­
­
­
­

Lütisburg streicht Schul-Lager für 3./4. Klassen +++  Lütisburg: Investitionen von 17,5 Mio. Franken – deutlicher Schuldenanstieg 

Was passiert gerade im Toggenburg und den umliegenden Gemeinden? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus der Region. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Toggenburg.
Die Lütisburger Dritt- und Viertklässler werden künftig keine Klassenlager mehr erleben. (Bild: Symbolbild: Elena Boi)
Das teuerste geplante Bauvorhaben ist die neue Mehrzweckhalle mit 7,6 Mio. Franken. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Die Sätze waren stets ausgeglichen, doch Volley Toggenburg belohnt sich nicht und verliert auch das dritte Playout-Spiel mit 0:3. (Bild: zvg)
Mitte März übernehmen fünf junge Mitarbeitenden das Hotel Stump's Alpenrose in Wildhaus. (Bild: zvg)
Roland Stump ist Inhaber von «Stump's Alpenrose» in Wildhaus. (Bild: zvg)
Kürzlich lief in Mosnang rund zehn Kubikmeter Gülle in den Bitzibach. (Bild: Kapo St.Gallen)
Der Schaden wird derzeit abgeklärt. Ein Fischsterben konnte gemäss der Kantonspolizei nicht beobachtet werden. (Bild: Kapo St.Gallen)
Lucas Meier ist Vize-Weltmeister mit seinem Appenzeller Edelwürzig. (Bild: zvg)
Die Bütschwilerin Serap Kahriman kandidierte für das Zürcher Stadtpräsidium und holte die viertmeisten Stimmen. (Bild: Michael Buholzer/Keystone)
Mathai Ottappally bei seinem ersten Gottesdienst als neuer Dompfarrer in der Kathedrale St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)
Dank des regnerischen Sommers war kein Fischereiverbot und nur einmal ein Abfischen der Forellen nötig. (Bild: zvg)
Silvan Meile (parteilos) wird als Nachfolger von Pamela Städler in den Gemeinderat Lichtensteig gewählt. (Bild: zvg)
Der Unfall in Münchwilen ereignete sich am späten Mittwochnachmittag.. (Bild: Symbolbild: Keystone)
In diesem Spiel gegen Altdorf 2 liessen in die grün spielenden Mosnanger nichts anbrennen. Gegen die Urner Erstvertretung allerdings schon. (Bild: zvg)
Die Waldungen links oberhalb der Umfahrungsstrasse zwischen Wattwil und Ebnat-Kappel sollen mit einem neuen Bewirtschaftungsweg erschlossen werden. (Bild: Martin Knoepfel)
Das Gemeindehaus von Mosnang. (Bild: zvg)
Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Obertoggenburg, Nesslau (Bild: Beat Lanzendorfer)
Der Friedhof in Kappel bleibt noch bis mindestens im Jahr 2046 rechtlich gesichert. (Bild: Olivia Hug)
Ab Kreisel Toggenburger-/Kirchbergstrasse in Rickenbach beginnen ab 16. März Sanierungsarbeiten. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohnhauses. (Bild: Christian Beutler / Keystone)
Die Steuereinnahmen 2025 liegen in Lichtensteig rund 1,46 Millionen Franken über dem Budget. (Bild: Sascha Erni)
Um das Befahren privater Strassen und Vorplätze zu unterbinden, hat der Mosnanger Gemeinderat zusammen mit dem Kreisgericht entlang der Hulfteggstrasse ein Fahrverbot verfügt. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Im Toggenburg gibt es wieder deutlich mehr Menschen, die auf Stellensuche sind. (Bild: zvg)
Nicole Bernegger ist wieder in der Eintracht Kirchberg. (Bild: zvg)
Die verunfallte Fahrerin wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft. (Bild: Symbolbild:  Keystone)
So soll der Erweiterungsbau aussehen. (Bild: zvg)
Mitarbeitende und Projektpartner beim unlängst durchgeführten Spatenstich. (Bild: zvg)
Gleiche Partei, verschiedene Standpunkte: Ivan Louis und Lukas Huber.
Skifahren auf dem Chäserrugg. (Bild: Symbolbild: zvg/Toggenburg Bergbahnen)
Lichtensteig soll 2028 zur Kulisse für ein Freilufttheater werden. (Bild: Sascha Erni)
Impression von den SwissSkills, an denen auch Lukas Gasser, aus Oberstetten teilnimmt. (Bild: zvg)
Freiwillige packen Lebensmittel- und Kosmetikartikel in die Spendentaschen. (Bild: zvg)
Mitte-Kantonsrat Mathias Müller hofft auf eine Ausnahme beim Tempo-30-Entscheid im Kantonsrat. (Bild: Benjamin Manser)
Die heute 85-jährige Irma Frei musste zusammen mit anderen Mädchen in der Spinnerei Dietfurt Zwangsarbeit verrichten. (Bild: zvg)
SP-Kantonsrat Martin Sailer schlug eine kleine Busse fürs Nicht-Abstimmen vor. (Bild: Benjamin Manser)
SVP-Kantonsrat Lukas Huber hatte Fragen zur Liegenschaftssteuer. (Bild: Benjamin Manser)
Christian Gertsch, Gemeindepräsident Neckertal, kann einen Jahresabschluss 2025 mit einem kleinen Überschuss präsentieren. (Bild: Urs M. Hemm)
Unter anderem referiert Divisonär Willy Brülisauer am Wirtschaftsforum Toggenburg. (Bild: Benjamin Manser)
Diagonalangreiferin Heba Sol Stefansdottir mit Einsatz ihres Handgelenkes zum gezielten Angriff für Volley Toggenburg. Doch meistens behielten die Zürcherinnen die Oberhand. (Bild: Teresa De Cristofaro)
Josef «Sepp» Müller sass von 1987 bis 1992 fünf Jahre für die CVP Alttoggenburg im Kantonsrat. (Bild: Archivbild: Hansruedi Kugler)
Die Täter brachen in einen Garagenbetrieb ein und stahlen einen Porsche. (Bild: Symbolbild: Kapo SG)
Der RMV Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel (in grün v.l.) wurde in Altdorf Cupsieger 2026. Mosnang 2 mit Manuel Mutti (r.) und Roger Artho (l.) wurden 5. (Bild: zvg)
Der RMV Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel (in grün) gewann sämtliche Spiele. (Bild: zvg)
Martin Gämperle (2.v.r.) tritt als Präsident der SVP Wattwil die Nachfolge von Hansueli Hofer (2.v.l.) an, hier begleitet von Lukas Reimann (l.) und Lukas Huber (r.). (Bild: zvg)
In zwei Gebieten auf Wattwiler Boden sollen dereinst Windkraftanlagen stehen. (Bild: Symbolbild: Pius Amrein)
Das Schulhaus Steintal konnte verkauft werden. (Bild: zvg)
Die Oberhänsli AG in Bütschwil tritt seit Anfang Jahr als Hälg & Co. AG auf. (Bild: pd)
Jasmin Buchegger, Leiterin Hotellerie des Seniorenzentrums Solino, und Silvan Häne, Leiter Ökonomie des Sonnegrund, entlassen die Goldfische in ihre neue Heimat. (Bild: zvg)
Das neue Label wendet sich an die heimische Bevölkerung, Gäste und Touristinnen und Touristen. (Bild: zvg)
Die Gemeinde Kirchberg rechnet mit einem Defizit von rund 2 Millionen Franken. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Feedback: toggenburgmedien@chmedia.ch

11:12 Uhr

Dienstag, 10. März

Lütisburg streicht Lager für 3./4. Klassen

Die Lütisburger Dritt- und Viertklässler werden künftig keine Klassenlager mehr erleben. (Bild: Symbolbild: Elena Boi)

Die Schulleitung der Primarschule Lütisburg wurde vom Schulrat beauftragt, gemeinsam mit den Lehrpersonen die bisherige Lagersituation zu überprüfen. Ziel war es, weiterhin abwechslungsreiche und wertvolle Erlebnisse für die Kinder zu ermöglichen, gleichzeitig jedoch ein Lager weniger durchzuführen, um Kosten einzusparen.

Nach eingehender Prüfung schlägt die Schulleitung folgende neue Regelung vor: In der 3. und 4. Klasse finden künftig keine Klassenlager mehr statt. Stattdessen wird eine gemeinsame Sport-, Spiel- und Spasswoche vor Ort organisiert, bei der die Kinder jeweils abends nach Hause gehen. Diese Sonderwoche wird von der 3. und 4. Klasse gemeinsam durchgeführt und findet im Wechsel einmal im Winter und im darauffolgenden Jahr im Sommer statt.

Die 5. und 6. Klasse nehmen weiterhin gemeinsam am jährlichen Wintersportlager teil. In der 6. Klasse entfällt das bisherige Klassenlager; stattdessen wird eine grössere Abschluss-Schulreise mit einer Übernachtung durchgeführt.

Gründe für die Anpassung sind laut der Mitteilung im Gemeindeblatt pädagogische Überlegungen – insbesondere für jüngere Kinder – sowie finanzielle Einsparungen. Die für dieses Schuljahr geplanten Lager finden wie vorgesehen statt. Die neue Regelung gilt ab dem kommenden Schuljahr. (pd)

08:56 Uhr

Dienstag, 10. März

Lütisburg: Investitionen von 17,5 Mio Franken – deutlicher Schuldenanstieg

Das teuerste geplante Bauvorhaben ist die neue Mehrzweckhalle mit 7,6 Mio. Franken. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Gemeinde Lütisburg rechnet in den kommenden Jahren mit einer deutlich steigenden Verschuldung. Das zeigt der Finanzplan für die Jahre 2027 bis 2029, den der Gemeinderat jährlich als Planungs- und Führungsinstrument erstellt und nun im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde präsentiert.

Für die nächsten vier Jahre sind Nettoinvestitionen von insgesamt rund 17,5 Millionen Franken vorgesehen – vorausgesetzt, die Bürgerschaft stimmt den Projekten zu. Zu den grössten Vorhaben zählen der Bau einer Mehrzweckhalle (7,6 Mio. Franken), Massnahmen an der Mühlaubrücke (2,18 Mio.), der Letzibrücke (1,95 Mio.) sowie Sicherungsarbeiten wegen eines Hangrutschs an der Letzistrasse (2,5 Mio.). Weitere Projekte betreffen unter anderem einen Geh- und Radweg an der Jonschwilerstrasse, Altlastensanierungen sowie einen Beitrag an das Hallenbad Bütschwil.

Da die Investitionen nicht aus dem laufenden Betrieb finanziert werden können, müssen sie vollständig über Fremdkapital gedeckt werden. Aktuell weist die Gemeinde langfristige Schulden von 2 Millionen Franken aus. Gemäss Prognosen könnten diese bis 2029 auf knapp 20 Millionen Franken steigen.

Auch die Erfolgsrechnung bleibt unter Druck. Höhere Zinsen, Abschreibungen sowie steigende Kosten etwa in Bildung, Gesundheit und sozialer Sicherheit belasten die Finanzen. Der Steuerfuss ist in der Planung mit 155 Prozent angesetzt. Trotz erwarteter Steuerkraftzunahme bleibt ein strukturelles Defizit von rund 1 Million Franken bestehen.

Die Nettoschuld pro Einwohner könnte bis 2029 auf über 11’000 Franken anwachsen – deutlich über dem Richtwert von 5’000 Franken. Der Gemeinderat hält deshalb fest, dass Investitionen sorgfältig geprüft, priorisiert und wenn nötig redimensioniert werden müssen. (pd/red)

16:09 Uhr

Montag, 9. März

Volley Toggenburg verliert auch drittes Playout-Spiel

Die Sätze waren stets ausgeglichen, doch Volley Toggenburg belohnt sich nicht und verliert auch das dritte Playout-Spiel mit 0:3. (Bild: zvg)

Volley Toggenburg verliert auch das dritte von drei Playout-Spielen gegen Volleyball Academy Zürich. Die Heimpartie vom Sonntag, 8. März, ging, wie schon jene vom 1. März, mit 0:3 verloren. Die Sätze gestalteten sich mit 23:25, 23:25 und 26:28 jedoch stets ausgeglichen. So mancher Satz wirkte bereits entschieden, so beispielsweise der erste, als sich Volley Toggenburg nach einigen Fehlern der Zürcherinnen mit 22:15 bereits siegessicher wähnte. Doch auf der Zielgeraden verlor das Heimteam plötzlich den Faden und musste den Satz noch mit 23:25 verloren geben.

Wie schon vor der Saison bekannt, gibt es keinen Absteiger aus der NLA. Der Sieger der NLB wird automatisch aufsteigen. Die Volleyball Academy aus Zürich hatte Swiss Volley im Februar darüber informiert, dass sie das Nationale Leistungszentrum unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht weiterführen könne und den bestehenden Vertrag per sofort gekündigt. Ob es ein neues NLZ-Team geben wird, ist offen, aber eher unwahrscheinlich.

Raiffeisen Volley Toggenburg ist bewusst mit jungen Spielerinnen und vor allem Spielerinnen aus den eigenen Reihen in die NLA-Saison gestartet, damit das Kader Erfahrung sammeln kann, auch im Hinblick auf eine zweite Saison mit möglichst konstanter Besetzung. Dieses Ziel wurde erreicht. Zwar war am Ende punktemässig der Abstand zum 8. Playoffplatz auf dem Papier deutlich – Volley Toggenburg hatte am Schluss acht Punkte Rückstand auf Genève Volley –, es fehlte in einzelnen Partien aber nicht viel, um zu punkten.

Mit dem Abgang von Arita Ternava nach Italien verlor das Team nach Weihnachten an Stabilität und neue, bis anhin verletzte und sich im Aufbautraining befindende Spielerinnen konnten erst vier Runden vor Ende der Qualifikation ins Geschehen eingreifen. Kurz vor Ende der Quali schlug Verletzungspech zu. «Wir haben uns gewünscht, unseren Fans mehr Erfolgserlebnisse bieten zu können», sagt Headcoach Detlef Schönberg. «Wir haben individuell und im Team viel gearbeitet. Der Lohn ist ausgeblieben.» Präsidentin Maja Hedinger blickt bereits nach vorne: «Die Vorbereitungen für die nächste Saison laufen sowohl organisatorisch wie auch sportlich auf Hochtouren. Wir planen auf die neue Saison Neuerungen im Team und auch bei der Infrastruktur.» (pd)

15:20 Uhr

Montag, 9. März

Stump’s Alpenrose in Wildhaus: Eine Woche lang in jungen Händen

Mitte März übernehmen fünf junge Mitarbeitenden das Hotel Stump's Alpenrose in Wildhaus. (Bild: zvg)

Im Hotel Stump's Alpenrose in Wildhaus steht das Organigram ab Mitte März für eine Woche Kopf. Denn in der Woche vom 16. bis 22. März übernehmen fünf junge Mitarbeitende den laufenden Betrieb des Hauses und tragen die Verantwortung für Rezeption, Service und Housekeeping.

An der Rezeption übernimmt Vera Lüthi die Leitung und wird dabei von Selina Mathis unterstützt, die zugleich für das Marketing zuständig ist. Im Restaurant sorgt Chef de Service Tyrone Speier für reibungslose Abläufe, während Amy Wood und ihre Stellvertreterin Alicia Harder im Housekeeping für glänzende Auftritte sorgen.

Das Besondere: Für eine Woche sind die Lernenden nicht nur «Vorgesetzte ihrer Ausbildner», sondern auf dem Papier sogar der Eigentümerfamilie Stump vorangestellt – inklusive Roland und Vivien Stump. Die beiden nehmen es mit Humor. Schliesslich erlebe man nicht alle Tage, dass die nächste Generation einem ganz offiziell sagt, wo es langgeht. Roland und Vivien Stump schreiben: «Die Gäste dürfen sich in dieser Woche auf frische Ideen, jugendliche Energie und ein traditionsreiches Haus freuen, das seine Zukunft mutig in junge Hände legt.» (pd)

Roland Stump ist Inhaber von «Stump's Alpenrose» in Wildhaus. (Bild: zvg)

14:50 Uhr

Montag, 9. März

Mosnang: Gülle in Bitzibach gelangt

Kürzlich lief in Mosnang rund zehn Kubikmeter Gülle in den Bitzibach. (Bild: Kapo St.Gallen)

Am Freitagnachmittag, 6. März, ist es in Mosnang durch ausgelaufene Jauche zu einer lokalen Verschmutzung des Bitzibachs gekommen. Dies schreibt die Kantonspolizei St.Gallen. Die unverzüglich aufgebotene Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Gülle innert kurzer Zeit eindämmen. Der Schaden wird derzeit abgeklärt.

Kurz vor 13.30 Uhr war ein 49-jähriger Landwirt im Begriff, Jauche im Bereich Bitzi auszutragen. Aus unbekannten Gründen platzte eine unterirdisch verlegte Jaucheleitung, wodurch Gülle durch einen Riss im Strassenbelag an die Oberfläche austreten konnte. Von dort floss sie in einen Strassenschacht. So gelangten schätzungsweise 10 Kubikmeter Jauche in den Bitzibach.

Der Landwirt bot sogleich die örtliche Feuerwehr auf. Vor Ort gelang es den Einsatzkräften, die Ausbreitung der Gülle im Bitzibach einzudämmen. Das verunreinigte Wasser wurde abgepumpt und der Bach mit Frischwasser gespiesen. Weiter konnte der betroffene Kanalabschnitt von der Verschmutzung gereinigt werden.

Im Einsatz stand die örtliche Feuerwehr mit 23 Angehörigen, die Kantonspolizei St.Gallen sowie ein Sachverständiger des Fischereivereins Mitteltoggenburg. Ein unmittelbares Fischsterben konnte gemäss der Kantonspolizei nicht beobachtet werden. Die Situation wird, auch bezüglich Auswirkungen auf Fauna und Flora, weiter beobachtet. (kapo)

Der Schaden wird derzeit abgeklärt. Ein Fischsterben konnte gemäss der Kantonspolizei nicht beobachtet werden. (Bild: Kapo St.Gallen)

14:15 Uhr

Montag, 9. März

Toggenburger räumen beim World Cheese Contest ab

Lucas Meier ist Vize-Weltmeister mit seinem Appenzeller Edelwürzig. (Bild: zvg)

Schweizer Käsehersteller haben am World Championship Cheese Contest in Madison, Wisconsin (USA), erneut ihre Spitzenqualität unter Beweis gestellt. Den Vizemeistertitel konnte sich ein Toggenburger sichern, nämlich Lucas Meier von der Traber Käse AG in Kirchberg mit seinem Appenzeller Purple Label (edelwürzig). Auch der dritte Platz blieb in der Region: Bronze erhielt die Hardegger Käse AG aus Jonschwil mit ihrem Käse «Alter Fritz».

Der Event fand vom Dienstag, 3. März, bis Donnerstag, 5. März, statt. Eine internationale Jury bewertete insgesamt 3375 Käsesorten aus 25 Ländern und 34 US-Bundesstaaten. Den ersten Platz belegte übrigens ein niederländischer Käse, der Beemster Royaal Grand Cru, mit 98,68 von 100 möglichen Punkten. (pd)

13:22 Uhr

Montag, 9. März

Bütschwilerin Serap Kahriman keine Chance auf Zürcher Stadtpräsidium

Die Bütschwilerin Serap Kahriman kandidierte für das Zürcher Stadtpräsidium und holte die viertmeisten Stimmen. (Bild: Michael Buholzer/Keystone)

Die gebürtige Bütschwilerin Serap Kahriman hatte sich für die GLP Zürich um das Stadtpräsidium der Stadt Zürich beworben, über das am vergangenen Sonntag, 8. März, abgestimmt wurde. Bei sechs Kandidaturen hatte Kahriman jedoch keine Chance, holte mit 10'602 die viertmeisten Stimmen.

Die meisten Stimmen holte Raphael Golta von der SP Zürich, er erhielt 54'832 Stimmen, verpasste damit aber das absolute Mehr und muss den zweiten Wahlgang vom Sonntag, 10. Mai abwarten.

Die 35-jährige Serap Kahriman wurde in der Schweiz als Kind türkischer Eltern geboren und wuchs im Toggenburg in einfachen Verhältnissen auf. Nach einer Lehre als Gärtnerin holte sie die Matura nach und schloss 2018 den Master in Rechtswissenschaften in Luzern ab. 2022 wurde Kahriman in den Zürcher Gemeinderat gewählt und präsidiert seit 2024 die Sachkommission des Finanzdepartements. Kahriman hat auch heute den Bezug zum Toggenburg nicht verloren. Sie sagt: «Ich wohne zwar in Zürich in der Nähe des Waldes, aber die Churfirsten kann das nicht ersetzen.» (alr)

10:45 Uhr

Montag, 9. März

Davor war er in Kirchberg: Mathai Ottappally als neuer Dompfarrer eingesetzt

Mathai Ottappally bei seinem ersten Gottesdienst als neuer Dompfarrer in der Kathedrale St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Am Sonntag ist Mathai Ottappally an der Eucharistiefeier als Dompfarrer in St.Gallen eingesetzt worden. Gleich zu Beginn der Feier erhielt er den Auftrag von Bischof Beat Grögli, für die Kathedrale und die Dompfarrei zu sorgen. «Ich bin nun Teil einer grossen Familie», sagte Ottappally nach dem Verlesen der Urkunde in der gut gefüllten Kathedrale.

Der 49-jährige Pfarrer aus Indien nehme seine grosse Verantwortung mit «Ruhe und Gelassenheit» an, wie es seitens des Pastoralteams hiess. Beim Kennenlernen des Teams habe er – passend zu seiner bisherigen Wirkstätte im Toggenburg – Kägifret mitgebracht.

Vor seinem neuen Amt als Dompfarrer war Ottapally während knapp fünf Jahren als Priester in der Katholischen Kirche Alttoggenburg in Bazenheid tätig. Am 11. Januar wurde er an seinem alten Wirkungsort verabschiedet. Vor dem Antritt als Dompfarrer in St.Gallen reiste Ottapally für einen Bildungsurlaub nach Indien, wo er auch seine Familie besuchte. Zu seiner Zeit in Kirchberg sagt der 49-Jährige: «Ich habe es immer sehr genossen, mit den Menschen unterwegs zu sein, daher bleiben mir viele schöne Begegnungen in Erinnerung.»  (pd/woo/alr)

10:03 Uhr

Montag, 9. März

Fischereiverein Obertoggenburg: Mehr Bachforellen als im Vorjahr

Dank des regnerischen Sommers war kein Fischereiverbot und nur einmal ein Abfischen der Forellen nötig. (Bild: zvg)

Der Fischereiverein Obertoggenburg blickte an seiner Hauptversammlung vom Samstagabend in Ebnat-Kappel auf ein erfreuliches Jahr 2025 zurück. «Die Fangzahlen sind gestiegen, die Fischerinnen und Fischer verhielten sich an den Gewässern vorbildlich und es gab kaum Zwischenfälle – eine sehr erfreuliche Bilanz», sagte Vereinspräsident Patrick Rutz im Seniorenzentrum Wier in Ebnat-Kappel.

Die Sommermonate seien 2025 regenreich und deutlich weniger heiss als noch in den Vorjahren gewesen. Daher sei einzig am 19. Juni in der Thur zwischen Unterwasser und Alt St.Johann ein Abfischen nötig geworden. Mehrere Vereinsmitglieder siedelten 68 Forellen in wasserreichere Gewässer um und retteten sie damit vor dem Tod. Am 12. November wurde zudem der Stampfbach in Krummenau mit Jauche verschmutzt. Die Feuerwehr spülte den Bach anschliessend mit Frischwasser aus. Ein Fischsterben sei vor Ort glücklicherweise nicht festgestellt. worden.

Im Vereinsgebiet, das die obere Thur von Wildhaus bis Ebnat-Kappel sowie die zugehörigen Nebenbäche Dürrenbach, Wissthur, Luteren und Steintalerbach umfasst, wurden im letzten Jahr 943 Fische gefangen, davon 918 Bachforellen. «Das sind 194 Bachforellen mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist erfreulich und stimmt uns zuversichtlich», sagte Präsident Patrick Rutz vor den über 120 anwesenden Vereinsmitgliedern. Dank des regnerischen Sommers sei kein Fischereiverbot nötig gewesen. «Die Fischerinnen und Fischer konnten durchgehend ihrem Hobby nachgehen, was sicherlich auch zu den höheren Fangzahlen beigetragen hat.»

Der grösste Fang gelang einem Fischer, der eine Forelle mit einer Länge von 57 Zentimeter landen konnte. Patrick Rutz lobte die vorbildliche und nachhaltige Fischerei der 220 Vereinsmitglieder und betonte, das Verhalten an den Gewässern sei beispielhaft gewesen. Die Fischereiaufseher absolvierten 2025 über 160 Kontrollgänge und mussten dabei keinerlei Frevel feststellen.

Der Fischereiverein stellte an ihrer HV auch die App «Angelroute» vor, die seit 2026 für alle interessierten Mitglieder zugänglich und für Gastfischer Pflicht ist. «Die App ist in zahlreichen Vereinen im deutschsprachigen Raum Standard. Sie ersetzt das Fangbuch und bietet viele Vorteile», sagte Patrick Rutz. Die Erfassung gefangener Fische, die vereinfachten Abläufe für Fischer und Verein, der geringere administrative Aufwand und die transparente und zuverlässige Dokumentation seien nur einige Beispiele dafür. Bereits über die Hälfte aller Vereinsmitglieder hat sich entschieden, ab diesem Jahr mit der App zu fischen.

Der Vereinsvorstand beschloss gemeinsam mit dem kantonalen Amt für Natur, Jagd und Fischerei, oberhalb von Stein vorläufig keine Jungfische mehr auszusetzen. In zwei Jahren soll geprüft werden, ob die natürliche Reproduktion in diesen Abschnitten funktioniert oder ob künftig wieder eine Bewirtschaftung nötig ist. Grundsätzlich soll nur noch ein Besatz in jenen Gewässern erfolgen, in denen sich die Fische nur ungenügend von alleine fortpflanzen können.

Ein Vereinsmitglied stellte an der HV den Antrag, das Mindestfangmass für Forellen (Schonmass) im ganzen Pachtgebiet auf 32 Zentimeter zu erhöhen. In den meisten Gewässern liegt es heute bei 25 Zentimetern, in einigen Streckenabschnitten dürfen bereits heute erst Forellen ab einer Grösse von 32 Zentimeter entnommen werden. Mit der Erhöhung des Schonmasses soll der vorhandene Forellenbestand verbessert und gesichert werden, argumentierte der Antragsteller. Eine Mehrheit der Vereinsmitglieder stimmte dem Antrag zu. (pd)

15:52 Uhr

Sonntag, 8. März

Lichtensteig: Silvan Meile ersetzt Pamela Städler

Silvan Meile (parteilos) wird als Nachfolger von Pamela Städler in den Gemeinderat Lichtensteig gewählt. (Bild: zvg)

Für den siebenköpfigen Gemeinderat von Lichtensteig musste am Sonntag ein neues Mitglied gewählt werden. Der Grund: Pamela Städler (SP) ist aus der Gemeinde weggezogen. Sie war seit 2021 als Ratsmitglied in der Toggenburger Gemeinde tätig.

Für das Amt interessierte sich einzig Silvan Meile (parteilos). Der selbstständige Architekt wurde dann auch gewählt. Er schaffte die Hürde des Absoluten Mehrs von 261 Stimmen. Von den 521 gültigen Stimmen erhielt er 480. 41 gingen an Vereinzelte. Die Stimmbeteiligung betrug 42,77 Prozent. (zi)

11:03 Uhr

Sonntag, 8. März

Selbstunfall in Ebnat-Kappel

Der Unfall in Münchwilen ereignete sich am späten Mittwochnachmittag.. (Bild: Symbolbild: Keystone)

Am Samstagnachmittag um kurz vor 14 Uhr fuhr ein 67-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Kappelerstrasse von Wattwil Richtung Krummenau. Kurz vor der Umfahrungsstrasse geriet das Auto nach rechts an den Strassenrand und prallte mit voller Wucht in eine Mauer. Der Lenker wurde dabei nur leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Am Auto und an der Mauer entstand Sachschaden. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mit. (kapo)

09:15 Uhr

Sonntag, 8. März

Radball: RMV Mosnang verliert Cupfinal-Revanche

In diesem Spiel gegen Altdorf 2 liessen in die grün spielenden Mosnanger nichts anbrennen. Gegen die Urner Erstvertretung allerdings schon. (Bild: zvg)

In der 4. Qualifikationsrunde der Nationalliga-A-Meisterschaft im Radball kam Mosnang 1 in Winterthur zu zwei Seigen, einem Unentschieden und einer Niederlage, während Mosnang 2 je zwei Siege und Niederlagen einfuhr. Mit am meisten Spannung wurde die Cupfinal-Revanche zwischen den beiden Top-Teams aus Mosnang und Altdorf erwartet. Nachdem sich die Toggenburg gegen Altdorf eine Woche zuvor mit einem 7:2-Erfolg den Cupsieg gesichert hatten, kam es dieses Mal anders – und die der Schweizer Meister 2025 zu einem deutlichen 8:1-Sieg. Schon in der ersten Halbzeit stellte Altdorf auf 2:0 und führte bei Spielhälfte mit 3:1. Danach zogen die Urner davon und schraubten das Ergebnis in die Höhe.

In den weiteren Spielen besiegte Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel die Zweit- und Drittvertretung von Altdorf jeweils deutlich mit 7:2 und 11:1. Gegen Winterthur, das in der Tabelle nun punktgleich mit Mosnang ist, hatte bereits im Startspiel der Runde ein 2:2 resultiert. Als die Mosliger nach der Pause auf 2:0 erhöhten, schienen die Weichen Richtung Sieg gestellt. Doch die Eulachstädter fanden in die Partie und glichen aus. In der Rangliste liegt Altdorf 1 nun zwei Punkte vor Mosnang 1 an der Tabellenspitze.

Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti hatte die gleichen Gegner vor der Brust. Gegen Altdorf 1 (3:8) und Winterthur (2:7) setzte es deutliche Niederlagen ab, wobei es gegen die Urner bis in die zweite Halbzeit hinein ausgeglichen war und 3:3 stand. Gegen Altdorf 2 (5:2) und Altdorf 3 (8:1) resultierten klare Siege. Somit ist das Mosnanger «Zwei» mit 16 Punkten aus 12 Spielen im Tabellenmittelfeld auf Rang 5 klassiert. (pd/sdu)

16:26 Uhr

Freitag, 6. März

Umfahrung Ebnat-Kappel wird an drei Tagen gesperrt

Das kantonale Tiefbauamt nimmt gemäss Meldung auf der Umfahrung Ebnat-Kappel Holzer-, Grünpflege- und Strassenunterhaltsarbeiten vor. Für diese Arbeiten müsse die Umfahrung zwischen Stegrüti und Gieselbach während drei Tagen gesperrt werden.

Die Umfahrungen Ebnat-Kappel, zwischen Stegrüti und Gieselbach, seien an folgenden Daten gesperrt: Dienstag, 10. März, 7.15 Uhr bis 16.45 Uhr; Mittwoch, 11. März, 7.15 Uhr bis 16.45 Uhr; Donnerstag, 12. März, 7.15 Uhr bis 16.45 Uhr. (pd)

15:46 Uhr

Freitag, 6. März

Postautohaltestelle im Mosliger Winklen wird nicht aufgehoben

Die Gemeinde Mosnang vermeldete am 23. Januar in ihrem Mitteilungsblatt, dass der Gemeinderat die Absicht hege, die bestehende Postautohaltestelle «Winklen» aufzuheben, beziehungsweise an den Standort «Hofwis» zu verlegen. Die geplante Aufhebung werde der öffentlichen Mitwirkung unterstellt. Während der Mitwirkungsfrist vom 23. Januar bis 16. Februar 2026 gingen zwei Stellungnahmen ein.

Zudem wurden über 40 Unterschriften gegen die Aufhebung der Haltestelle «Winklen» gesammelt. Der Gemeinderat habe das Ergebnis der öffentlichen Mitwirkung zur Kenntnis genommen und aufgrund der Rückmeldungen aus der Bevölkerung beschlossen, die Aufhebung der Haltestelle «Winklen» beim Kanton nicht zu beantragen. Die Planung einer neuen zusätzlichen Haltestelle auf der Höhe des Alters- und Pflegeheims Hofwis soll trotzdem fortgesetzt werden. (pd)

14:47 Uhr

Freitag, 6. März

Raiffeisenbank Obertoggenburg mit gutem Ergebnis 2025

Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Obertoggenburg, Nesslau (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Raiffeisenbank Obertoggenburg erzielte in einem anspruchsvollen Umfeld einen Jahresgewinn von 1,19 Millionen Franken (+1,7 Prozent). Das hält die Bank in einer Mitteilung fest. Die Hypothekarforderungen wie auch die Kundeneinlagen haben zugenommen. Im Vorsorge- und Anlagegeschäft ist die Bank weitergewachsen. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte deutlich gesteigert werden. Trotz der Leitzinssenkungen und des somit tieferen Zinsniveaus ist der Erfolg aus dem Zinsengeschäft im Berichtsjahr höher ausgefallen als im Geschäftsjahr zuvor.

Die Hypothekarforderungen haben um 19,8 Millionen (+2,9 Prozent) auf insgesamt 699 Millionen Franken zugenommen. Die Forderungen gegenüber Kundinnen und Kunden haben sich im Vergleich zu Ende Vorjahr um -4,2 Millionen Franken (-50,2 Prozent) auf 4,2 Millionen Franken reduziert. Die gesamten Kundenausleihungen haben sich um 15,6 Millionen Franken (+2,3 Prozent) erhöht. Auf der Passivseite der Bilanz sind die Kundeneinlagen im Berichtsjahr um 19,6 Millionen Franken (+3,2 Prozent) auf 640,3 Millionen Franken angestiegen. Positiv ist auch die Entwicklung im Vorsorge- und Anlagegeschäft. Das Depotvolumen erhöhte sich um 23,0 Millionen Franken (+20,5 Prozent) auf einen Bestand von 135,3 Millionen Franken per 31. Dezember 2025.

Insgesamt erwirtschaftete die Raiffeisenbank Obertoggenburg einen Jahresgewinn in Höhe von 1,19 Millionen Franken. Der Gewinn wird – bis auf die Verzinsung der Anteilscheine der Genossenschafterinnen und Genossenschafter – thesauriert und verbleibt als Reserve im Unternehmen. (pd)

13:31 Uhr

Freitag, 6. März

Der Friedhof in Kappel wird frühestens 2046 aufgehoben

Der Friedhof in Kappel bleibt noch bis mindestens im Jahr 2046 rechtlich gesichert. (Bild: Olivia Hug)

Am 1. September 2025 hat der Gemeinderat von Ebnat-Kappel einen Entwurf für einen II. Nachtrag zum Bestattungs- und Friedhofreglement verabschiedet und diesen Beschluss vom 19. September bis 31. Oktober 2025 zur Mitwirkung öffentlich aufgelegt. Mit diesem Nachtrag wurde bezweckt, den Friedhof Kappel aufzuheben respektive aus dem Bestattungs- und Friedhofreglement zu streichen. Dies nachdem in der Vergangenheit nur noch sehr wenige Bestattungen erfolgt sind und der Friedhof Ebnat über ausreichende Kapazitäten verfügt. Dies schreibt die Gemeinde im Mitteilungsblatt.

Innert der Auflagefrist sind zwei Stellungnahmen von der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Ebnat-Kappel sowie von einer Privatperson eingegangen. In beiden Stellungnahmen wurde angesichts der geringen Anzahl an Bestattungen Verständnis für dessen geplante Aufhebung gezeigt. Die evangelische Kirchgemeinde wies in ihrer Stellungnahme zusätzlich darauf hin, dass sich das Friedhofgrundstück in ihrem Eigentum befinde und der Friedhof, wie im aktuellen Reglement vorgeschrieben, weiterhin des Unterhalts und der Grabpflege bedürfe, bis zum Ablauf der Grabesruhe sämtlicher Grabstätten.

Daher wurde von der Kirchenvorsteherschaft die Schaffung eines Übergangsreglements vorgeschlagen. Auch sollten Urnenbestattungen weiterhin möglich sein, soweit dadurch die Grabesruhe nicht verlängert und der Friedhof im Jahre 2046 wie vorgesehen aufgehoben werden könne. Der Gemeinderat hat sich auf Grund der eingegangenen Stellungnahmen nochmals eingehend mit einer Aufhebung des Friedhofs Kappel befasst.

Nachdem der Bestand und der Unterhalt des Friedhofs Kappel noch bis mindestens 2046 rechtlich gesichert sein muss, hat er entschieden, auf einen II. Nachtrag zum Bestattungs- und Friedhofreglement und damit die Aufhebung des Friedhofs Kappel zu verzichten. Im Hinblick auf die geplante Aufhebung des Friedhofs Kappel im Jahr 2026 wurde das Bestattungsamt angewiesen, keine weiteren Beisetzungen mehr auf dem Friedhof Kappel zu bewilligen. (pd)

13:00 Uhr

Freitag, 6. März

Gehweg an der Kirchbergstrasse in Rickenbach wird saniert

Ab Kreisel Toggenburger-/Kirchbergstrasse in Rickenbach beginnen ab 16. März Sanierungsarbeiten. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Ab Montag, 16. März, beginnen die Sanierungsarbeiten an der Kirchbergstrasse in Rickenbach, ab dem Kreisel Toggenburger-/Kirchbergstrasse bis zur Kantonsgrenze. Diese dauern voraussichtlich bis Mitte Mai. Dies teilt das Tiefbauamt des Kantons Thurgau mit.

Das Projekt umfasse die Verbreiterung des bestehenden Gehwegs entlang der Kirchbergstrasse. Mit diesen Sanierungsmassnahmen werde der bestehende Fussweg zu einem Rad-/Gehweg umgebaut. Im Rahmen der Gehwegsanierung würden zudem Teile der Regenabwasserleitung erneuert. Der Verkehr werde innerhalb des Baustellenbereichs während der ganzen Bauzeit einspurig, mittels Einbahn in Fahrtrichtung Kirchberg, geführt.

Für den aus Kirchberg kommenden Verkehr werde ab Wolfikon eine Umfahrung in Richtung Bazenheid und deren Umfahrungsstrecke signalisiert. Um einen möglichen Rückstau in den drei Kreiseln in Rickenbach zu verhindern, werde der Verkehr in Richtung Kirchberg über die Breitestrasse umgeleitet. Die Buslinie kann mittels Lichtsignalanlage die Baustelle regulär in beide Richtungen befahren. Es seien keine Änderungen des Fahrplans vorgesehen. (pd)

12:37 Uhr

Freitag, 6. März

Die Gemeinde Mosnang prüft dezentrale Energiespeicher

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohnhauses. (Bild: Christian Beutler / Keystone)

Die Gemeinde Mosnang beteiligt sich an einer Studie zur Prüfung dezentraler Energiespeicher und erhält dafür finanzielle Unterstützung des Bundes. Dies geht aus einer Meldung aus dem Mitteilungsblatt hervor.

Das Projekt soll klären, wie lokale Speicherlösungen die Nutzung erneuerbarer Energien stärken und die Versorgungssicherheit erhöhen können – eine zentrale Massnahme im aktuellen Legislaturziel der Gemeinde. Mit dem stetig wachsenden Anteil an Solarstrom steige auch der Bedarf an Speichermöglichkeiten, um Schwankungen zwischen Produktion und Verbrauch auszugleichen und die Netzstabilität zu sichern.

Ein vom Gemeinderat für die Amtsdauer 2025 –2028 definiertes Legislaturziel laute: Eine Studie zu Speichermöglichkeiten für alternative Energien zu veranlassen und deren Ergebnisse als solide Entscheidungsgrundlage zu nutzen. Dank der Unterstützung des energietal toggenburg konnte eine Projekteingabe bei EnergieSchweiz für Gemeinden eingereicht werden. Unter dem Titel «Dezentrale Speicherlösung Mosnang» wird das Vorhaben nun vom Bundesamt für Energie gefördert. Für die Umsetzung hat die Energiekommission eine eigene Arbeitsgruppe eingesetzt.

Die Projektleitung liege bei der Dorfkorporation Mosnang. Um den Start der Vorstudie Anfang 2026 sicherzustellen, habe die Gemeinde einen Beitrag von 8500 Franken ins Budget aufgenommen. Die geplante Studie untersuche technische, wirtschaftliche und raumplanerische Aspekte und bilde die Grundlage für zukünftige Entscheide. (pd)

10:48 Uhr

Freitag, 6. März

Der verurteilte Lichtensteiger Anwalt Markus Roos ist verstorben

Der wegen Veruntreuung von Erbschaften in erster Instanz verurteilte Toggenburger Rechtsanwalt Markus Roos ist Mitte Februar verstorben. Ob seine Schulden bezahlt werden, steht derzeit in den Sternen.

Nun nimmt der Fall mit dem Tod eine nicht ganz unerwartete, aber herausfordernde Wende. Die vom verstorbenen Anwalt geschädigten Erben befürchten, die veruntreuten Gelder nicht mehr zu erhalten. Einige Geschädigte, wie mehrere Hilfswerke, haben diese Hoffnung anscheinend schon früher aufgegeben.

Der Bütschwiler Kantonsrat und Rechtsanwalt Adrian Gmür vertritt mehrere Geschädigte (Privatkläger), deren Erbe Roos veruntreut hat. «Das Strafverfahren wird eingestellt werden», sagt Gmür. «Markus Roos ist dennoch verurteilt worden, auch wenn das Urteil nicht rechtskräftig wird.» Er erinnert daran, dass Roos und sein Verteidiger die Vorwürfe nicht bestritten haben. «Bei den Privatklägern ist die Genugtuung über das Urteil gross.»

Aus der Sicht der Privatkläger habe sich die Situation mit dem Tod von Roos weder verbessert noch verschlechtert, sagt Gmür. Die Privatkläger hätten jetzt eine Forderung gegen den Nachlass. Er befürchtet ebenfalls, dass für die Geschädigten nichts mehr zu holen ist. (me/mk)

09:32 Uhr

Freitag, 6. März

Entlang der Hulfteggstrasse erlässt der Gemeinderat Fahrverbote

Um das Befahren privater Strassen und Vorplätze zu unterbinden, hat der Mosnanger Gemeinderat zusammen mit dem Kreisgericht entlang der Hulfteggstrasse ein Fahrverbot verfügt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

In Absprache und auf Wunsch von Anwohnern hat der Gemeinderat von Mosnang gemäss Mitteilungsblatt auf klassierten Strassen und Wegen entlang der Hulfteggstrasse ein Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder – mit Ausnahme des Zubringerdienstes – erlassen.

Mit dem Erlass der Fahrverbote soll das unberechtigte Befahren von Strassen und Vorplätzen unterbunden werden. Anwohnende im Gebiet Hulftegg hätten den Gemeinderat wiederholt darauf hingewiesen, dass insbesondere bei schönem und warmem Wetter zahlreiche Motorradfahrer entlang der Strecke private Flächen befahren, was zu einer für die Bevölkerung unzumutbaren Belastung führt.

Das Kreisgericht Toggenburg hat nun Fahrverbote für nichtklassierte Flächen erlassen. Der Gemeinderat und die Anwohnenden erhoffen sich mit diesen Massnahmen eine spürbare Entlastung der Situation. (pd)

07:37 Uhr

Freitag, 6. März

Zahl der Stellensuchenden steigt im Toggenburg um 26,9 Prozent

Im Toggenburg gibt es wieder deutlich mehr Menschen, die auf Stellensuche sind. (Bild: zvg)

Ende Februar waren im Kanton St.Gallen 11'917 Personen bei einem RAV als stellensuchend gemeldet, wie aus einer Mitteilung aus dem Volkswirtschaftsdepartement des kantons St.Gallen hervorgeht. Das sind 1'318 mehr als vor einem Jahr (+12,4 Prozent) und 150 weniger als im Januar. Besonders stark fiel der Anstieg im Toggenburg aus: Mit +26,9 Prozent verzeichnete der Wahlkreis im Vorjahresvergleich die deutlichste Zunahme im Kanton.

Kantonsweit stieg die Zahl der Stellensuchenden im Dienstleistungssektor um 13,8 Prozent auf 7'138 Personen, im Bereich Industrie und Gewerbe um 10,8 Prozent auf 4'560 Personen. Auch alle Altersgruppen waren betroffen, am stärksten die 25- bis 49-Jährigen (+14,1 Prozent).

Insgesamt sind in sämtlichen Wahlkreisen höhere Werte zu beobachten. Über dem kantonalen Durchschnitt liegen neben dem Toggenburg auch das Sarganserland (+23,2 Prozent), das Werdenberg (+18,9 Prozent) sowie Rheintal und See-Gaster (je +15,1 Prozent).

Bei den RAV des Kantons St. Gallen waren Ende Februar 3'595 offene Stellen gemeldet, 173 mehr als vor Jahresfrist. Rund 60 Prozent davon stammen aus meldepflichtigen Berufen. Deren Zahl hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen, was mit der Ausweitung der meldepflichtigen Berufe auf Anfang 2026 zusammenhängt. Für März haben 64 Betriebe 2'093 Mitarbeitende zur Kurzarbeit vorangemeldet. Betroffen sind Unternehmen in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe aus allen Regionen des Kantons. (pd)

16:34 Uhr

Donnerstag, 5. März

Kirchberg: Gratistickets für Nicole Bernegger

Nicole Bernegger ist wieder in der Eintracht Kirchberg. (Bild: zvg)

Nicole Bernegger hat als Sängerin und Songwriterin eine beeindruckende Karriere hinter sich. Sie gilt als eine der grössten Soulstimmen der Schweiz und spätestens mit dem Gewinn der ersten Staffel von «The Voice of Switzerland» im Jahr 2013 wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Es folgten zahlreiche Fernsehauftritte, Platten mit Goldstatus, diverse Auszeichnungen und unzählige Konzerte, unter anderem bei renommierten Festivals wie der Baloise Session und Stars of Sounds.

Das Basler Soul-Kollektiv um die charismatische Frontfrau versprüht eine Energie, die den gemeinsamen Moment in der Musik zu etwas ganz Besonderem macht. Nicole Bernegger – das ist eine achtköpfige Soul Family, das ist eine herausragende Stimme, eine markante Band, das ist Americana Soul made in Switzerland. Live zu erleben am 14. März im Restaurant Eintracht Kirchberg.

Das Toggenburger Tagblatt verlost 1x2 Tickets. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Bernegger» an wettbewerb-toggenburgmedien@chmedia.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Einsendeschluss ist Sonntag, 8. März 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)

12:55 Uhr

Donnerstag, 5. März

Fahrunfähig durch das untere Toggenburg

Am frühen Mittwochmorgen um kurz vor 2.30 Uhr fiel einer Polizeipatrouille in Mosnang beim Bitzi ein Auto auf, bei dem während der Fahrt das Licht ausging. Infolgedessen wurde das Fahrzeug zur Kontrolle angehalten. Der 19-jährige Mann am Steuer wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste laut einer Polizeimeldung eine Blut- und Urinprobe und seinen Führerausweis abgeben.

Am gleichen Tag um etwa 21.15 Uhr wurde am Brääggweg in Bazenheid ein 47-jähriger Autofahrer zur Kontrolle angehalten. Das Vehikel wies diverse technische Mängel auf und beim Mann wurde Alkoholgeruch festgestellt. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.67mg/l, was umgerechnet rund 1,3 Promille entspricht. Zudem verfügte der Mann über keinen Führerausweis. Beide Lenker haben nun eine Anzeige der Staatsanwaltschaft am Hals. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen am Donnerstag mit. (kapo)

10:53 Uhr

Donnerstag, 5. März

Bütschwil: Fenster Keller mit Erweiterungsbau

So soll der Erweiterungsbau aussehen. (Bild: zvg)

Der Spatenstich ist erfolgt. Die Bütschwiler Firma Fenster Keller AG realisiert einen dreigeschossigen Erweiterungsbau. Im ersten Quartal 2027 soll eine neue Produktionsanlage den Betrieb aufnehmen. Dies teilt das Unternehmen in einer Mitteilung mit. Herzstück des Projekts ist eine 36 Meter lange Anlage, die mehrere Arbeitsschritte in einem Durchgang vereint und Fensterteile bis sechs Meter Länge selbstständig bearbeitet. Sie ersetzt eine seit 36 Jahren eingesetzte Maschine, die laufend erweitert und digitalisiert wurde. Ab Herbst dieses Jahres werden die Abläufe schrittweise im laufenden Betrieb angepasst; während der Übergangsphase bleibt die bestehende Anlage in Betrieb. Ziel sind effizientere Prozesse, mehr Flexibilität und eine Erweiterung des Produktportfolios. Wie viel der Erweiterungsbau kostet, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Mitarbeitende und Projektpartner beim unlängst durchgeführten Spatenstich. (Bild: zvg)

Die Fenster Keller AG versteht sich als Fensterschreinerei mit eigener Montage und bildet Lernende aus. Produziert werden Fenster und Türen aus Holz und Holz-Metall sowie Brandschutzlösungen. Der Familienbetrieb wird in vierter Generation von Ivo Keller geführt. In den vergangenen Jahren wurden laut Angaben des Unternehmens Strukturen angepasst, Verantwortung breiter verteilt und Mitarbeitende früh in Projekte wie die Planung des neuen Produktionslayouts einbezogen. (pd)

18:08 Uhr

Mittwoch, 4. März

Louis vs. Huber: SVP uneins bei Richter-Wohnsitzpflicht

Gleiche Partei, verschiedene Standpunkte: Ivan Louis und Lukas Huber.

In der Frühlingssession verabschiedete der Kantonsrat den 4. Nachtrag zum Gerichtsgesetz. Er bringt unter anderem eine Lockerung der Wohnsitzpflicht. Hauptamtliche Richterinnen und Richter dürfen künftig ausserhalb des Gerichtskreises, in dem sie arbeiten, wohnen. Ein Wohnsitz im Kanton bleibt aber Pflicht. Nebenamtliche Kreisrichterinnen und -richter müssen weiterhin in ihrem Gerichtskreis ansässig sein. In der Schlussabstimmung passierte der Nachtrag mit 108 Ja- gegen sieben Nein-Stimmen. Die Nein-Stimmen kamen aus der SVP-Fraktion. Nun läuft die Referendumsfrist.

In der ersten Lesung im Dezember 2025 hatten zwei Toggenburger die Klingen gekreuzt: Ivan Louis vertrat die zustimmende Mehrheit der SVP-Fraktion, während Lukas Huber für die ablehnende Minderheit sprach. Louis sieht in der persönlichen Verankerung der Richter eher einen Nachteil, während Huber findet, dass Kreisgerichte nicht nur blosse Aussenstandorte des Kantonsgerichts sind. (mkn)

17:19 Uhr

Mittwoch, 4. März

Solider Februar für Ostschweizer Skigebiete

Die Wintersaison 2025/26 verläuft für die Ostschweizer Skigebiete gemischt. Dies stellt Seilbahnen Schweiz in einer Medienmitteilung fest. Bis Ende Februar liegen die Gästezahlen 11 Prozent unter dem Vorjahr, nach einem schwachen Saisonstart profitierten tiefer gelegene Gebiete unter 1’500 m jedoch vom Februar-Schnee. Mittelgebiete (1’500–2’000 m) verzeichneten ein Minus von 4 Prozent, hochgelegene Anlagen über 2’000 m konnten leicht zulegen.

Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt liegt die Ostschweiz trotz Rückstand 3 Prozent über dem Mittel. Die Saison startete dank technischer Beschneiung solide, der Neuschnee im Februar entlastete die Anlagen und sicherte Wintersportangebote für die zweite Saisonhälfte. Besonders für tiefer gelegene Destinationen war dies wichtig, nachdem ein milder Winter anfänglich zu weniger Gästen geführt hatte.

Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz, zeigt sich zuversichtlich: «Wir hoffen, dass die hohen Temperaturen und der Schnee noch viele Gäste in die Ostschweizer Berge locken. Die Skigebiete bieten teilweise Festivals, Konzerte und Events bis April an, um den Wintersport attraktiv zu halten.» (pd)

14:55 Uhr

Mittwoch, 4. März

Lichtensteig plant Freilufttheater zum Jubiläum

Lichtensteig soll 2028 zur Kulisse für ein Freilufttheater werden. (Bild: Sascha Erni)

Freilichttheater haben in Lichtensteig eine lange Tradition. Aufbauend auf diesen Erfahrungen plant die Gemeinde die Realisierung eines Freilichttheaters im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2028. Mittlerweile wurden die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten gestartet. Dazu gehörten erste konzeptionelle Überlegungen, Abklärungen zu möglichen Formaten sowie Gespräche mit Beteiligten aus Kultur, Vereinen und Organisationen. Dies schreibt die Gemeinde in ihrem Geschäftsbericht.

Ziel ist es, ein zeitgemässes Freilichttheater zu entwickeln, das die Geschichte und Identität von Lichtensteig aufgreift und breite Kreise der Bevölkerung einbindet. Die Umsetzung des Freilichttheaters ist für Mitte 2028 vorgesehen und soll einen kulturellen Höhepunkt im Jubiläumsjahr bilden. (pd)

11:43 Uhr

Mittwoch, 4. März

Leandro Weber aus Unterwasser an den SwissSkills

Impression von den SwissSkills, an denen auch Lukas Gasser, aus Oberstetten teilnimmt. (Bild: zvg)

Am 31. März und 1. April finden in Aarberg die Berufsmeisterschaften der Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätetechnik statt. In diesem Jahr treten 20 junge Berufsleute aus der ganzen Schweiz gegeneinander an. Aus dem Kanton St. Gallen haben sich ein Landmaschinen- und ein Baumaschinenmechaniker für die SwissSkills Championships qualifiziert - darunter Leandro Weber aus Unterwasser, der bei der Gebr. Huser AG in Wildhaus den Beruf des Landmaschinenmechanikers lernt.

Die Berufsleute zeigen an vier Posten ihr Können. Die herausfordernden Aufgaben in den Kategorien mechanische Antriebe, Motoren, Elektrik und Hydraulik sind unter Zeitdruck und den strengen Blicken der Experten zu lösen. Nebst Medaillen erhalten die Sieger Stipendien, mit diesen können sie die Weiterbildung zum Diagnosetechniker mit eidgenössischem Fachausweis sowie den anschliessenden Lehrgang zum Meister mit eidgenössischem Diplom beim Fachverband Agrotec Suisse absolvieren. Auch ein Studium an einer Fachhochschule ist möglich. (pd)

08:08 Uhr

Mittwoch, 4. März

395 Spendentaschen für die Region Wil-Toggenburg

Freiwillige packen Lebensmittel- und Kosmetikartikel in die Spendentaschen. (Bild: zvg)

Über neun Tonnen Lebensmittel und Hygieneartikel verteilt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton St.Gallen im Rahmen der Aktion «2 x Weihnachten» in diesen Tagen im Kanton. 395 Spendentaschen gehen in die Region Wil-Toggenburg.

In einer St.Galler Lagerhalle wurden die Waren – darunter Reis, Mehl, Öl sowie Zahnpasta, Seife und Duschmittel – von Freiwilligen sortiert und verpackt. Was selbstverständlich scheint, bedeutet für Menschen mit geringem Einkommen eine spürbare Entlastung. Steigende Lebenshaltungskosten und Krankenkassenprämien setzen viele Haushalte unter Druck.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer ermöglichen die Aktion, soziale Institutionen übernehmen die gezielte Verteilung. Die schweizweite Solidaritätsaktion zeigt: Auch Monate nach Weihnachten wirkt die Unterstützung weiter – konkret, greifbar und mit neun Tonnen gelebter Solidarität. (pd)

17:35 Uhr

Dienstag, 3. März

Lichtensteig: Gemeinde will Chancen für Tempo 30 ausloten

Mitte-Kantonsrat Mathias Müller hofft auf eine Ausnahme beim Tempo-30-Entscheid im Kantonsrat. (Bild: Benjamin Manser)

Der Kantonsrat hat am Montag in erster Lesung zusätzliche Hürden für Tempo 30 auf Kantons- und Gemeindestrassen aufgestellt. Solche Strassen sollen grundsätzlich als verkehrsorientiert gelten, sodass die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit greift. Abweichungen nach unten soll es nur noch in begründeten Ausnahmefällen geben. Das steht im 9. Nachtrag zum Strassengesetz.

Lärmsanierungen sollen demnach künftig vor allem durch raumplanerische Massnahmen oder Flüsterbeläge erfolgen. Es handelt sich um die Umsetzung einer Motion, die das Parlament 2025 gegen den Willen des Regierungsrats überwiesen hat.

Der 9. Nachtrag betrifft unter anderem die Gemeinde Lichtensteig, denn eine Motion vom August 2018 fordert Tempo 30 in der Hauptgasse und in der Grabenstrasse sowie in der Loreto- und der Bürgistrasse beim Obertorplatz. Die Petition haben zwei Anwohner der Hauptgasse, Hansruedi Mathies und Kurt Nef, lanciert.

Die Petition hat gut 400 Unterschriften auf sich vereinigt. Mathies und Kurt Nef wollen mit der Temporeduktion die Sicherheit verbessern und den Verkehrslärm reduzieren. Der Gemeinderat von Lichtensteig unterstützt die Petition.

Sargans und Lichtensteig als mögliche Ausnahmen?

Was bedeutet nun der jüngste Entscheid des Kantonsrats für die Gemeinde Lichtensteig? «Wenn die Änderung rechtskräftig geworden sind, werden wir mit dem Kanton in Kontakt treten und schauen, was möglich ist. Die Hauptgasse ist ja eine Kantonsstrasse. Der Gemeinderat hatte einen Antrag für Tempo 30 auf der Grundlage der Petition gestellt», sagt Stadtpräsident und Kantonsrat Mathias Müller (Die Mitte).

Der Kanton hatte mit Verweis auf die bevorstehende Debatte im Kantonsrat die Gesuche für Tempo 30 allerdings sistiert. «Jetzt ist die Rechtslage klar und wir können weiterarbeiten.» Hoffnung schöpft Müller auch daraus, dass im Kantonsrat Lichtensteig und Sargans als Beispiele für Gemeinden genannt wurden, in denen Ausnahmen sinnvoll erscheinen. (mkn)

16:04 Uhr

Dienstag, 3. März

Toggenburgerin enthält Entschädigung für Leid in Jugendjahren

Die heute 85-jährige Irma Frei musste zusammen mit anderen Mädchen in der Spinnerei Dietfurt Zwangsarbeit verrichten. (Bild: zvg)

Die heute 85-jährige Irma Frei wurde als Kind auf adminstrativem Weg in einem Heim im Toggenburg versorgt. In der Spinnerei Dietfurt, die damals zum Bührle-Konzern gehörte, musste sie wie andere «gefallene Mädchen» ohne Lohn Zwangsarbeit verrichten. Auch in der Freizeit hatten die Heiminsassinnen wenig Freiheiten.

Vor einigen Jahren trat Irma Frei mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Jetzt hat sie vom Kanton Schaffhausen, der für die Heimeinweisung verantwortlich war, eine Entschädigung von 25'000 Franken erhalten. Das berichtete die «Neue Zürcher Zeitung». Irma Frei lebt im Kanton Zürich. (mkn)

15:18 Uhr

Dienstag, 3. März

Kantonsräte aus Unterwasser: Fragen zu Zweitliegenschaften und Busse bei Nicht-Abstimmen

SP-Kantonsrat Martin Sailer schlug eine kleine Busse fürs Nicht-Abstimmen vor. (Bild: Benjamin Manser)

In der Frühlingsession des Kantonsrats wurde am Montagnachmittag die Interpellation von Martin Sailer (SP, Unterwasser) behandelt. Darin forderte der SP-Kantonsrat eine Busse von bis zu zehn Franken fürs Nicht-Abstimmen. «Politische Teilhabe ist das Fundament der Demokratie», sagte Sailer. Er schaue bei Volksabstimmungen neidisch auf den Kanton Schaffhausen, bekannte er. Kleine Bussen könnten etwas bewirken, ist Sailer überzeugt. Mit der Antwort der Regierung ist er nur teilweise zufrieden. Diese setzt lieber auf Bildung, Erklärvideos und E-Voting statt einer Busse. Eine Diskussion wurde nicht beantragt.

