«Flirt Evo» verkehrt weiter zwischen Wattwil und Wil +++ Nesslau: Kredite für Gemeinschaftsgrab und Feuerwehrauto +++ Ski Alpin: Josua Mettler kommt noch nicht auf Touren
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17:49 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
«Flirt Evo» verkehrt weiter zwischen Wattwil und Wil

Während zwei Wochen sollen die neuen Flirt-Evo-Züge von Thurbo zwischen Wattwil und Wil probefahren, hiess es Anfang Januar. Am Mittwochmorgen jedoch zeigte sich, dass die Züge aus der Werkstatt von Stadler Rail weiterhin auf der Strecke der S9 unterwegs sind. Der Grund dafür ist, dass laufend weitere Fahrzeuge bei Thurbo abgeliefert werden, schreibt Thurbo-Sprecher Christian Baumgartner auf Anfrage. Die neuen Fahrzeuge müssten die gleichen Testprogramme durchlaufen.
Zudem wolle man es dem Lokpersonal ermölglichen, weitere Erfahreungen auf dem Fahrzeug zu gewinnen. Auch im Februar und darüber hinaus würden deshalb Flirt Evos auf der Strecke fahren. Inzwischen werde der Zug auch auf weiteren Strecken erprobt, etwa im Zürcher Tösstal, auf der Seelinie zwischen Schaffhausen und Romanshorn, oder auch auf der S10 zwischen Wil und Romanshorn. Der Schwerpunkt bleibe aber auf der S9.

Wie lange der neue Zug, der bis 2034 die aktuellen Gelenktriebwagen ersetzen soll, auf der Strecke getestet wird, kann Baumgartner noch nicht sagen. Er schreibt: «Thurbo will so lange Erprobungsfahrten durchführen, bis die erforderliche Zuverlässigkeit des Fahrzeugs im täglichen Betrieb erreicht ist und die Fahrzeuge ohne Vorbehalte in reguläre Fahrzeug-Umläufe eingeplant werden können.» Auch nach den Testfahrten würden die Farzeuge möglichst häufig eingesetzt, «um allfällige Mängel frühzeitig erkennen zu können».
Bisher würden die Flirt Evos im gelenkten Betrieb zuverlässig verkehrten, schreibt Baumgartner. «Sie haben bereits eine hohe Betriebsreife erreicht und ein uneingeschränkter Einsatz ist möglich.» Besonders erfreut sei man über «viele positive Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden zu Fahrverhalten, Ambiente und Raumgefühl». (rop/sdu)

13:57 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
Nesslau: Neues Gemeinschaftsgrab und Feuerwehrauto

Neben einem neuen Mehrzweckgebäude und den Ausbau des Feuerwehrdepots plant die Gemeinde Nesslau für das Jahr 2026 zwei weitere Investitionen. Wie im aktuellen Mitteilungsblatt steht, soll zum einen auf dem Friedhof Hüpp ein Gemeinschaftsgrab realisiert werden. Der Friedhof befindet sich als einziger der sechs Friedhöfe in der Gemeinde im Eigentum der politischen Gemeinde.
Das Projekt wurde vom Architekten Jörg Rüesch ausgearbeitet und sieht eine rund 50 Quadratmeter grosse, quadratische Anlage vor, die teilweise von einer Steinmauer eingefasst ist. Die Namen der Verstorbenen sollen in die Mauer integriert werden. Zudem ist eine Grabstätte für Sternenkinder vorgesehen. Der Gemeinderat beantragt dafür an der Bürgerversammlung vom 20. März einen Kredit von 275’000 Franken. An der Versammlung wird das Projekt auch vorgestellt.
Zum anderen plant die Feuerwehr den Ersatz des Atemschutzfahrzeugs aus dem Jahr 1998. Das neue Fahrzeug soll acht Plätze bieten, davon sechs mit Atemschutzgeräten. Für die Ersatzbeschaffung wird ein Kredit von 185’000 Franken beantragt. Über das neue Mehrzweckgebäude und den Ausbau des Feuerwehrdepots wird am 8. März an der Urne abgestimmt. (pd/rop)
13:44 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
Josua Mettler kommt noch nicht auf Touren

