Der FC Bazenheid und der FC Kirchberg trainieren am selben Ort – das und weitere News zur Vorbereitung der Toggenburger Fussballclubs
Bei den vorherrschenden Temperaturen dürfte sich bei den regionalen Fussballern die Lust nach Trainings im Freien in Grenzen halten. Lust hin oder her – den Trainern wird das ziemlich egal sein. Die meisten der Aktivteams im Thurtal haben die Vorbereitung für die Rückrunde nämlich schon in Angriff genommen.
Es bleibt rund zwei Monate Zeit, die Form aufzubauen. Während es bei den 1.-Liga-Frauen sowie der 2. Liga regional am Wochenende vom 20./21. März erstmals wieder um Punkte geht, beginnt die 3. Liga eine respektive zwei Wochen später. Nachfolgend ein kurzer Überblick, was die Teams bis zum Rückrundenstart geplant haben.
Zuerst ein Skiweekend, dann in die Südtürkei
Die Frauen von FF Toggenburg haben sich praktisch keine Pause gegönnt. Lauftrainings, Einheiten auf dem Kunstrasen oder Athletiktrainings standen seit Dezember auf dem Trainingsplan. Das erste Testspiel ist Mitte Februar terminiert. Zuvor gönnen sich die Frauen noch ein Skiweekend in Arosa. Mit einem Trainingslager in der Südtürkei holt «frau» sich dann den letzten Schliff, denn nach der missglückten Vorrunde geht es im Frühjahr darum, den Abstieg aus der 1. Liga zu verhindern.
Bazenheid und Kirchberg auf Kunstrasen
Der FC Bazenheid (2. Liga) hat mit dem Regiomasters in St.Gallen, an dem es immerhin für den Viertelfinal reichte, einen kleinen Höhepunkt schon hinter sich. Seit Mitte Januar wird nun draussen auf dem eigenen Kunstrasen trainiert. Der Zweitligist hat bis jetzt fünf Testspiele vorgesehen. Und gleich im ersten wird er so richtig gefordert. Am 31. Januar ist der FC Wil 2 zu Gast, der in der Vorrunde in der 2. Liga Inter eine gute Figur abgab. In die Wärme zieht es die Bazenheider auch. Ende Februar fliegt die Mannschaft nach Gran Canaria.

Der Kunstrasen auf dem Bazenheider Ifang steht auch dem FC Kirchberg zur Verfügung. Erstmals nutzen sie diesen am 27. Januar. Am 7. Februar wird dann gegen Henau (2. Liga) getestet. Das Trainingslager bestreiten die Kirchberger in Santa Susanna, das rund 60 Kilometer nördlich von Barcelona liegt.
Bütschwil mit einem vollen Programm
Zweitligist Bütschwil hat sich mit einem Steigerungslauf im Herbst über den Abstiegsstrich gehievt. Damit dies bis zum Saisonende so bleibt, hat Trainer Ruedi Eisenhut seinen Jungs ein straffes Programm auferlegt. Allein im Januar stehen zehn Trainingseinheiten auf dem Programm. Getestet wird auch schon. Am 29. Januar macht Drittligist Ebnat-Kappel seine Aufwartung auf dem Kunstrasen der Bütschwiler Breite. Vom 28. Februar bis am 7. März geht es dann ins Trainingslager nach Spanien.
«Tschüttele» hiess es am 8. Januar auf dem Trainingsplan der Winter-Vorbereitung des FC Ebnat-Kappel (3. Liga). Danach dürfte es aber mit dem lockeren Aufgalopp vorbei gewesen sein. Weil die äusseren Bedingungen das Training auf dem Untersand verunmöglichen, geniessen die Ebnater wie jedes Jahr Gastrecht auf dem Kunstrasen in Bütschwil. Zwischendurch werden auch Einheiten im Kraftraum eingebaut. Für das Trainingslager fliegen die Obertoggenburger nach Antalya in die Südtürkei.
Wattwil plant sechs Testspiele
Seit gut drei Jahren hat der FC Wattwil Bunt (3. Liga) nun schon einen eigenen Kunstrasen. Und die Anlage in der Rietwis wird intensiv genutzt. Nach zwei Einheiten Anfang Januar in der Halle, wird nun bis zum ersten Test am 8. Februar gegen Drittligist Berg meistens im Freien trainiert. Spanien scheint bei den Toggenburgern in diesem Jahr ganz besonders beliebt zu sein, denn auch die Wattwiler absolvieren ihr Trainingslager (10. bis 15. März) auf der iberischen Halbinsel.
Der FC Neckertal-Degersheim (3. Liga) lässt sich zurzeit noch nicht in die Karten blicken. Auf Anfrage wird lediglich mitgeteilt, dass fünf Vorbereitungsspiele geplant sind. Das erste am 6. Februar in Teufen. Die Mannschaft ist in den kommenden Monaten gefordert. Als Schlusslicht der Gruppe 4 ist sie akut abstiegsgefährdet. Es wäre schade, wenn sie sich neun Jahre nach dem Aufstieg wieder in die 4. Liga verabschieden müsste.
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