Meldungen vom 1. Dezember bis 20. Januar
15:49 Uhr
Dienstag, 20. Januar
Baumwipfelpfad Neckertal darf sich an Messe Giardina in Zürich präsentieren

Der Baumwipfelpfad Neckertal darf sich 2026 an der Giardina in Zürich präsentieren, der führenden Schweizer Messe für Garten, Natur und Outdoor-Living. «Mit über 60’000 Besucherinnen und Besuchern ist sie eine einzigartige Plattform, um unsere Region und unsere Werte einem grossen Publikum zu zeigen», teilt die Genossenschaft Baumwipfelpfad Mogelsberg mit. Die Messe findet vom 11. bis 15. März statt.
Damit dieser Auftritt realisiert werden kann, hofft die Genossenschaft auf die Unterstützung von Menschen, Vereinen und Unternehmen aus der Region. Ein Sponsoringkonzept, das auch auf der Website aufgeschaltet ist, bietet verschiedene Möglichkeiten, sich zu engagieren; von einer Bohlenpatenschaft bis zur Unterstützung langlebiger Waldinstallationen wie Holzliegen, Schaukeln oder einem Baumhaus.
Der Baumwipfelpfad hat als Unternehmen in den vergangenen Jahren im Toggenburg unterschiedliche Anlässe und Projekte unterstützt. Unter anderem mit einem Sponsoring, einem Gutschein oder einem Beitrag. Nun hofft es ebenfalls auf Unterstützung. (pd)
11:46 Uhr
Dienstag, 20. Januar
Bütschwiler Sängerin Laura Antonella will ans Gurtenfestival

Die Bütschwiler Sängerin Laura Antonella nimmt aktuell am Waldbühne Contest des Gurtenfestivals teil. Das Open Air, das jeweils im Juli in Bern stattfindet, vergibt so einzelne Plätze an Schweizer Nachwuchsmusikerinnen und -musiker für Auftritte auf der kleinen Waldbühne.
In einem ersten Schritt kann die Bevölkerung für ihre Lieblingsband Stimmen abgeben. Die zwei Bands mit den meisten Stimmen sind automatisch für den Waldbühne Contest qualifiziert. Zusätzlich wird eine Fachjury aus allen registrierten Bands vier Acts für das Finale nominieren. Am Contest treten also insgesamt sechs Finalisten an und vier davon gewinnen einen Auftritt am Gurtenfestival. Das Onlinevoting läuft noch bis am 6. Februar, 12 Uhr: www.gurtenfestival.ch/waldbuehne.
Die Bütschwilerin Laura Locher alias Laura Antonella hat 2024 ihre erste EP veröffentlicht. Im vergangenen Jahr kamen mehrere Singles dazu. Auf ihrer Website schreibt die Sängerin: «Auch im 2026 stehen einige grossartige Auftritte an. Leider kann ich noch nicht mehr verraten.» Schon im vergangenen Jahr nahm Laura Antonella am Waldbühne Contest teil. Damals schaffte sie es im Online-Voting auf Rang sieben von über 200 Bands. (lsf)
10:14 Uhr
Dienstag, 20. Januar
Langlauf: Toggenburger Reto Abderhalden wird im Engadin bester Schweizer

«Engadin La Diagonela» von Pontresina über Celerina nach Zuoz gehört europäisch zu den traditionellsten Langlauf-Volksläufen. Der Toggenburger Reto Abderhalden (Bächli) bestritt in der Kategorie U40 in der klassischen Technik wiederum die Originalstrecke über 47 Kilometer. 2025 verpasste das 38-jährige Mitglied des SC Speer Ebnat-Kappel hinter Dimitri Zhurow (MNE) und zwei Schweizern Rang vier.
2026 stürmten nun vermehrt auch Nordeuropäer ins Engadin. Der früher für Russland startende Dimitri Zhurow (unter anderem Master Sieger 2020 in Innsbruck) war mit drei Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz erneut eine Klasse für sich. Dahinter belegten ein Finne, vier Norweger und ein Tscheche die Ränge zwei bis sieben. Als Achter mit zwei Minuten Rückstand aufs Podest passierte Reto Abderhalden als bester Schweizer (2:21:27,6) das Ziel. Unter den Top 20 klassierten sich Läufer aus zehn Nationen (vier Schweizer).

Die gesamten 47 Kilometer (ohne den schneefreien Stazerwald) wurden mit Kunstschnee präpariert. Inzwischen wird auch bei den U40 nahezu die gesamte Strecke mit Doppelstock durchgestossen. Eine «klassische» Technik, welche dem kräftigen Reto Abderhalden, auch bekannt als rasender Hulftegg-Stafette-Biker und schnellster Neckertaler, wie den Skandinaviern eher entgegenkommt. (uhu)
14:44 Uhr
Montag, 19. Januar
Ricken: Raub auf Tankstellenshop - Zeugen gesucht

Am Montagmorgen hat ein unbekannter, maskierter Mann an der Rapperswilerstrasse in Ricken einen Tankstellenshop überfallen.
Ein unbekannter Mann betrat kurz vor 6.30 Uhr einen Tankstellenshop an der Rapperswilerstrasse, teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Er bedrohte die Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Nachdem ihm mehrere hundert Franken ausgehändigt worden waren, verliess er die Örtlichkeit. Die umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bislang ohne Erfolg.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum Vorfall oder zur Täterschaft machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Schmerikon, 058 229 52 00, zu melden. Gesucht wird ein Mann, 25 bis 45 Jahre alt und 160 bis 165cm gross. Während der Tat trug er eine dunkle Kapuzenjacke sowie blaue Hosen. Sein Gesicht verdeckte er mit einem schwarzen Strumpf oder Ähnlichem. (kapo)
11:55 Uhr
MonTag, 19. Januar
Beide Mosliger Radball-Teams starten «gut» in die NLA-Saison

Mit Heimvorteil begann das Nat. A-Team des RMV Mosnang 1, Rafael Artho und Björn Vogel, ihre sechste Saison in der höchsten Liga. Neu tritt der RMV Mosnang mit zwei Teams an: Manuel Mutti kehrte von den Frauenfeld Radballern zurück und bildet mit Roger Artho das Team Mosnang 2.
Das Auftaktspiel war das Highlight: Mosnang 1 gegen Mosnang 2. Nach fünf Jahren standen die beiden Artho-Brüder wieder direkt gegenüber. Mosnang 2 nutzte Fehler im Spielaufbau der Gegner und gewann 4:2. Für Mosnang 1 folgten danach Siege gegen Oftringen (7:3), Möhlin 1 (5:4) und Aufsteiger Möhlin 2 (9:5). Artho/Vogel holten damit 9 Punkte aus 4 Spielen – das Minimalziel der Runde.
Mosnang 2 erlebte ein Wechselbad: Nach dem 4:2-Sieg über Mosnang 1 verloren sie gegen Winterthur deutlich 2:7. Gegen Möhlin 2 reichte es nur zu einem 3:3, Möhlin 1 wurde 3:1 bezwungen, ehe Oftringen mit 8:2 gewann. Insgesamt erzielten Mutti/Artho 7 Punkte aus 5 Spielen.
Die Runde zeigte die Breite und Qualität der Nat. A: Neben den RMV-Teams überzeugten Altdorf mit Fröhlich/Fröhlich, Müller/Hauri und Stalder/Brand, Oftringen mit Zaugg/Stadelmann sowie Winterthur mit Russenberger/Baumann. Auch Möhlin 2 als Aufsteiger konnte positive Akzente setzen.
Fazit: Mosnang 1 erfüllte das Minimalziel von 9 Punkten, die Auftaktniederlage gegen Mosnang 2 schmerzt aber noch. Mosnang 2 zeigt sich als starkes, neues Team mit Höhen und Tiefen, sammelt aber wichtige 7 Punkte. Die Saison verspricht Spannung, und die Nat. A bleibt ausgeglichen – jeder Punkt muss hart erkämpft werden
10:15 Uhr
Montag, 19. Januar
Kanti Wattwil: Junge Talente stellen ihre Arbeiten vor

Eine Maturaarbeit zu schreiben, ist eine Herausforderung, aber immer auch eine tolle Sache, auf die die Schülerinnen und Schüler am Ende zurecht stolz sein können. Über den Zeitraum eines Jahres verfassen sie mit ihrer Abschlussarbeit sozusagen ihr Gesellenstück. Dazu gehört nicht nur die vertiefte Beschäftigung mit einem selbstgewählten Thema, sondern auch eine 15-minütige Präsentation vor Publikum.
Die Präsentationen der Abschlussarbeiten der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Fachmittelschule fanden am 16. Januar im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung an der Kantonsschule Wattwil statt. Der wie immer sehr gut besuchte Anlass bildet einen ersten Höhepunkt im Hinblick auf den Kanti-Abschluss im Sommer. Eltern, Freunde und Verwandte, aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie viele weitere Interessierte fanden den Weg in die Kanti.
Das Spektrum der nach wissenschaftlichen Kriterien verfassten Arbeiten war einmal mehr äusserst vielfältig und reichte von naturwissenschaftlichen Untersuchungen wie «Dezellularisiertes Myzel aus Speisepilzen als Scaffold für Fibroblasten im Tissue Engineering» über musikalische Projekte wie die «Analyse und Neuinterpretation der Appenzeller Volksmusik» bis hin zu auf Englisch erstellten Podcasts zu Fragestellungen aus der jüngeren Schweizer Geschichte. Die Besucher hatten einmal mehr die Qual der Wahl, aus dem vielfältigen Angebot die spannendsten Themen auszuwählen. (pd)
06:46 Uhr
Montag, 19. Januar
SP Alttoggenburg empfiehlt in Kirchberg Myriam Scheidegger zur Wahl

Im März 2026 wählt die Gemeinde Kirchberg ein neues Mitglied in den Gemeinderat. Die SP Alttoggenburg hat die Kandidaturen geprüft und spricht sich nach persönlichen Gesprächen für die parteilose Myriam Scheidegger aus. Dies geht aus einer Mitteilung hervor.
Die Ersatzwahl wird nötig, da die bisherige Gemeinderätin Dominique Dupont zur neuen Schulpräsidentin gewählt wurde. Der Vorstand der SP Alttoggenburg nutzte die Gelegenheit, um mit Christoph Kauz (Die Mitte) und Myriam Scheidegger (parteilos) Gespräche zu führen. Die SP danke den Kandidierenden für ihre Bereitschaft, dieses verantwortungsvolle Amt für die Gemeinde übernehmen zu wollen.
In den Gesprächen hätten beide einen engagierten und kompetenten Eindruck hinterlassen. Nach sorgfältiger Abwägung habe sich der Vorstand der SP Alttoggenburg entschieden, Myriam Scheidegger zur Wahl zu empfehlen. «Ausschlaggebend ist für uns ihre ausgewiesene Erfahrung in den Bereichen Bildung und Integration», erklärt der Vorstand. Und weiter: «Mit diesen Schwerpunkten bringt sie wertvolle zusätzliche Perspektiven und Fachkompetenzen in den Gemeinderat ein, von denen die gesamte Gemeinde profitieren wird.»
Neben ihrer fachlichen Qualifikation hätte Myriam Scheidegger die SP durch ihre Wertehaltung überzeugt. Des Weiteren ist der SP Alttoggenburg wichtig, dass die persönliche Perspektive als Frau und berufstätige Mutter im Gemeinderat noch besser vertreten ist. Der Vorstand ist überzeugt, dass Myriam Scheidegger sich mit grossem Engagement für die soziale Gerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kirchberg einsetzen wird. Damit vertete sie zentrale Anliegen, die für die SP Alttoggenburg von entscheidender Bedeutung seien. (pd)
17:36 Uhr
Sonntag, 18. Januar
Bütschwil-Ganterschwil zieht Zwischenbilanz zu Legislaturzielen

Die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil hat einen ersten Zwischenstand zu den Legislaturzielen 2025 bis 2028 veröffentlicht. Im Fokus stehen die Zusammenführung der Verwaltungsbereiche, die digitale Transformation sowie Massnahmen in Bildung und öffentlicher Sicherheit. Dies ist dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen.
Die räumliche Integration der Schulverwaltung in die Gemeindeverwaltung soll bis Sommer 2026 erfolgen. Dies soll das Dienstleistungsangebot verbessern und die Nutzung öffentlicher Bauten optimieren. Die Kosten hierfür sind im Budget 2026 berücksichtigt.
Die digitale Transformation der Verwaltung wird schrittweise umgesetzt. Die Einführung von Microsoft 365 ist neu für Frühling 2026 geplant, nachdem personelle Veränderungen eine Verzögerung verursacht hatten. Eine externe Überprüfung der Verwaltungsorganisation Anfang 2026 soll weitere Optimierungen bringen.
Vandalismus bei Sportanlage Breite
Im Bereich Bildung ist das Reglement zur schulergänzenden Betreuung seit Januar 2026 in Kraft. Laufende Sitzungen der Arbeitsgruppe sollen die frühe Förderung von Kindern weiter vorantreiben. Im Bereich Sicherheit und Ordnung fand im Herbst 2025 eine erste Besprechung zum Vandalismus bei der Sportanlage Breite statt. Das weitere Vorgehen wird zusammen mit den Beteiligten geprüft.
Eine umfassende Liegenschaftsstrategie wird derzeit erarbeitet, um Gemeindeliegenschaften effizient zu verwalten. Im Bereich Kultur und Sport wird der Weiterbetrieb und die Erweiterung des Hallenbades Bütschwil aktiv unterstützt. Juristische Abklärungen zur Zweckverbandsvereinbarung sind erfolgt. In einem nächsten Schritt soll die Vereinbarung durch die Gemeinderäte der Verbandsgemeinden genehmigt werden.
Im Verkehr hat die St.Galler Regierung im Dezember 2025 die Umsetzung der flankierenden Massnahmen auf der Ottilienstrasse beschlossen. Die Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Mosnang können einen Abtausch der Langenrainstrasse im Rahmen der nächsten Gesamtüberprüfung des Kantonsstrassennetzes beantragen.
Im Bereich Umweltschutz wurde das Legislaturziel, die Notwendigkeit des Energiestadtlabels zu überprüfen, bereits erledigt. Der Gemeinderat hat im August 2025 entschieden, das Label im November 2026 nicht mehr zu erneuern. (pd/red)
22:11 Uhr
Samstag, 17. Januar
Unihockey: Nesslau besiegt den Angstgegner

Nach zuvor drei Niederlagen in Folge hat die Frauen-Mannschaft der Nesslau Sharks in der NLB auf die Siegerstrasse zurückgefunden. Im Derby gegen Angstgegner Appenzell gab es am Samstagabend einen 3:2-Heimsieg. Bis die drei Punkte unter Dach und Fach waren, mussten die Toggenburgerinnen allerdings leiden. Und dies, obwohl der Start perfekt verlaufen war und Vera Gebert für die Gastgeberinnen schon nach 42 Sekunden den Führungstreffer erzielt hatte. Als die Seiten ein erstes Mal gewechselt wurden, hatte Appenzell – auf dem vorletzten Platz der Tabelle klassiert – die Partie gewendet. Dies auch dank eines Treffers drei Sekunden vor der ersten Pause.
Doch Nesslau konnte reagieren und im Mitteldrittel ausgleichen. Nova Brändle, die am Schluss zur besten Spielerin ihres Teams ernannt wurde, traf kurz nach Spielmitte zum 2:2-Ausgleich. Gut sieben Minuten vor Spielende brachte Veronika Loudová die Gastgeberinnen zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung. Dies war genug für den Sieg.
Da auch die beiden knapp vor Nesslau klassierten Teams Wasa und Basel siegten, gibt es in der Rangliste keine Verbesserung für die Sharks. Sie bleiben auf Platz fünf kleben. Allerdings gab es an der Tabellenspitze einen Zusammenschluss. In den letzten beiden Runden der Qualifikation, die beide am kommenden Wochenende ausgetragen werden, ist mit Blick nach oben noch vieles möglich – im Extremfall und mit etwas Schützenhilfe gar Platz 1. Es geht am kommenden Samstag (17 Uhr) in Konolfingen gegen Zäziwil ran, genau 24 Stunden später gastiert dann Giffers in der Nesslauer Büelen-Halle. Die beiden letzten Widersacher kämpfen auch noch um den Sieg in der Qualifikationsphase. Gewinnt Nesslau beide Spiele, ist zumindest das Playoff-Heimrecht (ab Platz 4) gesichert. Wahrscheinlich würde dann aber auch mindestens Platz drei resultieren, womit man sich für den Playoff-Viertelfinal den Gegner aussuchen könnte. (sdu)
10:23 Uhr
Samstag, 17. Januar
Delegiertenversammlung des Vereins Schwägalp-Schwinget

An der Delegiertenversammlung des Vereins Schwägalp‑Schwinget vom Freitagabend wurde das Jubiläumsjahr offiziell abgeschlossen. Zum einen wurden auch zwei langjährige Mitglieder aus dem OK verabschiedet, zum anderen zwei neue willkommen geheissen.
25 Jahre erfolgreich abgeschlossen
Das Jahr 2025 stand für den Verein und das Organisationskomitee im Zeichen des 25‑Jahr‑Jubiläums. Nicht nur am Fest wurde die 25. Ausgabe des Schwägalp‑Schwingets gefeiert, auch im Verlauf des Jahres erinnerte man mit verschiedenen Aktionen an die Erfolgsgeschichte des Schwingfests am Fusse des Säntis.
Die wichtigsten Personen des Anlasses – die Helferinnen und Helfer – wurden für ihren jahrzehntelangen Einsatz mit einem Geschenk geehrt. Nach einem rundum gelungenen Schwingfest konnte der Verein das Jubiläumsjahr erfolgreich abschliessen.
Wechsel im Verein und OK
OK-Präsidentin Andrea Abderhalden-Hämmerli verabschiedete an der Delegiertenversammlung zwei langjährige Mitglieder.
Hansruedi Peterer beendete nach 25 Jahren seine Tätigkeit im Ressort Schwingkomitee. Der Wildhauser war seit der Geburtsstunde des Schwägalp‑Schwingets dabei und trat per Delegiertenversammlung 2026 zurück. Sein Nachfolger wird Andreas Rutz aus Herisau.
Auch Sandra Bischof, Waldstatt, langjährige Leiterin des Ressorts Festführer, gab ihren Rücktritt bekannt. Vereinspräsident Reto Fuster verabschiedete zudem Thomas Rechsteiner aus dem Vereinsvorstand sowie Hans Zuberbühler als Revisor. Neu vertritt Daniel Brülisauer den Appenzeller Kantonalen Schwingverband im Vereinsvorstand. Als neuer Revisor wurde Dominik Kammermann gewählt.
Berner und Südwestschweizer Gäste
Nach dem Jubiläumsjahr geht es mit dem gewohnten Tempo weiter: Die Vorbereitungen für die 26. Ausgabe des Schwägalp‑Schwingets am 16. August 2026 haben längst begonnen. Dann werden die Gastschwinger aus dem Kanton Bern sowie aus der Südwestschweiz erwartet.
Der Schwägalp‑Schwinget bildet erneut das letzte Bergkranzfest und zugleich das letzte Kranzfest der Saison 2026. Nach dem Kräftemessen am Säntis folgt der Saisonhöhepunkt mit dem Kilchberger‑Schwinget. Wer auf der Schwägalp überzeugt, zählt erfahrungsgemäss auch am Zürichsee zu den Favoriten. (ps)
16:51 Uhr
Freitag, 16. Januar
Der Zauberteppich beim Gähwiler Skilift läuft am Samstag und Sonntag

Da haben die Verantwortlichen rund um den Gähwiler Skilift ganze Arbeit geleistet. Trotz Temperaturen im Plusbereich haben sie es fertiggebracht, dass der Zauberteppich am Samstag und Sonntag jeweils ab 10 Uhr in Betrieb genommen werden kann.
Das dürfte zum einen die Kinder freuen, zum anderen auch Manuela Meile, Präsidentin der Sportgenossenschaft Gähwil. Sie sagt: «Unglaublich, wie sich die Mannen um Betriebsleiter Theo Messmer ins Zeug gelegt haben, damit der Zauberteppich am Wochenende trotz Schneemangels erneut laufen kann.» (pd)
16:27 Uhr
Freitag, 16. Januar
Bütschwil: Leistungsvereinbarung mit dem B’treff
Die politischen Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Mosnang sowie die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Unteres Toggenburg und der Zweckverband der Kirchgemeinden in der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg (SEUT) haben auf den 1. Januar 2026 eine Leistungsvereinbarung mit dem Verein B’treff Bütschwil abgeschlossen. Zweck der Vereinbarung ist die finanzielle Unterstützung des Vereins «b'treff Bütschwil» sowie die Beschreibung der zu erbringenden Leistungen. Dies geht aus einer Meldung im Mitteilungsblatt der Gemeinde hervor.
Der B’treff werde dabei verpflichtet, Raum anzubieten für Menschen in oft schwierigen Lebenssituationen, wie sozial Benachteiligte oder gar Ausgeschlossene, Armutsbetroffene, Alleinerziehende, Erwerbslose, sowie für alle Interessierten. Diesen Menschen soll ermöglicht werden, soziale Kontakte zu pflegen, Erfahrungen auszutauschen und sie sollen auf ihrem Weg begleitet und in ihren Lebensbereichen und -situationen ideell unterstützt werden.
Der B’treff unterstützt zudem die Sozialämter bei der Integration von Asylsuchenden. Der Verein b’treff sei dankbar, dass die genannten Gemeinden und Kirchgemeinden den b’treff weiterhin mit einem jährlichen Beitrag von zurzeit 60'000 Franken (jeweils zu 50 Prozent) unterstützen. Weitere Mittel generiert der Verein durch die Mitgliederbeiträge und Leistungen des Werkbetriebs sowie Spenden. (pd)
14:33 Uhr
Freitag, 16. Januar
Die Gemeinde Bütschwil überprüft die Verwaltungsorganisation

Der Bütschwiler Gemeinderat hat sich anlässlich der Legislaturplanung zum Ziel gesetzt, die Gemeinde und die Primarschule im Sinne der Einheitsgemeinde noch näher zusammenzuführen. Mit der räumlichen Integration der Schulverwaltung in die Gemeindeverwaltung per Sommer 2026 könne ein erster Schritt zur Zielerreichung auf operativer Ebene getätigt werden. Dies geht aus dem Mitteilungsblatt hervor.
Dadurch könne das Dienstleistungsangebot aus Kundensicht verbessert, die Effizienz intern gesteigert und die Nutzung der öffentlichen Bauten optimiert werden. Die entsprechenden Kosten würden ins Budget 2026 aufgenommen.
Im Spätsommer 2024 hätte der Gemeinderat eine Verwaltungsanalyse durchgeführt und per Januar 2025 Ressourcenerhöhungen auf verschiedenen Abteilungen gesprochen. Die entsprechenden Stellen konnten im vergangenen Jahr erfolgreich besetzt werden. Die neuen Mitarbeitenden seien inzwischen gut eingearbeitet, sodass neue Erkenntnisse abgeleitet werden könnten.
Unter Berücksichtigung dieser Entwicklung und des bevorstehenden Umzugs der Schulverwaltung ins Gemeindehaus mache es aus strategischer Sicht Sinn, jetzt eine Struktur- und Organisationsüberprüfung vorzunehmen. Aufgrund der zwei jüngsten Kündigungen in leitenden Funktionen habe der Gemeinderat die Kosten für eine externe Organisationsüberprüfung für dringlich erklärt. Die Verwaltungsorganisation soll zukunftsorientiert und dienstleistungsorientiert aufgestellt werden. Mittels dieser Organisationsanalyse werden die allfälligen Neuverteilungen von Aufgaben oder Ressourcen abteilungsübergreifend geprüft. (pd)
13:54 Uhr
Freitag, 16. Januar
Die Lutere Gugger Obertoggenburg hören auf

