Kontrolldruck zeigt Wirkung: Polizei nimmt im Kanton St.Gallen Dutzende Einbrecher fest
Im Zeitraum zwischen Anfang November und Ende Februar hat die Kantonspolizei St.Gallen einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Einbruchkriminalität gelegt. Die Polizei führte in diesen Monaten mehr als 950 Kontrollen durch, wie es in einer Mitteilung der St.Galler Kantonspolizei heisst. Die Einbrüche, die hauptsächlich entlang der Hauptverkehrsachsen und in Ballungszentren im Kanton St.Gallen stattfanden, nahmen vor den Weihnachtsfeiertagen zu und gingen über die Feiertage stark zurück. Im Februar war erneut ein Anstieg zu verzeichnen.
Dämmerungseinbrüche ereignen sich vor allem in der dunklen Jahreszeit, wenn Einbrecher die früh einsetzende Dunkelheit nutzen, um Wertsachen zu stehlen. Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Beobachtungen zu melden, um gezielte Kontrollen zu ermöglichen. «Daneben führt die Kantonspolizei, gestützt auf Ermittlungserkenntnisse, Kontrollen im öffentlichen Raum durch», heisst es im Communiqué.
Der nördliche Teil des Kantons war stärker betroffen als der Süden. Die aktuelle Aktion führte zu weniger Einbrüchen als im Vorjahr – 589 Fälle wurden registriert, verglichen mit 613 im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Ermittlungen in den laufenden Fällen werden fortgesetzt, ebenso wie die Bemühungen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität. (kapo/sae)
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