhr
Freitag, 27. März
St.Peterzell: Dorfarzt Mathias Schmidt verstorben

Mit grosser Betroffenheit hat der Neckertaler Gemeinderat vom Tod des Dorfarztes Mathias Schmidt Kenntnis genommen, der der Gemeinde über viele Jahre eng verbunden war. Dies teilt die Gemeinde Neckertal in ihrem «Neckerblatt» mit.
Als langjähriger Arzt in St.Peterzell und als engagierte, zugewandte Persönlichkeit habe er das Leben im Tal nachhaltig mitgeprägt. Die Gemeinde Neckertal schreibt: «Mit seiner fachlichen Kompetenz, seiner Menschlichkeit und seinem grossen Einsatz für das Wohl anderer hat er bei vielen Menschen Vertrauen und Dankbarkeit hinterlassen.»
Mathias Schmidt war seit 1983 Hausarzt in St.Peterzell und ging Ende 2019 nach fast 37 Jahren Amtstätigkeit mit 72 Jahren in den Ruhestand. (pd)
14:20 Uhr
Freitag, 27. März
Lichtensteig: Erneuerungsarbeiten in der Badi

An der letzten ordentlichen Bürgerversammlung in Lichtensteig wurde der Kredit für die Erneuerung der Beckenfolien und die Installation einer Beckenabdeckung im Freibad Lichtensteig gesprochen. Wie im aktuellen Mitteilungsblatt zu lesen ist, werden die Arbeiten nun umgesetzt.
Dabei werden die Beckenfolien im Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Sprungbecken ersetzt, sicherheitsrelevante Anpassungen an der Infrastruktur vorgenommen sowie eine moderne Beckenabdeckung installiert. Damit werden die Betriebssicherheit erhöht, die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und Wärmeverluste reduziert. Die Arbeiten verlaufen planmässig und werden termingerecht abgeschlossen, sodass ein sicherer und attraktiver Badebetrieb gewährleistet ist.
Auch in der kommenden Saison wird Bademeister Christoph Werder für einen sicheren Badebetrieb sorgen. Neu wird er von Silke Kleine Kalvelage aus Aushilfe und Stellvertretung unterstützt. Das Badi-Restaurant wird erneut von Enrico und Stella Oslter geführt. Die voraussichtliche Eröffnung des Freibads ist am Samstag, 2. Mai 2026. (pd)
13:59 Uhr
Freitag, 27. März
Neckertal: Jahresabschluss 2,3 Millionen besser als geplant

Der Neckertaler Gemeinderat hat den Abschluss der Jahresrechnung 2025 genehmigt. Die Buchhaltung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 14'726 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von gut 2,3 Millionen Franken.
Die massive Besserstellung liegt an Mehreinnahmen bei den Steuern von fast einer Million Franken sowie Kantonsbeiträge an die Unwetterschäden von 2024 in Höhe von 510'000 Franken. Ausserdem haben Neuschätzungen und Aktienbewertungen das Finanzvermögen der Gemeinde um 162'000 Franken ansteigen lassen.
Zum besseren Jahresabschluss haben ausserdem tiefere Personalkosten (340'000 Franken), weniger Schulkosten in Sonderschulen (160'000 Franken) und ein tieferer Sachaufwand (486'000 Franken) beigetragen.
Damit wurde der Fusionsbeitrag des Kantons in Höhe von 7,774 Millionen Franken weiterhin nicht angetastet. Der Fusionsbeitrag dient der Gemeinde zur Stabilisierung des Steuerfusses in den ersten Jahren nach der Gemeindefusion im Januar 2023.
Die Jahresrechnung 2025 wird dem Stimmvolk an der Bürgerversammlung vom Dienstag, 31. März, in der Mehrzweckhalle St.Peterzell zur Genehmigung vorgelegt. (pd)
12:24 Uhr
Freitag, 27. März
Projekt «Säntis 2026» erreicht nächste Bauphase