«Nach 45 Jahren mit toller Musik, super Stimmung und neuen Freundschaften mussten wir schweren Herzens entscheiden, dass die Fasnacht 2026 die Letze der Lutere Gugger sein wird». Das schreibt die Obertoggenburger Guggemusig auf ihrer Homepage. Die Lutere Gugger waren massgeblich verantwortlich dafür, dass die Fasnacht auch im obersten Toggenburg Fuss fassen konnte. So organisierten sie etwa 2024 den ersten Fasnachtsumzug durch Wildhaus. (pd/ser)
13:57 Uhr
Freitag, 16. Januar
SVP Toggenburg fordert Aufhebung der Notfall-Schikanen
«Das Verwaltungsgericht St.Gallen hat bestätigt, was die SVP seit langem kritisiert: Die zeitliche Beschränkung der Notfallbehandlungen am Gesundheits- und Notfallzentrum (GNZ) Wattwil auf maximal zwei Nächte war von Anfang an nicht rechtmässig.» Dies schreibt die SVP Toggenburg in einer Medienmitteilung. Nun habe die SVP Toggenburg im Rahmen der Vernehmlassung zum neuen Gesundheitsgesetz eine Stellungnahme eingereicht und fordere die Regierung auf, die Konsequenzen aus dem Urteil zu ziehen.
SVP mit parlamentarischem Vorstoss
Die SVP-Fraktion habe bereits vor einem knappen Jahr im Kantonsrat mit der Interpellation «Starre Aufenthaltsdauer beim GNZ in Wattwil soll flexibler ausgestaltet werden» die Problematik thematisiert und konkrete Antworten von der Regierung verlangt. Die Antwort der Regierung war damals unbefriedigend – das Verwaltungsgericht habe nun klargestellt, dass die Position der SVP auch rechtlich richtig war.
Das Gericht halte unmissverständlich fest, dass eine allgemeingültige zeitliche Grenze für Akutbehandlungen nicht existiere. Die Behandlungsdauer müsse sich nach medizinischen Kriterien richten.
Vernehmlassung eingereicht
Die St.Galler Regierung plant derzeit ein neues Gesundheitsgesetz. Der Gesetzesentwurf wurde vor dem Verwaltungsgerichtsurteil ausgearbeitet und konnte dessen Erkenntnisse daher noch nicht berücksichtigen. In ihrer eingereichten Vernehmlassungsantwort fordert die SVP Toggenburg, dass die Regierung das Urteil zum Anlass nehme, die gesetzlichen Grundlagen für Gesundheits- und Notfallzentren so zu präzisieren, dass medizinisch nicht begründbare zeitliche Beschränkungen künftig ausgeschlossen sind.
«Notfallpatientinnen und Notfallpatienten müssen vor Ort behandelt werden können, anstatt unnötig über weite Strecken verlegt zu werden», sagt Ivan Louis, Kantonsrat SVP aus Neu St.Johann. (pd)
11:05 Uhr
Freitag, 16. Januar
Der Bütschwiler Gemeinderat entschädigt neu ereignis- und projektbezogen

Der Bütschwiler Gemeinderat unterstützt örtliche Vereine neu mit ereignis- und projektbezogenen Beiträgen und verzichtet dafür auf die Ausrichtung von pauschalen Jahresbeiträgen. Dies geht aus dem Mitteilungsblatt der Gemeinde hervor.
Vereine seien eine wichtige Stütze der Gemeinschaft und tragen mit ihrer Tätigkeit zur Lebensqualität und zum Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil bei. Entsprechend hat der Gemeinderat als Legislaturziel festgelegt: «Für gute Rahmenbedingungen sorgen und die finanzielle Unterstützung neu definieren.» Bisher erhielten einzelne Vereine finanzielle Unterstützung im Rahmen eines pauschalen Jahresbeitrags. Für bestimmte Ereignisse, wie beispielsweise ein Jubiläumsfest, konnte beim Gemeinderat ein einmaliger Beitrag beantragt werden.
Neu ereignis- und projektbezogene Beiträge
Der Gemeinderat begrüsse die Aktivitäten der Vereine, welche zur positiven Entwicklung des Dorf- und Vereinslebens beitragen. Im Rahmen seiner Möglichkeit möchte er die Vereine auch weiterhin fördern. Per 1. Januar 2026 gebe es dazu aber eine Praxisänderung: Ein Beitrag werde neu dann gesprochen, wenn er an ein Ereignis oder an ein Projekt gebunden sei. Voraussetzung sei, dass der Verein aktiv etwas für das gesellschaftliche Miteinander unternehme.
Die Pauschalbeiträge werden deshalb abgeschafft, denn diese waren bisher unterschiedlich hoch definiert und die Nutzung der Beträge konnte nicht nachvollzogen werden. Da die Pauschalbeiträge nun wegfallen, könne der Gemeinderat hingegen grosszügigere Beiträge für die einzelnen Ereignisse sprechen. Hinzu komme, dass der Gemeinderat das Budget für die Vereinsunterstützung insgesamt erhöhte von bisher rund 35'000 Franken auf neu 50'000 Franken. (pd)
10:26 Uhr
Freitag, 16. Januar
Wildtiere sind im Winter auf Ruhe angewiesen

Die winterlichen Verhältnisse ziehen viele Menschen in die Natur. Für Wildtiere ist der Winter jedoch eine besonders anspruchsvolle Zeit. Deshalb appelliert der Kanton St.Gallen mit einer Medienmitteilung an die Vernunft der vielen Menschen, die sich auch in der kälteren Jahreszeit im Freien bewegen.
Die Wildtiere bräuchten vor allem jetzt ihre Ruhe, um ihre Energiereserven zu schonen und gesund durch den Winter zu kommen. Ein rücksichtsvolles Verhalten in der Natur helfe dabei. Für viele Wildtiere sei die kalte Jahreszeit eine grosse Herausforderung, denn Nahrung sei knapp und die Energiereserven seien begrenzt. Um den Winter zu überstehen, haben Wildtiere verschiedene Strategien entwickelt.
Murmeltiere halten Winterschlaf, Schnee- und Birkhühner ziehen sich in selbstgegrabene Schneehöhlen zurück, Hirsche senken ihre Körpertemperatur, Gämsen und Steinböcke suchen sich vom Wind freigeblasene oder ausgeaperte Hänge, um an die kargen Grashalme zu gelangen.
Werden die Tiere durch Menschen gestört, müssen sie für die Flucht die Körpertemperatur hochfahren, verlassen geeignete Gebiete und benötigen unverhältnismässig viel Energie wegen der Flucht im hohen Schnee. Wiederholte Störungen können dazu führen, dass die Energiereserven nicht bis zum Frühling reichen. Im schlimmsten Fall überleben die Tiere den Winter nicht.
Im Kanton St.Gallen gibt es 69 Wildruhezonen. Der Kanton unterstützt zudem die Kampagne «Respektiere deine Grenzen». Die wichtigsten Regeln für Freizeitaktivitäten im Wald und in den Bergen sind: Informieren Sie sich über Wildruhezonen und andere Schutzgebiete und respektieren Sie diese. Bleiben Sie auf Wegen und bezeichneten Routen. Führen Sie Ihre Hunde an der Leine. Vermeiden Sie Aktivitäten in der Dämmerung und in der Nacht. (pd)
15:35 Uhr
Donnerstag, 15. Januar
Jan Scherrer verpasst Sprung ins Finale

Am Donnerstag verpasste der Toggenburger Snowboarder Jan Scherrer an den Laax Open den Einzug in den Final-Lauf in der Kategorie Snowboard Halfpipe. Mit einer Wertung von 62.25 erreichte Scherrer im ersten Halbfinal Rang 11 vor den Teamkollegen Mischa Zürcher (Rang 12) und Leonardo Saraiva (Rang 14). Sieger des ersten Halbfinals ist Alessandro Barbieri (USA), gefolgt von Ryusei Yamada und Ruka Hirano (beide Japan); auf Platz sechs fuhr Ayumu Hirano (ebenfalls Japan) mit 80.75 Punkten.
Das Finale mit den besten sechs pro Halbfinal findet am Samstag, 17. Januar ab 19 Uhr statt. (ser)
12:08 Uhr
DOnnerstag, 15. Januar
Bütschwil will Wettkampfleistungen ehren

Wer an Wettkämpfen eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille gewinnt, darf sich feiern lassen – das gilt auch für Einwohnerinnen und Einwohner aus Bütschwil-Ganterschwil. Der Gemeinderat möchte diese Leistungen sichtbarer machen und den betroffenen Personen gratulieren. Nebst der Erwähnung im Mitteilungsblatt soll deshalb neu jährlich eine Ehrung stattfinden. Das schreibt die Gemeinde auf ihrer Homepage.
Die Ehrung wird direkt im Anschluss an die Bürgerversammlung vom Donnerstag, 26. März, in der Sporthalle Ganterschwil stattfinden. Gemeindepräsident Hans Städler wird den Medaillen-Gewinnern persönlich gratulieren und als Zeichen der Wertschätzung ein symbolisches Präsent übergeben. Der Gemeinderat lädt Sie alle herzlich ein, dabei zu sein und hofft, dass möglichst viele Gewinnerinnen und Gewinner anwesend sein können.
Wer erfüllt die Voraussetzungen?
Geehrt werden Sportlerinnen und Sportler oder andere Wettkampfteilnehmer, wie beispielsweise an den SwissSkills, die den 1. bis 3. Platz an Schweizer-, Europa-, Weltmeisterschaften belegen oder an Olympischen Spielen teilnehmen. Die Ehrungen richten sich an Erwachsene und junge Erwachsene ab einem Alter von 16 Jahren mit Wohnsitz in Bütschwil-Ganterschwil. Für die diesjährige Ehrung berücksichtigt werden Wettkämpfe im Zeitraum von Januar 2025 bis Dezember 2025.
Die Gewinnerinnen und Gewinner, von denen die Gemeinde bereits Kenntnisse hat, haben in den letzten Tagen von der Ratskanzlei eine Einladung zur Ehrung erhalten. Weitere Meldungen werden bis Ende Februar 2026 entgegengenommen. (pd)
10:25 Uhr
Donnerstag, 15. Januar
Bütschwil: Gemeinschaftsgrab für Sternenkinder
Im Oktober 2025 erreichte den Gemeinderat von Bütschwil-Ganterschwil ein bewegender Brief von Eltern eines Sternenkindes. Sie haben sich über die Möglichkeit eines Gemeinschaftsgrabes für Sternenkinder informiert und stellen sich vor, dass dort Platz für Trauer und Begegnungen geschaffen werden könnte. Deshalb wurde der Gemeinderat darum ersucht, die Schaffung einer solchen Gedenkstätte für Sternenkinder zu prüfen.
Der Gemeinderat unterstützt die Ansicht der betroffenen Eltern und möchte auf dem Friedhof Dorf, Bütschwil, ein Gemeinschaftsgrab für Sternenkinder realisieren. Es soll ein modernes, ansprechendes und kindergerechtes Grabmal kreiert werden. Dazu wird ein Betrag von 15'000 ins Budget 2026 aufgenommen, schreibt der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt. (pd)
09:25 Uhr
Donnerstag, 15. Januar
Campus Steg Wattwil: Umleitung Langsamverkehr

Der Baubeginn für den neuen Thursteg (Campus Steg), der eine Verbindung für den Langsamverkehr zwischen dem Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) und der neuen Kantonsschule (KSW) schafft, ist für Februar 2026 geplant. Das schreibt die Gemeinde Wattwil auf ihrer Website.
Um die Bauarbeiten zügig ausführen zu können und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, müssen die Thurwege beidseitig gesperrt werden.
- linke Seite: Georges-Heberlein-Weg von der Rietwisbrücke bis zur Thurausstrasse
- rechte Seite: Speerweg von der Rietwisbrücke bis zur Turnhalle Rietstein
In diesem Zeitraum wird eine Umleitung für Fussgänger und Radfahrer signalisiert.
Die Sperrung beginnt am Samstag, 24. Januar 2026 und wird voraussichtlich bis Ende August 2026 andauern. (pd)
09:00 Uhr
Donnerstag, 15. Januar
Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg: Rückblick auf ein intensives 2025

Das Jahr 2025 wird der Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg als arbeitsreiches und forderndes Jahr in Erinnerung bleiben. Das schreibt die Feuerwehr im aktuellen Gmeindsblatt. Insgesamt 98 Einsätze mit 1461 Einsatzstunden verlangten der gesamten Mannschaft viel Fachwissen, Flexibilität und Einsatzbereitschaft ab. Das Einsatzspektrum reichte von kleineren Ereignissen wie Wasserrohrbrüchen oder Tierrettungen über technische Hilfeleistungen zum Beispiel bei Verkehrsunfällen bis hin zu grösseren Brandereignissen, unter anderen an der Wilerstrasse in Bazenheid oder auch als Unterstützung in unseren Nachbargemeinden. Besonders zu erwähnen sind die überdurchschnittlich vielen Ölwehr-Einsätze.
Ein zentraler Pfeiler der Einsatzbereitschaft blieb auch im vergangenen Jahr die Aus- und Weiterbildung. In 16 Mannschaftsübungen sowie zahlreichen Spezialisten-Übungen, darunter mit der Hubrettungsbühne, im Bereich First Responder, Höhen- und Tiefenrettung sowie in der Kaderausbildung, wurde insgesamt während 3000 Stunden das Feuerwehr-Handwerk trainiert. Ergänzend absolvierte die Mannschaft gesamthaft 147 regionale und kantonale Kurstage. Zu Beginn des Jahres durften sechs neue Kameraden begrüsst werden, darunter vier Übertritte aus der eigenen Jugendfeuerwehr. Die Inbetriebnahme des neuen Tanklöschfahrzeugs (TLF) am Standort Lütisburg im November war ein wichtiger Meilenstein. Bereits hat sich das Fahrzeug in Einsätzen bewährt und wird die Feuerwehr künftig vielseitig unterstützen. Das ausgemusterte TLF wird seinen Dienst zukünftig als Ersatzfahrzeug im Kanton Graubünden leisten.
Mit einem Bestand von 66 Mitgliedern ist die Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg ins Übungsjahr 2026 gestartet. Am 22. Juni 2026 findet eine öffentliche Informationsveranstaltung für Interessierte statt. Sie richtet sich an alle, die mehr über Aufgaben, Ausbildung und Organisation der Feuerwehr erfahren und sich ein Engagement als Angehörige oder Angehöriger der Feuerwehr vorstellen können. (pd)
10:16 Uhr
Mittwoch, 14. Januar
Mitte Toggenburg begrüsste neues Jahr im Johanneum

Die Mitte Toggenburg führte ihre Neujahrsbegrüssung im Neubau des Johanneums durch. Der gut besuchte Anlass wurde von den Ortsparteien Nesslau und Wildhaus-Alt St.Johann organisiert. Patricia Defila, Mitglied im Vorstand der Mitte Toggenburg und zugleich Mitglied der Geschäftsleitung des Johanneums, gab einen spannenden Einblick in die Institution.
Regionalpräsident Nicolas Jenny blickte zurück und zeigte zugleich auf, welche Herausforderungen 2026 anstehen. Die zunehmende Polarisierung in Politik und Gesellschaft unterstreiche die Bedeutung einer starken politischen Mitte. Gerade die Mitte-Mitglieder übernehmen Verantwortung und stehen für Stabilität, Ausgleich und tragfähige Lösungen. Dies verdeutlichte er gemäss einer Mitteilung der Partei am Beispiel des Hallenbads Bütschwil, wo ein Verein daran ist, die politische Blockade aufzulösen.
Franziska Steiner-Kaufmann stellte die kantonale Solidarität ins Zentrum. Der Kanton St.Gallen steht inmitten wichtiger Volksabstimmungen über Investitionen, die alle Regionen betreffen und den Kanton langfristig stärken werden, so etwa das Projekt Wil West oder der Neubau der Berufsschule Rapperswil-Jona. Markus Ritter berichtete aus den Geschäften in Bundesbern.
Der Anlass war geprägt von einer erfreulichen Durchmischung der Generationen und einem eindrücklichen Anteil engagierter Frauen. Der Jahresauftakt machte klar: Die Mitte setzt weiterhin auf Lösungen statt Populismus und auf Ausgewogenheit statt Extreme – für den Zusammenhalt im Toggenburg und im ganzen Kanton. (pd)
18:01 Uhr
Dienstag, 13. Januar
Wattwil: Kanti Big Band bricht ins vierte Jahrzehnt auf

Das musikalische Jahr ist eröffnet: Mit dem Projekt Jazzspaña rund um Werke des spanischen Saxophonisten und Komponisten Perico Sambeat lud die Big Band Kanti Wattwil unlängst in den Thurpark Wattwil ein und markierte damit den Aufbruch in ihr viertes Jahrzehnt. Seit der Gründung im Sommer 1995 hat sich die Formation zu einer festen Grösse im kulturellen Leben der Ostschweiz entwickelt. Quer durch die Band wurden Soli präsentiert, ob durch aktuelle Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen oder Ehemalige der Kanti Wattwil.
Glanzpunkte des Konzerts waren die Soloeinlagen des Komponisten selbst und der Schweizer Sängerin Veronika Stalder. Perico Sambeat gilt als einer der bedeutendsten europäischen Jazzmusiker. Seine Werke verbinden modernen Big-Band-Jazz mit mediterraner Farbigkeit, Flamenco-Elementen und Anklängen aus der World Music.
Das Programm ist nicht zuletzt dem langjährigen Engagement von Martin Winiger und Schlagzeugcoach Jan Geiger zu verdanken. Sie führen die Big Band Kanti Wattwil und sorgen für Kontinuität. (pd)
12:15 Uhr
Dienstag, 13. Januar
Obertoggenburg: Auf die Absage folgte der Grossandrang

Das Wetter spielt dieser Tage verrückt – auch im obersten Toggenburg. Sturm und Schneefall am Freitag und Samstag, Kaiserwetter am Sonntag, Wärmeeinbruch mit Regen selbst auf Höhe Alp Sellamatt am Montag. Da liegt für die Verantwortlichen der Skigebiete Freud und Leid nahe zusammen. So konnten viele kleinere Skigebiete im Thurtal am Sonntag endlich in die Saison starten, etwa in Gähwil, Mosnang oder auch Ebnat-Kappel Die warmen Temperaturen dieser Woche lassen aber erwarten, dass es bald kein kurzes Ski-Intermezzo gewesen sein dürfte.
Nicht so in den beiden grossen Skigebieten im Obertoggenburg. Aber auch dort hat das Wetter in den vergangenen Tagen so manches ausgelöst. So etwa rund um den GP Migros, dem grössten Kinderskirennen der Welt, das bereits 1972 seine Premiere erlebte. Erstmals hätten auch Langlauf- und Biathlon-Bewerbe stattfinden sollen. Wegen zu wenig Schnee musste der für vergangenen Samstag angesagte Anlass zuerst von Wildhaus ins Chäserrugg-Gebiet verlegt werden – um ihn dann kurzfristig wegen der Wetterkapriolen ganz abzusagen und nach Savognin zu verschieben (diese Zeitung hat berichtet).

Der Migros Ski Day einen Tag später konnte dann – im Skigebiet Wildhaus – aber wie geplant durchgeführt werden, da plötzlich strahlender Sonnenschein vorherrschte. Knapp 300 Familien haben teilgenommen. Sie alle standen zu dritt, viert oder fünft frühmorgens am Skilift, wie die Bergbahnen Wildhaus, der SSC Toggenburg und die Schweizer Skischule Wildhaus in einer gemeinsamen Mitteilung verlauten lassen. Im Zentrum standen Stunden gemeinsam auf der Piste. Doch auch der Wettkampfgeist wurde geweckt: Beim Plauschrennen kurvte jedes Team geschlossen um die Tore, wobei Silvan, Claudia, Julia und Laurin Duft aus Zuckenriet den schnellsten Weg fanden. (pd/sdu)
16:58 Uhr
Montag, 12. Januar
Brunnadern: Dreikönigstreffen zeigt Chancen regionaler Holzwirtschaft auf

Etwas wurde am 9. Dreikönigstreffen bei der Necker Holz AG in Brunnadern einmal mehr klar: Geschäftsführer Res Näf machte seinem Ruf als Kämpfer für die Nutzung von einheimischem Holz aus der Region wieder alle Ehre. Ein Engagement, für das er vergangenes Jahr von der Interessengemeinschaft Lignum Holzkette St.Gallen zum «St.Galler Holzchopf 2025» ernannt worden war.
Rund 160 Gäste fanden den Weg ins Neckertal, womit sich der Anlass, den die Necker Holz AG zusammen mit der Innoholz AG aus Gähwil organisiert hatte, als wichtiger Netzwerkanlass entlang der Wald- und Holzkette der Region etabliert, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.
Im Rahmen einer Betriebsführung informierte Res Näf über Neuinvestitionen in eine moderne Hobelanlage, mit der in Kürze die ersten Aufträge bearbeitet werden. Rund 80 Prozent des verarbeiteten Holzes stammen aus einem Umkreis von maximal 20 Kilometern. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Innoholz AG als regional verankertes Sägewerk, welche einen beachtlichen Teil des für die Leimholzproduktion benötigten Schnittholzes liefert.
Ein weiteres zentrales Thema war die nachhaltige Logistik: Der Transport der Produkte zu den Kunden erfolgt vollelektrisch und CO₂-neutral über einen Transportpartner. Res Näf betonte, dass es intensiver Überzeugungsarbeit bedurfte, bis sich dieser für die Anschaffung eines E-LKW entschied – ein Engagement, das sich heute auszahlt. Bei der Necker Holz AG werden jährlich rund 10’000 m³ Leimholz produziert. (pd/mn)
12:00 Uhr
Montag, 12. Januar
Bahnhalle Lichtensteig: Vor dem Umbau gibt's noch viel zu sehen
Ab Juni 2026 wird die Bahnhalle Lichtensteig mit dem Chössi-Theater totalsaniert. Bis es so weit ist, hat die Stiftung «Zukunft.Bahnhof» im Kulturbereich aber noch einiges geplant, wie sie mitteilt. Zu erleben gibt es in den kommenden Monaten einen bunten Mix aus Zirkus, Theater, Musik, Tanz und Comedy.
Doch nicht nur die Stiftung ist aktiv: Auch die Kanti Wattwil und das Chössi Theater prägen das Kulturjahr mit ihren Produktionen. Im April bringt die Theatergruppe «inszenario» der Kanti Wattwil «Das Johanna Syndrom» auf die Bühne – eine musikalische Inszenierung über Mut, Identität und Widerstand, inspiriert von Jeanne d’Arc und von Frauen, die wie sie die Welt herausforderten.
Im Mai folgt die Eigenproduktion des Chössi Theaters, die an ein dunkles Kapitel der Toggenburger Geschichte erinnert. «Spind’l … Sp’ich’r — Still’» gibt den sogenannten «gefallenen Mädchen» eine Stimme, die in den 50er- und 60er-Jahren in Heime eingewiesen und zur Arbeit in Textilfabriken gezwungen wurden.
Zusätzlich bietet das Saisonprogramm von «Zukunft.Bahnhof» Auftritte von Künstlern aus verschiedensten Bereichen. Am 7. Februar um 20.15 Uhr lädt die Zürcher Künstlerin Jeanine Ebnöther Trott zu ihrer einzigartigen Körperjonglage-Nummer «Dance me to the Ball» ins Chössi-Theater ein. Am 14. Februar um 20.15 Uhr spielt das Duo «Comedia Zap» mit ihrer humorvoll poetischen Produktion «SchachSinn» gross auf.
Am 28. Februar folgt mit Reena Krishnaraja eine Vertreterin der Stand-Up-Comedy. Sie verbindet in ihrem abendfüllenden Programm «Kurkuma» ihre Appenzeller Herkunft mit ihren tamilischen Wurzeln. Am 14. und 28. März locken dann zwei Tanznummern in die Bahnhalle, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Zuerst fordert die Tanz-Künstlerin Elenita Queiróz mit ihrem Solostück «The Beast» das Publikum mit einer schwer verdaulichen, aber eindrücklichen Inszenierung zur Komplexität von Mutterschaft heraus.
Zwei Wochen später bietet das Duo «Wooden Impact» mit ihrem Programm «Ta-Bamm!!!!» eine Kombination aus Stepptanz und Marimba-Spiel. Den Abschluss des Chössi-Programms vor der Renovation macht am 2. Juni mit Dominik Muheim einer der bekanntesten Slam-Poetry-Künstler der Schweiz. Er stellt sein neues Programm «Soft Ice» vor. (pd/mn)
21:52 Uhr
Samstag, 10. Januar
Unihockey: Nesslau verliert und rutscht ab
Dritte Niederlage in Folge im NLB-Unihockey für das Frauen-Team der Nesslau Sharks. Im Auswärtsspiel in und gegen Basel mussten sich die Toggenburgerinnen am Samstagabend mit 3:6 geschlagen geben. Schon nach knapp 13 Minuten lag Nesslau mit 0:2 im Hintertreffen, woran auch ein Lattenschuss von Veronika Loudová beim Stand von 0:1 nichts änderte. Die Tschechin war es dann aber, die kurz nach Beginn des Mitteldrittels auf 1:2 verkürze. Als Tamara Grob gut vier Minuten später ausglich, schien wieder alles möglich.
Doch nur etwas mehr als eine weitere Minute später führten die Gastgeberinnen wieder – und gerieten in der Folge nie mehr in Gefahr, die Maximalpunktzahl noch zu verspielen. Bis Mitte des Schlussabschnitts hatten sie die Führung auf 6:2 in die Höhe geschraubt und damit die Partie frühzeitig entschieden. Dass Nova Brändle in der vorletzten Minute in doppelter Überzahl noch ein dritter Treffer für die Gäste glückte, war nur noch Resultatkosmetik.

