Esther Friedli will im Stöckli bleiben und kandidiert nicht für den Bundesrat
Sie wolle sich voll auf das Amt als Ständerätin konzentrieren und dort weiterhin die Anliegen des Kantons St.Gallen vertreten. Mit diesen Worten in der Online-Zeitung toggenburg24 begründet die 49-jährige Toggenburgerin ihre Absage an eine allfällige Bundesratskandidatur.
Während der Olma ist Esther Friedli Gastgeberin im «Eringerstöbli». Noch am Eröffnungstag sagte sie, dass sie kein Interview geben und nicht über eine Bundesratskandidatur sprechen wolle. Jetzt gibt sie via toggenburg24 bekannt, dass sie nicht in die Fussstapfen von Guy Parmelin treten möchte. Es ehre sie, dass man sie als Kandidatin in Betracht ziehe. Doch sie könne sich nicht vorstellen, die Arbeit als Ständerätin bereits nach dreieinhalb Jahren wieder abzugeben, äussert sie sich gegenüber dem Online-Portal. Sie setze sich jeden Tag gerne für den Kanton St.Gallen und dessen Anliegen ein.
Friedli beabsichtigt, nächstes Jahr nochmals zur Wahl ins Stöckli anzutreten. Wichtige Anliegen seien für sie die anstehenden Infrastrukturprojekte im Bereich Schiene und Strasse. Als Präsidentin der Verkehrskommission des Ständerats werde sie sicher auch mitsteuern, dass die Ostschweiz bei den kommenden Weichenstellungen ein gewichtiges Wort mitzureden habe und ihr Heimatkanton berücksichtigt werde, heisst es weiter im Artikel.
Herausgeber und Verleger des Online-Portals toggenburg24 ist der Verein Churfirsten-Medien. Der Verein wird von Alt-Nationalrat Toni Brunner geleitet. Brunner ist der Lebenspartner von Esther Friedli.
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