Die Rückkehr in den Ski-Alltag gestaltet sich für den lange Zeit verletzten Josua Mettler schwierig. Im Europacup fährt er zwar in die Punkteränge – doch für jemanden, der schon vier Europacuprennen für sich entscheiden konnte und im Weltcup in die Punkte fuhr, ist dies zu wenig. Zumal er aktuell der nationalen Konkurrenz hinterherfährt.
In den Super-G-Rennen von Verbier fuhr der aus Unterwasser stammende Mettler am Montag und am Dienstag auf die Ränge 25 und 26. Was auffiel: Der zweite Streckenabschnitt behagte dem Obertoggenburger. Er fuhr hier mit den Allerschnellsten mit. Doch sowohl am Montag als auch am Dienstag büsste er im obersten und untersten Streckenteil viel Zeit ein. Hier gehörte Mettler in beiden Rennen nicht einmal zu den Top 40.
Noch am selben Standort erhält der 27-Jährige aber die Gelegenheit, sein Können aufzuzeigen und neue Saisonbestresultate herauszufahren. Denn am Donnerstag und Freitag finden zwei Europacup-Abfahrten statt. Also in jener Disziplin, in welcher er heuer am besten fuhr (zweimal Rang 24). (kuc)
12:07 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
Lichtensteig: «Zukunft Bahnhof» will 100-Mitglieder-Grenze knacken

Die Lichtensteiger Wohnbaugenossenschaft Zukunft Bahnhof treibt die Planung für sozialen und nachhaltigen Wohnraum weiter voran. Auf dem Bahnhofsareal, wo früher Züge einfuhren, soll ein Ort für gemeinschaftliches Leben, Kultur und Gastronomie entstehen. Das Projekt wurde 2021 ins Leben gerufen.
Derzeit arbeitet «Zukunft Bahnhof» gemäss einer Mitteilung an der Finanzierung. Erste Gespräche mit Banken laufen, ebenso Abklärungen zu öffentlichen Förderinstrumenten. Zur Stärkung der Eigenmittel soll die Mitgliederzahl von aktuell 78 bis zum Finanzierungsentscheid auf mindestens 100 erhöht werden. Eine Mitgliedschaft kostet 1000 Franken und ist als zinsloses, jederzeit rückforderbares Darlehen ausgestaltet.
Ziel der Genosschenschaft ist es gemäss Eigenbeschrieb, bezahlbares Wohnen mit hoher Lebensqualität zu verbinden und mit einem Mehrgenerationen-Konzept den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern. Gemäss Website der Genossenschaft sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen, damit im Jahr 2028 die ersten Bewohnenden einziehen können.
In den kommenden Monaten startet zudem der Bewohnendenprozess mit dem Ziel, frühzeitig künftige Bewohnerinnen und Bewohner zu finden. Am 7. Mai findet ab 18 Uhr in der Bahnhalle die zweite Generalversammlung statt. Neben dem Jahresabschluss wird erstmals der Bewohnendenprozess vorgestellt. (pd/rop)
19:26 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Die Verbandsfahne der Schwinger ist nun im «Sternen» in Nesslau