Das Grossprojekt «Säntis 2026» tritt in eine weitere entscheidende Phase, schreibt die Säntis Schwebebahn AG in einer Mitteilung. Auf der Schwägalp und auf dem Gipfel sind die Fortschritte inzwischen deutlich sichtbar. Im April kommt es zu Anpassungen im Bahnbetrieb, der Zugang zum Säntis bleibt jedoch weiterhin möglich.
Bereits ab dem 7. April gilt ein angepasster Spezialfahrplan. Unter der Woche fährt die Bahn mit einer letzten Talfahrt um 15.30 Uhr, während der Wochenendbetrieb unverändert bleibt. So bleibt der Säntis auch in dieser Übergangsphase ein erreichbares Ausflugsziel.
Ein besonderer Moment erwartet Besucherinnen und Besucher am 25. und 26. April mit der «Säntis-Ustrinkete» auf dem Säntisgipfel, eine Einladung an alle Säntis-Fans nochmals mit der alten Gondel auf den Gipfel zu fahren und das Wochenende mit musikalischer Unterhaltung zu geniessen.
Am Donnerstag, 30. April um 15.00 Uhr ist die letzte reguläre Bergfahrt und um 15.30 Uhr die letzte reguläre Talfahrt.
Projekt «Säntis 2026» nimmt Fahrt auf
Mit der Anlieferung erster Baumaterialien wurde die nächste Etappe des Projekts sichtbar eingeläutet. Bereits sind die ersten Seilsättel der Firma Garaventa auf der Schwägalp eingetroffen. Sie bilden zentrale Elemente für die zukünftige Infrastruktur und zeigen, dass die Umsetzung planmässig voranschreitet.
Auch auf dem Säntisgipfel laufen die Arbeiten intensiv weiter. Der zweite Seilpoller, welche die enormen Zugkräfte der Tragseile aufnimmt, wurde erfolgreich betoniert. Gleichzeitig wurden bestehende Wände aufwändig und gezielt verstärkt, um die notwendige Stabilität für die Aufnahme der höheren Seilspannungen sicherzustellen.
Wer die Entwicklung des Projekts «Säntis 2026» aus erster Hand mitverfolgen möchte, kann sich über die Webseite https://saentisbahn.ch/saentis2026 informieren. (pd)
10:35 Uhr
Freitag, 27. März
Unterwasser: Unfall auf der Skipiste – Zeugenaufruf

Am Sonntag ist es auf der Skipiste im Bereich des Restaurants Stöfeli zu einem Unfall gekommen. Eine 56-jährige Skifahrerin stürzte während der Abfahrt und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Die genauen Umstände, die zum Unfall führten, sind derzeit unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gegen 14.30 Uhr stürzte die Skifahrerin während der Abfahrt auf der Skipiste in der Nähe des Restaurants Stöfeli. Durch den Sturz zog sie sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde durch die Rega ins Spital geflogen.
Die Ursache des Sturzes ist bislang unklar. Zur Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs wird ein mutmasslich beteiligter Skifahrer gesucht. Dieser trug zum Unfallzeitpunkt vermutlich eine royalblaue Skijacke.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet den unbekannten Skifahrer oder Personen, die Angaben zu ihm oder dem Unfallhergang machen können, sich beim Polizeistützpunkt Mels, 058 229 78 00, zu melden. (kapo)
15:40 Uhr
Donnerstag, 26. März
Neue Tunnellüftung für die Umfahrung in Wattwil

Das kantonale Tiefbauamt erneuert gemeinsam mit der Gebietseinheit VI die Tunnellüftung auf der Umfahrung Wattwil 1. Etappe. Für diese Arbeiten ist die Umfahrung zwischen Flooz und Brendi gemäss Mitteilung in der Nacht von Dienstag, 31. März, 19.15 Uhr, bis Mittwoch, 1. April, 5 Uhr, gesperrt. (pd)
14:48 Uhr
Donnerstag, 26. März
Zwei Verkehrsunfälle in Ricken auf winterlichen Strassen

Am Donnerstagmorgen, 26. März, ist es auf den Strassen des Kantons St.Gallen zu rund einem Dutzend Verkehrsunfällen gekommen.
So fuhr gegen 7.20 Uhr ein 50-jähriger Mann auf der Rapperswilerstrasse in Ricken mit seinem Lastwagen auf eine stehende Autokolonne auf. Dadurch wurden die vor ihm stehenden Autos eines 37-jährigen, eines 70-jährigen und eines 23-jährigen Autofahrers ineinandergeschoben. Durch die Kollision drehte es das Auto des 37-Jährigen, wodurch es zu einer weiteren Kollision mit dem korrekt entgegenkommenden Lastwagen eines 49-jährigen Chauffeurs kam.
Kurz nach 8.30 Uhr wurde dann eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an einen Selbstunfall an der Uznacherstrasse in Ricken gerufen. Sie traf einen 20-jährigen Autofahrer an, der mit seinem Auto in Fahrtrichtung Wattwil rechtsseitig von der Strasse abgekommen ist. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass das Auto bereits mit Sommerpneus bereift war. (pd)
10:35 Uhr
Donnerstag, 26. März
Die Dorfkorporation Kirchberg führte ihre Hauptversammlung durch

Die Dorfkorporation Kirchberg kann auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Es konnte ein operativer Gewinn von gut 82’000 Franken bilanziert werden. Das Budget 2026 geht von einem Gewinn von rund 10'000 Franken aus. Auch im Jahr 2026 ist vorgesehen, die vielen ortsansässigen Vereine mit Kulturbeiträgen finanziell zu unterstützen.
Nachdem an der Rechnungsgemeinde 2025 die Ehrung «der Kirchbergerin oder des Kirchbergers des Jahres» nach über 20 Jahren das letzte Mal stattfand, führte die Dorfkorporation an der Rechnungsgemeinde 2026 einen Fotowettbewerb durch. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Dorfkorporation waren eingeladen, im Verlauf des Jahres 2025 Fotos zum Thema «Ruhebänke» einreichen. Die vom Verwaltungsrat getroffene Vorauswahl wurde an der Rechnungsgemeinde zur Abstimmung gebracht. Mit Bruno Schellenbaum und Felicitas Egli gab es zwei Gewinner.
Die Dorfkorporation Kirchberg verfügt über 40 Ruhebänke im ganzen Korporationsgebiet. Diese laden alle Spaziergängerinnen und Spaziergänger ein, eine Pause mit Blick auf das Toggenburg einzulegen.
Eröffnet hatte die diesjährige Rechnungsgemeinde Andreas Suter vom Bienenzüchterverein Kirchberg-Lütisburg. Er gab einen Einblick in die Welt der Bienen. (pd)
09:11 Uhr
Donnerstag, 26. März
Johannes Leuthold wird neuer Prorektor am BWZ in Wattwil

