Jetzt geht's an die WM: Zweimal Gold für den Curlingclub Wildhaus
Der Curlingclub Wildhaus hat zwei neue Schweizer Meister in seinen Reihen. Nachdem Leon Wittich im vergangenen Jahr reüssiert hat und mit der Schweiz an der B-Junioren-WM die Silbermedaille gewann, gibt es nun Titelträger bei den Erwachsenen. Bei den Herren durfte Justin Hausherr den Pokal in die Höhe stemmen, in der Kategorie Mixed Selin Brauchli.
Justin Hausherr, der für das Team Glarus spielt, holte Anfang März in Bern mit seinen Teamkollegen Marco Hösli (Skip), Philipp Hösli (Vizeskip) und Simon Glor den Schweizer Meistertitel bei den Herren. Sie steigerten sich während der Meisterschaft von Spieltag zu Spieltag. Nach den Rundenspielen erreichte Glarus die Qualifikationsrunde und konnte sich dort gegen Solothurn mit 6:3 durchsetzen und schaffte somit wie schon im Vorjahr den Einzug in den Halbfinal.
Das Olympia-Team im Final gebodigt
Hier bezwangen Justin Hausherr und seine Teamkollegen das Team Oberwallis mit 7:4. Somit bestritten Glarus und Genève die Best-of-Three-Finalserie. Die erste Begegnung konnte das Bronzemedaillen-Team von den Olympischen Spielen überlegen für sich entscheiden. Die Glarner unterlagen den Genfern mit 1:6. Doch Hausherr und seine Teamgefährten zeigten grossen Kampfgeist und kämpften sich im zweiten Spiel mit einem 6:4-Sieg zurück in die Serie. Die entscheidende Partie verlief sehr ausgeglichen – mit dem besseren Ende für das Team Glarus: Mit 5:4 gewannen sie das Spiel und konnten somit den lang ersehnten Schweizer Meistertitel holen.
Mit diesem Titel haben sich Justin Hausherr und das Team Glarus für die Weltmeisterschaft in Ogden (USA) qualifiziert. Diese findet bereits vom 27. März bis 4. April statt.
Mit zweimal 7:3 zur Goldmedaille
Auf den Triumph von Hausherr Anfang März folgte eine Woche später die nächste Erfolgsmeldung für den Curlingklub Wildhaus. Vize-Skip Selin Brauchli bestreitet mit dem Team VLLC Luzern – in der Besetzung mit Lukas Christen (Skip), Martin Risi und Cindy Schmid – die Mixed-Schweizer-Meisterschaft im Breitensport. Dieses Format ist nicht olympisch (nur je eine Frau und ein Mann), doch auch hier darf das beste Schweizer Team an einer Weltmeisterschaft teilnehmen.
Die Wildhauserin Selin Brauchli stiess erst dieses Jahr neu zu diesem Team dazu. Das ambitionierte Team wollte in Aarau unbedingt eine Medaille holen. In den Gruppenspielen unterstrichen die Luzerner ihre Ambitionen und legten fulminant los. Luzern gewann die ersten drei Partien in Serie und musste sich erst im vierten Spiel den Titelverteidigern aus Wallisellen geschlagen geben. Trotzdem sicherten sich Brauchli und ihr Team den ersten Gruppenrang, womit sie den direkten Einzug in den Halbfinal schafften.
Hier trafen sie wiederum auf das Team aus Wallisellen und sinnten auf Revanche. VLLC Luzern drehte in dieser Partie so richtig auf und gewann klar mit 7:3. Finalgegner war Genève, das sich mit 8:5 gegen Bern Capitals durchsetzte. Luzern nahm die starke Leistung aus dem Halbfinal in den Final mit und konnte sich nach dem dritten End mit 4:1 schon etwas absetzen. Diesen Rückstand konnte Genève nicht mehr wettmachen, womit der Meistertitel mit einem 7:3-Sieg an die Mannschaft aus der Zentralschweiz ging.
Mit diesem Erfolg darf nun Selin Brauchli mit dem Team VLLC Luzern an die Mixed-Weltmeisterschaft reisen. Diese findet im Oktober statt, der Austragungsort steht jedoch noch nicht fest. (pd)
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