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Zu wenig Wind: Die Axpo stoppt das Windenergieprojekt am Flumserberg

Die Axpo zieht sich wegen Windmangels in Flumserberg zurück. Dafür will sich das Unternehmen auf andere Gebiete im Kanton St.Gallen fokussieren.
Visualisierung am Flumserberg: Drohnen bilden eine Windanlage. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Zu wenig Wind: Die Axpo verfolgt den Windpark am Flumserberg nicht weiter, das schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Daten aus einer über einjährigen Windmessung hätten gezeigt, dass das Windpotenzial am vorgesehenen Standort unter den Anforderungen für einen wirtschaftlich tragbaren Betrieb liegt. Auf Basis dieser Ergebnisse sehe sich die Axpo gezwungen, das Projekt zu beenden. Das Unternehmen werde sich auf andere Standorte konzentrieren. So zum Beispiel im Gebiet Boxloo bei Wil, wo in den kommenden Wochen ein Windmessmast errichtet wird.

Erst vor knapp einem Jahr hatte die Axpo mit Drohnen die Dimensionen des geplanten Windparks visualisiert. Bedauerlicherweise hätten die Resultate der Messungen nun gezeigt, dass das Windpotenzial zu gering für eine wirtschaftliche Stromproduktion sei. «Auch unter optimistischen Annahmen lässt sich am Standort kein ausreichender Energieertrag erzielen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Axpo sehe sich gezwungen, das Projekt zu beenden.

Die Axpo realisiere Windenergieprojekte nur dort, wo die Voraussetzungen erfüllt seien: wirtschaftliche Tragfähigkeit, Umweltverträglichkeit und eine sinnvolle Einbettung in die Region. «Am Flumserberg ist leider eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt – und deshalb stoppen wir», wird Cédric Aubert, Leiter Windportfolio bei der Axpo, zitiert. (jor)

 
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