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Lü: Kinder in Lebensgefahr

Silvan Lüchinger schreibt in seiner Kolumne Lü über die vergangene Woche und fasst zusammen, was ihm dabei ins Auge gestochen ist.
Silvan Lüchinger (Bild: Coralie Wenger)

«Das Personal lief davon, der General-Staatsanwalt zog den Hut.» - Besser, er hätte ihn genommen.

In der Waadt fordert ein Grüner Kantonsrat einen Alkohol-Grenzwert für seine Ratskollegen. Wer an einer Session teilnimmt, soll nicht mehr als 0,5 Promille im Blut haben dürfen. Darum beginnen die Sitzungen jetzt morgens um fünf.

«Die Stadt wächst erfolgreich weiter» - Immer noch besser als erfolglos schrumpfen.

«Zwei Kantonsräte fordern den Austritt des Kantons Thurgau aus Konferenz der Kantonsregierungen.» - Und danach aus der Schweiz.

«Dabei wird Fett an bestimmten Körperstellen entnommen, um es dann ins Füdli zu spritzen. Die Operation ist komplett nach hinten losgegangen.» - Dort wurde ja auch gespritzt.

«Die Azzuri will dem FCZ danken, da sie ihm so viel Spielzeit gegeben hat. Was nicht selbstverständlich ist, da seine Leistung nicht unmenschlich war.» - Aber auch nicht übermenschlich.

«Muss aber sagen, er sieht 1 zu 1 wie Shaqiri aus, von der Körperphysis.» - Schönheits-OP schiefgelaufen?

Die Peregrina-Stiftung will im thurgauischen Berg ein Durchgangsheim einrichten – mit Platz für 20 Personen. Vis-à-vis liegt ein Schulhaus. «Wer lässt seine Kinder dann noch allein laufen?», fragt eine erboste Anwohnerin. – Recht hat sie. Die Erfahrung zeigt, dass Asylsuchende regelmässig ganze Schulklassen fressen.

Bei seiner Vorstellung als Trainer der U21-Nationalmannschaft wird ein Video mit Alex Freis Nati-Höhepunkten abgespielt. «Das ist mir fast ein bisschen zu viel Pathos», sagt er, und fügt an: «Figurentechnisch hat sich auch etwas verändert.» - Hauptsache, Frei ist figürlich noch ganz der Alte.

«An der Brücke vom Startpunkt führt die Route wieder zusammen.» - Jene, die nach links und jene, die nach rechts gehen.

«Der hohe Alkoholgehalt ist nicht spührbar» – Man spürt ihn höchstens beim Schreiben.

Einen Monat nach der Katastrophe von Crans-Montana wird in einer St.Galler Bar mit Wunderkerzen auf Flaschen gefeiert. Der Wirt will sich dazu nicht äussern. – Darum heisst es ja «unsägliche Dummheit».

 
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