Gemäss einer Mitteilung wird Marlise Porchet im Sommer 2026 frühzeitig in den Ruhestand treten und die Leitung der Berufsakademie in neue Hände übergeben. Mit Johannes Leuthold habe die Berufsfachschulkommission des Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg nun einen Nachfolger gewählt.
Als bisheriger Leiter Marketing und Kommunikation der Weiterbildung OST werde Johannes Leuthold sein strategisches und kommunikatives Fachwissen einbringen. Dank seiner Erfahrung in der Entwicklung marktorientierter Bildungsangebote sei er die ideale Persönlichkeit, um die bevorstehende Neuausrichtung der Berufsakademie zu gestalten und ihre Position im Bildungsmarkt zu stärken.
Johannes Leuthold lebt in St. Gallen, sei mit der Region Toggenburg bestens vertraut und schätze deren vielfältige Bildungslandschaft, ist der Meldung weiter zu entnehmen. (pd)
06:49 Uhr
Donnerstag, 26. März
Im Gebiet Stelz plant die Gemeinde Kirchberg eine Retentionsanlage

Aus dem Gebiet Stelz wird bei starken Niederschlägen teilweise mehr Regenwasser an die Gemeinde Rickenbach abgeleitet, als vertraglich vereinbart. Nun hat die Gemeinde Kirchberg gemäss einer Meldung im Mitteilungsblatt ein Projekt zur Drosselung der Abflussspitzen im Gebiet Stelz ausgearbeitet.
Zwischen den Gemeinden Kirchberg und Rickenbach bestehe eine vertragliche Vereinbarung, welche die maximale Ableitmenge auf 830 Liter pro Sekunde begrenzt. Diese Regelung diene dem Schutz des Abwassernetzes von Rickenbach und soll Überlastungen bei starken Niederschlägen verhindern. Messungen hätten gezeigt, dass diese Limite zu Spitzenzeiten teilweise überschritten werde. Im Jahr 2025 sei dies bei sieben Regenereignissen der Fall gewesen. Im Vertrag zwischen den Gemeinden sei festgehalten, dass die Gemeinde Kirchberg bei einer Überschreitung der maximalen Abwasserableitmenge geeignete Massnahmen zu ergreifen habe.
Zur Prüfung geeigneter Retentionsmassnahmen wurde bereits mit dem Budget 2022 der Investitionsrechnung ein entsprechender Kredit von 50'000 Franken für Planungsarbeiten eingeholt. Nach eingehender Prüfung diverser Varianten zum Zurückhalten von Regenwasser im Gebiet Stelz wurde ein Projekt einer unterirdischen Retentionsanlage auf dem Grundstück Nr. 1888 der IGP Pulvertechnik AG ausgearbeitet. Die Kosten für den Bau der Anlage wurden auf 698'000 Franken veranschlagt. Der Baukredit unterstehe dem fakultativen Referendum. Für die Retentionsanlage werde ein Baubewilligungsverfahren durchgeführt. (pd)
16:59 Uhr
Mittwoch, 25. März
In Necker wird geblitzt

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen (ohne Stadt St.Gallen). Aktuell stehen solche «Blitzer» im Raum Toggenburg und der näheren Umgebung an folgenden Orten: An der Hauptstrasse in Necker, an der Haagerstrasse in Gams sowie in Schwarzenbach an der Wilerstrasse und an der Oberdorfstrasse in Zuzwil, (red)
12:08 Uhr
Mittwoch, 25. März
Evangelisch Nesslau besetzt Behörde neu

Bei einem Aufwand von über 1,6 Mio. Franken schliesst die Jahresrechnung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Nesslau mit einem Minderertrag von knapp 349‘000 Franken, der vollumfänglich vom Finanzausgleich A getragen wird. Den Ausgaben gegenüber steht ein Steuerertrag von rund 1,042 Mio. Franken welcher auch auf hohe Vorjahressteuern zurückzuführen ist.
Im Voranschlag enthalten sind die Kosten für eine sicherheitsbedingte Anpassung der Kirche Krummenau und die neue Beleuchtung in den Kirchgemeinderäumen der Büelen. Neu wird die Jugendarbeit durch die Angebote der Arbeitsstelle Peacks ergänzt.
Ausserdem hatten die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger die Behördenmitglieder für die Amtsdauer 2026 bis 2030 zu wählen. Für alle zurücktretenden konnten Kandidaten gefunden werden.
Die Kirchenvorsteherschaft ist mit Robert Schmid (Präsident), Claudia Wickli, Franziska Bischof, Markus Abderhalden und Adrian Kuratli besetzt. Neu nehmen Harald Jenny und David Zimmermann darin Einsitz. Die GPK setzt sich aus Martin Egli und Stefan Kuratli sowie Andrea Bischof (neu), Sereina Rutz (neu) und Verena Bürgler (neu) zusammen. Synodale sind Regula Schafflützel, Franziska Roth, Pfarrerin Katalin Schröder sowie neu David Zimmermann. (pd)
10:20 Uhr
Mittwoch, 25. März
Mosnang: Positive Rechnungsabschlüsse - keine Diskussionen