Es war eine Niederlage mit Folgen. Die Nesslauerinnen mussten sich in der Tabelle von Gegner Basel überholen lassen. Aber nicht nur. Da auch Absteiger Wasa St.Gallen gewann, rutschten die Toggenburgerinnen von Position drei auf fünf ab. Zur Erinnerung: Nach einem starken Saisonstart hatten sie zwischenzeitlich von der Tabellenspitze gegrüsst. Somit sind die Sharks aktuell den angestrebten dritten Platz los – und auch das Heimrecht in den Playoffs.
Noch sind aber drei Runden zu spielen. Am kommenden Samstag (17. Januar) um 17 Uhr gastiert das Tabellen-Vorletzte Appenzell in der Nesslauer Büelen-Halle. Am Wochenende danach wird die Qualifikationsphase mit einer Doppelrunde, die es in sich hat, abgeschlossen. Die letzten beiden Gegner heissen Zäzwil und Giffers. Sie sind momentan auf den Positionen eins und zwei der Tabelle klassiert. (sdu)
15:16 Uhr
Freitag, 9. Januar
Steigende Immobilienpreise im Toggenburg
Mit dem Immobilienforum der St.Galler Kantonalbank fand am Mittwoch der grösste Ostschweizer Anlass der Immobilienbranche in St.Gallen statt. Rund 1000 Investorinnen, Bauunternehmer und Exponenten der Immobilienbranche trafen sich in der SGKB-Halle. Thema war auch die Situation im Toggenburg, wie eine Mitteilung nun festhält.
Christine Eugster von Wüest Partner gewährte einen Einblick in die jüngsten Entwicklungen am Ostschweizer Immobilienmarkt: «Aufgrund des regen Zuzugs steigt im Toggenburg die Wohnungsnachfrage. Besonders Wohneigentum ist aufgrund der im kantonalen Vergleich noch moderaten Preise gefragt. Das begrenzte Angebot und die geringe Bautätigkeit haben die Preise zuletzt deutlich steigen lassen. Weitere Anstiege sind zu erwarten, dürften sich aber abschwächen.» (pd)
10:28 Uhr
Freitag, 9. Januar
Grand Prix Migros Chäserrugg abgesagt

Das Qualifikationsrennen des Grand Prix Migros vom Samstag, 10. Januar, das nach der Verschiebung von Wildhaus auf den Chäserrugg hätte stattfinden sollen, muss abgesagt werden. Gleichzeitig kann informiert werden, dass das Rennen am Sonntag, 25. Januar 2026, in Savognin nachgeholt wird. Das schreibt der Grand Prix auf seiner Website.
In Rücksprache mit Meteo Schweiz ist im Veranstaltungsgebiet mit starkem Wind zu rechnen. Bis Samstag, 10. Januar, 16.00 Uhr gilt derzeit die Gefahrenstufe 2. Erwartet werden Windspitzen zwischen 100 und 140 km/h, was voraussichtlich den Betrieb der Bahnanlagen verunmöglicht. Dadurch könnte das Programm nicht wie geplant durchgeführt werden und das Rennen nicht unter fairen und vergleichbaren Bedingungen stattfinden. Aus diesem Grund wurde entschieden, das Rennen abzusagen.
Die Situation wurde in den vergangenen Tagen laufend und sorgfältig beobachtet und analysiert. Das OK Chäserrugg sowie die Toggenburg Bergbahnen haben alles darangesetzt, die Durchführung dieses Events zu ermöglichen. «Wir wären bereit gewesen – umso schmerzhafter ist es nun, akzeptieren zu müssen, dass höhere Gewalt vorliegt, die wir nicht beeinflussen können», sagt Alex Singenberger, OK-Präsident des Grand Prix Migros Chäserrugg. (pd)
10:14 Uhr
Freitag, 9. Januar
Alkoholisiert in Alt St.Johann unterwegs
Um 1.15 Uhr in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 66-jährigen Autofahrer an der Dorfstrasse in Alt St.Johann zur Kontrolle angehalten. Bei einer durchgeführten Atemalkoholmessung wies der Mann einen zu hohen Wert auf. Er wurde mit einem mehrstündigen Fahrverbot belegt, wie die Kantonspolizei mitteilt. (kapo)
09:56 Uhr
Freitag, 9. Januar
Arbeitslosigkeit steigt auch im Toggenburg und der Region Wil

Die Zahl der bei einem St.Galler RAV gemeldeten Stellensuchenden ist innert Jahresfrist um 11,9 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent. Damit entwickelt sich die Arbeitslosigkeit im Kanton St.Gallen weiterhin in einem Bereich, der für die Saison üblich ist. Das schreibt das Volkswirtschaftsdepartement in einer Mitteilung.
In allen Wahlkreisen ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich gestiegen, am geringsten im Wahlkreis Wil mit 5,4 Prozent. Das Toggenburg verzeichnet einen deutlichen Anstieg von 19,1 Prozent. Am stärksten war der Anstieg mit 23,0 Prozent im Werdenberg. Das kantonale Mittel liegt bei plus 11,9 Prozent.
Im Jahresmittel 2025 waren 10'828 Personen bei einem RAV zur Stellensuche gemeldet. 2024 waren es über 1'300 weniger. Dies entspricht einem Anstieg um 13,9 Prozent. Dieser Wert liegt unter dem landesweiten Anstieg, der 2025 durchschnittlich 16,0 Prozent betrug. Hierbei könnte der starke Industrieanteil im Kanton St.Gallen eine Rolle spielen. Der Anstieg gegenüber dem Dezember 2024 betrifft Stellensuchende aus der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe mit 9,1 Prozent weniger stark (plus 382 auf 4565 Personen) als Stellensuchende aus dem Dienstleistungssektor mit 13,9 Prozent (plus 850 auf 6958 Personen). Zwischen den Altersgruppen sind die Unterschiede gering. (pd)
18:28 Uhr
Donnerstag, 8. Januar
RMV Mosnang erreicht Platz zwei im Viertelfinal

Der RMV Mosnang ist erfolgreich in die Saison 2026 gestartet. Im Viertelfinal des Schweizer Cups profitierte das Team vom Heimvorteil und qualifizierte sich für die Halbfinals. Anstelle von Rafael Artho, der noch in den Ferien weilte, spielte Manuel Mutti an der Seite von Björn Vogel.
Zum Auftakt traf Mosnang auf Altdorf 2 aus der Nati A. Die Gäste setzten von Beginn weg auf hohen Druck und zwangen die Mosliger zu Fehlern. Mosnang fand erst spät ins Spiel, sodass Altdorf 2 die Partie klar mit 7:2 für sich entschied. Die Niederlage wog jedoch nicht schwer, da die entscheidenden Spiele noch folgten.
Die Begegnung gegen Bassersdorf aus der 1. Liga wurde nicht ausgetragen. Das Team aus dem Kanton Zürich musste krankheitsbedingt Forfait geben, womit Mosnang kampflos zu Punkten kam.
Gegen das Nati-B-Team aus Möhlin entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Möhlin ging mit 1:0 und später mit 2:1 in Führung. Spätestens nach dem Ausgleich zum 2:2 übernahm Mosnang jedoch die Kontrolle und entschied die Partie deutlich mit 12:3 für sich.
Im letzten Spiel kam es zum Ostschweizer Derby gegen Amriswil aus der Nati B. Mosnang übernahm früh die Initiative und ging bereits in der ersten Minute in Führung. Trotz Bemühungen der Gäste blieb die Defensive der Mosliger stabil. Mit dem klaren 8:3-Sieg sicherte sich Mosnang hinter Altdorf 2 den zweiten Platz im Viertelfinal und damit die Halbfinalqualifikation. (pd)
16:58 Uhr
Donnerstag, 8. Januar
Mosnang: Ungereimtheiten bei Energieförderung

Seit August 2020 führt die Gemeinde Mosnang ein kommunales Energieförderprogramm in Zusammenarbeit mit der Energieagentur St.Gallen GmbH. Die Energieagentur ist seither für die administrative Abwicklung der Fördergesuche zuständig. Das Reglement sah ursprünglich eine Laufzeit bis Ende 2024 vor.
Aufgrund der grossen Nachfrage waren die Fördergelder rasch ausgeschöpft, weshalb eine Warteliste geführt werden musste. Im Frühling 2023 entschied der Gemeinderat, das Programm um zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2026 zu verlängern. Ziel war es, die Installation von erneuerbaren Energien weiterhin zu fördern.
Im Frühsommer 2024 stellte die Gemeinde Unstimmigkeiten bei der Abwicklung der Fördergesuche fest. Abklärungen ergaben, dass bei einzelnen Gesuchen zu hohe Beiträge zugesichert worden waren. Zudem wurde in der Buchhaltung der Energieagentur ein nicht eingegangener Beitrag fälschlicherweise als Einnahme verbucht. Dies führte in Kombination mit bereits ausgestellten Beitragsverfügungen zu einem Defizit. Zusätzlich wurden durch die Gemeinde einzelne Zusicherungen erteilt, ohne dass ein entsprechender Kredit vorlag, was das Defizit weiter erhöhte.
In der Folge wurde mit der Auszahlung gewisser Fördergelder zugewartet. Inzwischen wurden die Auszahlungen nachgeholt, und alle Gesuchsteller, die ihre Anlagen realisiert und den Abschluss gemeldet haben, erhielten ihre Beiträge. Da keine Einigung über die Deckung des ungedeckten Defizits erzielt werden konnte, kam es zu einem Schlichtungsverfahren vor dem Vermittlungsamt. Um ein langwieriges und kostspieliges Gerichtsverfahren zu vermeiden, einigten sich der Gemeinderat und die Energieagentur St.Gallen GmbH auf eine Kostenteilung. Die genauen Zahlen werden nach Abschluss des Programms im Geschäftsbericht ausgewiesen. (pd)
14:59 Uhr
Donnerstag, 8. Januar
Ebnat-Kappel: Mehrkosten beim Pflegeheim Wier

Ebnat-Kappel: Mehrkosten beim Pflegeheim Wier
Für den Neubau des Pflegeheims Wier bewilligte die Bevölkerung von Ebnat-Kappel im Jahr 2017 einen Baukredit von 38 Mio. Franken. Das Gebäude wurde Ende 2023 bezogen. Inzwischen liegt die Schlussabrechnung vor, die der Gemeinderat mit Beschluss vom 27. November 2025 genehmigt und damit das Bauprojekt formell abgeschlossen hat.
Die effektiven Gesamtkosten belaufen sich auf 40.02 Mio. Franken und liegen damit 2.02 Mio. Franken oder 5.3 Prozent über dem bewilligten Kredit. Die Abweichung fällt geringer aus als die im Jahr 2021 kommunizierte Prognose von rund 40.7 Mio. Franken. Die detaillierte Bauabrechnung vom 6. November 2025 ist online einsehbar.
Zu den zentralen Gründen für die Mehrkosten zählen die allgemeine Teuerung von rund 6 Prozent zwischen 2017 und 2023 sowie der Anstieg des Baupreisindex für Hochbauten um knapp 18,4 Prozent. Zusätzlich wirkten sich pandemiebedingte Lieferverzögerungen, eingeschränkte Kapazitäten im Baugewerbe und ein erhöhter Koordinationsaufwand negativ aus. Nach der Fertigstellung wurden zudem rund 1000 Mängel bei den Elektroinstallationen festgestellt. Die Mängelbehebung durch die zuständige Unternehmung verlief nur teilweise zufriedenstellend und verzögerte sich erheblich.
Die Baukommission überprüfte, dokumentierte und kommunizierte die Kostenentwicklung während der gesamten Projektdauer laufend. Die aufgeführten Mehrkosten stellen die wesentlichen Positionen dar und sind nicht abschliessend. Gleichzeitig wurden während der Planungs- und Bauphase Einsparungen und Optimierungen umgesetzt. Deshalb deckt sich die Summe der wesentlichen Mehrkosten nicht mit der effektiven Kreditüberschreitung von 2,02 Mio. Franken.
Den grössten Kostenanteil verursachten zusätzliche Aufwendungen im Baugrund. Für Baugrubenumschliessung, Wasserhaltung, Drainageschicht und den Ersatz ungeeigneten Materials fielen 846'000 Franken an. Die Sanierung von Altlasten im Gebäude C sowie die Entsorgung belasteten Materials beim Bestandsgebäude schlugen mit 220'000 Franken zu Buche.
Weitere Mehrkosten entstanden durch eine verstärkte Fundation zur Minimierung von Setzungsrisiken mit 436'000 Franken. Für die Beschaffung von einheimischem Holz fielen aufgrund höherer Marktpreise 129'000 Franken an.
Der Konkurs eines Abdichtungsunternehmens führte zu einem Baustopp, einer Neuvergabe und Zusatzaufwänden von 219'000 Franken.
Zusätzlich verursachte die längere Nutzung eines Provisoriums mit erhöhten Anforderungen an Statik und Brandschutz Kosten von 649'000 Franken. Für Massnahmen im Bereich Kanalisation und Retention, darunter zusätzliche Retentionsvolumen, Leitungsumlegungen und Erdarbeiten, entstanden weitere 167'000 Franken. Insgesamt belaufen sich die wesentlichen Mehrkosten auf 2.666 Mio. Franken.
Mit der vorliegenden Schlussabrechnung ist das Bauprojekt Neubau Pflegeheim Wier aus finanzieller Sicht abgeschlossen. Die Gemeinde Ebnat-Kappel verfügt heute mit dem Neubau des Pflegeheims Wier über eine moderne, funktionale und nachhaltig geplante Infrastruktur, die den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung für viele Jahre gerecht wird. (pd)
12:29 Uhr
Donnerstag, 8. Januar
Säntis: Wegen Sturmwarnung fährt die Bahn nicht

Der Betrieb der Schwebebahn von der Schwägalp auf den Säntis ist heute, 8. Januar 2026, wegen Sturmwarnung eingestellt. Das Hotel, Restaurant und der Shop auf der Schwägalp sind zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.
Zudem ist in der Region Schwägalp mit Schneeglätte und lokal gefrierendem Regen (Warnstufe orange) in den nächsten Stunden zu rechnen.
Mit dem Schneefall, der in der Region rund um die Schwägalp bis zu 80 Zentimeter Neuschnee bringen soll, gilt die Warnstufe Gelb bis am Sonntagnachmittag.
Die Schneefallgrenze steigt im Verlauf des Donnerstagabends aus Westen auf 1200 bis 1500 Meter. Besonders betroffen von diesem vorübergehenden Anstieg der Schneefallgrenze sind dem Westwind ausgesetzte Regionen entlang der Voralpen, in den übrigen Regionen ist der Anstieg der Schneefallgrenze deutlich weniger stark ausgeprägt.
Freitagmorgen erreicht die Kaltfront von «Goretti» die Alpennordseite: Die Strömung dreht auf Nordwest und mit Zufuhr von kälterer Luft sinkt die Schneefallgrenze wieder bis in tiefste Lagen. Die Schneefälle dauern an, klingen im Verlauf der zweiten Nachthälfte der Nacht zu Samstag langsam ab. (red)
14:03 Uhr
Mittwoch, 7. Januar
Starke Persönlichkeiten am Wirtschaftsforum Toggenburg in Wattwil

Am 5. März 2026 lädt das Wirtschaftsforum Toggenburg (WFT26) in die Markthalle Wattwil ein, um über die entscheidenden Faktoren für Erfolg zu sprechen: Mut, Tatkraft und die Fähigkeit, Chancen zu nutzen – selbst in unsicheren Zeiten. Unter dem Motto «Mut. Machen. Möglichkeiten.» zeigen hochkarätige Referenten, wie man Ängste überwindet, Wandel gestaltet und verantwortungsvolle Entscheidungen trifft.
Erfolg lebt von Ideen und Inspiration – und davon, dass jemand den ersten Schritt wagt. Wer handelt, bewegt etwas. Doch das Vorgehen in einer schnelllebigen Welt ist nicht ohne Risiko: Unbekannte Wege, Wandel und mögliche Rückschläge gehören dazu. Das Wirtschaftsforum rückt deshalb das Thema Mut in den Mittelpunkt – wie man ihn bewusst einsetzt, Ängste konstruktiv nutzt und neue Möglichkeiten erschliesst.
Unter den Rednern am WFT26 sind Alexander Huber, Extrembergsteiger und Autor, der anhand seiner Expeditionen zeigt, wie Angst und Mut zusammenwirken. Nicole Burth, Mitglied der Konzernleitung der Post CH AG, spricht über den digitalen Wandel in einem traditionsreichen Unternehmen und über den Mut, neue Wege zu gehen. Willy Brülisauer, Kommandant der Territorialdivision 4, teilt seine Erfahrungen, wie man unter Unsicherheit klare und verantwortungsvolle Entscheidungen trifft – sowohl im Militär als auch in anderen Organisationen.
Moderiert wird das Forum von TV-Moderatorin Sabine Bianchi. (pd)
12:56 Uhr
Mittwoch, 7. Januar
Nesslau stimmt ab: 11,7 Mio. Franken für Mehrzweckgebäude und Feuerwehr-Erweiterung

Die Gemeinde Nesslau plant den Neubau eines Mehrzweckgebäudes in Untersteig sowie eine Erweiterung des Feuerwehrdepots. Ende Oktober letzten Jahres wurde der Bevölkerung die Möglichkeit geboten, sich über die beiden Mehrzweckgebäude Neu St. Johann und Nesslau vor Ort ein Bild zu machen sowie die Projektpläne zu sichten.
Sowohl das Mehrzweckgebäude Nesslau als auch das Mehrzweckgebäude Neu St. Johann weisen einen Sanierungsbedarf von insgesamt rund 6,8 Millionen Franken auf und erfüllen die Anforderungen an Truppenunterkünfte nur noch bedingt, heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde. Und weiter: Die Verteilung der Wehrpflichtigen auf zwei Standorte ist für das Militär zudem nicht optimal. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Instandsetzungen der Liegenschaften nicht zweckmässig und eine Konzentration auf den Standort Untersteig am Sinnvollsten ist. Das Feuerwehrdepot weist ebenfalls grosse Defizite auf, die mit einem Erweiterungsbau behoben werden sollen. Das Gebäude in Neu St. Johann soll veräussert werden.
Die Projekte sind ausgearbeitet und die definitive Kostenschätzung liegt vor. Der Gemeinderat beantragt einen Ausführungskredit von insgesamt 11.71 Millionen Franken. Dabei wird der Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit 7,25 Millionen Franken und die Erweiterung des Feuerwehrdepots mit 4,46 Millionen Franken veranschlagt.
Aufgrund der Finanzbefugnisse ist eine Urnenabstimmung notwendig, die auf Sonntag, 8. März 2026, angesetzt ist.Die Abstimmungsunterlagen sollen anfangs Februar verschickt werden. (pd)
10:14 Uhr
Mittwoch, 7. Januar
«Winter-Hit Chäserrugg»: Neues Mobilitätspaket für Tagesgäste

Ab dem 10. Januar 2026 können Wintersportgäste an neun Wochenenden ein Gesamtpaket für Zug-, Bus- und Bergbahnleistungen am Chäserrugg buchen. Die teilt die Toggenburg Bergbahnen AG mit.
Das Paket startet ab 75 Franken (2. Klasse, Halbtax) und umfasst die Anreise aus dem gesamten Ostwind-Gebiet, einen Extrabus zwischen Wattwil und der Talstation Unterwasser sowie einen Tagesskipass für das Chäserrugg-Gebiet. Buchungen erfolgen direkt über den Online-Marktplatz der Schweizerischen Südostbahn (SOB), das Skiticket kann auf den Swisspass geladen oder an einer Pickup-Box abgeholt werden.
Zusätzlich erhalten Gäste einen Voucher für Kaffee und Snacks im Voralpen-Express und im Skigebiet, eine Sitzplatzreservation im Extrabus und ein kostenloses Schliessfach an der Talstation. «Das Paket bietet somit mehr Komfort, weniger Umsteigen und angepasste Zeitfenster, sodass die Anreise auch mit Skimaterial bequem möglich ist», heisst es in der Medienmitteilung.
Das Pilotprojekt «Winter-Hit Chäserrugg» entstand aus dem Forschungsprojekt «Susmobtogg» der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Zusammenarbeit mit SOB und Toggenburg Bergbahnen AG (TBB). Ziel ist es, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, nachhaltige Mobilität zu fördern und den öffentlichen Verkehr für Tagesgäste attraktiver zu machen. Das Forschungsteam begleitet die Umsetzung, testet Lösungen und will zeigen, dass klimafreundliche Freizeitmobilität im ländlichen Raum wirtschaftlich tragfähig, nutzerfreundlich und breit akzeptiert sein kann.
Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Massnahme SG-12 im St. Galler Energiekonzept 2021–2030 und fördert langfristig eine Normalisierung nachhaltiger Mobilität in der Region. (pd)
14:39 Uhr
Dienstag, 6. Januar
Hier stehen derzeit die semistationären Tempo-Messanlagen

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Tempo-Messanlagen im Kanton St.Gallen (ohne Stadt St.Gallen).
Für die Autofahrenden der Regionen Toggenburg und Wil sind vor allem folgende Standorte von Interesse: In Kirchberg auf der Landstrasse bei Remis, in Wil auf der Autobahn A1 sowie auf der Rickenstrasse von St.Gallenkappel (Eschenbach) und Gommiswald.
Die Aktualität der Liste wird von der Kantonspolizei aber nicht garantiert. Es kann sein, dass einzelne Standorte zwischen den Publikationsdaten versetzt werden. (kapo)
11:51 Uhr
Dienstag, 6. Januar
Nordische Kombination: 11-jähriger Toggenburger holt sich Podestplatz

Kandersteg stand während drei Tagen ganz im Zeichen des Nordic Weekends, bei dem sämtliche nordischen Disziplinen – Skispringen, Nordische Kombination, Langlauf und Biathlon – ausgetragen wurden. Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz nutzten die gut präparierten Anlagen, um sich unter anspruchsvollen Bedingungen zu messen. Auch der Ostschweizer Skiverband (OSSV) war mit mehreren Nachwuchsathleten vertreten.
Am Freitag stand die Nordische Kombination im Fokus. Dabei zeigte Théodore Ammann vom SSV Toggenburg (Jahrgang 2014) eine starke Leistung. Da Linus Ziltener ausser Konkurrenz am Wettkampf teilnahm, klassierte sich Ammann offiziell auf dem hervorragenden 3. Rang. Mit einem soliden Sprung auf der Kleinen Schanze (HS27) und einem engagierten Lauf bestätigte er seine Vielseitigkeit und Wettkampfstärke.
Das Wetter verlangte den Teilnehmenden alles ab. Bereits am Freitag lagen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, am Sonntag sanken sie gar auf –12 Grad Celsius. Trotz der Kälte blieben alle Wettkampftage niederschlagsfrei, was konstante und faire Bedingungen auf Schanzen und Loipen garantierte, wie der OSSV mitteilt.
Das Nordic Weekend in Kandersteg war aus Sicht des OSSV ein erfolgreicher und wertvoller Wettkampf. Neben dem Podestplatz von Théodore Ammann überzeugten alle Athletinnen und Athleten mit Einsatz, Teamgeist und Durchhaltevermögen. Die gesammelten Erfahrungen bilden eine wichtige Grundlage für die kommenden Wettkämpfe der Saison. (pd)
17:22 Uhr
Montag, 5. Januar
Volley Toggenburg verliert in der NLA beim Leader

Sport Die Affiche im ersten Spiel des neuen Jahres am Sonntag war klar: Die unangefochtenen Leaderinnen der NLA vom Neuchâtel Université Club (NUC) Volleyball gegen den Vorletzten aus dem Toggenburg. Volley Toggenburg trat mit neuer Startformation an. Adiva Joseph startete anstelle von Heba Sol Stefansdottir auf der Diagonalposition und Leoni Kunz übernahm die Aufgabe als Aussenangreiferin anstelle von Arita Ternava. Verzichten müssen die Wattwilerinnen fortan auf Topscorerin Ternava, die Ende Jahr ein Angebot aus Italien bekam und wechselte.
Die Favoritinnen gaben sofort Gas und brachten den ersten Satz souverän mit 25:15 ins Trockene. Die Differenz am Ende entsprach in etwa den Eigenfehlern der Gäste, neun an der Zahl. Auch im zweiten Satz gelang es Toggenburg nicht, an die guten Spielzüge im Hinspiel gegen Neuenburg anzuknüpfen. NUC spielte gradlinig und schnörkellos und holte sich den zweiten Durchgang mit 25:16.
Cup-Achtelfinal am Sonntag in Aadorf
Zu Beginn des dritten Satzes griff Volley Toggenburg mit Cara Lewis, Leoni Kunz und Lia Capraro gut an und stellte auf 9:8, ehe NUC dank starker Services wieder in Führung ging. Der Satz endete mit 25:11 und die Partie damit mit 3:0. Im nächsten Spiel trifft Volley Toggenburg am Mittwoch um 20 Uhr in Wattwil auf das fünftplatzierte Lugano. Am Sonntag um 16 Uhr folgt dann der Achtelfinal im Schweizer Cup auswärts gegen den VBC Aadorf. (pd)
15:53 Uhr
Montag, 5. Januar
Thurbo testet neuen Zug zwischen Wil und Wattwil mit Passagieren

Am Montag war der neue Regionalzug vom Typ Flirt Evo erstmals mit Fahrgästen auf der Strecke der S9 zwischen Wil und Wattwil unterwegs. Damit ist die Strecke die erste im Gebiet von Thurbo, auf der der neue Zug mit Fahrgästen unterwegs ist.
Während rund zwei Wochen setzt Thurbo das neue Fahrzeug nun auf dieser Linie und vereinzelt auch auf weiteren Strecken ein. Ziel ist es, gemäss einer Mitteilung des Bahnunternehmens Thurbo, im regulären Fahrplanbetrieb Erfahrungen zu sammeln und zu prüfen, wie sich der Zug und die technischen Systeme im Alltag bewähren. Auch Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden auf die Mailadresse flirt@thurbo.ch seien willkommen.

