Lü: Der mit dem Wolf trinkt
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran beklagt sich, sie habe in der SRF-Arena zu hohen Mieten nicht genügend Raum erhalten, um falsche Behauptungen zu widerlegen. – Genug Raum hat Badran erst, wenn sie die Arena allein bestreiten darf.
Die Primarschule Uesslingen-Buch muss die Abstimmung über einen Baukredit für Sanierung und Erweiterung der Schulanlagen absagen. Die Banken geben für das Vorhaben kein Geld. In ein paar Jahren, denken sie wohl, erledigt KI die Bankgeschäfte. Gute Schüler als Lehrlinge braucht es dann nicht mehr.
«5 Torschüsse auf das Tor – 5 Tore» – 5 Fehlschüsse – 5 Fehltore?
«Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst von Zug medizinisch untersucht, blieb jedoch unverletzt.» – Das ist bei Untersuchungen durch den Rettungsdienst Zug nicht selbstverständlich.
«Friedhof äussert sich» - Nur versteht ihn keiner.
«Hauptsitz der St.Galler Kantonalbank: Die Vorwürfe gegen ihre Filiale Wattwil im Fall Roos dürften auch in St.Gallen besorgen.» – Übersetzungsvorschläge erbeten.
«Im Kino ein Bösewicht, im Leben ein verdammt netter Mensch» – Nett sein allein reicht nicht, verdammt.
«Er kam nicht in die Bank rein – nun sucht ihn die Polizei» – Sie will ihm die Tür öffnen.
Wenn Berner Stadträte ans Rednerpult treten, soll künftig ein «Einlaufsong» ertönen. So wünscht es sich jedenfalls eine Stadträtin von der Alternativen Linken. Für sie wäre ein Abgangssong gescheiter.
«Die Badhütte bleibt Ruine doch der Wiederaufbau läuft» – Das ist die hohe Schule der Architektur.
«Kopf der 1. Mai-Kundgebung in Basel biegt unbewilligt ab» – Körper marschiert geradeaus weiter.
Im vorarlbergischen Hohenems wurde ein Wolf gefilmt, der an einem Blechnapf seinen Durst löschte . «Ein Wolf, der nachts direkt vor der Haustüre im dicht besiedelten Gebiet aus einem Wassernapf trinkt, ist eine Gefährdung für die Sicherheit. Das können wir nicht akzeptieren», sagt der zuständige Landesrat. Der Wolf wurde zum Abschuss freigegeben – damit die Bevölkerung jederzeit Zugang zum Wassernapf hat.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.