Am vergangenen Freitag wurde im Hotel-Restaurant Sternen in Nesslau der neue Fahnenkasten der Verbandsfahne des Toggenburger Schwingverbandes eingeweiht. Eingeladen hatte die Verbandsführung mit Präsident Werner Gähler zusammen mit Gastgeber Roland Hofstetter.
Erschaffen wurde der neue Fahnenkasten vom ehemaligen Spitzenschwinger Urban Götte. Der 43-Jährige aus Stein wurde kürzlich zum neuen Technischen Leiter des Nordostschweizer Schwingverbandes gewählt. Die Materialkosten für den Fahnenkasten übernahm Gastgeber Roland Hofstetter. Er ist ein langjähriger Schwingerfreund und grosszügiger Sponsor.
Hierzu sagt Hofstetter: «Es ist für mich eine grosse Freude, die Verbandsfahne im Sternen zu haben und sie den Gästen präsentieren zu dürfen. Es soll auch meine Verbundenheit zum Schwingsport und zu unseren Schwingern zeigen.»
Zufrieden zeigt sich auch Verbandspräsident Werner Gähler: «Es ist schön, dass unsere Verbandsfahne wieder ein würdiges Zuhause bekommen hat und nicht irgendwo in einem dunkeln Keller ihr Dasein fristen muss.» (pd)
16:34 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Wattwil: Steuereinnahmen sieben Millionen über Budget

Der Steuerabschluss der Politischen Gemeinde Wattwil präsentiert sich äusserst positiv. Ausschlaggebend dafür waren einmalige und aussergewöhnlich hohe Nachzahlungen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, wie die Gemeinde mitteilt. Das Budget wurde dadurch um sieben Millionen Franken übertroffen.
Die Einnahmen aus den Einkommens- und Vermögenssteuern für das Jahr 2025 bewegen sich hingegen im Rahmen der budgetierten Zielwerte als Punktlandung. Die Steuererträge der juristischen Personen blieben mit rund einer Million Franken weniger Einnahmen deutlich unter den Erwartungen. Diese Entwicklung lässt erkennen, dass sich die Konjunkturlage zunehmend auf die Unternehmen auswirkt und entsprechend negative Effekte auf die Steuererträge hat, stellt die Gemeinde fest.
Die budgetierten Werte aus den Grundstückgewinnsteuern konnten erreicht werden. Demgegenüber wurde das Budget-Ziel der Handänderungssteuern nicht erreicht. Die Anzahl der Handänderungen lag unter dem Durchschnitt der Vorjahre, wodurch auch die massgebende Gesamtkaufpreissumme und damit die daraus resultierenden Steuereinnahmen tiefer ausfielen. Insgesamt liegt die Steuerrechnung 2025 mit einer Abweichung von rund plus 20 Prozent deutlich über dem Budget. Dieser Mehrertrag ist insbesondere auf ausserordentliche Nachsteuerzahlungen zurückzuführen.
15:40 Uhr
Dienstag, 27. Januar
«Blitzer» in Wolfikon und an der Rickenstrasse

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit jeweils die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Aktuell werden fehlbare Automobilistinnen und Automobilisten auf folgenden Strecken «geblitzt»: Rickenstrasse (St. Gallenkappel und Gommiswald) sowie Wolfikon (Kirchberg). (red)
13:51 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Lichtensteig: Christof Gasser ist neuer Culinarium-Geschäftsführer

Christof Gasser aus Lichtensteig wird per 1. März 2026 neuer Co-Geschäftsführer des Regionalmarketing-Trägervereins Culinarium. Er übernimmt die Nachfolge von Urs Bolliger und leitet den Verein gemeinsam mit Elisabeth Federer.
Gasser ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen, arbeitete danach im Detailhandel und verfügt über einen Studienabschluss in Wirtschaft, Management und Tourismus. In den vergangenen Jahren konnte er wertvolle Erfahrungen als Projektmanager und Geschäftsführer bei verschiedenen Organisationen, unter anderem bei der ChääsWelt Toggenburg, der Made in St.Gallen Initiative sowie der kraut und rüben gmbh sammeln. (pd)
10:09 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Kirchberg/Lütisburg: Bauprojekt für Mühlaubrücke-Ersatz steht an