Der Flirt Evo hatte am 25. September 2025 vom Bundesamt für Verkehr die Zulassung für den kommerziellen Probebetrieb erhalten. In der aktuellen Phase des sogenannten gelenkten Betriebs soll der Zug möglichst viele Kilometer fahren und regelmässig um weitere Kompositionen verlängert oder verkürzt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die S9 zwischen Wil und Wattwil eigne sich dafür besonders gut. Thurbo begleite den Betrieb eng, damit bei Störungen rasch reagiert werden könnten.
Der Einsatz zum Jahresbeginn ist jedoch noch kein dauerhafter Wechsel: Nach Abschluss kommen auf der S9 vorläufig wieder die aktuellen Gelenktriebwagen (GTW) zum Einsatz. «Die Erkenntnisse der ersten fahrplanmässigen Einsätze nutzt Thurbo zur Vorbereitung der weiteren Einführung im ganzen Betriebsgebiet», schreibt das Unternehmen. Als erste Region soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 das Tösstal zwischen Winterthur und Rüti ZH regulär mit dem neuen Zug bedient werden.

Insgesamt beschaffen SBB, Region Alps und Thurbo gemeinsam 329 Züge vom Typ Flirt Evo, davon 107 für Thurbo. Produziert werden sie bei Stadler Rail in Bussnang. Die ersten neuen Züge kommen im Gebiet von Thurbo voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 in den kommerziellen Betrieb, wobei in der Mitteilung nicht steht, wo genau. Bis spätestens 2034 sollen dann sämtliche GTW schrittweise durch den Flirt Evo ersetzt sein.
Wer herausfinden will, wann der Flirt Evo tatsächlich auf der Strecke Wil-Wattwil fährt, kann dies in der SBB-App in der Detailansicht einer bestimmten Verbindung tun. Züge mit der Formation 2-1-1-2 sind Flirt Evos, solche mit leeren Kästchen zwischen den Klassen sind GTW. (pd/rop)
10:12 Uhr
Montag, 5. Januar
Hintergräppelen: Minus 35,2 Grad gemessen

Am Samstagabend erreichte eine Kaltfront die Schweiz. Seither gefrieren Weiher und kleinere Seen, nachts fallen die Temperaturen zweistellig unter Null. Besonders kalt ist es jeweils auf der nordseitig oberhalb von Alt St.Johann und Unterwasser gelegenen Alp Hintergräppelen, die als Kaltluftsee gilt. Schon im November wurden dort 33,7 Grad unter Null gemessen.
In der Nacht auf heute Montagmorgen fiel das Thermometer noch tiefer. Minus 34,8 Grad wurden um 1.42 Uhr gemessen. Dann stieg das Thermometer nochmals auf minus 33,8 Grad um 7.20 Uhr – nur um dann nochmals auf minus 35,2 Grad um 8.35 Uhr zu fallen. Zum Vergleich: Im als Sibiren der Schweiz bekannten La Brévine im Neuenburger Jura wurden heute Morgen «nur» minus 30,2 Grad gemessen.
La Brévine hält mit minus 41,8 Grad, gemessen im Jahr 1987, den offiziellen Kälterekord der Schweiz. Die niedrigste je gemessene Temperatur war minus 52,5 Grad auf der Glattalp im Kanton Schwyz. Die inoffizielle Messung datiert vom 7. Februar 1991. Der Kälterekord der ebenfalls nicht offiziellen Messstation Hintergräppelen liegt bei minus 38,2 Grad, gemessen im Jahr 2017. Die aktuellen Messwerte sind hier zu finden.
Stephan Vogt, Initiant der Messstation Hintergräppelen, hat den Kaltluftsee gegenüber dieser Zeitung einmal so erklärt: «Durch Karstprozesse bildete sich eine geschlossene Senke aus, in der sich bei günstigen Bedingungen kalte Luft sammeln und weiter auskühlen kann. Die besten Bedingungen für extrem tiefe Temperaturen sind dann gegeben, wenn nach einem Neuschnee-Ereignis sehr kalte und trockene Luft mit arktischem oder sibirischem Ursprung die Alpen erreicht, der Wind einschläft und keine Bewölkung vorhanden ist.» (rop)

17:08 Uhr
Sonntag, 4. Januar
Weihnachtscurlingturnier in Wildhaus

In den letzten Tagen des alten Jahres trafen sich zehn Teams aus der ganzen Schweiz zum traditionellen Weihnachtscurlingturnier in Wildhaus. Die weiteste Anreise hatten sicher die Apéro Friends aus dem Tessin, wie der CC Wildhaus mitteilt.
Überraschenderweise fanden sich am Samstagabend nach zwei Runden das Team Tannenzäpfli (letztjähriger Zweiter) und d’Appezeller, ein starkes Team aus St.Gallen, in der zweiten Hälfte der Rangliste wieder. Thurgau reloaded (letztjähriger Sieger) und Capri Highs (Drittrangierter) wurden hingegen ihrer Favoritenrolle gerecht und belegten in der Zwischenrangliste die Ränge 1 und 2. Auf Rang 3 schob sich das einheimische Team Brisistürmer (Skip Hans Brauchli), welches ebenfalls zwei Siege verbuchen konnte.
In der dritten Spielrunde am Sonntag zeigten sich dann sehr deutliche Resultate. Die Apéro Friends aus dem Tessin, Thurgau reloaded und Wetzikon KNSS gewannen ihre Spiele deutlich. Dadurch wurden die Brisistürmer und Capri Highs in der Tabelle zurückgeworfen und die Chancen auf den Turniersieg waren nur noch theoretisch vorhanden. Thurgau reloaded (Skip Pascal Junker) hingegen blieb der Favoritenrolle treu und startete nach einem souveränen Sieg von der Tabellenspitze aus in die Finalrunde.
Mit einem weiteren Sieg gegen die Brisistürmer verteidigten die Thurgauer ihren Erfolg des Vorjahrs und konnten sich erneut über den ersten Platz freuen. Dahinter klassierten sich mit je drei Siegen die Tessiner Apéro Friends auf Rang 2 und d’Appezeller (Skip Daniel Meuli) auf Rang 3. Im 4. Rang klassierten sich die einheimischen Tannenzäpfli (Skip Jan Brunner), die am Sonntag noch zwei Siege verbuchen konnten. (pd)
15:46 Uhr
Freitag, 2. Januar
Mangels Schnee in Wildhaus: GrandPrix Migros findet in Alt St.Johann statt

Der GrandPrix Migros Chäserrugg vom Samstag, 10. Januar 2026, findet zum ersten Mal am Ruestelhang in Alt St.Johann statt. Die Schneelage auf der Rennpiste in Wildhaus lässt eine Durchführung nicht zu.
Der GP Migros ist das grösste Kinderskirennen der Schweiz. Das Rennen wurde 1972 erstmals ausgetragen mit dem Ziel, viele Kinder für das Skifahren zu begeistern. Für zahlreiche ehemalige und aktuelle Weltcup-Skifahrerinnen und -Skifahrer war der GP Migros ein wichtiges Sprungbrett auf dem Weg zu einer erfolgreichen Skikarriere.
Bereits vor Weihnachten war klar, dass das diesjährige Rennen nicht wie gewohnt auf der Rennpiste in Wildhaus durchgeführt werden kann. Die Chäserrugg Race Academy setzte daraufhin alles daran, den Anlass dennoch im Toggenburg zu ermöglichen. In enger Zusammenarbeit mit SwissSki und den Toggenburg Bergbahnen konnte innert kurzer Zeit ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden. Dank der technischen Beschneiung Ende November war es möglich, ein reguläres Rennen auf der Ruestelpiste in Alt St. Johann zu garantieren.
Nach einem Helferaufruf vor Weihnachten erhielt Alex Singerberger, OK-Präsident des GP Migros Chäserrugg und Präsident der Chäserrugg Race Academy, innert kurzer Zeit Zusagen von rund 140 Helferinnen und Helfern. Die Helfenden stammen vom SC Ulisbach, Schneesport Churfirsten Toggenburg (SSC), der Chäserrugg Race Academy, der Skischule Chäserrugg sowie von den Toggenburg Bergbahnen.
Die Unterstützung ist besonders wertvoll «und ein grosser Dank gilt den Helferinnen und Helfern sowie den Toggenburger Bergbahnen», sagt Singerberger. Der Anlass musste vor zwei Jahren Mangels Schnee bereits einmal abgesagt werden. «Der GP Migros ist ein wichtiger Anlass für den Skisport und die touristische Destination Toggenburg.» Das Village mit Animationsprogramm und Festwirtschaft für Kinder und Erwachsene befindet sich beim Zinggen.
Die Ruestelpiste in Alt St. Johann ist von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag für den regulären Skibetrieb gesperrt. Die Talabfahrt von der Sellamatt nach Alt St. Johann ist jedoch geöffnet. Die Skipisten in Unterwasser sind vom Anlass nicht betroffen. Die Verantwortlichen des Migros Ski Day in Wildhaus sind zuversichtlich, dass der Anlass wie angekündigt am Sonntag, 11. Januar 2026, in Wildhaus durchgeführt werden kann. (pd)
15:30 Uhr
Mittwoch, 31. Dezember
Wattwil: Beste Jugend-Big-Band der Schweiz trifft auf internationalen Saxofonisten

Die Big Band Kanti Wattwil (BBKW)wurde im Sommer 1995 gegründet. Die jungen Musikerinnen und Musiker musizieren auf hohem Niveau, begeistern das Publikum und gewannen bereits mehrere Auszeichnungen. Die BBKW ist mittlerweile zu einer Institution des kulturellen Lebens der Ostschweiz geworden. Zum Aufbruch ins vierte Jahrzehnt präsentiert die Band mit «Jazzspaña» eine Konzertserie mit hochkarätigen Gästen.
Nach dem Jubiläumskonzert im vergangenen Oktober, in welchem nicht weniger als zehn Grössen der Schweizer Jazzszene der BBKW mit einem solistischen Auftritt die Ehre erwiesen, holen die Big Band und ihre Leiter Martin Winiger und Jan Geiger einen der bedeutendsten europäischen Jazzmusiker auf ihre Bühne: den spanischen Saxofonisten Perico Sambeat.

Gemeinsam mit ihm und der Schweizer Vokalistin Veronika Stalder präsentiert die Band einen Querschnitt durch Sambeats kompositorisches Schaffen für Big Band – eine Musik, die modernen Jazz mit mediterraner Farbigkeit, Flamenco-Elementen und Anklängen aus der World Music verbindet.
Die Toggenburger Formation präsentiert ihr Können mit dem neuen Projekt bei drei Konzerten. Am Freitag, 9. Januar, im Kreuz Jona (20 Uhr), am Samstag, 10. Januar, im Kulturtreff Rotfarb Uznach (20 Uhr) sowie am Sonntag, 11. Januar, im Wattwiler Thurpark gibt es unter anderem die Schweizer Erstaufführung der neusten Big Band Werke von und mit dem valencianischen Komponisten und Saxofonisten Perico Sambeat zu geniessen. Der Vorverkauf läuft über www.eventfrog.ch. (pd)
13:16 Uhr
Mittwoch, 31. Dezember
Silvestersänger sammeln 900 Franken für «OhO»

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Die Unterbazenheider Silvestersänger waren wie gewohnt in der letzten Nacht des Jahres unterwegs und sammelten mit dem Vortragen der Lieder «Das alte Jahr vergangen ist», «Mit der Freude zieht der Schmerz» und «Üb immer Treu und Redlichkeit» Geld für einen guten Zweck.
Dabei zeigten sich die Einwohnerinnen und Einwohner spendabel. Nachdem alle Fenster und Türen angelaufen waren und um die Mittagszeit abgerechnet wurde, kam ein Reingewinn von 900 Franken zusammen, den die Buben im Alter zwischen 8 und 16 der Sammelaktion «Ostschweiz hilft Ostschweiz» zukommen lassen. Das freut auch Felix Forster. Der Präsident der Dorfkorporation Bazenheid hatte im Vorfeld die drei Lieder mit den 13 Knaben eingeübt. (pd)
11:08 Uhr
Dienstag, 30. Dezember
Raureif: Naturschauspiel in Neu St. Johann