Am Montagnachmittag wurde auch die Interpellation von Lukas Huber (SVP, Unterwasser) im Kantonsrat behandelt. «Die Schweiz sagt Ja zu kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften – was macht der Kanton St.Gallen?», wollte Huber wissen und erinnerte daran, dass Graubünden schon kurz nach der eidgenössischen Volksabstimmung über die Pläne für eine Steuer auf Zweitliegenschaften informierte.

Positiv ist laut Huber, dass der St.Galler Regierungsrat eine Umsetzung der Steuer auf Zweitliegenschaften in Aussicht stellt. Die übrigen Antworten seien dagegen wenig konkret, findet Huber. Er ist deshalb mit der Antwort des Regierungsrats teilweise zufrieden. Im Toggenburg ist die Frage nach der Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften vor allem für Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann von Bedeutung. (mkn)

SVP-Kantonsrat Lukas Huber hatte Fragen zur Liegenschaftssteuer. (Bild: Benjamin Manser)

11:00 Uhr

Dienstag, 3. März

Neckertal: Jahresabschluss mit kleinem Plus statt 2 Millionen Überschuss

Christian Gertsch, Gemeindepräsident Neckertal, kann einen Jahresabschluss 2025 mit einem kleinen Überschuss präsentieren. (Bild: Urs M. Hemm)

Der Gemeinderat Neckertal präsentiert den Jahresabschluss 2025, der mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 14'700 Franken abschliesst. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von etwa 2,3 Millionen Franken.

Für den deutlich besseren Jahresabschluss sind unter anderem Mehreinnahmen bei den Steuern von fast einer Million Franken verantwortlich. Ausserdem erhielt die Gemeinde Kantonsbeiträge von 510'000 Franken an die Unwetterschäden 2024 und konnte tiefere Personalkosten und tieferer Sachaufwand von zusammengerechnet rund 800'000 Franken verzeichnen.

Der Netto-Ertragsüberschuss der Jahre 2023, 2024 und 2025 beträgt in der Gemeinde Neckertal damit knapp 137'000 Franken. Damit musste die Gemeinde den Fusionsbeitrag von rund 7,7 Millionen Franken bisher noch nicht antasten. Der Betrag steht zur Stabilisierung des Steuerfusses zur Verfügung.

Für die kommenden Jahre rechnet die Gemeinde Neckertal mit jährlichen Aufwandüberschüssen zwischen 1,4 und 2 Millionen Franken. Bis ins Jahr 2030 ist damit ein Überschuss von 7,1 Millionen Franken prognostiziert, der aus dem grosszügig dotierten Eigenkapitel gedeckt werden kann. (pd)

10:34 Uhr

DIenstag, 3. März

Armee, Post und Extrembergsteigen am Wirtschaftsforum Toggenburg

Unter anderem referiert Divisonär Willy Brülisauer am Wirtschaftsforum Toggenburg. (Bild: Benjamin Manser)

Am 5. März 2026 findet in Wattwil das Wirtschaftsforum Toggenburg statt. Unter dem Motto «Mut. Machen. Möglichkeiten.» sprechen Führungspersönlichkeiten aus Konzernwelt, Militär und Extremsport über Entscheidungsstärke, Verantwortung und Veränderung in anspruchsvollen Zeiten.

Nicole Burth, gebürtige Toggenburgerin und Mitglied der Konzernleitung der Post Schweiz AG, spricht über Veränderungsprozesse in einer traditionsreichen Organisation. Die Schweizerische Post steht mitten in einem tiefgreifenden digitalen Wandel – zwischen Tradition, Innovation und gesellschaftlichem Auftrag. «Die Kundenbedürfnisse verändern sich, darauf müssen wir uns einstellen», sagt Burth. Umgekehrt brauche es auf politischer Ebene Mut, diese Veränderungen mitzuehen und die Vorgaben für eine moderne Post zu schaffen. Nicole Burth fügt an: «Nur so kann die Post für die Menschen heute und in Zukunft relevant bleiben.»

Neben Burth von der Post Schweiz AG spricht am Wft 2026 Willy Brülisauer, Divisionär und Kommandant der Schweizer Armee, der aufzeigt, wie auch unter Unsicherheit klare Entscheidungen getroffen werden können. Ausserdem referiert Extrembergsteiger und Autor Alexander Huber über seine Erfahrungen in lebensgefährlichen Situationen und wie Angst konstruktiv genutzt werden kann.

Das Wirtschaftsforum Toggenburg verzeichnet gemäss Organisatoren eine hohe Nachfrage. Wer den Austausch mit Persönlichkeiten wie Nicole Burth live erleben möchte, kann sich sein Ticket unter www.wf-toggenburg.ch sichern. (pd/alr)

17:13 Uhr

Montag, 2. März

Volley Toggenburg verliert auch zweites Playout-Spiel

Diagonalangreiferin Heba Sol Stefansdottir mit Einsatz ihres Handgelenkes zum gezielten Angriff für Volley Toggenburg. Doch meistens behielten die Zürcherinnen die Oberhand. (Bild: Teresa De Cristofaro)

Dass es in den Playouts der Frauenvolleyball-Nationalliga A diese Saison keinen Absteiger gibt, scheint für Volley Toggenburg kein Vorteil zu sein: Nach der 1:3-Satzniederlage im ersten Spiel zu Hause in Wattwil gegen die Academy aus Zürich, setzte es nun auswärts in der Ruebisbachhalle von Kloten in Spiel 2 der Best-of-Five-Serie am Sonntag gar eine 0:3 Pleite. Damit stehen die Wattwilerinnen mit dem Rücken zur Wand. Sie dürfen das zweite Heimspiel kommenden Sonntag in der Rietsteinhalle nicht verlieren, wollen sie danach nicht bereits als Letzter der NLA-Saison feststehen.

Das Spiel in Kloten bot auf beiden Seiten nicht gerade berauschenden Volleyball. Es unterliefen den Teams reihenweise Eigenfehler. Besonders in der Offensive funktionierte bei den Wattwilerinnen nur wenig. Zürich stellte einmal mehr den Block sauber und effektiv. Es gab in diesem Satz einen Kipppunkt, bei dem die Zürcherinnen zwei, drei Bälle hintereinander verbuchen konnten und so das Pendel auf ihre Seite schlug. Toggenburg konnte nicht reagieren und musste den ersten Satz mit 16:25 abgeben.

Leider bot auch der zweite Satz aus Toggenburger Sicht wenig Anlass zur Freude, sodass er mit 20:25 verloren ging. Erst im dritten Satz entwickelte sich phasenweise etwas, das an ein Relegationsspiel erinnerte. Für einen kurzen Moment schien Widerstand möglich. Doch je länger der Satz dauerte, desto mehr drehte die Academy das Geschehen erneut zu ihren Gunsten. Auch dieser Satz ging mit 21:25 verloren. Das Paradoxe ist, dass Volley Toggenburg in der Qualifikationsphase die Academy, die sich nach der Saison zurückzieht, noch zweimal besiegt hatte. (mn/pd)

15:15 Uhr

Montag, 2. März

Kantonsrat ehrt verstorbenen Mosliger Politiker Josef Müller

Josef «Sepp» Müller sass von 1987 bis 1992 fünf Jahre für die CVP Alttoggenburg im Kantonsrat. (Bild: Archivbild: Hansruedi Kugler)

Zu Beginn der Frühlingssession gedachte der St.Galler Kantonsrat mit einer Schweigeminute der ehemaligen Mitglieder, die seit der letzten Session gestorben sind. Zu ihnen zählt Josef «Sepp» Müller. Er war Mitglied der CVP und vertrat den Bezirk Alttoggenburg von 1987 bis 1992 im Kantonsrat. Er arbeitete in verschiedenen vorberatenden Kommissionen mit. Josef Müller (Jahrgang 1946) wuchs in Dreien auf und lebte stets in Mosnang. Acht Jahre lang war er Präsident der CVP Alttoggenburg und 15 Jahre Präsident des Bezirksschützenverbands. (mkn/mn)

11:37 Uhr

Montag, 2. März

Ebnat-Kappel: Porsche gestohlen und nach Frankreich geflüchtet

Die Täter brachen in einen Garagenbetrieb ein und stahlen einen Porsche. (Bild: Symbolbild: Kapo SG)

In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in einen Garagenbetrieb an der Kapplerstrasse von Ebnat-Kappel eingebrochen. Dabei stahl sie einen Fahrzeugschlüssel und entwendete ein Auto. Sie hinterliess Sachschaden von rund 1500 Franken. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit.

Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in den Garagenbetrieb. Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten und versuchte, einen Tresor aufzubrechen. Die Täterschaft gelangte auch an einen Fahrzeugschlüssel und entwendete damit einen schwarzen Porsche GT3, den sie mit ebenfalls aufgefundenen Kontrollschildern versah. Da das Aufbrechen des Tresors fehlschlug, lud die Täterschaft diesen kurzerhand ein. Gemäss jetzigen Erkenntnissen flüchtete die Täterschaft mit dem Auto nach Frankreich. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (kapo)

11:20 Uhr

Montag, 2. März

Radball: Mosnang 1 zum ersten Mal Schweizer Cupsieger

Der RMV Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel (in grün v.l.) wurde in Altdorf Cupsieger 2026. Mosnang 2 mit Manuel Mutti (r.) und Roger Artho (l.) wurden 5. (Bild: zvg)

Grosser Erfolg für die Mosnanger Radballer Rafael Artho und Björn Vogel: Am Wochenende krönte sich das Duo in Altdorf zum Schweizer Cupsieger 2026. Es war der erste Cupsieg der Beiden nach drei Vizetiteln in den letzten vier Jahren.

Wie der RMV Mosnang mitteilt, setzte sich Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel gegen sieben weitere Teams durch. Darunter befand sich auch Mosnang 2, das mit Roger Artho und Manuel Mutti antrat. Da es aber die Vorrunde in seiner Vierergruppe knapp nicht überstand und die Finalrunde verpasste, konnte es auch nicht zum speziellen Bruderduell der Familie Artho kommen (diese Zeitung berichtete). Mosnang 2 belegte am Ende Rang 5.

Der Cupfinal in Altdorf war auch insofern speziell, da die acht Teams aus nur drei Vereinen stammten. Winterthur aus der Nationalliga A stellte ein Team und wollte in die Finalrunde. Altdorf stellte gleich fünf Teams, wobei die zwei Nationalliga-B-Teams nur als Aussenseiter galten, aber als Stolperfalle sicher gut genug waren. Die drei Nationalliga-A-Teams aus Altdorf wollten auch in die Finalrunde, allen voran Titelverteidiger Altdorf 1.

Mosnang 1 liess Altdorf keine Chance

Der RMV Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel (in grün) gewann sämtliche Spiele. (Bild: zvg)

In der Gruppenphase liess Mosnang 1 aber nichts anbrennen und gewann seine drei Spiele. Gegen Altdorf 1 (Nat. B) resultierte ein 2:1, gegen Altdorf 3 (Nat. A) ein 4:3 und gegen Altdorf 2 (Nat. A) gar ein 7:3. Mosnang 2 startete mit einem 4:3-Sieg im Topduell gegen Winterthur (Nat. A). Danach folgten aber zwei Niederlagen. Ein 1:9 gegen den Favoriten Altdorf 1 (Nat. A) sowie ein vermeidbares 0:2 gegen Altdorf 2 (Nat. B). Dadurch blieb Mosnang 2 nur noch das Klassierungsspiel um Rang 5/6. Dieses gewannen Roger Artho und Manuel Mutti gegen Altdorf 3 gleich mit 8:5.

In der Finalrunde brillieren konnte dafür Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel. Zuerst schickten sie Altdorf 2 (Nat. B.) mit 6:1 nach Hause. Und dann folgte der Cupfinal, auf den alle Zuschauer gehofft hatten: Das Duell der beiden aktuell besten Radball-Teams Mosnang 1 und Titelverteidiger sowie Schweizermeister Altdorf 1 (Nat. A).

Altdorf 1 ging mit 1:0 in Führung, Mosnang aber konterte mit einem Doppelschlag in der 2. Minute und so führten die Mosliger zur Pause mit 2:1. Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel spielten in der 2. Halbzeit dann fast fehlerfrei. Die Mosliger zogen auf 4:1 davon, ehe Altdorf auf 2:4 verkürzen konnte. Die Wende blieb für die Innerschweizer aber aus. Mosnang 1 zog sein Spiel durch und erhöhte Tor um Tor. Am Schluss stand ein 7:2 Sieg der Mosliger auf der Anzeigetafel und der erste Cupsieg des Duos war Tatsache. (mn/pd)

10:13 Uhr

Montag, 2. März

SVP Wattwil: Martin Gämperle übernimmt Präsidium von Hansueli Hofer

Martin Gämperle (2.v.r.) tritt als Präsident der SVP Wattwil die Nachfolge von Hansueli Hofer (2.v.l.) an, hier begleitet von Lukas Reimann (l.) und Lukas Huber (r.). (Bild: zvg)

Die SVP-Ortspartei Wattwil hat am Freitagabend, den 27. Februar, im Restaurant Anker in Heiterswil ihre 28. Hauptversammlung durchgeführt. Ein wichtiger Punkt war der Wechsel an der Parteispitze: Der bisherige Präsident Hansueli Hofer trat nach langen Jahren im Amt zurück. Er bleibt der SVP jedoch weiterhin verbunden und wird sich auch künftig parteiintern engagieren, wie die Partei mitteilt. Zum neuen Präsidenten wurde Martin Gämperle gewählt. Die Versammlung verdankte Hofer für seinen langjährigen Einsatz und wünschte dem neu Gewählten einen erfolgreichen Start.

Inhaltlicher Schwerpunkt des Abends war das Referat von Nationalrat Lukas Reimann. Er sprach über den sogenannten «Unterwerfungsvertrag» respektive das Verhältnis Schweiz–EU und legte dar, welche Auswirkungen eine entsprechende vertragliche Anbindung aus seiner Sicht für die Schweiz hätte.

Reimann schilderte seine Einschätzung und appellierte an die Anwesenden, die Bevölkerung darüber zu informieren, welche schweren Folgen eine Übernahme für die Schweiz haben könnte. In der anschliessenden Fragerunde kam auch die Mehrwertsteuer zur Sprache. Auf die Frage, was mit der MWSt passieren würde, falls ein solcher Vertrag in der Schweiz zur Anwendung käme, sagte Reimann, diese werde «wahrscheinlich schrittweise der EU angepasst». (pd)

9:17 Uhr

Montag, 2. März

Der Präsident der Bezirksschützen tritt zurück

Christian Schmid, Präsident des Bezirksschützenverbandes Obertoggenburg, kündigt seinen Rücktritt nach fünf Jahren an. Es sei ihm aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr möglich, dass Amt auszuführen, hält er im Jahresbericht als Bezirksschützenmeister fest. Er habe sich seit seinem 15. Lebensjahr in zahlreichen ehrenamtlichen und öffentlichen Ämtern engagiert, jetzt sei die Zeit gekommen, um kürzerzutreten.

Der Bezirksschützenverband Obertoggenburg führt am Freitag, 6. März, seine Delegiertenversammlung um 20 Uhr im Landgasthof Sinne Wintersberg in der Gemeinde Ebnat-Kappel durch. (ab)

15:21 Uhr

Sonntag, 1. März

Windenergie Krinau-Laad: Start der Windmesskampagne

In zwei Gebieten auf Wattwiler Boden sollen dereinst Windkraftanlagen stehen. (Bild: Symbolbild: Pius Amrein)

Die Thurwerke AG und die Groupe E Greenwatt SA starteten eine umfassende Windmesskampagne an den Standorten «Älpli» (Krinau) und «Eggli» (Wattwil). Das ist dem aktuellen Gemeindeblatt von Wattwil zu entnehmen. Ziel ist die Beurteilung des Windpotenzials und der Machbarkeit der betreffenden Windprojekte.

Der Richtplan Windenergie des Kantons St.Gallen wurde Anfang 2025 vom Bund genehmigt. Die Gebiete «Krinau» (Gemeinden Wattwil und Mosnang) sowie «Laad» (Gemeinde Wattwil) gehören zu den 15 im Richtplan festgelegten Windeignungsgebieten. Die Thurwerke AG und die Groupe E Greenwatt AG haben für diese beiden Gebiete bereits Machbarkeitsstudien erstellen lassen.

Im Anschluss an diese Machbarkeitsanalysen wird eine Windmesskampagne seit Dezember 2025 auf dem Underälpli (oberhalb Krinau) und seit Januar 2026 auf dem Hinteren Eggli (oberhalb Wattwil) durchgeführt. Für die Messungen werden zwei 125 Meter hohe Masten installiert. Die Masten werden während 18 Monaten betrieben. Sie sind mit Messinstrumenten für Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Fledermausbewegungen und weiteren Daten ausgestattet. Die erhobenen Daten dienen dazu, die Ergebnisse einer ersten Windmesskampagne aus den Jahren 2014 bis 2016 auf dem «Älpli» (Krinau) zu festigen und zu ergänzen.

Der Kanton St.Gallen hat sich im Rahmen der Richtplananpassung 23 klare quantitative Ziele gesetzt, um den Beitrag des Kantons zur nationalen Energiestrategie zu leisten. Bis 2035 soll die jährliche Windenergieproduktion 100 Gigawattstunden pro Jahr erreichen. Bis 2050 soll sie sogar auf 300 Gigawattstunden steigen. (pd)

10:33 Uhr

Sonntag, 1. März

Wattwil: Verkauf Schulhaus Steintal

Das Schulhaus Steintal konnte verkauft werden. (Bild: zvg)

Im Herbst 2025 haben die Schülerinnen und Schüler der 1./2. Klasse das Schulhaus Steintal verlassen und die neuen Räume im Schulhaus Steig (Nebengebäude Spitalliegenschaft) bezogen. Der Schulrat konnte den im Vorfeld angekündigten Verkauf der Liegenschaft Steintal realisieren, ist dem aktuellen Gemeindeblatt von Wattwil zu entnehmen.

In einem ersten Schritt galt es, die Liegenschaft vom Verwaltungs- in das Finanzvermögen zu übertragen. Dieser Entscheid wurde in Anwendung der Bestimmungen der Gemeindeordnung der Schulgemeinde dem fakultativen Referendum unterstellt. Mit der Nichtergreifung des Referendums hat die Bürgerschaft der Übertragung der Liegenschaft in das Finanzvermögen zugestimmt und damit die rechtliche Grundlage für den Verkauf geschaffen.

Eine von einem neutralen Immobilienexperten durchgeführte Marktwertschätzung attestierte der Liegenschaft einen Wert von 490’000.00 Franken. Aufgrund der in der Gemeindeordnung festgelegten Finanzkompetenz oblag der Verkauf der Liegenschaft abschliessend dem Schulrat. Dieser freut sich, dass er nach Abschluss der Verkaufsverhandlungen die ehemalige Schulliegenschaft mit Besitzantritt 1. Januar 2026 den langjährigen Mietern der Wohnung zum Marktwert veräussern konnte. Der Schulrat freut sich, das traditionsträchtige Gebäude in verantwortungsvollen Händen zu wissen. Er bedankt sich bei den neuen Besitzern für ihre Bereitschaft, sowohl im Zusammenhang mit dem Schulbusbetrieb wie auch mit dem Abstellen der Schülerfahrräder ihre Liegenschaft weiterhin zur Verfügung zu stellen. (pd)

11:28 Uhr

Freitag, 27. Februar

Hälg AG übernimmt Oberhänsli AG Gebäudetechnik in Bütschwil

Die Oberhänsli AG in Bütschwil tritt seit Anfang Jahr als Hälg & Co. AG auf. (Bild: pd)

Mit der Übernahme der Oberhänsli AG Gebäudetechnik durch die Hälg Group konnte die Nachfolge des Toggenburger Unternehmens gesichert werden. In den vergangenen Monaten wurde die Integration Schritt für Schritt umgesetzt und sei nun gemäss Mitteilung abgeschlossen.
 
Seit Jahresbeginn tritt die Niederlassung in Bütschwil unter dem Namen Hälg & Co. AG Bütschwil auf. Damit wurde die Oberhänsli AG Gebäudetechnik vollständig in die Hälg Group integriert. Für Kundinnen und Kunden bedeute dieser Schritt Kontinuität. Unter der Leitung von Cyrill Rohner werde der Standort Bütschwil auch künftig lokal verankert bleiben. (pd)

10:20 Uhr

Freitag, 27. Februar

Kirchberger Goldfische ziehen nach Bütschwil um

Jasmin Buchegger, Leiterin Hotellerie des Seniorenzentrums Solino, und Silvan Häne, Leiter Ökonomie des Sonnegrund, entlassen die Goldfische in ihre neue Heimat. (Bild: zvg)

Die Zusammenarbeit zwischen dem Seniorenzentrum Sonnegrund in Kirchberg und dem Seniorenzentrum Solino in Bütschwil zeigt sich nicht nur in strategischen Projekten, sondern laut einer Mitteilung nun auch im wahrsten Sinne des Wortes auf allen Ebenen – neu sogar unter Wasser.

Aufgrund der bevorstehenden Bauarbeiten beim Sonnegrund mussten die dort heimischen Goldfische kurzfristig ihr Zuhause verlassen. Glücklicherweise fand sich eine elegante Lösung: Der Teich im Innenhof des Solino wurde kurzerhand zum neuen Domizil für die rotschimmernden Fische erklärt. Mit fachkundiger Unterstützung fanden die kleinen Schwimmer ihr neues Reich – zur Freude der Bewohnenden und Mitarbeitenden beider Häuser.

«Gute Zusammenarbeit zeigt sich manchmal ganz praktisch», meint Jasmin Buchegger, Leiterin Hotellerie des Seniorenzentrums Solino, mit einem Schmunzeln. Auch im Sonnegrund wird die symbolische Fischwanderung als Zeichen der gelebten Partnerschaft gesehen. «Es ist schön, wenn unsere Häuser nicht nur in Projekten, sondern auch im Alltag gemeinsame Lösungen finden», ergänzt Silvan Häne, Leiter Ökonomie des Sonnegrund. Die Goldfische hätten sich inzwischen gut eingelebt. (pd)

16:02 Uhr

Donnerstag, 26. Februar

Gemeinde lanciert Label «Aus dem Neckertal»

Das neue Label wendet sich an die heimische Bevölkerung, Gäste und Touristinnen und Touristen. (Bild: zvg)

Mit der Gemeindefusion hat die Gemeinde Neckertal einen frischen, selbstbewussten Auftritt erhalten. Mit der Lancierung des neuen Schriftzugs entstand die Idee, diesen Auftritt gemeinsam weiterzutragen und die Vielfalt und Qualität der heimischen Produzentinnen und Produzenten sichtbar zu machen. «Denn was im Neckertal entsteht, verdient Aufmerksamkeit», schreibt Gemeindepräsident Christian Gertsch im aktuellen Neckerblatt.

Mit dem Label «Aus dem Neckertal» schafft die Gemeinde eine klare, starke Kennzeichnung für Produkte, die in Neckertal mit Herzblut, Können und Verantwortung hergestellt werden. «Ein Zeichen für Herkunft, Qualität und Identität – und ein klares Bekenntnis zu unserem Tal», so Gertsch weiter.

Bäuerinnen und Bauern, Gewerblerinnen und Gewerbler, Produzenten sowie ihre Kundinnen und Kunden rücken damit näher zusammen. Ob für die heimische Bevölkerung oder für Gäste und Touristinnen und Touristen: Auf einen Blick wird sichtbar, was wirklich aus dem Neckertal kommt.

Gerne unterstützt die Gemeinde Neckertal die heimischen Produzentinnen und Produzenten und stellt ihnen das Label «aus dem Neckertal» kostenlos in verschiedenen Dateiformaten zur Verfügung. In den nächsten Wochen wird den Neckertaler Produzentinnen und Produzenten ein Flyer zugestellt, welcher Auskunft über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sowie den Bezug des Labels gibt. Die Verwendung des Labels ist mit nahvollziehbaren Grundsätzen geregelt und kann einfach und unkompliziert über ein Formular beantragt werden. (pd)

15:52 Uhr

Donnerstag, 26. Februar

Lichtensteig schliesst mit Gewinn ab

Die Rechnung 2025 der politischen Gemeinde Lichtensteig schliesst mit einem Gewinn von 451’948.54 Franken ab. Budgetiert war ein Verlust von 337'000 Franken. Damit liegt das Ergebnis um 788’948.54 Franken über dem Budget. Das schreibt die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt.

Das erfreuliche Gesamtergebnis ist auf tiefere Aufwendungen in verschiedenen Aufgabenbereichen sowie auf höher als erwartete Erträge, insbesondere im Steuerbereich, zurückzuführen.

Die detaillierte Jahresrechnung ist ab Freitag, 6. März, auf der Webseite der Gemeinde Lichtensteig publiziert. Das Protokoll über die Bürgerversammlung liegt vom 14. bis 27. April öffentlich auf. Es kann während den Schalteröffnungszeiten bei der Ratskanzlei oder auf der Publikationsplattform eingesehen werden. Innert der Auflagefrist können Stimmberechtigte sowie Personen, die schutzwürdige Interessen geltend machen, beim Departement des Innern Protokollbeschwerde mit einem Antrag auf Berichtigung erheben. (pd)

15:14 Uhr

Donnerstag, 26. Februar

Das Kirchberger Budget 2026 rechnet mit einem Defizit bei gleichbleibendem Steuerfuss

An der Bürgerversammlung vom 27. März in Kirchberg wird nebst den Rechnungen 2025 auch das Budget 2026 behandelt. Der Gemeinderat geht von einem Aufwandüberschuss von rund 2 Millionen Franken aus. Der Steuerfuss soll bei 120 Prozent belassen werden. Das schreibt der Gemeinderat im aktuellen Gmeindsblatt.

Bei einem Aufwand von 63‘352‘498.69 Franken und einem Ertrag von 61‘269‘648.49 Franken wird ein Aufwandüberschuss von 2‘082‘850.20 Franken budgetiert. Das Defizit wird durch die Ausgleichsreserve gedeckt. Damit reduziert sich das Eigenkapital mutmasslich auf 51,7 Millionen Franken.

Im letzten Jahr waren Investitionen von 11,9 Millionen Franken geplant. Davon konnten 5,5 Millionen Franken realisiert werden. Im laufenden Jahr sind insgesamt etwas weniger Projekte und damit tiefere Investitionen von brutto 7,9 Millionen Franken und netto 5,1 Millionen Franken vorgesehen.

Die Investitionsrechnung 2025 enthält Ausgaben von 5’723’913.71 Franken und Einnahmen von 1’503’200.56 Franken, was Nettoinvestitionen von 4’220’713.15 Franken ergibt. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von 10’201’140.– Franken.

Eine Anpassung des Steuerfusses ist für das Jahr 2026 nicht vorgesehen. An dieser Stelle kann positiv festgehalten werden, dass die Steuerfussreduktion auf 120 Prozent wie versprochen bis Ende 2025 Gültigkeit hatte. Aus heutiger Sicht wird das mit grosser Wahrscheinlichkeit auch für das Jahr 2027 so bleiben. (pd)

14:29 Uhr

Donnerstag, 26. Februar

Erstmals Fotowettbewerb der Dorfkorporation Kirchberg

Wie an der letzten Rechnungsgemeinde 2025 verkündet, findet ab der Rechnungsgemeinde 2026 anstelle der bisherigen Verleihung des Titels «Kirchbergerin oder Kirchberger des Jahres» neu ein Fotowettbewerb statt. Das schreibt die Dorfkorporation Kirchberg im aktuellen Gmeindsblatt.

Dabei wird jeweils ein Thema der Dorfkorporation Kirchberg aufgegriffen. Die Bürgerinnen und Bürger der Dorfkorporation konnten dem Verwaltungsrat im Jahr 2025 Fotos zum Thema «Ruhebänke» einreichen. Der Verwaltungsrat hat aus den Einsendungen eine Vorauswahl getroffen. An der Rechnungsgemeinde vom 24. März wird über das Siegerfoto abgestimmt. (pd)

11:30 Uhr

Donnerstag, 26. Februar

Lütisburg: Einbruch in Autogarage

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es in Lütisburg zu einem Einbruch in eine Autogarage gekommen. Die Täterschaft konnte flüchten. Autos wurden keine gestohlen.

In Lütisburg meldete kurz vor 3.30 Uhr eine Drittperson einen Einbruch in eine Autogarage. Zwei Personen brachen über das Garagentorfenster in das Gebäude ein und durchsuchten es. Dabei wurden sie von den im angrenzenden Wohnbereich anwesenden Drittpersonen überrascht und ergriffen ohne Deliktsgut die Flucht. Die Nahfandung der ausgerückten Patrouillen blieb erfolglos. Es ist davon auszugehen, dass es die unbekannte Täterschaft auf die hochpreisigen Fahrzeuge abgesehen hatte.

Die Ermittlungen zu den geflüchteten Personen sowie zum Einbruch dauern an. Der Einsatz wurden durch Drohnen und Diensthunde der Kantonspolizei St.Gallen unterstützt.

Die Kantonspolizei St.Gallen empfiehlt, in Autogaragen ein besonderes Augenmerk auf die Sicherung der Fahrzeugschlüssel zu legen. Dies, indem die Schlüssel entweder in einem geeigneten Tresor vor Zugriff geschützt sind oder optimaler noch, zu den Schliessungszeiten der Betriebe getrennt von den Fahrzeugen aufbewahrt werden. (kapo)

11:13 Uhr

Donnerstag, 26. Februar

Bütschwil-Ganterschwil mit geringerem Defizit als budgetiert

Die Rechnung 2025 der Politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil schliesst deutlich besser ab als budgetiert. Das schreibt der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt. Anstelle des budgetierten Defizits von 1'844'700 Franken resultiert ein Verlust von 450'561.53 Franken. Die Besserstellung beträgt rund 1.39 Mio. Franken.

