«Wir sind alle tief betroffen»: Eisbären-Präsident nach schwerem Unfall im Lerchenfeld
Bei einem Meisterschaftsspiel zwischen den U21-Eishockeymannschaften des HC Eisbären St.Gallen und Rheintal Future ist am Sonntagabend in der Eishalle Lerchenfeld ein 18-jähriger Spieler des Gästeteams schwer verletzt worden. Das teilte die Stadtpolizei St.Gallen am Montag mit.
Kurz nach 21.30 Uhr lieferten sich der 18-Jährige und ein 19-jähriger Gegenspieler einen Zweikampf, bei dem beide stürzten. Der Spieler von Rheintal Future rutschte über das Eis und prallte gegen die Bande. Danach konnte er sich nicht mehr bewegen. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen ins Spital, deren Ausmass noch unklar ist. Das Spiel wurde abgebrochen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt
Zum Zustand des jungen Mannes gibt es bislang keine neuen Informationen. «Wir haben noch keine Rückmeldung vom Spital erhalten», sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei, am Montagnachmittag auf Anfrage. Abgeschlossen ist der Fall noch nicht. Neben der Polizei ermittelt auch die Staatsanwaltschaft. Es werde Befragungen geben, ausserdem würde Bildmaterial des Spiels ausgewertet.
Dass die Polizei bei einem schweren Sportunfall ausrückt, ist laut Widmer Standard. Das gelte ebenso bei Arbeits- oder Badeunfällen. In der Stadt St.Gallen komme ein solcher Einsatz bei Sportunfällen etwa einmal pro Jahr vor.
Club ist «tief betroffen»
«Wir sind alle tief betroffen», sagte Marco Bleichenbacher, Präsident des HC Eisbären St.Gallen, auf Anfrage dieser Zeitung. Man sei in Gedanken beim verletzten Spieler und dessen Familie. (stapo/ame/dwi)
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