Zwar bleiben die Hügel dieser Tage konsequent grün, doch die Kälte lässt die Zweige der kahlen Bäume in Neu St. Johann dennoch im weissen Gewand erscheinen. Leser Franz Steiner hat am Sonntagmittag, 28. Dezember, den Raureif in Neu St. Johann fotografiert.
Damit Raureif entsteht, müssen die Temperaturen gemäss dem Bundesamt für Meterorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) unter -8 Grad Celsius liegen, die Luftfeuchtigkeit hoch sein und schwacher Wind herrschen. Dabei gefrieren Nebeltröpfchen, wenn sie mit Gegenständen in Berührung kommen. (alr/pd)
14:12 Uhr
Montag, 29. Dezember
Volley Toggenburg: Aussenangreiferin Arita Ternava vor Karrieresprung
Die junge Aussenangreiferin von Volley Toggenburg (NLA), Arita Ternava (2002, Finnland), wechselt in die zweithöchste Liga nach Italien. Das gibt der Sportverein in einer Mitteilung bekannt.
Die junge Finnin Arita Ternava, die letzte Saison in Tschechien spielte und neu zu Volley Toggenburg auf diese Saison gestossen ist, wechselt in die zweithöchste Liga nach Italien (A2). Damit macht die 23-jährige Aussenangreiferin nach Tschechien und der Schweiz einen weiteren Schritt vorwärts in ihrer noch jungen Karriere. «Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber diese Chance kommt nicht alle Tage. Ich bedaure es sehr, dass ich nun das junge Team von Volley Toggenburg nicht mehr unterstützen kann. Ich bedanke mich für den tollen Teamspirit, für das gute Umfeld und die hervorragende Arbeit der Coaches, von der ich profitieren konnte», verabschiedete sich Ternava im ersten Training nach Weihnachten vom Team.
Volley Toggenburg hatte zuvor dem Gesuch der Finnin auf eine frühzeitige Vertragsauflösung über die Weihnachtstage zugestimmt und sich mit der Spielerin über die Modalitäten geeinigt. Head-Coach Detlev Schönberg kommentiert den Wechsel mit einem weinenden und lachenden Auge: «Wir bieten jungen Spielerinnen – sei es aus der Schweiz oder dem Ausland – eine optimale Plattform, sich zu präsentieren und sich bei uns weiterzuentwickeln. Die Leistungen der Topscorerin sind nun im bisherigen Verlauf der Meisterschaft auch anderen aufgefallen. Letztlich bestätigt dies unsere Philosophie und unsere Leistung. Wir begleiten die Spielerinnen auf ihrem Karriereweg, bilden sie technisch und taktisch weiter aus. So ist es für uns klar, dass wir Arita bei ihrem Karrieresprung nach Italien keine Hindernisse in den Weg legen wollen und sie frühzeitig ziehen lassen. Klar, sie wird uns nun im weiteren Verlauf der Rückrunde fehlen».
Die Vereinsleitung prüft aktuell Möglichkeiten, einen kurzfristigen Ersatz zu verpflichten. Als Alternativen in den nächsten Spielen Anfang Januar stehen auf der Aussenposition bei Volley Toggenburg Leoni Kunz (2002) und Cosima Wildberger (2006) bereit, die neben Lia Capraro für Angriffspunkte sorgen können und nach längerer Rekonvaleszenz wieder einsatzfähig sind. (pd)
11:38 Uhr
Montag, 29. Dezember
Mosnang gründet eine Baukommission
Die Sitzungen des Mosnanger Gemeinderats sind in den vergangenen Jahren zunehmend länger geworden – nicht zuletzt auch aufgrund komplexer Bau- und Planungsfragen. Mit der Einsetzung einer Baukommission schafft der Gemeinderat nun ein Instrument, das ihn entlastet und die Behandlung von Baugeschäften konzentriert. So schreibt es der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Mosnang. Die Umsetzung der Änderung soll voraussichtlich per 1. April 2026 erfolgen.
Baugesuche, Planungsfragen und rechtliche Detailabklärungen beanspruchen unter anderem jeweils einen grösseren Teil der Gemeinderatssitzungen. Die zunehmende Komplexität dieser Geschäfte führt regelmässig zu langen Sitzungen und einer hohen Belastung für die Ratsmitglieder. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat beschlossen, eine Baukommission einzusetzen. Die Baukommission wird Bau- und Planungsgeschäfte künftig vorberaten und dem Gemeinderat Anträge unterbreiten. Technische, gestalterische und verfahrensbezogene Fragen können so im Vorfeld vertieft geprüft werden. Dadurch sollen die eigentlichen Gemeinderatssitzungen deutlich gestrafft werden und sich stärker auf die Entscheidfindung konzentrieren können.
Die Kommission setzt sich aus Mitgliedern des Gemeinderats zusammen und ist organisatorisch eng an dessen Sitzungsrhythmus gekoppelt. Zusätzliche Termine sollen dadurch möglichst vermieden werden. Bei Bedarf wird die Baukommission – wie in der bisher gelebten Praxis – punktuell externe Fachpersonen beiziehen, um spezifische Fragestellungen sachgerecht zu klären. Eine dauerhafte Erweiterung der Kommission mit externen Fachpersonen ist nicht vorgesehen. Im Hinblick auf die laufende Revision der Rahmennutzungsplanung prüft der Gemeinderat der Baukommission weitergehende Entscheidkompetenzen zuzuteilen. Über die konkrete Ausgestaltung solcher Kompetenzen wird die Bevölkerung im Rahmen der Überarbeitung des Baureglements mitwirken können.
Mit der Einführung der Baukommission folgt der Gemeinderat einem bewährten Modell, das in vielen Gemeinden bereits erfolgreich angewendet wird. Gleichzeitig bleibt der Gemeinderat das zuständige Entscheidorgan. Die neue Struktur ist ein wichtiger Schritt, um die Effizienz der Ratsarbeit zu erhöhen und die Sitzungen zu entlasten. Die rechtliche Grundlage für die vorgesehene Anpassung ist im bestehenden Baureglement gegeben. (pd)
06:23 Uhr
Montag, 29. Dezember
Silvestersänger sammeln für «Ostschweiz hilft Ostschweiz» (OhO)
Wenn die Unterbazenheider Silvestersänger ihr Kommen ankündigen, ist dies ein untrügliches Zeichen, dass das Jahr zu Ende geht. Im Bazenheider Dorfteil Unterbazenheid besteht diese Tradition seit mehr als hundert Jahren.
In der letzten Nacht des Jahres ziehen die Buben im Alter zwischen acht und sechzehn Jahren ab etwa 4.30 Uhr los und wecken die Einwohnerinnen und Einwohner mit den Liedern «Das alte Jahr vergangen ist», «Mit der Freude zieht der Schmerz» und «Üb immer Treu und Redlichkeit». Den Reinerlös lassen sie seit Jahren der Sammelaktion «Ostschweiz hilft Ostschweiz» zukommen.
Für alle Ortsunkundigen: Unterbazenheid beginnt beim Birkenhof von Landwirt Franz Sennhauser. Also dort, wo früher die Autos auf der Kantonsstrasse Richtung Wil fuhren und wenige Meter darauf in den langgezogenen Cholbergrank einbogen. Der Dorfteil endet dann an der Wilerstrasse bei der Käserei Rohner und links bei den Häusern beim Abzweiger zur Mühlaustrasse. (pd)
14:17 Uhr
Sonntag, 28. Dezember
Ennetbühl/Ulisbach: Brand und Einbruch
Am Stephanstag um kurz vor 15 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein Brand in einem Haus in Ennetbühl gemeldet. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brandherd, ein zuvor eingefeuerter Ofen, rasch eruieren und löschen. Dafür musste laut Polizeiangaben ein Teil der Decke aufgebrochen werden, um weitere Glutnester auszuschliessen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10'000 Franken. Die Feuerwehr war mit 50 Angehörigen vor Ort. Der Rettungsdienst wurde ebenfalls vorsorglich aufgeboten.
Ebenfalls am Stephanstag um etwa 13.30 Uhr meldete in Ulisbach ein aufmerksamer Anwohner, dass drei Personen versucht hätten, bei seinem Nachbarn einzubrechen. Sie seien nun weggerannt. In der Folge rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen aus. Kurz danach hielt eine Patrouille in der Nähe der Wohnung ein Auto mit drei Männern an, welche auf das Signalement passten. Es handelte gemäss Kantonspolizei St.Gallen sich um einen Italiener, einen Rumänen und einen Kroaten im Alter von 16 Jahren. Keiner von ihnen hat einen Wohnsitz in der Schweiz. Sie wurden festgenommen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter Leitung der Jugendanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. (kapo)
10:12 Uhr
Freitag, 26. Dezember
Brennende Tanne in Wattwil
In Wattwil wurde am frühen Abend des 25. Dezembers eine brennende Tanne vor einem Haus an der Churfirstenstrasse gemeldet, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Gemäss Angaben von Anwohnenden war zuvor das Ablassen von Feuerwerk durch Unbekannte festgestellt worden. Mutmasslich hatte Feuerwerk die Tanne in Brand gesetzt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der obere Teil Tanne bereits abgebrannt und das Feuer weitgehend ausgegangen. Anwohnende hielten den unteren Teil mit Wasser feucht, um ein Weiterbrennen zu verhindern. Die Feuerwehr löschte die letzten Glutnester. Es entstand mehrere tausend Franken Sachschaden. (kapo)
09:33 Uhr
Freitag, 26. Dezember
Streifkollision in Kirchberg
An Heiligabend hatte die Kantonspolizei St.Gallen alle Hände voll zu tun. So auch in der Region Wil. Um 19 Uhr kam es in Kirchberg zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos. Eine der beiden Autofahrerinnen, eine 60-jährige Frau, prallte mit ihrem Auto anschliessend gegen eine Leitplanke. Die ausgerückten Polizeikräfte stuften die 60-Jährige als fahrunfähig ein. Sie musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Führerausweis wurde ihr aberkannt. Sie wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)
13:49 Uhr
Mittwoch, 24. Dezember
Mosnang: Schützenverein und Gemeinde zahlen gemeinsam
Bei den Schiessanlagen in Mosnang, Libingen und Wiesen steht die Erneuerung der elektronischen Trefferanzeigen an. Die Kosten für die Anlagen in Mosnang und Wiesen wurden im Budget 2026 berücksichtigt, die Erneuerung in Libingen ist für das Jahr 2027 vorgesehen, wie die Gemeinde im Mitteilungsblatt schreibt.
Gemäss der Verordnung über die Schiessanlagen für das Schiesswesen ausser Dienst ist die Gemeinde für Bau, Unterhalt und Erneuerung der Anlagen verantwortlich. Nach den Vorgaben des eidgenössischen Schiessoffiziers sind in der Gemeinde Mosnang 14 Scheiben – welche gemäss Verordnung grundsätzlich von der Gemeinde zur Verfügung zu stellen sind – zu finanzieren. Insgesamt verfügt die Gemeinde Mosnang über 19 Scheiben.
Sche
09:57 Uhr
Mittwoch, 24. Dezember
Wattwil: Vergünstigte Tarife für AHV- und IV-Bezüger ab 2026
Der Gemeinderat von Wattwil hat neue Sondertarife für AHV- und IV-Bezüger beschlossen. Diese gelten ab der Saison 2026 für das Minigolfangebot sowie den Eintritt ins Wattwiler Schwimmbad. Ziel der Massnahme ist es, auch Personen mit kleinem Einkommen den Zugang zu Freizeit- und Sportangeboten zu erleichtern und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern, wie der Gemeinderat in seinen Mitteilungen schreibt.
Folgende neue Tarife wurden auf Antrag der Sport- und Freizeitkommission für AHV- und IV-Bezüger genehmigt:
MinigolfSchwimmbad16:00 Uhr
Dienstag, 23. Dezember
Seelsorgeeinheit Neutoggenburg mit Frauenpredigtreihe im Wiborada-Jubiläumsjahr
2026 steht St. Gallen ganz im Zeichen einer Frau, deren Leben bis heute Kraft ausstrahlt: Wiborada. Als Inklusin liess sie sich im 10. Jahrhundert an der Kirche St.Mangen einschliessen, in eine kleine Zelle ohne Tür, aber mit zwei Fenstern: eines zum Gottesdienst, eines zur Stadt. So blieb sie zugleich zurückgezogen und mitten unter den Menschen. In der nachgebauten Wiborada-Zelle bei St.Mangen konnten sich in den letzten Jahren Menschen jeweils für eine Woche einschliessen lassen. Im Jubiläumsjahr soll kein Tag vergehen, an dem die Zelle leer bleibt.
Auch die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg greift Wiboradas Vermächtnis auf, wie sie im «Pfarreiforum» schreibt. Über das Kirchenjahr verteilt gestaltet sie eine Frauenpredigtreihe, in der vier Frauen aus dem Bistum im Gottesdienst zu Gast sein werden: Samstag, 7., und Sonntag, 8. März (Predigerin: Barbara Walser); Samstag, 6., und Sonntag, 7. Juni (Predigerin: Christiane Schubert); Samstag, 22., und Sonntag, 23. August (Predigerin: Anna Maria Frei-Braun); Samstag, 7., und Sonntag, 8. November (Predigerin: Hildegard Aepli). (pd)
15:08 Uhr
Dienstag, 23. Dezember
Energietal Toggenburg zieht Bilanz
«Der Förderverein Energietal Toggenburg setzt richtungsweisende und wichtige Akzente und zeigt auf, dass immer wieder neue Herausforderungen entstehen, welche neue Lösungen verlangen. Er ist bereit, sich für Neues zu engagieren.» Seit die damalige St. Galler Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann diese Worte gesagt hat, ist im Tal einiges gegangen. Das schreibt der Förderverein in einer Mitteilung.
Seit dem Gründungsjahr 2009 konnte der Anteil an erneuerbaren Energien verdreifacht werden. Beim Strom wird der weitaus grösste Teil des Verbrauchs aus Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse gedeckt. Durch den Bau von Wärmeverbunden und den Umstieg von vielen Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzern auf Wärmepumpen sinkt der Ausstoss von CO₂ stetig, während der Anteil an erneuerbarer Energie steigt.
Die grösste Herausforderung im Toggenburg ist die Mobilität, bedingt durch die Siedlungsstruktur. Langsam aber stetig kann durch die erhöhte Elektromobilität der CO₂-Ausstoss gesenkt werden. Das Potenzial bei der regionalen Energieproduktion ist gross. Vor allem Wasserkraft, Photovoltaik, Biomasse und Holzenergie werden genutzt. Durch die Realisierung von Windkraftanlagen könnte ein weiterer grosser Schub erfolgen.
Toggenburg widerspiegelt Stossrichtung des Kantons
Damit widerspiegelt das Toggenburg die gewünschte Richtung des Kantons St. Gallen. Das Energiekonzept 2021-2030 wirkt vor allem beim Verringern des Stromverbrauchs und beim Ausbau von erneuerbarer Energie. Deutlich verfehlt wird im Kanton hingegen die Senkung des CO₂-Ausstosses.
Bei der Berechnung des Energieverbrauchs fliessen Faktoren wie Industrie, kommunale Infrastruktur und öffentliche Mobilität ein. Trotz des Bevölkerungswachstums ist es in der Schweiz gelungen, den Pro-Kopf-Verbrauch zu senken. Durch den steigenden Anteil an Eigenproduktion aus erneuerbaren Quellen, dem Umstieg von fossilen Heizungen auf erneuerbare Systeme und den langsamen Umstieg auf Elektrofahrzeuge für den Individualverkehr, den Transportverkehr und den öffentlichen Verkehr konnte der Verbrauch gesenkt werden. Energieeffiziente Geräte, ein bewusster Konsum, nachhaltige Bauweise und Kreislaufwirtschaft sind weitere Massnahmen, um Energie einzusparen. (pd)
14:50 Uhr
Dienstag, 23. Dezember
Wattwil: Werkraum Holz&Energie nimmt Formen an
In den kommenden Wochen beginnen die Bauarbeiten für den Werkraum Holz&Energie in Wattwil. Das schreibt der Förderverein Energietal Toggenburg in einer Meldung. Nebst dem Werkraum, in welchem die Holzbranche ein Ausbildungszentrum unterhalten wird, wird ein dreistöckiges Gebäude errichtet. Dort werden verschiedene Organisationen ihre Büros einrichten. Auch Energietal Toggenburg wird die Geschäftsräume in den Werkraum Holz&Energie zügeln. Ebenfalls ihren Platz darin findet die Energieakademie Toggenburg.
Energietal Toggenburg und die Energieakademie sind federführend bei der Installation einer PV-Anlage auf dem Dach. Diese wird zum einen für die Produktion von Solarstrom genutzt. Zum anderen ist sie für die Energieakademie ein gutes Anschauungsbeispiel und wird in die Aus- und Weiterbildung integriert.
Im Erdgeschoss hat es Raum für das Forum für Innovation und Nachhaltigkeit, in welchem immer wieder verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden werden. Verlaufen die Bauarbeiten nach Plan, ist das Gebäude im Jahr 2027 bezugsbereit. (pd)
14:41 Uhr
Dienstag, 23. Dezember
Lütisburg: Laternliweg noch bis Ende Jahr geöffnet
Der Laternliweg um den Schauenberg bei Lütisburg ist ein «Entschleunigungsgeschenk» für alle Menschen, die sich in der turbulenten Advents- und Weihnachtszeit einen halbstündigen Spaziergang gönnen möchten. So drücken es die Organisatorinnen des Laternliwegs Winzenberg aus. An zwei liebevoll eingerichteten Plätzen könne man sich einen Punsch gönnen, sich in die Wolldecken einkuscheln und die Stille geniessen. Der Weg führt an vielen holzgeschnitzten Tieren und Figuren von Monika Räss vorbei.
Mit grossem Engagement von Monika Räss und den Menschen vom Winzenberg sind aus den anfänglich 30 Laternli, die das erste Mal vor fünf Jahren angezündet worden sind, unterdessen über 180 aus vielen Häusern und Familien zusammengekommen. Der Laternliweg kann noch bis zum 31. Dezember begangen werden. (pd)
15:55 Uhr
Montag, 22. Dezember
Naturladen Nesslau ist umgezogen
Der Naturladen Nesslau ist umgezogen und befindet sich jetzt an der Toggenburgerstrasse 26 in Neu St.Johann. Wie bisher werden im Laden viele unverpackte und wenn möglich regionale Produkte angeboten, wie die Betreiber gegenüber den Medien mitteilen. (pd)
09:44 Uhr
Montag, 22. Dezember
Curling: Wildhauser Leon Wittich holt erneut WM-Silber
Trotz bitterer Finalniederlage können die Schweizer Curler positiv auf die Junioren-B-Weltmeisterschaft im finnischen Lohja zurückblicken. Denn das Ziel des Schweizer Curlingteams mit dem 21-jährigen Toggenburger Leon Wittich (CC Wildhaus), Skip Felix Lüthold, Jonas Feierabend, Nils Freimann (alle CC Zug) und Livio Ernst (CC Dübendorf) waren ein Platz unter den ersten drei und der damit verbundene Wiederaufstieg in die A-Gruppe.
In der Gruppenphase besiegte die Schweiz ohne Probleme Österreich, England, Ungarn und Australien. Vor dem letzten Gruppenspiel gegen die USA waren beide Teams schon für das Viertelfinal qualifiziert, es ging aber um den Gruppensieg. Anfangs war der Match noch ausgeglichen, im dritten End stürzte Livio Ernst beim Wischen unglücklich, so dass der Schweizer Stein entfernt werden musste und die Amerikaner ein 4er-Haus schrieben. Die 11:5-Niederlage hatte allerdings keine negativen Folgen auf den Turnierverlauf.
Im Viertelfinal gewann die Schweiz in der Verlängerung gegen China, im Halbfinal folgte ein souveräner 5:3-Sieg gegen Lettland. Im Final wartete mit den USA erneut das stärkste Team der WM auf die Schweizer. Zur Halbzeit lag die Schweiz mit 0:5 im Rückstand, die folgende Aufholjagd kam zu spät. Mit der 2:5-Niederlage war der Goldtraum zwar geplatzt, dennoch haben die Schweizer Junioren Silber gewonnen und sich somit einen Startplatz im Oberhaus gesichert. Die A-WM der Junioren findet vom 24. Februar bis 3. März 2026 in Kopenhagen statt. (pd)
23:58 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Unihockey: Nesslau mit zwei späten Niederlagen
In der Nationalliga B haben die Nesslau Sharks am Wochenende beide Partien wegen Gegentoren kurz vor Schluss unglücklich verloren. Während es am Samstag zuhause gegen Absteiger Wasa St.Gallen eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung absetzte, musste sich das Team aus dem Obertoggenburg tags darauf in Visp mit 3:4 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. In beiden Partien lag Nesslau jeweils bis kurz vor Schluss in Führung – und in der regulären Spielzeit nie in Rückstand.
Gegen Wasa legten Hana Poláková und Daniela Brunner zu Beginn des Mittel- und Schlussdrittels jeweils vor. Doch die St.Gallerinnen waren nicht um Antworten verlegen. Der Ausgleich zum 2:2 wurde weniger als zwei Minuten vor dem Ende Tatsache, als Wasa Torhüterin Sarina Egli durch eine weitere Feldspielerinn ersetzt hatte. Die Entscheidung fiel nach etwas mehr als der Hälfte der zehnminütigen Verlängerung. Gleich alle drei Tore für Wasa erzielte Shannon Brändli.
Gar noch dramatischer war es am Sonntagabend in Visp. Im Wallis konnten die Nesslauerinnen gleich dreimal vorlegen. Vera Gebert traf bereits nach gut zwei Minuten sowie etwas mehr als drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit, Tamara Grob in einer späteren Phase des Mitteldrittels. Doch Visp hatte jeweils eine Antwort. Der Ausgleich zum 3:3 fiel gerade einmal zehn Sekunden vor der Schlusssirene. Im Penaltyschiessen hatten die Visperinnen die besseren Nerven und holten sich den Zusatzpunkt.
Statt dem Punktemaximum von sechs fuhr Nesslau somit nur zwei Zähler ein. In der Tabelle ist es vier Spieltage vor Schluss der Qualifikation eng. Nesslau liegt auf Platz drei – und somit genau auf jener Position, die man sich zum Ziel gesetzt hat, um in den Playoffs den Gegner aussuchen zu können. Der Rückstand auf Leader Zäziwil beträgt nur zwei Punkte. Allerdings liegt das auf Platz fünf klassierte Wasa auch nur drei Zähler zurück. Weiter geht es für die Sharks am Samstag, 10. Januar um 18 Uhr mit einem Auswärtsspiel gegen Basel, das aktuell im vierten Rang klassiert ist. (sdu)
17:19 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Stabwechsel bei der ökumenischen Seniorengruppe Bütschwil-Ganterschwil
Mit dem Mittagstisch im Restaurant Rössli in Dietfurt ging für Rosmarie Schönenberger eine lange Ära zu Ende. Nach zwölf Jahren engagierter Arbeit gab sie die Organisation der Anlässe der ökumenischen Seniorengruppe Bütschwil-Ganterschwil ab. In dieser Zeit hat sie gemäss einer Medienmitteilung zahlreiche Treffen und Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren geplant und durchgeführt. Die Leitung übernimmt neu Beatrice Bollhalder.
Der letzte von Rosmarie Schönenberger organisierte Mittagstisch stand ganz im Zeichen des Abschieds und der Wertschätzung. Die festlich und weihnachtlich gedeckten Tische sorgten gemäss der Mitteilung für eine besondere Atmosphäre. Nach dem gemeinsamen Essen aus der Küche des Rössli überraschte sie die Teilnehmenden mit einem Wettbewerb. Dieser konnte am Adventsanlass zuvor nicht stattfinden, da ihre langjährige Helferin Heidi Scherrer verhindert war.
Nun durfte sie den Wettbewerb nachholen: Gesucht war die Anzahl der Sterne, mit denen die Tische dekoriert waren. Für die zehn besten Schätzungen gab es kleine Wichtel als Preis, die Heidi Scherrer selbst hergestellt hatte. Auch die grösseren Wichtel, die als Dekoration dienten, konnten gekauft werden.
Künftig wird auch Heidi Scherrer nicht mehr als Helferin, sondern als Gast an den Anlässen teilnehmen. Als Dankeschön überreichte Rosmarie Schönenberger ihrer langjährigen Mitstreiterin eine Pflanze in einem Topf mit Kuhmotiv. (pd)
17:12 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Wattwil: Naschgarten am Einhornbrunnenplatz Grüenau
Im Frühling hat die Gemeinde Wattwil den Einhornbrunnenplatz Grüenau sowie zwei Rabatten beim Parkplatz an der Gottshausleutestrasse neu gestaltet. Ziel der Arbeiten war gemäss Mitteilung der Gemeinde eine ökologische Aufwertung der bisher eher kargen Flächen. Die Initiative dazu kam von der «IG Blühende Zukunft», welche auch die Finanzierung übernahm. Umgesetzt wurde das Projekt unter der Leitung des Bauamts, unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Schuleinheit Grüenau. Entstanden ist ein Naschgarten mit einheimischen Stauden und neu gepflanzten Hecken. Diese Grünflächen dienen als sogenannter Trittstein: Kleine, vernetzte Lebensräume helfen Insekten, Vögeln und Kleintieren, sich im Dorf anzusiedeln oder ihren Lebensraum auszudehnen. (pd)
16:05 Uhr
Freitag, 19. Dezember
Lichtensteig: Einerticket für die Ersatzwahl in den Gemeinderat
Nun steht fest, wer für den freiwerdenden Sitz von Pamela Städler für den Gemeinderat von Lichtensteig kandidiert. Mit Stichtag 19. Dezember ist nur eine Kandidatur bei der Ratskanzlei eingegangen. Zur Wahl stellt sich Silvan Meile, zurzeit Mitglied der Geschäftsprüfungskommission. Silvan Meile ist parteilos, hat Jahrgang 1992 und arbeitet als Architekt in seiner eigenen GmbH.