Wie dem Mitteilungsblatt von Lütisburg zu entnehmen ist, liegt zum geplanten Ersatzneubau der Mühlaubrücke zwischen Kirchberg und Lütisburg der Mitwirkungsbericht vor. Die Brücke muss aufgrund statischer Mängel ersetzt werden. Das Mitwirkungsverfahren zum Vorprojekt wurde von Juli bis August 2025 in beiden Gemeinden durchgeführt; acht Personen, Organisationen und Firmen beteiligten sich daran.
Der Bericht kommt zum Schluss, dass keine schwerwiegenden Mängel am Vorprojekt festgestellt wurden. Die Eingaben betrafen mehrheitlich Fragen, Hinweise und Verbesserungsvorschläge. Diese wurden von den Gemeinderäten geprüft und beantwortet und sollen im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden.
Die Gemeinderäte beider Gemeinden halten am Ersatzneubau fest und treiben das Projekt weiter voran. Als nächster Schritt wird das Bauprojekt ausgearbeitet und die Ingenieurleistungen für die Projektierung öffentlich ausgeschrieben. (pd/ahi)
08:18 Uhr
Dienstag, 27. Januar
IG kämpft für 200 Bäume in der Wattwiler Thurallee

Die Interessengemeinschaft «Vernünftige Thursanierung Wattwil» stellt sich gegen die geplante Fällung von rund 200 Bäumen in der geschützten Wattwiler Thurallee. Die Allee mit ihren rund 450 Bäumen gelte als einzigartiges Wahrzeichen der Gemeinde und sei ein bedeutendes Naherholungsgebiet, hält sie in ihrer Medienmitteilung fest. Zudem leiste sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie im Sommer Schatten spende sowie die Luft und das Wasser der Thur merklich kühle.
Aus Sicht der IG steht das Vorgehen des Kantons im Widerspruch zu den eigenen ökologischen Zielen. So zeige der kantonale Geodatensatz «Beschattung Fliessgewässer» von 2024, dass die Thur in Wattwil bereits heute ungenügend beschattet sei. Gleichzeitig plane der Kanton, Fliessgewässer auf insgesamt 100 Kilometern Länge durch Neupflanzungen besser zu beschatten. Die Thurallee stehe zudem unter einer kommunalen Schutzverordnung.
Die geplanten Fällungen im Rahmen der Thursanierung würden diesen Schutz unterlaufen, kritisiert die IG. Zwar sei eine Ersatzpflanzung vorgesehen, doch brauche es Jahrzehnte, bis Jungbäume die ökologische Leistung ausgewachsener Bäume erreichen. Während dieser Zeit entstehe eine erhebliche ökologische Lücke, die die Klimaerwärmung zusätzlich begünstige.
Die IG spricht von einem kostspieligen und unverhältnismässigen Eingriff, der weit von einer «ökologischen Aufwertung» entfernt sei. Sie fordert stattdessen eine Sanierung, die Hochwasserschutz, Klimaschutz und den Erhalt der Thurallee miteinander vereinbart. (pd/red)
17:15 Uhr
Montag, 26. Januar
Lichtensteig: Neuer Vor-Kindergarten der Kita Mühleli

Ab dem kommenden Frühlingssemester bietet die Kita Mühleli in Lichtensteig neu eine Vor-Kindergartengruppe an. Diese bietet eine gezielte, naturverbundene Vorbereitung auf den Kindergartenstart, wie die Kita in einer Mitteilung schreibt. Das Konzept legt besonderen Wert auf Sprachförderung, die Entwicklung von Alltagsfertigkeiten und das spielerische Lernen in und mit der Natur.
Der neue Vor-Kindergarten versteht sich als ideale Ergänzung oder Alternative zur traditionellen Spielgruppe. Das Konzept habe sich in Bazenheid schon seit einigen Jahren bewährt und wird neu auch in Lichtensteig angeboten.
Der Vor-Kindergarten reagiert auf die Bedürfnisse moderner Familien und bietet flexible Betreuungszeiten an. Eltern können zwischen der ganztägigen Betreuung oder der Betreuung nur am Vormittag mit oder ohne Mittagessen wählen. «Wir möchten Familien entlasten und gleichzeitig den Kindern den bestmöglichen Start in ihre Schulzeit ermöglichen», wird David Mächler, Geschäftsführer der Kita Mülheli Toggenburg, in der Mitteilung zitiert. (pd)
14:45 Uhr
Montag, 26. Januar
Anwaltskosten gegen Flüchtlingsheim: Gemeinde Neckertal veröffentlicht Gutachten