An der Rechnungsgemeinde der Politischen Gemeinde Mosnang präsentierten Gemeindepräsident Renato Truniger und Schulpräsident Marcel Jent solide Zahlen. Die 116 Stimmberechtigten (5,47 Prozent) genehmigten die Rechnung einstimmig und ohne Diskussion.
Zwar betrug der Rechnungsgewinn «nur» 90000 Franken, doch die Entwicklung bei den Steuern war insgesamt positiv – schlossen diese doch um 657556 Franken über dem Budget ab. Vergleicht man die Rechnung 2025 mit dem Budget 2025, so resultiert sogar eine Besserstellung von rund einer Million Franken. Mehr noch: «Ohne die Wertberichtigung des Darlehens an die Meskla AG wäre der Gewinn mit rund einer halben Million Franken nach beachtlicher», betonte Renato Truniger.
Trotz der guten Zahlen mahnte Gemeindepräsident Renato Truniger zur Vorsicht. Die Zeit der hohen Überschüsse sei vorbei, die finanzielle Lage bleibe zwar stabil, werde in Zukunft jedoch anspruchsvoller. Gleichzeitig betonte er, dass es der Gemeinde weiterhin sehr gut gehe, «wenn ich sehe, was sonst in der Welt so läuft». Neben den Finanzen sprach Truniger auch den hohen Arbeitsanfall in der Verwaltung an, insbesondere im Bereich Baugesuche. Die kleine Verwaltung sei stark ausgelastet, weshalb derzeit längere Bearbeitungszeiten unumgänglich seien.
Auch die Schule Mosnang schloss das Jahr 2025 besser als budgetiert ab. Schulpräsident Marcel Jent berichtete von einer Unterschreitung des Budgets um rund 193'000 Franken. Gründe dafür seien unter anderem operative Anpassungen im Schulbetrieb sowie Verschiebungen bei Personal- und Lehrmittelkosten gewesen.
Inhaltlich stand das Jahr im Zeichen der Schulentwicklung und organisatorischen Weiterentwicklung. Besonders die Anpassung der Führungsstrukturen sowie Optimierungen an den verschiedenen Schulstandorten wurden vorangetrieben. Jent betonte die Bedeutung der kleinen Schulstandorte in Libingen und Dreien, deren langfristige Sicherung gut auf Kurs sei. Das eingeführte System mit zwei Schulleitungen habe sich bewährt und werde 2026 weiterentwickelt. (art)
10:03 Uhr
Dienstag, 24. März
Wattwil: Andreas Portmann wird seit zwei Wochen vermisst

Seit Sonntagabend, den 8. März 2026, wird der 27-jährige Andreas Portmann aus Wattwil vermisst. Dies teilt die St.Galler Kantonspolizei mit. Am 8. März hat er um 20.20 Uhr seinen Wohnort in Wattwil verlassen und sich mit dem Zug S17 nach Sargans begeben, wo er sich als Wochenaufenthalter aufhält. Um 21.56 Uhr verliess Andreas Portmann den Zug am Bahnhof Sargans. Seither fehlt von ihm jede Spur.
Andreas Portmann ist ungefähr 184 Zentimeter gross, hat eine feste Statur und braune, kurze Haare. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er schwarze Jeans, eine schwarze Herrenjacke mit gelbem Innenfutter und schwarze Schuhe. Er führte eine rote Tragtasche mit der Aufschrift «Kaufland» und einen blauen Rucksack mit sich.
Personen, die Angaben zum Vermissten machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen, 058 229 49 49, zu melden. (kapo)
09:53 Uhr
Dienstag, 24. März
Thurraum: FDP Wattwil-Lichtensteig fordert Augenmass