Pamela Städler war im September 2020 in die Lichtensteiger Exekutive gewählt worden. Sie scheidet aus dem Gemeinderat aus, da sie kürzlich auf Wattwiler Grund umgezogen ist. (pd/ser)
15:05 Uhr
Freitag, 19. Dezember
Neckertal: Feuerwehrdepot benötigt Nachtragskredit
Das Dach des Feuerwehrdepots/Bauamtsmagazins in Mogelsberg wird als gemeindeeigener Parkplatz genutzt. Im Rahmen der Unterhaltsplanung 2024 wurde festgestellt, dass die Absturzsicherung (Geländer) beschädigt ist und die Betonbrüstung saniert werden muss. Insgesamt sind 77 Meter Geländer zu erneuern mit einer Höhe von 1,10 Meter ab Betonbrüstung, schreibt die Gemeinde Neckertal im aktuellen Neckerblatt. Zudem sei das heutige Geländer mit horizontalen Streben nicht Suva-konform, weil es bestiegen werden könne.
Das neue Geländer weist Vertikallamellen auf. Im Rahmen der Sanierungsarbeit (Öffnung der Belagsschicht) wurde festgestellt, dass verschiedene Schäden vorhanden sind. So weist die Betonbrüstung Spannungsrisse auf, die Betontreppe ist nicht mehr sicher verankert. Zum Erhalt des Nutzens muss alles fachgerecht saniert werden. Dazu hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit in der Höhe von 49'000 Franken als unvorhersehbare Ausgabe gesprochen. (pd)
14:52 Uhr
Freitag, 19. Dezember
Lichtensteig: Zwei Geschäfte spannen für neue «Prosterei» zusammen
«Zu einer Bieridee kam ein herrlicher Schluck Schaumwein hinzu, schon war die Genussidee perfekt»: So beschreiben die beiden Lichtensteiger Spezialitätengeschäfte Annen Wein und Mini.Bierladen die Entstehung der Idee, für ein neues Projekt zusammenzuspannen. Beide Geschäfte tragen seit längerer Zeit das Bedürfnis mit sich, ihren vielen Weinliebhabern, Biergeniesserinnen sowie Kulinarik-Enthusiasten einen Ort für gezielten Genuss und bewusste Entschleunigung zu bieten, schreiben sie in einer Mitteilung.
Für beide sei sofort klar gewesen, dass dieser angedachte Degustationsraum ebenfalls im historischen Städtli Lichtensteig sein soll. Nun sind sie fündig geworden. An der Hauptgasse 32, gegenüber vom Mini.Bierladen sowie unweit von Annen Wein entsteht die «Prosterei» mit Blick in die malerische Hauptgasse.
Die grosse Schaufensterfront lässt künftig die Gäste sowohl das emsige Treiben tagsüber sowie die einkehrende Ruhe gegen Abend geniessen. Drinnen gestalten Annen Wein und der Mini.Bierladen thematisch ein Ambiente, das die Gäste einlädt, zu verweilen und zu geniessen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Eröffnung am 27. Februar 2026 geplant
Der Jahresbeginn wird genutzt, um den Raum nach den konkreten Vorstellungen der beiden Geschäfte zu gestalten. Die Eröffnung ist auf Freitag, 27. Februar 2026 geplant und öffentlich für alle Interessierten. Danach nutzen die beiden Spezialitätengeschäfte die «Prosterei» für öffentlich buchbare Degustationsanlässe, Verkostungen mit privaten Gruppen sowie buchbare Apéros für Gruppen. Beide freuen sich darauf, Toggenburgerinnen und Toggenburger sowie Gäste von nah und fern im Städtli zu empfangen. Die beiden etablierten Ladengeschäfte von Annen Wein und dem Mini.Bierladen bleiben dabei mit dem bewährten Sortiment erhalten. (pd/mn)
12:46 Uhr
Freitag, 19. Dezember
Hallenbad Bütschwil: Angepasster Kostenteiler geht in Vernehmlassung
Um einen sicheren und umweltgerechten Badebetrieb zu gewährleisten, muss dringend in das im Jahr 1978 eröffnete Hallenbad Bütschwil investiert werden (diese Zeitung berichtete). Dabei ist, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, eine neue Zweckverbandsvereinbarung mit angepasstem Kostenteiler entscheidend auf dem Weg zu einem Erweiterungs- oder Sanierungsprojekt. Ende November konnten die Vernehmlassung in den Gemeinderäten der Verbandsgemeinden sowie die anschliessende Vorprüfung durch die kantonalen Behörden erfolgreich abgeschlossen werden.
Am 18. Dezember wurde die neue Zweckverbandsvereinbarung an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung verabschiedet und soll nun bis Ende Januar von den Gemeinderäten der vier Verbandsgemeinden Mosnang, Neckertal, Lütisburg sowie Bütschwil-Ganterschwil genehmigt werden. Die angepasste Vereinbarung bilde die Grundlage für die Verteilung der Betriebs- und Investitionskosten und sei somit die Basis für die voraussichtlich Mitte 2026 stattfindenden Abstimmungen über das Erweiterungs-/Sanierungsprojekt in den vier Verbandsgemeinden.
Ursprünglich wollte der Zweckverband die Wasserfläche mit einem umfassenden Sanierungs- und Erweiterungsprojekt an die gestiegene Nachfrage anpassen. Aktuell werde jedoch auch eine Variante einer Totalsanierung ohne Erweiterung der Wasserfläche ausgearbeitet. Dieses Sanierungsprojekt umfasse neben der Totalsanierung der Technik und der Heizung auch die Erneuerung der Garderoben, des Saunabereichs, der Wasserrutschbahn sowie des Gastro- und Eingangsbereichs.
Bis Ende Februar 2026 wird der Verwaltungsrat aufgrund dieser aktualisierten Grundlagen entscheiden, welches der beiden Projekte «Sanierungs- und Erweiterungsprojekt» oder «Totalsanierungsprojekt» er den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Verbandsgemeinden Mitte 2026 vorlegen wird. (pd)
09:53 Uhr
Freitag, 19. Dezember
Bazenheid: Grosse Menge Diesel ausgelaufen
Am Donnerstagnachmittag ist an der Chrobüelstrasse in Bazenheid auf dem Vorplatz eines Einfamilienhauses eine erhebliche Menge Diesel aus einem Tank ausgelaufen. Ein Grossaufgebot von Einsatzkräften konnte verhindern, dass der Diesel in ein Gewässer gelangte. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit.
Zwei Personen beabsichtigten kurz vor 15.30 Uhr, einen Dieseltank von einer Garage auf den Vorplatz eines Einfamilienhauses zu transportieren. Dabei wurde der Tank beschädigt und es lief eine erhebliche, aber bislang unbekannte Menge Diesel aus, welche in mehrere Schächte floss.
Die Feuerwehr war innert kurzer Zeit mit einem Grossaufgebot vor Ort und traf die ersten Sofortmassnahmen. Ein Privatunternehmen spülte die Schächte und Leitungen sowie die betroffene Strasse. Dank des schnellen Eingreifens konnte verhindert werden, dass der Diesel in ein Gewässer gelangte. Ein Schaden an Flora und Fauna ist bislang nicht bekannt.
Im Einsatz stand die Kantonspolizei, die örtliche Feuerwehr mit 25 Angehörigen, die Bauverwaltung Kirchberg, der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen sowie ein Privatunternehmen für die Reinigung. (kapo)
16:41 Uhr
Donnerstag, 18. dezember
Geburtshilfe kehrt nach Wattwil zurück
Gute Nachrichten für werdende Eltern im Toggenburg: Ab 2026 wird in Wattwil wieder Geburtshilfe angeboten. Die Hebammenpraxis Familiennest verlegt ihren Standort von Brunnadern nach Wattwil und eröffnet dort ein hebammengeleitetes Geburtshaus. Damit steht der Region erstmals seit der Schliessung des Spitals Wattwil wieder ein wohnortnahes Geburtsangebot zur Verfügung.
Das Familiennest begleitet Schwangere individuell von der Schwangerschaft über die Geburt bis ins Wochenbett. Geburten sind im Geburtshaus oder zu Hause möglich, zudem steht ein Wochenbettzimmer zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Kurse wie Geburtsvorbereitung, Stilltreffs oder Babymassage.
Anmeldungen für Geburten ab Januar 2026 sind ab sofort möglich. Zudem finden monatliche Infoabende statt, der erste am 16. Januar 2026. (pd/ahi)
15:59 Uhr
Donnerstag, 18. Dezember
Kirchberg: Entlastung für Sozialamt und Schulanlage Eichbüel
Der Gemeinderat Kirchberg hat beschlossen, die befristete 50-Prozent-Stelle im Sozialamt zu verlängern und das Pensum für den Unterhalt der Schulanlage Eichbüel um 40 Prozent zu erhöhen. Beide Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Budgetgenehmigung an der Bürgerversammlung.
Grund für die Verlängerung im Sozialamt ist die weiterhin hohe Arbeitsbelastung infolge der angespannten Flüchtlingssituation. Allein zwischen September und Anfang November 2025 wurden der Gemeinde 29 zusätzliche Personen mit Schutzstatus S zugewiesen. Die befristete Stelle wird bis mindestens September 2027 weitergeführt.
Die Pensenerhöhung bei der Schulanlage Eichbüel erfolgt per 1. April 2026. Damit soll der Reinigungsstandard künftig ohne regelmässige Überstunden sichergestellt werden. (pd)
12:15 Uhr
Donnerstag, 18. Dezember
Lichtensteig: Neue Rebberg-Bewirtschafter
Hans Brunner vom Ennetbühl bewirtschaftet den Rebberg Sonnhaldenweghang in Lichtensteig seit vielen Jahren. Nun hat sich entschieden, die Bewirtschaftung nicht weiterzuführen. Dies ist dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen.
Mit Simona Schwarzenbach und Werner-Ueli Stauffacher aus Ebnat-Kappel konnte eine Nachfolge gefunden werden. Beide bringen Weinbauerfahrung mit, Simona Schwarzenbach zudem ein passendes Studium. (pd)
11:57 Uhr
Donnerstag, 18. Dezember
Lichtensteig: Baubewilligung für Kita-Einbau erteilt
Die Bürgerschaft von Lichtensteig hat an der ausserordentlichen Bürgerversammlung Ende September den Kredit gesprochen für den Einbau der Kita in der alten Turnhalle. Die Baueingabe ist inzwischen erfolgt und die Baubewilligung ist erteilt, heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt.
Die Detailplanung ist abgeschlossen und die Arbeiten werden laufend ausgeschrieben und an die Handwerkerinnen und Handwerker vergeben. Bei der Planung erfolgt eine enge Absprache mit der Denkmalpflege, da das Gebäude unter Schutz steht. (pd)
10:02 Uhr
Donnerstag, 18. Dezember
Kirchberg: Baukredit für «Sonnegrund»-Erweiterung wegen Rekurs erhöht
Der Rekurs gegen die Baubewilligung hat das Erweiterungs- und Umbauprojekt des Sonnegrunds – Haus für Betagte verzögert und Mehrkosten von rund 350'000 Franken verursacht. Diese entstanden unter anderem durch Rechtsverfahren, Projektanpassungen, Provisorien und die Bauverzögerung, wie dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist.
Der Gemeinderat hat deshalb eine Erhöhung des Baukredits beschlossen. Die zusätzlichen Kosten werden der Rechnung des Sonnegrunds belastet und gehen nicht zulasten der Gemeinde.
Nach einer Projektänderung konnte mit den Rekurrenten eine Einigung erzielt werden; die Baubewilligung wurde Ende Oktober 2025 erteilt. Der Spatenstich ist für Februar 2026 geplant. Während der Bauarbeiten dienen Container als Provisorium für Küche und Restaurant. (pd)
09:36 Uhr
Donnerstag, 18. Dezember
Baugesuch für Raiffeisenbank-Neubau in Bütschwil liegt auf
Die Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal plant in Bütschwil einen umfassenden Neubau. Vorgesehen sind der Abbruch der bestehenden Gebäude an der Landstrasse sowie der Neubau eines Bankgebäudes und dreier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 22 Wohnungen. Bauherrin ist die Raiffeisenbank-Genossenschaft mit Sitz in Bütschwil.
Alle vier Gebäude werden durch eine gemeinsame Tiefgarage mit 50 Einstellplätzen verbunden. Gleichzeitig soll die Umgebung entlang der Landstrasse neu gestaltet werden. Geplant ist unter anderem ein Multifunktionsstreifen, wofür das bestehende Trottoir entlang der Landstrasse verlegt werden muss.
Der dafür notwendige Teilstrassenplan wurde der Bevölkerung vom 20. Oktober bis 3. November 2025 zur Mitwirkung vorgelegt. Innerhalb dieser Frist gingen keine Stellungnahmen ein. Der Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil hat den Teilstrassenplan inzwischen genehmigt und zusammen mit dem Baugesuch zur koordinierten öffentlichen Auflage verabschiedet.
Das Baugesuch betrifft die Grundstücke an der Landstrasse 9 bis 15 in Bütschwil. Teilstrassenplan und Bauprojekt liegen nach den Festtagen vom 5. Januar bis 3. Februar 2026 während 30 Tagen im Gemeindehaus Bütschwil-Ganterschwil öffentlich auf. (pd/ahi)
08:07 Uhr
Donnerstag, 18. Dezember
30'000 Franken für Eisfeldbetrieb am Bazenheider Winterzauber
Die TBH Gastro & Event AG hat für den jährlichen Betrieb des Eisfelds am Winterzauber ein Gesuch um Unterstützung aus dem Fonds «Spar- und Leihkasse, Kirchberg» eingereicht. Das rund 1'000 m² große Eisfeld steht der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung und lädt zum Schlittschuhlaufen, Eisplausch und Eisstockschiess en ein.
Das Angebot fördert Bewegung, Sport und den sozialen Austausch in der Gemeinde, heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt. Die Gemeinde Kirchberg unterstützt den Betrieb des Eisfelds in Bazenheid während der aktuellen und den kommenden beiden Saisons mit je 10'000 Franken. So wird sichergestellt, dass das Eisfeld auch in den kommenden Jahren weiterhin kostenlos genutzt werden kann.
Insgesamt wurden Beiträge in der Höhe von 96'700 Franken ins Budget 2026 aufgenommen: 75'405.45 Franken als Unterstützungsbeiträge sowie eine Reserve von 21'294.55 Franken.
Neben dem Eisfeld am Winterzauber wird auch der Jubiläumsweg «1200 Jahre Dietschwil» mit einem fünfstelligen Betrag unterstützt. Budgetiert sind 12'000 Franken.
Der Gemeinderat hat die Richtlinien des Fonds «Spar- und Leihkasse» überarbeitet. Neu können auch Gesuche für Defizitgarantien eingereicht werden. Zudem wird ein budgetierter Reservebeitrag eingeführt, um Gesuche zu ermöglichen, die erst im laufenden Jahr entstehen.
Ebenfalls neu gilt eine Frist für die Einreichung der Schlussabrechnung unterstützter Projekte. Diese muss künftig innerhalb von zwei Jahren nach Gutheissung des Gesuchs erfolgen, andernfalls verfällt der Beitrag. Auf Gesuch hin kann die Frist einmalig verlängert werden. (pd)
10:07 Uhr
Mittwoch, 17. Dezember
Die Leitung der Mensa im Campus Wattwil ist bestimmt
Die Leitung der zukünftigen Mensa des Campus Wattwil steht gemäss einer Meldung fest: Fabian Devos übernimmt als Betriebsleiter die Verantwortung für den Betrieb. Die Mensa wird sowohl die Kantonsschule Wattwil (KSW) als auch das Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) mit Mahlzeiten versorgen. Die Eröffnung der neuen Mensa ist auf Beginn des Schuljahres 2026/27 im kommenden August geplant.
Die Realisierung des Campus Wattwil schreitet mit grossen Schritten voran. An der Ebnaterstrasse in Wattwil, direkt gegenüber des BWZT auf der anderen Seite der Thur, entsteht derzeit der Neubau für die Kantonsschule. In diesem Gebäude wird die neue Mensa untergebracht sein und die Verpflegung für die rund 1200 Personen, die in beiden Schulen täglich ein- und ausgehen, sicherstellen.
Die Anstellung von Fabian Devos als Betriebsleiter mit Kochfunktion ist der erste Schritt in diese Richtung. Der 44-jährige Gastronom leitet seit 2019 den Gastronomiebereich der Stiftung Dreischiibe in Herisau. Davor war er mit dem Food Truck «Geschmacksträger», der 2018 mit dem 2. Platz «Best of Swiss Gastro» ausgezeichnet wurde, sowie mit eigenen Restaurationsbetrieben erfolgreich tätig. Devos tritt seine Stelle am 1. Mai 2026 an.
Auf ihn warten anspruchsvolle Aufgaben: In den ersten Monaten soll ein neues Betriebs- und Gastrokonzept für die Mensa entwickelt werden. Zudem wird ein Netzwerk von Lieferantinnen und Lieferanten aufgebaut, das möglichst regional im Toggenburg verankert ist. Gemeinsam mit diesen Partnern soll die Mensa ein modernes, gesundes und abwechslungsreiches Angebot für die Jugendlichen und Mitarbeitenden beider Schulen bereitstellen. (pd)
14:49 Uhr
Dienstag, 16. Dezember
Arbeitsvergabe beim Hangrutsch in Lütisburg
Für die Arbeiten am Hangrutsch bei der Letzistrasse in Lütisburg gingen aufgrund des durchgeführten offenen Verfahrens innert Frist zwei Angebote von zwei Anbietern ein. Gemäss der interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen erhält das vorteilhafteste Angebot den Zuschlag. Die Angebote wurden entsprechend den in den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegebenen Kriterien beurteilt. Den Zuschlag erhält das Angebot der Firma Toneatti AG aus Jona zu einem Preis von rund 4,25 Millionen Franken (inkl. Mwst), wie die Gemeinde im Mitteilungsblatt schreibt.
Die Baubewilligung liegt seit Oktober vor, nachdem während der öffentlichen Auflage keine Einsprachen eingegangen waren. Damals teilte die Gemeinde mit, dass die Bauarbeiten voraussichtlich Anfang 2026 aufgenommen werden. (pd)
10:14 Uhr
Dienstag, 16. Dezember
Lütisburg: Abstimmung zur Einheitsgemeinde in Vorbereitung
Am 8. März findet in Lütisburg die Urnenabstimmung über die Vereinbarung zur Bildung einer Einheitsgemeinde statt. Aktuell werden der Inkorporationsvertrag sowie die Abstimmungsbotschaft vorbereitet, wie dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist. Der Schulrat blickt darin auf den bisherigen Prozess zurück.
Die Arbeiten laufen schon seit einiger Zeit. In den Legislaturzielen 2021 bis 2024 setzte sich der Schulrat die Prüfung einer Inkorporation zum Ziel. Gemeinsam mit dem Gemeinderat kam der Schulrat dann aber zum Schluss, dass eine Vereinigung mit Bütschwil-Ganterschwil mehr Vorteile verspreche. Nach der Ablehnung der Grundsatzabstimmung zur Fusion mit der Nachbargemeinde war sowohl für den Schul- als auch den Gemeinderat klar, dass die Prüfung der Inkorporation in die Legislaturziele 2025 bis 2028 aufgenommen werden soll. Zudem wurde dem Primarschulrat am 4. November 2024 eine Motion zur Bildung einer Einheitsgemeinde überreicht.
An der Schulbürgerversammlung 2025 empfahlen beide Räte die Motion zur Annahme. Mit deutlicher Mehrheit hiessen die Bürgerinnen und Bürger sie gut und erteilten damit dem Schulrat den Auftrag, innert zwölf Monaten eine Vorlage zur Bildung einer Einheitsgemeinde auszuarbeiten.
Am 24. Juni wurden die Motionäre, Parteien und Präsidien der beiden GPK über das Projekt und das «Modell Einheitsgemeinde Lütisburg» informiert. Als Grundlage für die weiteren Beratungen diente der Zwischenbericht der externen Projektbegleitung. In der Folge wurden an drei gemeinsamen Sitzungen des Gemeinde- und Schulrats die grundlegenden Punkte der Ausgestaltung einer Einheitsgemeinde Lütisburg beraten. Diese Woche findet ein zweites Treffen mit den Motionären, den Partei- und den GPK-Präsidien statt.
Die Bevölkerung wird im Rahmen eines Informationsanlasses am Montag, 16. Februar, umfassend informiert. (pd)
10:40 Uhr
Montag, 15. Dezember
Jubiläum: Das Hotel Säntis feiert 10-jähriges Bestehen
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit durften am 14. Dezember 2015 die ersten Gäste im Hotel Säntis auf der Schwägalp übernachten. In den vergangenen zehn Jahren verzeichnete das Hotel Säntis rund 250’000 Logiernächte. Zusammen mit den übrigen Dienstleistungen der Säntis-Schwebebahn hat sich das Hotel damit als wichtiger Teil eines umfassenden Tourismusangebots auf der Schwägalp positioniert.
In das Hotel, ein Betonskelettbau, wurden Investitionen von 42 Millionen Franken gesteckt. Von Beginn weg war Nachhaltigkeit zentral: Der Beton wurde aus Aushubmaterial der Baustelle hergestellt. So konnten rund 3000 Lastwagenfahrten und 80'000 Liter Diesel eingespart werden. 30 Erdsonden decken zudem rund 75 Prozent des Energiebedarfs des Hotels.
Heute bietet das Hotel 68 Zimmer mit insgesamt 136 Betten. Das Hotelrestaurant verfügt über 250 Sitzplätze im Innenbereich. Die bediente Sonnenterrasse bietet gemeinsam mit einem separaten Selbstbedienungsbereich rund 350 Sitzplätze. (pd)
16:48 Uhr
Freitag, 12. dezember
Christian Gressbach verlässt Toggenburg Tourismus auf Ende Juni 2026
Christian Gressbach, seit bald neun Jahren Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus und seit 2019 zusätzlich Leiter der Geschäftsstelle des Tourismusrats St.Gallen, hat den Vorstand darüber informiert, die Organisation per Ende Juni 2026 zu verlassen. Sein Schritt stehe im Zusammenhang mit der Möglichkeit eines bewilligten Sabbaticals der Fachhochschule Graubünden, an der er seit über einem Jahrzehnt als Professor FH am Institut für Tourismus und Freizeit tätig ist, geht aus der Meldung weiter hervor. Beide Stellen führt er aktuell in einem 50-Prozent-Pensum aus.
Fachliche Weiterbildung
Die Fachhochschule Graubünden habe Gressbach für das Herbstsemester 2026 ein Sabbatical gewährt. Gemeinsam mit seiner Familie wird er für ein halbes Jahr nach Skandinavien reisen und dort Aufenthalte an je einer Universität in Schweden und Finnland absolvieren. «Diese Möglichkeit ist für mich eine einmalige Chance zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Den Schritt Toggenburg Tourismus zu verlassen, ist mir als Einheimischer nicht leichtgefallen», sagt Gressbach, der im Toggenburg aufgewachsen und in Ebnat-Kappel wohnhaft ist.
Lancierter Nachfolgeprozess
Eine Findungskommission des Vorstands von Toggenburg Tourismus wird in den kommenden Wochen die Ausschreibung veröffentlichen und den Nachfolgeprozess starten. Bruno Fläcklin, Präsident von Toggenburg Tourismus sowie Kopf der Findungskommission, bedankt sich im Namen des Vorstands für Gressbachs langjährige Arbeit. Er sagt: «Christian Gressbach hat mit seiner Fachkompetenz und seinem Weitblick wichtige Impulse gesetzt. Wir hätten uns gefreut, länger gemeinsam mit ihm zu arbeiten, blicken aber mit Freude auf die kommenden Monate.»
Weiterführung des Resonanztourismus
Gressbach, auch Verwaltungsrat der Berg & Bett Betriebs AG, war massgeblich für die Entwicklung und Etablierung des Resonanztourismus verantwortlich – eines Ansatzes, der auf Einklang mit dem Lebensraum setzt und längere Aufenthalte mit Wertschöpfung fördert. Toggenburg Tourismus erkannte bereits 2019, dass diese Tourismusform Beziehungen stärkt sowie eine gesellschaftliche und kulturelle Nachhaltigkeit bewirkt. Ebenfalls wurde während Gressbachs Zeit das räumliche Tourismusentwicklungskonzept «Klang Toggenburg» entwickelt.
Basierend darauf war er mit seinem Team bei etlichen Projekten im Lead oder daran beteiligt und konnte beachtliche Fördermittel generieren. Dazu zählen der Klangcampus um das neu eröffnete Klanghaus, die Achtsamkeitsinterventionen des Thur- und Neckerwegs, die Umsetzung der Tourismus-Satelliten im ganzen Tal sowie die fortschrittliche Rolle der regionalen Tourismusorganisation, welche über den Dialog führt.
Unter der Führung von Präsident Fläcklin wird der Vorstand die Leitstrategie des Resonanztourismus weiterhin geschlossen verfolgen. Toggenburg Tourismus dankt Christian Gressbach für seinen langjährigen Einsatz und wünscht ihm bereits heute eine bereichernde und inspirierende Zeit im hohen Norden. (pd)
12:27 Uhr
Freitag, 12. Dezember
Entlastungsdienst stellt sich bei der St.Galler Kantonalbank in Wattwil vor
In der Niederlassung Wattwil der St.Galler Kantonalbank ist der Entlastungsdienst Toggenburg/Neckertal den ganzen Dezember zu Gast und stellt sein Angebot vor.
Mit der jährlichen Weihnachtsaktion dankt die Bank den Mitarbeitenden von sozialen Institutionen und Vereinen für ihren täglichen Einsatz in der Ostschweiz. Als regional verankerte Bank nehme sie auch in diesem Jahr ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und unterstütze Vereine sowie Institutionen im sozialen Bereich in ihrem Marktgebiet. Gemäss Mitteilung würden 32 Organisationen einen Zustupf von jeweils 500 Franken erhalten. Zudem können sich in 15 Kundenhallen Institutionen und Vereine präsentieren und ihre Dienstleistungen vorstellen.