Die Gemeinde Neckertal beteiligt sich doch nicht mit 30'000 Franken an den Anwaltskosten der Anwohnenden, die sich gegen die neue Flüchtlingsunterkunft Auboden in Brunnadern wehren (diese Zeitung berichtete). Ein entsprechender Antrag an der Bürgerversammlung war zwar vergangenen Herbst mit überwältigender Mehrheit angenommen worden. Doch ein externes Gutachten zeigte: Der Antrag hätte nicht zur Abstimmung gebracht werden dürfen. Auch war der Inhalt des Antrags rechtswidrig: Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde festzulegen, wer Anwaltskosten zu tragen hat.
Die sechs Kantonsräte der Toggenburger SVP, welche die Anwohnenden in dieser Thematik unterstützen, forderten unter anderem, dass das Rechtsgutachten offengelegt wird. Dem kommt der Neckertaler Gemeinderat nun nach. Am Montag veröffentlichte er das Gutachten auf der Gemeindewebsite und informierte diese Zeitung. Das siebenseitige Gutachten eines Rechtsanwalts der Kanzlei Advokatur Staub AG in St.Gallen kostete 1700 Franken. (lsf)
10:41 Uhr
Montag, 26. Januar
Zusatzkonzert von Andreas Vollenweider im Klanghaus

Das Konzert «Die Welt ist Klang» mit Andreas Vollenweider vom 27. Juni 2026 im Klanghaus der Klangwelt Toggenburg ist ausverkauft. Aufgrund der grossen Nachfrage findet am selben Tag ein Zusatzkonzert um 14 Uhr statt.
Wie die Klangwelt in einer Medienmitteilung schreibt, waren im vergangenen Jahr zahlreiche Produktionen und Konzerte vollständig ausgebucht; darunter Fritz Hausers «Trommelhaus», die Tanzkompanie des Theaters St.Gallen mit «Klangtanz», Claudia Masika und Ruedi Roth mit «Kenia trifft Toggenburg» sowie das Konzert von Nadja Räss mit dem «Trio-Pulkkinen-Räss-Sadovska». «Auch 2026 setzt sich dieser Trend fort», schreibt die Klangwelt, die so auf die hohe Auslastung des Klanghauses hinweist.
Tickets für das Zusatzkonzert von Andreas Vollenweider sind ab sofort auf der Website der Klangwelt erhältlich. Der Schweizer Harfenist, Komponist und Klangforscher widmet sich in seinem Programm den Zusammenhängen von Schwingung, Resonanz und Klang. Er führt das Publikum in Wort und Musik an unterschiedliche Aspekte seines künstlerischen Schaffens heran.
Mirjam Hadorn, CEO der Klangwelt Toggenburg, verweist in der Mitteilung zudem auf das Klangfest an Pfingsten, das zu den Höhepunkten des Jahresprogramms zählt. Während drei Tagen entsteht ein vielfältiges Angebot aus Workshops, zwei Doppelkonzerten, einem Filmerlebnis, Führungen sowie einer Festwirtschaft für Besucherinnen und Besucher und die heimische Bevölkerung. Das Klangfest schafft Raum für Begegnungen und Austausch. Mit Angelite – Les Voix Bulgares, Jütz, dem Churfirstenchörli und der Jodlergruppe Stockberg verbindet es traditionelle und zeitgenössische Ausdrucksformen. «Erfahrungsgemäss ist auch dieses Format sehr gefragt», so die CEO. (pd)
18:44 Uhr
Sonntag, 25. Januar
Präsidentenwechsel beim Bauernverein Toggenburg