Die FDP Wattwil-Lichtensteig hat im Rahmen der Mitwirkungsverfahren sowohl zum Rahmennutzungsplan als auch zu den Sondernutzungsplänen im Thurraum Stellung genommen. Insgesamt beurteilt die Partei beide Vorlagen positiv, sieht jedoch punktuellen Verbesserungsbedarf. Dies schreibt sie in einer aktuellen Medienmitteilung.
Beim Rahmennutzungsplan anerkennt die Partei die vorgenommenen Anpassungen im Zonenplan. Diese seien mehrheitlich im Interesse der Grundeigentümer und tragen zu einer sinnvollen Weiterentwicklung der Gemeinde bei. Ebenfalls begrüsst wird die Reduktion von Gewässerräumen sowie die Vereinfachung der Regelbauvorschriften.
Kritisch äussert sich die FDP jedoch zu den grossflächig ausgeschiedenen Gebieten mit erhöhter Einordnungspflicht. Diese schränken aus liberaler Sicht die Baufreiheit unnötig ein und könnten Bauprojekte verzögern oder erschweren. Die Partei fordert deshalb eine Überprüfung und – wo möglich – eine Reduktion dieser Gebiete.
Sondernutzungspläne werden vorsichtig positiv beurteilt
Auch die Sondernutzungspläne für den Thurraum werden unterstützt. Dennoch sieht die Partei Unklarheiten in einzelnen Bestimmungen. So wurde etwa die Bewilligungspflicht für einfache Pflanzungen oder kleinere Anlagen hinterfragt.Es sei nicht nachvollziehbar, warum beispielsweise für das Pflanzen eines Strauchs oder das Aufstellen mobiler Einrichtungen wie Schwimmbäder eine Bewilligung nötig sein soll.
Die FDP Wattwil-Lichtensteig hält fest, dass beide Planwerke wichtige Schritte für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Wattwil darstellen. Gleichzeitig appelliert sie an den Gemeinderat, die Vorschriften verständlich und verhältnismässig zu erlassen und bürgernah umzusetzen. (pd)
16:18 Uhr
Montag, 23. März
Mosnang will nicht länger als «Auszonungsgemeinde» gelten

Gemäss dem kantonalen Richtplan (Stand seit 2017) wird die Gemeinde Mosnang in der Liste der Gemeinden mit provisorischem Siedlungsgebiet geführt und damit als sogenannte Auszonungsgemeinde bezeichnet. Gemeinden mit einem sogenannten Kapazitätsindex von weniger als -6 Prozent müssen ihr Baugebiet reduzieren.
Für die Gemeinde Mosnang wurde 2017 ein Kapazitätsindex von -8,9 Prozent berechnet. Damit hat sie eine Bauzonenfläche von 1,1 ha auszuzonen. Diese Einstufung beruht auf den Bevölkerungszahlen bis 2016. Im Sommer 2025 informierte das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (Areg) die Gemeinden über die Aktualisierung der sogenannten «Raum+»-Daten. Diese werden als Grundlage für die Siedlungsgebietsdimensionierung sowie der Bauzonendimensionierung im kantonalen Richtplan verwendet.
Wie die Gemeinde in ihrem Mitteilungsblatt schreibt, beträgt der aktualisierte Kapazitätsindex für Mosnang -4,7 Prozent. Damit steige dieser über den Schwellenwert von -6 Prozent, wodurch für Mosnang ein definitives Siedlungsgebiet resultiere und die Eigenschaft als Auszonungsgemeinde dahinfalle. Vor dem Hintergrund der aktualisierten Datengrundlagen hat der Gemeinderat eine Anpassung der bisherigen Einstufung beantragt. Mit der im 2026 anstehenden, planmässigen Überprüfung des Richtplans und der Berichterstattung über die Richtplanung an den Kantonsrat bietet sich aus der Sicht des Gemeinderates ein idealer Zeitpunkt an.
In Mosnang ist die Ortsplanungsrevision der Gemeinde weit fortgeschritten. Für das bevorstehende öffentliche Auflageverfahren sei es wesentlich, dass die Zonenplanung auf aktuellen, nachvollziehbaren und rechtssicheren Grundlagen beruhe, heisst es im Mitteilungsblatt. Insbesondere Auszonungen würden einen erheblichen Eingriff in die Eigentumsrechte darstellen und müssten durch ein überwiegendes öffentliches Interesse gerechtfertigt sowie verhältnismässig sein. Da die Auszonungen auf veralteten Zahlen aus dem Jahr 2017 basieren, erachtet der Gemeinderat diese Anforderungen als nicht mehr erfüllt. Mit dem überholten Stand der relevanten Grundlagen lassen sich die Auszonungen aus seiner Sicht rechtlich nicht mehr begründen. (pd)
13:21 Uhr
Montag, 23. März
Swiss Ski ermöglicht Klassen Snow Day in Wildhaus

Die Bergbahnen Wildhaus sind zusammen mit Swiss-Ski der Organisator von Schneesporttagen für Schulklassen im obersten Toggenburg. Klassen aus Bazenheid, Herisau, Horgen und Wittenbach durften so im Januar und März einen Tag im Schnee erleben. Für einige der rund 550 Kinder war es das allererste Mal auf den Ski oder dem Snowboard, wie die Bergbahnen Wildhaus in einer Medienmitteilung schreiben.
Was für viele Wintersportlerinnen und Wintersportler selbstverständlich ist, bleibt für viele Kinder und Jugendliche unerreichbar. Im Rahmen des von Swiss-Ski und dem Verein Schneesportinitiative Schweiz ins Leben gerufenen Projektes durften sich die teilnehmenden Klassen in Wildhaus auf den Ski oder dem Snowboard versuchen oder weiter an ihrer Technik feilen. Für jedes Niveau war etwas dabei. Unterstützt wurden die Kinder und Jugendlichen von engagierten Schneesportlehrpersonen.

