«Kispi-Night» mit Spendenrekord: 189'000 Franken fürs Ostschweizer Kinderspital
Im Sommer dieses Jahres, genau 60 Jahre nach dem Bezug der heutigen Gebäude, wird der Neubau des Ostschweizer Kinderspitals eröffnet. Nach geglückter Zügelaktion, die für eine Institution dieser Grösse eine logistische Herausforderung darstellt, soll im Folgejahr auch eine neue Abteilung für Schlaf- und Beatmungsmedizin entstehen. Für das sogenannte Schlaflabor wurde denn auch am Samstagabend an der «Kispi-Night» gesammelt.
Chefarzt Sebastian Kerzel erklärte den rund 230 Anwesenden die Dringlichkeit dieses Angebots: «Erholsamer Schlaf ist Voraussetzung für die Gedächtnisbildung und Lernprozesse. Ist er beeinträchtigt, ist es die Entwicklung ebenso.» Von Atemstörungen betroffen seien rund vier Prozent der Kinder und Jugendlichen, insbesondere Kinder mit bestimmten Grunderkrankungen wie Trisomie 21 oder Muskelerkrankungen.
Eine schlafmedizinische Betreuung für Kinder bietet das Ostschweizer Kinderspital bisher noch nicht an - betroffene Familien müssten deshalb weite Wege nach Zürich in Kauf nehmen, zumal die Schlafmedizin am Kantonsspital nicht auf die Bedürfnisse der Jüngsten ausgerichtet sei.
Um die nötigen Gelder für das Vorhaben zu generieren, versammelte sich im Einstein Congress in St.Gallen, was in der Ostschweiz Rang und Namen hat. Das Galadinner mit Auktion, Musik und Tanz war gleichermassen unterhaltsam wie finanziell erfolgreich.
Zum Programm beigetragen hat etwa Moderator Nicolas Senn, dessen Hackbrett-Auftritt in einem Konzert mit dem Boogie-Woogie-Pianisten Elias Bernet gipfelte. Das Duo liess musikalische Welten aufeinanderprallen und gewann damit das Publikum. Aber auch die Auktion von Wein, Schmuck, Kunst, Privatkonzert oder -dinner gehört inzwischen zum festen Bestandteil des Gala-Abends, und so flossen allein daraus Zehntausende Franken in die Kispi-Kasse.
Die Freude von Kinderspital-CEO Serge Altmann, Stiftungsratspräsident Arno Noger und Chefarzt Sebastian Kerzel war denn auch gross, als sie um Mitternacht den Check in der Höhe von 189'055 Franken entgegennehmen durften – eine Summe, die alle vier vorausgegangenen Spendenveranstaltungen zugunsten des Kinderspitals in den Schatten stellt. Zurückzuführen sein dürfte das nicht nur auf das grosse Portemonnaie, das manch ein Gast mitgebracht hat. Die «Kispi-Night» findet insgesamt immer grösseren Anklang, was sich an steigender Gästezahl und den zusätzlichen Tischen in der Galerie bemerkbar machte.
Die nächste «Kispi-Night» ist bereits gesetzt: Sie findet am Samstag, 6. März 2027, statt.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.