Diese Besserstellung gegenüber dem Budget ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass einige Projekte, die budgetiert waren, nicht oder nicht vollständig umgesetzt werden konnten. Das Budget zur Investitionsrechnung 2025 sah Nettoinvestitionen von 5'013'300 Franken vor. Abgeschlossen wird die Rechnung 2025 mit Ausgaben von 1'035'664.29 Franken und Einnahmen von 478'764 Franken. Entsprechend resultieren Nettoinvestitionen von 556'900.29 Franken. Auch diese Abweichung ist damit zu begründen, dass diverse Investitionen nicht so vorangetrieben werden konnten wie geplant.

Das Defizit von 450'561.53 Franken soll mit einem Bezug aus den kumulierten Ergebnissen der Vorjahre (allgemeines Eigenkapital zur Deckung von künftigen Aufwandüberschüssen) gedeckt werden. Die kumulierten Ergebnisse aus den Vorjahren betragen aktuell 6'689'063.12 Franken, sodass ein Bezug aus diesen Reserven problemlos möglich ist. Die Ausgleichsreserve soll dann aufgrund der anstehenden Investitionen zum finanzpolitisch sinnvollsten Zeitpunkt bezogen werden. Bei einem Bezug aus den Ausgleichsreserven fliessen der Gemeinde keine flüssigen Mittel zu. Der Gemeinderat ist bestrebt, sorgfältig mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen und das Kapital sinnvoll einzusetzen.

Im Jahr 2026 bleibt der Steuerfuss unverändert bei 119%. Ebenfalls werden bei den Grundsteuern keine Anpassungen vorgenommen.

Die Details zur Jahresrechnung 2025 und zum Budget 2026 können dem Geschäftsbericht entnommen werden, welcher in den kommenden Tagen auf der Gemeindewebseite aufgeschaltet wird. (pd)

09:20 Uhr

DOnnerstag, 26. Februar

Martin Sailer erhält Wanderpreis von Kultur Toggenburg

Das Künstlerpaar Christa Roth und Thomas «Fri» Freydl aus Lichtensteig reicht den Wanderstock von Kultur Toggenburg weiter an Martin Sailer. Der mit 5000 Franken dotierte Wanderpreis wird am 29. April feierlich übergeben und gebührend gefeiert. Das schreibt Kultur Toggenburg in einer aktuellen Mitteilung.

Seit 2014 zeichnet Kultur Toggenburg Persönlichkeiten oder Gruppen aus, die Bewegung ins hiesige Kulturleben bringen. Der Preis besteht neben dem Preisgeld aus dem Wanderstock sowie einer kleinen Feier, an welcher die letztjährigen Preisträger/-innen den Stab weitergeben. Der oder die jeweilige Preisträger/-in bestimmt, an wen die Auszeichnung im Folgejahr geht. Voraussetzung ist die Vergabe in eine andere Gemeinde und in eine andere Kunstsparte. Dies fördert die Neugier auf neue Ausdrucksformen, stärkt die gegenseitige Wertschätzung und trägt zu einem offenen kulturellen Klima im Toggenburg bei.

Martin Sailer Pionier der Kleinkunst im Obertoggenburg

Vor 23 Jahren eröffnete Martin Sailer mit dem Zeltainer den ersten festen Ort für Kleinkunst im Obertoggenburg. Was als mutiges Projekt begann, entwickelte sich rasch zu einer der wichtigsten Plattformen für die regionale und überregionale Kleinkunstszene. Von Beginn an bot Martin Raum für Eigenproduktionen, neue Formate und künstlerische Experimente. In den vergangenen Jahren etablierte sich Martin Sailer zudem als prägender und unermüdlicher Fürsprecher der Kulturszene, sei es im Kantonsrat oder als Vorstandsmitglied bei Südkultur. Mit Beharrlichkeit, Überzeugungskraft und grossem Engagement setzt er sich stets an die Seite der Kunst und Kulturschaffenden. Auch nach 23 Jahren ist Martin Sailer voller Energie, Mut und Enthusiasmus. Mit viel Herzblut engagiert er sich für neue Ideen und kämpft aktuell für die Realisierung eines neuen festen Theaters im Toggenburg.

Christa Roth und Thomas «Fri» Freydl würdigen mit ihrer Wahl nicht nur Sailers langjähriges Wirken, sondern auch seine Vision und seinen unermüdlichen Einsatz für eine lebendige Kulturlandschaft.

Zur feierlichen Preisübergabe am Mittwoch, 29. April um 18 Uhr im Bahnhof der Toggenburger Bergbahnen AG in Unterwasser sind alle Interessierten herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Übergabe des Wanderstockes wird umrahmt durch eine Laudatio, musikalische Beiträge und einen Apéro. (pd)

16:01 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Wattwil: SOB-Baudienst-Zentrum vor nächstem Schritt

Die Südostbahn (SOB) will im Gebiet Wattwil-Bleiken für 46,5 Millionen Franken ein neues Baudienst-Zentrum erstellen. 36,5 Millionen sind für das Gebäude vorgesehen, zehn Millionen für das Gleisvorfeld. Finanziert wird das Bauvorhaben über die Leistungsvereinbarung der SOB mit dem Bundesamt für Verkehr.

Der Entscheid fiel im März 2024.  Jetzt liegt das Bauvorhaben zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Es umfasst im Wesentlichen das Baudienst-Zentrum mit den Massen 110 mal 35 Meter, die Erstellung des Gleisvorfelds mit Anschluss an das bestehende Bahnnetz sowie die Umlegung eines Fuss- und Radweges auf den Parzellen Nr. 361W, 3397W, 3398W und 201W.

Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz, soweit das Eisenbahngesetz nicht davon abweicht. Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Die Planunterlagen inklusive UVP-Bericht können bis zum 26. März 2026 auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. (pd)

11:17 Uhr

Mittwoch, 25. FEbruar

Wattwil: Erster Berufsbildner-Zmorge am BWZT

Rund 90 Berufsbildnerinnen und Berufsbildner aus dem gesamten Einzugsgebiet folgten der Einladung des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg (BWZT) zum ersten Berufsbildner-Zmorge. Ziel des Anlasses war der Austausch mit Schulleitung und Bereichsleitenden sowie die Information über aktuelle Entwicklungen an der Schule.

Nach einem Frühstücksbuffet präsentierte die Schule ihren Imagefilm, der die Berufe am BWZT und Stimmen von Lernenden vorstellt. Rektor Felix Tschirky informierte über Neuerungen, im anschliessenden Interview gaben die beiden neuen Prorektoren Grundbildung Einblicke in ihre Aufgaben und Ziele.

Besonders beachtet wurde das Fachreferat des Rektors «Förderung von Lernenden neu gedacht», das Impulse für die Praxis lieferte. Den Abschluss bildete Zeit für Fragen, persönliche Gespräche und Netzwerkmöglichkeiten. Der Berufsbildner-Zmorge soll im kommenden Jahr erneut stattfinden. (pd)

09:40 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Maria Walliser ehrt Sieger am Swiss Disabled Cup in Wildhaus

23 Athletinnen und Athleten mit körperlicher Beeinträchtigung nahmen am vergangenen Wochenende am Swiss Disabled Cup 2026 in Wildhaus teil. Organisiert wurde das Rennen von PluSport Schweiz und Rollstuhlsport Schweiz. Mit rund 40 Personen inklusive Betreuenden und Guides gehört der Anlass zu den teilnehmerstärksten der nationalen Rennserie. Gestartet wurde in den Kategorien «Stehend», «Sitzend» und «Sehbehindert».

Sportlicher Höhepunkt war der Riesenslalom am Sonntag auf der Freienalp mit vier Durchgängen bei sonnigen Bedingungen. In die Wertung flossen die zwei besten Läufe ein, berechnet mit klassenspezifischem Faktor. Den Tagessieg bei den Damen holte Laila Grillo (AS1, vollständig blind), bei den Herren setzte sich Marc Bleiker (AS2, sehbeeinträchtigt) durch. Beide trainieren am Stützpunkt Ost in Wildhaus.

Besonderen Glanz erhielt die Veranstaltung durch die Anwesenheit von Maria Walliser. Die mehrfache Olympia- und WM-Medaillengewinnerin überreichte die Preise persönlich und würdigte die Leistungen der Athletinnen und Athleten. Der Anlass wurde von zahlreichen Partnern und regionalen Sponsoren unterstützt und stand ganz im Zeichen von sportlicher Leistung, Inklusion und gelebter Begeisterung im Schnee. (pd)

06:32 Uhr

Mittwoch, 25. Februar

Mosnang: Artho/Vogel dritte am Elite-Turnier in Šitbořice

Beim traditionsreichen Elite-Turnier im tschechischen Šitbořice hat RMV Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel als Vertreter der Schweiz den 3. Platz erreicht. Das internationale Einladungsturnier gilt als eines der ältesten und renommiertesten im Radball-Kalender und lockt jedes Jahr zahlreiche Zuschauer an. In Tschechien ist die Sportart nach wie vor populär – auch dank der legendären 20-fachen Weltmeister Jan Pospíšil und Jindřich Pospíšil, die den Sport nachhaltig prägten.

Sechs Teams aus Tschechien, Deutschland und der Schweiz standen am Start. Mosnang unterlag zum Auftakt RSV Grosskoschen mit 3:7, steigerte sich danach deutlich und besiegte TJ Sokol Šitbořice 2 klar mit 7:2. Gegen Gastgeber Šitbořice 1 folgte eine 4:6-Niederlage. Ein Ausrufezeichen setzten Artho/Vogel mit dem 4:3-Erfolg über das WM-Team 2025 aus Zlín, ehe sie sich in einem torreichen Spiel gegen Zscherben mit 7:6 durchsetzten.

Mit 9 Punkten aus fünf Partien belegten die Mosliger Rang drei – nur einen Zähler hinter Turniersieger Sokol Šitbořice. Ein Turniersieg wäre in Reichweite gelegen. (pd)

16:53 Uhr

Dienstag, 24. Februar

Wegen Uneinigkeit zu Wil West hat sich Agriterra-Chef frühzeitig zurückgezogen

Andreas Widmer tritt als Geschäftsführer von Agriterra zurück. Der Mühlrütner ist ehemaliger Chef des St.Galler Bauernverbandes und Alt-Kantonsrat (Die Mitte). Im Januar hat er sich in einem Leserbrief für das Projekt Wil West ausgesprochen. Der nationale Verein Agriterra, welcher sich für den sorgfältigen Umgang mit Kulturland einsetzt, hat sich in einer Medienmitteilung gegen das Projekt gestellt. Wenige Tage später war Widmer auf der Agriterra-Website nicht mehr zu finden, wie der «Schweizer Bauer» berichtete.

Wie Widmer sagt, habe die Wil West-Frage zwar dazu geführt, dass er sich als Ansprechperson auf der Website des Vereins entfernt habe. Der Grund für den Rücktritt als Geschäftsführer sei dies aber nicht. Seine private Meinung, die er im Leserbrief geäussert hat, sei nicht vereinbar gewesen mit der offiziellen Haltung des Vereins. So fand er es auch nur angemessen, dass Peter Seiler, Vereinspräsident und Liselotte Peter, Vizepräsidentin, die Haltung von Agriterra vertraten.

Für Widmer sei Wil West durchaus mit dem Schutz von Kulturland vereinbar. «Ich finde das Projekt genial», sagt der Toggenburger. Die Gesellschaft und Wirtschaft müssten sich weiterentwickeln können. Mit der Einstellung, keinen Quadratmeter Kulturland mehr umbauen zu können, gehe das nicht. Ziel soll es sein, sorgsam mit dem Kulturland umzugehen. Mit Wil West schaffe man eine verdichtete Arbeitszone direkt bei Autobahn und Bahnlinie und dadurch könne viel Fläche bei der Erschliessung eingespart werden.

Sein Rücktritt als Geschäftsführer hat er dem Verein im September mitgeteilt. Der Grund: Seit Juni ist er im Zentralvorstand von Waldschweiz, dem Verband der Schweizer Waldeigentümer, tätig. «Ich hatte gewissermassen zwei Hüte auf — Wald und Kulturland», sagt Widmer. Das sei nicht miteinander zu vereinbaren. Daher möchte er sich auf eine der beiden Aufgaben konzentrieren. Designierter Geschäftsführer von Agriterra ist René Bünter. Diese Woche am Mittwoch wird er in den Vorstand gewählt. (jen)

15:37 Uhr

Dienstag, 24. Februar

Neues Kinderrestaurant in der Tagesstruktur Lütisburg

In der Tagesstruktur Lütisburg wurde das Mittagsangebot weiterentwickelt: Seit kurzem gibt es ein neues, pädagogisch begleitetes Kinderrestaurant für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Das ist dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Lütisburg zu entnehmen.

Während das Mittagessen früher in einer eher klassischen Struktur stattfand, steht nun ein altersadäquates und partizipatives Konzept im Zentrum. Die Kinder dürfen sich ihr Essen selbstständig am abwechslungsreichen Buffet schöpfen lassen. Dieses umfasst täglich frisches Dip-Gemüse, Suppe, Salat, einen ausgewogenen Hauptgang sowie ein kleines Dessert.

Ein zentrales Ziel des neuen Angebots ist es, einen selbstbestimmten und bedürfnisorientierten Umgang mit Essen zu fördern. Die Kinder entscheiden eigenständig, was und wie viel sie essen möchten. Gleichzeitig werden sie behutsam dabei begleitet, neue Lebensmittel kennenzulernen und auszuprobieren. Das Kinderrestaurant bietet zudem wertvolle Lernfelder im Alltag: Die Kinder helfen bei der Vorbereitung mit, decken die Tische, organisieren Getränke und erhalten altersgerechte und situationsgerechte Einblicke in die Zubereitung der Speisen. Damit werden Selbstständigkeit, Verantwortung und soziale Kompetenzen gestärkt. Mit dem neuen Kinderrestaurant schafft die Tagesstruktur einen Lern- und Begegnungsort. Das Kinderrestaurant steht allen Schulkindern aus Lütisburg offen. (pd)

14:16 Uhr

Dienstag, 24. Februar

Flirt und Traverso in der Erlebniswelt Toggenburg

Seit Mitte Dezember werden die Dauerausstellungen in der Erlebniswelt Toggenburg für ein Jahr durch die Lego- und Playmobil-Ausstellung Mini-Klötzlistadt ergänzt. Viele Besucherinnen und Besucher reisen mit der Südostbahn nach Lichtensteig, konkret mit dem kupferfarbigen Traverso nach Wattwil oder mit dem Flirt direkt nach Lichtensteig. Diese zwei Modelle ergänzen ab sofort im Massstab 1:50 die Lego-Ausstellung, schreibt die Erlebniswelt in einer Mitteilung.

Ein Fachmann in mehrfacher Hinsicht hat die beiden Züge samt einer passenden Landschaft gestaltet: Marco Kasper aus Giswil ist begeisterter Lego-Spieler und beruflich Kundenbetreuer bei der Südostbahn. «Ich wollte meinen Arbeitsplatz nachbauen», sagt der Giswiler. Er fragte die Südostbahn wegen Bauplänen an, dafür musste er zuerst einen ausführlichen Business-Plan einreichen. Die SOB hat darauf den Bau des Traversos finanziert, allerdings gab es die Vereinbarung, sie dem Bahnunternehmen für eigene Anlässe zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich wurde der Flirt 3 gebaut. Die beiden Züge wurden bereits in Köln, Verona, Colmar  und verschiedenen LEGO -Ausstellungen in der Schweiz präsentiert.

Marco Kaspers Können ist auch den Verantwortlichen im Verkehrshaus Luzern aufgefallen. Dort stehen der Londoner Bahnhof King‘s Cross oder das Englische Parlamentsgebäude samt Big Ben. «Hier reden wir von weit mehr als einer Million Steine», erklärt Kasper. Mit rund 10‘000 Steinen immer noch viel Baumaterial benötigten der Flirt und der Traverso, gebaut im Massstab von 1:50.

Die Familie mit Ehefrau Marianne und den beiden erwachsenen Söhnen haben gar nichts gegen sein Hobby, ausser: «Mit der Zeit war der Esstisch für meine immer grösseren Modelle bald einmal tabu, ebenso unser Gästezimmer.»

Bleibt bei so viel Lego-Begeisterung noch Zeit für andere Hobbies? «Ja, sicher, wir gehen gerne in die Berge und ich bin Fan des HC Davos», versichert Marco Kasper. Zum Glück hat er einen grossen Hobby-Raum anmieten können. «Denn mein Nachbau des neuen Eishockey-Stadions von Davos sprengt alle Dimensionen für eine Viereinhalb-Zimmerwohnung», erzählt Marco Kasper lachend. Als nächstes ist eine Zugstrecke mit dem Bahnhof Rapperswil, dem grossen SOB-Viadukt in St. Gallen, mit Mais- und Lavendelfeldern, Wäldern und diversen Bauten geplant. Die Ideen gehen einem Lego-Könner nie aus. (pd)

10:28 Uhr

Dienstag, 24. Februar

Winterwetter lockte am Wochenende auf den Chäserrugg

10:41 Uhr

Montag, 23. Februar

Hauptversammlung der Schützenveteranen mit zahlreichen Ehrungen

Die Veteranen-Regionalsektion Ober-, Neutoggenburg, Gaster und See der Schützenveteranen führte kürzlich ihre 70. Hauptversammlung im Restaurant Speer in Kaltbrunn durch. Präsident Walter Frei durfte 77 Anwesende begrüssen, darunter zahlreiche Ehrenmitglieder sowie Gäste aus dem kantonalen Verband. Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem positiven Ergebnis ab. Der Jahresbeitrag für 2027 bleibt unverändert bei 30 Franken. Wahlen standen keine an, wie eine Mitteilung der Schützenveteranen festhält.

Ein Höhepunkt der Versammlung bildete die Ehrungen. In der schweizerischen Veteranen-Feldmeisterschaft 2025 konnten mehrere Mitglieder ausgezeichnet werden. Besonders erfolgreich waren Karl Thoma und Jakob Grob, der gleich mehrere Auszeichnungen entgegennehmen durften. Zudem wurden die Schützen des Jahrgangs 1946 zu Ehrenveteranen ernannt und mit einer Urkunde geehrt – ein Zeichen der Anerkennung für jahrzehntelange Treue zum Schiesssport. (pd)

09:57 Uhr

Montag, 23. Februar

Wil West: Podium mit Regierungsrat Marc Mächler

Die FDP Toggenburg veranstaltete am Donnerstag bei der Fritz Schiess AG in Lichtensteig ein Podiumsanlass zur Abstimmungsvorlage Wil West. Das schreibt die Regionalpartei in einer Mitteilung. Nach der Vorstellung der Schiess AG führte Flurin Schmid durch die Podiumsdiskussion zur Abstimmungsvorlage Wil West, über welche das St.Galler Stimmvolk am 8. März abstimmt. Während einer Stunde diskutierten Regierungsrat Marc Mächler, Kantonsrat Ruben Schuler (beide FDP), Kantonsrätin Margot Benz (Grüne) und Kantonsrat Bruno Schweizer (SVP) über die Vorlage.

In einer intensiven und engagierten Diskussion wurden die Vor- und Nachteile der Vorlage erörtert. Dabei ging es zu einem grossen Teil um die wirtschaftlichen Vorteile, die Wil West mit sich bringen würde, namentlich 2000 bis 3000 Arbeitsplätze. Die Pro-Seite hielt dafür, dass mit der Erschliessung eines Industrie- und Gewerbeareals an einem Standort der Zersiedelung entgegengewirkt wird und zugleich verhindert werden kann, dass Arbeitsplätze nach Zug oder Zürich abwandern. Neben der Diskussion um landwirtschaftliche Nutzflächen wurde auch über die Entwicklung der Agglomeration Wil und die Auswirkungen auf das Toggenburg diskutiert, namentlich zusätzliche Steuereinnahmen.

Dass das Thema die anwesenden rund 50 Personen beschäftigt, zeigte sich im Anschluss an das Podium. Beim abschliessenden Umtrunk wurde weiter intensiv diskutiert. (pd)

13:50 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Curling: Olympia-Silber für eine Wattwilerin

Nun ist es Tatsache: Eine Wattwilerin hat eine Olympia-Medaille gewonnen. Und das am letzten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d’Ampezzo. Am Sonntagmittag spielte Selina Witschonke im Curling-Final der Frauen mit der Schweiz gegen Schweden. Am Ende verloren die Schweizerinnen zwar das hochstehende Duell knapp mit 5:6. Mit dem Gewinn der Silber-Medaille darf sich das Team des CC Aarau aber offiziell Vize-Olympiasieger nennen.

Ein Teil des Medaillenglanzes strahlt dabei bis nach Wattwil. Dort lebt Selina Witschonke. Erst vor Kurzem ist die 27-Jährige mit ihrem Freund, dem aus Chur stammenden Profigolfer Mauro Gilardi, ins Toggenburg gezogen. Geboren ist Witschonke in Samedan im Engadin, aufgewachsen im Luzernischen Sempach. Für den Wohnort Wattwil entschied sich das Paar, da dieser ungefähr in der Mitte zwischen Chur und Sempach liegt und einen raschen Zugang zum Flughafen Kloten bietet, wie Witschonke dieser Zeitung kurz vor Beginn der Olympischen Spiele erklärte. In der nahen Eishalle von Uzwil findet die Curlerin zudem gute Trainingsbedingungen vor.

Mit Selina Witschonke stach immerhin einer der beiden Wattwiler Olympia-Stiche, nachdem Langläufer Beda Klee, der lange in Wattwil gelebt hat, leider kein Edelmetall nach Hause brachte. (mn)

11:54 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Wil West: Gegner und Befürworter kreuzten in Wattwil die Klingen

Die SVP-Ortsparteien Neckertal und Wattwil führten am Freitagabend in der Markthalle Wattwil ein öffentliches Podium zur Vorlage «Wil West» durch, über welche die St.Galler Stimmbevölkerung am 8. März abstimmt. Rund 50 interessierte Personen verfolgten die Diskussion vor Ort. Auf dem Podium diskutierten Lukas Huber (SVP) und Fredy Louis (SVP) als Gegner der Vorlage sowie Michael Sarbach (Grüne) und Ruben Schuler (FDP) als Befürworter.

Ein zentraler Punkt war der Landpreis und die Frage, ob der Kanton St.Gallen beim Verkauf «zu wenig» erhalte. Die Gegner verwiesen auf Berechnungen, welche auf einen tiefen Nettoertrag hinauslaufen. Die Befürworter hoben den langfristigen Nutzen für die Standortentwicklung hervor.

Viel Raum nahm der Umgang mit Kulturland ein. Die Gegner betonten, dass Boden als Ressource nicht ersetzbar sei und eine «Kompensation» keine verlorene Fläche zurückbringe. Die Befürworter verwiesen auf gesetzliche Vorgaben, auf zusätzliche Aufwertungs- und Kompensationsmassnahmen sowie darauf, Entwicklung zu bündeln statt auf viele Gemeinden zu verteilen.

Beim Verkehr gingen die Einschätzungen auseinander. Kritisch beurteilt wurde eine mögliche Zunahme des Pendlerverkehrs. Befürworter verwiesen auf geplante Massnahmen zugunsten von ÖV und Velo sowie auf verkehrliche Entlastung durch neue Anbindungen. (pd)

10:31 Uhr

Sonntag, 22. Februar

Lütisburg: In fahrunfähigem Zustand in Steinwand geprallt

Am Samstagabend, kurz vor 19.35 Uhr, wurde die Kantonspolizei St.Gallen zu einem Unfall in Lütisburg Station gerufen. Eine 41-jährige Frau war zuvor auf der Strasse Neugonzenbach in Richtung Wil gefahren. Gemäss eigenen Angaben fühlte sie sich dabei unwohl und bog auf einen Ausstellplatz ab. Dabei prallte das Auto gegen eine Steinwand.

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Dort wurde der Frau auch eine Blut- und Urinprobe abgenommen, denn sie wurde von den ausgerückten Patrouillen als fahrunfähig eingestuft. Der Führerausweis wurde der Frau auf der Stelle abgenommen. (kapo)

18:48 Uhr

Freitag, 20. Februar

Curling: Neo-Wattwilerin holt Olympia-Medaille

Am Sonntag wird eine Wattwilerin an den olympischen Spielen Edelmetall gewinnen. Die Frage ist nur noch: Silber oder Gold? Die 27-jährige Selina Witschonke hat am Freitag mit dem Team CC Aarau den Einzug in den Final des olympischen Curlingturniers geschafft. Gegen die USA gab es einen 7:4-Sieg, nachdem in der Vorrunde gegen ebendieses Team eine Niederlage resultiert hatte.

Somit kommt die Wattwiler Zentrumsgemeinde eher zufällig zu Edelmetall. Zufällig nicht etwa, weil der Sieg und der Vorstoss in den Final glücklich gewesen wären. Ganz im Gegenteil. Die Schweizerinnen spielten im Halbfinal in den wichtigen Situationen schlicht die besseren Steine. Zufällig, weil Witschonke unlängst ihren neuen Wohnort im Toggenburg als eine Art Kompromiss gewählt hat. Ein Mittelweg, der auch für ihren Freund, Profigolfer Mauro Gilardi, passt. Dieser ist aus Chur, sie aus Sempach. Das Toggenburg liegt ungefähr in der Mitte.

Ob nun Wattwil gar mit Olympia-Gold bedacht wird, entscheidet sich am Sonntag. Der Final gegen Schweden beginnt um 11.05 Uhr. (sdu)

14:31 Uhr

Freitag, 20. Februar

Post Wattwil zieht am 16. März ins Bahnhofgebäude

Am Montag, den 16. März, eröffnet die Post ihren neuen Standort in Wattwil. Die Filiale befindet sich dann an der Bahnhofstrasse 22 im Gebäude Bahnhof Süd direkt an den Gleisen. Somit zügelt sie um einige hundert Meter von ihrem bisherigen Standort an der Poststrasse 20.

In der aktuellen Filiale an der Poststrasse können Kundinnen und Kunden bis zum Freitag, den 13. März, ihre Postgeschäfte erledigen. Am Samstag bleibt die Filiale geschlossen, weil das Team die technische Systemumstellung durchführen muss. In der neuen Wattwiler Filiale soll es nebst den Schaltern eine Beratungstheke geben. Auch der Postomat zügelt vom alten Standort an den neuen. Zusätzlich wird es gemäss eines neuen Informationsflyers an der Bahnhofstrasse einen Automaten fürs Versenden von Paketen geben. Die Öffnungszeiten bleiben gleich.

Wie die Post mitteilt, wird mit dem Umzug in den Standort Wattwil investiert. Die Bevölkerung erhält dort eine moderne, helle Filiale mit offenen Schaltern. (jen)

11:22 Uhr

Freitag, 20. Februar

Ski Alpin: Josua Mettler scheidet im Riesenslalom aus

Fast drei Wochen hat der Unterwässler Josua Mettler kein Rennen mehr bestritten, nun stand er am Mittwoch in Glungezer (Österreich) im Einsatz – allerdings ohne zählbares Resultat.

Im Riesenslalom auf Stufe FIS ist er im zweiten Lauf ausgeschieden. Nach dem ersten Durchgang lag er auf Position 12 mit einem Rückstand von 1,42 Sekunden. Das Rennen hat er aus Praxiszwecken bestritten, denn der Riesenslalom gehört nicht mehr zu seinen favorisierten Disziplinen. Zuletzt stand er im September 2024 an einem Riesenslalom im Einsatz (in Argentinien). (ab)

09:43 Uhr

Freitag, 20. Februar

Mosnang verschiebt die Revision der Gemeinde- und Schulordnung

Der Gemeinderat von Mosnang befasst sich seit einiger Zeit mit der Überarbeitung der Gemeindeordnung und der Schulordnung. Der Entwurf der revidierten Gemeindeordnung wurde dem Amt für Gemeinden und Bürgerrecht (AfGB) zur Vorprüfung eingereicht. Die eingegangenen Rückmeldungen wurden geprüft und in die aktuelle Fassung eingearbeitet.

Ursprünglich war vorgesehen, die revidierte Gemeindeordnung der Bürgerschaft an der Bürgerversammlung vom 24. März 2026 zur Genehmigung vorzulegen. Der Gemeinderat hatte zudem beschlossen, den Ortsparteien die angepassten Unterlagen vorab zuzustellen und ihnen die Möglichkeit zur Stellungnahme einzuräumen.

Da die Vorprüfung der Schulordnung noch nicht abgeschlossen ist und die eingegangenen Rückmeldungen der Ortsparteien vertieft geprüft werden sollen, reicht der hierfür notwendige zeitliche Rahmen nicht aus, um eine Behandlung an der Frühlingsbürgerversammlung sicherzustellen. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, die Vorlage auf die Herbstbürgerversammlung zu verschieben, wie er im aktuellen Mitteilungsblatt schreibt. (pd)

16:45 Uhr

Donnerstag, 19. Februar

Neustart für Mosliger Ferienspass als Verein

Mit neuem Team, neuem Namen und frischem Elan startet der Verein «Ferienspass Moslig» in die Zukunft.  Nach dem Rücktritt der bisherigen Organisatorinnen des früheren «Ferien(S)pass» hat sich ein neues Team gebildet, das den Anlass künftig als offizieller Verein weiterführt.

Der Ferienspass Moslig findet alle zwei Jahre in der letzten Herbstferienwoche statt, dieses Jahr vom 12. bis 16. Oktober 2026. Angeboten werden wieder vielfältige Kurse für alle Altersstufen vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Die Anmeldung erfolgt im Sommer über die neue Webseite www.ferienspass-moslig.ch.