Beim Toggenuberger Bauernverein kommt es anlässlich der Hauptversammlung am 23. Februar dieses Jahres zu einem Wechsel an der Spitze. Präsident Hansruedi Thoma aus Müselbach, der seit Juni des vergangenen Jahres auch Geschäftsführer des St.Galler Bauernverbandes ist und zwischenzeitlich dem Kantonsrat angehörte, gibt das Amt ab. Als Nachfolger steht Beat Wickli aus Ennetbühl zur Wahl.
Der Bauernverein Toggenburg wurde im Frühjahr 2007 in der Markthalle Toggenburg in Wattwil gegründet. Zum Ziel hat sich der Verein gesetzt, die Landwirtschaft im gesamten und ihren verschiedenen Betriebszweigen beruflich, wirtschaftlich, politisch und kulturell zu fördern. (pd/sdu)
14:21 Uhr
Samstag, 24. Januar
SCU Ski- und Snowboard-Cup: Auch Dreijährige fuhr mit

In Alt St. Johann wurde unlängst der traditionelle SCU Ski- und Snowboard Cup durchgeführt. Am Ruestel-Hang gingen insgesamt 147 ski- und snowboardbegeisterte Kinder an den Start und zeigten ihr Können. Teilnahmeberechtigt waren Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2010 bis hin zur jüngsten Starterin mit Jahrgang 2022. Das Rennen verlief unfallfrei und die bestens präparierte Piste präsentierte sich das ganze Rennen in sehr gutem Zustand.
Die Tagesbestzeit erzielte Vera Niederberger in der Kategorie Mädchen Jahrgang 2012 bis 2013 mit einer Zeit von 54.12 Sekunden. Die vollständige Rangliste sowie Fotos sind auf der Homepage des Skiclub Ulisbach unter www.sculisbach.ch abrufbar. (pd)
15:49 Uhr
Freitag, 23. Januar
Ebnat-Kappel: Wechsel in der Geschäftsleitung der Dorfkorporation

Bei der Dorfkorporation Ebnat-Kappel steht per 1. Januar 2026 ein Wechsel in der Geschäftsleitung an. Thomas Rütsche übergibt nach 27 Jahren an der Spitze die operative Führung an Marco Müller. Damit endet eine langjährige Prägephase der Dorfkorporation. Gleichzeitig wird der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt.
Ganz verabschieden wird sich Thomas Rütsche nicht. Er bleibt für rund zwei Jahre mit einem Pensum von 50 Prozent im Betrieb tätig. In dieser Zeit wird er laufende Projekte abschliessen und den neuen Geschäftsleiter unterstützen. Seine Erfahrung und seine Kenntnis der betrieblichen Abläufe sollen weiterhin genutzt werden.
Marco Müller ist seit zwei Jahren bei der Dorfkorporation Ebnat-Kappel tätig und bringt Führungserfahrung sowie Kenntnisse in der Stromversorgung mit. Die offizielle Übergabe der Geschäftsleitung findet im Rahmen der Korporationsversammlung vom 8. April statt. (pd)
07:41 Uhr
FreitAG, 23. jANUAR
Mosnang setzt weiter auf gemeinsame Tourismusarbeit