Das flexible Unterstützungsangebot des Entlastungsdienstes Ostschweiz richtet sich an betreuende Angehörige von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer. (pd)
10:58 Uhr
Freitag, 12. Dezember
Mit Alkohol am Steuer in Müselbach von der Polizei erwischt
Zwischen Mittwoch und Donnerstag, hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende angehalten, welche fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs waren. So meldete am Donnerstag, kurz vor 2.15 Uhr, eine Drittperson in Müselbach der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein auffälliges Auto mit zwei Personen.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte eine 44-jährige Frau und einen unterkühlten und stark alkoholisierten Mann antreffen. Die Frau bestätigte das Auto gefahren zu haben und wurde folglich durch die Patrouille als fahrunfähig eingestuft. Sie musste eine Blut- und Urinprobe sowie ihren Führerausweis abgeben. Der Mann wurde für eine Kontrolle durch die Rettung ins Spital gebracht. (kapo)
08:34 Uhr
Freitag, 12. Dezember
Nicolas Stieger wird Prorektor am BWZT in Wattwil
Der Wahlausschuss unter der Leitung der Berufsfachschulkommission hat Nicolas Stieger zum neuen Prorektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg in Wattwil, Grundbildung 1, per 1. August 2026 gewählt. In dieser Funktion verantwortet er die Kompetenzfelder Bau/Energie sowie Nahrung/Gastro.
Laut Mitteilung ist Nicolas Stieger seit 2021 am BWZ Toggenburg als Berufskundelehrer für Elektroberufe sowie als Dozent der Energieakademie Toggenburg tätig. Er schloss 2022 erfolgreich sein Masterstudium in Elektrotechnik und 2024 sein Pädagogikstudium als Berufskundelehrperson ab.
Von 2018 bis 2023 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OST. Seit 2022 engagiert er sich im Rahmen der kantonalen IT-Bildungsoffensive für den Aufbau von Blended Learning im Teilprojekt 2 Elektro, dessen Leitung er im Januar 2023 übernommen hat. Von 2024 bis 2025 begleitete er die Einführung der Solarberufe an der Schule Polybau in Uzwil und ist seit August 2025 Mitglied der kantonalen Arbeitsgruppe der Berufsreform für die Elektroberufe.
Im August 2025 wurde Nicolas Stieger zum stellvertretenden Prorektor Grundbildung 1 ernannt und übernahm die Leitung von zwei Schulentwicklungsprojekten. (pd)
06:52 Uhr
Freitag, 12. Dezember
Stadt St.Gallen übernimmt für Mosnang den Datenschutz
Das Datenschutzgesetz des Kantons St.Gallen sieht vor, dass die Gemeinden eine Gemeindefachstelle für den Datenschutz einsetzen müssen. Durch die Vereinbarung mit einer anderen Gemeinde kann deren Gemeindefachstelle für den Datenschutz als zuständig bezeichnet werden. Gemäss Meldung im Mitteilungsblatt war für die Gemeinde Mosnang seit 2010 die Gemeinde Oberuzwil die Gemeindefachstelle für den Datenschutz.
Nun habe die Gemeinde Oberuzwil als Anbieterin der aktuellen Lösung mit der regionalen Datenschutzfachstelle die bestehende Leistungsvereinbarung allerdings gekündigt. Deshalb biete die Stadt St.Gallen ihre Fachstelle Datenschutz künftig als Dienstleistung für andere Gemeinden an. Der Mosnanger Gemeinderat habe sich daher für den Anschluss an die Fachstelle Datenschutz der Stadt St.Gallen per 1. Mai 2026 entschieden. (pd)
17:59 Uhr
Donnerstag, 11. Dezember
Lichtensteig: Tropenflair im alten «Storchen»
Vergangenen Sommer hat Florin Hinterberger auf dem Rathausplatz in Lichtensteig sein «Reisebeizli» eingerichtet: eine thematische Bar, ergänzt von Foodtrucks. Der ehemalige Oberstufenlehrer, Weltenbummler und Neu-Beizer sagt: «Ich habe gemerkt, dass ich hier genau am richtigen Ort bin.» Der Vertrag für die nächste Sommersaison auf dem Rathausplatz hat Hinterberger bereits. Doch er will nicht warten. So hat er am 3. Dezember im alten «Storchen» an der Neugasse 5 die «Junglebar» eröffnet, wie er dieser Zeitung mitteilt. Pflanzen, Licht und Musik zaubern dort einen Hauch von Tropen in die kalten Monate.
Gäste sind mittwochs bis samstags ab 18 Uhr willkommen. Am Konzept hat Hinterberger wenig verändert: Essen kann mitgebracht oder von extern bestellt werden, er betreibt die Bar. Jeden Donnerstag will er zudem ein Unterhaltungsprogramm anbieten. (pd/lsf)
15:56 Uhr
Donnerstag, 11. Dezember
Jodeln ist neu ein Kulturerbe der Unesco
Das Jodeln ist äusserst beliebt und wird in Familien, Vereinen, Musikschulen oder einfach unter Sängerinnen und Sängern weitergegeben. Über 12'000 Jodlerinnen und Jodler – darunter auch viele aus dem Toggenburg – sind Mitglied einer der 711 Gruppen des Eidgenössischen Jodlerverbands. Doch die Praxis wird auch ausserhalb von Vereinen und Chören gepflegt. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler lassen sich ebenfalls davon inspirieren, was die Lebendigkeit einer sich ständig weiterentwickelnden Tradition bestätigt, wie der Bund in einer Medienmitteilung schreibt.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat im März 2024 unter Einbezug von Jodel-Expertinnen und -Experten sowie von entsprechenden Organisationen bei der Unesco eine Kandidatur eingereicht für die Aufnahme des Jodelns in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. An ihrer Sitzung in Neu-Delhi (Indien) hat das zwischenstaatliche Komitee der Unesco für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes das Jodeln in die Liste aufgenommen. In ihrer Entscheidung hebt die Unesco gemäss Mitteilung die Qualität des eingereichten Dossiers und den soliden partizipativen Prozess hervor, der zur Kandidatur geführt hat.
Als charakteristische Gesangstechnik wechselt das Jodeln zwischen Brust- und Kopfstimme und verwendet bedeutungsfreie Silben, die oft mit lokalen Dialekten verbunden sind. Man unterscheidet zwischen dem Naturjodel, der aus Melodien ohne Text besteht, und dem Jodellied, das Strophen und gejodelte Refrains verbindet und häufig Natur- und Alltagserfahrungen thematisiert. Ob solistisch, in kleinen Gruppen oder in Chören – manchmal begleitet von Instrumenten wie dem Akkordeon – zeichnet sich der Jodel durch seinen reichen Klang und seine Präsenz an Konzerten, Festen und Wettbewerben aus, die oft mit dem Tragen regionaler Trachten verbunden sind.
Immaterielles Kulturerbe umfasst lebendige Traditionen und widerspiegelt somit die kulturelle Vielfalt und zeugt von der menschlichen Kreativität. Aus der Schweiz sind unter anderem auch das Winzerfest in Vevey, die Basler Fasnacht, das Uhrmacherhandwerk und die Kunstmechanik sowie die Alpsaison auf der Liste des immateriellen Kulturerbes. (pd)
10:16 Uhr
Donnerstag, 11. Dezember
Flankierende Massnahmen in Bütschwil werden umgesetzt
Die St.Galler Kantonsregierung hat entschieden, die flankierenden Massnahmen auf der Ottilienstrasse in Bütschwil umzusetzen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Motionären überarbeitet und verbessert, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons.
Der Kantonsratsbeschluss zum Bau der Umfahrungsstrasse Bütschwil von 2009 hält fest, dass mit der Eröffnung der Umfahrung auf dem übrigen Strassennetz flankierende Massnahmen umgesetzt werden müssen. Das ausgearbeitete Projekt wurde jedoch im November 2023 von der Bevölkerung von Bütschwil-Ganterschwil abgelehnt. Gleichzeitig wurde eine Kantonsratsmotion eingereicht.
Die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil führte im Nachgang zur Abstimmung 2023 eine Analyse durch. Diese zeigte, dass neben den Projektkosten insbesondere die Klassierung der Ottilienstrasse als Kantonsstrasse ausschlaggebend für die Ablehnung war.
Seither wurde das Strassenbauprojekt an mehreren gemeinsamen Sitzungen zwischen dem Bau- und Umweltdepartement, der Gemeinde und den Motionären überarbeitet und verbessert. Das Resultat ist das aktuell vorliegende Projekt.
An den Gesamtkosten zur Sanierung und Umsetzung der flankierenden Massnahmen von rund 3,3 Millionen Franken beteiligt sich die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil mit rund 1,1 Millionen Franken. Die Regierung will das Projekt nun zügig umsetzen. Da die Gemeinde in diesen Verbesserungsprozess eingebunden war, wird auf eine erneute Vernehmlassung verzichtet.
Die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer wurden bereits an einer separaten Veranstaltung informiert. Es ist vorgesehen, das Projekt im Frühling 2026 öffentlich aufzulegen. (pd)
09:49 Uhr
Donnerstag, 11. Dezember
Radball: 3. Platz für RMV Mosnang beim Worldcup-Final
Das Radballteam Rafael Artho und Björn Vogel des RMV Mosnang hatte sich für den World Cup Final der zehn besten Teams der Welt qualifiziert. Kürzlich fand das Finalturnier in Hofen, Deutschland, statt. Dabei klassierten sich die Toggenburger gemäss einer Mitteilung hinter Weltmeister Stein aus Deutschland und Ex-Weltmeister Dornbirn aus Österreich auf dem 3. Platz.
Den Halbfinaleinzug sicherten sich Vogel/Artho mit einem sicheren 5:3-Sieg über den französischen Meister aus Dorlisheim und einem 6:3-Sieg über Gastgeber Hofen. Die 4:9-Niederlage gegen Dornbirn und das 4:4-Unentschieden gegen Grosskoschen konnte die Mosliger nicht aufhalten.
Im Halbfinal mussten die Toggenburger dann den Weltmeistern aus Stein zum 4:11-Sieg und zum Finaleinzug gratulieren. So ging es ins Spiel um Platz 3, wo der RMV Mosnang gegen Altdorf 1 mit 3:2 als Sieger vom Platz ging und so den 3. Rang feiern konnte. (pd)
09:08 Uhr
Donnerstag, 11. Dezember
Dada Ante Portas in Kirchberg
Die Luzerner Band Dada Ante Portas steht wahrhaft vor der Türe: Diesen Samstag stellt sie ihr neues Album Ten live im Restaurant Eintracht in Kirchberg vor.
Fast drei Jahrzehnte Bandgeschichte und kein bisschen müde. Auf «Ten» beweisen Dada Ante Portas, dass Leidenschaft kein Verfallsdatum hat. Und die Band klingt frischer denn je. Über das neue Album schreibt die Band: «Zwischen Pop und Rock, Euphorie und Melancholie, lautem Herz und leisen Tönen. Ein Album, das dich tanzen lässt und fühlen, wenn du längst vergessen hast, wie das geht.» Ein Versprechen, das Dada Ante Portas am Samstagabend in Kirchberg einlösen wird. Noch sind Tickets erhältlich, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. (pd)
11:00 Uhr
Mittwoch, 10. Dezember
Lichtensteig: Baugesuch für Sanierung der Bahnhalle eingereicht
Nach gut dreijähriger Vorbereitungszeit hat der Verein Zukunft.Bahnhof Ende November das Baugesuch für die Sanierung der Bahnhalle in Lichtensteig eingereicht. Dies teilt der Verein am Mittwoch mit.
Die Bahnhalle, in der bisher das «Chössitheater» untergebracht war und die künftig nebst dem «Chössi» auch weiteren Kulturinstitutionen der Region offenstehen soll, wird 2026 renoviert. Die Renovation soll die historische Saalstruktur wieder in ihrer ursprünglichen Grösse und Funktion zum Vorschein bringen. «Eine grössere Bühne, doppelte Raumhöhe, eine neue Künstlerinnengarderobe mit direktem Zugang sowie optimierte Technik- und Lagerflächen eröffnen neue Möglichkeiten», schreibt der Verein Zukunft.Bahnhof. Zudem soll eine einfahrbare Tribüne dafür sorgen, dass der Raum multifunktional nutzbar wird.
«Wir freuen uns sehr über diesen Meilenstein», schreibt der Verein weiter. Die Wiedereröffnung des Theaters in der Bahnhalle ist für den Herbst 2027 geplant. (pd)
10:14 Uhr
Mittwoch, 10. Dezember
Kirchberg: Die Mitte nominiert Christoph Kauz für den Gemeinderat
An der Nominationsversammlung vom 9. Dezember 2025 im Restaurant Bären in Bazenheid nominierten die Mitglieder der Mitte Kirchberg einstimmig Christoph Kauz für die Ersatzwahl vom 8. März 2026 in den Gemeinderat.
Im Oktober wurde die amtierende Gemeinderätin Dominique Dupont (Die Mitte) als Nachfolge des abtretenden Schulpräsidenten Urs Heuberger gewählt. Mit seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat wird nun ein Platz frei. Kauz tritt bis jetzt gegen Ronny Roth an, den die SVP ins Rennen um den freiwerdenden Sitz im Gemeinderat geschickt hat.
Die Mitte Kirchberg schreibt in einer aktuellen Mitteilung: «Mit Christoph Kauz stellt sich eine Persönlichkeit zur Wahl, die technisches Know-how mit betriebswirtschaftlichem Denken verbindet.» Er verfüge über Führungserfahrung, Kompetenz in Projektentwicklung, wirke als Vermittler zwischen gesellschaftlichen Gruppen und engagiere sich für nachhaltige, regionale Entwicklung. Kauz und seine Familie – seine Frau stammt aus Gähwil – seien fest in der Gemeinde Kirchberg verankert.
Christoph Kauz ist Geschäftsführer bei Energietal Toggenburg, gelernter Elektromechaniker und verfügt über einen Abschluss in Betriebswirtschaft. Als ehemaliger Eventmanager bringt er zudem Organisationserfahrung mit. In seiner Freizeit engagiert sich Kauz im örtlichen Ferienplausch und verbringt als Hobbyimker viel Zeit in der Natur. (pd/alr)
13:57 Uhr
Dienstag, 9. Dezember
«Täghüüffeli» und «Schmalzblume» - so tönt's im Toggenburg
Die Art, wie wir reden, ist ein Stück Identität. Wer genauer hinschaut, dem sind spannende Einsichten garantiert. Für Aha-Erlebnisse sorgt SRF-Mundartredaktor André Perler derzeit auf Instagram, wo er in einem kurzen Sprachvideo den Toggenburger Dialekt analysiert und ihn mit umliegenden Dialekten vergleicht. Dabei zeigt sich: Der Dialekt aus dem Tal zwischen Thurquelle und Lichtensteig hat phonetisch einiges zu bieten.
Im Vergleich zum Stadt-St. Galler Dialekt macht er teils markante Unterschiede aus – insbesondere im Obertoggenburg, also zwischen Ebnat-Kappel und Wildhaus. Dort ist etwa das helle «á» kaum zu hören: Man sagt «Ascht» statt «Áscht» oder «Dach» statt «Dách», ebenso «Strääl» und «Chääs» anstelle von «Srtèèl» oder «Chèès». Zudem lautet die Aussprache nicht «zrùgg», sondern «zróck». Dass der Toggenburger Dialekt in die Ostschweiz gehört, zeigt sich aber auch in Aussprachen wie «sogeer», «schöö» oder «züche».
Perler weist aber auch auf Gemeinsamkeiten hin: Zum Beispiel das offene ai: «ais», «zwai», «naai».
Spezifische Gemeinsamkeiten bestehen mit dem benachbarten Appenzeller Dialekt. In beiden Regionen wird das «i» häufig zu einem «e» abgesenkt, sodass «Schlette», «Wenter» oder «blend» zu hören sind. Auch der Begriff «Täghüüffeli» für die Hagebutte findet sich nahezu ausschliesslich in diesen beiden Landschaften. Und praktisch nur im Toggenburg gibt es das Wort «Schmalzblueme» für den Löwenzahn. (ahi)
11:22 Uhr
DienstAG, 9. dEZEMBER
Dietfurt/Züberwangen: Fünf Einbrecher festgenommen
Am Montag , kurz nach 19.20 Uhr und kurz vor 21 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf mutmassliche Einbrecher festgenommen: In Dietfurt und in Züberwangen.
Kurz nach 19.20 Uhr meldete ein Bewohner eines Bauernhofs in Dietfurt, dass er soeben einen Einbrecher beim Verlassen eines Schopfs überrascht habe. Im Rahmen einer Fahndung konnte ein 30-jähriger auf das Signalement passender Algerier angehalten und festgenommen werden. Er wird verdächtigt, vorgängig in den Schopf eingeschlichen zu sein.
Kurz vor 21 Uhr stellte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahnraststätte Thurau ein auffälliges Auto fest und führte eine Kontrolle durch. Im Inneren des Fahrzeugs wurden vier Personen und mutmassliches Deliktsgut festgestellt. Die Insassen wurden deshalb festgenommen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 56-jährigen, 46-jährigen und einen 34-jährigen Ungaren sowie eine 23-jährige Ungarin.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen. (kapo)
11:03 Uhr
Dienstag, 9. Dezember
Nesslau: 19-Jährige fahunfähig verunfallt
Am Montag, um 22 Uhr, ist es auf der Lutenwilerstrasse in Nesslau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Eine 19-jährige Frau wurde als fahrunfähig eingestuft. Dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit.
Die 19-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Lutenwilerstrasse von der Hauptstrasse in Richtung Zwischenbäch. Höhe Badweier geriet sie mit ihrem Auto in einer Linkskurve von der Fahrbahn und prallte in einen Schacht sowie einen Holzzaun.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte die 19-Jährige als fahrunfähig ein. Sie musste eine Blut- und Urinprobe sowie ihren Führerausweis abgeben. Sie wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Durch den Unfall entstand Sachschaden im Wert von rund 20'000 Franken. (kapo)
10:14 Uhr
Dienstag, 9. Dezember
Wattwil: Mahnwache für verfolgte Christen
In der Schweiz gilt die Religionsfreiheit weitgehend als selbstverständlich. Doch weltweit wird dieses Grundrecht in vielen Ländern mit Füssen getreten. Besonders in der Weihnachtszeit leben unzählige Christinnen und Christen in Angst vor Übergriffen, weil ihr Glaube sie zur Zielscheibe macht.
Für diese bedrohten Menschen setzt Christian Solidarity International (CSI) ein öffentliches Zeichen: Am Mittwoch, 10. Dezember, ruft die Organisation zu einer landesweiten Mahnwache auf. Von 18 bis 18.30 Uhr versammeln sich Menschen beim Bahnhof vor Mode Weber in Wattwil und gleichzeitig an mehr als 70 Orten in der ganzen Schweiz, um still für Glaubensverfolgte einzustehen.
Eingeladen sind alle, die ein Zeichen der Solidarität setzen wollen – schweigend, mit einer Kerze in der Hand, und mit einer Botschaft des Friedens für jene, deren Glaube sie in Lebensgefahr bringt. (pd)
10:07 Uhr
Montag, 8. Dezember
Grosser Zuspruch beim Helferanlass in Lichtensteig
Am vergangenen Freitag, dem internationalen Tag der Freiwilligen, fand der diesjährige Helferanlass der Gemeinde Lichtensteig statt. Rund 130 freiwillige Helferinnen und Helfer folgten der Einladung und verbrachten einen stimmungsvollen Abend im Kronensaal in Lichtensteig mit Apéro, musikalischer Unterhaltung und Nachtessen. Die Gemeinde nutzte den Anlass, um den Einsatz all jener zu würdigen, die das soziale und kulturelle Leben im Städtli das ganze Jahr über bereichern.
Organisiert wurde der Anlass von den Lernenden der Gemeinde Lichtensteig im Auftrag des Gemeinderates. Dominik Eigenmann (3. Lehrjahr), der in diesem Jahr die Ansprache hielt, wurde für sein Engagement besonders gelobt. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von Medina Bajrami (1. Lehrjahr) und Ledion Derala (2. Lehrjahr), der im kommenden Jahr die Hauptverantwortung für den Helferanlass übernehmen wird. (pd)
16:09 Uhr
Sonntag, 7. Dezember
Fast 100 Teilnehmende beim Preisjassen in Wildhaus
Am Samstagabend fand bereits zum 32. Mal das Preisjassen des Damenturnvereins Wildhaus statt. Mit 96 Teilnehmenden fand eine stattliche Zahl den Weg in die Mehrzweckhalle Chuchitobel. Dort liefen die Frauen den Männern den Rang ab. Mit Klara Hanselmann holte sich eine Grabserin den Wanderpokal und den üppigen Früchtekorb als ersten Preis mit dem stolzen Total von 3582 Punkten. Allerdings nur mit dem hauchdünnen Vorsprung von sechs Punkten auf Werner Gadient vom Ricken. Weitere sechs Punkte dahinter klassierte sich Elisabeth Kaiser aus Gams im dritten Rang. Fünf Frauen in den ersten acht sorgten so richtig für Frauenpower.
Seit der ersten Austragung leisten Köbi Hofstetter und Hansjakob Forrer wertvolle Arbeit im Hintergrund bei der Auswertung der Standblätter. Die beiden werden dabei unterstützt von Sepp Manser. Cornelia Ott, die sich für den Jass-Event verantwortlich zeichnet, hatte ein starkes Team von 18 Damen im Rücken. (pd)
10:55 Uhr
Samstag, 6. Dezember
Unterrindal: Fahrunfähig unterwegs - Führerschein weg
Zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf Personen aus dem Verkehr gezogen, die in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand unterwegs waren. Eine davon im Toggenburg. In Unterrindal wurde am Freitagmittag ein 33-jähriger Autofahrer angehalten. Nebst seinem Führerausweis musste er auch eine Blut- und Urinprobe abgeben. Dies teilt die Kantonspolizei am Samstag mit. (kapo)
15:45 Uhr
Freitag, 5. Dezember
Dietschwil: Spatenstich für umfangreiche Überbauung
Am Freitag fand in Dietschwil, Gemeinde Kirchberg, der Spatenstich für die Überbauung «Ernteblick» statt. Die Anzahl der geplanten Wohneinheiten ist für das kleine Dorf bedeutend und beeinflusst dessen Entwicklung wohl nachhaltig. Entstehen werden drei freistehende Einfamilienhäuser, vier Doppel-Einfamilienhäuser, sieben Reihenhäuser sowie fünf Wohnungen mit 3,5 bis 5,5 Zimmern - alle im Eigentum. Jede Einheit verfügt über einen Gartensitzplatz oder einen Balkon. Innen sorgen Galerien, Oblichter oder Gauben für ein offenes Wohngefühl. Eine Tiefgarage führt direkt zu allen Gebäuden.
Nachhaltigkeit spielt im Projekt eine zentrale Rolle. Die Bauherrin streicht deshalb hervor, dass die Gemeinde Kirchberg seit 2013 offiziell eine Energiestadt ist und sich deshalb aktiv für den Klimaschutz, eine effiziente Energienutzung, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie für eine umweltfreundliche Mobilität einsetzt. Der «Ernteblick» sei nach diesen Grundsätzen geplant. Die Überbauung verfolge das Ziel, modernen Komfort mit einem schonenden Umgang mit der Umgebung zu verbinden, schreibt die Bauherrin. Die Gestaltung der Aussenräume soll dazu beitragen, dass sich Natur und Bebauung gegenseitig ergänzen.
Die Architektur orientiert sich am ländlichen Stil der Region. Sämtliche Gebäude erhalten ein Satteldach und unterscheiden sich durch Fassadenfarben wie Dunkelgrau, Beige, Kastanienbraun oder Dunkelrot. Im Zentrum der Anlage befindet sich ein Platz mit Sitzgelegenheiten. Von dort führt ein Wegnetz durch die Begrenzung zu Bereichen, die zum Aufenthalt und zur Begegnung einladen. Privatsphäre und Gemeinschaft sollen gleichermassen möglich sein. Baubeginn ist bei Jahresbeginn. Im Frühjahr 2027 sollten die ersten Häuser und Wohnungen bezugsbereit sein. Zu dem Investitionsvolumen erfolgen von der Bauherrin keine Angaben. (pd/zi)
13:14 Uhr
Freitag, 5. Dezember
Verkehrsberuhigende Massnahmen in Dietschwil
Beim westlichen Dorfeingang von Dietschwil wird laut «Gmeindsblatt» an der Schönauerstrasse ein Pförtner erstellt. Das Bauvorhaben beinhaltet die örtliche Verbreiterung der Strasse und die Platzierung einer zwei Meter breiten Mittelinsel.
Durch die Mittelinsel muss die ins Dorf einfahrende Fahrspur um die Insel geführt werden. Damit wird erreicht, dass die heute gerade verlaufende Strasse kleine, kurz aufeinanderfolgende Richtungswechsel erhält. Dies führt zu tieferen Einfahrtsgeschwindigkeiten bei Motorfahrzeugen und damit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Dietschwil.
Das Projekt wurde anfangs 2022 öffentlich aufgelegt, wobei keine Einsprachen eingegangen sind. Das kantonale Tiefbauamt genehmigte das Projekt im Jahr 2024, nachdem auf einem Teilabschnitt des Nägelimoosbaches der Gewässerraum festgelegt wurde. Im Oktober 2025 konnte die Finanzierungsvereinbarung zur Sicherung von Beiträgen aus dem Agglomerationsprogramm Wil abgeschlossen werden.
Mit den Bauarbeiten wurde die Hürlimann Bau AG, Bütschwil, beauftragt. Um im Frühling 2026 frühzeitig mit den Haupt-, bzw. Strassenbauarbeiten beginnen zu können, sollen noch in diesem Jahr erste Erdarbeiten ausgeführt werden. Wenn es die Witterung zulasse, werden diese Erdarbeiten von Mittwoch, 10. Dezember bis Freitag, 19. Dezember ausgeführt. Während diesen Arbeiten steht die Schönauerstrasse mit kleinen Einschränkungen durchgehend zur Verfügung. Vor der Ausführung der Hauptarbeiten, ab April 2026, werde erneut informiert. (pd)