Jährlich werden über 130 Snow Days in 16 verschiedenen Destinationen durchgeführt. So kommen bis Ende März über 9000 Kinder aus rund 50 Ortschaften in den Genuss eines unvergesslichen Tages im Schnee. Die Snow Days können auch in Wildhaus auf zahlreiche Sponsoren und Partner zählen, damit die Kinder unter anderem vergünstigte Tageskarten erhalten und mit Material ausgerüstet werden. (pd)
10:53 Uhr
Montag, 23. März
Wattwil führt Patrouillendienst definitiv ein

Seit 2024 setzt die Gemeinde Wattwil von Frühling bis Herbst eine Sicherheitspatrouille im Pilotbetrieb ein. Die Auswertungen und die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben gezeigt, dass der Patrouillendienst präventiv wirkt und einen grossen Beitrag für die Sicherheit im öffentlichen Raum leistet. Dies teilt die Gemeinde am Montag mit.
Aufgrund des positiven Fazits hat der Gemeinderat auf Antrag der Kommission für Sicherheit im öffentlichen Raum beschlossen, das Pilotprojekt ab 2026 in einen unbefristeten Betrieb zu überführen. Der Auftrag Patrouillendienst für die Saison 2026 wird an die Sturm & Handel Security, St.Peterzell, vergeben. (pd)
09:38 Uhr
Montag, 23. März
Mehr Mitglieder bei Hundesport Toggenburg – aber kein Präsident

Nach zwölf Jahren im Amt tritt Martin Meyer als Präsident des Vereins Hundesport Toggenburg zurück. In seiner Amtszeit hatte er einige Aufgaben zu lösen, vor allem die Suche nach einem neuen Trainingsplatz und dessen Aufbau. Der Verein nahm zudem in den vergangenen zwölf Jahren an diversen Festanlässen der Gemeinde Wattwil teil und organisierte die Schweizermeisterschaft für Lawinenhunde 2023. Es konnte kein neuer Präsident oder Präsidentin gefunden werden, wie der Verein nach seiner Hauptversammlung mitteilt. Zurzeit übernimmt Dolores Rust das Präsidentenamt ad interim, unterstützt vom Vizepräsidenten Heinz Brecht und einem gut eingespielten Vorstand.
An Mitgliedern mangelt es dem Verein Hundesport Toggenburg nicht, er konnte im vergangenen Jahr sogar einen Zuwachs verzeichnen. Im Hundesport Toggenburg gibt es für alle Hundehaltenden entsprechende Beschäftigungsmöglichkeiten vom Welpen über Junghunde bis zu diversen Prüfungssparten. Auch für weniger ambitionierte Hündeler sind Trainings im Angebot.
An der Hauptversammlung in der «Sonne» Wintersberg wurden langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt. Seit 1976 dabei ist Ruth Clarke. Sie war von Anfang an in verschiedenen Ämtern aktiv und leitet weiterhin zwei Gruppen.
Im April starten die Trainings wieder, gefolgt von der ersten Prüfung für Begleithunde im Mai und vom Hunderennen für «jederhund» im Juni. (pd)
10:20 Uhr
Sonntag, 22. März
Bütschwil: Fahrunfähig auf Wiesland geraten

Im Zeitraum zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen hat die Kantonspolizei St.Gallen anlässlich Verkehrskontrollen und Patrouillenfahrten im ganzen Kanton zehn Personen angehalten, die in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand unterwegs waren – darunter auch in Bütschwil. Neun Personen mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Samstag, kurz nach 0:30 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an der Wilerstrasse in Bütschwil ein Auto auf, das aus dem Wiesland gefahren kam. Bei der anschliessenden Kontrolle wurde festgestellt, dass der 38-jährige Autofahrer in fahrunfähigem Zustand unterwegs war. Er musste eine Blut- und Urinprobe und seinen Führerausweis abgeben. (kapo)
17:51 Uhr
Freitag, 20. März
Nesslau: Seit zwei Jahrzehnten im Alterszentrum

Theres Moser feierte am 20. März 2026 ihr 20-jähriges Jubiläum im Alterszentrum Churfirsten in Nesslau. Seit März 2006 lebt sie dort und ist damit die Pensionärin, die am längsten dort wohnt.
Sie schätzt die gute Atmosphäre im Haus mit der individuellen Betreuung und Pflege und dem feinen Essen. Jeden Tag fährt sie mit ihrem Rollstuhl in die Cafeteria und trinkt an ihrem Stammtisch eine warme Ovomaltine. Regelmässig kommen ihre Tochter und ihre Enkel zu Besuch, was sie sehr freut.
Gerne nimmt Theres Moser an Unterhaltungen und den verschiedenen Aktivitäten im Haus teil, wie werken, malen, turnen und kegeln. Sie ist ein sehr «aufgestellter» Mensch und ihr fröhliches Lachen ist oft zu hören.
Theres Moser wird an ihrem «Ehrentag» mit ihrem Lieblingsmenü und einer Torte ihrer Wahl beglückt. Davon profitieren auch alle anderen Pensionärinnen und Pensionäre im AZC. (pd)
16:05 Uhr
Freitag, 20. März
SVP Toggenburg fordert Korrekturen im Asylwesen