Der Verein ist auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen: Wer Kurse anbieten, Ideen einbringen oder während der Kurswoche als Begleitperson oder Fahrdienst helfen möchte, kann sich per E-Mail an ferienspass-moslig@kursweb.ch wenden. (pd)

16:12 Uhr

Donnerstag, 19. Februar

Tanzboden: Es reicht fürs Nachtskifahren

Dank der Schneefälle dieser Woche konnte der Familienskilift Tanzboden am Mittwoch in Betrieb genommen werden - und läuft seither zum erst zweiten Mal in dieser Wintersaison. Mittlerweile steht auch fest, dass am Freitagabend erstmals in diesem Winter das Nachtskifahren stattfinden kann. Ob dann auch am Samstag und Sonntag noch Schwünge in den Schnee gezogen werden können, bleibt vorerst offen. Es soll wärmer werden. (sdu)

12:39 Uhr

Donnerstag, 19. Februar

Kirchberger Ex-Schulpräsident wird Schulleiter in Jonschwil

Nach seinem Rücktritt als Schulpräsident von Kirchberg Ende letzten Jahres stellt sich Urs Heuberger beruflich neu auf. Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass der Wiler neu im Stiftungsrat der Mädchensekundarschule St. Katharina Einsitz nimmt, steht nun auch sein neuer Arbeitsort fest: Heuberger wird Leiter der Oberstufenschule Degenau in Jonschwil. Seine Stelle tritt er per 1. August an.

«Er bringt einen vielseitigen beruflichen Hintergrund sowie langjährige Führungserfahrung im Bildungsbereich mit», wird seine Wahl im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Jonschwil begründet. In seiner bisherigen Tätigkeit als Schulratspräsident in Kirchberg sowie als Lehrperson und Bereichsleiter Weiterbildung am BZWU habe er mit einer klaren, reflektierten Haltung zur Schulentwicklung und mit seinem Verständnis für moderne Schulführung überzeugt. Ausserdem habe Urs Heuberger durch seine fachliche Kompetenz, seine wertschätzende Art im Umgang mit Lehrpersonen sowie seine sorgfältig durchdachten Vorstellungen einer zeitgemässen Schulorganisation beeindruckt.

Heuberger ist 50 Jahre alt und Vater zweier Kinder. (pd)

11:08 Uhr

Donnerstag, 19. Februar

Hier stehen im Toggenburg «Blitzer» der Polizei

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. In der Region Toggenburg drohen aktuell an folgenden Strassen Bussen: Auf der Uznacherstrasse in Ricken sowie in Wolfikon/Kirchberg. (red) 

09:10 Uhr

Donnerstag, 19. Februar

Ebnat-Kappel: Clientis Bank Thur wächst trotz Nullzinsumfeld

Die Clientis Bank Thur mit Geschäftsstellen in Ebnat-Kappel und Unterwasser hat 2025 trotz Nullzinsumfeld, tiefer Inflation sowie steigendem Regulierungs- und Kostendruck ein Wachstum erzielt und ihre Eigenmittel deutlich gestärkt. Die Bilanzsumme stieg um 5,5 Prozent auf 575 Mio. Franken. Die Kundenausleihungen nahmen um 27,95 Mio. Franken (+6,1 Prozent) zu, die Kundengelder um 39,36 Mio. Franken (+11,5 Prozent). Das Genossenschaftskapital erhöhte sich auf 25,2 Mio. Franken.

Der Bruttozinserfolg wuchs trotz sinkender Zinsen um 2 Prozent. Wegen höherer Aufwendungen für Personal, IT und Cyber Security sank der Geschäftserfolg um 4,9 Prozent auf 1,78 Mio. Franken. Der Jahresgewinn beträgt 851’889 Franken. Den Reserven für allgemeine Bankrisiken wurden 690’000 Franken zugewiesen; die Eigenmittel stiegen insgesamt um über 3,3 Mio. Franken.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 27. März 2026 in Ebnat-Kappel eine Verzinsung der Anteilscheine von 2,5 Prozent. (pd)

12:18 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Birgit Müller ergänzt Seelsorgeeinheit Alttoggenburg

Das Seelsorgeteam der Seelsorgeeinheit Alttoggenburg bekommt ab  August Verstärkung. Wie der Kirchenverwaltungsrat in einer Mitteilung schreibt, wird die neu geschaffene Stelle durch Birgit Müller besetzt. Sie bringe langjährige Erfahrung aus Pflege, Theologie und Seelsorge mit und übernehme nun seelsorgerische Aufgaben im Pastoralteam.

Aktuell sei Birgit Müller noch in der Seelsorgeeinheit Appenzeller Hinterland tätig, welche die Pfarreien Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn sowie Urnäsch-Hundwil umfasse. Mit ihrem Wechsel ins Toggenburg setze sie ihren seelsorgerischen Weg in einer neuen Umgebung fort.

Müller verfüge über einen breit gefächerten Bildungs- und Berufsweg. Sie absolvierte Studiengänge in Sprach- und Wirtschaftswissenschaften sowie in Theologie. Zusätzlich liess sie sich zur Pflegefachfrau ausbilden und spezialisierte sich unter anderem in Palliative Care, Onkologiepflege und Psychoonkologie.

Ihr theologisches Studium schloss sie im Rahmen eines bischöflichen Sonderprogramms des Bistums St.Gallen im Fernstudium an der Universität Luzern ab. Diese Kombination aus seelsorgerischer, theologischer und pflegerischer Kompetenz präge ihre Arbeit bis heute. (pd)

11:01 Uhr

Mittwoch, 18. Februar

Regionalpolizei Toggenburg wird zur Pilotregion

Die Kantonspolizei St.Gallen ist mit diversen Herausforderungen konfrontiert. Die Organisation müsse sich laut Mitteilung ständig weiterentwickeln. In einem Pilotprojekt werde nun in zwei Polizeiregionen eine flexiblere Dienstplanung getestet. Eine der Polizeiregionen ist das Toggenburg.

Die Regierung des Kantons St.Gallen habe sich in ihrer Schwerpunktplanung zum Ziel gesetzt, die Krisenfestigkeit des Kantons zu stärken, um die Sicherheit und das Wohl der Bevölkerung in allen Lebensbereichen zu gewährleisten. Davon sei auch die Regionalpolizei betroffen. Sie ist mit rund 470 Mitarbeitenden die grösste Hauptabteilung der Kantonspolizei St.Gallen. Aufgeteilt in vier Polizeiregionen mit je einem Stützpunkt und 21 Polizeistationen gewährleisten die Mitarbeitenden die polizeiliche Grundversorgung rund um die Uhr.

Die Polizeiregion Linthgebiet-Toggenburg sei nun die erste Pilotregion für Anpassungen. Der Versuch laufe seit dem 1. Februar. Im März komme mit der Polizeiregion Werdenberg-Sarganserland eine zweite Region hinzu. Die Pilotversuche würden bis Ende Jahr dauern. Die Geschäftsleitung der Kantonspolizei werde gestützt auf die Ergebnisse der Auswertung der Mitarbeitenden und Partnerorganisationen Anfang 2027 über das weitere Vorgehen entscheiden. (pd)

17:53 Uhr

Dienstag, 17. Februar

Wattwil: Neue Strasse zur Waldbewirtschaftung

Seit dem Bau der Umfahrungsstrasse zwischen Wattwil und Ebnat-Kappel können die Waldungen im Plättliwald (inkl. Schutzwald) nicht mehr vollumfänglich bewirtschaftet werden. Die 2022 eröffnete Strasse im Bereich des Hangfusses verhindert, dass mit Seilkrananlagen das Holz ins Tal gebracht werden kann, da die Umfahrungsstrasse nicht überspannt werden darf.

Wie die Gemeinde Wattwil diese Woche mitteilt, wurde deshalb im Gesamtprojekt für die Umfahrung als alternative Erschliessung der Waldungen im Plättliwald ein neuer Bewirtschaftungsweg vorgesehen. Teilweise besteht auf der projektierten Linienführung bereits ein alter Weg. Dieser ist aber nicht befestigt und zu schmal. Der neue Bewirtschaftungsweg, Obere Plättliwaldstrasse genannt, wird mit einer Kies-Sand-Tragschicht erstellt. Er wird drei neue und lastwagentaugliche Wendeplätze enthalten.

Die geplante Strasse befindet sich ausserhalb der Bauzone, ausserhalb eines Gewässerschutzbereichs und im Landschaftsschutzgebiet beziehungsweise im Lebensraum Kerngebiet. Der Schutzgegenstand wird nicht beeinträchtigt. Der Gemeinderat Wattwil hat das Bauprojekt genehmigt und einen Teilstrassenplan erlassen. Beides liegt noch bis am 16. März öffentlich auf. Während dieser Zeit kann Einsprache erhoben werden.

Verbindungsweg muss umgelegt werden

Auch im Kontext des Baudienst-Zentrums der Südostbahn (SOB) in Wattwil ist ein Strassenprojekt nötig. Aufgrund des Neubaus muss der Verbindungsweg Bleikenstrasse-Austrasse umgelegt werden, wie die Gemeinde mitteilt. Dafür ist der Erlass eines Teilstrassenplans und eines Signalisations- und Markierungsplans erforderlich. Der Gemeinderat hat beides zur öffentlichen Auflage verabschiedet. Diese Auflage wird mit der Auflage des eisenbahnrechtlichen Planungsgenehmigungsverfahren koordiniert. Die amtliche Publikation erfolgt am 24. Februar. Die Planunterlagen liegen während 30 Tagen öffentlich auf. Während der Auflagefrist können Einsprachen beim Bundesamt für Verkehr eingereicht werden. (pd)

11:40 Uhr

Dienstag, 17. Februar

Erfolgreiche Müselbacher Fasnacht

Der Dorfverein Müselbach organsierte auch in diesem Jahr fasnächtliche Anlässe für Jung und Alt. Gestartet wurde am Schmutzigen Donnerstag mit den Kindern, die in sehr grosser Anzahl den Weg ins ehemalige Schulhaus nach Müselbach fanden. Die Fasnachtsbörzel durften sich an verschiedenen Spielen messen und Preise gewinnen.

Das Fasnachtsjassen am Freitagnachmittag findet immer mehr Narren, welche sich bei einem Schieber in dekorierter Umgebung so richtig wohlfühlen. So durfte das OK zusätzliche Tische aufstellen und Stühle herschleppen, um allen Jassern einen passenden Spielplatz zu ermöglichen.

Das Thema des Maskenballs am Freitagabend «Es war einmal» liess viel Interpretationsspielraum. Ein Paar kam in ihrem Hochzeitsgewand, andere in Kleidern ihrer Grosseltern, wiederum andere im Hawaii-Look. Einig war man sich in der Ausgelassenheit des Feierns. Traditionell nehmen die «Schprötztanten» Anekdoten des vergangenen Jahres auf die Schippe und die «Guugewörger» aus Bazenheid bringen die Räumlichkeiten des Schulhauses zum Beben.

Dem OK der Müselbacher Fasnacht und den vielen Helferinnen und Helfer ist es zu verdanken, dass sich die Tradition seit Jahren fix in den Jahreskalender einschreibt und sich das Dorf in feuchtfröhlicher Stimmung ungezwungen austauschen kann. (pd)

10:01 Uhr

Dienstag, 17. Februar

Wiler Stadtpräsidium: Mathias Müller schliesst nichts aus

Per Mitte August braucht Wil einen neuen Stadtpräsidenten oder eine neue Stadtpräsidentin. Hans Mäder (Die Mitte) hat vergangene Woche seinen Rücktritt bekannt gegeben. Das Wiler Stadtpräsidium ist seit Menschengedenken in der Hand der Mitte-Partei (ehemals CVP). Spekulationen zu möglichen Kandidaturen betreffen also in erster Linie Mitglieder dieser Partei.

Zu diesen gehört Lichtensteigs Stadtpräsident Mathias Müller. Er führt die 2000-Seelen-Stadt im Toggenburg seit 2013 und sitzt seit Juni 2016 für die Mitte im St.Galler Kantonsrat. Auf die Frage, ob für ihn eine Kandidatur in Wil in Frage kommt, antwortet Müller: «Dazu habe ich ehrlicherweise noch keine Überlegungen angestellt. Wil ist sicherlich eine spannende Stadt mit grossem Potenzial.» Keine Absage also, aber auch kein konkretes Interesse.

Eine Kandidatur des Toggenburgers wäre sicher kein Selbstläufer. Der amtierende Wiler Mitte-Stadtrat Andreas Breitenmoser kann sich vorstellen, als Stadtpräsident zu kandidieren, wie er bereits vergangene Woche sagte. Er führt bereits Gespräche mit seiner Familie, Partei und sonstigem Umfeld. Auch FDP-Stadtrat Jigme Shitsetsang sagte: «Ich bin bereit, meinen Hut in den Ring zu werfen.» Offizielle Kandidaturen für den ersten Wahlgang vom 14. Juni liegen noch keine vor. Die Einreichefrist für Wahlvorschläge endet am 2. April. (lsf)

14:23 Uhr

Montag, 16. Februar

Gemeinderat Lütisburg: FDP unterstützt Thomas Rüegg

Die örtliche FDP empfiehlt die Wahl von Thomas Rüegg (SVP) in den Lütisburger Gemeinderat. Dies teilt die Partei in einem Communiqué mit. Am 8. März wird der Gemeinderatssitz des zurückgetretenen Werner Scherrer neu besetzt. Neben Rüegg tritt auch Schulpräsidentin Marianne Burger Studer an. Zudem wird an jenem Sonntag aber auch über die Bildung einer Einheitsgemeinde abgestimmt. Burger Studer hat angekündigt, die Wahl nur anzunehmen, wenn auch die Einheitsgemeinde angenommen wird. Noch im Sommer hiess es, dass alle Ortsparteien Burger Studers Kandidatur unterstützen.

Für den Sinneswandel bei der FDP hat nun offenbar gesorgt, dass die Einheitsgemeinde bei einer Annahme erst 2029 starten soll. Die Ortspartei befürchtet eine Doppelbelastung für Burger Studer, die bei einer Wahl in den nächsten Jahren die Primarschule leiten und als Gemeinderätin wirken würde. «Mit der neuen Mehrzweckhalle, den Brücken, dem Hangrutsch und der Einheitsgemeinde stehen neben der Führung von Primarschulgemeinde und Politischer Gemeinde grosse Aufgaben an, die volle Aufmerksamkeit erfordern», schreibt die FDP. Angesichts knapper personeller Ressourcen solle der Gemeinderat «wieder auf volle Stärke» gebracht und eine «Ämterkumulierung» verhindert werden. (pd/rop)

11:54 Uhr

Montag, 16. Februar

ETH zu Gast an der Kantonsschule Wattwil

Am 19. und 20. März macht «ETH unterwegs» Halt an der Kantonsschule Wattwil. Nach 2011 ist es bereits das dritte Mal, dass die eidgenössische technische Hochschule im Toggenburg zu Gast ist.

Seit 2004 besucht die ETH mit dem Format Mittelschulen in der ganzen Schweiz. In Wattwil informieren Studierende an einer Ausstellung über verschiedene Studienrichtungen und stehen für Fragen zum Studium zur Verfügung. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge von Professorinnen und Professoren zu aktuellen Forschungsthemen.

Die Kantonsschule Wattwil ist seit 2019 von der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften als sogenannte Mint-Schule ausgezeichnet. Als Mint-Fächer werden naturwissenschaftliche und technische Fächer bezeichnet. Die Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik. Den Schlusspunkt setzt ETH-Rektor Prof. Günther Dissertori mit dem Vortrag «Plötzlich diese Übersicht: Von kleinen Teilchen und grossen Zusammenhängen» in der Aula der Schule. (pd)

16:12 Uhr

Sonntag, 15. Februar

Volley Toggenburg bleibt ohne Punkte

Es war gute Werbung für das Damen-Volleyball in der Schweiz. Intensive, lange Ballwechsel und dynamische Angriffe prägten das NLA-Spiel zwischen Volley Toggenburg und Genève Volley vom Samstag. Auf beiden Seiten gehörten die Fehler zur Tagesordnung, welche beiden Teams gleich reihenweise unterliefen. Es war über vier Sätze hin spannend und elektrisierend. Nicht nur für die anwesenden Fans, sondern auch für die Teams und Trainer. Am Ende gingen die Gäste aus Genf mit einem 3:1-Sieg aus der Halle.

Nach einer anfänglichen Abtastphase zogen beide Teams ihr gewohntes Spiel auf. Genève Volley haderte mit seinem unpräzisen Passspiel und schien den Block schlichtweg zu Hause vergessen zu haben. Volley Toggenburg konterte mit einer etwas fahrigen Annahme und ein paar Servicefehlern in den unpassendsten Momenten. Doch das Spiel packte jeden. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen und jedes Mal, wenn man dachte, «so, jetzt kippt der Satz», kämpfte sich das Gegnerteam wieder heran.

Bei Genève Volley war Libera Flavia Knutti eine Bank in der Verteidigung. Offensiv lief einiges über das erst 18-jährige Juwel Eden Traub, der viele eine grosse Zukunft zutrauen. Doch Volley Toggenburg brauchte sich nicht zu verstecken. Im Block zeigte sich das Heimteam mit Cara Lewis und Alina Marty stark und die wieder genesene Diagonal und MVP Heba Sol Stefánsdóttir verwandelte die Bälle teils brachial. Leoni Kunz, Lia Capraro und Cosima Wildberger kamen ebenso zu Punkten. Dies alles kumulierte sich in einem unterhaltsamen vierten Satz, nachdem Genf den ersten und den dritten Satz (jeweils 25:22) und Toggenburg den zweiten Satz (25:17) gewonnen hatte.

Satzballdrama am Ende

Mitten im umkämpften vierten Satz lagen beide Teams gleichauf. Kurzzeitig geriet Volley Toggenburg mit 14:16 in Rückstand und konterte umgehend mit schönen Abschlüssen zum 17:16. Die Nerven flatterten auf beiden Netzseiten. Es stand 19:19. Einen Servicefehler von Genf beantwortete Volley Toggenburg mit einem Angriff ins Netz. Die Topscorerin von Genf verwandelt einen Angriff longline und Cara Lewis bestraft eine schlechte Annahme der Genferinnen kaltblütig zum 22:22. Das Heimteam in Person von Leoni Kunz verwandelt einen Angriff wuchtig. Es stand 24:23 und damit Satzball zum 2:2 für Volley Toggenburg.

Hier liessen sich dann sogar die Schiedsrichter von der nervenaufreibenden Atmosphäre anstecken. Wurde der Angriffsball von Heba Sol Stefánsdóttir noch vom Genfer Block touchiert? Ein Viertel der anwesenden Fans, die Angreiferin eingeschlossen, sahen einen Touch und feierten den vermeintlichen Satzgewinn lautstark. Die Schiedsrichter sahen das jedoch anders und gaben den Ball «Out». Und so kam, was kommen musste. Zwei Angriffe von Volley Toggenburg ins Aus besiegelten die Niederlage des Heimteams.

So blieb am Ende eine knappe Niederlage für Toggenburg und die Erkenntnis, dass sogenannt bedeutungslose Spiele auch einen grossen Unterhaltungswert liefern. Spannung, Emotion und ein bisschen Wahnsinn waren reichlich vorhanden. Punkte für die leidenschaftlichen Wattwilerinnen aber nicht. (pd)

17:18 Uhr

Freitag, 13. Februar

Kirchberg: FDP mit Stimmfreigabe zwischen den bürgerlichen Kandidaten

Die Kirchberger Bevölkerung wählt am 8. März ein neues Mitglied in den Gemeinderat. Die FDP Kirchberg ist erfreut, dass sich bei der Ersatzwahl gleich drei Personen zur Wahl stellen. Die Auswahl zeige, wie lebendig unsere Gemeinde funktioniert, schreibt die FDP Kirchberg in einer aktuellen Mitteilung.

Nach dem Podiumsgespräch am 10. Februar 2026 mit allen drei Kandidierenden im Toggenburgerhof Kirchberg hat sich die Parteileitung der FDP Kirchberg definitiv zur Stimmfreigabe entschieden und empfiehlt, entweder Christoph Kauz (Mitte) oder Ronny Roth (SVP) zu wählen.

Die FDP wünscht sich von der neuen Person im Gemeinderat ein bürgerliches Profil und klare Vorstellungen zur Zukunft der Gemeinde. Dazu gehöre auch, dass sich die Kandidaten bereits im Vorfeld über aktuelle Gemeindethemen vertieft auseinandergesetzt haben. Da sich zuletzt am Podium keine Kandidatin und kein Kandidat deutlich abgesetzt hat, hat die Parteileitung Stimmfreigabe entschlossen. Die FDP empfiehlt Kauz oder Roth zur Wahl. (pd)

10:48 Uhr

Freitag, 13. Februar

Lütisburg: Mitte und SP unterstützen Marianne Burger Studer

Am 8. März 2026 erfolgt die Ersatzwahl in den Lütisburger Gemeinderat. Die Mitte Lütisburg und die SP Alttoggenburg schreiben in einer gemeinsam Mitteilung, dass sie Marianne Burger Studer als Kandidatin für den Gemeinderat weiterhin und vorbehaltlos unterstützen. Bereits im August 2025 hatten sämtliche Ortsparteien in Lütisburg mit einer gemeinsamen Kommunikation im Gemeindeblatt die Kandidatur von Marianne Burger Studer in den Gemeinderat bekannt gegeben und diese Lösung unterstützt.

Mit ihrer beruflichen Erfahrung, der bewährten und professionellen Arbeit sowie ihrer positiven Art bringe die Lütisburger Schulpräsidentin wertvolle Kompetenzen mit, die sie im Gemeinderat Lütisburg gewinnbringend einbringen werde, so die Ortsparteien weiter. «Ihre lösungsorientierte Art sowie ihr Engagement für die Anliegen der Bevölkerung machen sie zu einer überzeugenden Kandidatin für dieses verantwortungsvolle Amt», schreiben die Mitte Lütisburg und die SP Alttoggenburg.

Zudem sprechen sich die beiden Parteien für die Einführung der Einheitsgemeinde aus. Sie sind überzeugt, dass diese neue Struktur die Zusammenarbeit stärken, Entscheidungswege vereinfachen und die Gemeinde langfristig effizienter und zukunftsfähiger machen werde. Mit der Annahme der Einheitsgemeinde und der Wahl von Marianne Burger Studer in den Gemeinderat ist eine optimale und professionelle Vorbereitung der Inkorporation von Schul- und politischer Gemeinde auf beiden Seiten gewährleistet. (pd)

07:54 Uhr

Freitag, 13. Februar

Kirchberg: Gratulation an zwei 100-Jährige

In den vergangenen Wochen durften gleich zwei Kirchberger Einwohnerinnen ihren 100. Geburtstag feiern. Am 30. Januar 2026 erreichte Maria Anna Pfister ihr 100. Lebensjahr. Am 4. Februar 2026 feierte Käthi Neff ihren 100. Geburtstag.

Den beiden Jubilarinnen überbrachten Schulpräsidentin Dominique Dupont und Gemeindepräsident Roman Habrik die besten Wünsche.Herzliche Gratulation an Maria Anna Pfister und Käthi Neff und für das neue Lebensjahr viel Freude, gute Gesundheit und viele schöne Stunden im Kreise ihrer Liebsten. (pd)

12:20 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Bütschwil: Startschuss für «Trakt D»

Am Schulstandort Bütschwil kann der Erweiterungsbau «Trakt D» realisiert werden. Gegen das Bauprojekt sind keine Einsprachen eingegangen. Damit ist die formelle Grundlage für zusätzlichen Schulraum geschaffen. Schul- und Gemeinderat reagieren damit auf den steigenden Bedarf an Unterrichts- und Betreuungsflächen.

Die Bauarbeiten starten nach den Frühlingsferien und dauern voraussichtlich bis Sommer 2027. Bis zur Fertigstellung werden Übergangslösungen eingesetzt, um dem knappen Schul- und Betreuungsraum zu begegnen. Details zu diesen Provisorien werden nicht genannt. Ziel ist es, den Schulbetrieb während der gesamten Bauzeit sicherzustellen.

Der Gemeinderat hat die ersten Arbeiten gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht vergeben. Die Baumeisterarbeiten (BKP 211) wurden im offenen Verfahren ausgeschrieben und an die Fust Bauunternehmung AG, Bütschwil, vergeben. Weitere Aufträge für den Montagebau in Holz (BKP 214.3), die äussere Bekleidung (BKP 214.4), die Elektroanlagen (BKP 230) sowie die Photovoltaikanlage (BKP 231.5) gingen im Einladungsverfahren an lokales Gewerbe. Die Vergaben sind bisher nicht rechtskräftig.

Während der Bauzeit wird der bestehende Spielplatz aufgehoben und das Areal für die Baustelleninstallation eingezäunt. Als Ersatz ist ein mobiler Pumptrack vorgesehen. Die Occasion-Anlage soll nach Abschluss der Bauarbeiten auch in Dietfurt und Ganterschwil eingesetzt werden. Im Frühjahr 2026 ist zudem ein Teilersatz des Spielplatzes geplant, unter anderem mit Kletterfelsen aus Schweizer Andeer-Granit und neuen Sitzgruppen entlang des Dorfbachs. (pd)

10:43 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Kirchberg: Tiefere Investitionen und moderates Defizit

Die Rechnung 2025 schliesst bei einem Aufwand von 63,36 Mio. Franken und einem Ertrag von 63,06 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 296’028 Franken ab. Gegenüber dem Budget resultierte dennoch eine Besserstellung – insbesondere dank einer um rund 1,46 Mio. Franken höheren Steuerabrechnung.

In mehreren Aufgabenbereichen lagen die Nettoausgaben unter dem Budget, namentlich in der Allgemeinen Verwaltung, der Bildung, im Verkehr sowie im Umweltschutz und der Raumordnung. Gründe dafür waren unter anderem tiefere Informatik- und Personalkosten, ein geringerer Beitrag an die stationäre Pflegefinanzierung sowie verzögerte Projekte im Arten- und Landschaftsschutz.

Mehrausgaben verzeichnete die Gemeinde hingegen in den Bereichen Öffentliche Ordnung und Sicherheit sowie Soziale Sicherheit. Im Sicherheitsbereich führten neue Vorgaben des Amtes für Gemeinden und Bürgerrecht zu einer Rückstellung für die Sanierung der Schiessanlage Nord. Zudem wurde die bereits über die Investitionsrechnung verbuchte Sanierung der ehemaligen Scheibenanlage Gähwil der Erfolgsrechnung belastet. Insgesamt resultierte daraus eine Mehrbelastung von rund 610’000 Franken.

Deutlich unter dem Budget lagen die Nettoinvestitionen. Statt der vorgesehenen 10,2 Mio. Franken wurden lediglich 3,48 Mio. Franken investiert. Verschiedene Projekte – darunter Strassenbauvorhaben, Beiträge an Kantonsstrassenprojekte, Investitionen bei der ARA Bazenheid sowie Massnahmen im Abwasserbereich – wurden zeitlich verschoben oder noch nicht umgesetzt. Auch zwei geplante Photovoltaikanlagen wurden nicht realisiert.

Zusätzlich belastet eine Neuschätzung von Landreserven die Rechnung: Aufgrund einer Auszonung müssen 999’000 Franken aus der Wertschwankungsreserve Liegenschaften Finanzvermögen entnommen werden. (pd)

14:51 Uhr

MittwoCH, 11. Februar

Wattwil: Helen Helfenstein siegt in Hohenems

Das letzte Hallenturnier der Saison in Hohenems wurde vom Vorarlberger Minigolfverband organisiert und stiess mit 93 Teilnehmenden aus fünf Nationen auf grosses Interesse. Auch der MC Churfirsten Wattwil war mit vier Spielerinnen und Spielern vertreten.

Für das Highlight aus Wattwiler Sicht sorgte Helen Helfenstein. Sie eröffnete das Turnier mit einer starken 19er-Runde. Nach Durchgängen mit 28 und 23 Schlägen gelang ihr in der vierten Runde mit einer perfekten 18 das Glanzresultat des Tages. Mit insgesamt 88 Schlägen sicherte sie sich den Sieg in ihrer Kategorie vor der Senioren-Weltmeisterin Susy Goglione und der Vorarlbergerin Evi Borgonio. In der Gesamtrangliste belegte sie Rang sieben.

Die weiteren Wattwiler Teilnehmenden konnten nicht ganz an ihre Trainingsleistungen anknüpfen und klassierten sich im hinteren Feld. Alle Resultate sind unter www.mcchurfirsten.ch abrufbar.

10:40 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Ganterschwil: Nachhaltige Wohnüberbauung am Haldenbach

Im Zentrum von Ganterschwil erstellt Nawoba (Nachhaltige Wohnbaugenossenschaft) zwei Häuser mit Eigentums- und Mietwohnungen sowie einer Tiefgarage. Anfang 2028 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

Die qualitativ hochstehende Wohnüberbauung entsteht neben dem Haldenbach, in der Nähe des Schulareals. Insgesamt entstehen neun Wohnungen mit 3.5 bis 4.5 Zimmern. Die Nettowohnflächen reichen von 89 m² bis 136 m² und bieten Raum für unterschiedliche Lebensmodelle – vom Paar über die Familie bis hin zu Personen mit erhöhtem Platzbedarf. Für die Vollholzbauten wird einheimisches Holz eingesetzt, heisst es in einer Medienmitteilung der Wohnbaugenossenschaft. Ziel seien ein minimaler Energieverbrauch und eine hervorragende Ökobilanz.

Nawoba ist vom Bundesamt für Wohnungswesen als gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft anerkannt. Die Genossenschaft wird von Severin Ammann präsidiert. Die Baukommission steht unter der Leitung von Hansueli Roth. Aktuell zählt die Nawoba-Genossenschaft 37 Mitglieder, welche ihr Geld nachhaltig in dieses Wohnbauprojekt investieren.

