Lü: Olma offen für Neues
In Kreuzlingen und Romanshorn gibt es einen, in Arbon nicht. Dort haben die Stimmberechtigten einen Winterwanderweg durch das Strandbad-Areal abgelehnt. Auch wegen ein paar Pfeifenten, die dort zu überwintern pflegen. In Arbon sind Touristen eben wichtiger als die Einheimischen.
Das Zürcher Stimmvolk hat das neue Lehrpersonalgesetz abgelehnt. Die Gewerkschaft VPOD reagiert hässig und rät Lehrpersonen, bei Elterngesprächen einen Timer zu stellen und die Lager-Planung an Eltern abzugeben. Das Stellen des Timers soll separat entschädigt werden.
«Tiefere Zölle für Feuerwerk und Fussbälle» – Zusammen, was zusammengehört.
Die Stadtzürcher Bevölkerung hat erweiterte Zonen für den Bau von Hochhäusern abgelehnt. Jetzt verteilen sich noch mehr Zürcher über das flache Land.
«Seit seiner Ausrottung im 19. Jahrhundert breitet sich der Rothirsch in der ganzen Schweiz stark aus.» – Die Rückkehr der lebenden Toten.
«Für Blumer haben die Menschen eine ganz andere Sensibilität fürs Thema als die männliche Ratsmehrheit im Kantonsrat.» – Das sind ja auch keine Menschen.
«Weil verlässlicher Schnee fehlt, plant die Bahn bei der Talstation ein Kunststoff-Eisfeld.» – Verlass Dich auf ihn, dann bist Du verlassen.
20 Kisten Bier sind im vorarlbergischen Frastanz aus einem Anhänger auf die Strasse gefallen. – Hopfen und Malz verloren.
Heuer ist es Schwyz, nächstes Jahr der Blasmusikverband und 2028 werden es die beiden Appenzell sein. Damit ist angedeutet: die Olma hat immer mehr Mühe, Gastkantone zu finden. Darum zeigt man sich offen für grosse Organisationen oder auch ausländische Regionen als Ehrengäste. 2029 und 2030 könnten es die FIFA und die Huthi sein.
Weil der Kantonsrat ein neues Sparpaket diktiert hat, will die St.Galler Regierung die Schiffsverbindung Unterterzen–Quinten–Murg streichen. Damit fiele die einzige ganzjährige Verkehrsanbindung für Quinten weg. Die Dorfbewohner sollen deshalb ausgestopft und während der Wandersaison zur Besichtigung ausgestellt werden.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.