In Wattwil hat eine vorläufig aufgenommene, sechsköpfige Flüchtlingsfamilie Kosten von rund 400’000 Franken pro Jahr verursacht. Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner machte den Fall an der Vorgemeinde öffentlich. Der Aufenthaltsstatus des Mannes ist weiterhin offen, da er gegen die Ablehnung seines Asylgesuchs gerichtlich vorgeht. Die Anwaltskosten werden aus öffentlichen Mitteln finanziert.
Die SVP Toggenburg sieht darin ein Beispiel für die aus ihrer Sicht hohen Ansprüche im Asylbereich. Sie spricht von Fehlanreizen und warnt vor steigenden Kosten im System. Auch bei abgelehnten Asylgesuchen könnten weiterhin Leistungen bezogen werden. Dies mache die Schweiz attraktiv, was sich laut Partei in rund 30’000 Asylanträgen pro Jahr zeige. Die Partei fordert deshalb Anpassungen bei den Regelungen.
Kritik richtet die SVP auch an die SP Toggenburg. Diese stelle sich gegen die öffentliche Thematisierung solcher Fälle. Die SVP hingegen betont die Bedeutung von Transparenz im Umgang mit Steuergeldern. Es sei die Aufgabe der Gemeinden, finanzielle Risiken offenzulegen. Politische Diskussionen dürften nicht eingeschränkt werden.
Die SVP Toggenburg kündigt an, dass politische Verstösse folgen werden. Die Partei sieht vor, auf Kantonsebene vorstellig zu werden. (pd)
11:59 Uhr
Freitag, 20. März
Felix Tschirky übernimmt Präsidium der ChääsWelt Toggenburg

Die ChääsWelt Toggenburg hat ihr Präsidium neu besetzt. Mit Felix Tschirky übernimmt eine Führungsperson mit Erfahrung in Bildung, Wirtschaft und regionaler Entwicklung. Der Verein setzt damit auf Kontinuität und neue Impulse.
Tschirky ist in Hallau aufgewachsen und kennt die landwirtschaftliche Produktion aus eigener Erfahrung. Bereits mit 17 Jahren investierte er parallel zu seiner Lehre als Mechaniker in einen eigenen Rebberg. «Genuss und Erfolg fallen nicht vom Himmel – sie brauchen Zeit, Pflege und Konsequenz», sagt er. Heute ist er Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg in Wattwil. Seine Arbeit verbindet Ausbildung, Praxis und unternehmerisches Denken, auch im Hinblick auf die nächste Generation.
Mit der Wahl ist auch der Vorstand wieder vollständig. Vertreten sind Ruedi Lieberherr von Morga, Käser Markus Liechti, Gastronom Philipp Schneider, Metzger Philipp Metzger sowie der Lichtensteiger Stadtpräsident Mathias Müller. Das Gremium vereint verschiedene Branchen und Perspektiven. Diese breite Abstützung soll die Weiterentwicklung der ChääsWelt sichern und neue Projekte ermöglichen.
Der Verein versteht sich als Plattform für die kulinarische Entwicklung des Toggenburgs. Formate wie der Bergmarkt auf dem Iltios oder der Foodtrail rund um Lichtensteig und Wattwil zeigen die Vielfalt der Region. Auch Anlässe wie das Catering am Wirtschaftsforum Toggenburg machen das Angebot sichtbar. Solche Projekte tragen zur Wertschöpfung bei und stärken die Wahrnehmung der regionalen Produkte.
Die ChääsWelt will diesen Weg weiterführen und ausbauen. Im Zentrum stehen die Produzenten, ihre Arbeit und die Qualität der Lebensmittel. Mit Felix Tschirky an der Spitze sollen neue Ideen und Partnerschaften entstehen. Ziel ist es, das Toggenburg als Genussregion weiter zu stärken und erlebbar zu machen. (pd)
12:55 Uhr
Donnerstag, 19. März
10 Jahre sass Martin Sailer im Kantonsrat – nun tritt er zurück

Anfang März hat SP-Kantonsrat Martin Sailer gemäss Medienmitteilung seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er wird auf Ende der Sommersession 2026 sein Engagement als Kantonsrat beenden. Als Gründe für seinen Rücktritt nennt Martin Sailer die fehlende Zeit mit seinem jungen Sohn. Zudem wird er mit dem Neubau des Zeltainers zukünftig ganzjährig als Kulturveranstalter tätig sein.
Sailer wurde 2016 als Parteiloser in den Kantonsrat gewählt und trat 2018 in die SP ein. Bis 2023 bildete er gemeinsam mit Christoph Thurnherr die sozialdemokratische Vertretung des Toggenburgs. Nachdem die SP 2024 einen Sitz verloren hatte, war Sailer der einzige SP-Kantonsrat aus dem Tal.
Mit dem Wattwiler Ruedi Bösch rückt nun eine neue Generation nach. Seit den Erneuerungswahlen 2024 ist er erster Ersatz und freut sich, politische Verantwortung zu übernehmen. 2021 wurde Ruedi Bösch als Gemeinderat in Wattwil gewählt, legte das Amt aber aufgrund seines Umzugs nach Nesslau Ende 2022 nieder.
Der Revierförster ist im Toggenburg aufgewachsen, im Tal stark verwurzelt und ist Vorstandsmitglied der SP Toggenburg. Themen wie Forst-, Holz-, und Landwirtschaft sind für ihn von grosser Bedeutung. Sein Wissen in Umwelt-, Wald- und Jagdpolitik möchte er nun im Kantonsrat einbringen. (pd)
09:40 Uhr
Donnerstag, 19. März
Lütisburger Letzibrücke soll laut FDP-Ortsparteien saniert werden