Die Genossenschaft begrüsst gemäss Mitteilung weitere Mitglieder, welche an der Umsetzung des Projekts teilhaben möchten. Am Samstag, 14. Februar, um 10.15 Uhr, findet in der alten Turnhalle an der Sonnenhofstrasse 9 in Ganterschwil eine Projektvorstellung statt. Interessierte werden in Wort und Bild über die Planung und Realisierung des Projekts informiert. (pd)

09:05 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Clientis Bank Toggenburg weist 2,8 Mio. Franken Gewinn aus

Die Clientis Bank Toggenburg AG blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück. Sowohl die Kundenausleihungen (+2,47 Prozent auf 985,9 Mio. Franken) als auch die Kundengelder (+1,66 Prozent auf 721,9 Mio. Franken) konnten gesteigert werden. Die Bilanzsumme erhöhte sich leicht auf 1,14 Mrd. Franken, das Eigenkapital wuchs auf 100,5 Mio. Franken.

Die Zinssenkungen der SNB belasteten das Zinsengeschäft; der Netto-Erfolg sank leicht auf 9,6 Mio. Franken. Positiv entwickelte sich hingegen das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+11,7 Prozent). Die Depotwerte stiegen um 16,2 Prozent auf 198,9 Mio. Franken. Gleichzeitig konnte der Geschäftsaufwand leicht reduziert werden.

Der Geschäftserfolg der Clientis Bank Toggenburg beträgt 3,95 Mio. Franken, der ausgewiesene Gewinn 2,8 Mio. Franken. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung beantragen eine Dividende von 10 Prozent.

Die Bank investierte zudem in die Digitalisierung, unter anderem mit einer neuen Mobile- und E-Banking-Lösung, KI-gestütztem Hypothekendokumentenmanagement und der Open-Banking-Plattform bLink. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen zeigt sich die Bank für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. (pd)

17:50 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Raiffeisen Unteres Toggenburg und Neckertal: Gewinn sank 2025 leicht

Die Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal hat im Geschäftsjahr 2025 in einem «herausfordernden Umfeld» einen Jahresgewinn von 1,62 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr hatte dieser noch 1,74 Millionen betragen. Dies schreibt die Bank in einer Mitteilung. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte mit 2,25 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Wie erwartet sank der Erfolg im Zinsengeschäft aufgrund des tieferen Zinsniveaus um 0,66 Millionen Franken auf 12,5 Millionen Franken. Getragen wurde dieses Jahresergebnis von einem ausgewogenen Wachstum im Hypothekargeschäft und den Kundeneinlagen sowie vom Vorsorge- und Anlagebereich.

Wachstum in sämtlichen Geschäftsbereichen

Urs Wohlgensinger, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal, freut sich über das Ergebnis: «Unsere Bank verzeichnete im vergangenen Jahr in allen Geschäftsbereichen ein erfreuliches Wachstum.» Neu weist die Bank eine Bilanzsumme von knapp 1,4 Milliarden Franken aus (Vorjahr: knapp 1,3 Milliarden Franken).

Die Personalkosten stiegen um 0,2 Millionen (+4,37 Prozent), was unter anderem auf gezielte Investitionen in zusätzliche Fachkräfte zurückzuführen ist. Die Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal beschäftigte per Ende 2025 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 4 Lernende. (pd)

11:13 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Lütisburg nahm 2025 deutlich mehr Steuern ein als erwartet

Der Steuerabschluss der Gemeinde Lütisburg liegt 2025 um rund 320'000 Franken über dem Budget. Dies entspricht einer Abweichung von gut sechs Prozent. Die Steuereinnahmen für den Gemeindehaushalt im vergangenen Jahr betragen total rund 5,5 Millionen Franken. Dies schreibt die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt.

Die einfache Steuer hat gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent zugenommen und beträgt neu total 2,8 Millionen Franken. Im Budget 2025 wurde mit einer Zunahme der einfachen Steuer in der Höhe von 2,8 Prozent gerechnet. Dieses Budget wurde lediglich um 9000 Franken unterschritten. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern wurden Einnahmen in der Höhe von knapp 3,6 Millionen Franken aus den laufenden Steuern budgetiert. Man ging von Nachzahlungen von 480'000 Franken aus. Beim Ertrag aus den laufenden Steuern resultiert nun ein Plus von knapp 60'000 Franken und bei den Nachzahlungen ein Plus von 110'000 Franken. Berücksichtigt man die Erträge infolge der Steuerfusserhöhung, liegt der Ertrag aus den Einkommens- und Vermögenssteuern gesamthaft um knapp 170'000 Franken über dem Budget.

Erfreulicherweise konnten in den Bereichen Grundsteuern, Handänderungssteuern und Hundetaxen sowie bei den Steuern juristischer Personen, den Grundstückgewinnsteuern und den Quellensteuern Mehreinnahmen generiert werden. Im Bereich Erlasse/Verluste mussten 2500 Franken mehr aufgewendet werden als budgetiert. Die Rückstände der laufenden Gemeindesteuern betragen 9.54 Prozent (Vorjahr 8.17%). Die Steuerkraft je Einwohner (natürliche und juristische Personen) liegt bei 2108 Franken, womit die Gemeinde Lütisburg im kantonalen Vergleich auf dem 70. von 75 Rängen liegt. (pd)

15:22 Uhr

Montag, 9. Februar

Volley Toggenburg verliert – keine Chance auf Playoffs

Die NLA-Partie von Volley Toggenburg gegen VBC Cheseaux bot nur zu Beginn etwas Ausgeglichenheit. Danach fehlten bei den Wattwilerinnen Konstanz und Durchschlagskraft im Angriff. Sie verloren das Nachtragsspiel mit 0:3 und müssen sich als Zweitletzte der Tabelle auf die Playouts vorbereiten.

Zu Beginn des ersten Satzes zwischen Toggenburg und Cheseaux entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Die Gäste aus dem Kanton Waadt benötigten nicht weniger als vier Versuche, um den ersten Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Durchgang erhöhte Cheseaux das Tempo im Zuspiel deutlich. Die schnellen Bälle über Aussen führten wiederholt zu direkten Punkten. Die Annahme beim Heimteam war instabil, die fehlende Wirkung im Angriff entwickelte sich zum Matchkiller. Es fehlte an Druck, Präzision und Durchsetzungsvermögen, was es Cheseaux leicht machte, die Bälle im Spiel zu halten. Der Satzgewinn der Gäste (25:18) geriet nie ernsthaft in Gefahr.

Im dritten Satz starteten die Gäste in einer neuen Formation. Nach der Führung von 7:0 für Toggenburg wechselte der Coach zur Stammformation zurück. Damit stabilisierte sich das Spiel von VBC Cheseaux, welches zum 7:7 ausgleichen konnte. Die eigenen Angriffe der Wattwilerinnen blieben zu oft in der Verteidigung der Waadtländerinnen hängen. Diese punkteten weiterhin fleissig über die Position 4 (links aussen). Die Ballwechsel wurden länger, allerdings nahm die Qualität des Spiels eher ab. In der Schlussphase konnte sich Cheseaux absetzen und gewann mit 25:21.

In der Qualifikation ist noch eine Runde zu spielen, Toggenburg empfängt kommenden Samstag um 17.30 Uhr Tabellennachbar Genf. Doch die Wattwilerinnen können sich nicht mehr für die Playoffs qualifizieren. Am 21. Februar starten die Playouts gegen die Volley Academy Zürich, welche in einer Best-of-5 Serie gespielt werden. (pd)

14:35 Uhr

Montag, 9. Februar

Nesslauerin Helen Eicher feiert 100. Geburtstag

Am 9. Februar feierte Helen Eicher ihren 100. Geburtstag im Nesslauer Alterszentrum Churfirsten (AZC) im Kreise ihrer grossen Familie. Der Gemeindepräsident, Kilian Looser, überbrachte ihr einen Blumenstrauss und gratulierte zu diesem Ehrentag, wie das AZC mitteilt. Helen Eicher genoss mit ihren Angehörigen einen Apéro und ein feines Mittagessen. Wie üblich im AZC gab es ihr persönliches Lieblingsessen: Rindssauerbraten, Kartoffelgratin, Rüebli und Bohnen und eine selbst gemachte Schwarzwäldertorte.

Die Geschäftsleiterin des Heims, Gabriella Wiss, sowie das ganze Churfirsten-Team gratulieren Helen Eicher herzlich zu ihrem Ehrentag und wünschen ihr weiterhin gute Gesundheit sowie schöne Momente im neuen Lebensjahr. (pd)

11:49 Uhr

Montag, 9. Februar

Auch Damian Ott musste Lichtmess-Schwinget verletzungsbedingt absagen

Am Wochenende fand in Gais das Lichtmess-Schwinget statt. Nachdem Vorjahressieger Samuel Giger auf einen erneuten Start verzichtete und der Toggenburger Werner Schlegel seine Teilnahme aufgrund einer Verletzung abgesagt hatte, zählte Damian Ott zu den grossen Favoriten. Der Eidgenosse aus Dreien vom Schwingclub Wil hatte angekündigt, in Gais in seine Saison starten zu wollen. Doch auch er musste aufgrund einer Fingerverletzung kurzfristig auf das Lichtmess-Schwinget verzichten, wie das Portal Sport.ch meldete. Stattdessen will er seinen ersten Ernstkampf nun beim Toggenburger Verbandsschwingfest Ende März bestreiten.

Das Lichtmess-Schwinget gewann der erst 19-jährige Bündner Josias Müller. Es war sein erster Sieg bei den Aktiven. (lsf)

09:35 Uhr

Montag, 9. Februar

Fabian Rütsche erhält Comedy-Award

Die 3. St.Galler Comedy-Nacht war ein voller Erfolg. Das schreiben die Organisatoren in einer Medienmitteilung. Die über 300 Gäste im «Einstein» erlebten am Freitag einen Abend im Zeichen des Humors.

Julia Steiner, Stefan Büsser, Fabian Rütsche sowie die australische Comedy-Legende Rob Spence unterhielten das Publikum. Mit Charme und Witz führte Aline Rutishauser durch das Programm. Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Comedy-Awards 2026. Die Entscheidung fällte das Publikum per Live-Voting. Das Resultat war gemäss Mitteilung deutlich: Den Award entgegennehmen durfte der Toggenburger Fabian Rütsche.

Michael Vogt, General Manager des Hotel Einstein, zeigte sich begeistert vom Anlass: «Alle Comedians waren hervorragend. Der Abend war erneut ein voller Erfolg und stiess auf grosse Begeisterung. Umso mehr freuen wir uns bereits auf die nächste St.Galler Comedy-Nacht am 12. Februar 2027.» (pd/arc)

13:35 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Mosnang: Radball-Cracks erreichen Cupfinal

Am Samstag bestritt das Mosnanger Radball-Team mit Björn Vogel und Rafael Artho den Cup-Halbfinal in Winterthur. Die Gegner hiessen Möhlin, Schöftland und Altdorf aus der Nat. B, dazu Winterthur und Altdorf 3 aus der Nat. A. Auf dem Papier eine klare Sache, ist doch Mosnang 1 aktueller Tabellenführer der Nat. A. Und Vogel und Artho liessen nichts anbrennen und konnten alle fünf Partien für sich entscheiden.

Die Partien gegen Schöftland und Altdorf 2 mit je 8:2, den Match gegen Altdorf 3 mit 5:2, gegen Winterthur mit 5:3 und gegen Möhlin aus der Nat. B gar mit 16:7. So zieht der RMV Mosnang mit fünf Siegen aus fünf Spielen in den Cupfinal ein, wo er ebenfalls als Favorit gilt.

Auch Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti spielte in Altdorf um den Einzug ins Cupfinal. Artho und Mutti unterlagen Mosnang 1. Liga und Altdorf 1 Nat. B mit 2:4 und 3:4, gewannen jedoch gegen Altdorf 2 Nat. A und Möhlin Nat. A mit 4:3 respektive 8:2. Gegen den Gastgeber aus Altdorf schaute bei einem 3:3-Remis noch ein Punkt heraus, wodurch die Mosliger den Cup-Halbfinal auf dem dritten Platz abschlossen und damit ebenfalls in den Cupfinal einziehen.

Der Schweizer Cupfinal findet am 28. Februar 2026 ab 13.30 Uhr in der Radballhalle in Altdorf statt. (pd/alr)

10:33 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Fahrunfähig durch Ebnat-Kappel

In Ebnat-Kappel wurde am Samstagabend um 21.50 Uhr eine 60-jährige Frau mit ihrem Auto zur Kontrolle angehalten. Dabei stufte die Polizeipatrouille die Lenkerin als fahrunfähig ein und ordnete die Abnahme einer Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde ihr auf der Stelle abgenommen. Dies berichtet die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag. (kapo)

10:07 Uhr

Samstag, 7. Februar

Bewaffneter Raubüberfall auf Lebensmittelgeschäft in Alt St.Johann

Am Freitag um 16.30 Uhr ging laut Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen die Meldung ein, dass ein Mitarbeiter in einem Lebensmittelgeschäft soeben von einem Mann mit vorgehaltener Schusswaffe dazu aufgefordert wurde, Bargeld aus der Kasse herauszugeben. Im Anschluss sei der Mann mit mehreren hundert Franken Beute in ein Auto gestiegen und in Richtung Wattwil weggefahren.

Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen aus und leiteten eine Fahndung ein. Wenige Minuten später konnte das Auto in Ebnat-Kappel gesichtet und angehalten werden, wie es im Polizeicommuniqué weiter heisst. Dabei konnten der Beschuldigte sowie zwei weitere Männer und eine Frau festgenommen werden.

Bei den vier Personen im Auto handelt es sich um eine 35-jährige Kosovarin, einen 28-jährigen Brasilianer und zwei Schweizer im Alter von 23 und 26 Jahren. Die Kantonspolizei hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen und klärt den Tathergang sowie die Tatbeteiligung der Festgenommenen. (kapo/stm)

17:55 Uhr

Freitag, 6. Februar

Toggenburg mit höchstem Zuwachs an Stellensuchenden

In allen Wahlkreisen ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich gestiegen, nirgends allerdings so hoch wie im Wahlkreis Toggenburg (+24,1 Prozent). Ebenfalls über dem kantonalen Mittel von 13,4 Prozent ist die Zunahme im Werdenberg (+22,7 Prozent), im Sarganserland (+21,0 Prozent) sowie im Rheintal (+18,9 Prozent). Weniger ausgeprägt ist die Entwicklung in den Wahlkreisen Rorschach (+8,9 Prozent), St.Gallen (+8,5 Prozent) und Wil (+7,1 Prozent). Das schreibt das Volkswirtschaftsdepartement in einer Mitteilung.

Ende Januar waren aus dem Kanton St.Gallen 12'067 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind 1428 mehr als vor Jahresfrist und 306 mehr als Ende Dezember. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3'140. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind 2'061 Beschäftigte.

Ende Januar 2026 waren bei den RAV des Kantons St.Gallen 3140 offene Stellen gemeldet. Das sind 158 weniger als vor Jahresfrist und 104 mehr als im Vormonat. Rund 56 Prozent davon stammen aus meldepflichtigen Berufen. Deren Anteil hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen, was mit der Ausweitung der meldepflichtigen Berufe auf Anfang 2026 zusammenhängt. Am stärksten gesucht sind Hilfsarbeitskräfte, Personen in Dienstleistungsberufen, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Personen in Handwerks- und verwandten Berufen. (pd)

17:47 Uhr

Freitag, 6. Februar

Steuereinnahmen 2025 von Wildhaus-Alt St.Johann liegen über dem Budget

Der Steuerabschluss der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann reiht sich ein in die übrigen Gemeinden des Thurtals. Laut Mitteilungsblatt zeigt er ein erfreuliches Bild. Die Einnahmen über alle Steuerarten belaufen sich auf rund 10,6 Millionen Franken. Somit sei das Budget um rund 700'000 Franken übertroffen worden.

Hauptverantwortlich für diese positive Abweichung seien insbesondere die Mehreinnahmen aus der Grundstückgewinnsteuer von rund 300'000 Franken, der Handänderungssteuer von rund 200'000 Franken sowie den Steuern der juristischen Personen von 140'000 Franken. Bei den Quellensteuern wurde die Rechnung gegenüber dem Budget von 355'000 Franken um rund 40'000 Franken überschritten.

15:02 Uhr

Freitag, 6. Februar

Volleyball NLA: Fünfte Niederlage in Folge für Volley Toggenburg

Volley Toggenburg zeigte am Donnerstagabend auswärts gegen VC Kanti Schaffhausen zunächst eine ansprechende Leistung in der NLA. Doch über die gesamte Spieldistanz fehlte dem jungen Team die Konstanz. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Favoritinnen aus der Munotstadt die Kontrolle.

Volley Toggenburg startete konzentriert und mit vergleichsweise tiefer Fehlerquote. Das Angriffsspiel war variabel angelegt, auch wenn nicht jeder Abschluss mit genügend Druck vorgetragen wurde. Kanti hielt mit Tempo und stabiler Blockarbeit dagegen. Drei direkte Eigenfehler in Serie kippten den Satz, der mit 25:22 an Schaffhausen ging.

Nach dem ausgeglichenen Auftakt veränderte sich das Spiel deutlich. Kanti erhöhte den Druck im Service und agierte insgesamt entschlossener und aggressiver. Gleichzeitig nahm die Fehlerquote bei Toggenburg merklich zu. Die Annahme geriet unter Druck, der Spielaufbau wurde unpräziser und im Angriff fehlten Lösungen gegen den gut organisierten Block der Gastgeberinnen. VC Kanti zog zum 16:6 davon und verlegte sich danach auf die Verwaltung des Vorsprungs.

Auch im dritten Satz geriet Volley Toggenburg zu rasch in die Defensive und konnte nur noch phasenweise mithalten. Vor allem Mittelblockerin Katerina Holaskova prägte nun das Offensivspiel der Schaffhauserinnen. Ihre schnellen Angriffe bescherten dem Heimteam einige Punkte. Gleichzeitig blieb die Toggenburger Offensive immer häufiger in der gegnerischen Abwehr hängen. So ging auch der dritte Satz mit 25:15 ans Heimteam, welche damit die Partie deutlich mit 3:0 gewann.

In der NLA-Tabelle bleibt Volley Toggenburg nach der 14. Niederlage im 16. Meisterschaftsspiel auf dem vorletzten Platz kleben. Und es bleibt auch dabei, dass nur gegen Schlusslicht Academy Zürich Punkte gesammelt werden können. Noch sind zwei Spiele in der Qualifikationsphase ausstehend – beide zuhause. Schon am Sonntag um 13 Uhr wird das Spiel gegen Cheseaux nachgetragen. Die Partie hatten im Januar verschoben werden müssen, weil zu viele Spielerinnen bei Volley Toggenburg verletzt waren. (pd)

14:22 Uhr

Freitag, 6. Februar

ZAB: Provisorischer Parkplatz im Ifang Bazenheid

Seit vergangenem August ist das Gelände des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) eine Baustelle. Einerseits wird am neuen Turbinengebäude und der Energiezentrale gebaut, andererseits soll im März mit dem Bau einer Tiefgarage mit entsprechender Ladeinfrastruktur für die E-Sammelfahrzeugflotte begonnen werden. Diese Zeitung hatte berichtet.

Während der rund einjährigen Bauzeit müssen die 16 Sammelfahrzeuge des ZAB deshalb anderweitig untergebracht werden. Wie der ZAB nun in einer Meldung mitteilt, wird dies auf einem provisorischen Parkplatz im Ifang Bazenheid erfolgen. Das Grundstück wurde dem ZAB von der Dorfkorporation Bazenheid grosszügigerweise zur Verfügung gestellt, so die Meldung weiter.

Mittlerweile liegt die Bewilligung zum Bau dieses provisorischen Parkplatzes im Ifang Bazenheid vor und mit dem Bau soll noch in den kommenden Tagen begonnen werden. Dort werden während der Bauzeit die dieselbetriebenen Sammelfahrzeuge untergebracht, während die elektrisch betriebenen Fahrzeuge auf dem Gelände des ZAB bleiben. (pd)

12:02 Uhr

Freitag, 6. Februar

Stellensuchende im Januar: grösster Anstieg im Toggenburg

Ende Januar waren aus dem Kanton St.Gallen 12'067 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind 1428 mehr als vor Jahresfrist und 306 mehr als Ende Dezember. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3'140. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind 2'061 Beschäftigte. Das schreibt das Volkswirtschaftsdepartement in einer Mitteilung.

In allen Wahlkreisen ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich gestiegen, zwischen 7,1 Prozent im Wahlkreis Wil und 24,1 Prozent im Toggenburg. Ebenfalls über dem kantonalen Mittel von 13,4 Prozent ist die Zunahme im Werdenberg (+22,7 Prozent), im Sarganserland (+21,0 Prozent) sowie im Rheintal (+18,9 Prozent). Weniger ausgeprägt ist die Entwicklung in den Wahlkreisen Rorschach (+8,9 Prozent) und St.Gallen (+8,5 Prozent).

Ende Januar 2026 waren bei den RAV des Kantons St.Gallen 3140 offene Stellen gemeldet. Das sind 158 weniger als vor Jahresfrist und 104 mehr als im Vormonat. Rund 56 Prozent davon stammen aus meldepflichtigen Berufen. Deren Anteil hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen, was mit der Ausweitung der meldepflichtigen Berufe auf Anfang 2026 zusammenhängt. Am stärksten gesucht sind Hilfsarbeitskräfte, Personen in Dienstleistungsberufen, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Personen in Handwerks- und verwandten Berufen. (pd)

09:54 Uhr

Freitag, 6. Februar

Mosnang: Über eine Million Franken besser, als budgetiert

Die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Mosnang schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 88’388.80 Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 971’300 Franken, was einer Besserstellung von 1’059’688.80 Franken entspricht. Der Bilanzüberschuss der Gemeinde verbleibt somit bei knapp 12 Millionen Franken. Das schreibt die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt.

Die Erfolgsrechnung 2025 resultierte grundsätzlich mit einem Einnahmenüberschuss von gut 510'000 Franken. Auf ausdrücklichen Wunsch der Revisionsstelle OBT AG und der Geschäftsprüfungskommission hat der Gemeinderat eine Abwertung des zusätzlichen Darlehens an das Ärztezentrum vorgenommen – dies aufgrund der Tatsache, dass das Darlehen von 420'000 Franken inklusive nachschüssigen Zinsen unter Rangrücktritt steht. Diese Wertberichtigung trägt zu einer Reduktion des Ertragsüberschusses bei, verändert jedoch nichts an den Vertragsbedingungen mit dem Ärztezentrum.

Die Aufwände von Gemeinde- und Schulrat fielen höher aus als budgetiert. Aufwand und Ertrag der Verwaltung bewegen sich in etwa im Rahmen der budgetierten Erwartungen. Deutliche Besserstellungen konnten in den Bereichen Feuerwehr und Grundbuch (insbesondere durch Rückerstattungen) realisiert werden. Im Bereich Bildung tragen insbesondere Minderausgaben für die Primar- und Oberstufe zur Besserstellung bei.

Der Zweckverband Hallenbad Bütschwil benötigte im vergangenen Jahr einen Sonderbeitrag, was wesentlich zum Ergebnis im Bereich Sport beiträgt. Deutliche Minderkosten bei der Pflegefinanzierung reduzieren die durch die Abwertung des Darlehens für das Ärztezentrum verursachte Schlechterstellung im Bereich Gesundheit.

Im Geschäftsbericht 2025 werden Interessierte ausführlich über das Rechnungsergebnis informiert. (pd)

08:27 Uhr

Freitag, 6. Februar

Präsident des Spitexvereins Bütschwil-Ganterschwil-Mosnang im Amt verstorben

Im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Mosnang informiert der Spitexverein Bütschwil-Ganterschwil-Mosnang über den Tod des langjährigen Präsidenten Balz Wielatt. Seit 2016 hat er den Spitexverein als Präsident mit Fachwissen und Menschlichkeit geführt und mitgeprägt. Das Wohl des Vereins und dessen Zweck war für Balz Wielatt eine Herzensangelegenheit und auch die Geselligkeit kam mit ihm nicht zu kurz.

Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste er in der Vorweihnachtszeit die Verantwortung über die Vereinsführung abgeben und am 26. Januar 2026 ist Balz Wielatt für immer eingeschlafen. Wielatt hinterlässt eine gut funktionierende Organisation mit einem motivierten Team. Die Vereinsführung wird bis auf Weiteres durch Vizepräsidentin Rosy Brändle unter Unterstützung des ganzen Vorstandes wahrgenommen. Die Nachfolgeregelung wird im Hinblick auf die Hauptversammlung vom 27. April 2026 vorbereitet. (pd)

15:24 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Damian Ott steigt in Gais ins Sägemehl

Am Samstag steht das traditionelle Lichtmess-Schwinget des Schwingklubs Gais auf dem Programm. Das Team der Gastgeber wird von Teilverbandskranzer Thomas Kuster angeführt. Mit dabei sind zudem die beiden Kranzer Marcel Mösli und Flavio Sutter.

Doch die Appenzeller haben an ihrem eigenen Schwingfest starke Konkurrenz. Mit dem Toggenburger Eidgenossen Damian Ott vom Schwingklub Wil sowie Sven Lang vom Gastschwingklub Rothenburg sind zwei weitere Hochkaräter am Lichtmess-Schwinget mit dabei. Sicher ist, dass es in diesem Jahr einen neuen Festsieger geben wird, da Vorjahressieger Samuel Giger nicht am Schwingfest teilnehmen wird. Auch der Toggenburger Werner Schlegel, der im Vorjahr in Gais Schlussgang-Gegner von Giger war, musste seine Teilnahme dieses Jahr verletzungsbedingt absagen.

Für Damian Ott aus Dreien stellt das Lichtmess-Schwinget den Start in die Saison 2026 dar. Wie er auf seiner Instagram-Seite bekannt gibt, will er auch im Jahr 2026 an zwei Teilverbandsfesten teilnehmen. In der Saison 2025 gewann Ott sowohl das Nordostschweizer als auch das Nordwestschweizer. Dieses Jahr stehen das Nordostschweizer (Güttingen, 28. Juni) und das Südwestschweizer (Freiburg, 26. Juli) in der Agenda. Dazu kommen vier Kantonale (Thurgauer, 3. Mai; Zürcher, 17. Mai; Glarner-Bündner, 25. Mai; St.Galler, 31. Mai).

Gastauftritte wird der Toggenburger am Stoos-Schwinget (14. Juni) und am Weissenstein-Schwinget (11. Juli) haben. Und neben dem Schwägalp-Schwinget (16. August) nimmt er sich auch das Kilchberger Schwinget (5. September) vor. Die Saison ausklingen lassen wird Ott am Toggenburger Herbstschwinget in Bütschwil (13. September). Und auch eines der ersten Schwingfeste der Saison wird er in der Heimat bestreiten: das Toggenburger Verbandsfest in Degersheim (26. April). (elm/lsf)

13:55 Uhr

DOnnerstag, 5. Februar

Obertoggenburg: Schiessanzeige für den März

Auch im März übt die Schweizer Armee wieder im Obertoggenburg und den Säntisalpen. Strassen und Wanderwege können zeitweise gesperrt sein. Es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Geschossen wird vom Montag, 9. März bis Freitag, 13. März; Montag, 16. März bis Freitag, 20. März sowie am Montag 30. März und Dienstag 31. März.

Das Betreten des gefährdeten Gebietes ist lebensgefährlich und daher verboten. Den Weisungen der Absperrposten ist Folge zu leisten. Während des Schiessens werden an gut sichtbaren Stellen am Rand des gefährdeten Gebietes rot/weisse Fahnen, rot/weisse Ballons oder (bei Nacht) drei rote Lampen in Dreiecksform aufgezogen oder aufgestellt. Die strafrechtliche Ahndung nach Art. 225 oder anderen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches bleibt vorbehalten. Für Schäden, die aus Nichtbefolgen der Weisungen der Absperrorgane und der Schiessanzeigen entstehen können, wird jede Haftung abgelehnt. (pd)

09:45 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Weniger Gäste für Ostschweizer Seilbahnen

Die Schweizer Seilbahnen hatten bisher eine gute Wintersaison 2025/26. Zwar liegen die Gästezahlen zum Saisonbeginn um 4 Prozent unter dem ausserordentlich guten Vorjahr, gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt jedoch um 17 Prozent höher. Das schreibt Seilbahnen Schweiz in einer Mitteilung. Im schweizweiten Vergleich stellen die Ostschweizer Betriebe jedoch das Schlusslicht. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Gästezahlen um 13 Prozent. Am schwierigsten ist die Saison für kleine Seilbahnunternehmen mit unter 2 Millionen Franken Bilanzgrösse und für Betriebe bis 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Eine positive Entwicklung können hingegen grössere Betriebe (+ 4 Prozent) und Betriebe über 2000 Metern über Meer ausweisen (+ 3 Prozent).

Das gegenüber dem Vorjahr verhaltene Bild relativiere sich, sobald der Winter 2025/26 in einen längeren zeitlichen Kontext gestellt wird, schreibt der Verband. Im Vergleich zum 5-Jahresdurchschnitt (in dem auch ein Coronawinter enthalten ist) fällt die Saison insgesamt positiv aus. So lagen die Ersteintritte in der Ostschweiz um 8 Prozent über dem Fünf-Jahresschnitt. Trotz wenig natürlichen Schnees beurteilt der Branchenverband den bisherigen Winter insgesamt als erfolgreich. (pd)

10:03 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Dario Cologna auch zu Gast in Alt St. Johann

Wie beim «Dario Cologna Fun Parcours» auf dem Ricken, über den diese Zeitung berichtete,  machte der Langlaufsport auch in Alt St. Johann Schule. Während einer Woche nutzten rund 550 Schulkinder aus dem Obertoggenburg das kostenlose Angebot, um erste Erfahrungen auf den Langlaufski zu sammeln oder bestehende Fähigkeiten zu vertiefen.

Begleitet wurden die Klassen von sieben Leiterinnen und Leitern des SSC Toggenburg sowie der Schweizer Langlaufschule Toggenburg.

