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Nach Satzvorsprung: Volley Toggenburg verliert selbst gegen Academy Zürich

Volley Toggenburg verliert das Auftaktspiel in den Playouts zu Hause in Wattwil gegen die Volleyball Academy aus Zürich. Gegen den Abstieg geht es aber nicht mehr.
Trotz vollem Einsatz in der Defensive – wie hier von Cosima Wildberger – verlor Volley Toggenburg gegen Academy Zürich. (Bild: Teresa De Cristofaro)
Passeuse Theresa Beer an der Schaltstelle vor dem nächsten Angriff. (Bild: Teresa De Cristofaro)

Es ist eine Saison zum Abhaken für Volley Toggenburg. Das einzig Positive: Die Wattwilerinnen können gar nicht aus der NLA absteigen. Dies, weil sich die Volleyball Academy Zürich nach der Saison auflösen wird. Dennoch hatte man sich zum Auftakt der Playouts am Samstagabend in Wattwil mehr ausgerechnet, als gegen genau diesen Gegner das Heimspiel zu verlieren. Schliesslich hatte Volley Toggenburg gegen die Academy die einzigen beiden Siege der Qualifikationsphase eingefahren. Doch am Ende des Abends stand in Sätzen eine 1:3 Niederlage des Tabellen-Neunten gegen den Zehnten auf der Resultatetafel. Nach einem mit 25:21 gewonnenen Startsatz gingen mit 18:25, 17:25 und 17:25 die folgenden drei Sätze an die Zürcherinnen.

Nur im Startsatz wirklich überzeugend

Dabei startete Volley Toggenburg ansprechend in die Begegnung und zeigte im ersten Satz zunächst die variablere und mutigere Offensive. Zwar geriet die Annahme mehrmals ins Wanken, doch die Zürcherinnen leisteten sich ebenfalls zahlreiche Eigenfehler. Davon konnte das Heimteam zunächst auch profitieren. Vor allem Heba Sól Stefánsdóttir überzeugte in dieser Phase mit wirkungsvollen Abschlüssen. Der erste Satz ging mit 25:21 an die Wattwilerinnen, weil sie die Fehler der Gegnerinnen auszunutzen vermochten.

In der Folge packten die Gäste gute Services aus ihrem Repertoire aus und machten so Druck von Beginn weg. Mit zunehmender Spieldauer bekundete das Heimteam tatsächlich immer grössere Mühe in der Annahme. Der Spielaufbau wurde unpräzise, Angriffe endeten häufig im Block oder im Aus. Gleichzeitig reduzierte die Academy ihre Eigenfehler deutlich. Toggenburg wechselte und konnte die Annahme dennoch nicht stabilisieren. Das 18:25 im zweiten Satz war die Folge.

Passeuse Theresa Beer an der Schaltstelle vor dem nächsten Angriff. (Bild: Teresa De Cristofaro)

Volley Toggenburg konnte nicht reagieren

Im dritten Durchgang setzte sich dieses Bild fort. Volley Toggenburg wirkte unsicher. Besonders am Netz spielte die Academy ihre Grössenvorteile konsequent aus. Dabei war Zürich keineswegs fehlerfrei. Doch selbst bei einfacheren Situationen und guten Chancen gelang es dem Heimteam nicht, Kapital daraus zu schlagen. Es fehlte an Kaltblütigkeit, Entschlossenheit und an der nötigen Klarheit im Abschluss.

Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des vierten Satzes. Toggenburg erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch vier Mal in Folge am gegnerischen Block. Statt eines möglichen Vorsprungs machte sich Ernüchterung bei den Wattwilerinnen breit. Die Körpersprache verriet die mentale Stimmung, die Fehler wurden vielfältiger und die Präzision ging verloren. Ein Aufstellungsfehler beendete die Partie zum 1:3 (17:25 im 4. Satz). Die Wattwilerinnen wirkten heute insgesamt unkonzentriert und teilweise fahrig im Auftritt.

Die Academy, die man in der Qualifikation noch im Griff hatte, präsentierte sich stabiler und zielstrebiger. Volley Toggenburg hingegen zog einen schlechten Tag ein. Bereits am kommenden Sonntag bietet sich in der Ruebisbachhalle in Kloten aber die Gelegenheit zur Reaktion. Gespielt werden die Playouts in einem Best-of-Five-Modus. (pd/mn)

 
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