Die FDP-Ortsparteien Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg unterstützen laut einer Medienmitteilung die jeweiligen Baukredite zur Sanierung der Letzibrücke. Sie empfehlen den Stimmberechtigten, an den Bürgerversammlungen den Krediten zuzustimmen.
Aus Sicht der FDP-Ortsparteien sei es sinnvoll, die Letzibrücke im Rahmen der Sanierung für eine Nutzlast von 40 Tonnen auszubauen. Damit soll wieder eine langfristige Nutzung im Sinne der Nachhaltigkeit gewährleistet werden. Dadurch könnten künftig wieder alle Lastwagen über die Brücke verkehren, ebenso die über 18 Tonnen wiegenden Postautos mit Elektroantrieb. (Nacht-)Busse könnten ebenfalls wieder wie gewohnt fahren – ein klarer Vorteil insbesondere für die Einwohnerinnen und Einwohner von Ganterschwil. Ziel sei, dass die Brücke nach der Sanierung für viele Jahrzehnte sicher genutzt werden kann.
Die Verkehrsverbindungen im regionalen Kontext sind für die FDP von Bedeutung: Bei einer Sperrung der Kantonsstrasse sei die Letzistrasse eine wichtige Ausweichroute. Begrüsst werde zudem die geplante Verbreiterung des Trottoirs und die Verbesserung der Sicherheit für den Langsamverkehr. Die FDP-Ortsparteien empfehlen daher den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, den jeweiligen Baukrediten an den Bürgerversammlungen in Lütisburg am 24. März respektive derjenigen in Bütschwil-Ganterschwil am 26. März zuzustimmen. (pd)
14:53 Uhr
Mittwoch, 18. März
Markierungen am Bahnhof Wattwil für Drohnen

An vielen Bahnhöfen sieht man derzeit Bodenmarkierungen mit zwei sich an einer Ecke berührenden Quadraten. Zum Beispiel am Bahnhof Wattwil, wie im Bild. Auf Anfrage erklärt Brigitte Baur, Mediensprecherin der Südostbahn, was es damit auf sich hat. Bei den Markierungen handle es sich um übliche Bodenpunkte für Vermessungsarbeiten. Sie seien zur Georeferenzierung von Zustandsaufnahmen der bestehenden Anlage mittels Drohnen benötigt worden. (rop)
13:23 Uhr
Mittwoch, 18. März
Curlingclub Wildhaus: Die vermissten Steine sind wieder da

Vor rund dreieinhalb Wochen sind zwei Curlingsteine aus der Curlinghalle Wildhaus verschwunden (diese Zeitung berichtete). Nun sind sie am Tag des Saisonschlusses wieder aufgetaucht. Damit kann der Curlingclub Wildhaus aufatmen.
Die zwei Steine waren Teil eines Sets von insgesamt 16 Curlingsteinen. Aufgrund des Diebstahls, der sich mutmasslich tagsüber ereignete, wurde ermittelt und die Polizei war informiert.
Aufgetaucht sind die Steine nun aber nicht aufgrund von Polizeiarbeit. Wie der Verein gegenüber dieser Zeitung mitteilt, lagen sie gut versteckt in der Nähe der Curlinghalle Wildhaus, wo sie gefunden wurden. Wären die Steine nicht mehr auffindbar gewesen, wäre das für den Curlingclub eine teure Angelegenheit geworden. Denn bereits bei Verlust eines Steines muss jeweils das ganze Set ersetzt werden. Bei Kosten pro Stück von über 1000 Schweizer Franken wird das sehr kostspielig.
So ist der Curlingclub erleichtert darüber, dass die Steine wieder aufgetaucht sind: «Wir danken den Findern und sind froh, dass wir die Steine wieder haben», sagt Sabine Camedda, Präsidentin des Curlingclubs Wildhaus. Der Curlingclub bedankt sich für alle Hinweise und für die grosse Unterstützung bei der Suche. «Wir werten das als positives Zeichen der Bedeutung des Curlingangebots in Wildhaus», sagt Sabine Camedda weiter.
Bis heute bleibt jedoch unklar, wer die Steine entwendet und versteckt hat. Fest steht, dass die Steine in der nächsten Saison wieder genutzt werden können. Dafür werden sie nun genau untersucht und instand gestellt. (lia)
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Martin Meyer
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