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Jetzt ist klar, wer zustach: Neue Spuren nach Tötungsdelikt in Vaduz ausgewertet

Am 24. Dezember fand die Liechtensteiner Polizei drei Leichen in einer Vaduzer Wohnung. Das St.Galler Institut für Rechtsmedizin obduzierte. Nun gab die Staatsanwaltschaft des Fürstentums erneut Einsicht in aktuelle Ermittlungen.
Nördlich der Alten Rheinbrücke fand die Kantonspolizei eine Leiche. (Bild: Symbolbild: Kapo SG)

Im Fall des Tötungsdelikts in Vaduz liegen neue Erkenntnisse vor. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, konnten im Rahmen der Vorerhebungen grosse Teile der gesicherten Spuren ausgewertet werden.

Demnach wurden die drei Personen, die am 24. Dezember vergangenen Jahres in Vaduz tot aufgefunden worden waren, am Vorabend oder in der Nacht auf den 24. Dezember durch mehrere Messerstiche getötet. Die Auswertung der Spuren deutet darauf hin, dass die tödlichen Verletzungen mit hoher Wahrscheinlichkeit von jener Person verursacht wurden, die am selben Tag tot auf einer Sandbank im Rhein bei Sevelen im Kanton St.Gallen entdeckt wurde. Bei dieser Person handelt es sich um den Sohn beziehungsweise Bruder der drei Getöteten.

Aufgrund der unterschiedlichen Fundorte der Leichen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Opfer in verschiedenen Räumen der Wohnung und zeitlich versetzt angegriffen und tödlich verletzt wurden. Der genaue Ablauf der Tat sowie die Hintergründe und das Motiv sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Weitere Angaben macht die Staatsanwaltschaft derzeit nicht.

 
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