06:56 Uhr
Freitag, 5. Dezember
FDP Wildhaus-Alt St.Johann mit neuer Präsidentin
Die FDP Wildhaus-Alt St.Johann hat gemäss einer Mitteilung an ihrer Hauptversammlung in der Säntis Lodge in Unterwasser die Weichen für die kommenden Jahre neu gestellt. Nach über zwei Jahrzehnten im Vorstand trat André Stump zurück. Die Partei dankt ihm für seinen langjährigen Einsatz und seine prägende Rolle für die liberale Politik in der Gemeinde.
Einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt wurde Jasmin Wenk. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Anna-Catrina Walt. In ihren Funktionen bestätigt wurden Karl Bollhalder und Adrian Brügger. Mit diesem Team startet die Ortspartei ins neue Vereinsjahr.
Mit dem Wechsel von Jasmin Wenk ins Präsidium wurde auch das Revisionsamt neu besetzt: Die Versammlung wählte Rahel Tobler zur neuen Revisorin, Simon Schällibaum wurde in seiner Funktion bestätigt. (pd)
17:39 Uhr
Donnerstag, 4. Dezember
Lütisburg: Ein SVP-Kandidat zieht sich aus dem Rennen zurück
Nach dem Rücktritt von Werner Scherrer wählen die Stimmberechtigten der Gemeinde Lütisburg am 8. März 2026 an der Urne eine neue Gemeinderätin oder einen neuen Gemeinderat. Für diese Ersatzwahl haben sich drei Kandidierende aufstellen lassen, wie diese Zeitung bereits berichtete: die amtierende Primarschulpräsidentin Marianne Burger Studer (parteilos) und die beiden SVP-Mitglieder: Thomas Rüegg und Mike Lötterle.
Doch nun zieht Mike Lötterle seine Kandidatur zurück. Dies habe er bereits im November gegenüber dem Gemeinderat Lütisburg mitgeteilt, wie seine Partei in einer Medienmitteilung schreibt. Für Mike Lötterle würden die notwendigen Neubesetzungen im Vorstand der SVP Lütisburg im Zentrum stehen.
Eine Korrektur der Wahlzettel ist aus rechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Mike Lötterle wird somit auf den vorgedruckten Wahlzetteln stehen. Die SVP Lütisburg und Mike Lötterle unterstützen nun aber gemäss Mitteilung vollumfänglich und einzig den gelernten Forstwart, Facharbeiter Leitungsunterhalt und Sicherheitsbeauftragten sowie langjährigen Präsidenten des Verkehrsvereins Lütisburg, Thomas Rüegg.
Die Ausgangslage bei dieser Ersatzwahl ist insofern speziell, als Marianne Burger Studer von Beginn weg erklärte, die Wahl in den Gemeinderat nur anzunehmen, falls Lütisburgs Stimmvolk am 8. März zur Einheitsgemeinde Ja sagt. Als Schulpräsidentin würde sie zum Start der geplanten Einheitsgemeinde von Amtes wegen ohnehin im Gemeinderat Einsitz nehmen. (pd/lsf)
17:21 Uhr
Donnerstag, 4. Dezember
Wildhaus: Grand Prix Migros und Migros Ski Day
Wildhaus ist am 10. und 11. Januar 2026 Austragungsort zweier Anlässe von Swiss-Ski. Am Samstag findet der Grand Prix Migros statt, an dem Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2010 bis 2018 teilnehmen können. Sie treten auf einer für den Anlass gesetzten Rennpiste an, die sowohl gut fahrbare als auch technisch anspruchsvollere Abschnitte umfasst. Sie haben die Möglichkeit, einen der begehrten Startplätze für das grosse Saisonfinale vom 26. bis 29. März 2026 in Crans-Montana zu sichern. Der Event, der bereits zum 53. Mal ausgetragen wird, bietet allen interessierten Kindern und Jugendlichen die Chance, Rennluft zu schnuppern. Dies ganz unabhängig vom fahrerischen Können oder einer Skiclubmitgliedschaft.
Im Grand-Prix-Migros-Village erwarten die Kinder zahlreiche Aktivitäten. Dazu gehören Sportspiele, Beratungsangebote der Partner sowie Wettbewerbe mit Sofortpreisen. Die Migros und die beteiligten Marken informieren zudem über Ausstattung und Sicherheit im Schneesport. Alle Teilnehmenden erhalten ein Erinnerungsgeschenk, einen Verpflegungsbon und eine ermässigte Tageskarte.
Neu wird parallel der Grand Prix Migros/Nordic durchgeführt. Bei dem neuen Format werden Langlaufcross und Lasergewehrschiessen (Biathlon) auf spannende Weise miteinander verbunden. Ein Probeschiessen erleichtert Anfängerinnen und Anfängern den Einstieg. Für die Teilnahme ist keine Clubmitgliedschaft oder Lizenz nötig. Alle langlauf- und biathlonbegeisterten Kinder der Jahrgänge 2010 und jünger sind herzlich willkommen.
Für Kinder unter acht Jahren steht ein Minirace ohne Zeitmessung bereit, bei dem sie eine verkürzte Strecke absolvieren können. Dies sowohl im alpinen als auch im nordischen Event.
Der Migros Ski Day am Sonntag umfasst einen Schneesporttag. Nach der Ausgabe der Tageskarten können die Familien das Gebiet selbst erkunden oder an Aktivitäten teilnehmen. Das Plauschrennen um 10 Uhr bildet den sportlichen Höhepunkt. Dank des Ski-OL können Familien zudem das Schneesportgebiet spielerisch erkunden. Familien haben einen Rabatt auf ÖV-Tickets. Infos: www.gp-migros.ch/anmelden/ oder www.migros-ski-day.ch. (pd)
15:14 Uhr
Donnerstag, 4. Dezember
Mühlrüti: Auto nach Streifkollision weitergefahren – Zeugen gesucht
Am Mittwoch, kurz vor 13.15 Uhr, fuhren ein 32-jähriger und ein 27-jähriger Mann mit ihren Velos hintereinander auf der Hulfteggstrasse über den Hulfteggpass in Richtung Mühlrüti. In einer Rechtskurve wurden die beiden Velofahrer von einem mutmasslich schwarzen Land Rover überholt. Dabei streifte der rechte Seitenspiegel des Autos den 32-Jährigen am Arm. Durch die Streifkollision stürzte er zu Boden und wurde leicht verletzt. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden von bislang unbekanntem Wert.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Beim Auto handelt es sich mutmasslich um einen schwarzen Land Rover, welcher von einer männlichen Person gelenkt wurde. Diese Person trug eine Brille, hatte graue Haare sowie einen Unterlippenbart und wird zwischen 50 und 60 Jahre alt geschätzt. Personen, welche Angaben zum Unfallhergang und/oder zum beteiligten Auto und der Person machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden. (kapo)
13:55 Uhr
Donnerstag, 4. Dezember
Tierheim Nesslau nutzt Adventszeit für Begegnungen
Das Tierheim Nesslau nutzt im Dezember die Gelegenheit, seine Arbeit in der St.Galler Kantonalbank Nesslau vorzustellen. Die Präsenz ist Teil der Weihnachtsaktion der Bank, mit der sie den sozialen Institutionen in der Ostschweiz Dank ausspricht. Insgesamt erhalten 32 Organisationen einen Beitrag von je 500 Franken, und 15 Institutionen können sich in Kundenhallen zeigen und ihre Dienstleistungen erklären.
Das Tierheim Nesslau betreibt im Toggenburg eine Auffangstation für herrenlose Tiere. Diese werden medizinisch versorgt, gepflegt und beobachtet, bis sich ein neues Zuhause findet. Zudem bietet das Tierheim Betreuung an, wenn Tierhalterinnen oder Tierhalter vorübergehend abwesend sind. Die Präsentation in der Bank soll Einblicke in diese Aufgaben geben und den Kontakt zur Bevölkerung ermöglichen. (pd)
11:40 Uhr
Donnerstag, 4. Dezember
Bütschwil: Rosmarie Schönenberger verabschiedet
Die Adventsfeier der Bütschwiler Senioren bildete den Rahmen für die Verabschiedung von Rosmarie Schönenberger, die während zwölf Jahren die Treffen organisiert und begleitet hatte. Sie sagte: «Es war mir immer ein Anliegen, dass es jedem einzelnen bei den Anlässen wohl gewesen war». Ihr Ehemann Nik wurde ebenfalls gewürdigt, da er sie während vieler Jahre in musikalischen Belangen unterstützte. Die Feier machte deutlich, wie stark die gemeinsame Arbeit das Angebot für die Senioren geprägt hat. Zum Dank erhielt sie Blumen und Geschenke.
Ihr Team bereitete die Turnhalle für den Anlass vor, stellte zahlreiche Tische bereit und reagierte rasch, als sich bereits kurz nach der Öffnung der Türen ein ungewöhnlich grosser Andrang zeigte. Zusätzliche Tische und Stühle wurden herbeigetragen, damit alle Gäste Platz fanden und in Ruhe ankommen konnten. Die Stimmung war von Beginn weg freundlich und erwartungsvoll.
Zum musikalischen Auftakt spielten Daria Brändle an der Panflöte und Priska Herzog am Piano mehrere adventliche Stücke. Gemeinsam wurde das Lied «Lasst uns froh und munter sein» gesungen, das gut zur Atmosphäre passte und viele im Saal einbezog. Die Pfarrer Anselm Leser und Reto Oberholzer brachten in kurzen Beiträgen einige Gedanken zur Adventszeit ein. Anschliessend trat die Theatergruppe Silberfüchse Toggenburg auf und zeigte eine Komödie rund um Don Giovanni im Altersheim. Viele Szenen erinnerten das Publikum an eigene Erlebnisse, was immer wieder zu Gelächter führte.
Für die Bewirtung wurden Kaffee und Grittibänz ausgegeben. Als Rosmarie Schönenberger bemerkte, dass die vorbereitete Menge nicht ausreichen würde, bat sie Annelies Gämperle um Hilfe. Diese organisierte nicht nur zusätzliche Gebäcke, sondern stellte sich selbst in die Backstube, um den Bedarf zu decken. So konnten alle Gäste verpflegt werden. (pd)
17:10 Uhr
Mittwoch, 3. Dezember
Toggenburger Lachanfall im Kantonsrat
Legendär und auf Youtube immer noch auffindbar ist der Lachanfall des früheren Bundesrats Hans-Rudolf Merz (FDP) vor 15 Jahren im Nationalrat, als er eine im Bürokraten-Jargon verfasste Antwort zum Thema Bündnerfleisch vorlas.
Einen Bündnerfleisch-Moment erlebte heute Mittwoch auch der St.Galler Kantonsrat. Nachdem der Toggenburger SVP-Kantonsrat Christian Vogel gefordert hatte, sich bei der Regulierung der Hirsche mehr auf die Stiere als auf die Kühe zu verlegen, antwortete der zuständige FDP-Regierungsrat Beat Tinner. Er freue sich schon auf die Hirschdebatte und lud Vogel zur Hirschjagd ein – wobei Vögel nicht Teil der Jagd seien. Diesen Wortwitz mit dem Namen des Toggenburger Kantonsrats sorgte dafür, dass sich die Kantonsratsvizepräsidentin Andrea Abderhalden (FDP, ebenfalls aus dem Toggenburg) das Lachen nur mit sichtlicher Mühe verkneifen konnte. (mkn)
15:07 Uhr
Mittwoch, 3. Dezember
Lichtensteig: Ausstellung zeigt Weihnachtskrippen aus aller Welt
Aktuell sind in der katholischen Kirche in Lichtensteig gut 30 Weihnachtskrippen aus aller Welt ausgestellt – südländische Krippen, Krippen aus Afrika, aus Malta oder der Schweiz. «Die Vielfalt ist enorm», sagt Fridolin Eisenring, der die Ausstellung in Lichtensteig organisiert hat.
Im Vorfeld startete er einen Aufruf im Pfarreiblatt, dem Gemeindeblättli sowie dieser Zeitung, unter dem Motto: Bringt eure schönsten Krippen. Zu jeder Krippe sollte ein kurzer Informationstext beigelegt werden. «Einfach anschauen ist schön, aber die Geschichte hinter den Objekten ist noch interessanter», sagt Eisenring. Bei jeder der insgesamt 31 Krippen steht nun eine kleine Tafel mit zusätzlichen Informationen.
In der Ausstellung wird zum Beispiel eine Weihnachtskrippe aus Malta gezeigt. Dort gebe es eine riesige Krippentradition, fast wettbewerbsartig werde jeweils die schönste Krippe ausgewählt. «Mir wurde gesagt, die Figuren seien aus reinem Silber», sagt Eisenring. Ihm gefällt auch eine Krippe von hier, die ein Bauer unglaublich detailreich angefertigt hat – inklusive winzigem Hackklotz und Holzaxt. Er sagt: «Die selbstgemachten Krippen machen am meisten Eindruck, da ist sehr viel Persönliches dabei.»
Fridolin Eisenring ist überrascht, wie viele Besuchende den Weg ins Städtli und in die katholische Kirche gefunden haben. «Schön, dass die Ausstellung wahrgenommen wird», sagt er. Am Dienstag seien zwischenzeitlich rund 50 Menschen in der Kirche gewesen, auch heute Mittwoch sei die Kirche voll. «Ich sehe die Krippen vor lauter Leuten nicht mehr», sagt Eisenring und lacht.
Die Ausstellung läuft noch bis und mit Sonntag, 7. Dezember. Die Kirche ist jeweils von 14 bis 16 Uhr geöffnet, am Sonntag von 9 bis 16 Uhr. (alr)
11:26 Uhr
Mittwoch, 3. Dezember
Bazenheid: Experte der Polizei referierte zu Betrugsmaschen
Die ältere Generation vertraut auf Autoritäten, wie die Polizei. Das machen sich Kriminelle zu nutzen und versuchen, mit verschiedenen Tricks an Geld und Wertsachen von Seniorinnen und Senioren zu kommen. Das jeweils einmal pro Monat von Zeitgut Toggenburg organisierte «Zeitgut-Kafi» stand letzte Woche ganz im Zeichen der Vorsorge und Vorsicht im Internet. Gegen 100 Personen liessen sich im katholischen Pfarreizentrum
Bazenheid von Urs Bücheler, Leiter der Sicherheitsberatung der Kantonspolizei St.Gallen, informieren.
Dabei wurde gemäss einer Mitteilung von Zeitgut deutlich, dass weder Angestellte von Banken noch Mitarbeitende der Kantonspolizei telefonisch oder per Mail Zugangsdaten zu Konten oder Bargeld verlangen. Ganz klar wurde vermittelt, dass richtiges Verhalten an der Haustüre wichtig ist.
Wer überfallsmässig um einen Gefallen gebeten wird – meist stehen unangemeldet mehre Personen vor der Türe – sollte seine «gute Kinderstube» vergessen, den Zutritt zum Haus oder zur Wohnung verweigern und bei Unsicherheit umgehend Angehörige oder die Polizei kontaktieren.
Auch der Schutz vor Trick- und Taschendieben wurde in Bazeneid thematisiert, insbesondere beim Abheben von Bargeld am Bankomaten oder bei grösseren Menschenansammlungen ist Vorsicht geboten. Hilfsangebote von Unbekannten, das unerwünschte Nahekommen oder gar der Griff nach Gepäck mit der Vorgabe, Hilfe zu leisten, sollte abgelehnt werden.
Zudem seien Wertsachen und Geld möglichst verdeckt und nahe am Körper zu tragen. Aber auch Enkeltrickbetrüger oder Schockanrufe wurden besprochen. Der Referent verwies auf die umfangreichen Informations- und Präventionskampagne der Kantonspolizei und betonte, dass sich Opfer von Cyberkriminalität nie schämen, sondern Vorfälle umgehend zur Anzeige bringen sollten. (pd)
10:37 Uhr
Mittwoch, 3. Dezember
Sicherheitsholzschlag bei Umfahrung Lichtensteig
Das Strassenkreisinspektorat Wattwil nimmt auf der Umfahrung Lichtensteig, Etappe Neudietfurt bis Flooz, den Sicherheitsholzschlag vor. Dies teilt das kantonale Bau- und Umweltdepartement mit. Für diese Arbeiten ist die Umfahrung zwischen Neudietfurt und Flooz am 8. Dezember gesperrt. Gemäss Mitteilung entfernt das Strassenkreisinspektorat Wattwil sturzgefährdete Bäume entlang der Umfahrungsstrasse.
Mit dem rechtzeitigen Fällen der Bäume soll verhindert werden, dass Äste oder ganze Bäume auf die Fahrbahn fallen. Die Bäume werden mit Hilfe eines Helikopters entfernt. Dafür muss das Strassenkreisinspektorat Wattwil die Umfahrung im Abschnitt Neudietfurt bis Flooz am Montag, 8. Dezember, zwischen 8 und 16.30 Uhr sperren. Da die Helikopterflüge nur bei guten Sichtverhältnissen stattfinden können, muss tagesaktuell entschieden werden, an welchem Tag die Arbeiten stattfinden. (pd)
10:20 Uhr
Mittwoch, 3. Dezember
Oberhelfenschwil: Alkoholisiert an Unfall beteiligt
Am Dienstag, kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Neckerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Beteiligt war auch ein 65-jähriger, alkoholisierter Mann. Eine 66-jährige Frau fuhr gemäss Polizeimeldung mit ihrem Auto auf der Neckerstrasse von Necker in Richtung Oberhelfenschwil. Gleichzeitig fuhr der 65-Jährige mit seinem Auto in entgegengesetzte Richtung. Auf Höhe Mitsteig geriet die 66-Jährige mit ihrem Auto in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte es mit dem entgegenkommenden Auto des 65-Jährigen.
Die durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte beim 65-jährigen Mann einen Wert von 0,47 mg/l, was einer Blutalkoholkonzentration von 0,94 Promille entspricht. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. (kapo)
15:21 Uhr
Dienstag, 2. Dezember
Wattwil: Trottoir Austrasse soll verlängert werden
Das Trottoir an der Austrasse führt vom Kino Passerelle bis zur Liegenschaft der Säntis Energie AG. Der bestehende Gehsteig soll nun bis ans Ende der Liegenschaft des Busbetriebes Lichtensteig-Wattwil-Ebnat-Kappel (BLWE) verlängert werden. Das benötigte Land konnte von der Säntis Energie AG und dem BLWE erworben werden. Der BLWE will auf seiner Liegenschaft die Bushalle erweitern und ebenfalls mit einer PV-Anlage ausstatten.
Damit der BLWE das Bauvorhaben umsetzen kann, muss eine unterirdische Verbindungsleitung von der Trafostation der Thurwerke AG bis zur Bushalle gezogen werden. Diese Massnahme soll gleichzeitig mit dem Trottoir-Ausbau erfolgen. Für den Trottoir-Ausbau ist gemäss Art. 39 des Strassengesetzes das Strassenplanverfahren durchzuführen und ein Teilstrassenplan zu erlassen. Es ersetzt das Baubewilligungsverfahren.
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung das Projekt zur Mitwirkung freigegeben. Die Unterlagen zum Projekt sind während 30 Tagen, vom 3. Dezember 2025 bis 1. Januar 2026, auf der Webseite der Gemeinde Wattwil sowie der Publikationsplattform des Kantons St.Gallen und der St.Galler Gemeinden aufgeschaltet und können im Foyer der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.
Das Bauprojekt Trottoir-Verlängerung Austrasse, der Teilstrassenplan sowie der Baulinienplan wurden an das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation zur Vorprüfung überwiesen. (pd)
10:38 Uhr
Dienstag, 2. Dezember
Wattwil: Der Campussteg wird ab Februar 2026 gebaut
Zwischen dem Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) und der künftigen, sich im Bau befindenden, Kantonsschule Wattwil (KSW) wird eine neue Verbindung über die Thur erstellt. Der sogenannte Campussteg ist vorwiegend für Fussgänger bestimmt. Mit dem Brückenneubau wird eine effiziente Wegführung und ein räumlicher Bezug zwischen den beiden Schulgebäuden geschaffen.
Das Brückenbauwerk muss hohe Anforderungen bezüglich Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit erfüllen. Auch das Durchflussprofil der geplanten Thursanierung ist in der Planung berücksichtigt. Die beidseitig vorhandenen Thurwege werden angepasst.
Einsprache konnte geklärt werden
Nun informierte die Gemeinde im Mitteilungsblatt über den Stand der Dinge. Der Gemeinderat führte das Brückenprojekt im Planverfahren durch. Der entsprechende Teilstrassenplan lag vom 25. Juni bis 24. Juli 2025 öffentlich auf. Zudem wurde eine Verkehrsanordnung «Fahrverbot über die Fussgängerbrücke» erlassen. Es traf eine Einsprache gegen das Strassenplanprojekt ein, die inzwischen geklärt werden konnte. Die Verkehrsanordnung blieb ohne Einsprache. Das Bau- und Umweltdepartement des Kantons St.Gallen hat das Brückenprojekt genehmigt.
Die Arbeitsvergaben Stahl- und Baumeisterarbeiten erfolgten im Einladungsverfahren. Die Aufträge für das Geländer und die Beleuchtung wurden im freihändigen Verfahren vergeben. Der Baubeginn mit Erdarbeiten ist auf Februar 2026 angesetzt und hängt vom Wetter ab. Zuerst werden die beiden Widerlager in Beton erstellt und die Werkleitungen angepasst.
Bei optimalem Bauverlauf wird die Stahlbaukonstruktion im April 2026 angeliefert und in einem Stück mit einem Grosskran eingehoben. Anschliessend folgen die Umgebungsarbeiten und das Geländer. Ab August 2026 wird der Fussgängersteg gleichzeitig mit der Eröffnung der neuen Kantonsschule in Betrieb genommen. Während der Bauzeit muss der Thurweg auf beiden Seiten für Fussgänger und Velofahrer gesperrt werden. Entsprechende Umleitungen werden signalisiert. (pd)
16:59 Uhr
Montag, 1. Dezember
Musikschule Toggenburg begeisterte in Nesslau
Am vergangenen Samstag verwandelte sich die evangelische Kirche Nesslau in einen Ort voller Musik und vorweihnachtlicher Stimmung. Die Musikschule Toggenburg lud zu ihrem traditionellen Adventskonzert ein, bei dem rund 70 Kinder und Jugendliche ihr Können als Solistinnen, Solisten oder in Ensembles präsentierten.
Das Programm war so vielfältig wie die Talente selbst: Von den sanften Klängen der Blockflötenensembles über die frischen Töne der Grünhörner bis hin zu den volkstümlichen Trios «ChurfirsteGruess» und «Trio rassig und schön», die für authentische Toggenburger Klänge sorgten.
Die Streicherensembles beeindruckten mit harmonischem Zusammenspiel, während die Talentschulband «Imagine!» mit dem Weihnachtsklassiker «Merry Christmas» für mitreissende Stimmung sorgte. Ein emotionaler Höhepunkt war der Auftritt der jungen Solopianistin Medea Eugster, die mit ihrer Interpretation des bekannten Liedes aus «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» das Publikum berührte.
Das Adventskonzert war nicht nur ein musikalischer Genuss, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis für die lebendige Nachwuchsförderung in der Region. (pd)
11:52 Uhr
Montag, 1. Dezember
Lichtensteig: Early Bird Tickets fürs «Little Big Festival»
Von Donnerstag, 6. bis Samstag, 8. August 2026 findet das Boutique-Festival in der Altstadt von Lichtensteig zum 36. Mal statt. Zum Early Bird Verkauf von anfangs Dezember werden auch die ersten Acts bekanntgegeben.
Am Freitag sorgt der Schweizer Popkünstler Zian für grosse Gefühle: Mit Hits wie «Show You» und Tracks vom aktuellen Album «Silence» schafft er magische Momente in der Hauptgasse. Am Samstag beehrt ESC-Repräsentantin Zoë Më das Little Big Festival. Die Fribourgerin fasziniert mit Chanson-Pop und cineastischen Klangwelten. Songs wie «Voyage» und neue Releases wie «Durch die Nacht» entfalten durch ihre Zweisprachigkeit einen ganz besonderen Reiz.
Ebenfalls am Samstag beschert der belgische Singer-Songwriter Milow mit seinem warmen Akustikpop-Sound intime Gänsehaut-Momente und mitsingbare Hymnen. Seine Welthits «Ayo Technology», «You Don’t Know» und «Howling at the Moon» wurden millionenfach gestreamt.
Vom 3. bis 5. Dezember erhalten Fans von Milow, Zian, Zoë Më und dem Little Big Festival Lichtensteig bei der St.Galler Kantonalbank in Wattwil maximal 300 Festivalpässe zum Preis von 80 Franken. (pd)
10:39 Uhr
Montag, 1. Dezember
Windmessungen: Start nun auch in Krinau und Wattwil
Mitte November hat die Windenergie Schweiz AG im Gebiet Sackgrütli in der Gemeinde Kirchberg für die Messung des Windpotenzials einen 120-Meter-Mast aufgebaut. Jetzt tun die Thurwerke AG sowie die Groupe E Greenwatt SA in Krinau das gleiche. Gestartet wird noch diesen Monaten an den Standorten «Älpli» (Krinau) und «Eggli» (oberhalb Wattwil). Ziel ist auch hier die Beurteilung des Windpotenzials und der Machbarkeit der betreffenden Windprojekte.
Der Richtplan Windenergie des Kantons St. Gallen wurde Anfang 2025 vom Bund genehmigt. Die Gebiete «Krinau» (Gemeinden Wattwil und Mosnang) sowie «Laad» (Gemeinde Wattwil) gehören zu den 15 im Richtplan festgelegten Windeignungsgebieten. Die Thurwerke AG und die Groupe E Greenwatt AG haben für diese beiden Gebiete bereits Machbarkeitsstudien erstellen lassen.
Im Anschluss an diese Machbarkeits-analysen wird eine Windmesskampagne ab Anfangs Dezember 2025 auf dem Underälpli und später auf dem Hinteren Eggli durchgeführt. Für die Messungen werden zwei 125 Meter hohe Masten installiert. Die Masten werden während 18 Monaten betrieben. Sie sind mit Messinstrumenten für Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Fledermausbewegungen und weiteren Daten ausgestattet.
Die erhobenen Daten dienen dazu, die Ergebnisse einer ersten Windmesskampagne aus den Jahren 2014 bis 2016 auf dem «Älpli» (Krinau) zu festigen und zu ergänzen. (pd/ahi)
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