Der Gemeinderat Mosnang hat beschlossen, die per Ende 2025 auslaufende Vereinbarung mit Toggenburg Tourismus zu verlängern. Der Tourismus-Satellit stellt die Verbindung zwischen der regionalen Tourismusorganisation und den touristischen Leistungserbringern im unteren und mittleren Toggenburg sicher. Er fungiert als zentrale Anlaufstelle für touristische Anliegen und unterstützt die Gemeinden bei der Weiterentwicklung ihres Angebots.
Zu den Aufgaben gehören das Anfragemanagement sowie der regelmässige Austausch mit Gemeinden und Verkehrsvereinen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Angebotsentwicklung und einer zeitgemässen Gästeinformation, etwa im Rahmen von Erlebnisangeboten und regionalen Programmen. Zudem sorgt die Organisation für die Vernetzung und Pflege der touristischen Anbieter sowie für den Informationsfluss zu Angeboten und Veranstaltungen. Weitere Aufgaben sind die Begleitung touristischer Projekte. Die fortgesetzte Zusammenarbeit soll die Sichtbarkeit der Region langfristig sichern. (pd)
Mosnang nahm 2025 deutlich mehr Steuern ein als erwartet
18:01 Uhr
Donnerstag, 22. Januar
Die Gemeinde Mosnang verzeichnete vergangenes Jahr deutlich höhere Steuereinnahmen, als sie budgetiert hatte. Dies teilt das kommunale Steueramt mit. Im Jahr 2025 konnten demnach Mehreinnahmen von knapp 680'000 Franken gegenüber dem budgetierten Betrag von 8,1 Millionen Franken generiert werden. Die erfreuliche Entwicklung aus den Vorjahren mit steigenden Steuereinnahmen setze sich damit fort.
Der grosse Zuwachs sei auf ein sehr gutes Jahr bei den Grundstückgewinnen und Handänderungssteuern zurückzuführen. Auch die Einkommens- und Vermögenssteuern des laufenden Jahres (2025) schliessen über Budget. Sie betrugen fast 6,6 Millionen Franken und schliessen damit rund 180'000 Franken über Budget ab. Die Nachzahlungen für Vorjahre schliessen mit gut 440'000 Franken leicht über Budget. Dieser Betrag hat sich gegenüber dem Vorjahr (Fr. 720’000) wieder normalisiert und ist auf einer erwartbaren Grösse.
Im Gegenzug schliessen die Gewinn- und Kapitalsteuern der Juristischen Personen schlechter ab als erwartet. Die Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern sind laut Steueramt jeweils schwierig abzuschätzen. Beide Posten seien im 2025 aber ausserordentlich gut gelaufen. Die Grundstückgewinnsteuer schliesst mit knapp 570'000 Franken bei einem budgetierten Betrag von lediglich 200’000 Franken, die Handänderungssteuern mit 220'000 Franken bei einem Budget von 130’000. Die Grundstückgewinnsteuer ist damit nochmals um mehr als 100’000 Franken höher als im Rekordjahr 2023. Insgesamt ergibt sich ein Plus von 460'000 Franken aus den Steuern aus Grundbuchgeschäften. (pd)
12:55 Uhr
Donnerstag, 22. Januar
Die Partie Volley Toggenburg – Cheseaux wurde kurzfristig abgesagt

Die Frauen von Volley Toggenburg werden zurzeit vom Verletzungspech verfolgt. Dies führte sogar so weit, dass das Heimspiel vom Mittwochabend gegen Cheseaux abgesagt werden musste, wofür allerdings das Entgegenkommen des Gastteams erforderlich war.
Auf Anfrage erklären die Verantwortlichen von Volley Toggenburg: Beide Zuspielerinnen sind zurzeit nicht einsatzfähig. Die erste Passeuse habe sich am Sonntagabend im Spiel gegen Franches-Montagnes bei einer Aktion am Block an der Hand verletzt. Untersuchungen hätten ergeben, dass ein Einsatz in den nächsten vier bis sechs Wochen nicht möglich ist. Vorerst gehe es darum, die Verletzung gut auszukurieren, damit keine Folgeschäden entstehen und der weitere Karriereverlauf nicht gefährdet ist.
Das ist aber nicht die einzige Hiobsbotschaft. Die zweite Passeuse ist seit letzter Woche krankgeschrieben und wird bis mindestens Ende Januar ausfallen. Was machen in solch einer Situation? Volley Toggenburg hat die Gründe dargelegt und eine Spielverschiebung beantragt. Die Verantwortlichen von Cheseaux hätten dem Antrag sofort zugestimmt, wofür Volley Toggenburg sehr dankbar ist.
Die abgesagte Partie gegen Cheseaux findet nun voraussichtlich am Sonntag, 8. Februar, 13 Uhr, in der Sporthalle Rietstein statt. Wegen der dünnen Personaldecke bemüht sich Volley Toggenburg zurzeit darum, für den Rest der Saison, also noch während rund zwei Monaten, einen Ersatz auf der Zuspielposition zu verpflichten. Man sei zuversichtlich, die Vollzugsmeldung in den kommenden Tagen vermelden zu können.
Ob es bereits für das nächste Spiel am 31. Januar zu Hause gegen Sm’Aesch Pfeffingen klappt, kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gesagt werden. (pd/bl)
11:48 Uhr
Donnerstag, 22. Januar
Verlosung: Tickets für Dodo in der Eintracht Kirchberg zu gewinnen