Dank bestens präparierter Loipen standen neben Technikübungen auch Staffetten und spielerische Wettkämpfe auf dem Programm. Bei idealen Schnee- und Wetterbedingungen war die Begeisterung auf und neben der Loipe deutlich spürbar – und für viele Kinder dürfte der Funparcours ein nachhaltiger Einstieg in den Langlaufsport gewesen sein. (pd)

16:15 Uhr

Dienstag, 3. Februar

Wattwil: Velounterstand soll ersetzt werden

Die katholische Kirchgemeinde und die Politische Gemeinde Wattwil erneuern und erweitern das bestehende Veloparkplatzangebot. Dies teilt der Wattwiler Gemeinderat mit. Der bestehende, niedere Velounterstand soll durch einen grösseren und komfortableren Velounterstand mit Platz für 15 bis 20 Fahrrädern ersetzt werden.

Der Standort befindet sich direkt an der Grundstücksgrenze zur Kirche und in der Nähe zum Treppenaufgang ist sowohl von den Nutzern der Kirche als auch vom Gemeindehaus gut erreichbar. Mit einem gemeinsamen Velounterstand können Kirche und Gemeinde Synergien nutzen, schreibt der Gemeinderat. Die Weiterbearbeitung sei Sache der Gemeinde. Der neue Veloparkplatz wurde in den Voranschlag 2026 aufgenommen und wird, vorbehältlich der Budget-Genehmigung anlässlich der Bürgerversammlung, im Frühling realisiert. (pd)

14:42 Uhr

Dienstag, 3. Februar

Krinau: Einsprachen verzögern Umgestaltung der Friedhofanlage

Der Wattwiler Gemeinderat hat Anfang Jahr entschieden, dass die Friedhofanlage in Krinau aufgewertet werden soll. Dies ist im Krinauer Mitteilungsblatt zu lesen. Die Aufenthaltsqualität soll durch die Förderung von Biodiversität sowie der Schaffung einer parkähnlichen Atmosphäre gesteigert werden. Die Wiler Firma Fässler Freiraumgestaltung AG erarbeitete ein Gestaltungskonzept.

Aufgrund einer Einsprache durch die kantonale Denkmalpflege sowie einer Privatperson muss das Gestaltungskonzept jedoch überarbeitet werden. Dadurch verzögert sich die Umsetzung auf unbestimmte Zeit. (pd)

10:43 Uhr

Dienstag, 3. Februar

Wattwil: Mit vereisten Scheiben Mann angefahren

Am Montagmorgen, gegen 7.20 Uhr, fuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Auto von Wattwil in Richtung Ulisbach. Auf der Wilerstrasse übersah sie einen 32-jährigen Mann, der die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überquerte. Er wurde beim Zusammenprall eher leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Beim Auto der 24-Jährigen wurden bei der Unfallaufnahme durch die Kantonspolizei St.Gallen vereiste und im Innenraum angelaufene Scheiben festgestellt.

Die Kantonspolizei St.Gallen weist darauf hin, dass vor der Fahrt zumindest die vereiste Front- und die vorderen Seitenscheiben freigekratzt sein müssen. Auf das Enteisen der hinteren Seiten- sowie der Heckscheibe kann verzichtet werden, wenn zwei Aussenspiegel vorhanden sind, die nicht beschlagen oder vereist sind und damit die Sicht nach hinten ermöglichen. Mehr dazu ist im Ratgeber «Strassenverkehr im Winter» der Kantonspolizei zu finden.(kapo)

10:04 Uhr

Dienstag, 3. Februar

Gähwil: Mystische Morgenstimmung bei der Iddaburg

Am Dienstagmorgen um kurz nach 8 Uhr nahm Leser Roland Hof dieses Bild in Gähwil in Richtung Iddaburg auf. Nebel, Wolken, blauer Himmel und Morgenrot sorgten für eine mystische Morgenstimmung. (red)

18:20 Uhr

Montag, 2. Februar

Internationales Zirkustheater in Lichtensteig

Mit «Dance Me To The Ball» bringt die Artistin Jeanine Ebnöther Trott ein poetisches Zirkussolo ins Chössi Theater in der Bahnhalle Lichtensteig. In ihrem international erfolgreichen Stück verbindet sie Artistik mit Tanz, Objektspiel und feinem Humor. Entstanden ist ein leichtfüssiges, zirzensisches Spiel, in dem Jonglage, Akrobatik, Tanz und Puppenspiel ineinanderfliessen.

Jeanine Ebnöther Trott ist Bewegungskünstlerin und Zirkusartistin. Ausgebildet an der École Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel, arbeitet sie seit vielen Jahren an der Schnittstelle von zeitgenössischem Zirkus, Tanz und Bewegungsforschung. Ihr Solostück «Dance Me To The Ball» tourt seit 2020 erfolgreich durch Europa.

Vor der Vorstellung am Samstag, 7. Februar, lädt das Restaurant in der Bahnhalle zu einem Abendessen ein, das vorab reserviert werden muss und in Kombination mit dem Theaterbesuch gebucht werden kann. Die Bar öffnet um 19:30 Uhr und bietet Raum zum Ankommen und Verweilen – vor und nach der Vorstellung. Das Stück beginnt um 20.15 Uhr. Tickets unter www.zukunftbahnhof.ch/programm. (pd)

09:28 Uhr

Montag, 2. Februar

Skispringen: OSSV-Athleten überzeugen in Tschagguns

Vom Samstag 24. Januar bis Sonntag 25. Januar fand in Tschagguns ein Skisprungwettkampf der Swiss Nordic Trophy statt, der vom Ostschweizer Skiverband (OSSV) gemeinsam mit dem Skiclub am Bachtel organisiert wurde. Der zweitägige Anlass überzeugte sowohl sportlich als auch organisatorisch und bot den Athletinnen und Athleten eine ideale Bühne für starke Leistungen, wie die Organisatoren in einer Mitteilung festhalten.

Die OSSV-Springerinnen und -Springer präsentierten sich in guter Form und konnten in verschiedenen Kategorien beachtliche Resultate erzielen. In den Nachwuchsklassen machten insbesondere Théodore Ammann (SSC Toggenburg) sowie Nils Lemmenmeier (SSC Toggenburg) mit soliden Sprüngen auf sich aufmerksam. Auch Elin Künzle (SSC Toggenburg) zeigte bei den Mädchen konstante Leistungen und sammelte wertvolle Wettkampferfahrung.

In den älteren Nachwuchskategorien bestätigten Dario Lemmenmeier (SSC Toggenburg) und weitere OSSV-Athleten ihre positive Entwicklung und hielten mit der nationalen Konkurrenz gut mit. In der Allgemeinen Klasse der Herren zeigte Ronny Dürr (SC Gams) an beiden Wettkampftagen starke Sprünge auf der Grossschanze und gehörte zu den leistungsstärksten Athleten seines Feldes.

Neben den sportlichen Erfolgen überzeugte auch der Teamzusammenhalt innerhalb des OSSV. Trainer, Betreuer und Athleten traten als geschlossene Einheit auf und sorgten für eine positive Stimmung während des gesamten Wochenendes. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem OSSV und dem SC am Bachtel trug wesentlich zu einem reibungslosen Ablauf des Wettkampfs bei. (pd)

16:28 Uhr

Sonntag, 1. FEbruar

Radball: Mosnang 1 übernimmt die Spitze

Schlag auf Schlag ging es in der 2. Qualifikationsrunde der Radball Schweizermeisterschaft in Altdorf. Für den RMV Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel standen vier Topspiele auf dem Programm.

Gleich zum Auftakt besiegten sie Winterthur 4:3, es folgte ein 5:5-Remis gegen Altdorf 2. Im Highlight-Spiel gegen den Schweizermeister 2025 Altdorf 1 trennten sich die beiden Teams 3:3 – ein intensives Duell mit vielen Chancen und spektakulären Szenen. Den Abschluss bildete ein überzeugender 8:3-Sieg gegen Altdorf 3, bei dem Björn Vogel mit mehreren Toren brillierte. Nach dieser starken Runde führt Mosnang 1 mit 7 Punkten die Tabelle an.

Mosnang 2 sammelt Erfahrungen im Mittelfeld

Das neu formierte Team Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti hatte drei Spiele zu absolvieren. Gegen Altdorf 1 gab es eine 1:5-Niederlage, gegen Altdorf 2 verloren sie 3:6. Einen Lichtblick bot das Duell gegen Altdorf 3: Mit 6:4 sicherten sich die Mosliger den ersten Sieg der Runde. Mit insgesamt 3 Punkten liegt Mosnang 2 nach der 2. Runde im Mittelfeld auf Platz 4. (pd)

14:05 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Bazenheid: Gemeinschaftsgarten startet in neue Saison

Seit Februar 2025 gibt es in Bazenheid einen Gemeinschaftsgarten, getragen von der evangelischen Kirchgemeinde und dem Familienzentrum. Der Garten bietet Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Gärtnern – zum Arbeiten, Lernen, Kochen oder einfach Verweilen.

Interessierte können sich bis 6. Februar anmelden. Die neue Saison startet am 6. Februar um 9.30 Uhr mit einem Treffen im Familienzentrum an der Neugasse. Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt 50 Franken. Anmeldung bei Brigitte Witzig (077 534 60 53, brigitte.witzig@refkirchberg.ch) oder Livia Dietrich (079 522 86 34, livia.dietrich@kirchberg-schulen.ch). (pd)

09:27 Uhr

sonntag, 01. februar

Zwei Verletzte und Sachschaden bei Unfall in Nassen

Am Samstagabend ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Kurz nach 23 Uhr fuhr ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Neckertalstrasse von Brunnadern herkommend in Richtung Ganterschwil. Gleichzeitig fuhr ein 39-jähriger Mann mit seinem Auto auf derselben Strasse in entgegengesetzter Richtung. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung.

Als dieser sein Fahrzeug über die Gegenfahrbahn in die Neckerstrasse lenkte, kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos. Der 25-jährige Mann und seine 21-jährige Mitfahrerin auf dem Rücksitz wurden durch den Unfall unbestimmt verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Beim Unfall entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken. (kapo/aro)

08:14 Uhr

Sonntag, 1. Februar

Lütisburg: Start der Bauarbeiten an der Letzistrasse

An der infolge eines Hangrutsches seit August 2024 gesperrten Letzistrasse beginnt nun die Umsetzung der permanenten Sicherungsmassnahmen: Morgen Montag, 2. Februar, starten die Einrichtungsarbeiten der Baustelle. Dies teilt die Gemeinde Lütisburg mit.

Bereits im Oktober 2024 war zur Stabilisierung des Hangs eine filterstabile Schüttung eingebaut worden. Parallel dazu wurden die dauerhaften Massnahmen projektiert. Nach intensiver Planung unter Einbezug von Umweltverbänden und weiteren betroffenen Stellen konnte das Baugesuch eingereicht und anschliessend von Kanton und Gemeinde bewilligt werden.

Den Zuschlag für die Bauarbeiten in der Höhe von rund 4,25 Millionen Franken erhielt die Toneatti AG, Jona. Der eigentliche Baubeginn ist für Anfang März 2026 vorgesehen. Die Bauzeit dauert voraussichtlich bis Frühsommer 2027. (pd)

13:21 Uhr

Samstag, 31. Januar

In Wattwil eingebrochen

Am Freitagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr gelangte eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Churfirstenstrasse in Wattwil und drang anschliessend gewaltsam über die Wohnungstür in eine Wohnung ein. Die Täterschaft durchsuchte die Räumlichkeiten und stahlen Bargeld sowie weiteres bislang unbekanntes Deliktsgut. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen am Samstag mit. (kapo)

08:14 Uhr

Samstag, 31. Januar

Lichtensteig: Steuererträge deutlich über dem Budget

Die Steuererträge der Gemeinde Lichtensteig für das Jahr 2025 belaufen sich auf rund 32,3 Millionen Franken und liegen damit insgesamt 4,75 Prozent über dem Budget. Gegenüber 2024 ergeben sich Mehreinnahmen von rund 2,58 Millionen Franken. Dies ist dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen.

Die Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen erreichen 21,7 Millionen Franken und liegen damit knapp 395’000 Franken über dem Voranschlag. Aus Einkommens- und Vermögenssteuern früherer Jahre flossen rund 1,8 Millionen Franken, budgetiert waren 1,5 Millionen Franken. Insgesamt ergeben sich aus diesen Steuern Mehreinnahmen von rund 705’000 Franken gegenüber dem Budget.

Deutlich höher als geplant fielen die Gewinn- und Kapitalsteuern juristischer Personen aus: Mit Einnahmen von rund 3,19 Millionen Franken liegt der Ertrag fast eine Million Franken über Budget, vermutlich einmalige Mehreinnahmen. Auch die Grundsteuern (+ 27’300 Franken) und Grundstückgewinnsteuern (+ 101’700 Franken) übertreffen die Prognosen. Bei den Handänderungssteuern (- 276’000 Franken) und Quellensteuern (- 45’600 Franken) wurden die Budgetzahlen hingegen unterschritten.

Die durchschnittliche Steuerkraft pro Einwohner stieg um rund 258 Franken auf 2’452 Franken. Im kantonalen Vergleich liegt Lichtensteig damit auf Rang 49 von 75 Gemeinden und unter dem Kantonsdurchschnitt von 2’941 Franken. (pd/ahi)

16:54 Uhr

Freitag, 30. Januar

Hiking Sounds findet wieder in Wildhaus statt

Im Sommer 2026 verbindet das Migros Hiking Sounds erneut Live-Musik mit Bewegung in der Natur. Die Tour führt durch verschiedene Wanderregionen der Schweiz und macht an neun alpinen Standorten Halt. Zwischen dem 6. Juni und dem 20. September sind insgesamt 18 Eventtage geplant. Der Anlass findet auch in Wildhaus statt, und zwar am 22. und 23. August.

Jeder Eventtag beginnt in einem Start-Village und führt anschliessend auf eine rund zweistündige Wanderung. Entlang der Route treten auf einer Talentbühne Nachwuchskünstlerinnen und -künstler auf und begleiten das Publikum musikalisch durch die Landschaft. Am Ziel bildet die Migros Hiking Sounds Stage den Abschluss des Tages.

Dort stehen jeweils zwei bis drei bekannte Acts auf der Bühne. Für 2026 ist ein breites Line-up angekündigt, darunter Milow, Vanessa Mai, Gentleman, The Baseballs, Lo & Leduc, Kunz, Bastian Baker, Stubete Gäng, Luca Hänni, Dodo, Zian, Remo Forrer und 77 Bombay Street. Vertreten sind verschiedene Stilrichtungen von Pop über Rock bis Hip-Hop. (pd)

14:28 Uhr

Freitag, 30. Januar

Lichtensteig: Zweite Mini-Pride im April

Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr geht die Mini.Pride in die zweite Runde. Am Samstag, 25. April 2026, veranstaltet der Verein Queer.Toggenburg erneut das Mini.Pride Festival in Lichtensteig. Ziel ist es, queeres Leben im ländlichen Raum sichtbar zu machen und Begegnungen über alle Bevölkerungsgruppen hinweg zu ermöglichen.

Die erste Mini.Pride fand am 26. April 2025 statt und zog mehrere hundert Teilnehmende an. Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Lebensbereichen nahmen am Anlass teil. Das Festival bot Raum für Austausch, Dialog und gemeinsames Feiern und wirkte nach Angaben der Veranstaltenden über den eigentlichen Festivaltag hinaus. Die Nominierung für den Swiss Diversity Award 2025 verlieh der Veranstaltung auch über die Region hinaus Aufmerksamkeit.

Stefan Schär, Co-Präsident des Vereins Queer.Toggenburg, sagt: «Die Mini.Pride hat gezeigt, dass queere Sichtbarkeit und Gemeinschaft auch abseits der Städte wachsen können. Die erneute Durchführung sei Ausdruck der lokalen Verankerung sowie der Unterstützung durch Gemeinde, Behoerden, Vereine und regionale Unternehmen.

Rund um die Mini.Pride haben sich im vergangenen Jahr weitere Angebote entwickelt. Dazu gehören der monatliche Mini.Pride Stammtisch, Mini.Pride Sports sowie der Wandertag «Rainbow.Hike». Diese Formate verfolgen das Ziel, Begegnungen im Alltag zu fördern und queeres Leben selbstverständlich in der Gesellschaft zu verankern.

Auch 2026 setzt das Festival auf ein vielseitiges Programm. Geplant sind eine Parade durch die Altstadt, ein Marktplatz, queere Städtli­führungen sowie eine Afterparty. Das Podiumsgespräch widmet sich in diesem Jahr dem Thema Queer im Sport. (pd)

11:42 Uhr

Freitag, 30. Januar

Ski Alpin: Bestes Ergebnis der Saison

Josua Mettler zeigte in der ersten von zwei Europacup-Abfahrten von Verbier am Donnerstag eine solide Leistung. Mit einer konstanten Fahrt – er verlor auf jedem Streckenabschnitt etwas Zeit auf die Schnellsten, fiel aber in keinem Sektor ab – klassierte er sich letztlich auf Rang 19. Dies stellt in der laufenden Saison die beste Klassierung in einem Europacuprennen dar. Auf die Schweizer Teamkollegen Lenz Hächler und Livio Hiltbrand, die in der laufenden Saison bereits im Weltcup gestartet sind, verlor er lediglich wenige Zehntel.

An der Europacup-Abfahrt am Freitag auf der gleichen Piste belegte er Rang 22. Sein Rückstand auf den Sieger und Landsmann Philipp Kälin betrug 1,25 Sekunden. Im Vergleich zum Vortag hat sich Josua Mettler etwas schlechter klassiert. (kuc/ab)

08:34 Uhr

Freitag, 30. Januar

Toggenburg: Erfolgreicher Ski-Alpin-Nachwuchs

An den letzten beiden Wochenenden standen Toggenburger JO-Skirennfahrer – JO steht für Jugendorganisation – bei Interregionrennen (IR) in Horn und Malbun sowie bei nationalen JO-Rennen in Andermatt im Einsatz. Die Rennen fanden bei guten Bedingungen statt und boten eine Standortbestimmung im regionalen und nationalen Vergleich. Besonders erfolgreich verliefen die Wettkämpfe für den SSC Toggenburg. Mehrere Fahrer klassierten sich in den vorderen Rängen.

Elian Rüdlinger vom SSC Toggenburg erzielte an den Interregionrennen zwei Siege im Riesenslalom und einen 7. Rang im Slalom. Beim nationalen Vergleich in Andermatt erreichte er im ersten Riesenslalom den 3. Rang. Im zweiten Riesenslalom klassierte er sich auf Platz 10. Im Slalom lag er nach dem ersten Lauf auf Rang 7 und schied im zweiten Lauf aus.

Nino Hüberli vom SC Uelisbach fuhr in Malbun in beiden Riesenslaloms auf den 4. Rang. An den nationalen Rennen in Andermatt schied er nach zwei Fahrten aus. Noah Rusch vom SSC Toggenburg erreichte in Andermatt im Slalom mit Rang 15 sein Bestresultat. In Horn schied er im ersten Riesenslalom kurz vor dem Ziel aus und belegte im Slalom den 9. Rang.

Dejan Oehri vom SSC Toggenburg klassierte sich im Interregion-Slalom in Horn auf Rang 10. Fabio Looser, ebenfalls SSC Toggenburg, erreichte in Malbun die Ränge 16 und 19 im Riesenslalom. Rennfahrerinnen aus dem Toggenburg waren keine am Start. Die Trainer zeigten sich mit den gezeigten Leistungen zufrieden. (pd)

15:56 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Neckertal: Gemeindepräsident Christian Gertsch tritt zurück

Der Gemeindepräsident von Neckertal, Christian Gertsch, hat auf Ende des Jahres 2026 seinen Rücktritt eingereicht. Dies schreibt er im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Er verweist dort auf seine bevorstehende Pensionierung – er wird Ende 2026 das 64. Altersjahr vollendet haben – und auf die Ermöglichung einer möglichst optimalen Nachfolgeplanung in Verwaltung und Behörde.

Gertsch (SP) war zuerst sechs Jahre Gemeindepräsident von Hemberg, bevor er bei der Fusion der Gemeinden Hemberg, Oberhelfenschwil und Neckertal per Anfang 2023 der erste Präsident der neuen Gemeinde wurde. «Christian Gertsch prägte den gesamten Fusionsprozess als Präsident des Projektteams entscheidend mit. In konsequenter Fortführung dieses Engagements begleitete er anschliessend auch die ersten Schritte der neu entstandenen Gemeinde», schreibt der Gemeinderat.

Gertsch selbst schreibt: «Ich bin überzeugt, dass nun eine neue, jüngere Generation die schöne und verantwortungsvolle Aufgabe der Gemeindeführung übernehmen kann.» Die Ersatzwahl für die Restamtsdauer bis Ende 2028 wird am 16. August stattfinden. Wahlvorschläge müssen bis am 30. April, 11.30 Uhr, eintreffen. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 29. November statt. (pd)

16:13 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Die Stadt Lichtensteig wird 2028 800 Jahre alt

Zum 800-Jahr-Jubiläum im Jahr 2028 erhält Lichtensteig laut Mitteilung der Gemeinde ein aktualisiertes Geschichtsbuch. Das bestehende Werk von Armin Müller stammt aus dem Jahr 1978 und sei dann fünfzig Jahre alt. Eine Neubearbeitung sei daher angezeigt. Die Gemeinde hat nun das junge Autorenteam Isabel Schenk und Johannes Wahl evaluiert, das bereits für andere Gemeinden ein Jubiläumsbuch erstellt hat.

Geplant sei eine rund 200-seitige, wissenschaftlich fundierte und gut lesbare Stadtgeschichte mit zahlreichen Abbildungen. Für die Erarbeitung wurde eine Begleitgruppe eingesetzt aus lokalen Wissensträgerinnen und -trägern. (pd)

13:44 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Im April werden die neuen Räumlichkeiten in Lichtensteig eröffnet

Das Toggenburger Museum und die Städtli-Bibliothek Lichtensteig spannen zusammen. Mit dieser Meldung informierten die beiden Institutionen im Sommer 2024, dass sie inskünftig in den Räumlichkeiten des einstigen Möbelhauses Bleiker gemeinsam auftreten.

Bevor der Zusammenschluss vollzogen werde, sei allerdings ein Umbau der Räumlichkeiten geplant. Die Einweihung sei dann auf Anfang 2025 vorgesehen. Weil das Projektteam allerdings mit unvorhergesehenen Hürden konfrontiert war, verzögerte sich die Eröffnung.

In den letzten Wochen sei es nun sichtbar vorwärts gegangen. Die Räume würden bereits eine ihrem Zweck gemässe Ausstrahlung entfalten. Nach und nach würde jetzt die Inneneinrichtung montiert.

Nach der langen Verzögerung stehe nun auch definitiv fest, dass die Räumlichkeiten ab nächstem April der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (pd)

13:05 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Joëlle Schmid übernimmt ab August 2026 die Leitung des RDZ in Wattwil

Die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) betreibt Regionale Didaktische Zentren (RDZ) in Sargans, Rorschach, Gossau, Wattwil und Rapperswil-Jona. Diese bieten verschiedene Dienstleistungen für Schulgemeinden und Lehrpersonen an. Die Standorte Wattwil und Rapperswil-Jona werden derzeit von Christof Peter geführt, der sich entschieden hat, auf das Schuljahr 2026/2027 hin eine Vollzeitstelle als Schulleiter anzunehmen.

Für die Leitung der beiden RDZ konnten gemäss Mitteilung interne Nachfolgelösungen gefunden werden. Die Leitung des RDZ Wattwil übernimmt Joëlle Schmid. Die ausgebildete Lehrperson für Kindergarten und Unterstufe sowie Schulentwicklerin ist seit 2023 als Lernbegleiterin im RDZ Wattwil tätig und zudem für standortübergreifende Aufgaben der RDZ verantwortlich. Seit 2024 ist sie auch als Dozentin für Berufs- und Studienkompetenzen sowie im Mentorat an der PHSG tätig. Die Leitung des RDZ Rapperswil-Jona übernimmt Stephanie Eugster. (pd)

12:25 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Bütschwil-Ganterschwil nimmt gut 800'000 Franken mehr Steuern ein

Nachdem schon die Gemeinden Wattwil und Kirchberg die Öffentlichkeit mit einem positiven Steuerabschluss informierten, zieht Bütschwil-Ganterschwil nach. Gemäss Meldung fällt der Steuerabschluss 2025 gegenüber dem Budget um insgesamt 6.31 Prozent besser aus als budgetiert.

Die einfache Steuer der natürlichen Personen sei gegenüber dem Vorjahr um 3.61 Prozent gestiegen und betrage knapp 10,4 Millionen Franken. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern resultiere gegenüber dem Budget ein Mehrertrag von 837'000 Franken.

Bei den juristischen Personen und den Quellensteuern mussten hingegen Mindereinnahmen hingenommen werden. Bei den Grundstückgewinnsteuern, den Handänderungssteuern sowie den Grundsteuern liege man hingegen bei den Einnahmen über dem Budget. Die Steuerkraft je Einwohner (natürliche und juristische Personen) liege im Jahr 2025 bei 2'154 Franken, womit die Gemeinde im kantonalen Vergleich auf dem 68. von 75 Rängen liegt. (pd)

11:36 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Schulpräsidentin Petra Stump tritt auf Ende Jahr zurück

Ende 2026 wird nach zehnjähriger Tätigkeit Petra Stump das Amt als Schulpräsidentin abgeben. Dies geht aus dem Mitteilungsblatt des Städtli hervor. Es sei ein spannendes,  lehrreiches, aber auch anspruchsvolles Amt, schreibt Stump.

Die vielen guten Begegnungen, intensiven Gespräche, aber auch gemütlichen Stunden möchte sie nicht missen. Dennoch spüre sie, dass nun die Zeit gekommen sei, die Aufgabe neuen Händen zu übergeben. Mit Freude und Elan werde sie die Jost Bürgi Schule noch bis Ende Dezember 2026 begleiten. (pd)

10:21 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Ein 31-Jähriger prallt in Ebnat-Kappel mit seinem Auto in die Leitplanke

Am Mittwochabend, 28. Januar, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Umfahrungsstrasse in Ebnat-Kappel gegen eine Leitplanke geprallt. Der unverletzt gebliebene Autofahrer wurde gemäss Kantonspolizei als fahrunfähig eingestuft. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.

Kurz vor 20.30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Auto von der Ebnaterstrasse herkommend über die Umfahrungsstrasse in Richtung Krummenau. Beim Befahren des Kreisverkehrs Stegrüti brach das Heck des Autos aus. Das Auto schleuderte und prallte gegen die Leitplanke auf der Gegenfahrbahn. Am Auto und der Strassenanlage entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (pd)

07:47 Uhr

Donnerstag, 29. Januar

Toggenburger Spitzenränge an den Luftgewehr-Meisterschaften

Die Ostschweizer Meisterschaften Luftgewehr 10 m vom vergangenen Wochenende in Gais wurden für die 10-Meter-Schützen aus Ebnat-Kappel zu einem sportlichen Höhepunkt. Insbesondere dank der herausragenden Leistungen des Nachwuchses. Die jungen Athletinnen und Athleten konnten auf der ganzen Linie überzeugen.

Der Höhepunkt aus Ebnat-Kappler Sicht war der Jugend-Einzelfinal. In diesem sorgten die Nachwuchsschützinnen des Vereins für einen historischen Erfolg und belegten sämtliche Podestplätze. Lena Jordi sicherte sich mit einer nervenstarken Finalleistung den Ostschweizer Meistertitel, gefolgt von Tanja Schilliger, die hinter der neuen Meisterin die Silbermedaille gewann. Alessia Santoro komplettierte den Erfolg mit der Bronzemedaille.

Auch in der Gruppenmeisterschaft Elite wusste Ebnat-Kappel zu überzeugen. Das Elite-Team mit Nina Suter, Mirjam Künzli, Larissa Bösch und Hanspeter Künzli zeigte einen konstant starken Wettkampf und sicherte sich die Silbermedaille. Geschlagen nur vom Team Gossau 1. Im Auflageschiessen gewann Daniel Brägger die Bronzemedaille,

Mit insgesamt sieben Medaillen (zwei Gold, drei Silber, einmal Bronze) belegten die 10-Meter-Schützen Ebnat-Kappel im Medaillenspiegel den hervorragenden zweiten Rang.

Die Ostschweizer Meisterschaften haben gezeigt, dass die 10-Meter-Schützen Ebnat-Kappel gut aufgestellt sind. Besonders die Erfolge im Nachwuchsbereich – gekrönt durch den Dreifachsieg im Jugendfinal – lassen für die Zukunft hoffen. (pd)

17:49 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

«Flirt Evo» verkehrt weiter zwischen Wattwil und Wil

Während zwei Wochen sollten die neuen Flirt-Evo-Züge von Thurbo zwischen Wattwil und Wil probefahren, hiess es Anfang Januar. Am Mittwochmorgen jedoch zeigte sich, dass die Züge aus der Werkstatt von Stadler Rail weiterhin auf der Strecke der S9 unterwegs sind. Der Grund dafür ist, dass laufend weitere Fahrzeuge bei Thurbo abgeliefert werden, schreibt Thurbo-Sprecher Christian Baumgartner auf Anfrage. Die neuen Fahrzeuge müssten die gleichen Testprogramme durchlaufen.

Zudem wolle man dem Lokpersonal ermöglichen, weitere Erfahreungen auf dem Fahrzeug zu gewinnen. Auch im Februar und darüber hinaus würden deshalb Flirt Evos auf der Strecke fahren. Inzwischen werde der Zug auch auf weiteren Strecken erprobt, etwa im Zürcher Tösstal, auf der Seelinie zwischen Schaffhausen und Romanshorn, oder auch auf der S10 zwischen Wil und Romanshorn. Der Schwerpunkt bleibe aber auf der S9.