Dodo ist ein Garant für «Good Vibes», für Mitsing-Momente, für unvergessliche Live-Konzerte. Als Erfolgsproduzent hinter den preisgekrönten Alben von Stars wie Lo&Leduc, Nemo oder Steff La Cheffe weiss Dodo genau, was einen guten Song ausmacht. Seine sechs eigenen Studioalben sind allesamt vollgespickt mit Klassikern, seinen grössten Hit «Hippie-Bus» kennt die ganze Schweiz, seine letzten Alben erreichten Goldstatus.
Dodo, der Gastgeber von «Sing meinen Song –Das Schweizer Tauschkonzert» brennt darauf, am 31. Januar seine zahlreichen Hits live in der Eintracht Kirchberg zu präsentieren, das Publikum zum Tanzen zu bringen und gute Laune zu versprühen. Für das Konzert verlost das Toggenburger Tagblatt 1x2 Tickets.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff «Dodo» an wettbewerb@toggenburgmedien.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Einsendeschluss ist Sonntag, der 25. Januar, 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)
17:29 Uhr
Mittwoch, 21. Januar
Kantonspolizei sucht Zeugen nach Kollision auf der Skipiste in Wildhaus

Am Mittwochmorgen, 21. Januar, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einer Kollision zwischen einer unbekannten Person auf einem Snowboard und einem Skifahrer erhalten. Bei der Kollision wurde der Skifahrer eher schwer verletzt. Die Person auf dem Snowboard flüchtete von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gemäss bisherigem Kenntnisstand kam es auf der Familienpiste in Wildhaus zu einer Kollision zwischen einer unbekannten Person auf einem Snowboard und einem Skifahrer. Durch die Kollision wurde der 65-jährige Skifahrer eher schwer verletzt. Er wurde nach der Erstbetreuung durch den Pistenrettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen. Die unbekannte Person auf dem Snowboard flüchtete von der Unfallstelle.
Die Person auf dem Snowboard trug einen hellen Helm, eine blaue Jacke und dunkle Hosen. Der/die Snowboardfahrer/-in oder Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder der Person auf dem Snowboard und deren Fluchtrichtung machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Mels, Telefon 058 229 78 00, zu melden. (pd)
13:12 Uhr
Mittwoch, 21. Januar
Reger Zulauf beim Männerchor Dietfurt-Ganterschwil

Andere lösen sich auf, der Männerchor Dietfurt-Ganterschwil hingegen hat regen Zuwachs. Jahrelang bereitete das Thema Mitgliederwerbung beim Männerchor Dietfurt-Ganterschwil Sorgen. Die Sorgen scheinen vorerst aber verflogen. An der kürzlich durchgeführten Hauptversammlung konnten elf neue Sänger aufgenommen werden. Somit beträgt die Mitgliederzahl neu nun 27.
Auch die Beständigkeit altgedienter Kräfte konnte gefeiert werden. Dirigentin Regula Bürge ist seit zehn Jahren Chorleiterin, Karl Breitenmoser ist seit 30 Jahren dabei, Hans Jung wurde für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.
Nun bereitet sich der Männerchor auf die Unterhaltungsanlässe vom 7. und 8. März vor. Getreu dem Motto «Wo Jung und Alt sich trifft», wird der Schülerchor Dietfurt das Liederprogramm des Männerchors bereichern. Neben Liedern, die einzeln von den Chören vorgetragen werden, werden auch zwei Lieder gemeinsam gesungen. Im eingeübten, traditionellen Einakter «Paket im Aaflug» trifft Altbewährtes auf neue Herausforderungen. (pd)
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Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
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