Wie lange der neue Zug, der bis 2034 die aktuellen Gelenktriebwagen ersetzen soll, auf der Strecke getestet wird, kann Baumgartner noch nicht sagen. Er schreibt: «Thurbo will so lange Erprobungsfahrten durchführen, bis die erforderliche Zuverlässigkeit des Fahrzeugs im täglichen Betrieb erreicht ist und die Fahrzeuge ohne Vorbehalte in reguläre Fahrzeug-Umläufe eingeplant werden können.» Auch nach den Testfahrten würden die Farzeuge möglichst häufig eingesetzt, «um allfällige Mängel frühzeitig erkennen zu können».

Bisher würden die Flirt Evos im gelenkten Betrieb zuverlässig verkehrten, schreibt Baumgartner. «Sie haben bereits eine hohe Betriebsreife erreicht und ein uneingeschränkter Einsatz ist möglich.» Besonders erfreut sei man über «viele positive Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden zu Fahrverhalten, Ambiente und Raumgefühl». (rop/sdu)

13:57 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Nesslau: Neues Gemeinschaftsgrab und Feuerwehrauto

Neben einem neuen Mehrzweckgebäude und den Ausbau des Feuerwehrdepots plant die Gemeinde Nesslau für das Jahr 2026 zwei weitere Investitionen. Wie im aktuellen Mitteilungsblatt steht, soll zum einen auf dem Friedhof Hüpp ein Gemeinschaftsgrab realisiert werden. Der Friedhof befindet sich als einziger der sechs Friedhöfe in der Gemeinde im Eigentum der politischen Gemeinde.

Das Projekt wurde vom Architekten Jörg Rüesch ausgearbeitet und sieht eine rund 50 Quadratmeter grosse, quadratische Anlage vor, die teilweise von einer Steinmauer eingefasst ist. Die Namen der Verstorbenen sollen in die Mauer integriert werden. Zudem ist eine Grabstätte für Sternenkinder vorgesehen. Der Gemeinderat beantragt dafür an der Bürgerversammlung vom 20. März einen Kredit von 275’000 Franken. An der Versammlung wird das Projekt auch vorgestellt.

Zum anderen plant die Feuerwehr den Ersatz des Atemschutzfahrzeugs aus dem Jahr 1998. Das neue Fahrzeug soll acht Plätze bieten, davon sechs mit Atemschutzgeräten. Für die Ersatzbeschaffung wird ein Kredit von 185’000 Franken beantragt. Über das neue Mehrzweckgebäude und den Ausbau des Feuerwehrdepots wird am 8. März an der Urne abgestimmt. (pd/rop)

13:44 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Josua Mettler kommt noch nicht auf Touren

Die Rückkehr in den Ski-Alltag gestaltet sich für den lange Zeit verletzten Josua Mettler schwierig. Im Europacup fährt er zwar in die Punkteränge – doch für jemanden, der schon vier Europacuprennen für sich entscheiden konnte und im Weltcup in die Punkte fuhr, ist dies zu wenig. Zumal er aktuell der nationalen Konkurrenz hinterherfährt.

In den Super-G-Rennen von Verbier fuhr der aus Unterwasser stammende Mettler am Montag und am Dienstag auf die Ränge 25 und 26. Was auffiel: Der zweite Streckenabschnitt behagte dem Obertoggenburger. Er fuhr hier mit den Allerschnellsten mit. Doch sowohl am Montag als auch am Dienstag büsste er im obersten und untersten Streckenteil viel Zeit ein. Hier gehörte Mettler in beiden Rennen nicht einmal zu den Top 40.

Noch am selben Standort erhält der 27-Jährige aber die Gelegenheit, sein Können aufzuzeigen und neue Saisonbestresultate herauszufahren. Denn am Donnerstag und Freitag finden zwei Europacup-Abfahrten statt. Also in jener Disziplin, in welcher er heuer am besten fuhr (zweimal Rang 24). (kuc)

12:07 Uhr

Mittwoch, 28. Januar

Lichtensteig: «Zukunft Bahnhof» will 100-Mitglieder-Grenze knacken

Die Lichtensteiger Wohnbaugenossenschaft Zukunft Bahnhof treibt die Planung für sozialen und nachhaltigen Wohnraum weiter voran. Auf dem Bahnhofsareal, wo früher Züge einfuhren, soll ein Ort für gemeinschaftliches Leben, Kultur und Gastronomie entstehen. Das Projekt wurde 2021 ins Leben gerufen.

Derzeit arbeitet «Zukunft Bahnhof» gemäss einer Mitteilung an der Finanzierung. Erste Gespräche mit Banken laufen, ebenso Abklärungen zu öffentlichen Förderinstrumenten. Zur Stärkung der Eigenmittel soll die Mitgliederzahl von aktuell 78 bis zum Finanzierungsentscheid auf mindestens 100 erhöht werden. Eine Mitgliedschaft kostet 1000 Franken und ist als zinsloses, jederzeit rückforderbares Darlehen ausgestaltet.

Ziel der Genosschenschaft ist es gemäss Eigenbeschrieb, bezahlbares Wohnen mit hoher Lebensqualität zu verbinden und mit einem Mehrgenerationen-Konzept den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern. Gemäss Website der Genossenschaft sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen, damit im Jahr 2028 die ersten Bewohnenden einziehen können.

In den kommenden Monaten startet zudem der Bewohnendenprozess mit dem Ziel, frühzeitig künftige Bewohnerinnen und Bewohner zu finden. Am 7. Mai findet ab 18 Uhr in der Bahnhalle die zweite Generalversammlung statt. Neben dem Jahresabschluss wird erstmals der Bewohnendenprozess vorgestellt. (pd/rop)

19:26 Uhr

Dienstag, 27. Januar

Die Verbandsfahne der Schwinger ist nun im «Sternen» in Nesslau

Am vergangenen Freitag wurde im Hotel-Restaurant Sternen in Nesslau der neue Fahnenkasten der Verbandsfahne des Toggenburger Schwingverbandes eingeweiht. Eingeladen hatte die Verbandsführung mit Präsident Werner Gähler zusammen mit Gastgeber Roland Hofstetter.

Erschaffen wurde der neue Fahnenkasten vom ehemaligen Spitzenschwinger Urban Götte. Der 43-Jährige aus Stein wurde kürzlich zum neuen Technischen Leiter des Nordostschweizer Schwingverbandes gewählt. Die Materialkosten für den Fahnenkasten übernahm Gastgeber Roland Hofstetter. Er ist ein langjähriger Schwingerfreund und grosszügiger Sponsor.

Hierzu sagt Hofstetter: «Es ist für mich eine grosse Freude, die Verbandsfahne im Sternen zu haben und sie den Gästen präsentieren zu dürfen. Es soll auch meine Verbundenheit zum Schwingsport und zu unseren Schwingern zeigen.»

Zufrieden zeigt sich auch Verbandspräsident Werner Gähler: «Es ist schön, dass unsere Verbandsfahne wieder ein würdiges Zuhause bekommen hat und nicht irgendwo in einem dunkeln Keller ihr Dasein fristen muss.» (pd)

16:34 Uhr

Dienstag, 27. Januar

Wattwil: Steuereinnahmen sieben Millionen über Budget

Der Steuerabschluss der Politischen Gemeinde Wattwil präsentiert sich äusserst positiv. Ausschlaggebend dafür waren einmalige und aussergewöhnlich hohe Nachzahlungen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, wie die Gemeinde mitteilt. Das Budget wurde dadurch um sieben Millionen Franken übertroffen.

Die Einnahmen aus den Einkommens- und Vermögenssteuern für das Jahr 2025 bewegen sich hingegen im Rahmen der budgetierten Zielwerte als Punktlandung. Die Steuererträge der juristischen Personen blieben mit rund einer Million Franken weniger Einnahmen deutlich unter den Erwartungen. Diese Entwicklung lässt erkennen, dass sich die Konjunkturlage zunehmend auf die Unternehmen auswirkt und entsprechend negative Effekte auf die Steuererträge hat, stellt die Gemeinde fest.

Die budgetierten Werte aus den Grundstückgewinnsteuern konnten erreicht werden. Demgegenüber wurde das Budget-Ziel der Handänderungssteuern nicht erreicht. Die Anzahl der Handänderungen lag unter dem Durchschnitt der Vorjahre, wodurch auch die massgebende Gesamtkaufpreissumme und damit die daraus resultierenden Steuereinnahmen tiefer ausfielen. Insgesamt liegt die Steuerrechnung 2025 mit einer Abweichung von rund plus 20 Prozent deutlich über dem Budget. Dieser Mehrertrag ist insbesondere auf ausserordentliche Nachsteuerzahlungen zurückzuführen.

15:40 Uhr

Dienstag, 27. Januar

«Blitzer» in Wolfikon und an der Rickenstrasse

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit jeweils die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Aktuell werden fehlbare Automobilistinnen und Automobilisten auf folgenden Strecken «geblitzt»: Rickenstrasse (St. Gallenkappel und Gommiswald) sowie Wolfikon (Kirchberg). (red)

13:51 Uhr

Dienstag, 27. Januar

Lichtensteig: Christof Gasser ist neuer Culinarium-Geschäftsführer

Christof Gasser aus Lichtensteig wird per 1. März 2026 neuer Co-Geschäftsführer des Regionalmarketing-Trägervereins Culinarium. Er übernimmt die Nachfolge von Urs Bolliger und leitet den Verein gemeinsam mit Elisabeth Federer.

Gasser ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen, arbeitete danach im Detailhandel und verfügt über einen Studienabschluss in Wirtschaft, Management und Tourismus. In den vergangenen Jahren konnte er wertvolle Erfahrungen als Projektmanager und Geschäftsführer bei verschiedenen Organisationen, unter anderem bei der ChääsWelt Toggenburg, der Made in St.Gallen Initiative sowie der kraut und rüben gmbh sammeln. (pd)

10:09 Uhr

Dienstag, 27. Januar

Kirchberg/Lütisburg: Bauprojekt für Mühlaubrücke-Ersatz steht an

Wie dem Mitteilungsblatt von Lütisburg zu entnehmen ist, liegt zum geplanten Ersatzneubau der Mühlaubrücke zwischen Kirchberg und Lütisburg der Mitwirkungsbericht vor. Die Brücke muss aufgrund statischer Mängel ersetzt werden. Das Mitwirkungsverfahren zum Vorprojekt wurde von Juli bis August 2025 in beiden Gemeinden durchgeführt; acht Personen, Organisationen und Firmen beteiligten sich daran.

Der Bericht kommt zum Schluss, dass keine schwerwiegenden Mängel am Vorprojekt festgestellt wurden. Die Eingaben betrafen mehrheitlich Fragen, Hinweise und Verbesserungsvorschläge. Diese wurden von den Gemeinderäten geprüft und beantwortet und sollen im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden.

Die Gemeinderäte beider Gemeinden halten am Ersatzneubau fest und treiben das Projekt weiter voran. Als nächster Schritt wird das Bauprojekt ausgearbeitet und die Ingenieurleistungen für die Projektierung öffentlich ausgeschrieben. (pd/ahi)

08:18 Uhr

Dienstag, 27. Januar

IG kämpft für 200 Bäume in der Wattwiler Thurallee

Die Interessengemeinschaft «Vernünftige Thursanierung Wattwil» stellt sich gegen die geplante Fällung von rund 200 Bäumen in der geschützten Wattwiler Thurallee. Die Allee mit ihren rund 450 Bäumen gelte als einzigartiges Wahrzeichen der Gemeinde und sei ein bedeutendes Naherholungsgebiet, hält sie in ihrer Medienmitteilung fest. Zudem leiste sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie im Sommer Schatten spende sowie die Luft und das Wasser der Thur merklich kühle.

Aus Sicht der IG steht das Vorgehen des Kantons im Widerspruch zu den eigenen ökologischen Zielen. So zeige der kantonale Geodatensatz «Beschattung Fliessgewässer» von 2024, dass die Thur in Wattwil bereits heute ungenügend beschattet sei. Gleichzeitig plane der Kanton, Fliessgewässer auf insgesamt 100 Kilometern Länge durch Neupflanzungen besser zu beschatten. Die Thurallee stehe zudem unter einer kommunalen Schutzverordnung.

Die geplanten Fällungen im Rahmen der Thursanierung würden diesen Schutz unterlaufen, kritisiert die IG. Zwar sei eine Ersatzpflanzung vorgesehen, doch brauche es Jahrzehnte, bis Jungbäume die ökologische Leistung ausgewachsener Bäume erreichen.  Während dieser Zeit entstehe eine erhebliche ökologische Lücke, die die Klimaerwärmung zusätzlich begünstige.

Die IG spricht von einem kostspieligen und unverhältnismässigen Eingriff, der weit von einer «ökologischen Aufwertung» entfernt sei. Sie fordert stattdessen eine Sanierung, die Hochwasserschutz, Klimaschutz und den Erhalt der Thurallee miteinander vereinbart. (pd/red)

17:15 Uhr

Montag, 26. Januar

Lichtensteig: Neuer Vor-Kindergarten der Kita Mühleli

Ab dem kommenden Frühlingssemester bietet die Kita Mühleli in Lichtensteig neu eine Vor-Kindergartengruppe an. Diese bietet eine gezielte, naturverbundene Vorbereitung auf den Kindergartenstart, wie die Kita in einer Mitteilung schreibt. Das Konzept legt besonderen Wert auf Sprachförderung, die Entwicklung von Alltagsfertigkeiten und das spielerische Lernen in und mit der Natur.

Der neue Vor-Kindergarten versteht sich als ideale Ergänzung oder Alternative zur traditionellen Spielgruppe. Das Konzept habe sich in Bazenheid schon seit einigen Jahren bewährt und wird neu auch in Lichtensteig angeboten.

Der Vor-Kindergarten reagiert auf die Bedürfnisse moderner Familien und bietet flexible Betreuungszeiten an. Eltern können zwischen der ganztägigen Betreuung oder der Betreuung nur am Vormittag mit oder ohne Mittagessen wählen. «Wir möchten Familien entlasten und gleichzeitig den Kindern den bestmöglichen Start in ihre Schulzeit ermöglichen», wird David Mächler, Geschäftsführer der Kita Mülheli Toggenburg, in der Mitteilung zitiert. (pd)

14:45 Uhr

Montag, 26. Januar

Anwaltskosten gegen Flüchtlingsheim: Gemeinde Neckertal veröffentlicht Gutachten

Die Gemeinde Neckertal beteiligt sich doch nicht mit 30'000 Franken an den Anwaltskosten der Anwohnenden, die sich gegen die neue Flüchtlingsunterkunft Auboden in Brunnadern wehren (diese Zeitung berichtete). Ein entsprechender Antrag an der Bürgerversammlung war zwar vergangenen Herbst mit überwältigender Mehrheit angenommen worden. Doch ein externes Gutachten zeigte: Der Antrag hätte nicht zur Abstimmung gebracht werden dürfen. Auch war der Inhalt des Antrags rechtswidrig: Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde festzulegen, wer Anwaltskosten zu tragen hat.

Die sechs Kantonsräte der Toggenburger SVP, welche die Anwohnenden in dieser Thematik unterstützen, forderten unter anderem, dass das Rechtsgutachten offengelegt wird. Dem kommt der Neckertaler Gemeinderat nun nach. Am Montag veröffentlichte er das Gutachten auf der Gemeindewebsite und informierte diese Zeitung. Das siebenseitige Gutachten eines Rechtsanwalts der Kanzlei Advokatur Staub AG in St.Gallen kostete 1700 Franken. (lsf)

10:41 Uhr

Montag, 26. Januar

Zusatzkonzert von Andreas Vollenweider im Klanghaus

Das Konzert «Die Welt ist Klang» mit Andreas Vollenweider vom 27. Juni 2026 im Klanghaus der Klangwelt Toggenburg ist ausverkauft. Aufgrund der grossen Nachfrage findet am selben Tag ein Zusatzkonzert um 14 Uhr statt.

Wie die Klangwelt in einer Medienmitteilung schreibt, waren im vergangenen Jahr zahlreiche Produktionen und Konzerte vollständig ausgebucht; darunter Fritz Hausers «Trommelhaus», die Tanzkompanie des Theaters St.Gallen mit «Klangtanz», Claudia Masika und Ruedi Roth mit «Kenia trifft Toggenburg» sowie das Konzert von Nadja Räss mit dem «Trio-Pulkkinen-Räss-Sadovska». «Auch 2026 setzt sich dieser Trend fort», schreibt die Klangwelt, die so auf die hohe Auslastung des Klanghauses hinweist.

Tickets für das Zusatzkonzert von Andreas Vollenweider sind ab sofort auf der Website der Klangwelt erhältlich. Der Schweizer Harfenist, Komponist und Klangforscher widmet sich in seinem Programm den Zusammenhängen von Schwingung, Resonanz und Klang. Er führt das Publikum in Wort und Musik an unterschiedliche Aspekte seines künstlerischen Schaffens heran.

Mirjam Hadorn, CEO der Klangwelt Toggenburg, verweist in der Mitteilung zudem auf das Klangfest an Pfingsten, das zu den Höhepunkten des Jahresprogramms zählt. Während drei Tagen entsteht ein vielfältiges Angebot aus Workshops, zwei Doppelkonzerten, einem Filmerlebnis, Führungen sowie einer Festwirtschaft für Besucherinnen und Besucher und die heimische Bevölkerung. Das Klangfest schafft Raum für Begegnungen und Austausch. Mit Angelite – Les Voix Bulgares, Jütz, dem Churfirstenchörli und der Jodlergruppe Stockberg verbindet es traditionelle und zeitgenössische Ausdrucksformen. «Erfahrungsgemäss ist auch dieses Format sehr gefragt», so die CEO. (pd)

18:44 Uhr

Sonntag, 25. Januar

Präsidentenwechsel beim Bauernverein Toggenburg

Beim Toggenuberger Bauernverein kommt es anlässlich der Hauptversammlung am 23. Februar dieses Jahres zu einem Wechsel an der Spitze. Präsident Hansruedi Thoma aus Müselbach, der seit Juni des vergangenen Jahres auch Geschäftsführer des St.Galler Bauernverbandes ist und zwischenzeitlich dem Kantonsrat angehörte, gibt das Amt ab. Als Nachfolger steht Beat Wickli aus Ennetbühl zur Wahl.

Der Bauernverein Toggenburg wurde im Frühjahr 2007 in der Markthalle Toggenburg in Wattwil gegründet. Zum Ziel hat sich der Verein gesetzt, die Landwirtschaft im gesamten und ihren verschiedenen Betriebszweigen beruflich, wirtschaftlich, politisch und kulturell zu fördern. (pd/sdu)

14:21 Uhr

Samstag, 24. Januar

SCU Ski- und Snowboard-Cup: Auch Dreijährige fuhr mit

In Alt St. Johann wurde unlängst der traditionelle SCU Ski- und Snowboard Cup durchgeführt. Am Ruestel-Hang gingen insgesamt 147 ski- und snowboardbegeisterte Kinder an den Start und zeigten ihr Können. Teilnahmeberechtigt waren Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2010 bis hin zur jüngsten Starterin mit Jahrgang 2022. Das Rennen verlief unfallfrei und die bestens präparierte Piste präsentierte sich das ganze Rennen in sehr gutem Zustand.

Die Tagesbestzeit erzielte Vera Niederberger in der Kategorie Mädchen Jahrgang 2012 bis 2013 mit einer Zeit von 54.12 Sekunden. Die vollständige Rangliste sowie Fotos sind auf der Homepage des Skiclub Ulisbach unter www.sculisbach.ch abrufbar. (pd)

15:49 Uhr

Freitag, 23. Januar

Ebnat-Kappel: Wechsel in der Geschäftsleitung der Dorfkorporation

Bei der Dorfkorporation Ebnat-Kappel steht per 1. Januar 2026 ein Wechsel in der Geschäftsleitung an. Thomas Rütsche übergibt nach 27 Jahren an der Spitze die operative Führung an Marco Müller. Damit endet eine langjährige Prägephase der Dorfkorporation. Gleichzeitig wird der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt.

Ganz verabschieden wird sich Thomas Rütsche nicht. Er bleibt für rund zwei Jahre mit einem Pensum von 50 Prozent im Betrieb tätig. In dieser Zeit wird er laufende Projekte abschliessen und den neuen Geschäftsleiter unterstützen. Seine Erfahrung und seine Kenntnis der betrieblichen Abläufe sollen weiterhin genutzt werden.

Marco Müller ist seit zwei Jahren bei der Dorfkorporation Ebnat-Kappel tätig und bringt Führungserfahrung sowie Kenntnisse in der Stromversorgung mit. Die offizielle Übergabe der Geschäftsleitung findet im Rahmen der Korporationsversammlung vom 8. April statt. (pd)

07:41 Uhr

FreitAG, 23. jANUAR

Mosnang setzt weiter auf gemeinsame Tourismusarbeit

Der Gemeinderat Mosnang hat beschlossen, die per Ende 2025 auslaufende Vereinbarung mit Toggenburg Tourismus zu verlängern. Der Tourismus-Satellit stellt die Verbindung zwischen der regionalen Tourismusorganisation und den touristischen Leistungserbringern im unteren und mittleren Toggenburg sicher. Er fungiert als zentrale Anlaufstelle für touristische Anliegen und unterstützt die Gemeinden bei der Weiterentwicklung ihres Angebots.

Zu den Aufgaben gehören das Anfragemanagement sowie der regelmässige Austausch mit Gemeinden und Verkehrsvereinen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Angebotsentwicklung und einer zeitgemässen Gästeinformation, etwa im Rahmen von Erlebnisangeboten und regionalen Programmen. Zudem sorgt die Organisation für die Vernetzung und Pflege der touristischen Anbieter sowie für den Informationsfluss zu Angeboten und Veranstaltungen. Weitere Aufgaben sind  die Begleitung touristischer Projekte. Die fortgesetzte Zusammenarbeit soll die Sichtbarkeit der Region langfristig sichern. (pd)

Mosnang nahm 2025 deutlich mehr Steuern ein als erwartet

18:01 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Die Gemeinde Mosnang verzeichnete vergangenes Jahr deutlich höhere Steuereinnahmen, als sie budgetiert hatte. Dies teilt das kommunale Steueramt mit. Im Jahr 2025 konnten demnach Mehreinnahmen von knapp 680'000 Franken gegenüber dem budgetierten Betrag von 8,1 Millionen Franken generiert werden. Die erfreuliche Entwicklung aus den Vorjahren mit steigenden Steuereinnahmen setze sich damit fort.

Der grosse Zuwachs sei auf ein sehr gutes Jahr bei den Grundstückgewinnen und Handänderungssteuern zurückzuführen. Auch die Einkommens- und Vermögenssteuern des laufenden Jahres (2025) schliessen über Budget. Sie betrugen fast 6,6 Millionen Franken und schliessen damit rund 180'000 Franken über Budget ab. Die Nachzahlungen für Vorjahre schliessen mit gut 440'000 Franken leicht über Budget. Dieser Betrag hat sich gegenüber dem Vorjahr (Fr. 720’000) wieder normalisiert und ist auf einer erwartbaren Grösse.

Im Gegenzug schliessen die Gewinn- und Kapitalsteuern der Juristischen Personen schlechter ab als erwartet. Die Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern sind laut Steueramt jeweils schwierig abzuschätzen. Beide Posten seien im 2025 aber ausserordentlich gut gelaufen. Die Grundstückgewinnsteuer schliesst mit knapp 570'000 Franken bei einem budgetierten Betrag von lediglich 200’000 Franken, die Handänderungssteuern mit 220'000 Franken bei einem Budget von 130’000. Die Grundstückgewinnsteuer ist damit nochmals um mehr als 100’000 Franken höher als im Rekordjahr 2023. Insgesamt ergibt sich ein Plus von 460'000 Franken aus den Steuern aus Grundbuchgeschäften. (pd)

12:55 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Die Partie Volley Toggenburg – Cheseaux wurde kurzfristig abgesagt

Die Frauen von Volley Toggenburg werden zurzeit vom Verletzungspech verfolgt. Dies führte sogar so weit, dass das Heimspiel vom Mittwochabend gegen Cheseaux abgesagt werden musste, wofür allerdings das Entgegenkommen des Gastteams erforderlich war.

Auf Anfrage erklären die Verantwortlichen von Volley Toggenburg: Beide Zuspielerinnen sind zurzeit nicht einsatzfähig. Die erste Passeuse habe sich am Sonntagabend im Spiel gegen Franches-Montagnes bei einer Aktion am Block an der Hand verletzt. Untersuchungen hätten ergeben, dass ein Einsatz in den nächsten vier bis sechs Wochen nicht möglich ist. Vorerst gehe es darum, die Verletzung gut auszukurieren, damit keine Folgeschäden entstehen und der weitere Karriereverlauf nicht gefährdet ist.

Das ist aber nicht die einzige Hiobsbotschaft. Die zweite Passeuse ist seit letzter Woche krankgeschrieben und wird bis mindestens Ende Januar ausfallen. Was machen in solch einer Situation? Volley Toggenburg hat die Gründe dargelegt und eine Spielverschiebung beantragt. Die Verantwortlichen von Cheseaux hätten dem Antrag sofort zugestimmt, wofür Volley Toggenburg sehr dankbar ist.

Die abgesagte Partie gegen Cheseaux findet nun voraussichtlich am Sonntag, 8. Februar, 13 Uhr, in der Sporthalle Rietstein statt. Wegen der dünnen Personaldecke bemüht sich Volley Toggenburg zurzeit darum, für den Rest der Saison, also noch während rund zwei Monaten, einen Ersatz auf der Zuspielposition zu verpflichten. Man sei zuversichtlich, die Vollzugsmeldung in den kommenden Tagen vermelden zu können.

Ob es bereits für das nächste Spiel am 31. Januar zu Hause gegen Sm’Aesch Pfeffingen klappt, kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gesagt werden. (pd/bl)

11:48 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Verlosung: Tickets für Dodo in der Eintracht Kirchberg zu gewinnen

Dodo ist ein Garant für «Good Vibes», für Mitsing-Momente, für unvergessliche Live-Konzerte. Als Erfolgsproduzent hinter den preisgekrönten Alben von Stars wie Lo&Leduc, Nemo oder Steff La Cheffe weiss Dodo genau, was einen guten Song ausmacht. Seine sechs eigenen Studioalben sind allesamt vollgespickt mit Klassikern, seinen grössten Hit «Hippie-Bus» kennt die ganze Schweiz, seine letzten Alben erreichten Goldstatus.

Dodo, der Gastgeber von «Sing meinen Song –Das Schweizer Tauschkonzert» brennt darauf, am 31. Januar seine zahlreichen Hits live in der Eintracht Kirchberg zu präsentieren, das Publikum zum Tanzen zu bringen und gute Laune zu versprühen. Für das Konzert verlost das Toggenburger Tagblatt 1x2 Tickets.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff «Dodo» an wettbewerb@toggenburgmedien.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Einsendeschluss ist Sonntag, der 25. Januar, 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)

17:29 Uhr

Mittwoch, 21. Januar

Kantonspolizei sucht Zeugen nach Kollision auf der Skipiste in Wildhaus

Am Mittwochmorgen, 21. Januar, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einer Kollision zwischen einer unbekannten Person auf einem Snowboard und einem Skifahrer erhalten. Bei der Kollision wurde der Skifahrer eher schwer verletzt. Die Person auf dem Snowboard flüchtete von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

Gemäss bisherigem Kenntnisstand kam es auf der Familienpiste in Wildhaus zu einer Kollision zwischen einer unbekannten Person auf einem Snowboard und einem Skifahrer. Durch die Kollision wurde der 65-jährige Skifahrer eher schwer verletzt. Er wurde nach der Erstbetreuung durch den Pistenrettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen. Die unbekannte Person auf dem Snowboard flüchtete von der Unfallstelle.

Die Person auf dem Snowboard trug einen hellen Helm, eine blaue Jacke und dunkle Hosen. Der/die Snowboardfahrer/-in oder Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder der Person auf dem Snowboard und deren Fluchtrichtung machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Mels, Telefon 058 229 78 00, zu melden. (pd)

13:12 Uhr

Mittwoch, 21. Januar

Reger Zulauf beim Männerchor Dietfurt-Ganterschwil

Andere lösen sich auf, der Männerchor Dietfurt-Ganterschwil hingegen hat regen Zuwachs. Jahrelang bereitete das Thema Mitgliederwerbung beim Männerchor Dietfurt-Ganterschwil Sorgen. Die Sorgen scheinen vorerst aber verflogen. An der kürzlich durchgeführten Hauptversammlung konnten elf neue Sänger aufgenommen werden. Somit beträgt die Mitgliederzahl neu nun 27.

Auch die Beständigkeit altgedienter Kräfte konnte gefeiert werden. Dirigentin Regula Bürge ist seit zehn Jahren Chorleiterin, Karl Breitenmoser ist seit 30 Jahren dabei, Hans Jung wurde für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

Nun bereitet sich der Männerchor auf die Unterhaltungsanlässe vom 7. und 8. März vor. Getreu dem Motto «Wo Jung und Alt sich trifft», wird der Schülerchor Dietfurt das Liederprogramm des Männerchors bereichern. Neben Liedern, die einzeln von den Chören vorgetragen werden, werden auch zwei Lieder gemeinsam gesungen. Im eingeübten, traditionellen Einakter «Paket im Aaflug» trifft Altbewährtes auf neue Herausforderungen. (pd)

 

Schlagwörter

Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Abo

VW baut 50'000 Stellen ab ++ Lindt & Sprüngli legt zu ++ Planted streicht «Chicken»

Wirtschafts-Ticker mit aktuellen Nachrichten aus der nationalen und internationalen Wirtschaftswelt.
vor 3 Stunden
Abo

Meldungen aus der nationalen und internationalen Wirtschaftswelt bis zum 2. September 2025

Hier finden Sie Nachrichten aus der nationalen und internationalen Wirtschaftswelt bis zum 2. September 2025.
01.09.2025

Wettbewerb

Vaterland Online «Pistenticker» Wettbewerb
Pistenticker 2025/2026 (2)

Umfrage der Woche

Wird die Übernahme der Ospelt Supermärkte Ihr Einkaufsverhalten beeinflussen?
­
­